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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 1.969

25.08.2020 13:49
Die Nacht der Gehetzten (1959) Zitat · Antworten

DIE NACHT DER GEHETZTEN - (LA NUIT DES TRAQUES)
Frankreich/Belgien (1959) - R: Bernard Roland - DE: 1.3.1963 - FSK 18 - V: Ceres
Darsteller: Sami Frey, Juliette Mayniel, Folco Lulli, Claude Titre, Philippe Clay, Michel Dumoulon, Patricia Karim



Der junge Victor gehört zu einer Lederjacken-Gang und geht nachts in Antwerpen für Taretta, den Anführer der Bande, auf Diebestour. Viel Erfolg ist ihm dabei meist nicht beschieden, denn eigentlich ist er ein anständiger Kerl. Eines Nachts gerät er in Streit mit Taretta. Während eines Kampfes wird dieser tödlich verletzt. Mit der Hilfe seiner Schwester und eines Freundes gelingt es Victor, die Leiche im Hafen loszuwerden. Doch dabei werden sie von Lino, einem Zigarettenschmuggler, beobachtet.

3 Menschen auf der Flucht vor dem düsteren Schatten eines Toten. - Ein Hochspannungsthriller voll geschliffener Brillanz. - So bewarb der Ceres-Verleih diesen französischen Kriminalfilm, der erst mit ziemlicher Verspätung in die deutschen Kinos kam. Das hatte immerhin den Vorteil, dass der Hauptdarsteller Sami Frey durch den erfolgreichen Film "Die Wahrheit" und durch seine Affäre mit der verheirateten Brigitte Bardot für das deutsche Publikum kein Unbekannter mehr war. Juliette Mayniel, die Victors ältere Schwester Josette spielt, war 1960 neben Götz George in dem Wolfgang-Staudte-Film "Kirmes" zu sehen. Josettes Verlobter Michel wird von Claude Titre dargestellt, der als Titelheld der TV-Serie "Die Abenteuer des Bob Moran", die ab Ende 1963 auch im ARD-Vorabendprogramm lief, eine gewisse Popularität erlangte. Die Rolle des grobschlächtigen Schmugglers Lino übernahm der in den 1950/60er Jahren vielbeschäftigte Folco Lulli. Und dann wäre da noch der Popsänger Danyel Gerard, der 1971 mit dem Titel "Butterfly" die deutschen Hitlisten anführte. Hier präsentiert er einen Rock´n Roll-Song, zu dem mit Begeisterung getanzt wird.

"Was als Spannungsreißer ein zügiges Tempo gefordert hätte, wird von der Regie Bernard Rolands zerdehnt. Was die Kamera an Atmosphärischem beisteuert, wird von einer Kolportagehandlung banalisiert. Juliette Mayniel, Folco Lulli und der junge Sami Frey können nicht alles ausgleichen, was vom Drehbuch her verfehlt ist." (Film-Echo)

"Etwas schwerfällig konstruierter Gangsterfilm, der in Antwerpen spielt. Die Schwester eines jugendlichen Totschlägers wird von einem Tatzeugen erpresst und gezwungen, sich ihm hinzugeben." (Filmdienst)

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