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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 1.987

16.11.2020 12:41
Affäre Nabob (1960) Zitat · Antworten

AFFÄRE NABOB - (AU VOLEUR)
AT: HALTET DEN DIEB
F/D (1960) - R: Ralph Habib - DE: 3.2.1961 - FSK 16 - V: Europa
Deutscher Produzent: Neue Emelka, München (Rüdiger von Hirschberg)
Darsteller: Paul Guers, O.E.Hasse, Perrette Pradier, Sonja Ziemann, Gerard Darrieu, George Alban, Bob Lerick



Gentleman-Gauner Serge Duval soll für einen anonymen Auftraggeber einen kostbaren Diamanten, den Nabob, stehlen. Dieser befindet sich im Besitz eines schwerreichen Mannes, den man ehrfurchtsvoll als "Exzellenz" betitelt. Er residiert in einem Luxus-Hotel an der Cote d`Azur, wo er allabendlich das Schmuckstück im Dekollete seiner schönen Begleiterin Amenita als sichtbares Zeichen seines Milliarden-Vermögens zur Schau stellt. Serge Duval steigt im selben Hotel ab, wo er sich als Graf Fornari ausgibt. In der Tasche seines Jackets befindet sich eine perfekte Imitation des Nabob. Auf Anhieb gelingt es ihm, die Aufmerksamkeit Amenitas zu erlangen, doch er ahnt nicht, dass auch sie plant, sich den edlen Stein anzueignen. So kommt es, dass sowohl der echte Nabob als auch der unechte, diverse Male den Besitzer wechseln.

Ralph Habibs stilsichere Inszenierung lässt immer wieder seine persönliche Handschrift durchschimmern, wobei ein wenig mehr Tempo vielleicht nicht geschadet hätte. Zu den Vorzügen des Films gehören die elegante Ausstattung, attraktive Schauplätze und eine gut ausgewählte Besetzung. Dominierender Star ist eindeutig O.E.Hasse, aber auch Paul Guers und Perrette Pradier überzeugen in ihren Rollen. Sonja Ziemann taucht als reiche Miss Barbara erst gegen Ende des Films auf. Da wird dann während eines Maskenballs an Bord einer Yacht in Anwesenheit des Kommissars der Fall aufgeklärt.
Vom Europa-Verleih zunächst als "Haltet den Dieb" angekündigt, kam der Film bei uns als "Affäre Nabob" in die Kinos. Der österreichische Verleih "Jupiter" behielt allerdings den ursprünglichen Titel bei.

"Gaunerkomödie, in der ein Edelstein wiederholt gestohlen und vertauscht wird, ehe er zwei Liebende zusammenführt. Der leichtgewichtige Film - im Originalstoff dem Nachlass von Sacha Guitry entstammend - ermüdet trotz passabler Darstellerleistungen durch spürbare Längen." (Filmdienst)

"O.E.Hasse gibt sich als fürstliche Exzellenz blaublütig und augenzwinkernd zugleich und präsentiert sich in dieser Rolle als Grandseigneur aus Guitrys Geist. Neben ihm haben es die übrigen Schauspieler nicht leicht. Aber sie halten sich gut, sowohl Paul Guers als Dieb als auch Perette Pradier. Alles in allem: Zwar eine neuerliche Diebes-Komödie, aber eine mit der Handschrift Guitrys, d.h. brillante Dialoge, geistvoll, bissig, mit jenem Schuss Frivolität, der auch jenseits der gallischen Grenzen geschätzt wird." (Film-Echo)

Start-Ergebnis im Mannheimer "Alhambra" (982 Plätze):
"Die Besucher amüsieren sich. Der Film spricht breite Massen und auch das bessere Publikum an. Der Besuch litt allerdings unter den vielen Karnevals-Veranstaltungen und war daher nur mittelmäßig."

Film-Echo-Note: 5,2 (36 Meldungen) / Erstnote: 4,9

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