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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.488

08.07.2021 14:16
Im Visier des Falken (1970) Zitat · Antworten

IM VISIER DES FALKEN (FIGURES IN A LANDSCAPE)
GB (1970) - R: Joseph Losey - DE: 12.11.1970 - FSK 16 - Prädikat: wertvoll - V: Centfox
Darsteller: Robert Shaw, Malcolm McDowell, Henry Woolf, Christopher Malcolm



Zwei Männer mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf der Flucht, verfolgt von einem Hubschrauber, der ein perfides Katz- und Mausspiel mit ihnen treibt. In einer kleinen Ortschaft können sie sich bei einem nächtlichen Einbruch ihrer Fesseln entledigen und machen sich mit Kleidung, Essensvorräten und einem Gewehr aus dem Staub. Doch mittlerweile kämmt auch ein Suchtrupp das Gelände nach ihnen ab und sie können nur mit knapper Not entkommen. Nach viertausend Meilen erreichen die beiden, gezeichnet von den Strapazen der Flucht, das schneebedeckte Hochland. Das Ziel, die rettende Grenze, liegt vor ihnen. Doch plötzlich hören sie das Surren des Helicopters.

Wer die beiden Männer sind, warum und vor wem sie flüchten und wo sich das Ganze abspielt - das alles bleibt offen. Der ältere, MacConnachie, übernimmt das Kommando und gibt den oft ruppigen Ton an. Er ist eine Art Maniac, der ab und zu auch mal austickt. Sein jüngerer Begleiter, Ansell, ist eher ein Weichei, sensibel und noch unerfahren. So unterschiedlich die Beiden vom Charakter her sein mögen, sie kämpfen gemeinsam ums nackte Überleben und sind aufeinander angewiesen.
Joseph Losey drehte das actionlastige Flucht-Abenteuer von Juni bis Oktober 1969 in Spanien. Mit Robert Shaw und Malcolm McDowell standen ihm zwei fähige Darsteller zur Verfügung. Dritter im Bunde ist der Helicopter. Wie ein Raubvogel, von Kamera und Musik effektvoll unterstützt, stürzt er sich immer wieder aus der Höhe hinab auf die ihm ausgelieferten Flüchtlinge. Punkten kann der Film außerdem mit seiner beeindruckenden Landschaftsfotografie.

"Gezeigt wird die filmisch bravourös geschilderte Flucht zweier Männer, die von einem Polizeihubschrauber 400 Meilen weit verfolgt werden. Trotz einer Länge von fast zwei Stunden breitet sich keine Langeweile aus. Kontrahent der beiden Ausbrecher ist die Landschaft. Sie dient nicht nur als Kulisse, ihr kommt eine entscheidende dramaturgische Funktion zu. Die Kamera hat diese Landschaft grandios eingefangen und sie zum echten "Darsteller" werden lassen." (Film-Echo)

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