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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 1.786

17.06.2019 12:46
Das Geheimnis der blutigen Perlen (1967) Zitat · antworten

DAS GEHEIMNIS DER BLUTIGEN PERLEN (LE VICOMTE RÈGLE SES COMPTES)

Frankreich/Italien/Spanien (1967) - R: Maurice Cloche - DE: 18.8.1967 - FSK 16 - V: Nora
Darsteller: Kerwin Mathews, Fernando Rey, Folco Lulli, Sylvia Sorrente, Jean Yanne, Luis Davila, Franco Fabrizi, Pierre Massimi, Maria Latour, Yvette Lebon



Ein spektakulärer Bankraub in Paris, bei dem das hochmoderne Sicherheitssystem lahmgelegt wurde, ruft den Versicherungsagenten Clint de la Roche auf den Plan. Bei seinen Ermittlungen gerät er zwischen die Fronten zweier rivalisierender Banden, die um die Vorherrschaft auf dem Drogenmarkt kämpfen. Für den Detektiv ist die Sache nicht ungefährlich, denn die beiden Gangsterbosse Marco Demoygne und Rico Barone erweisen sich als eiskalte Gegner, die kein Pardon kennen. Doch Clint weiß sich seiner Haut zu wehren. Und wenn doch mal Not am Mann ist, springt sein Assistent Billette in die Bresche.



Nach einem vielversprechenden Auftakt folgt der Film den üblichen Schablonen und schafft es dadurch nicht, sich von der Vielzahl ähnlicher Produktionen abzusetzen. Der Amerikaner Kerwin Mathews hatte bereits zwei erfolgreiche Leinwandabenteuer als "OSS-117" bestanden und sich dadurch eine gewisse Routine erworben. Mit Charme und Schlagkraft setzt er sich auch hier sowohl bei den Damen als auch bei den Ganoven durch. Jean Yanne als sein Sidekick hat die Aufgabe, die Handlung mit etwas Humor aufzulockern. Die sich gegenseitig bekämpfenden Gangsterbosse werden von Fernando Rey und Folco Lulli überzeugend verkörpert. Eine kleinere Rolle als Killer hat Pierre Massimi, der 1969 durch die Lederstrumpf-Verfilmungen des ZDF bei uns populär wurde. Sylvia Sorrente als Stripperin Lili ist nett anzusehen und setzt sich auch schon mal zur Wehr, als sie sich in der Gewalt einer der Banden befindet. Die Strip-Szenen wurden im berüchtigten Pariser "Crazy Horse Saloon" gedreht. Die Musik von Georges Garvarentz setzt passende Akzente und die Schauplätze (Riviera, Paris, Costa del Sol) wurden gut in die Handlung integriert. Insgesamt hat der Film durchaus seinen Unterhaltungswert. Punktabzug gibt es allerdings für den bescheuerten deutschen Titel.

"Der Film lässt sich gut an. Eine Bank wird geknackt. Zuvor hat sich der Initiator dieses Plans mit viel Sprengstoff der mitwissenden Dame seines Herzens entledigt. Und dann tritt der Hauptdarsteller auf und allen scheint plötzlich die Puste auszugehen. Detektiv Kerwin Mathews, der den Gangsterspuren im Auftrag eines Versicherungskonzerns folgt, erledigt zwei Banden samt deren Chefs, küsst und prügelt sich durch manchen Filmmeter und bleibt doch von der ersten bis zur letzten Einstellung nur blasse Kopie."(Film-Echo)

Film-Echo-Note: keine 10 Meldungen
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