ich schaue mir gerade die Durbridge Filme nacheinander an. Welche gefallen euch am besten?
Für mich ergibt sich zurzeit folgende Reihenfolge: Platz 1: Die Schlüssel (besonders tolle beckettsche Leistungen) Platz 2: Das Messer (klasse Musik, überzeugende schauspielerische Leistung von Hardy Krüger) Platz 3: Melissa
Platz 4: Das Halstuch
Platz 5: Ein Mann namens Harry Brent
(noch nicht gesehen) Wie ein Blitz (noch nicht gesehen) Tim Frazer: Der Fall Salinger (noch nicht gesehen) Tim Frazer (noch nicht gesehen) Der Andere (noch nicht gesehen) Es ist soweit
Kann mir jemand einen Tipp geben, welchen der 5 noch nicht gesehenen ich mir heute Abend anschauen sollte?
Ich hatte meine Liste bereits anderweitig gepostet und hole sie hierfür gern noch einmal heraus.
Zitat von GubanovPlatz 01 (5,0 Punkte): Melissa (07, 1965) Hier passt alles: allem voran die Besetzung, aber auch die immer wendungsreiche und überraschende Handlung, die mit Sicherheit Durbridges ausgeklügeltste ist. Auch die schönen Kulissen und die Musik tragen diesen wunderbaren Mehrteiler.
Platz 02 (5,0 Punkte): Wie ein Blitz (09, 1970) Ich schrieb es ja erst im Bewertungsthread: Spannung, Spannung, Spannung pur. Dazu Ingmar Zeisbergs erstklassige Darstellung und die tollen England-Aufnahmen. So gelingt, wiederum mit perfekter Musikuntermalung, ein echtes Krimiabenteuer.
Platz 03 (4,5 Punkte): Der Andere (01, 1959) Im Gegensatz zu den beiden voran genannten Filmen wirkt „Der Andere“ natürlich ein kleines (oder großes?) bisschen biederer und weniger pompös. Doch auch hier überzeugen Durbridge’sche Twists und das Gespann Lieven-Frees.
EDIT 13.04.2010 – „Die Kette“ in Wertung miteinbezogen Platz 04 (4,5 Punkte): Die Kette (11, 1977) Das spätere Produktionsdatum von „Die Kette“ wirkt sich ausschließlich in jener positiven Weise auf den Mehrteiler aus, als er technisch professioneller wirkt als seine Kumpanen. Zu modern gibt er sich ansonsten keinesfalls: Klassische Schauspieler, eine typische Durbridge-Story und hohe Produktionswerte mit vielen London-Aufnahmen.
Alle weiteren Platzierungen verschieben sich nachträglich um einen Wert nach unten! Platz 05 (4,0 Punkte): Tim Frazer: Der Fall Salinger (05, 1963) Abwechslungs- und temporeich mit guter Besetzung und einmal einem ganz anderen Schauplatz. Ein gelungener Durbridge, der von Max Eckards inzwischen eingeübter Präsenz als Held Tim Frazer profitiert.
Platz 06 (4,0 Punkte): Das Halstuch (03, 1961) Der Klassiker ist solide und war mir mit Sicherheit ein unterhaltsamer Einstieg in die Serie. Die Besetzung ist so prominent wie selten sonst – das Studioflair gibt dem ganzen den typischen Charme der frühen Serie.
Platz 07 (3,5 Punkte): Tim Frazer (04, 1962) Leicht in die Länge gezogen und manchmal scheinbar ziellos, kann mich „Tim Frazer“ trotzdem zufriedenstellen. Ein wiederum nett dargestellter Beitrag zur Serie, der sich, ohne weiter aufzufallen, im Mittelfeld einreiht.
Platz 08 (3,5 Punkte): Es ist soweit (02, 1960) Auch hier schlägt das Herz vor Spannung und Ungewissheit immer schneller. Doch das von den Ereignissen und der einzigartigen Leistung Eva-Ingeborg Scholz’ heraufbeschworene Mitbangen wird durch die enttäuschende und unglaubwürdige Finalfolge nicht adäquat aufgelöst.
Platz 09 (3,0 Punkte): Die Schlüssel (06, 1964) Der Durbridge mit den offensichtlichsten Logiklöchern und teilweise unglücklicher Inszenierung. Dafür gibt es eine gute, wenngleich ob der extrem hohen Konkurrenz nicht unbedingt hervorstechende Besetzung.
Platz 10 (2,5 Punkte): Das Messer (10, 1971) Echtes britisches Flair und einmal mehr eine gute Besetzung. Nur der bitterernst cool erscheinen wollende Hardy Krüger in der Hauptrolle scheint sich der Trivialität seiner Rolle nicht bewusst zu sein. Ansonsten gibt es Leerlauf bis zum Abwinken – mehr als 80 oder 90 Minuten hätte man aus dem Stoff nicht machen sollen.
Platz 11 (2,0 Punkte): Ein Mann namens Harry Brent (08, 1966) An einem ähnlichen Problem leidet auch „Ein Mann namens Harry Brent“. Vollkommen unentschlossen pendelt man zwischen den Szenen hin und her, die von einer – und das ist einmalig in der Reihe – zumeist unpassenden Besetzung und einem ungeübten Regisseur nicht besser gemacht werden.
Insgesamt gesehen ist es sehr schwer, dir eine Empfehlung auszusprechen. Wie bereits in den Bewertungsthreads zutage gekommen ist, sehen einzelne User die Mehrteiler sehr unterschiedlich. Außerdem hängt es stark von der Tagesstimmung ab, welchen Durbridge man sehen möchte und sehen sollte. Wenn man eher auf klassische Schwarzweißunterhaltung steht, sollte man zu "Der Andere" greifen, ist es die Kammerspielatmosphäre mit Agentenpfiff, die man sucht, dann ist "Tim Frazer" eine gute Wahl und soll zwar der Agent, nicht aber das Kammerspiel enthalten sein, dann kann "Das Messer" die Wahl sein.
So, habe mich gestern für "Tim Frazer" entschieden. Der 6Teiler hat mich persönlich besser als Das Halstuch gefallen, kommt aber an Die Schlüssel nicht heran.
Ich wollte mir vor ein paar Wochen mal wieder DIE KETTE anschauen, habe aber nach ca. 3/4 des ersten Teils aufgegeben. Komisch, ich hatte den Film eigentlich gut in Erinnerung. Aber jetzt fand ich ihn total langweilig und verstehe nur zu gut, warum die Durbridge-Reihe mit den Mehrteilern nicht fortgesetzt wurde.
Der Prototyp eines Durbridge-Mehrteilers. Hoher Rätselfaktor, gute Darsteller, schmeichelnde Musik, verfeinertes Drehbuch. Flacht bei mehrmaligem Sehen nicht ab, sondern vermittelt Gefühl der Gemütlichkeit und Vertrautheit. Paradebeispiel für Durbridges Credo: Der Mensch ist im Grunde allein und isoliert.
02. Wie ein Blitz
Starkes Drehbuch und dynamische Schauspieler. Atemlose Spannung mit Thriller-Anklängen. Letzter Höhepunkt der erfolgreichen Reihe mit eingängigem Titel-Score und Originaldrehorten (Extra-Plus für Herrenhaus in Winton). Kein/e Held/in im üblichen Sinn, sondern facettenreiche Persönlichkeiten, die polarisieren.
03. Tim Frazer - Der Fall Salinger
Unverbrauchte Gesichter in den Hauptrollen mit hohem Sympathiefaktor, knifflige Objekte der Begierde, Abwechslung durch verschiedene Handlungsorte und spannendes Drehbuch, das allgemein leider unterschätzt wird.
04. Das Halstuch
Klassische Schwarz-Weiß-Idylle mit schwarzen Schafen inmitten einer Dorfgemeinschaft. Prominentestes Ensemble, logischer Aufbau des Kriminalfalls mit fesselnden Morden/Mordversuchen und starkem Hauptverdächtigen. Swingendes Titelthema von Hans Jönsson
05. Es ist soweit
Erfrischendes, natürliches Spiel zweier sympathischer Hauptdarsteller, packende Geschichte und wohl am besten erhaltene Bildqualität der s/w-Reihe. Charismatischer Schurke, routinierter Ermittler und schrullige Nebenfiguren
06. Ein Mann namens Harry Brent
Hans-Martin Majewski schuf eine der besten Musiken innerhalb der Reihe, Hochspannung in den Teilen 1 + 2, die leider in Teil 3 zu Enttäuschungen führt, unkonventionelles, glaubwürdiges Ensemble mit positiver weibl. Hauptfigur, leider keine bessere Bildqualität
07. Tim Frazer
Der relativ weit hinten gelegene Platz täuscht. Hauptdarsteller erste Garnitur, Geschichte teilweise mit logischen Mängeln, Spannung fast durchgängig, hoher Nostalgie-Faktor, Pluspunkt für Kostüme
08. Die Schlüssel
Gute Unterhaltung, ausgewogene Ermittlungsarbeiten durch Polizei und Privatpersonen, originelle Einfälle, leider zu ausführliche Szenen mit Nebenfiguren, Logikfehler
09. Der Andere
Starker Verdächtiger, Motto zieht sich durch Mehrteiler wie ein roter Faden, elegante Damenausstattung, Ermittler ungewöhnlich, da nicht dem gängigen Ideal entsprechend, verblüffende Wendung im Schlussteil, teilweise Längen, leider kein deutlicheres Bild
10. Das Messer
Verspüre nach einmaligem Sehen keinen Wunsch nach Wiederholung, unsympathisches Ensemble mit Ausnahme von Hardy Krüger, schmierige Locations, viel zu dunkle Handlungsorte, Langeweile und Längen, China-Verbindung passt - meiner Ansicht nach - nicht zu einem klassischen Durbridge
FAZIT: Es ist sehr schwer, eine Reihenfolge der persönlichen Vorlieben zu verfassen, da mir mehrere Durbridges gleich gut gefallen. So ist z.B. der Abstand zwischen dem neunten und dem zehnten Platz enorm. "Der Andere" fällt nur deshalb so weit zurück, da mir die anderen Mehrteiler noch besser gefallen.
Es ist grundsätzlich wirklich sehr schwer eine Reihenfolgen zu finden, selbst wenn man alle im Laufe der Jahrzehnte mehr als 20x gesehen hat. Dennoch bleibe ich bei nachstehender Reihenfolge:
1. DAS MESSER (am allermeisten ca. 30x gesehen und seinerzeit life dabei)
2. DIE SCHLÜSSEL (vor allem wegen Harald Leipnitz)
3. DER ANDERE (perfekter Anfang!!)
4. EIN MANN NAMENS HARRY BRENT (wegen den Darstellern meist unterschätzt)
5. MELISSA (Darsteller, Musik bestens)
6. DIE KETTE (Darsteller (außer Uschi Glas) spitze - einfach anders wie die anderen)
7. TIM FRAZER (gewöhnungsbedürftig aber solide)
8. TIM FRAZER UND DER FALL SALINGER (mal auf andere Art)
9. DAS HALSTUCH (überschätzter Durbridge mit guten Darstellern)
10. WIE EIN BLITZ (solider Durbridge, aber Haupttäter an den "Haaren" herbeigezogen)
Bei der Annahme, dass bei den 11 zur Verfügung stehenden Filmen von Platz 1 mit elf Punkten abwärts bis Platz 11 mit einem Punkt gewertet und aus allen Wertungen der Durchschnitt für jeden einzelnen Film errechnet wird, ergibt sich nach den bisherigen Eintragungen folgender Zwischenstand:
Platz 01 - durchschnittlich 8,83 Punkte - Melissa Platz 02 - durchschnittlich 8,40 Punkte - Der Andere Platz 03 - durchschnittlich 8,00 Punkte - Wie ein Blitz Platz 04 - durchschnittlich 7,33 Punkte - Das Halstuch Platz 05 - durchschnittlich 7,25 Punkte - Tim Frazer: Der Fall Salinger Platz 06 - durchschnittlich 7,00 Punkte - Die Schlüssel Platz 07 - durchschnittlich 6,50 Punkte - Tim Frazer Platz 08 - durchschnittlich 6,00 Punkte - Das Messer Platz 09 - durchschnittlich 5,83 Punkte - Ein Mann namens Harry Brent Platz 10 - durchschnittlich 5,00 Punkte - Die Kette Platz 11 - durchschnittlich 4,25 Punkte - Es ist soweit
Ich musste auch kurz überlegen, wie ich nun, da ich alle Durbridge-Mehrteiler kenne, bewerte. Hier meine Rangliste:
1. Das Messer + grandioser Soundtrack + tolle Außenaufnahmen + spannende, jedoch nicht allzu verworrene Agentengeschichte - nichts Wesentliches
2. Wie ein Blitz + tolle, sehr atmosphärische Außenaufnahmen + großes, sehr sehenswertes Schauspielerensemble + das beste Durbridge-Buch der gesamten Reihe + Sam-Spence-Musik - das stark Action betonte Ende will nicht recht zum Rest des Films passen
3. Ein Mann namens Harry Brent + treffsichere Besetzung + der top besetzte Günther Ungeheuer war selten besser + überaus spannende Geschichte, quasi bis zur letzten Minute + hervorragende Musik von Hans-Martin Majewski - der gute Peter Ehrlich hätte einen anderen Rollennamen verdient
4. Tim Frazer + Hauptdarsteller Max Eckard + klassischer Inszenierungsstil Hans Quests + packende Geschichte - kommt eher mäßig in Fahrt
5. Die Schlüssel + hervorragende Besetzung bis in die kleinsten Nebenrollen + spannende, teils mysteriöse, vor allem aber gut erdachte Geschichte + Zusammenspiel Leipnitz/Lieven perfekt - Außenaufnahmen ohne jeden Zweifel großteils in der BRD entstanden - einige Längen
6. Tim Frazer - Der Fall Salinger + erneut der Hauptdarsteller Max Eckard + intelligent aufgebautes Buch + viele Außenaufnahmen sorgsam in GB und NL hergestellt + überraschender Schluss + gute Weiterentwicklung der Figur des Tim Frazer - Teil 1 recht langatmig - weniger atmosphärisch, als der direkte Vorgänger
7. Es ist soweit + sehr gut besetzt + überraschend aufwendig an Originalschauplätzen gedreht - recht betulich - nur wenige Wendungen der Geschichte - kaum überraschendes Finale
8. Der Andere + gut gespielt (Frees und Lieven) + unterschätztes Frühwerk mit gutem Spannungsaufbau - Eindeutschung der Figuren z.T. recht störend - Wirtschaftswundermuff kaum zu leugnen - wenig spektakulär
9. Das Halstuch + starbesetzt + letzter Teil recht spannend - insgesamt dennoch langatmig - völlig überschätzt - flaches Buch - kaum Überraschungen
10. Die Kette + ein guter Harald Leipnitz + recht modern - die Modernität will sich nicht recht in die Reihe einfügen - generell wenig begeisternd
11. Melissa + Siegfried Wischnewski als einziger Lichtblick + Günter Stoll: er gibt sich alle Mühe, ein Hauptdarsteller zu sein - Günter Stoll: er scheitert daran, ein Hauptdarsteller zu sein - 08/15-Story auf Groschenheftniveau, ohne jeglichen Spannungsbogen - schlecht besetzte, z.T. unfreiwillig komisch wirkende Darsteller - schlampig heruntergekurbelte Außenaufnahmen
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sieht's derzeit so aus:
Platz 01 - durchschnittlich 7,17 Punkte - Wie ein Blitz Platz 02 - durchschnittlich 6,67 Punkte - Der Andere Platz 03 - durchschnittlich 6,33 Punkte - Melissa Platz 04 - durchschnittlich 6,20 Punkte - Tim Frazer - Der Fall Salinger Platz 05 - durchschnittlich 6,00 Punkte - Tim Frazer Platz 06 - durchschnittlich 5,33 Punkte - Das Halstuch Platz 07 - durchschnittlich 5,17 Punkte - Ein Mann namens Harry Brent Platz 07 - durchschnittlich 5,17 Punkte - Die Schlüssel Platz 09 - durchschnittlich 5,00 Punkte - Das Messer Platz 10 - durchschnittlich 3,40 Punkte - Es ist soweit Platz 11 - durchschnittlich 3,33 Punkte - Die Kette
Anm.: Der Durchschnitt ermittelt sich anhand der Anzahl an Benennungen. Da z.B. "Die Kette" bislang von nur drei User bewertet wurde, kann die Ermittlung der durchschnittlichen Punktezahl auch nur darauf basieren. Bewertet ein User zudem nur sechs der elf zur Verfügung stehenden Mehrteiler, so ist die max. Punktezahl seines ersten Platzes 6.
Hmm, nach deinem Prinzip, bei der Bewertung von sechs Mehrteilern nur Punkte von 6 bis 1 zu berechnen, ergibt sich laut meiner Excel-Tabelle folgendes Bild:
Platz 01 - durchschnittlich 7,17 Punkte - Wie ein Blitz Platz 02 - durchschnittlich 6,67 Punkte - Der Andere Platz 03 - durchschnittlich 6,20 Punkte - Tim Frazer: Der Fall Salinger Platz 04 - durchschnittlich 6,00 Punkte - Tim Frazer Platz 05 - durchschnittlich 5,86 Punkte - Melissa Platz 06 - durchschnittlich 5,14 Punkte - Die Schlüssel Platz 07 - durchschnittlich 4,86 Punkte - Das Halstuch und Das Messer Platz 09 - durchschnittlich 4,57 Punkte - Ein Mann namens Harry Brent Platz 10 - durchschnittlich 3,40 Punkte - Es ist soweit Platz 11 - durchschnittlich 3,33 Punkte - Die Kette
Nach dem anderen Prinzip, das meiner vorherigen Zwischenstandswertung zugrunde lag (bei der Bewertung von z.B. 6 Filmen werden die Punktzahlen 11 bis 6 vergeben), sieht die Liste momentan so aus (Abweichungen zur obigen Liste in Klammern):
Platz 01 - durchschnittlich 8,17 Punkte - Wie ein Blitz (+- 0) Platz 02 - durchschnittlich 7,67 Punkte - Der Andere (+- 0) Platz 03 - durchschnittlich 7,57 Punkte - Melissa (+ 2) Platz 04 - durchschnittlich 6,86 Punkte - Die Schlüssel (+ 2) Platz 05 - durchschnittlich 6,80 Punkte - Tim Frazer: Der Fall Salinger (- 2) Platz 06 - durchschnittlich 6,60 Punkte - Tim Frazer (- 2) Platz 07 - durchschnittlich 6,57 Punkte - Das Halstuch (+- 0) und Das Messer (+- 0) Platz 09 - durchschnittlich 6,29 Punkte - Ein Mann namens Harry Brent (+- 0) Platz 10 - durchschnittlich 4,33 Punkte - Die Kette (+ 1) Platz 11 - durchschnittlich 4,00 Punkte - Es ist soweit (- 1)
Da ich bei näherer Betrachtung beide Wertungsschemata für ungerecht halte (deines wertet die Einschätzungen derer, die nicht alle Filme kennen oder bewertet haben, ungerecht ab, meines diese ungerecht auf), wäre es besser, die Punkte bei nicht vollständiger 11-Filme-Wertung zu streuen, d.h. z.B. bei 6 Filmbewertungen die Punktzahlen 11, 9, 7, 5, 3 und 1, bei z.B. 10 Filmbewertungen die Punktzahlen 11, 9,89, 8,78, 7,67, 6,56, 5,44, 4,33, 3,22, 2,11 und 1 zu vergeben. Die Formel für die Streuungsberechnung in der vollen Spanne zwischen 11 und 1 Punkten sieht so aus:
Punktzahl = 11 Punkte - (Platzierung - 1) * (10 Punkte / (Anzahl der abgegebenen Wertungen - 1))
Danach ergäbe sich diese Liste:
Platz 01 - durchschnittlich 7,83 Punkte - Wie ein Blitz Platz 02 - durchschnittlich 7,41 Punkte - Der Andere Platz 03 - durchschnittlich 7,02 Punkte - Melissa Platz 04 - durchschnittlich 6,60 Punkte - Tim Frazer: Der Fall Salinger Platz 05 - durchschnittlich 6,34 Punkte - Die Schlüssel Platz 06 - durchschnittlich 6,31 Punkte - Tim Frazer Platz 07 - durchschnittlich 5,65 Punkte - Das Halstuch Platz 08 - durchschnittlich 5,56 Punkte - Das Messer Platz 09 - durchschnittlich 4,82 Punkte - Ein Mann namens Harry Brent Platz 10 - durchschnittlich 3,58 Punkte - Es ist soweit Platz 11 - durchschnittlich 3,48 Punkte - Die Kette