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Dieses Thema hat 18 Antworten
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 Film- und Fernsehklassiker national
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Georg Offline




Beiträge: 2.738

19.11.2011 12:08
Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

"Tatort" Baden Baden: Heinz Schimmelpfennig ging hier fünf Mal als Kommissar Gerber auf Mörderjagd. Die Fälle habe ich allesamt als sehr spannend in Erinnerung, vorzügliche Gastdarsteller, tolle Geschichten, 1a-Regisseure (darunter Rolf von Sydow und Michael Braun). Mal sehen, ob sich meine Erinnerungen mit den aktuellen Eindrücken decken.

Die Fälle:
1 (27) Cherchez la femme oder die Geister vom Mummelsee, 04.03.1973, Regie: Wilm ten Haaf
2 (38) Playback oder die Show geht weiter, 17.03.1974, Regie: Rolf von Sydow
3 (49) Tod eines Einbrechers, 16.03.1975, Regie: Rolf von Sydow
4 (60) Kassensturz, 15.02.1976, Regie: Michael Braun
5 (74) Finderlohn, 24.04.1977, Regie: Peter Schulze-Rohr

Georg Offline




Beiträge: 2.738

19.11.2011 12:09
#2 RE: Die 1970er "Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

TATORT BADEN BADEN – Gerbers Fälle (1):
Cherchez la femme
oder Die Geister vom Mummelsee

Erstsendung (ARD): 04.03.1973
Buch: Dieter Waldmann
Regie: Wilm ten Haaf
Darsteller: Heinz Schimmelpfennig, Gernot Endemann, Klaus Schwarzkopf, Rosemarie Fendel, Irene Marhold, Eva-Ingeborg Scholz, Günther Ungeheuer, Wolfgang Preiss, Paul Neuhaus, Wilma Gatzke, Bruno Vahl-Berg, Toni Treutler, Wolfgang Borchert, Lilli Holmer, Preben Marht, Arnold Marquis, Siegmar Schneider, Christine Gerlach, Sabine von Maydell, Linda Caroll, Marga Maasberg, Jens Weisser, Hans Werner Bussinger, Gerda Gmelin, Gerhard Remus, Gert Keller u. v. a.

Eine Kieler Reisegruppe wird bei einer Busreise durch den Schwarzwald in einen Mordfall verwickelt. Am Mummelsee, wo das Nachtquartier ist, wird eine Reiseteilnehmerin ermordet. Der aus Baden Baden herbeigerufene Kommissar Gerber nimmt die Ermittlungen auf …

Der erste Fall für den sympathischen Kommissar Gerber (Heinz Schimmelpfennig) hat es gleich in sich! Der Ermittler lebt offenbar allein und hat eine ältere Zimmerwirtin, die einem Hausdrachen gleicht. Sein junger Assistent (Gernot Endemann) ist ein sehr guter Kontrast zu seinem Vorgesetzten.
Äußerst ansprechend ist die Folge in ihrer Handlungsanlage: wir begleiten eine Kieler Reisegruppe auf der Reise durch den Schwarzwald und dabei geschieht ein Mord. Alle sind verdächtig und der Kommissar muss sich erstmal Überblick verschaffen. Die Locations sind gut gewählt und die Personenanlagen teilweise recht skurril, humorvoll und originell. Da sind z. B. der kauzige Herr, der sich ständig über die erhöhten Preise beschwert, die verklemmte unverheiratete Lateinlehrerin oder der dänische Tourist, der ohne Wissen der Frau dänische Pornoheftchen schmuggelt. Zwei äußerst sympathische Gastauftritte geben Günther Ungeheuer als unschuldig verdächtigter Bonvivant und Wolfgang Preiss als adeliger Herr aus guten Kreisen ab. Als Gastkommissar ist – natürlich – der Kieler Kommissar Finke (Klaus Schwarzkopf) mit dabei. Aber auch sonst hat diese Folge mit Rosemarie Fendel, Eva-Ingeborg Scholz, Paul Neuhaus, Arnold Marquis oder Gerda Gmelin sehr sympathische Gastdarsteller. Die Auflösung ist überraschend und – wen verwundert‘s – passend zum Titel. Das Schloss, in dem die präfinale Szene spielt, ist ein außerordentlich gut gewählter Schauplatz. Die Musik von Hans-Rolf Müller ist ein Knaller und auch sonst ist an der Inszenierung von Wilm ten Haaf, einem der begabtesten TV-Regisseure jener Zeit, nichts auszusetzen. Da freut man sich auf weitere Fälle mit Kommissar Gerber!

Georg Offline




Beiträge: 2.738

20.11.2011 11:18
#3 RE: Die 1970er "Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

TATORT BADEN BADEN – Gerbers Fälle (2):
Playback oder Die Show geht weiter

Erstsendung (ARD): 17.03.1974
Buch: Henner Höhs
Regie: Rolf von Sydow
Darsteller: Heinz Schimmelpfennig, Heidi Brühl, Christiane Krüger, Udo Vioff, Eckart Dux, Arthur Brauss, Alexander Hegarth, Nino Korda, Peter Bongratz, Werner Schumacher, Frank Strecker, Hannelore Gray, Johann Adam Oest, Ilsemarie Schnering, Tilo von Berlepsch, Eva Astor, Horst Uhse u. v. a.

Ein internationaler Gesangsstar soll in Baden Baden eine TV-Show aufzeichnen. Doch bereits bei der Ankunft auf dem Flughafen ereignet sich ein mysteriöser Anschlag. Kommissar Gerber ermittelt und muss blickt tief in die Abgründe des Showbusiness. Dabei kommt es zu weiteren seltsamen Unfällen und Anschlägen ...

Wo Rolf von Sydow drauf steht, ist Rolf von Sydow drin! Von der ersten Einstellung weg erzeugt der begabte Regisseur Spannung - und hält diese mordsmäßig bis zum Schluss. Und das wohlgemerkt ohne Mord! Die verschiedenen Unfälle, die zu Mordanschlägen ausufern, reichen völlig aus, um einen Krimi zu gestalten, der von Anfang bis Ende fesselt. Und ganz nebenbei - oder vielleicht auch hauptsächlich - blickt der vielseitige Regisseur hinter die Kulissen des Showbusiness mit all seinen skurillen Figuren und Abgründen. Die Musik tut das ihrige dazu, sowohl die Spannungsthemen, als auch die von Heidi Brühl vorgetragenen Titel. Die Idee, dass Heidi Brühl Heidi Brühl spielt, ist nicht übel gewesen, das Ensemble, das sie umgibt gefällt: Christiane Krüger, Eckart Dux, Arthur Brauss, Alexander Hegarth. Ganz besonders hervorzuheben ist Udo Vioff, der häufig auch in seinen Rollen nervt, hier aber für die leicht depressiv angehauchte Figur des Arrangeurs passt. Ähnlich gut habe ich ihn etwa in dem Rainer-Erler-Film Die letzten Ferien (1976) gesehen, in dem er einen Aussteiger und Hippie gespielt hat. Das Drehbuch und die Regie lenken den Verdacht geschickt auf mehrere Personen und von Sydow lässt es sich nicht nehmen, als Erpresser am Telefon wenigstens in einem Stimm-Cameo aufzutreten.
Kommissar Gerber (Heinz Schimmelpfennig) erhält hier neue Assistenten, unter anderem Peter Bongratz (mit einem fürchterlich froschgrünem Sakko) und ist im Gegensatz zu Folge 1 verheiratet. Seine ihm Angetraute nennt er liebevoll "Mutti". Wir erfahren in dieser Episode auch, dass der sympathische Kommissar Nichtraucher ist - sicherlich eine Seltenheit in jenen Jahren. Über das Umfeld, in dem er ermittelt sind sich Gerber und sein Assistent schließlich einig, denn sie "könnten es nicht eine Woche mit diesen Typen aushalten". Als Gastauftritt ist diesmal Kommissar Lutz (Werner Schumacher) aus Stuttgart vorgesehen. Ganz toll fand ich die Idee, dass Kommissar Gerber am Ende alle Verdächtigen in bester Krimimanier in einem Raum zusammenholt.
Schließlich vergisst man nicht auf das für den "Tatort" so typische Lokalkolorit, so spielt etwa wie in Folge 1 eine Szene im Casino Baden Baden.
Fazit: Playback (mit obligatorischem Doppeltitel wie bei Folge 1) ist spannende und gute Unterhaltung, die ganz nebenbei noch zwei von Heidi Brühl vorgetragene Ohrwürmer beinhaltet. Passt! Weiter so!

Georg Offline




Beiträge: 2.738

21.11.2011 19:15
#4 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

TATORT BADEN BADEN - Gerbers Fälle (3):
Tod eines Einbrechers

Erstsendung (ARD): 16.03.1975
Idee: Herbert Lichtenfeld
Buch und Regie: Rolf von Sydow
Darsteller: Heinz Schimmelpfennig, Judy Winter, Werner Bruhns, Dietmar Schönherr, Peter Bongartz, Johann Adam Oest, Dirk Dautzenberg, Liselotte Prinz, Gerd Keller, Wolfgang Zerlett, Hanns Bernhardt, Werner Feißt, Ilsemarie Schnering, Werner Schumacher u. v. a.

Während eines nächtlichen Stelldicheins im Haus des Chefs, bei dem der Angestellte mit der Gattin des Vorgesetzten im Bett liegt, kommt es zu einem Einbruch. Dabei wird der Einbrecher getötet. Der Angestellte entledigt sich der Leiche. Kommissar Gerber ermittelt bald wegen mehrerer Straftaten – nicht nur wegen Mord...

Mit Tod eines Einbrechers mischt sich wieder Mal Herbert Lichtenfeld in den Tatort, der schon an anderen "Ereignisorten" äußerst erfolgreich gewirkt hat. Zwar schrieb er hier nicht das Drehbuch, lieferte aber das Treatment, aus dem Rolf von Sydow die Geschichte bastelte. Und es ist spannend – eine typische Lichtenfeld-Story eben! Interessant ist die Figurenkonstellation: Dietmar Schönherr gefällt als Liebhaber, Werner Bruhns als gehörnter Gatte, der sich mit Ostblocklerln auf Geschäfte einlässt und weiß, dass diese zur Spionage dienen werden und Judy Winter als dem Liebhaber glaubende und ihm verfallene etwas naive Frau. Sehr schön auch Dirk Dautzenberg in einer seiner typischen kauzigen Rollen. Hinter seiner rauen Schale verbirgt sich ein weicher Kern, er ist gutherzig und will einem Knacki eine neue Chance geben. Sehr gut fand ich den Hubschrauberabsturz inszeniert, der ihm letzten Augenblick dann doch nicht gezeigt wird. Auch der Frankreichbezug wird hier wieder mit in die Folge genommen, was ja typisch für die Tatorte jener Jahre war. Spannend erzählt Rolf von Sydow diese Geschichte, die eigentlich ja gar kein Whodunit ist, aber mehrere Verbrechen behandelt und die dann doch mit raten lässt, wer der perfide Erpresser ist. Über Kommissar Gerber erfahren wir in Folge 3, dass er mit Vornamen Wilhelm heisst und wohl schon seit 18 Jahren bei der Mordkommission ist, denn "Seit 18 Jahren wird's immer später" was das Heimkommen betrifft. Chef Huck ist wunderbar griesgrämig und bestimmt und Gerber kann ihn so gar nicht leiden. Aber er gibt folgende Weisheit zum Besten: "Ich arbeite mit Logik". Schließlich erinnert sein Assistent Peter Bongratz mit seiner Frisur und seinem ganzen Habitus extrem an seinen "Kollegen" bei der Münchner Kripo Günther Schramm alias Walter Grabert. Als Gastkommissar ist schon wieder Kommissar Lutz (Werner Schumacher) mit dabei.
Fazit: auch Folge 3 ist sehr spannend!

Georg Offline




Beiträge: 2.738

21.11.2011 21:43
#5 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

TATORT BADEN BADEN - Gerbers Fälle (4):
Kassensturz

Erstsendung (ARD): 15.02.1976
Buch: Hasso Plötze
Regie: Dr. Michael Braun
Darsteller: Heinz Schimmelpfennig, Peter Bongartz, Walter Jokisch, Wolfgang Völz, Eva Pflug, Paul Edwin Roth, Gustl Weisshappel, Christian Wolff, Helga Anders, Agnes Dünneisen, Werner Feisst, Johann Adam Oest, Klaus Höhne, Ilsemarie Schnering, Klaus Dieter König, Jürgen Andreas, Heimo Scheurer, Günther Heitzmann, Ludwig Thiesen, Alexander Höller u. v. a.

Was als Überfall mit einem scheinbar flüchtigen Hauptverdächtigen beginnt endet mit zwei Toten und jeder Menge offener Fragen. Kommissar Gerber ermittelt in einem Fall, in den sein Assistent durch seine Bekanntschaft zum Tatverdächtigen verwickelt ist ...

Die Fälle 2 und 3 hat Rolf von Sydow inszeniert und teilweise geschrieben, den 4. Einsatz für Kommissar Gerber hat er in seiner neuen Funktion als Leiter Fernsehspiel des SWF produziert. Als Regisseur wurde Dr. Michael Braun von ihm geholt, der ein vielseitig begabter Mann war und vor allem im Krimifach in (wirklich) allen wichtigen Serien jener Zeit - egal ob Vor- oder Hauptabend - mit dabei war. Das Buch schrieb mit Hasso Plötze ein bekannter Kriminalschriftsteller, der hier auch zahlreiche überraschende Wendungen in die Handlung einbaute. Was scheinbar als "normaler" Überfall beginnt, endet als perfide geplante Mord"serie", bei der der Hauptverdächtige schließlich tot ist. Kommissar Gerber erweist sich auch hier als Glücksgriff, Heinz Schimmelpfennig spielt ihn als alten Fuchs, der sich auch von seinem rammbockartigen und etwas einfältigen Vorgesetzten Huck nicht rein reden lassen will. Huck befindet sich natürlich stets auf der falschen Fährte, was etwas Humor mit in den Fall bringt. Sein Motto: "Wenn's keine Beweise gibt, werden welche gefunden!". Damit "überfällt" er dann auch den völlig unschuldigen und perplex dastehenden Paul Edwin Roth und ist 100%ig auf einer falschen Fährte. Wolfgang Völz (sicherlich von Michael Braun für die Rolle geholt) ist sympathisch als Oskar und durch seinen Chauffeur-Johann-Part in Graf Yoster gibt sich die Ehre prädestiniert für diese Rolle. Schade, dass er nach ca. 40 Minuten den Löffel abgeben muss. Eva Pflug als seine Schwester ist immer sehenswert, hier tritt sie passend zur Rolle ungeschminkt auf und sieht wirklich alt aus. Christian Wolff gibt ein kurzes Stelldichein, Walter Jokisch ist als Bauunternehmer mit dabei und Gustl Weisshappel spielt herrlich den Unsympath. Zu erwähnen bleibt noch Helga Anders, die in jenen Jahren gern gesehener Krimigast war, aber auch schon hier nichts von ihrer Schönheit hatte. Als Gastkommissar ist in einem längeren Auftritt der Frankfurter Ermittler Konrad (Klaus Höhne) mit dabei.
Schön auch, wie die herrliche Landschaft rund um Baden-Baden in die einzelnen Szenen eingewebt wird.
Es macht Spaß zu sehen, wie Gerber kombiniert und ermittelt. Auch Fall 4 ist noch sehr sehenswert, auch wenn ich die ersten beiden Fälle der Serie persönlich bevorzuge.

Georg Offline




Beiträge: 2.738

26.11.2011 11:40
#6 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

TATORT BADEN-BADEN - Gerbers Fälle (5):
Finderlohn

Erstsendung (ARD): 24.04.1977
Buch: Henry Kolarz
Regie: Peter Schulze-Rohr
Darsteller: Heinz Schimmelpfenning, Peter Bongartz, Peter Pasetti, Constanze Engelbrecht, Lisi Mangold, Sonja Pflüger, Dan Mastacan, Claus Jürichs, Werner Feisst, Ilsemarie Schnöring und Dieter Eppler u. v. a.

Auf einer Landstraße verunglückt ein Wagen mit französischem Kennzeichen. Die darin befindliche Tote wird als Frau identifiziert, die angeblich schon vor zwei Jahren starb. Ihr Mann, der angeblich acht Millionen unterschlagen hat, ist seither verschwunden. Nun kommt die Überlegung auf, dass auch er noch lebt. Hauptkommissar Gerber ermittelt...

Auch der fünfte und letzte Fall für Kommissar Gerber ist spannend und temporeich erzählt. Das liegt wohl auch daran, dass Henry Kolarz (u. a.Die Gentlemen bitten zur Kasse, Das Millionending) das Drehbuch schrieb und Kommissar-Trimmel-Regisseur Peter Schulze-Rohr im Regiestuhl saß. Die Geschichte beginnt rasant und ist trotz mangelnden Whodunits durchaus fesselnd. Das liegt nicht nur am sympathischen Kommissar, sondern auch an der übrigen Besetzung mit Peter Pasetti als gealtertem Playboy mit Schnauzbart und der jungen, durchaus attraktiven Constanze Engelbrecht. Eine weitere Hauptrolle spielt der lokale Faktor, neben Baden-Baden (samt Kurkonzert) ist die Episode etwa zur Hälfte im französischen Straßburg angesiedelt und verzichtet hier nicht zum Nachteil des Films auf die üblichen Touristenschauplätze. Auch wenn die Geschichte gegen Ende etwas nachlässt, erfreut auch dieser letzte Fall. Gerbers Chef Huck ist wieder wunderbar bieder und einfältig und als Gastkommissar ist hier nochmals Dieter Eppler mit dabei, der schon 35 Fälle lang keinen eigenen Mordfall mehr zu klären hatte und als Liersdahl auch nie wieder in einer Hauptrolle in Erscheinung trat. Am Telefon darf er Gerber alias Heinz Schimmelpfennig bereitwillig Auskunft geben und dabei Bier trinken.
Manko dieser Episode: Gerber wird von seiner Frau und von Liersdahl mit "Franz" angesprochen, wo er doch in Episode 3 "Wilhelm" hieß.
Fazit: Gerber war ein sympathischer und kompetenter (und seltsamer Weise viel zu unbekannter) Ermittler mit sehr spannenden Fällen! Leider gab es nur fünf.

Georg Offline




Beiträge: 2.738

06.01.2014 18:51
#7 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Zitat von Georg im Beitrag #4
TATORT BADEN BADEN - Gerbers Fälle (3):
Tod eines Einbrechers

Erstsendung (ARD): 16.03.1975
Idee: Herbert Lichtenfeld
Buch und Regie: Rolf von Sydow
Darsteller: Heinz Schimmelpfennig, Judy Winter, Werner Bruhns, Dietmar Schönherr, Peter Bongartz, Johann Adam Oest, Dirk Dautzenberg, Liselotte Prinz, Gerd Keller, Wolfgang Zerlett, Hanns Bernhardt, Werner Feißt, Ilsemarie Schnering, Werner Schumacher u. v. a.

TIPP: ... wird HEUTE (6.1.2014) um 22.15 im RBB erstmals seit 12 Jahren wiederholt! Tolle Besetzung, spannende Handlung!

Gubanov Offline




Beiträge: 14.371

08.01.2014 01:52
#8 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Danke für den Tipp. Ich habe die Episode aufgezeichnet und werde sie mir bei Gelegenheit einmal ansehen. Der RBB hat sie nur leider pillarboxed ausgestrahlt, also im Original-4:3-Bildformat, das mit schwarzen Streifen links und rechts als feste Bildbestandteile künstlich auf 16:9 aufgepumpt wurde. Damit ist die Ausstrahlung für Leute mit 4:3-Fernsehern ziemlich wertlos, weil man auf solchen Monitoren dann an allen vier Seiten einen schön dicken Trauerrand hat.

Peter Offline




Beiträge: 2.723

08.01.2014 08:50
#9 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Ebenfalls danke für den Tipp, konnte zumindest Teile schon sehen. Schön für Herrn Schönherr, ein so schöner Herr zu sein...

Mr Keeney Offline




Beiträge: 1.322

08.01.2014 10:14
#10 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #8
Danke für den Tipp. Ich habe die Episode aufgezeichnet und werde sie mir bei Gelegenheit einmal ansehen. Der RBB hat sie nur leider pillarboxed ausgestrahlt, also im Original-4:3-Bildformat, das mit schwarzen Streifen links und rechts als feste Bildbestandteile künstlich auf 16:9 aufgepumpt wurde. Damit ist die Ausstrahlung für Leute mit 4:3-Fernsehern ziemlich wertlos, weil man auf solchen Monitoren dann an allen vier Seiten einen schön dicken Trauerrand hat.

Ich bedanke mich ebenfalls für die zeitlich punktgenau richtig lancierte Ausstrahlungserinnerung.
Muss aber auch bestätigen, dass ich letzten Endes einen DVD-Rohling verschwendet habe, da der Sehgenuss für mich aufgrund der beschriebenen Formatproblematik doch arg gemindert war und der Film mich aber trotzdem eigentlich relativ ungeplant gleich beim Aufzeichnen bis zum Ende gefesselt hat und dranbleiben ließ.

Grundsolider Film, sauber konstruiert und "schön" unspektakulär. Herrlich, wie sich Judy Winter wegen der 300 DM so verrückt macht Ihr zweiter Tatort "Reifezeugnis" wird dann dafür etwas spektakulärer und noch besser. Und Gubanov darf sich jetzt schon auch über Dirk Dautzenbergs Mitwirken freuen

brutus Offline




Beiträge: 12.702

08.01.2014 11:07
#11 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Schön, daß solch ein Tatort mal wieder gezeigt wurde, sonst kommen ja fast nur neuere.

Georg Offline




Beiträge: 2.738

08.01.2014 16:14
#12 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Zitat von Gubanov im Beitrag #8
Der RBB hat sie nur leider pillarboxed ausgestrahlt, also im Original-4:3-Bildformat, das mit schwarzen Streifen links und rechts als feste Bildbestandteile künstlich auf 16:9 aufgepumpt wurde.
Diese neue Unart der TV-Sender ist wirklich eine Frechheit und eine Verhöhnung all jener, die noch 4:3-Geräte besitzen (und das sind nicht wenige, in meinem Bekannten- und vor allem Verwandtenkreis).
Wenigstens der Abspann war mit dabei! Wäre schön, wenn man die anderen Gerber-Fälle auch noch ausgraben würde.

brutus Offline




Beiträge: 12.702

08.01.2014 16:27
#13 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Zitat von Georg im Beitrag #12
Wäre schön, wenn man die anderen Gerber-Fälle auch noch ausgraben würde.


Und nicht nur die.

Georg Offline




Beiträge: 2.738

08.01.2014 16:35
#14 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Nächsten Montag zum Beispiel! Gleicher Sender, gleiche Zeit: "Rechnung mit einer Unbekannten" von 1978 mit Hansjörg Felmy! Regie: Wolfgang Becker.

Mr Keeney Offline




Beiträge: 1.322

10.01.2014 09:04
#15 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Obgleich die saugute und überaus empfehlenswerte "Rechnung mit einer Unbekannten" im Vergleich zu unserem guten Gerber hier mit nunmehr sage und schreibe fünf Ausstrahlungen in den vergangenen fünf Jahren ja ohnehin direkt in Dauerschleife läuft

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