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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Kurzgeschichten-Wettbewerb
Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 288

29.11.2020 21:00
"Der unheimliche Zirkusmörder von London" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Hier mein zweiter Nachschlag aus meiner Sammlung eigens geschriebenen Krimis ala "Edgar Wallace"...er gehört auch zu meinen ersten Geschichten, er ist aber länger und hat auch mehr Verdächtige und mehr Personen in der Geschichte...etwaige Logiklöcher können vorhanden sein...bin ein "Hobbyautor" und kein Meister "Edgar Wallace"!!!


Der unheimliche Zirkusmörder von London
Ein Krimi von Patrick Ostholt


Der kleine Zirkus "Yales Zirkus", der derzeit in London gastierte, war sehr gut besucht, an diesem Abend. Die Menge kreischte und tobte bei den Clowns, die in der Arena ihre Späße machten. Als die Clowns ihren Auftritt beendet hatten, kam der Zirkusdirektor Yale, von "Yales Zirkus" in die Arena und kündete den nächsten Auftritt an. "Meine sehr verehrten Damen und Herren, Sie werden jetzt den einzigartigen Messerwerfer Alfredo Pedalli sehen, er wird mit verbundenen Augen und einer Stoffkapuze über den Kopf, acht Messer auf die Drehscheibe werfen, an der seine Assistentin Miss Harding befestigt ist". "So ich möchte Sie jetzt um Ruhe bitten, damit sich der Meister konzentrieren kann". "Viel Vergnügen!!!". Alle Zuschauer auf ihren Plätzen sahen gebannt auf den Messerwerfer, der jetzt zum Wurf ansetzte. Das erste Messer flog neben der Drehscheibe vorbei, ebenso das 2,3,4,5,6,7 te Messer. Die Zuschauer und auch der Direktor Yale waren fassungslos, denn der Mann konnte gar nicht werfen. Die Menge tobte, jetzt setzte der Messerwerfer den letzten, alles entscheidenen Wurf an. Das 8 te Messer flog und, traf, aber nicht die besagte Zielscheibe, sondern in den Hals der Assistentin.

PISTOLENSCHÜSSE UND "HALLO, HIER SPRICHT PATRICK OSTHOLT"!!!.

Die Menge war fassungslos, der Direktor Yale erstarrte vor Schreck, dass konnte doch nie und nimmer sein Messerwerfer sein. Und, wirklich, nach dem letzten Wurf, der für seine Assistentin tödlich gewesen war, lachte der vermeintliche Messerwerfer und riss die Gummimaske, die wie Alfredo Pedalli aussah vom Kopfe ab und wirklich, es war nicht der Messerwerfer, unter der Maskerade trug der Mann eine dünne schwarze Strumpfmaske. "Das war die erste, weitere werden folgen", mit diesen Worten verschwand der dunkel gekleidete Mann. Er kam aber im nächsten Moment wieder und sagte: "Wenn Ihr den richtigen Messerwerfer sehen wollt, dann schaut hier her", sprachs und warf die grauenhaft zugerichtete Leiche Alfredo Pedallis in die Arena und verschwand. Der Menge erfror vor Schreck das Blut in den Adern, als sie den Toten, der mit zwei Messer im Halse in der Arena lag. Der Zirkusdirektor Yale, der nicht glauben konnte, was er da sah, versuchte das beste zu machen und die Menge zu beruhigen: "Aber bitte, meine Damen und Herren, dieses hier ist eine sehr schlimme Sache, denn Alfredo Pedalli war einer meiner besten Messerwerfer und der Verlust von ihm und seiner Assistentin trifft mich genauso wie Euch, aber wir behaltet doch Ruhe, ich werde jetzt die Beamten von Scotland Yard verständigen und ich werde alles tun, damit der abscheuliche Mörder gefasst wird". Kurze Zeit später waren die Beamten von Scotland Yard da. Die Untersuchungen leitete Inspektor Elton. Der Inspektor sagte zu dem Zirkusdirektor: "Nun erzählen Sie mal alles der Reihe nach, damit ich mir ein Bild von dem Tathergang machen kann". Zirkusdirektor Yale erzählte alles, was er und die Gäste hautnah miterlebt hatten. Der Inspektor sagte: " Das muß ein ja ganz brutaler und gerissener Mörder sein, der in wenigen Minuten, zwei so derart scheussliche Verbrechen begehen kann". "Haben Sie den Mörder erkannt, wie sah er denn aus"???. Yale sagte: "Er trug beim Mord an der Assistentin die Maske meines Messerwerfers und, als der sich diese am Ende abstreifte, eine dünne schwarze Strumpfmaske auf dem Kopf". "Er war dunkel gekleidet". "Wie ist das mit den Besuchern, vielleicht haben die ja noch was gesehen"???, fragte der Inspektor Elton. "Wohl kaum, sie sind alle in Panik aus der Arena gerannt, sagte der Direktor. "Haben Sie hier im Zirkus vielleicht eine Unterkunft???", fragte der Inspektor Elton. "Wieso denn???", antwortete Yale. "Ich möchte, weitere Morde verhindern", sagte der Inspektor. "Ja, ich könnte Sie im Wagen von Alfredo Pedalli dem toten Messerwerfer unterbringen, wenn Ihnen das recht ist", meinte Yale. "Okay, ich fahre nur zum Yard zurück und hole die wichtigsten Sachen", meinte der Inspektor. Etwa 30 Minuten später war der Inspektor wieder am Zirkus angelangt. Er ließ sich den Schlüssel zum Wagen des toten Messerwerfers geben. Er ging in den Wagen hinein und packte seine Sachen aus, die er mitgebracht hatte. Am nächsten Tag war die nächste Vorstellung und er wollte während der Vorstellung aufpassen, dass es nicht zu einem weiteren Mord auf offener Bühne kommt. Kurz vor der Vorstellung ging er in die Arena und sah der Vorstellung zu. Durch die beiden Morde gestern, war der Zirkus heute noch besser besucht. Direktor Yale betrat die Arena und sagte: "Meine sehr verehrten Damen und Herren, Sie haben ja sicherlich von den zwei grauenhaften Morden gehört, die sich hier leider gestern ereignet haben, es war eine traurige Sache und ich hoffe, dass sich der Vorfall nicht wiederholen wird und freue mich, dass Sie alle wieder so zahlreich erschienen sind, ich wünsche Ihnen jetzt viel Vergnügen". "Sie sehen jetzt die Hochseilnummer des großen Adolfo Rasstelli, dem Meister des Hochseiles, er wird in 25 Metern Höhe, über ein Drahtseil laufen, mit verbundenen Augen und ohne Sicherheitsnetz, dafür sind auf dem Boden große Bretter auf denen Speerspitzen sind. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung, bei dieser gefährlichen Aktion. Das Publikum kreischte und tobte vor Beifall, als Adolfo hochoben auf der Kanzel auftauchte und gerade den ersten Fuß auf das Seil setzte, wohlgemerkt mit verbundenen Augen. Adolfo ging vorsichtig über das Seil, als er gut, bis zur Mitte angekommen war, knackte es plötzlich unter ihm, das Seil wackelte und es knackte noch zwei- dreimal und plötzlich riss das Seil Adolfo fiel vor den vielen Zuschauern, direkt mit dem Körper auf die Speerspitzen, die ihn durchbohrten, er war sofort tot. Der Inspektor, der Direktor Yale und die vielen Zuschauer trauten ihren Augen nicht, was sich da schon wieder ereignete. Der inspektor, der Direktor und einige von den aufgebrachten Zuschauern liefen zu dem Toten hin, bei dem ohnehin leider nichts mehr zu machen war. Der Inspektor rief seine Kollegen von der Spurensicherung an, die den Tatort sofort inspizierten. Yale musste in seinen Wagen gebracht werden, ihn hatte der erneute Vorfall, des unheimlichen Serienkillers seines Zirkuses, der ja schon 3 Morde in knapp zwei Tagen auf sein Konto schreiben konnte, doch mitgenommen. "Vermutlich war der Killer kurz vor der Vorstellung unbemerkt das Hochseil hochgeklettert und hat das Seil am Anfang angeschnitten", sagte der Inspektor zu seinen Männern von der Spurensicherung. Der Inspektor ging zu dem Wagen des Direktors Yale um sich nach dessen Befinden zu erkundigen. Yale ging es inzwischen etwas besser, er hatte vom Arzt eine Spritze bekommen. "So etwas ist in meiner 20 jährigen Laufbahn als Direktor noch nicht untergekommen, 3 Tote in knapp 2 Tagen, der Mörder muss doch ein kranker Mann sein, der aus Hass und Mordlust all diese schrecklichen Morde verübt, wenn das so weiter geht, kann ich meinen Zirkus bald zumachen", sagte er. "So würde ich das nicht sehen, sie werden sehen, den Kerl kriegen wir schon bald und dann wird er seiner gerechten Strafe nicht mehr entgehen und sie haben wieder Ruhe, für neue Pläne", sagte der Inspektor ermutigend. "Ich meine, wir machen erst einmal ein- bis zwei Tage Pause, bis sich die Aufregung wieder etwas gelegt hat", sagte Direktor Yale. "Ja, ich meine auch, dass es erstmal das beste wäre, ich werde mal ein paar Leute unter die Lupe nehmen", sagte der Inspektor. Als der Inspektor spätabends im Bett lag, dachte er nach, wer wohl das nächste Opfer sein könnte. Da kam ihm der Gedanke, dass der Killer immer die Vorrichtungen seiner Opfer manipulierte und die dann für den Benutzer immer tödlich enden würden. Da kam ihm der Gedanke, dass es hier auch eine Vorstellung mit einer "zersägten Frau im Kasten" gibt. Er ging zu Direktor Yale und schilderte ihm seine Vermutung und seinen Plan, die Vorrichtung kurz vor der Vorstellung zu kontrollieren, damit es nicht wieder zu einem Unglück kommt. Am nächsten Tag wurde der Kasten kontrolliert, ob sich die Säge heben und senken ließ, mit der die Frau scheinbar zerteilt werden sollte. Das Gerät erwies sich als in Ordnung, die Vorrichtung bewegte sich einwandfrei. So konnte der nächsten Vorstellung nichts mehr im Wege stehen. Die Vorstellung fing kurze Zeit später an, alle Zuschauer, inklusive des Inspektors waren im Publikum und der Yale betrat die Manegerie. Er freute sich über die vielen Zuschauer, die immer mehr wurden. "Meine verehrten Damen und Herren, ich freue mich, dass Sie wieder alle so zahlreich erschienen sind und ich möchte Ihnen jetzt den großen Angelo vorstellen, er wird seine Assistentin hier auf offener Bühne in zwei Teile zersägen, ich wünsche Ihnen "Gute Unterhaltung"!. Die Besucher klatschten Beifall, als Angelo die Kreissäge senkte um seine Assistentin zu "zersägen". Die Säge sprang an und senkte sich. Der Meister sägte los, dann...als die Säge so etwa die Hälfte unten war, schrie die Assistentin um Hilfe, aber es war schon zu spät, sie verblutete vor den Augen der entsetzten Zuschauer, die Säge hatte sie durchtrennt. Der Inspektor hatte dieses Mal die Nase voll, er sprang auf den vermeintlichen Kastensäger zu und riss ihm die Maskierung vom Gesicht. "Aber, dass ist ja gar nicht Angelo der Meister des Kastensägens, sondern Clifton Wyman", sagte der Direktor Yale. "Ganz recht, ich bin Clifton Wyman, ich habe alle umgebracht, Alfredo Pedalli, Adolfo Rasstelli, die beiden Assistentinnen und auch Angelo, den Kastensäger, er liegt tot in meinem Wagen, vor dem Zelt, genau wo am Anfang auch Alfredo Pedalli gelegen hatte, den ich tot in die Arena warf". "Ich wollte Deinen Zirkus zerstören, weil Du mir immer alle Gäste weggenommen hast, ich hatte Dir immer gesagt, dass Du mir die Gäste nicht wegnehmen sollst, aber Du hast mich ausgelacht, hast nur an Deinen eigenen Profit gedacht, wie früher schon". "Sie müssen wissen, Herr Inspektor, Yale und ich waren früher Geschäftspartner, waren aber aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zerstritten". "Ich bin dann gegangen und wollte mir eine eigene Zukunft mit einem eigenen Zirkus aufbauen, aber durch die Geldgeilheit meines früheren Partners, der mir mit unlauteren Mitteln mir meine Gäste wegnahm, kam ich in Schulden, meine ganze Existenz ging zum Teufel und dafür wollte ich mich an ihm rächen und bin selber zu weit gegangen". "Ja, fünf sinnlose Morde an unschuldigen Menschen, die mit der Sache nichts zu tun hatten", sagte der Inspektor. Yale war fassungslos, wer sich da als Killer entpuppte. "Jetzt will ich mal sehen, warum der Kastentrick tödlich gewesen war, wir haben den Kasten doch gründlich untersucht", sagte der Inspektor. "Ich habe den Kasten, aber gerade keiner hier war, kurz vor der Vorstellung manipuliert, ich habe die Liege der Assistentin mit einem Holzkeil abgeklemmt, so daß sie sich nicht senken konnte und dem immer weiter nach unten rotierenden Messer ausweichen konnte", sagte der Killer. Die Zuschauermenge starrte fassungslos auf den Killer. Sie hatten alles mit angehört. Gerade als der Inspektor den Killer verhaften wollte, riss sich dieser plötzlich los und rannte auf die Kanzel zum Drahtseil hoch. "Nehmen Sie doch Vernunft an, Sie kommen hier nicht mehr raus", sagte der Inspektor. Aber es war schon zu spät, der unheimlich Killer sprang von der Kanzel, die sich in etwa 25 Meter Höhe befand. Er hatte sein Leben selbst ein Ende bereitet!!!.

ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE-ENDE

Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 288

05.12.2020 19:35
#2 RE: "Der unheimliche Zirkusmörder von London" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Habe diese Geschichte im Internet auch noch woanders gepostet und dort ist sie eingeschlagen wie eine Bombe, sie soll sogar vertont werden!!!.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 432

07.12.2020 13:20
#3 RE: "Der unheimliche Zirkusmörder von London" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Hallo Patrick,

mein lieber Himmel, Du bist ja ganz schön blutrünstig, dass muss ja mal gesagt werden … !
Der Anfang erinnert irgendwie an den Gunn-Roman «Das achte Messer», aber ebenso auch an den Film «Das silberne Dreieck». Sicher nicht ungewollt.
Du hast Dich bei der Opferzahl wohl mehr an die Filme als an die Bücher von Wallace orientiert, da sind auch alle tot, ehe die Polizei zum Zuge kommt. Wenigstens die arme Zersägte hättest Du leben lassen können, finde ich. Da hättest Du den Tod nur vortäuschen können, um den Täter in Sicherheit zu wiegen. Aber ich gebe zu, dass ich da vielleicht zu zart besaitet bin…
Allerdings hast Du den gleichen Fauxpas gemacht wie Vohrer in «Neues vom Hexer» - einen völlig neuen Charakter als Täter eingeführt, der vorher noch gar nicht auftrat. Ich sage mal bewusst «Fauxpas», da es das Publikum damals wie heute nicht sonderlich honoriert hat, weil es eben diesbezüglich meist noch die traditionelle Erwartung an eine Kriminalhandlung hat. Ich hoffe, dass Du mir da meine Offenheit nicht übel nimmst.

Ansonsten finde ich die Handlung wirklich stringenter und packender als bei der ersten Geschichte.
Aber ich würde Dir noch den Tipp geben, den Text besser mit Absätzen zu unterteilen bzw. zu formatieren, da das die Lesbarkeit ungemein erhöht.

patrick Offline




Beiträge: 3.213

07.12.2020 18:28
#4 RE: "Der unheimliche Zirkusmörder von London" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Ich finde die Geschichte gar nicht übel. Stilistisch besser als die Erste ohne die auffälligen Wiederholungen. Das mit dem teuflisch grinsenden Messerwerfer ist schon eine tolle Idee. Die könnte grad von mir sein.

Dass eine neue und gänzlich unbekannte Person der Täter ist, hat mich auch überrascht allerdings nicht sosehr gestört, da ich mir bei einer so kurzen Geschichte keinen ausgetüftelten Whodunit erwarte. Mir kommt da immer die Idee mit dem Serial. Wenn ich ausreichend Zeit und Phantasie hätte, würde ich sowas an deiner Stelle wirklich mal machen.

Das Unterteilen und Formatieren ist dann was für den Korekturleser.

patrick Offline




Beiträge: 3.213

07.12.2020 18:38
#5 RE: "Der unheimliche Zirkusmörder von London" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Ach ja, Ich hätte den Zeitlichen Rahmen in dem diese Geschichte spielt allerdings deutlich gestreckt. Dass nach zwei grausamen Morden gleich am nächsten Tag die nächste Vorstellung ist, kann man schwer abkaufen. Da würde ich den Zirkus eine weile pausieren lassen und Scotland Yard ermitteln.

Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 288

08.12.2020 12:42
#6 RE: "Der unheimliche Zirkusmörder von London" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

@ Dr. Oberzohn und patrick

Hallo Ihr Lieben,

danke für Euer sehr interessantes Feedback zu meiner Geschichte!!!.

@ Dr. Oberzohn

Ja, sie sollte ja auch blutrünstig sein, ich mag so was!!!.

Das hatte ich auch schon bemerkt, dass die Bücher von Wallace immer weniger Tote hatten, als wie die umgeschriebenen Drehbücher dazu von Herbert Reinecker und Co.!!!.
Das wurde ja auch gemacht, weil die Bücher von Wallace ja schon in den 20 ern entstanden waren und fast jeder Kinogänger der 60 er Jahre die Handlung schon kannte und folglich sich die Filme dann nicht mehr unbedingt im Kino angesehen hätte, so wurde dann ja später nur der originale Titel von Wallace beigehalten, aber die Handlung komplett geändert ( wie z.B., in der blauen Hand oder dem indischen Tuch )!!!.

Ja, dass der Täter, wie bei Herbert Reineckers "Neues vom Hexer" in der Handlung nicht vorkam und nur am Ende, ist zwar ein Fauxpas ( wie Du schriebst, lieber Dr. Oberzohn ) aber das wollte ich auch so, denn ich schreibe ja Kurzgeschichten und wenn der Täter immer nur einer ist, der in der Handlung schon oft vorkommt, fast alle am Ende tot sind und nicht mehr viele überbleiben, dann weiß man ja fast sofort, wer es dann ist ( bei meinem Wurfmesser-Krimi, war das ja so ), ich wollte bei dieser Geschichte mal einen "Überraschungseffekt" haben ( das ist später in meinen anderen Geschichten nicht mehr so oft der Fall ), einige mögen das und einige wollen das nicht, weil ja, wie gesagt, der Täter ( ala "Neues vom Hexer" ) nicht im Film/Roman etc., vorkommt!!!.

Das ich die letzte Assistentin "in der Säge" hätte am Leben lassen sollen, meinte meine liebe Frau Gabi auch ( vielleicht sollte sie auch mal einen Krimi schreiben...aber sie mag mehr Dramen ), dann hätte der Inspektor den letzten Mord verhindern können und er stünde nicht so wie ein "Idiot" da, der keinen Mord verhindern kann, aber ich wollte zeigen, dass auch die "Inspektoren" mal ihre Schwächen haben und nicht alles verhindern können ( wie in den Wallacefilmen auch )!!!.

Die Idee mit den Absätzen ist klasse, die merke ich mir für meine nächste Geschichte!!!.

@ patrick

ja, die Wiederholungsfehler wollte ich diesesmal nicht mehr soviel machen, man lernt ja auch dazu!!!.

In meinem Buch ist diese Geschichte noch etwas anders gewesen, ich hatte sie erst hier, beim Reinschreiben, "frisiert" ( habe sie kopiert und in mein Buch gelegt ) und logischer gemacht, wollte mal was neues ausprobieren und zudem gefiel mir diese überarbeitete Version auch viel besser!!!.

Schön, dass Dir mein "Überraschungseffekt" gefallen hatte, ich fand ihn auch klasse, denn am Ende sollten alle Überlebenden ( auch wenn es nicht mehr viele waren ) ein "Aha"-Gesicht haben, wie bei mir, seinerzeit beim ersten Sehen, 1994 ( als 18 jähriger ) des tollen Wallace-Filmes "Der unheimliche Mönch" ( wo ich sehr erstaunt über deren Auflösung war, kannte da die Filme "Dreieck" und "Buckliger" noch nicht...wo es der gleiche Täter war )...nenne den "Täter" jetzt nicht...will ja nicht spoilern, den Fehler hatte ich hier, beim "Durbridgekrimi", "Die Kette" gemacht!!!.

Was ist ein "Serial"???.

Ja, die Zeit, dass stimmt, aber dann wäre es keine "Kurzgeschichte" mehr geworden!!!.

Danke nochmals, Ihr Lieben, für Eure, sachliche, informative und nette Kritik!!!.

Gruß

-"Der Mönch mit der Peitsche"- ( auch Patrick )

patrick Offline




Beiträge: 3.213

08.12.2020 13:31
#7 RE: "Der unheimliche Zirkusmörder von London" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Zitat von Der Mönch mit der Peitsche im Beitrag #6


Was ist ein "Serial"???.




Serials waren vor allem in den 30er- und 40er-Jahren gezeigte Filme, die in Episoden mit überschaubarer Länge unterteilt, vor dem eigentlichen Hauptfilm gezeigt wurden. Die einzelnen Folgen wurden flink und kostengünstig gedreht und hatten am Ende immer einen spannenden Cliffhanger. Die bekanntesten Serials, wie "Flash Gordon", "Buck Rogers" oder "Zorros Legion" erlangten Kultcharakter und wurden in den Spät-70ern und Früh-80ern viel in den dritten Programmen gezeigt, wo wir sie als Kinder lieben lernten. Auch Edgar Wallaces "Grünen Bogenschützen" gibt es unter dem Titel "Green Archer" von 1940 als Serial und er kann auf Youtube geschaut werden. Allerdings ist diese Version wenig bekannt.

Natürlich kann man auch Kurzgeschichten in mehrere Episoden unterteilen und so einen spannenden Whodunit mit entsprechenden Verdächtigen weben, etwa nach dem Vorbild der alten Zeitungscomics. Ich hatte selbst schon mal mit so einem Gedanken gespielt, allerdings fehlt mir für sowas hinten und vorne die Zeit.

Der Mönch mit der Peitsche Offline



Beiträge: 288

08.12.2020 15:46
#8 RE: "Der unheimliche Zirkusmörder von London" von Patrick Ostholt Zitat · Antworten

Hallo patrick ( Namensvetter ),

danke für Deine sehr ausführliche und nette Antwort!!!.

Dann ist das so in Etwa wie bei den "Durbridges", dort waren ja auch Cliffhanger am Ende!!!.

Der Film, "The Green Archer" von 1940, werde ich mir, als großer Wallacefan, mal anschauen...danke für den Tipp!!!.

Gruß

-"Der Mönch mit der Peitsche"- ( Patrick )

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