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Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 2.089 mal aufgerufen
 Film- und Fernsehklassiker national
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Havi17 Offline




Beiträge: 2.943

11.01.2014 19:34
#16 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

Zitat von Georg im Beitrag #12
Zitat von Gubanov im Beitrag #8
Der RBB hat sie nur leider pillarboxed ausgestrahlt, also im Original-4:3-Bildformat, das mit schwarzen Streifen links und rechts als feste Bildbestandteile künstlich auf 16:9 aufgepumpt wurde.
Diese neue Unart der TV-Sender ist wirklich eine Frechheit und eine Verhöhnung all jener, die noch 4:3-Geräte besitzen (und das sind nicht wenige, in meinem Bekannten- und vor allem Verwandtenkreis).
Wenigstens der Abspann war mit dabei! Wäre schön, wenn man die anderen Gerber-Fälle auch noch ausgraben würde.

Da immer mehr Sender es moderner finden einen 4:3-Film in einen 16:9 Rahmen zu pressen, lag es für mich nahe einige Zeit in eine Lösungssuche in echte 4:3 Umrechnung zu investieren. Mit dem Zeitergebnis bin ich für meinen Windows-XP Rechner E7300 Dual-Core sehr zufrieden. In 1h41Min bei einer CPU-Last von 76% war der 79 minütige Film in 4:3 mit Freeware-Programmen umgerechnet. Wer Interesse an dieser Lösung hat, kann sich per PN an mich wenden.

Gruss
Havi17

Gubanov Offline




Beiträge: 14.583

19.01.2014 16:52
#17 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

„Tatort“ #27: Cherchez la femme oder Die Geister vom Mummelsee
Hauptkommissar Gerber ermittelt am Mummelsee und in Baden Baden

Regie: Wilm ten Haaf. Drehbuch: Dieter Waldmann. Das Polizeiteam: Heinz Schimmelpfennig (Hauptkommissar Gerber), Klaus Schwarzkopf (Hauptkommissar Finke), Gernot Endemann (Kriminalassistent Wingart), Gerhard Remus (Kriminalassistent Metzger). Die Gastdarsteller: Rosemarie Fendel, Irene Marhold, Eva Ingeborg Scholz, Günter Ungeheuer, Wolfgang Preiss, Paul Neuhaus, Wilma Gatzke, Bruno Vahl-Berg u.a. Erstsendung: 4. März 1973.

Zitat von Tatort: Cherchez la femme oder Die Geister vom Mummelsee
Eine Reisegesellschaft erreicht per Bus den Mummelsee, um den sich viele Sagen über Meerjungfrauen und einen Wassermann ranken. Nach anfänglich beschwingter Laune schlägt die Stimmung der Nordlichter im Schwarzwald jedoch rasant um: Eine Reisende wird tot aus dem See gezogen. Und obwohl durchaus zu vermuten gewesen wäre, dass Martha Turowski sich ihr eigenes Leben genommen haben könnte, wird vom Gerichtsmediziner eindeutiges Fremdverschulden festgestellt ...


In mehrfacher Hinsicht ist die Idee, einen Krimi auf einer Busreise anzusiedeln, sehr gelungen. Ungezwungen durfte der SWF vor diesem Hintergrund die Lokalkoloritskeule schwingen – natürlich einschließlich Jankowskis „Schwarzwaldfahrt“ –, das lebhafte Zusammenspiel der Darsteller auf Reisen im Bus „Kieler Sprotte“ markiert einen wunderbaren Anfang für das Mordabenteuer in südlichen Gefilden und nicht zuletzt gelang Dieter Waldmann damit auch galant der Trick, den Verdächtigenkreis klar zu umstecken.
„Klar umstecken“ deshalb, weil von einem „engen Umstecken“ nicht die Rede sein kann. Um allen Figuren ein nachvollziehbares Image zu verleihen, besteht die Gruppe der Fernwehler eindeutig aus viel zu vielen Menschen. Schwindelerregende 34 Schauspieler nennt der Abspann, was dazu führt, dass man einige der Personen schlecht auseinanderhalten kann. Aber eben auch dazu, dass sich unendlich viele bekannte Gesichter im Bus tummeln. Wilm ten Haaf machte sich ein Vergnügen daraus, diese in der Einstiegssequenz nach und nach zu enthüllen: Paul Neuhaus, Marga Maasberg, Rosemarie Fendel, Günther Ungeheuer, Wolfgang Preiss, Eva Ingeborg Scholz und und und ...
Leider gelingt es der Episode nicht, den „Geist“ der ersten Viertelstunde über die etwas zähen Ermittlungen hinweg zu halten. Nachdem der Mord geschehen ist, verlor ich an „Cherchez la femme“ rasant Interesse. In der „Bierstube“ am Mummelsee und den Zimmern des angrenzenden Hotels werden die unzähligen Zeugen nacheinander befragt – ein Prozess, in den zweifelsfrei etwas mehr (auch gern inszenatorische) Abwechslung hätte hineingebracht werden sollen. Vielsagend ist auch, dass man nach einem zweiten Verbrechen auch nicht angespannter vor dem Bildschirm sitzt. Letztlich kommt es, wie es in solchen Fällen kommen muss: Die Täterauflösung erscheint zwar nachvollziehbar, aber recht beliebig, zumal der Mörder eine der uninteressanteren Figuren ist.
Im Abspann ertönt nicht die klassische „Tatort“-Musik, sondern ein anderes, ruhiges Instrumentalstück. Das passt verblüffend gut zum Gesamtkonzept, in dem auch der „Tatort“-Kommissar Gerber noch ein relativ unscheinbares Lichtlein zwischen all den Kieler Exoten bleibt.

Dieser frühe „Tatort“ hat seine Stärken in seinem gelungenen Einstand, den touristischen Aufnahmen, dem subtilen Humor und einem ausbaufähigen Handlungsort (von dem es gern noch mehr hätte zu sehen geben dürfen). Die Ermittlungen sind für ihn allerdings wie ein Klotz am Bein, was bedauerlich ist, wenn es sich in erster Linie um einen Krimi handeln soll. 3,5 von 5 Punkten.

Prisma Offline




Beiträge: 7.464

23.12.2015 20:48
#18 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten





● Folge 38: TATORT - PLAYBACK ODER DIE SHOW GEHT WEITER (D|1974)
mit Heinz Schimmelpfennig, Peter Bongartz, Frank Strecker, Johann Adam Oest und Werner Schumacher
Gäste: Heidi Brühl, Udo Vioff, Alexander Hegarth, Eckart Dux, Arthur Brauss, Nino Korda und Christiane Krüger
eine Gemeinschaftsproduktion der ARD | mit dem O.R.F | eine Sendung des SWF
Regie: Rolf von Sydow




Am Stuttgarter Flughafen kommt es unmittelbar nach der Ankunft des Gesangsstars Heidi Brühl zu einem Zwischenfall. Ein Koffer stürzt von einer Empore und verletzt einen Mann schwer, der sich in der Nähe der Sängerin aufgehalten hat. Kommissar Lutz (Werner Schumacher) geht zunächst von einem Unfall aus, doch diese These wird schnell wieder ausgeschlossen, da Harry May (Alexander Hegarth) von einem Anschlag auf die Sängerin ausgeht. Heidi Brühl reist zu Vorbereitungen für einen Auftritt nach Baden-Baden, wo Kriminalhauptkommissar Gerber (Heinz Schimmelpfennig) den mysteriösen Fall übernimmt und ein weiterer Anschlag lässt nicht lange auf sich warten. Für Gerber ist klar, dass der Attentäter im unmittelbaren Umfeld der Künstlerin zu suchen ist, doch die Ermittlungen erweisen sich nicht gerade als einfach, da die Entourage durch hohe Widerstände auffällt, um mögliche Motive zu verschleiern. Schließlich geht eine telefonische Geldforderung über 100.000 DM ein, doch May macht die Angelegenheit in Eigenregie auf einer Pressekonferenz öffentlich, sehr zum Missfallen Gerbers. Was wird der Täter als Nächstes tun..?

Der schnelle Blick auf die Grundvoraussetzungen dieses achtunddreißigsten "Tatort" weckt schon alleine wegen der zunächst interessant klingenden Geschichte und der Stabsangaben recht hohe Erwartungen. Verfolgt man den Einstieg ins Szenario, fühlt man sich umgehend bestätigt, dass man etwas Besonderes zu sehen bekommen wird, denn nachdem die Lufthansa-Maschine gelandet ist, und man die Clique um Heidi Brühl zu Gesicht bekommt, steigt die Spannung, da man einen Unbekannten in abwechselnden Sequenzen begleiten kann, der reines Unbehagen provoziert. Man sieht ihn und die Truppe um Heidi Brühl in abwechselnden Szenen, wobei man den potentiellen Täter nicht erkennt, allerdings verheißt dieser zielstrebige Gang nichts Gutes, da er einen Gepäckwagen mit einem schweren Koffer vor sich herfährt, den er ganz offensichtlich als Waffe einsetzen möchte. Diese spannenden und hoch-atmosphärischen Momente werden mit einer sehr guten Akustik untermalt und dann geschieht auch schon der Anschlag. Anschließend werden sich die Mitglieder der Gruppe bei dieser Gelegenheit in Kurzvorstellungen noch hemmungslos selbst charakterisieren. In dieser Manier darf es ruhig weiter gehen, denkt sich der interessierte Zuschauer, doch was dann der unmittelbar folgende Verlauf offeriert, ist ziemlich ernüchternd. Die Hauptkonzentration liegt plötzlich auf den Launen und Zicken einer nervösen Truppe, die sich dem Empfinden nach schon längst nicht mehr gegenseitig ertragen kann, und sich um einen Star versammelt hat, welcher sich als so normal wie möglich zu präsentieren versucht. Die Regie verzettelt sich mit dieser Strategie des Distanzierens ganz früh im Verlauf und scheitert an der eigenen Konstruktion, die man hier Heidi Brühl nennen muss. Es ist daher erstaunlich dass Rolf von Sydow, bekannt als Routinier und Krimi-Spezialist, die Show einfach weitergehen, und sie sich quasi selbst überlässt.

Die vermeintlichen Stärken der Produktion entwickeln sich nun relativ zügig zu massiven Hemmschuhen, allen voran ist leider tatsächlich Heidi Brühl zu nennen, um nicht zu sagen, groteskerweise. Zunächst wird man Zeuge davon, dass es eben doch ein gewaltiger Unterschied ist, eine andere Person, oder sich selbst zu interpretieren. Die Dramaturgie lässt der so überaus geschätzten und gerne gesehenen Heidi Brühl effektiv keine andere Wahl, als sich zu entscheiden. In dieser ungelenk wirkenden Geschichte bekommt sie nicht die Möglichkeiten eingeräumt, natürlich oder befreit zu wirken, also blieb offensichtlich nur eines übrig, als Heidi Brühl im doppelten Sinne zu spielen. Diese exzellente Schauspielerin, die jede Anforderung mit links lösen konnte, scheitert an der vermeintlich einfachsten Bedingung, nämlich sie selbst zu sein. Regelrecht eingeschnürt in ein Korsett aus dumpfen Klischees und stumpfsinnigen Dialogen, hat sie sichtlich Mühe sich gegen ihre Kolleginnen und Kollegen durchzusetzen, die von der Geschichte die Absolution erteilt bekommen, im zügellosen Gebrauch einfach das zu tun was sie wollen. Weitaus angenehmer wirken hier Brühls Gesangsnummern, die den Verlauf allerdings in überaus repetetiver Weise strecken müssen. Es kann schließlich nicht geleugnet werden, dass diese Folge mit ihrem Elixier, ihrer Basis, ihrem Zugpferd, ihrem Aufhänger leider überhaupt nichts anzufangen wusste. Bei dieser verschenkten Chance betrachtet man sich die anderen Darsteller umso intensiver, und bekannte Namen sind hier auch sehr schnell ausfindig gemacht. Christiane Krüger, die übrigens zusammen mit Heidi Brühl ungewöhnlicherweise im Abspann zuerst, also noch vor den ermittelnden Personen namentlich erwähnt wird, wirkt solide und überrascht mit mehr Temperament als sonst, dem Empfinden nach wirkt sie gelöster. Möglicherweise handelt es sich dabei aber nur um den Versuch, sich von den mäßigen Voraussetzungen freizuspielen.

Udo Vioff, Arthur Brauss und insbesondere Alexander Hegarth zeigen ihre verlässliche Routine in jeder Szene, sodass die Darbietungen nicht nur angemessen, sondern auch förderlich erscheinen. Trotzdem ist es hier so, dass man quasi mit umgekehrten Voraussetzungen konfrontiert wird. Die Hauptfigur wird vom Verlauf merklich geschwächt, die Nebenfiguren werden gestärkt, obwohl einige von ihnen nur oberflächliche Parts zugeteilt bekamen. So liegen alle Hoffnungen auf den ermittelnden Personen, doch was geschieht, wenn eigentlich nur in Belanglosigkeiten herumgestochert wird? "Playback oder die Show geht weiter" wird es jedenfalls dokumentieren und insbesondere Heinz Schimmelpfennig als beliebig in seiner Arbeit, und farblos im Erscheinen zurücklassen, obwohl er hin und wieder mit seiner ungeduldigen Art und subtilem Humor aufzutrumpfen versucht. Die Tatsache, dass dieses »oder« aus dem Titel der Folge eigentlich nicht existiert, lässt diesen Fall doppelt zäh erscheinen, da nicht nur die aufgesetzte Show weitergehen wird, sondern es darüber hinaus auch noch genügend Playback zu hören geben wird. Der Verlauf büßt mit jeder weiteren Minute an Spannung ein, und das, obwohl sich die Situation immer mehr zuspitzt, allerdings ist es das fadenscheinige Motiv in einem vor Ziellosigkeit strotzenden Fall, das einen relativ ratlos zurücklassen wird. Leider untermauert das Finale und die damit aufgetischte Auflösung diesen Eindruck zusätzlich und man wundert sich spätestens ab diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr, dass aus dieser Folge nichts Besonderes geworden ist, günstige Voraussetzungen hin oder her. Abschließend bleibt daher nur zu sagen, dass Rolf von Sydow mit "Playback oder die Show geht weiter" leider einen Beitrag unter dem Durchschnitt inszeniert hat. Um das eindeutige Fazit letztlich noch halbwegs mit Shakespeare aufzupolieren: Der Rest ist... Ein Ohrwurm.


Percy Lister Offline



Beiträge: 3.388

19.02.2017 14:06
#19 RE: Die 1970er-"Tatort"-Kommissare: Gerber (Heinz Schimmelpfennig) Zitat · antworten

BEWERTET: "Cherchez la femme oder die Geister vom Mummelsee" (Erstsendung am 4. März 1973)
mit: Heinz Schimmelpfennig, Gernot Endemann, Klaus Schwarzkopf, Rosemarie Fendel, Günther Ungeheuer, Irene Marhold, Wolfgang Preiss, Eva Ingeborg Scholz, Marga Maasberg, Gerda Gmelin, Linda Caroll, Wilma Gatzke, Toni Treutler, Christine Gerlach, Lilli Holmer, Hans Werner Bussinger, Paul Neuhaus, Sabine von Maydell, Bruno Vahl-Berg u.a. | Drehbuch: Dieter Waldmann | Regie: Wilm ten Haaf

Eine Reisegruppe aus Kiel unternimmt eine Busreise in den Schwarzwald und legt am Mummelsee einen nächtlichen Stopp ein. Als vom Seeufer ein Schrei ertönt, steht bald fest, dass ein Verbrechen passiert ist. Die Leiche einer Frau wird herausgefischt, sie wurde erwürgt. Nun sieht es ganz so aus, als könnten die Kieler nicht wie geplant am nächsten Morgen abreisen. Endlose Verhöre stellen nicht nur die Geduld der Kriminalpolizei auf die Probe, sondern machen auch den Täter nervös....



Der Anblick eines Fernreisebusses weckt Erinnerungen an den Geruch nach Naphthenen, der einem den Magen zusammenzieht, nach Erfrischungstüchern mit "4711 - Echt kölnisch Wasser" getränkt und nach alten Damen, die ohne Unterlass schwatzen. Eine solche Fahrt ist eine Strafe für jeden Individualisten, der sich nicht an straffe Tagespläne halten will oder einfach nur Ruhe sucht. Es wundert deshalb, nicht nur joviale Stimmen des Volkes in Gestalt einer Marga Maasberg und Gerda Gmelin zwischen den Sitzreihen anzutreffen, sondern auch gewiefte Einzelgänger wie Wolfgang Preiss und Günther Ungeheuer. Allein ihre Anwesenheit deutet an, dass es wohl kaum bei der harmlos-biederen Stimmung bleiben wird, die Volksmärchen und Andenkenbuden verheißen. Der erlösende unheimliche Schrei, der die Nacht durchschneidet, setzt zunächst Befragungen in Gange, die die muffige Atmosphäre der Touristenunterkunft noch betonen. Heinz Schimmelpfennig zeichnet seinen Ermittler als Durchschnittsbeamten mit einem Team aus Angestellten, die sich weniger als Sherlock Holmes verstehen, sondern als Beamte, deren Dienstzeiten durch Gewaltverbrechen immer wieder ausgedehnt werden. Sie vermitteln das Gefühl, dass es sich um Routine handelt, um eine immer wiederkehrende Übertreibung ihrer Arbeitszeiten und Einsatzbereitschaft. Animositäten und Eifersüchteleien kriechen mit jeder weiteren Stunde des unfreiwilligen Aufenthalts hervor und zeigen die Grenzen einer verordneten gegenseitigen Freundlichkeit auf. Klatsch und Tratsch machen in Ermangelung konkreter Fakten die Runde und verleihen fast jedem Reisenden kompromittierende Züge. Täter werden anhand des Motivs gesucht und so konzentrieren sich die Ermittlungen auf die schillernden Figuren, während die "stillen Wasser" zunächst außen vor bleiben. Wie bei den meisten "Tatort"-Folgen erweist sich die Laufzeit mit 93 Minuten auch hier als Problem. Die Geschichte wird unnötig aufgeplustert und die drögen Gespräche zwischen den Beamten oder den Touristen untereinander sorgen dafür, dass die unheimliche Atmosphäre des Mordes bald verpufft.

Ohne zugkräftigen Ermittler dümpelt die Handlung weitgehend vor sich hin und lässt den bösen Zungen aus dem Pauschalreisebus großen Raum. Akzente setzen vor allem ein strukturierter Wolfgang Preiss, ein halbherzig als Liebhaber auftretender Günther Ungeheuer und eine verhalten agierende Irene Marhold. 3 von 5 Punkten

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