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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 509 mal aufgerufen
 Giallo Forum
Janek Offline




Beiträge: 1.852

02.02.2012 20:55
Der Todesengel (1971) Zitat · antworten

Der Todesengel

Für mich ein völlig überschätzter Film. Es mag sein, dass der Film schön gefilmt ist. Auch die Musik ist sehr gut und auch die Schauspieler sind erste Sahe, aber was ist ein Gericht mit guten Zutaten, wenn der Koch nicht richtig weiß, wie man das beste daraus macht und etwas nur auf Sparflamme kocht? Was ist ein Essen ohne Gewürze? Ein ziemlich fades Gericht!

Der Film beginnt mit guter Musik und einem schönen Vorspann, bei dem ich dachte: Wow, es geht schon so früh los mit dem Erotikteil? Na, dann wird es bestimmt ein guter Film. Nach dem Vorspann, nach etwa einer Viertelstunde, hätte der Film aber an Tempo zulegen müssen. Was passiert? Es wird geredet und geredet. Auch wenn die Idee nett ist, hat es mich nicht wirklich interessiert, denn die Story ist zäh wie Kaugummi, was ich genauso Hitchcock vorwerfe, der in vielen seiner Filme eine langweilige, langatmige Erzählweise vorzog.

Wie gesagt: Die Idee ist Super, aber der Story fehlt es an Tempo, denn ...

... es ist schon in der ersten Halben Stunde des Filmes abzusehen, dass der Count Matteo Tiepolo, Geisterskrank ist, also eine gespaltene Persönlichkeit und somit am Ende des Filmes sein Ende findet, denn die Darstellung von Pierre Clémenti ist einfach viel zu Überzogen.

Und da das Spiel so durchschaubar ist, verliert der Streifen schnell an Spannung. Deswegen nur 6 von 10 Punkten. Netter Thriller ohne große Höhepunkte.

MfG
Janek

Georg Online




Beiträge: 2.907

16.04.2016 08:59
#2 RE: Der Todesengel (1971) Zitat · antworten

Kein Giallo, sondern ein schön fotografierter Psychothriller, der auf Patricia Highsmiths Spuren wandelt und ganz eindeutig das Sujet von DER FREMDE IM ZUG kopiert. Spannend und voller Symbolik, wenngleich beide Hauptdarsteller für mich persönlich keine Sympathieträger sind. Mit Aldo Lado ("Malastrana", "Chi l'ha vista morire?") stand hier ja auch ein kompetenter Autor parat. Die oben im Spoiler angeführte Kritik kann ich persönlich nicht nachvollziehen; für mich kam das Ende überraschend.

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