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Dieses Thema hat 10 Antworten
und wurde 1.360 mal aufgerufen
 Schauspieler/-innen
Giacco Offline



Beiträge: 1.905

19.03.2015 16:09
Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Er war nur einmal innerhalb der Wallace-Reihe zu sehen:
Als Gangster - genannt "Der Lord" - hatte er 1963 einen kurzen Auftritt im "Zinker".



Siegfried Wischnewski wurde am 14.4.1922 in Saborowen (Ostpreußen) geboren. Nach Abitur und Kriegsdienst spielte er ab 1946 seine ersten Theaterrollen. Eine Schauspielschule soll er angeblich nie besucht haben. Populär wurde er später vor allem durch das Fernsehen.
Ob in "Tim Frazer - Der Fall Salinger", ob als Inspektor Cameron in "Melissa" oder als "Privatdetektiv Frank Kross" - stets beeindruckte er durch seine Präsenz, seine Sprachkunst und Ausdrucksstärke.
Neben Giulietta Masina und Karin Baal war er 1959 in "Jons und Erdme" erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen. Zu seinen Glanzrollen gehörte die des Hagen von Tronje in "Die Nibelungen" (1966), unter der Regie von Harald Reinl. Daneben arbeitete er auch als Hörspielsprecher.

Kinofilme (Auswahl):
Jons & Erdme (1959)
Der letzte Zeuge (1960)
Der Lügner (1961)
Er kann´s nicht lassen (1962)
Der Zinker (1963)
Die Dreigroschenoper (1963)
Die Nibelungen (1966)
Ich spreng Euch alle in die Luft (1967)
Schmetterlinge weinen nicht (1970)

patrick Offline




Beiträge: 3.186

19.03.2015 20:33
#2 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Den Hagen von Tronje hat er wirklich toll gespielt.

Georg Offline




Beiträge: 3.081

19.03.2015 20:44
#3 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Au ja, Wischnewski war immer sehenswert.

Als Inspektor in den beiden Durbridges, als Hagen von Tronje in den Nibelungen, als Frank Kross, als Gast bei Derrick & Co.

Spontan fallen mir auch seine tollen Auftritte in einer Reihe von Fernsehfilmen und anderen Kinofilmen ein ...

In der Sache J. Robert Oppenheimer (TV 1964)
Onkel Wanja (TV 1965)
Oberst Wennerström (TV 1965 - Ringelmann-Zweiteiler)
Die Ermittlung (TV 1966)
Geheimnisse in goldenen Nylons (1967)
Nathan der Weise (TV 1967)
Die fünfte Kolonne: Mord auf Befehl (TV 1966)
Die fünfte Kolonne: Sonnenblumenweg 7 (TV 1968)
Der Kommissar: Die Tote im Park (TV 1972)
Sladek oder die schwarze Armee (TV 1976)
Bei Westwind hört man keinen Schuss (TV 1976)
Lady Audley Geheimnis (TV 1978)
Die Quelle (TV 1979 - Superrolle im Erler-Thriller)
Der Schnüffler (1983 - als KGB-Mann neben Didi Hallervorden!)

Josh Offline




Beiträge: 7.927

19.03.2015 21:38
#4 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Für mich als Teenager war Ein Heim für Tiere eine Pflichtveranstaltung im Fernsehen.

patrick Offline




Beiträge: 3.186

19.03.2015 22:17
#5 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Zitat von Josh im Beitrag #4
Für mich als Teenager war Ein Heim für Tiere eine Pflichtveranstaltung im Fernsehen.


Das kannte ich auch noch. Umso mehr hat mich seine Hagen-Interpretation beeindruckt, die ja so ganz anders, aber verdammt gut war.

Peter Offline




Beiträge: 2.861

20.03.2015 10:25
#6 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

"Ein Heim für Tiere" habe ich anfangs auch gern gesehen, bevor sich andere Interessen durchsetzten. Wischnewski wurde durch das "Heim" erst richtig bekannt, beliebt und wohlhabend. In der "80er-Jahre-Sympathie-Champions-League" spielte er für das geneigte Fernseh-Volk zusammen mit Wussow als Schwarzwald-Brinkmann, Weiss als Traumschiff-Kapitän und - für die fiese Seite - Larry Hagman als 'J.R. Ewing' und Joan Collins als 'Alexis Carrington'.
Wischnewski äußerte aber glasklar, dass ihm diese für seinen Geschmack zu eindimensionale Rolle in einer für ihn stinklangweiligen Schema-F-Serie im Grunde richtig zuwider war. Zumal er wegen der ungeheuren Popularität und der Liebe und Zuneigung der jungen wie alten Zuschauer erst zig Folgen später als geplant wieder aussteigen konnte....
Mich hat Wischnewski nie in einer Rolle enttäuscht, am tiefsten beeindruckt natürlich auch als schier unverwüstlicher, auch mit Hundertschaft kaum totzukriegender Meuchelmörder "Hagen", den man, in jungen Jahren erstmalig gesehen, natürlich nicht wieder vergisst. Übrigens für mich einer der nicht so zahlreichen Lichtblicke dieser Nibelungen-Verfilmung.
Da er mit seiner raumfüllenden Ausstrahlung auch extrem Krimi-kompatibel (dort aber leider zu selten präsent) war, blieb er für den Wallace-Freund ähnlich einprägsam in der kleinen Rolle im "Zinker" als 'Lord', der auf dem Schrottplatz, pardon, Marktplatz für Gebrauchtmöbel, in einem der denkwürdigsten Duelle der ganzen Reihe seinen Abschied nehmen muss: "Das ist dein Ende, Zinker!"
Die von Georg aufgeführten Spitzenauftritte kenne ich nicht alle, aber die für mich interessanteste unter den größeren Rollen Wischnewskis fand sich in Rainer Erlers "Die Quelle" (Achtung: Spoiler!). Vordergründig freundlich, lässt er subtil, mit dem ihm ganz eigenen Charisma, Stück für Stück sein kriminelles Patronat durchblicken, ein ohne eigene Not mit tödlichen Mitteln verteidigtes Wasser- und Versorgungs-Monopol. In diesem Modell beherrscht Wischnewski perfekt die Rolle eines diktatorischen Erpressers, der uns mit dem Mittel künstlich erzwungener Ressourcen-Verknappung die Abgründe einer Entartung von Wirtschaftsinteressen eindrucksvoll vor Augen führt.

Gubanov Offline




Beiträge: 16.322

20.03.2015 12:44
#7 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Ich sehe Wischnewski auch immer wieder gern. In seinen Darstellungen schwingt immer eine angenehme Bodenständigkeit mit. Seit einiger Zeit ist allerdings das erste Schlagwort, an das ich bei seinem Namen denke, nicht Wallace, sondern eine unheimlich starke Persönlichkeit.

Umso mehr finde ich es schade, so etwas lesen zu müssen:

Zitat von Peter im Beitrag #6
Wischnewski äußerte aber glasklar, dass ihm diese für seinen Geschmack zu eindimensionale Rolle in einer für ihn stinklangweiligen Schema-F-Serie im Grunde richtig zuwider war. Zumal er wegen der ungeheuren Popularität und der Liebe und Zuneigung der jungen wie alten Zuschauer erst zig Folgen später als geplant wieder aussteigen konnte....

Solche Aussagen stehen keinem Schauspieler für keine seiner Arbeiten gut zu Gesicht, egal ob sie als künstlerisch wertvoll zu betrachten ist oder nicht. Erst recht nicht, wenn ihm die entsprechende Rolle zu besonderer Popularität verholfen hat. Hört sich wie das typische Sherlock-Holmes-Muffensausen an. In dieser Betrachtungsweise setzt sich ein zu großes Ego durch gegen die Verantwortung, die ein Darsteller gegenüber seinem Publikum und seiner Rolle mit deren Verkörperung auf sich nimmt. Wer sich nicht festlegen lassen will oder nichts von dem Part hält, soll auch nicht so scheinheilig sein, dafür Zuschauergunst und Gagen zu kassieren!

Peter Offline




Beiträge: 2.861

20.03.2015 15:23
#8 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #7
..... In dieser Betrachtungsweise setzt sich ein zu großes Ego durch gegen die Verantwortung, die ein Darsteller gegenüber seinem Publikum und seiner Rolle mit deren Verkörperung auf sich nimmt. Wer sich nicht festlegen lassen will oder nichts von dem Part hält, soll auch nicht so scheinheilig sein, dafür Zuschauergunst und Gagen zu kassieren!

Das ist moralisch natürlich richtig betrachtet. Welcher Filmfreund würde es anders sehen?
Aber der nicht gerade als handzahm bekannte Wischnewski hätte wohl sinngemäß geantwortet - nach einer angemessenen Zurechtweisung deiner Person, natürlich - dass er Gunst & Gage verdientermaßen für die schweißtreibende Profi-Arbeit an 30 Folgen erhalten hat - und eben nicht dafür, höchstselbst die Rolle oder das Serienformat irgendwie schön zu finden.
Dieser Standpunkt ist nicht freundlich und nicht geeignet, weitere Fans einzusammeln. Aber vertreten darf er ihn.
Er hatte wohl geplant, eine Staffel zu drehen - und dann: "Take the money and run..." Die Genervtheit kam anscheinend später auf, mit naturgemäß nachlassenden Drehbüchern (die einem großen Mimen - ebenfalls naturgemäß - schon am Anfang nicht so viel bieten konnten), zumindest wurden die Äußerungen meines Wissens erst eine ganze Weile nach dem Ausstieg (bzw. nach Wischnewskis Übergabe an Moser) öffentlich. Ihm fehlte wohl ganz einfach die Auslastung mit qualitativ großen Rollen. Theaterkrankheit. Alle gleich noch Genannten stammen von dort.
Wischnewski war natürlich nicht der einzige knorrige Rollenverächter. Dass Kinski nie einen Funken von Hehl aus dieser Tatsache machte: Geschenkt. Mir fällt aber noch ein anderer höchst beliebter Darsteller ein, von dem man nicht ohne weiteres gedacht hätte, dass er in seine Autobiografie derart despektierlich über viele seiner Film- und Fernsehrollen herziehen würde: Die Rede ist von Siegfried Lowitz. Nicht zu reden von Qualtinger. Auch aus der Ecke "Hoppe / Gründgens" klang so etwas an bzw. ist zu lesen. Konsequentere, ehrlichere Vertreter dieser Gattung waren Hardy Krüger, Bernhard Minetti, Gert Voss und Oskar Werner, die ab bestimmten Zeitpunkten im deutschen Film und TV fast alles (Werner: alles!) ablehnten - und deshalb nie von verhasster Routinearbeit profitierten. Aber als Folge davon sind sie eben auch nur selten zu sehen.
Vielleicht sind wir als Zuschauer auch ein Stück weit zu naiv. Professionelle Arbeit ohne Herzblut gibt es schließlich auch in nicht-künstlerischen Branchen ganz reichlich, wer will da schon den ersten Stein werfen.....

Cora Ann Milton Offline



Beiträge: 5.110

20.03.2015 20:21
#9 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten



“Er war eine eindrucksvolle Erscheinung, groß, breitschultrig, muskulös, nach meiner Schätzung gut zweihundert Pfund schwer ... Als er sich nun wieder umdrehte, empfand ich allerdings wieder die merkwürdige Wucht seines massiven, walroßähnlichen Gesichts mit den großen, intelligenten Augen und den etwas spärlichen Haarsträhnen, die nicht nach hinten, sondern nach vorn gekämmt waren ... Seine zerfurchten, beinahe hässlichen Gesichtszüge wurden durch den sympathischen Klang seiner Stimme aufgewogen.”
(Francis Durbridge / “Melissa”)


Mit diesen Worten beschreibt Francis Durbridge den mit der Aufklärung des Mordes an Melissa Foster betrauten Inspektor Cameron. Und ohne jeden Zweifel war sein Darsteller Siegfried Wischnewski eine ebensolche imposante Persönlichkeit.

Zum ersten Mal erlebte ich ihn als knurrigen Inspektor O'Connally in “Er kann’s nicht lassen”, doch erst als Inspektor Cameron in “Melissa” schloss ich ihn in mein Herz. Der ganz und gar in sich ruhende Mann, der sich mit gelassener Überlegenheit durch das Geschehen bewegt, bei seinen Ermittlungen niemals das scheinbar Offensichtliche als gegeben annimmt, setzt sich auf überaus sympathische Weise und weit mehr als es sein berufliches Engagement erfordert hätte, für einen Menschen ein, der ohne ihn zweifellos verloren wäre.

Zu dem Retter von Scotland Yard gesellte sich ein düsterer Hüne aus Burgund, dessen bloße Erscheinung sanftere Gemüter in Furcht versetzt. Ausgerechnet ein Siegfried verkörpert Hagen von Tronje in “Die Nibelungen”. Und er erschafft einen unvergesslich faszinierenden Charakter von überwältigender Ausstrahlungskraft. Unerschrocken, finster und felsenfest überzeugt von der Richtigkeit seines Handelns ist sein Hagen. Nur ein einziges Mal wird der unbeugsame Recke wankend und will sich, um das Leben seines Königs und der anderen Nibelungen zu retten, selbst ausliefern, doch der Befehl seines Königs bindet ihn an seinen Eid.
Unvergesslich wie er im Halbdunkel einer Gewitternacht seine Waffe erhebt und droht: “Bei diesem Schwert - ich schwöre Tod jedem, der Verrat übt an meinem König!” Ebenso unauslöschlich, wie er mit vom Kampf blutigen Gesicht Kriemhild seine letzten Worte entgegenschleudert: “Jetzt hast du deine Rache - drei Brüder für einen Bastard aus Xanten!”



Ergänzen möchte ich noch Siegfried Wischnewskis brillante Verkörperung des Bürgermeisters Gareis in Egon Monks kongenialer Fallada-Adaption “Bauern, Bonzen und Bomben” (1973)

Und hier einige Kostproben seiner großartigen Darstellungskunst:


Siegfried Wischnewski als Inspektor Cameron in "Melissa" (1966)


Siegfried Wischnewski als Hagen von Tronje in "Die Nibelungen - Kriemhilds Rache" (1967)


Siegfried Wischnewski als Roger Robb in dem Fernsehfilm "In der Sache J. Robert Oppenheimer" (1964)

Jan Offline




Beiträge: 1.459

21.03.2015 13:26
#10 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Ja, der Wischnewski wurde von mir früher recht deutlich missachtet, mittlerweile zählt er allerdings auch bei mir zu den gern gesehenen Nebendarstellern. Seine Darstellung des Inspektors in "Melissa" bzw. seine Darbietung des Hagen in den "Nibelungen" gehören zu den (wenigen) positiven Aspekten der beiden Produktionen. Vor allem der darstellerischen Kunst, sich vom Zweifler zum Unterstützer zu wandeln ohne dabei in einen Schweinsgalopp zu verfallen und die Abkehr der ursprünglichen Überzeugung ab einem gewissen Punkt all zu plakativ und missverständlich ausfallen zu lassen, gebührt im Falle "Melissa" hohe Anerkennung. Genau genommen gehört Wischnewskis Darstellung des Inspektors nach meinem Dafürhalten neben der von Horst Bollmann und Heinz Schubert zu den besten der deutschen Durbridge-Serie. Zumindest in "Melissa". Seinen Part im "Salinger" habe ich weniger präsent in Erinnerung - vermutlich auch aufgrund der Rollenauslegung in Francis Durbridges Buch, die Wischnewski im Falle "Melissa" mehr Gestaltungsspielraum zubilligte.

An "Ein Heim für Tiere" kann ich mich kaum noch erinnern. Dass Wischnewski in dieser Serie eher Dienst nach Vorschrift ablieferte, verwundert mich weniger. Analog zum bereits genannten Siegfried Lowitz, der das Geläster über seine Rolle als "Der Alte" in Form von gehöriger Respektlosigkeit gegenüber dem eigenen Publikum vor allem nach Beendigung seiner Verpflichtung in der Serie öffentlich machte, dürfte demnach auch Wischnewski eher an den großen Rollen beim Theater interessiert gewesen sein. Die Inkonsequenz, Wein zu predigen und dann doch unter hernach veranstaltetem Geschrei das Wasser gesoffen zu haben, weil es eben den entsprechenden Schotter auf's Konto schaufelte und für Auslastung sorgte, ist auch für mich nur schwer verdaulich. Kaum jemand wird bestreiten, dass der "Kaufmann von Venedig" oder der "Tod eines Handlungsreisenden" andere Anforderungen an einen Schauspieler stellen als der brave Tierdoktor im Vorabendprogramm des ZDF. Den Tierdoktor um der Penunse willen jedoch nicht unterlassen zu haben, wirft dann doch ein etwas zwiespältiges Licht. So viel Kritik muss auch an einem ansonsten so famosen Darsteller wie Wischnewski heute noch erlaubt sein, denke ich. Gleiches gilt natürlich für Siegfried Lowitz, der auch besser daran getan hätte, hinterher die Schnauze zu halten!

Gruß
Jan

Stephan Offline



Beiträge: 114

23.03.2015 16:39
#11 RE: Siegfried Wischnewski Zitat · Antworten

Auch ich empfinde ein solch intensives Nachtreten als nicht wirklich gelungene Aktion. Zur Ehrenrettung der Schauspieler muss man aber wohl anführen, dass Gagen ja oft nur kleckerweise eintreffen und nicht bis in die Ewigkeit reichen. Und gerade anfangs der 80er hatte man sich ja verstärkt in Musik und Film vor allem den Amerikanern zugewandt. Im Kino lief ja so gut wie überhaupt nichts Deutsches mehr zusammen. Insofern kann ich jeden Schauspieler verstehen, wenn er zähneknirschend auch qualitativ weniger berauschende Rollen angenommen hat. Dass man freilich derart laut knirscht, wenn der Vorhang gefallen ist, ist allerdings dennoch schlechter Stil.
Es gab ja einige Mimen, auch bei unseren Wallace-Lieblingen, die sich wenig schmeichelhaft über diverse Rollen geäußert haben. Das ist sicherlich ehrlicher als bis zum Lebensende seine Meinung zu kaschieren, aber man muss nicht so tun, als ob man dem Teufel persönlich aus dem Eintopf gesprungen wäre...

Aber zum Thema Wischenwski und Hagen: er steht in der Intensität seiner Darbietung dem filmischen Ur-Hagen Hans-Adalbert (von) Schlettow in Nichts nach. Und auch jener war ja wohl ein durchaus diskutabler Charakter.

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