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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 489 mal aufgerufen
 Film- und Fernsehklassiker international
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Gubanov Online




Beiträge: 16.129

12.11.2019 18:40
"Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Bei Pidax wurden in diesem Jahr die „Bulldog Drummond“-Krimis veröffentlicht. Ebenso wie die Charlie-Chan-, Mr.-Moto- und Sherlock-Holmes-Filme der amerikanischen Studios handelt es sich hierbei um Verfilmungen von Romanstoffen eines klassischen Detektivs aus den 1930er Jahren. Vielleicht bestehen auch zu dieser Serie Erfahrungen oder das Interesse, Kommentare abzugeben?



Die Encyclopædia Britannica führt zu Bulldog Drummond aus:

Zitat von Bulldog Drummond bei Encyclopædia Britannica, Quelle
Bulldog Drummond, byname of Hugh Drummond, [is the] hero of a popular series of English mystery novels (from 1920) by Sapper (Herman Cyril McNeile). Drummond, a two-fisted man of action, made his first appearance in a short story published in The Strand Magazine. He next appeared in the novel Bull-dog Drummond [...]. Drummond was a former British army captain who craved adventure and excitement. He was the prototype of what the author called “the Breed”: a patriotic, athletic Englishman, educated at a public school, who was physically strong and vigorous, did well at games, and had contempt for and distrust of intellectuals.


Aussagen Ian Flemings zufolge war der Charakter des Bulldog Drummond auch Vorbild für die spätere James-Bond-Figur. Seine große Popularität in den 1920er und 1930er Jahren schlug sich zudem in diversen Verfilmungen nieder. Die Pidax-DVDs enthalten die acht zwischen 1937 und 1939 umgesetzten Paramount-Filme – es gibt darüber hinaus auch diverse andere Verfilmungen aus den USA und Großbritannien (die erste bereits von 1925). Im ersten der Paramount-Filme spielt der danach noch zu großen Ehren aufgestiegene Ray Milland die Titelrolle; in den nachfolgenden Teilen übernahm diese John Howard. Es handelt sich um folgende Titel:

  1. Mord im Nebel (Bulldog Drummond Escapes, 1937)
  2. Die Rache der schwarzen Witwe (Bulldog Drummond Comes Back, 1937)
  3. Der explosive Koffer (Bulldog Drummond’s Revenge, 1937)
  4. Der künstliche Diamant (Bulldog Drummond’s Peril, 1938)
  5. Abenteuer in Afrika (Bulldog Drummond in Africa, 1938)
  6. Das Geheimnis der Strahlenkanone (Arrest Bulldog Drummond, 1939)
  7. Der verborgene Schatz (Bulldog Drummond’s Secret Police, 1939)
  8. Hochzeit mit Knall auf Fall (Bulldog Drummond’s Bride, 1939)

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

12.11.2019 21:09
#2 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Die Literaturkritik ist sich ja heutzutage weitgehend einig, die Romane um "Bulldog" Drummond (entstanden von 1920 - 1954) als ganz böse einzustufen. Der Held (im Kriege gestählt) ist so ein typischer Haudrauf mit jeder Menge Vorurteilen gegen alles, was nicht englisch ist, vor allem gegen Deutsche, Russen, Juden, Farbige etc. So heißt es jedenfalls, selber hab ich noch nichts davon gelesen, doch trotz oder wahrscheinlich gerade wegen dieser Eigenschaften scheint die Figur in Großbritannien sehr bekannt und beliebt gewesen zu sein.
Der auch hier im Forum sehr positiv besprochene Film "Heiße Katzen" aus den Sechzigern hat ebenfalls Drummond als Helden, sogar sein Erzfeind Petersen aus den Büchern tritt auf. Später gab es da noch eine nicht so bekannte Fortsetzung.
Vielleicht kennt ja jemand auch die englische Komödie "Ein tollkühner Himmelhund", die mit Captain Bullshot Crummond eine Verhohnepipelung auf den omnipotenten Superhelden der zwanziger und dreißiger Jahre darstellt, eine sehr schwarze Parodie mit typisch englischem, zuweilen recht drastischem Humor.

Man sollte es vielleicht mal mit Mr. Drummond und seinen Schwarzweiß-Abenteuern versuchen, wenngleich wohl kaum mit asiatischer Ausgeglichenheit eines Charlie Chan zu rechnen ist...

Gubanov Online




Beiträge: 16.129

14.11.2019 20:00
#3 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #2
Die Literaturkritik ist sich ja heutzutage weitgehend einig, die Romane um "Bulldog" Drummond (entstanden von 1920 - 1954) als ganz böse einzustufen. Der Held (im Kriege gestählt) ist so ein typischer Haudrauf mit jeder Menge Vorurteilen gegen alles, was nicht englisch ist, vor allem gegen Deutsche, Russen, Juden, Farbige etc.

Stimmt: Aus dem oben verlinkten EB-Zitat habe ich die Anmerkung "He was also xenophobic" gekürzt. Der Charakter hört sich als Leading Man mit nicht ganz sauberer Weste recht interessant an und gerade die Besetzung mit Ray Milland ist natürlich vielversprechend.

patrick Offline




Beiträge: 3.132

14.11.2019 20:48
#4 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #2

Der auch hier im Forum sehr positiv besprochene Film "Heiße Katzen" aus den Sechzigern hat ebenfalls Drummond als Helden, sogar sein Erzfeind Petersen aus den Büchern tritt auf. Später gab es da noch eine nicht so bekannte Fortsetzung.



Ich habe ja schon vor längerer Zeit die Fortsetzung "Some Girls Do" geschaut, war aber zu faul eine Besprechung zu schreiben. Ich denke, das werde ich noch nachholen müssen.

patrick Offline




Beiträge: 3.132

14.11.2019 20:49
#5 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #3
Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #2
Die Literaturkritik ist sich ja heutzutage weitgehend einig, die Romane um "Bulldog" Drummond (entstanden von 1920 - 1954) als ganz böse einzustufen. Der Held (im Kriege gestählt) ist so ein typischer Haudrauf mit jeder Menge Vorurteilen gegen alles, was nicht englisch ist, vor allem gegen Deutsche, Russen, Juden, Farbige etc.

Stimmt: Aus dem oben verlinkten EB-Zitat habe ich die Anmerkung "He was also xenophobic" gekürzt. Der Charakter hört sich als Leading Man mit nicht ganz sauberer Weste recht interessant an und gerade die Besetzung mit Ray Milland ist natürlich vielversprechend.


Das erweckt ja richtig meine Neugierde.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

14.11.2019 20:49
#6 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Hab mir mal den ersten Teil der zwei Boxen besorgt. Die werden dann mal bei Gelegenheit gesichtet.
Mal sehen, was es mit dem englischen Prä-Bond-Nationalhelden auf sich hat...

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

14.11.2019 20:54
#7 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Zitat von patrick im Beitrag #4
Ich habe ja schon vor längerer Zeit die Fortsetzung "Some Girls Do" geschaut, war aber zu faul eine Besprechung zu schreiben. Ich denke, das werde ich noch nachholen müssen.wink]


Das wäre echt fein. Den Film wollte ich schon immer mal sehen, weil ich den Vorgänger gut fand. "Some Girls Do" soll ja angeblich nicht so gut sein, aber wer weiß... Da hab ich mal ein paar Ausschnitte gesehen, die mir ganz gut gefallen haben.

patrick Offline




Beiträge: 3.132

14.11.2019 21:09
#8 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #7
Zitat von patrick im Beitrag #4
Ich habe ja schon vor längerer Zeit die Fortsetzung "Some Girls Do" geschaut, war aber zu faul eine Besprechung zu schreiben. Ich denke, das werde ich noch nachholen müssen.wink]


Das wäre echt fein. Den Film wollte ich schon immer mal sehen, weil ich den Vorgänger gut fand. "Some Girls Do" soll ja angeblich nicht so gut sein, aber wer weiß... Da hab ich mal ein paar Ausschnitte gesehen, die mir ganz gut gefallen haben.


Vom Strickmuster ist er sehr ähnlich, nur die Darstellerinnen und der Bösewicht sind etwas weniger charismatisch. Daliah Lavi und Sidney Rome können es einfach nicht mit Elke Sommer und Silva Koscina aufnehmen.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

20.11.2019 21:01
#9 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Mord im Nebel (1937)

Entgegen den Anweisungen des Bodenpersonals landet in dichtem Nebel ein Privatflieger auf einem Flugplatz. Aus der Maschine steigt oder besser gesagt springt ein schnieker junger Mann mit Hut und Mantel, begibt sich schnurstracks zu seinem Automobil und fährt den begierig um ein Interview bettelnden Reportern davon. Es ist Captain Hugh „Bulldog“ Drummond, wieder mal in England, nachdem er allerlei Abenteuer in den exotischen Gegenden dieser Welt bestanden hat. Gespielt wird er hier von Ray Milland. Auf der Fahrt zu seinem Landsitz fällt ihm mitten auf der dunklen und nebligen Landstraße eine junge Frau vor das Auto. Wie es sich für einen richtigen Gentleman gehört, bettet er die scheinbar ohnmächtige Schönheit auf den Rücksitz und geht dann die Lage erkunden. Er hört einen Schrei und steht wenig später vor einem Toten, den jemand nach einer kurzen Zeitspanne der Unaufmerksamkeit noch im Moor versinken lässt.
Zwischendurch ist die Lady mit Drummonds Wagen auf und davon gefahren.
Doch der Held trifft erst mal jede Menge alte Bekannte: seinen Butler Tenny, der stets herumläuft, als ob er einen Stock verschluckt hat, dann seinen etwas dümmlichen Freund Algy, der hier gerade Vater wird, oder auch Colonel Nielsen von Scotland Yard, dem er immer ein wenig hilft oder ins Handwerk pfuscht.
Das Auto von Drummond hat sich wieder angefunden, die junge Dame, eine Miss Phyllis Clavering, ebenfalls. Die wohnt ganz in der Nachbarschaft, aber der Held stellt bald fest, sie wird dort offenbar gegen ihren Willen festgehalten. Das Ganze geschieht im Hause eines gewissen Merridew, der dort mit seiner Schwester und einem ominösen Arzt, Mr. Stanton, sowie dem Butler lebt und irgendwelchen dunklen Geschäften nachgeht, obwohl er nach vorne heraus den Biedermann herauskehrt und sogar mit Colonel Nielsen Golf spielt.
Natürlich möchte Captain Drummond der bedrohten Schönheit helfen, die für geisteskrank erklärt wurde, aber selbstverständlich gar nicht ist.
Ein ums andere Mal schleicht er um das Haus herum oder auch im Haus selber umher, und hier droht die Geschichte zwischendrin zu versanden.
Zum Ende hin kommt dann wieder etwas Bewegung in die Sache, die Machenschaften der Herrschaften einschließlich des Mordes an der Landstraße werden aufgeklärt, auch Miss Clavering geht recht tatkräftig zur Sache und schlägt die Bösewichte reihenweise mit allerlei Glasgegenständen nieder, und da kann auch der forsche Held nicht anders, als ihr seine Liebe zu erklären, worauf sie einer baldigen (?) Hochzeit entgegenfahren.

Die Geschichte kommt sehr unbekümmert daher, die lustigen oder lustig gemeinten Szenen sind sehr zahlreich. Besonderer running gag ist der arme Kumpel Algy, der immer auf der Jagd nach einem Telefon ist, weil er ja wissen will, ob er schon Vater ist. Ray Milland als "Bulldog" Drummond ist eher so der Typ "Schwiegermutters Liebling" als dass man ihm nun den harten zynischen Weltkriegsveteran abnehmen würde. Eigentlich ist die Handlung ziemlich flach, da wäre mehr Potenzial drin gewesen. Ermittlungstechnisch erschöpft sich Captain Drummonds Trickkiste darin, eine "Drummond-Puppe" als Kugelfang für den mordlüsternen Merridew aufzustellen, die dieser dann auch prompt mit seiner Waffe traktiert. Nun braucht der Hobby-Detektiv nur noch das Projektil herauszupulen, es neben das eines früheren Mordes zu legen, mal kurz die beiden Kugeln mit der Lupe zu vergleichen und sogleich messerscharfe Schlüsse zu ziehen. Über den Realismus solcher Aktionen braucht man wohl kein Wort zu verlieren. Nebenher vereitelt der Dunkelmann einige Versuche des Detektivs, die Sache aufzuklären, etwa in dem er Schriftstücke vertauscht und Beweisstücke verschwinden lässt.
Aber es gibt ja auch noch Captain Nielsen, der gar nicht so unbedarft ist, wie er tut.
Mit der Eroberung von Miss Claverings Herz hat "Bulldog" wohl jetzt seine Gefährtin für die nächsten Abenteuer gefunden, so eine lose Geschlechtsmoral wie bei James Bond gibt es dann doch nicht.
Immerhin kommen da noch dunkle Flecke einer Erbschaftsgeschichte und eine organisierte Fälscherbande ans Tageslicht.
Der erste Fall der Serie bietet recht abspruchslose, aber leidlich spannende Unterhaltung mit noch etwas "Luft nach oben".

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

22.11.2019 17:02
#10 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Die Rache der schwarzen Witwe (1937)

Diesmal wird der Held von John Howard verkörpert, der mit seinem finstereren Aussehen schon eher ein bisschen hard-boiled wirkt. Doch zu Beginn verfasst er sogar für seine Angebetete Phyllis Clavering ein (nicht sonderlich poetisches) Gedicht, mit dem er ihr seine Liebe erklären und sie zur Hochzeit bewegen will, was seinem Butler Tenny überhaupt nicht behagt, der Gute scheint eifersüchtig zu sein.
Doch den Helden bleibt für derlei Besinnlichkeit nicht viel Zeit, weil ein bedrohlicher Fremder mit osteuropäischer Physiognomie zuerst Drummonds Freund Algy entführt, ihn aber wenig später gegen seine Braut Phyllis austauscht. Dieser Mikhail Valdin ist der Schwager eines Mannes, der vor einiger Zeit durch Drummonds Aktionen den wegen seiner begangenen Verbrechen wohlverdienten Tod gefunden hat, doch die eigentliche Anführerin ist die Witwe des verblichenen Schurken, eine schwarzgekleidete Mrs. Irena Soldanis. Rache an Captain Drummond ist geplant, und sie soll nicht schnell und schmerzlos erfolgen, sondern möglichst ausgekostet werden.
Mit der entführten Braut als Geisel wird Drummond nun gezwungen, allerlei Rätsel, die man ihm auch in Form von besprochenen Schallplatten zukommen lässt, zu lösen und von einem Ort zum anderen zu hetzen, wobei es auch gefährliche Situationen zu bestehen gilt, etwa kaschemmige Kneipen mit Schlägern oder eine Gummizelle, bei der sich der Boden nach unten öffnet, weiterhin ein umstürzender Baum oder final ein Haus mit einigen Todesfallen. Hilfe bekommt der gepeinigte Held durch seinen Freund Algy und Butler Tenny, außerdem ist inkognito immer noch der verkleidete Colonel Nielsen in der Nähe.

Bei dieser Folge ist der Slapstick-Anteil zurückgenommen und die Handlung etwas ernster. Algy, der frischgebackene Vater, macht sich eine Menge Sorgen um die Terminierung der Taufe seines Sohnes, wird aber genauso rücksichtslos abgebügelt wie im ersten Fall, so dass seine Interventionen von Anfang an nicht so laut sind.
Der Einfall, eine erpresste Person in der Gegend herumzuschicken und in unmögliche Situationen zu bringen, wurde ja auch später immer wieder gerne verwendet, man denke nur an Dirty Harry oder Stirb langsam 3 (?). Im Fall von Captain Drummond allerdings muss man eben fast die ganze Spielzeit damit füllen, was sicher doch etwas eintönig ist, allerdings immer noch turbulent genug, um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Der Schluss im geheimnisvollen Haus mit einstürzender Decke, Giftgas und Zeitbombe ist regelrecht wallacey.
Tatsächlich hat das Geschehen einen gewissen trashigen Charme, das Raten im Todeshaus, welcher Hebel zum Ziehen nun der richtige ist, erinnert wieder an Indiana Jones.
Die zigarettenhalterschwenkende „schwarze Witwe“ und ihr bösartiger Hauptgehilfe aus dem wilden Kontinentaleuropa sind ganz respektable Schurken.
Natürlich geht die Affäre dank des Eingreifens von Butler Tenny noch einmal haarscharf gut aus, und die Hochzeit ist wieder mal in Planung.
Der zweite Fall hat mir besser als der erste gefallen, mehr Tempo und Action und weniger Kalauer, dafür ein paar prächtige Kintopp-Klischees, hoffentlich geht es so weiter...

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

24.11.2019 21:01
#11 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Der explosive Koffer (1937) (auch: Scotland Yard greift ein)

Sir John Hackston, ein berühmter Wissenschaftler, hat einen besonders gefährlichen Sprengstoff erfunden. Nur wenig davon würde ausreichen, ganz London vom Erdboden zu vertilgen, was selbstverständlich der Anfang vom Ende der zivilisierten Menschheit gewesen wäre...
Tatsächlich möchte der eigensinnige Erfinder das Zeug zusammen mit seinem Assistenten Draven Nogais mit dem Flugzeug transportieren, obwohl ihm Colonel Nielsen von Scotland Yard dringend davon abrät. Der war von dem japanischen Agenten Sumio Kanda (ein Mr.-Moto-Verschnitt ?) davor gewarnt worden, dass finstere Machenschaften im Gange wären, um das Teufelszeug in die Hände von kriegslüsternen Kreaturen zu bringen, was für zwei so musterhafte Friedensstifter wie Japan und Großbritannien natürlich untragbar ist.
Trotz aller Bedenken begibt sich Hackston auf seinen Flug, und das Unheil nimmt seinen Lauf, der jahrelange Assistent Draven bringt seinen Brötchengeber unterwegs schnöde um die Ecke, wirft den Sprengstoff für einen auf dem Boden wartenden Mitverschwörer ab und springt mit dem Fallschirm hinterdrein, nachdem er alles noch schnell auf Unfall getrimmt hat. Wie es der Zufall so will, fällt der Koffer mit dem explosiven Inhalt Mr. Drummond und seinem etwas trotteligen Freund Algy direkt vor die Füße, auch das führerlose Flugzeug stürzt in der Nähe ab. Sie nehmen den Koffer an sich, ohne um seinen gefährlichen Inhalt zu wissen, und untersuchen das demolierte Wrack, wobei Drummond sofort üble Machenschaften wittert. Aber steht ist ja kurz vor seiner Hochzeitsreise in die Schweiz, wohin ihn Algy nebst Frau sowie Colonel Nielsen und selbstverständlich auch Butler Tenny zumindest teilweise begleiten sollen. Diesbezügliche Diskussionen zwischen dem steifen Butler und seinem etwas lockereren Chef über die Anzahl der Suiten vor und nach der Hochzeit und über die verlorene Würze nach einiger Zeit, die sich eigentlich vordergründig auf einen Kaugummi beziehen, sind tatsächlich sehr witzig und recht zweideutig.
Kurz vor Nielsens Eintreffen wird der Koffer wieder gestohlen, doch Drummonds Zukünftige Phyllis macht unmissverständlich klar, dass sie eine Ehemann haben will, der in ruhigen Gewässern fischt, so dass der schneidige Captain erstmal von einer Verfolgung ablässt.
Doch natürlich dauert die Ruhe nicht lange, als man dann im Zug und später auf der Fähre ist, häufen sich die seltsamen Geschehnisse, denn die Kofferdiebe sind samt dem brisanten Inhalt mit an Bord, und der als Frau verkleidete Draven entpuppt sich als äußerst mörderischer Geselle, der seinen Verfolgern gerne noch ein Schnippchen schlägt. Trotz all des Flehens seiner Angebeteten muss sich "Bulldog" als letzte Rettung doch noch ins Geschehen werfen, um der Sache ein gutes Ende zu geben...

Diese Folge ist irgendwie schon brutaler als die Vorgänger. Die Toten purzeln, und es gibt sogar eine abgeschnittene Hand als falsche Spur. Doch gleichzeitig sorgt diese für durchaus schon überzogen komische Situationen, als sie plötzlich von den Helden ungewollt vom Tisch fällt und die beiden Damen pflichtschuldigst in Ohnmacht fallen. Denn Algys quasselnde Frau ist am Anfang mit von der Partie, später wird ihr tollpatschiger Gefährte von ihr getrennt und ist wieder mal auf der Jagd nach einem Telefon...
Die Slapstick, etwa mit den nicht nur einmal in Ohnmacht fallenden Damen, ist fast schon eher eine Parodie und wirkt manchmal etwas aufgesetzt. Zudem muss der umtriebige Captain stets mit "angezogener Bremse" agieren, um seine Auserwählte nicht zu verärgern, was auch manchmal nervt. Doch andererseits ist es eine handfeste Geschichte mit durchaus kriminalistischen Aspekten und allerlei Spielzeug-Tricktechnik im Hintergrund, die unschwer zu erkennen ist, doch gerade deshalb reizvoll ist.
Hält jedenfalls mindestens das Niveau der Vorgängerfolge und sorgt für eine unbeschwerte knappe Stunde.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

25.11.2019 17:13
#12 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Der künstliche Diamant (1938)

Captain Drummond und seine Angebetete Phyllis stehen gerade kurz vor ihrer romantischen Hochzeit in der Schweiz, als sie von «Bulldogs» Kumpel Algy, oder besser von dessen Frau Gwen, einen hochkarätigen Diamanten als Vermählungsgeschenk bekommen. Deren Vater ist einer der zu dieser Zeit offenbar massenhaft auftretenden Wissenschaftler, die im stillen Kämmerlein im Dr.-Faust-Modus mit geheimen Substanzen, Elektrizität und Hitze an der Entwicklung von vielerlei die Menschheit beglückenden Erfindungen herumwerkeln. Der Diamant ist somit von ihm in einem neuen Verfahren hergestellt und sozusagen ein Prototyp der neuesten Edelstein-Generation. Natürlich sind die Minenbesitzer und alle anderen in der Diamantenindustrie arbeitenden Personen aufgeschreckt, und es dauert nicht lange, da ist das innovative Hochzeitsgeschenk gestohlen, dafür liegt der etwas betuliche Schweizer Hoteldetektiv brutal ermordet unter dem Gabentisch.
Sofort geraten der plötzlich durch Abwesenheit glänzende Diamantenhändler Sir Raymond Blantyree und dessen Gehilfe Roberts in Verdacht. Trotz der inständigen Bitten der Immer-noch-Miss Clavering zum Verbleib heften sich Drummond mitsamt Freund und Butler an die Fersen der Übeltäter und folgen ihnen bis nach London. Drummonds Aufforderung an Colonel Nielson, den reichen Blantyree zu verhaften, lehnt dieser äußerst cholerisch ab und möchte ihn am liebsten gerne wieder zurück in die Schweiz verfrachten.
Mittlerweile spinnt Blantyree sein böses Garn weiter, denn er konnte sich mit Algys Schwiegervater nicht auf einen Abkauf der Formel für die künstlichen Diamanten einigen. Letzterer will sich nun mit seinem Konkurrenten Dr. Botulian zusammentun, um die Größe der Edelsteine noch zu steigern. Doch auch Botulian wird von Blantyree besucht und geht zum Schein auf dessen Angebote ein, obwohl er plant, alle auszubooten…
Bei all den Ränken kann der im Dienste der selbsternannten Gerechtigkeit stehende Captain samt seinen Helfern eigentlich nur noch hinterherspionieren und aufpassen, nicht den Überblick und nicht zuletzt auch sein Leben zu verlieren…

Das neue Abenteuer von Captain Drummond fängt einigermaßen gemächlich an, die Story verspricht kaum Höhepunkte zu servieren, aber dann schlägt die Handlung doch noch einige unerwartete Haken. Eindeutig wird stärker auf Action gesetzt, es gibt mehrere, nicht immer unbedingt sinnvolle, Verfolgungsjagden, bei denen auch einiges zu Bruch geht. Dadurch, dass Drummond seine Braut in der Schweiz weiterschmachten lässt und sich alleine mit seinen Kumpanen auf Verbrecherjagd begibt, fördert er die Handlung ungemein. Ein wenig kann einem die geduldige Phyllis schon leid tun, anstatt nun endlich mal mit ihrem strammen Recken eine gemeinsame Suite nutzen zu dürfen, muss sie sich weiterhin mit Versprechungen und leidenschaftlichen Schmatzern begnügen. Und mit dem ansonsten ruhigen Eheleben scheint es auch nichts zu werden…
Colonel Nielson erscheint diesmal besonders unbeherrscht, Freund Algy muss ausnahmsweise mal nicht ständig seine Frau anrufen (was ist eigentlich aus dem Junior geworden ?) und Butler Tenny erweist sich als akrobatischer Motorradfahrer.
Captain Drummond steht hier fast ein wenig hinter den anderen Haupt- und Nebencharakteren zurück, zudem tappt er ziemlich oft in die Fallen der Schurken. Übermäßiges kriminalistisches Talent kann er diesmal nicht beweisen, dafür mehr körperlichen Einsatz, etwa gegen einen peitschenschwingenden Unhold am Ende des Dramas. Dabei gelingt ihm immerhin noch die Aufklärung des verwirrenden Identitätentausches einiger Personen.
Zum vierten Mal kann er seine in Not geratene Miss Clavering (die ihm nachgereist ist) schlussendlich glücklich in die Arme schließen, und der Zuschauer hat wieder eine unterhaltsame Stunde verbracht.

Gubanov Online




Beiträge: 16.129

25.11.2019 21:39
#13 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Das hört sich doch alles ganz ordentlich an und vor allem ziemlich schmissig und unterhaltsam. Ein bisschen eine Krimi-Action-Comedy-Wundertüte, sozusagen. Ich hoffe, die ersten vier Filme waren für dich stark genug, damit du dir auch noch die verbleibenden vier vornimmst.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

26.11.2019 17:23
#14 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Natürlich wird weiter gemacht ! Kann doch nicht mittendrin aufhören…


Abenteuer in Afrika (1938)

Mr. Drummond steht wieder mal kurz vor der Heirat mit seiner geliebten Phyllis. Diesmal soll überhaupt nichts schiefgehen, deshalb haben „Bulldog“ und sein Butler sich eine freiwillige Nachrichtensperre von draußen auferlegt, keine Zeitung, Telefon etc., einschließlich des Verzichtes auf das Beinkleid, um nicht doch noch auf die Straße zu gehen. So flachsen die beiden Junggesellen fröhlich und unbekümmert in ihrer Wohnung herum, doch selbstverständlich geht wieder was schief, diesmal ist es sogar die Braut in spe selber, welche zum Handeln gemahnt, hat sie doch beobachtet, wie Colonel Nielson entführt wurde.
Dessen grob dahingemeuchelter Diener kann nur noch mit letzter Kraft den Tipp geben, dass sein Herr in eine bestimmte Stadt in Marokko verschleppt wird. Trotz strikten Verbotes von Scotland Yard macht sich das übliche Herren-Dreiergespann Drummond, Algy und Tenny, ergänzt durch die heimlich dazu geschlichene Phyllis, per Flugzeug auf den Weg nach Nordafrika. Dort sind sie allerdings auch nicht willkommen und sollen nach einigem Hin und Her mit der einheimischen Polizei und dem britischen Botschafter abgeschoben werden.
Doch schon längst hat Drummond den lange gesuchten Spion und Verräter Richard Lane in der Nähe der Botschaft erkannt, den Entführer Nielsons, welcher ihm die Geheimnisse über das neueste Funkverschlüsselungssystem der Engländer verraten soll. Der perfide Gehilfe Fordine arbeitet im Konsulat und ist ein sehr aktiver Helfer der Schurken.
Drummond und seine Gefährten werden, zusammen mit einer sehr explosiven Mitgabe, wieder in das Flugzeug Richtung Heimat gesetzt, aber der widerborstige Captain setzt seinen eigenen Kopf durch und kehrt noch einmal zurück.
Colonel Nielson kann in einer sehr bleihaltigen Befreiungsaktion gerettet werden, der Hauptbösewicht erleidet ein schreckliches Ende, und wieder mal ist alles gut ausgegangen, nur mit der Verehelichung hat’s einmal mehr nicht geklappt…

„Abenteuer in Afrika“ ist natürlich ein etwas großspuriger Titel, es gilt keine tarzanmäßigen Kämpfe gegen Krokodile, Riesenschlangen und menschenfressende Eingeborene zu bestehen. Allerdings hält sich der bösartige Doppelagent Lane zu seiner Belustigung auf seinem Anwesen ein paar Raubtiere, auch einen aggressiven Löwen, den er als Drohung benutzt, um seine armen Opfer zum Geheimnisverrat zu zwingen.
Die Phyllis-Darstellerin hat gewechselt, ebenso, nun schon zum wiederholten Male, der Schauspieler für Colonel Nielson. Der jetzige ist kein brüllender Choleriker mit offenbar tatsächlich vorhandenen Alkoholproblemen mehr, sondern mit seiner hageren Gestalt, englischem Charaktergesicht und ruhigem, aristokratischem Auftreten mit viel natürlicher Autorität eher so, wie man sich einen hohen Chef bei Scotland Yard vorstellt. Warum der nun allerdings sämtliche technischen und wissenschaftlichen Details für die Verschlüsselungsmaschine wissen soll, bleibt ein Geheimnis, selbstverständlich schweigt er sich da auch eisern aus, obwohl ihm Lane und die anderen vaterlandslosen Gesellen in seinem Umfeld schon arg zusetzen.
Außerdem kann man den jungen Anthony Quinn in der Rolle des geschniegelten Schergen Mr. Fordine erleben, tatsächlich war er mal ein sehr gutaussehender Bursche.
Drummonds Freund Algy ist, wenn möglich, noch dümmlicher als vorher geworden, doch diesmal gelüstet es ihn wenigstens nicht ständig nach einem Telefon.
Das Ende ist wirklich dramatisch, es gibt eine zünftige Schießerei, und der wildgewordene Löwe wirkt sehr gefährlich und bereitet seinem ehemaligen Herrn einen relativ drastisch dargestellten Abgang.
Zuguterletzt können alle friedlich vereint wieder ins gute alte England zurückfliegen und sich ein bisschen gegenseitig loben, so viel Zeit muss schließlich sein.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 228

27.11.2019 19:53
#15 RE: "Bulldog Drummond" auf den Spuren des Verbrechens (1937-39) Zitat · Antworten

Das Geheimnis der Strahlenkanone (1938)

Wieder mal ist ein Hochzeitstermin festgelegt, und „Bulldog“ möchte am Vorabend noch eine Junggesellensause machen. Doch ein seltsamer Brief eines der zahllosen mad scientists dieser Zeit führt ihn zusammen mit Freund Algy zur Wohnung des Erfinders, wobei er ihn nur noch tot auffindet. Doch er konnte ihm vor seinem Ableben noch mit letzter Kraft zuhauchen, sich vor dem „Stecher“ in Acht zu nehmen. Nun aber kreuzt die Polizei am Tatort auf, und der neugierige Captain wird erst mal festgenommen und verbringt seine Nacht auf dem Polizeirevier. Später wird er aufgrund Colonel Nielsons Intention wieder freigelassen und schleicht sich zum Ort des Verbrechens zurück. Zwischendurch wurde festgestellt, dass der Stich eines Mantarochens zum Tode des Wissenschaftlers geführt hat. Neuerlich kippt ihm ein Toter entgegen, dem die Pistole in der Tasche explodiert war, und wiederum wird er abgeführt.
Mittlerweile weiß der Zuschauer, dass es um eine neue „Geheimwaffe“ geht, die im Zielpunkt zwei Lichtstrahlen bündeln und damit dort vorhandenen Sprengstoff zur Explosion bringen kann. Zur Erzeugung der Strahlenenergie ist eine Menge elektrischer Strom nötig, was in den benachbarten Haushalten zu starken Schwankungen führte. Die großartig als „Strahlenkanone“ bezeichnete Apparatur ist aus der Wohnung verschwunden, wie Drummond ganz richtig feststellt.
Verantwortlich für diese ungesetzlichen Taten ist ein gewisser Alferson, mit seiner langen Nase, den dicken Brillengläsern und dem kahlen Schädel quasi eine Verkörperung von Luzifer, der mit der an und für sich sehr attraktiven Mrs. Ledyard zusammenarbeitet, doch der Zug um ihren Mund ist dafür einfach zu kalt und herrschsüchtig… Bei der Kreation von Schurkengestalten hat man sich (wieder mal) viel Mühe gegeben.
Alferson lässt zum Spaß und um Drummond und seinen Helfern eins auszuwischen mal den Schaufensterinhalt eines Waffengeschäfts hochgehen und das nächste Mal gleich die Kisten in einer Feuerwerksfabrik.
Schließlich flüchten sich die Gauner auf ein Schiff Richtung Karibik, auf welchem sich auch die nun schon routinemäßig angefrustete Phyllis samt Anstandstante befindet, bald verlagert sich das Geschehen auf eine subtropische Insel, wo die unheilbringende Erfindung an einen ominösen „Mr. Smith“ verkauft werden soll, was Drummond, Algy, Butler Tenny und nicht zu vergessen die aktive Phyllis Clavering zu verhindern suchen, wobei sie alle in große Gefahr geraten. Da gibt es noch einige Abenteuer in Form von Gefangenwerden, wieder Befreien, Faustkämpfe austragen und Explosionen ausweichen zu bestehen.
Selbstredend kann die Welt davor bewahrt werden, dass die neueste Superwaffe in unberufene Hände fällt, und wieder mal gibt’s ein Happyend.

Diesmal dient mal wieder die Ausgeburt eines genialen Gehirns, das eigentlich zur Friedenserhaltung alle Waffen zerstören wollte, als Aufhänger für eine genreübliche Jagd nach dem Superding. Allerdings erinnert die „Strahlenkanone“ eher an zwei ausgeschlachtete Filmkameras mit eingebauten Taschenlampen, die notdürftig mit Klebeband zusammengeheftet wurden und ein wenig in der Gegend herumklappern. Auf der Orion wäre sie schon lange ausgemustert wurden.
Die beiden Lichtstrahlen der Wunderwaffe tasten sich ruckelnd von links und rechts an ihr Opfer heran und lösen beim Zusammentreffen eine Explosion aus. Das Ganze scheint den Filmproduzenten einen großen Spaß gemacht zu haben, und diese kindliche Freude überträgt sich auch auf den Zuschauer, der die Sache beim besten Willen nicht ganz ernst nehmen kann.
Mr. Alferson (der „Stecher“) hat mit seinem Rochen-Stachel im Gehstock wirklich schon etwas von einem Bond-Gegenspieler. Auch den hängenden Käfig, in den er seine Widersacher sperrt und der dann in einem darunterliegendem Sumpfloch versenkt werden soll, tendiert in diese Richtung.
Die Protagonisten auf Seiten der Guten nehmen die üblichen Rollen ein, die unglückliche Phyllis hat es diesmal schon bis zum Auftritt im Brautkleid geschafft, scheint sich aber fast schon mit ihrem Schickal des Sitzengelassenwerdens in letzter Minute abzufinden. Captain Drummond muss bei dem Ringen um die Erfindung des Verderbens tiefergehende Fähigkeiten beim Kampf Mann gegen Mann zeigen.
Zusammengenommen wieder eine Story mit Klamauk und gelungenen Gags, komischen bis guten Einfällen, viel Knallerei und einer vollkommen realitätsfreien Handlung, was ja auch gar nicht Sinn der Sache sein soll und einfach nur sorgenfreie Unterhaltung bietet.

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