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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.322

10.06.2021 12:51
Caprice (1967) Zitat · Antworten

CAPRICE
USA (1967) - R: Frank Tashlin - DE: 12.5.67 - FSK 12 - V: Centfox
Darsteller: Doris Day, Richard Harris, Ray Walston, Edward Mulhare, Jack Kruschen, Lilia Skala, Irene Tsu, Michael J.Pollard



Patricia Foster arbeitet für die erfolgreiche "Femina Cosmetics", deren Inhaber Sir Jason ist. Als ein Konkurrenz-Unternehmen ein wasserabweisendes Haarspray auf den Markt bringt, lässt sie sich im Auftrag Sir Jasons dort einschleusen, um in den Besitz der Formel für dieses neuartige Produkt zu gelangen. Sie trifft auf den zwielichtigen Christopher White, der sie zu umgarnen versucht. Dass er in Wirklichkeit ein Interpol-Agent ist, ahnt sie nicht. Auf der Jagd nach der Formel gerät sie in ebenso turbulente wie gefährliche Abenteuer.

Muntere Kriminal-Komödie, aufgepeppt mit Thriller-Effekten und 007-Action. Geht es zunächst um Industrie-Spionage, werden am Ende Mord und Drogenhandel aufgedeckt. Das alles wird präsentiert im typischen Sixties-Chic und natürlich muss man Doris Day mögen, um daran Gefallen zu finden. Regisseur Frank Tashlin inszenierte auch schon den vorherigen Doris-Day-Film "Spion in Spitzenhöschen", der ein großer Kassenerfolg war. Der männliche Hauptdarsteller Richard Harris ist hier erstmals in einer komödiantischen Rolle zu sehen.

"Dieser spritzige Spionagefilm aus der piekfeinen Welt der schönen Düfte darf sich mit Fug und Recht eine Kriminalkomödie nennen. Er spielt an der sprühenden Front der Spray-Erfindungen und es wimmelt nur so von Agenten in den Duft-Studios der beiden konkurrierenden Kosmetikfirmen. Frank Tashlin, der auch das einfallsreiche Drehbuch schrieb, inszenierte die zur absichtlichen Verwirrung des Zuschauers mit vielen Finten verschleierte Handlung als köstliche "Caprice". Vom ersten Gag an weiß der Film das Flair der großen weiten Duft-Welt zwischen Paris und New York sprühend zu verströmen. Man amüsiert sich auf eine komödiantisch-beschwingte Art über die mittlerweile sehr reife Darstellungskunst der Doris Day, die sich mit heiterer Ironie auch ein wenig selbst persifliert. Man ist entsprechend beeindruckt von ihren wahrhaft atemberaubenden Garderoben und hat Spaß an der burschikosen Art, in der hier geflirtet und geliebt, geküsst und gekontert wird. Der nicht schöne, aber charmante Richard Harris ist der richtige Partner für den Star - und der ganze Film ist der duftigste Day, den es je gab." (Film-Echo)

"Eine Expertin für Kosmetika, die bei der Konkurrenz die Rezeptur für ein Haarspray stehlen soll, entlarvt den Chef einer internationalen Rauschgiftbande. Persiflage auf den Agentenfilm, die nach passablem Anfang mehr und mehr in einen Kriminalfilm ohne Linie und klare Thematik umschlägt." (filmdienst)

Film-Echo-Note: 3,6 (22 Meldungen) / Erstnote: 3,2
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