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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 426 mal aufgerufen
 Film- und Fernsehklassiker national
Gubanov Offline




Beiträge: 16.370

21.07.2019 11:05
Die Tote von Beverly Hills (1963/64) Zitat · Antworten

"Die Tote von Beverly Hills" ist eine kriminalistisch angehauchte Satire, basierend auf einer Novelle von Curt Goetz. Der von Michael Pfleghar inszenierte Film kam 1964 zur Uraufführung und wird nun am 26. Juli 2019 in der nach dem Regisseur benannten Filmedition auf DVD veröffentlicht. Es handelt sich um eine hochwertige, frische Abtastung; zudem wird die DVD einiges Bonusmaterial (u.a. ein von @Georg mit Heidelinde Weis geführtes Interview) enthalten.

"Die Tote von Beverly Hills" selbst dürfte eines der skurrileren Werke des deutschen Sechzigerjahrekinos sein, wenn man nach dem Trailer geht:


Von forenbekannter Darstellerseite sind neben Weis Klausjürgen Wussow, Horst Frank, Ernst Fritz Fürbringer und "Halstuch"-Skandalnudel Wolfgang Neuss mit an Bord.

Matze K. Offline



Beiträge: 1.060

28.07.2019 22:36
#2 RE: Die Tote von Beverly Hills (1963/64) Zitat · Antworten

Ich mag den Film wirklich. Hat schon so ein kleinen lustigen Wallace-touch - oder zumindestens ein Touch von "Ein Sarg aus Hongkong"

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Immer wenn du lügst, muss Jesus Blut weinen.
(Todd Flanders)
Wie kann Dummheit entscheiden was klug ist
(meine Frau)

TV-1967 Offline



Beiträge: 513

10.09.2019 21:25
#3 RE: Die Tote von Beverly Hills (1963/64) Zitat · Antworten

Sollte der nicht bei "PIDAX" erscheinen...?

Ray Offline



Beiträge: 1.517

23.12.2019 14:11
#4 RE: Die Tote von Beverly Hills (1963/64) Zitat · Antworten

Die Tote von Beverly Hills (BRD 1964)

Regie: Michael Pfleghar

Darsteller: Heidelinde Weis, Klausjürgen Wussow, Horst Frank, Wolfgang Neuss, Ernst Fritz Fürbringer u.a.



Die junge Lu Sostlov wird in der Nähe von Beverly Hills tot aufgefunden. Wie Detektiv Ben, der sich des Falls annimmt, rasch herausfindet, pflegte die Tote von Beverly Hills einen ausschweifenden Lebensstil mit wechselnden Partnern aus verschiedenen Alters- und Gesellschaftsschichten...

„Die Tote von Beverly Hills“ ist ein in Anbetracht der Entstehungszeit absolut bemerkenswerter Film. Während die Ermittlungen des Wolfgang Neuss gespielten Detektivs in schwarzweiß fotografiert sind, werden die Rückblenden in bunten Bildern gezeigt. Wenn man dieses Stilmittel aus anderen Filmen kennt, ist es eigentlich immer umgekehrt: das aktuelle Geschehen in Farbe, die Rückblenden in schwarzweiß. Die in Rückblenden erzählte Geschichte der Toten von Beverly Hills, gespielt von der quirligen Heidelinde Weis, sprühen nur so vor verspielten Einfällen, an denen man sich gerne erheitert, auch wenn man das Ganze sicher auch in „normaler“ Spielfilmlänge hätte abhandeln können. Ohne Drehgenehmigung an Originalschauplätzen in und um Beverly Hills gedreht, nimmt Regisseur Pfleghar gekonnt amerikanische Klischees aufs Korn und stellt sie der Spießigkeit im Heimatland gegenüber. An der Nummernrevue beteiligen sich Klausjürgen Wussow, Ernst Fritz Fürbringer, Horst Frank, die Kessler-Zwillinge und einige mehr. Der Film ist sicher nicht Jedermanns Sache und man braucht wohl die richtige Stimmung, um ihn genießen zu können. Eines ist „Die Tote von Beverly Hills“ jedoch allemal: erfrischend!

Die DVD von UCM.One präsentiert den Film in guter Qualität, als Bonus gibt es u.a. ein kleines, aber feines Interview mit Heidelinde Weis.


Formal ambitionierte Satire auf den American Way of Life mit einer quirligen Heidelinde Weis in der Hauptrolle. Vorerst 4 von 5 Punkten.

TV-1967 Offline



Beiträge: 513

28.12.2019 00:42
#5 RE: Die Tote von Beverly Hills (1963/64) Zitat · Antworten

Hatte mir mehr davon erhofft. Bin schon ein Freund von "Experimenten im Deutschen Film". Leider war das für mich ein wirklicher Schmarrn! Sorry!

c.n.-tonfilm Offline




Beiträge: 135

06.09.2020 15:40
#6 RE: Die Tote von Beverly Hills (1963/64) Zitat · Antworten

Weiß jemand, wer die Rolle des "Giovanni Salvatore" spielt? Die Rolle wird offiziell nirgends geführt.

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Filme im falschen Bildformat sind wie ein Gemälde, aus dem ein Dieb den Teil herausgeschnitten hat, der ihm am wichtigsten erschien, weil das Bild als Ganzes nicht durchs Fenster passte.

Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".

Was wären Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers, Bob Hope und Red Skelton im deutschsprachigen Raum ohne die Stimme von Georg Thomalla ?

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