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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.488

17.06.2021 12:18
Die schwarze 13 (1966) Zitat · Antworten

DIE SCHWARZE 13 - (THE EYE OF THE DEVIL)
GB (1966) - R: J. Lee Thompson - DE: 11.8.1967 - FSK 16 - V: MGM
Darsteller: David Niven, Deborah Kerr, Donald Pleasence, Sharon Tate, David Hemmings, Flora Robson, Edward Mulhare



Philippe de Montfaucon, ein reicher Großgrundbesitzer, lebt mit seiner Frau Catherine und zwei kleinen Kindern in Paris. Als ihm die Nachricht überbracht wird, dass auf seinen Weingütern in Bellenac, wo sich auch das Schloss seiner Väter befindet, zum dritten Mal nacheinander eine Missernte droht, entschließt er sich, umgehend dorthin zu reisen. Catherine ist beunruhigt und gegen den ausdrücklichen Wunsch ihres Mannes folgt sie ihm mit den Kindern. Auf dem Schloss herrscht eine seltsame Atmosphäre und sie wird Zeuge mysteriöser Vorgänge. Ihr Mann ist völlig verändert und drängt sie dazu, Bellenac zu verlassen. Entsetzt erkennt sie, dass Phlippe im Banne schwarzer Magie zu stehen scheint. Als sie in der Familienchronik den Hinweis findet, dass 22 Schloßherren unter ungeklärten Umständen ums Leben kamen, ahnt sie, dass etwas schreckliches passieren wird.

Düstere Gruselballade, die auf der 1964 veröffentlichten Novelle "Day Of The Arrow" basiert. Schloss Bellenac birgt dunkle Geheimnisse: Unheimliche Gestalten in schwarzen Kutten schleichen umher, hinter verschlossenen Türen werden Schwarze Magie und heidnische Riten praktiziert, ein treffsicherer Bogenschütze geht ein und aus und im nahegelegen Wald befindet sich der Eingang zu einer unterirdischen Grabkammer. Kamera-Arbeit und Bildgestaltung sind superb, die Besetzung ist exzellent. Doch durch die Story als solche und auch durch denn klassischen Inszenierungsstil wirkt der Film wie aus der Zeit gefallen, zu altbacken, zu brav. Jedenfalls für das damalige Publikum. Zu den Kinohelden jener Jahre gehörten James Bond, Django und auch schon Batman. Für Leinwandgrusel sorgten Dr. Fu Man Chu oder irgendwelche blutgierigen Monster. Insofern scheint es nicht weiter verwunderlich, dass der Film nicht den erhofften Erfolg hatte. In Großbritannien, dem eigentlichen Produktionsland, kam er erst 1968 in die Kinos. Wer allerdings gute Schauspielleistungen zu schätzen weiß, wird hier bestens bedient. Mit David Niven als Schloßherr und Deborah Kerr als seine Frau sind die beiden Hauptrollen glänzend besetzt. Der als Bond-Bösewicht bekannte Donald Pleasense soielt den sinistren Pater Dominic, der mehr mit dem Teufel als mit Gott im Bunde steht. David Hemmings, der als junger Bogenschütze Christian de Caray zu sehen ist, stand kurz vor seinem internationalen Durchbruch, zu dem ihm Antonionis "Blow Up" verhelfen sollte. Als seine mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestattete Schwester gibt Sharon Tate hier ihr offizielles Kino-Debüt und zeigt, dass sie das nötige Potenzial besitzt, das einen Leinwandstar auszeichnet.
Die Dreharbeiten begannen im September 1965 mit Kim Novak in der Rolle der Catherine. Sie wurde jedoch während einer Reitszene vom Pferd abgeworfen und zog sich dabei eine Verletzung zu, die dazu führte, dass sie für längere Zeit ausfiel. Deborah Kerr übernahm dann die Rolle.

"Balladesker Horrorfilm, der in einem kleinen, dem Aberglauben verhafteten französischen Dorf spielt. Stimmungsvoll inszeniert und vorzüglich besetzt." (Filmdienst)

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