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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Kurzgeschichten-Wettbewerb
Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 100

17.11.2020 15:41
"Das Geheimnis der schwarzen Wurfmesser" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Dieses ist hier jetzt schon mein 50 ster Eintrag, also ein kleines Jubiläum und da dachte ich mir, da sollte es schon ein besonderer Eintrag in dieses sehr schöne Forum mit vielen netten Leuten sein:

Ich schreibe in meiner Freizeit schon seit 1995, Krimi-Kurzgeschichten ( es sind 40 an der Zahl ), nach meinem großen Vorbild, Edgar Wallace und möchte hier mal eine präsentieren ( hatte sie schonmal in der "Edgar Wallace"-Face-Gruppe gepostet...hätte jetzt auch eine andere nehmen können, aber diese brauchte ich ja nur zu kopieren und hier einzusetzen )!!!.

Falls das eine oder andere kleine Logikloch dabei sein sollte, bitte ich, dass zu verzeihen, denn ich bin nicht der große und unereichte Edgar Wallace!!!.

Viel Spaß beim Lesen und seid nicht so streng mit dem Feedback!!!.


DAS GEHEIMNIS DER SCHWARZEN WURFMESSER
Ein Krimi von Patrick Ostholt

Der Lord Horatio James MacIntosh war gerade dabei seinen Schmuck, den er auf einer Auktion ersteigert hatte, in seinen Safe zu legen. Er war froh, dass er den Schmuck zu einem angemessenen Preis bekommen hatte, denn er wußte, dass der Schmuck einen viel höheren Wert hatte, aber er hatte Glück, denn keiner wollte für den Schmuck so viel bieten. Er sah sich den Schmuck nochmals genauer und so sah er nicht, wie sich plötzlich der schwarze Vorhang sich hinter ihm öffnete und ein Messer mit schwarzer Klinge herausblitzte. Plötzlich flog das Messer durch die Luft und traf den Lord in den Rücken. Der Lord schrie auf und in diesem Moment ließ er die Schatulle mit dem Schmuck fallen.
Kleine Einleitung - wäre es eine Verfilmung, kämen jetzt die Pistolenschüsse und.........."Hallo, hier spricht Patrick Ostholt......ähhhh, Edgar Wallace!!!.

Also weiter im Text:

Erst jetzt kam die Person hinter dem Vorhang hervor und nahm das Schmuckkästchen und verschwand genauso schnell, wie sie gekommen war. Am nächsten Morgen, es war ca. 8.30 Uhr, kam der Diener Patrick Baxter in das Zimmer, wo der Safe von Lord MacIntosh stand. Er erschrak, denn auf dem Boden lag sein Chef, Lord MacIntosh. In Panik rief er Scotland Yard an und berichtete, was passiert war. Etwas später kamen die Beamten von Scotland Yard, die Leitung übernahm Inspektor Green. "Sie haben also den toten Lord entdeckt", sagte der Inspektor. "Ja, ich bin der Diener des Lord´s, mein Name ist Patrick Baxter". "Ich wollte gerade Frühstück machen und ging in das Zimmer um zu fragen, was der Lord haben wollte und da fand ich ihn tot am Boden.". "Ja, dann lassen wir uns das mal ansehen", sagte der Inspektor Green. Er ging in das Zimmer, wo der Tote lag. "Ein Wurfmesser direkt ins Herz, wie bei den anderen Opfern", sagte Inspektor Green. "Wieso sagen sie wie bei den anderen Opfern?", fragte der Diener den Inspektor. "Ja, weil der Messermord nicht der erste seiner Art ist", sagte der Inspektor. "Kann es sein, dass der Lord gestern zufällig bei einer Auktion Schmuck erstanden hatte", fragte der Inspektor Green, den Diener Baxter. "Ja, er kam gestern Abend wieder, denn er sagte mir gestern Morgen, dass er abends noch auf der Auktion Schmuck erstehen will und gestern Abend rief er mich noch von der Auktion an und sagte mir, dass er eine Schatulle mit wertvollen Schmuck erstanden hatte und er wollte ihn mir eigentlich heute Morgen zeigen,", sagte Diener Baxter. "Ich frage Sie deshalb, weil noch zwei weitere Morde mit einem schwarzen Wurfmesser verübt worden sind und alle Opfer waren reich und kurz vor ihrem Tode noch auf einer Auktion, wo sie Schmuck erstanden hatten". "Noch am selben Abend wurden sie dann mit einem Wurfmesser zu Hause umgebracht, als sie den Schmuck in ihren Tresor einschließen wollten". "Es sieht ganz so aus, als ob dieser Fall auch damit zusammenhängt", sagte der Inspektor. "Wo war eigentlich die Auktion?", fragte Green, den Diener Baxter. "Sie fand in der Royal Albert Hall statt", sagte Diener Baxter. "Das wäre es erst einmal, sie halten sich aber weiterhin zur Verfügung, wenn ich nochmal Fragen an Sie habe", sagte Green. "Selbstverständlich, Herr Inspektor", sagte Diener Baxter.
Der Inspektor verabschiedete sich und fuhr zur Royal Albert Hall, wo die gestrige Auktion stattgefunden hatte. Während der Fahrt überlegte er, wie er den Fall aufklären könnte und zwar so schnell wie möglich. Als er am Ziel an kam und ausgestiegen war, sah er sich den Veranstaltungsplan an, der sich in einem Glaskasten vor der Royal Albert Hall befand. Darin waren waren die Termine aufgelistet, wann die nächsten Auktionen stattfanden. Er sah, dass heute, um 19.30 Uhr, wieder eine Auktion stattfand und er kam auf die geniale Idee, dass, wenn er dort heute daran teilnahm, vielleicht dem Messermörder auf die Spur kommen könnte. Es war 19.25 Uhr, als der Inspektor vor der Auktionshalle eintraf. Es waren sehr viele Leute da, die alle was ersteigern wollten. Darunter war ein Mann, den Inspektor Green gut, es war Lord Barrington. Der Inspektor unterhielt sich etwas mit ihm. "Hallo, Inspektor Green, dass ist ja eine Überraschung, dass ich Sie hier sehe, wollen Sie auch was ersteigern"?, fragte Lord Barrington. "Nein, ich wollte mich hier nur mal umschauen, was hier so alles versteigert wird", sagte der Inspektor. "Na, dann, viel Spaß", sagte der Lord. Die Auktion fing an und in kurzer Zeit hatte der Lord eine Halskette, einen wertvollen Diamantring und eine sehr schöne, alte, antike, Taschenuhr erworben. Der Inspektor dachte, ich werde den Lord nach der Auktion beschatten, damit ihm nicht dasselbe widerfährt, wie Lord MacIntosh und den anderen Lords. Als die Auktion zuende war und der Lord sich auf dem Heimweg nach hause machte, fuhr der Inspektor ihm unauffällig hinterher. Der Bentley des Lords fuhr nicht sehr schnell und so konnte der Inspektor ihn unauffällig hinterher fahren. Als der Lord an seinem Schloss ankam, stellte er den Bentley in die Garage und ging ins Schloß. Der Lord schloß die Schloßtür hinter sich zu. Der Inspektor suchte inzwischen, ob nicht irgendwo ein Fenster auf war und nicht lange, da hatte er Glück, denn das Kellerfenster ließ sich leicht zurückschieben, es war anscheinend nicht ganz geschlossen gewesen und der Inspektor steig hinein. Er ging leise durch die zahlreichen Korridore und nicht lange, da sah er den Lord, wie er sich hinter seinen Schreibtisch setzte und den Schmuck begutachtete. Da sah er plötzlich eine dunkel gekleidete Gestalt mit einem schwarzen Wurfmesser leise auf den Lord zu schleichen. Die unheimliche Gestalt hob das Messer und setzte gerade zum Wurf an, da schrie der Inspektor,"VORSICHT, LORD BARRINGTON" . Der Lord, erschrocken, begriff aber das es seine einzigste Möglichkeit war, legte sich blitzschnell auf den Boden und das von der unheimlichen Gestalt geworfene Messer landete mit einem Krachen in einem alten Eichenschrank. Gerade, dass die Gestalt wieder das Messer zum Wurfe ansetzen wollte, erschoß der Inspektor den Messerwerfer. "Herr Inspektor, Sie haben mir das Leben gerettet", sagte der Lord in tiefer Dankbarkeit. "Bitte, aber das ist doch mein Beruf, werter Lord Barrington, ja, er wollte auch Sie umbringen, genauso wie vor Ihnen Lord MacIntosh und zahlreiche andere von diesem, denn sie alle hatte auf einer Auktion wertvolle Schmuckstücke erstanden". "Ich war nämlich nicht zum Spaß auf dieser Auktion heute Abend gewesen, denn ich wollte mit aller Macht herausfinden, wer sich diesen gemeinen und hinterlistigen Morde, denn was anderes sind sie nicht, denn die Morde wurden alle hinterrücks, also in Heimtücke begangen, die Opfer hatten keine Chance zu reagieren". "So, jetzt wollen wir mal sehen, wer unter dieser schwarzen, henkersähnlichen Stoffmaske steckt", sagte Green. Der Inspektor nahm dem Toten die Maske ab und beide ( jaaaa, auch der Lord Barrington) staunten nicht schlecht, denn unter der Maske war niemand anderes als der Diener Patrick Baxter. Der Lord Barrington sagte zu Green, "Ich kenne ihn, er arbeitete bei Lord MacIntosh, denn der Lord und ich, waren befreundet". "Der Diener hatte früher mal bei einem Zirkus als Messerwerfer gearbeitet, daher verstand er es auch sehr gut mit dem Messer umzugehen". "Er hatte hohe Schulden und deshalb brachte er die Leute um, die auf der Auktion wertvolle Schmuckstücke erstanden haben". "Aber er wußte auch, dass, wenn er den Schmuck zu Geld machen würde, er sich irgendwann und wo verraten würde, aber jetzt werden viele Leute es morgen in der Zeitung lesen, dass der Messerwerfer endlich zur Strecke gebracht worden ist". "Jetzt findet sich Lord MacIntosh seine Ruhe, dem sein Diener schon lange nicht mehr geheuer war". Der Inspektor sagte: "Er war eine Bestie, die zahlreiche Menschenleben auf dem Gewissen hatte - schade, dass er den Weg in die Todeszelle jetzt nicht mehr gehen muß, ich habe dem Henker die Arbeit abgenommen".

ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE

( Zugegeben, diesen letzten Satz habe ich abgekupfert und zwar aus dem EUROPA-Hörspiel von Edgar Wallace, "Der Frosch mit der Maske", denn den sagte Uwe Friedrichsen am Ende - aber ich fand diesen Satz echt cool und der mußte definitiv hier rein)


Zur Geschichte:
Gut, man konnte vielleicht schnell auf den wahren Täter kommen, weil nicht viele hier vorkommen, aber so ist das eben bei einer Kurzgeschichte, man kann dort nicht so viele Charaktere auf vier Seiten reinballern, aber es hätte ja auch der "Geheimnisvolle Mann im Dunkel" ( den keiner kennt ) oder der Inspektor oder der letzte, gerettete Lord Barrington sein ( der alles inszeniert hatte, um an den Schmuck seiner Freunde, den anderen Lords zu kommen ) mit dem Messerwerfer als heimlicher Komplitze ( der dann am Ende durchdreht und seinen vermeintlichten Freund Lord Barrington wiederum umbringen würde ) - Man kann also speklieren wie man will, aber hier war eindeutig, nicht der Gärtner der Mörder ( wie immer gesagt wird ), sondern der Diener ( Butler, wie in Reinhard Meys Lied, "Der Mörder ist immer der Gärtner", der am Ende doch der Butler war )!!!.



Euer

-Mönch mit der Peitsche" alias Patrick-

Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 100

21.11.2020 22:39
#2 RE: "Das Geheimnis der schwarzen Wurfmesser" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Waas, noch kein Feedback???.

patrick Offline




Beiträge: 3.204

22.11.2020 12:59
#3 RE: "Das Geheimnis der schwarzen Wurfmesser" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Zitat von Der Mönch mit der Peitsche im Beitrag #2
Waas, noch kein Feedback???.


Bin zwar kein Schriftsteller, erlaube mir aber eine kleine konstruktive Kritik. Du verwendest sehr viele Wiederholungen. Vor den Schüssen hast du 6 Mal "Der Schmuck" verwendet, dreimal davon im gleichen Satz. Das würde ich unbedingt vermeiden und andere Wörter verwenden (z.B.das Kleinod, der Wertgegenstand, etc.). Als Korrekturleser würde ich da sofort den Stift ansetzten. Auch sonst ist mir aufgefallen, dass du gerne Wörter wiederholst.

Die Idee selber ist nicht übel, wenn auch bei so einer kurzen Story natürlich ein waschechter Wohdunit gar nicht umsetzbar ist. Wäre ich (Hobby)Schriftsteller, wozu mir die Zeit ohnehin fehlt, würde ich eher ein kleines Serial verfassen, vielleicht mit 10 kleinen Begebenheiten in der von dir präsentierten Länge, die natürlich miteinander verwoben sind. So kann man besser einen Spannungsbogen aufbauen und kleine Cliffhanger installieren.

Sorry für meine Ehrlichkeit, aber ich denke mit einem gewissen stilistischen Schliff könnte man noch sehr viel mehr rausholen.

Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 100

22.11.2020 14:01
#4 RE: "Das Geheimnis der schwarzen Wurfmesser" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Hallo patrick,

danke für die Kritik, es war auch eine meiner ersten und nicht auch BESTE Geschichte, sie ist von 1995, war war ich 20, meine heutigen geschriebenen Krimis sind auch länger und haben mehr Verdächtige, aber in einer kurzen Geschichte kann man eben nicht soviel reinpacken, dass wurde ja auch schon in den tollen "Edgar Wallace"-Hörspielen von "EUROPA" ( die ich SEHR liebe...und die zu den BESTEN "Wallace-Hörspielen für mich zählen) öfter gesagt, dass eine Spielzeit von 50 Minuten besser, als die oft umgesetzten 37 bis 44 Minuten war, weil man dann die Geschichte noch besser ausfeilen konnte, wie besonders das Ende etwas zu strecken, damit es nicht so abgehetzt endete!!!.

Auch der große "Edgar Wallace" hat schonmal Geschichten geschrieben, die auch mir, als sein "Größter Fan", nicht so zugetan waren, dass waren z.B., seine "Afrika"-Romane ( bei Wallace erwartet man London, Nebel etc. ) und die "Hexer"-Geschichte ( auch wenn viele für sie so schwärmen ), mit der ich einfach nicht warm werden will, denn eine Geschichte um einen "Mann mit den 1000 Gesichtern" gab es auch schon öfter und auch, dass man den "Hexer" nie am Ende zu fassen bekam, stößt bei mir sauer auf, denn jeder Verbrecher soll am Ende zur Rechenschaft gezogen werden, nur, aber auch nur dann, IST DIE GESCHICHTE RUND...so sehe ich das!!!.

Werde meine Geschichte überarbeiten ( Wiederholungswörter vermeiden...das war mir auch aufgefallen...) und vielen Dank nochmals für Deine nette, und sachliche Kritik, lieber patrick!!!.

Gruß

-"Der Mönch mit der Peitsche"-

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 413

22.11.2020 20:17
#5 RE: "Das Geheimnis der schwarzen Wurfmesser" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Hallo Patrick,

da hat der Patrick wohl recht gehabt (kleines Wortspiel [).
Das mit den Wiederholungen ist mir auch aufgefallen. Dass es nur einen Verdächtigen gab, hast Du ja schon selber moniert. Aber es ist halt auch nur eine sehr kurze Geschichte. Da ist logischerweise kaum Platz für viele Personen. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, so eine Geschichte zu schreiben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das ist bei deinen Folgegeschichten sicherlich geändert, denke ich mal. Mit der Zeit kommt da wohl auch das "Feeling".
Ich finde es sehr schön, dass Du den Krimi-Geschichten-Thread wieder ankurbeln willst. (Das war leider lange vor meiner Forenzeit !) Die Idee mit dem "Serial" finde ich auch sehr gut. Ein feiner Einfall. Inspektor Green, der Held vom Yard, steht immer am Ende vor einer Zwischenlösung, oder wird vom maskierten Mörder bedroht, etc...

Vielleicht findest Du auch ein paar Mitstreiter - wäre fein...
Dann lass mal wieder ein paar "Ergüsse" raus. Bin gespannt...

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