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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.488

01.08.2021 13:33
Pokerspiel um vier Damen (1966) Zitat · Antworten

POKERSPIEL UM VIER DAMEN - (CARRÈ DE DAMES POUR UN AS)
(AT: HEISSE PUPPEN - KALTE KILLER)
Frankreich/Spanien/Italien (1966) - R: Jacques Poitrenaud - DE: 7.10.66 - FSK 18 - V: Team
Darsteller: Roger Hanin, Sylva Koscina, Catherine Allegret, Dominique Wilms, Laura Valenzuela, Francois Maistre, Guy Delorme, Henri Lambert, Luis Pena, Jean Pierre Darras, José Jaspe



Der gefährliche Gangster Gregory kann aus dem Polizeigewahrsam entkommen. Er unterzieht sich einer Gesichtsoperation und taucht mit neuer Identität unter. Die Spur führt nach Malaga und nachdem drei vom Geheimdienst entsandte Männer ums Leben kamen, schickt man den draufgängerischen Agenten Dan Layton dorthin. Er findet heraus, dass Gregory anhand einer Zahnprothese identifiziert werden könnte. Doch seine Gegner schlafen nicht. Und dann gibt es da auch noch vier Damen, die ihn einerseits unterstützen, ihm andererseits aber auch das Leben schwer machen: seine Kollegin Petula, die sich - der Tarnung wegen - als seine vergnügungssüchtige Ehefrau ausgibt; seine Verobte Marion, die sich als Reisebegleiterin zufällig in Malaga aufhält und wegen Petula extrem eifersüchtig ist; die Tänzerin Rosario, eine geheimnisvolle Schöne, die ihm Informationen zuspielt und last not least Gregorys Ex-Geliebte Dolores, von der Layton nicht weiß, ob er ihr trauen kann.

Die Figur des Dan Layton war Held einer Romanreihe und Roger Hanin, der auf der Leinwand schon als "Gorilla" oder "Der Tiger" ein Mann der Tat war, zeigt sich auch hier in Topform. Mit vier schönen Ladies im Schlepptau erweist er sich zugleich als Charmeur und Womanizer. Synchronisiert wurde er von Günter Pfitzmann. In dieser gelungenen, nicht ganz ernstzunehmenden Agenten-Parodie ist die Story mehr oder weniger nur Nebensache. Insgesamt ein spritziger Spaß, der mit Spannung und faustfliegenden Actionszenen gut gewürzt wurde. Gedreht wurde an Originalschauplätzen und die Musik stammt von Serge Gainsbourg.

"Die Triproduktion brilliert mit zum großen Teil geschliffenen, witzigen Dialogen. Im Detail ist die Inszenierung voller Fantasie. Die Darsteller sind vorzüglich, die Damen höchst attraktiv, die Dekors prächtig, die Farben delikat. Bei den Schlägereien erkennt man die Hiebe und Tritte zwar meistens etwas zu deutlich als fingiert, jedoch wäre dies kein allzu großes Handicap. Die Schwachstelle dieses Films liegt im Drehbuch. Die nach der gerafften Inhaltsangabe makellose Story zerfasert völlig. Dem Zuschauer bietet sich ein Wirrwarr aus Clownerie und Sadismus. Die Macher verlassen sich auf die gute Besetzung und gute Pointen. Doch Aneinandergefädeltes, auch wenn es intelligent montiert ist, macht noch keinen Film." (film-Echo)

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