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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.020

24.11.2020 14:23
Blonde Fracht und schwarze Teufel (1958) Zitat · Antworten

BLONDE FRACHT UND SCHWARZE TEUFEL - (DES FEMMES DISPARAISSENT)
Frankreich (1958) - R: Edouard Molinaro - DE: 25.9.1959 - FSK 18 - V: Prisma
Darsteller: Robert Hossein, Estella Blain, Magali Noel, Philippe Clay, Jacques Dacqmine, Jane Markem, Robert Lombard, Pierre Collet, Dominique Boschero



Pierre, ein einfacher Automechaniker, geht heimlich seiner Braut Beatrice nach, die gegen seinen Willen der Einladung zu einer geheimnisvollen Verabredung folgt. Als er vor dem Haus wartet, in dem sie verschwand, wird er von zwei Männern beobachtet. Es sind Tom und Nasol, die für den Gangster Victor arbeiten, der in Geschäfte mit Mädchenhandel und Prostitution verwickelt ist. In dieser Nacht muß Pierre einiges an Prügel einstecken und lebensgefährliche Situationen überstehen, um Beatrice zu retten und die Bande mit Hilfe der Polizei unschädlich zu machen.

Die Stärken dieses in einer einzigen Nacht spielenden Films sind die ausgezeichnete Kamera-Arbeit und die ordentlichen Darstellerleistungen. Thematisch bleibt man an der Oberfläche, da die konstruierte Handlung überwiegend auf Action ausgerichtet ist. Das bleihaltige Finale, bei dem von Polizei und Gangstern wild in der Gegend herumgeballert wird, wirkt ziemlich unrealistisch. Abstrus ist auch der reißerische deutsche Titel, denn schwarze Teufel bekommt man nicht zu sehen. Für Robert Hossein, der es als Pierre mit einer ganzen Gangsterbande aufnimmt, ging es damals mit jedem Film ein Stück weiter voran auf der Karriereleiter und seine Darbietung ist auch hier durchaus eindrucksvoll. Estella Blain hat es da schon schwerer, denn die Rolle der Beatrice stellt keine großen Anforderungen. Da hat es Magali Noel etwas besser getroffen. Sie gehört - wohl mehr unfreiwillig - als eine Art Lockvogel zu Victors Bande, zögert aber nicht, Pierre und Beatrice zu helfen. Zur Strafe wird sie ausgepeitscht, was aber merkwürdigerweise keine sichtbaren Spuren hinterlässt. Jacques Dacmine als Bandenboss Victor und Philippe Clay als sein Handlanger Tom sind treffend besetzt und machen ihre Sache gut. Außerdem bekommt man einen der frühen Leinwandauftritte von Dominique Boschero geboten, die in einer kleinen Nebenrolle zu sehen ist.

"Gangster treiben Handel mit unerfahrenen Mädchen, bis die Polizei das Verbrechernest ausheben und ein Blutbad veranstalten kann. Zynischer Routinefilm aus Frankreichs "Schwarzer Serie." (Filmdienst)

Film-Echo-Note: 3,5 (12 Meldungen)
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