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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.488

27.08.2021 12:28
Das Testament des Magiers (1965) Zitat · Antworten

DAS TESTAMENT DES MAGIERS - (TWO ON A GUILLOTINE)
USA (1965) - R: William Conrad - DE: 30.7.1965 - FSK 16 - V: Warner Brothers
Darsteller: Connie Stevens, Dean Jones, Cesar Romero, Parley Baer, Virginia Gregg, John Hoyt



Cassie, die Tochter des berühmten Bühnen-Magiers "The Great Duquesne", die bei einer Tante aufwuchs und in den letzten 20 Jahren keinen Kontakt zu ihrem Vater hatte, kommt nach dessen Tod zu seiner Beerdigung. Bei der Testamentseröffnung erfährt sie, dass sie sieben aufeinanderfolgende Nächte im düsteren Herrenhaus des Magiers verbringen muss, um sein Vermögen zu erben. Ansonsten geht es an seinen langjährigen Agenten und an das ehemalige Kindermädchen. Cassie entschließt sich, die Bedingung zu erfüllen, doch schon in der ersten Nacht geschehen seltsame Dinge. Ein junger Mann, der ihr seinen Schutz anbietet, kommt ihr da wie gerufen. Dass er ein Reporter ist, der eine heiße Story wittert, verschweigt er allerdings.

Die Eröffnungs-Sequenz beginnt mit dem Höhepunkt der Bühnenshow des Magiers, bei dem seine Frau Melinda, die auch seine Assistentin ist, ein blutiges Ende findet, um sich anschließend quicklebendig vor dem Publikum zu verbeugen. Der erfolgreiche Illusionist plant eine Europa-Tournee, bei der er das Publikum mit einem neuen Guillotine-Trick schocken möchte. Nach den Credits erfolgt ein Zeitsprung und man befindet sich 20 Jahre später auf Duquesnes Beerdigung.
Die Dreharbeiten begannen im Juni 1964 und schon nach 3 Wochen war der Film fertiggestellt. Regisseur William Conrad, der auch als Schauspieler bekannt ist, ließ sich offensichtlich von den damaligen Gruselfilmchen des berüchtigten William Castle inspirieren. Seine Inszenierung ist konventionell und eher altmodisch, was aber durch die atmosphärische Schwarz-Weiß-Fotografie ein wenig aufgewertet wird. Nervenkitzel wird hier kaum geboten, denn der Film hangelt sich mit den üblichen "Haunted-House"-Effekten über die Runden, wobei eine langweilige romantische Nebenhandlung eher störend wirkt. Aber dafür können die sympathisch wirkenden Hauptdarsteller nichts. Connie Stevens, die zu Beginn ihrer Karriere auch als Popsängerin erfolgreich war, ist in einer Doppelrolle als Cassie und deren Mutter Melinda zu sehen. Den smarten Reporter, der seine beruflichen Interessen zurückstellt, weil er sich in Cassie verliebt, spielt Dean Jones, der überwiegend für die Disney-Studios tätig war. Bekannt wurde er vor allem durch den Leinwanderfolg "Ein toller Käfer" (1968). Die Rolle des Magiers übernahm Cesar Romeo, der schon berühmte Schurken wie den "Joker" in der TV-Serie "Batman" darstellte.

"Die Tochter eines Magiers muss sieben Tage lang in dessen Gruselkabinett leben, bevor sie das Vermögen des verstorbenen Vaters erben kann. Unglaubwürdiger Horrorfilm mit den üblichen Versatzstücken des Genres, die allenfalls in einigen Szenen wohligen Grusel erzeugen." (Filmdienst)

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