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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.271

25.07.2021 11:09
Das Geheimnis des Dr. Z (1966) Zitat · Antworten

DAS GEHEIMNIS DES DOKTOR Z - (MISS MUERTE)
Spanien/Frankreich (1966) - R: Jess Franco - DE: 9.9.1966 - FSK 18 - V: Inter
Darsteller: Estella BLain, Mabel Karr, Howard Vernon, Guy Mairesse, Fernando Montes, Lucia Prado, Cris Huerta



Auf einem neurologischen Kongress wird der Wissenschaftler Doktor Zarowski wegen seiner Theorien über die Kontrolle des Bösen von seinen Kollegen mit Hohn und Spott bedacht und als Scharlatan beschimpft. Das führt dazu, dass er einen tödlichen Zusammenbruch erleidet. Seine Tochter Irma beschließt, das Werk ihres Vaters fortzusetzen und sich an den für seinen Tod Verantwortlichen zu rächen. Als willenloses Werkzeug dient ihr dabei die schöne Erotik-Tänzerin Nadia.



Dass Jess Franco als Filmemacher einen eher zweifelhaften Ruf genießt, hat seine Gründe. Hier geht es jedoch um ein Werk aus der frühen Schaffensphase des spanischen Regisseurs, das sich von der billigen Dutzendware, die er später ablieferte, durchaus positiv abhebt. Das mag auch daran liegen, das Jean Claude Carrere, einer der angesehenen Filmautoren Europas, am Drehbuch mitwirkte. Franco inszenierte solide und mit Sorgfalt und beweist zudem Gespür für geschickten Spannungsaufbau. Auch visuell kann der Film überzeugen. Die stimmungsvolle Kameraarbeit sorgt für eine düstere Atmosphäre und bietet interessante Einstellungen und Perspektiven. In Estella Blain als Nadia und Mabel Karr als Irma fand man zwei ausgezeichnet aufspielende Hauptdarstellerinnen. Aber auch Howard Vernon und Guy Mairesse überzeugen wie gewohnt mit guten Darbietungen.
"Das Geheimnis des Doktor Z" war nach dem Eddie-Constantine-Streifen "Karten auf den Tisch" der zweite Jess-Franco-Film, der den Weg in die deutschen Kinos fand. Besonderer Erfolg war ihm hier allerdings nicht beschieden, wobei selbst in Spanien nicht mehr als 360.990 Besucher verzeichnet werden konnten.

"Harte Kost, fürwahr; gleichzeitig Gruselfilm und Utopie. Gänsehaut und Nervenkitzel sind garantiert. Dr. Z hat eine Möglichkeit entdeckt, den Willen des Menschen durch Strahleneinwirkung zu beeinflussen und geht zugrunde, als die Wissenschaft seine Erkenntnisse ablehnt. Tochter Irma rächt den Vater auf ihre Weise. Ein entsprungener Mörder und eine junge hübsche Tänzerin werden unter Strahleneinfluss ihre willenlose Werkzeuge und bringen systematisch alle Kollegen des Vaters um, die ihn nicht für voll genommen haben. Ein makabrer Rahmen mit gespenstischen Aufnahmen sorgt für Grusel-Effekte: Nebel, düstere Gassen, wehende Vorhänge, aufglühende Schaltpulte, bizarre Roboterarme und unheimliche Stellagen. Abrupter Schnitt und gute darstellerische Leistungen tragen ebenfalls dazu bei, die Zuschauer in Atem zu halten." (Film-Echo)

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