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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 1.327 mal aufgerufen
 James-Bond-007-Forum
Benny Offline




Beiträge: 2.451

05.02.2005 22:15
Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

1/5 schlecht
2/5 passabel / "na ja"
3/5 gut / sehenswert
4/5 sehr gut
5/5 überragend / ausgezeichnet

Der Jubiläumsbond zeigt sich mit einer guten Story, einen guten Gegner und auch sonst was sich von einen Bond so wünscht. Auch hier vergebe ich volle 5 Punkte
Gez.:
H.

Dirk Offline



Beiträge: 2.788

06.02.2005 13:09
#2 RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

THE SPY WHO LOVED ME - Einer meiner Lieblingsbonds und mein Lieblingsbond mit Roger Moore zusammen mit LIVE AND LET DIE.

Eine gute Story (obwohl sie ja schon aus YOLT bekannt war), Moore erstmals etwas ernster, beindruckende Bauten und ein tolles Bondgirl! Was will man mehr? 5/5


Martin 007 Offline




Beiträge: 141

06.02.2005 17:29
#3 RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Schöner Titelsong, guter Pretitle, tolle Verfolgungsjagden, gutes Bond-Car, ausgezeichneter Showdown im Tanker Liparus, herrvorragende Sets.

Mein Lieblingsbondfilm!

Natürlich 5/5

Fabi88 Offline



Beiträge: 3.675

06.02.2005 18:24
#4 RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Ich mag den Film sehr gern, mehr als alle anderen Roger Moore-Bonds zusammen. Gehört zu meinen 5 Lieblings-Bonds...
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Es ist auch irrelevant, was "die meisten Deutschen" denken, denn die meisten Deutschen denken nur Scheiße. Das sollte man nicht als Maßstab wählen.

Edgar007 Offline




Beiträge: 2.401

08.02.2005 09:29
#5 RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Sicher einer der besten Bond-Filme überhaupt! TOP-Besetzung mit Curd Jürgens als Oberschruke. Und der BEISSER gibt hier auch sein Debut.

Reinhard Offline



Beiträge: 1.373

08.02.2005 17:40
#6 RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Hallo,

Was mir an dem Film besonders gut gefällt sind seine vielseitigen Schauplätze und Curd Jürgens als Stromberg. Die Story ist auch sehr interessant, nur wurde sie leider später nochmal kopiert ("Moonraker"). Der Soundtrack ist auch klasse, vor allem die musikalische Untermalung der Action-Sequenzen. Der Humor ist hier nicht so albern wie bei den vorigen Moore-Filmen und die Effekte waren bei Bond nie vorher so gut wie hier.

Dennoch ist der Film für mich der erste wirklich "hochgepushte" Bond, der in technischen Fantasereien seine Helfer hat und wirklich an Ursprünglichkeit verloren hat, ähnlich wie die Brosnan-Filme. Gottseidank ist man nach dem Ausrutscher "Moonraker" dann wieder zum alten Stil zurückgekehrt ("For your eyes only").

Also: 4/5

Grüße,

Christoph

tilomagnet Offline



Beiträge: 549

08.02.2005 18:23
#7 RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Für mich ist "Der Spion, der mich liebte" einer der besten Moore-Bonds. Der Film wird zu keiner Sekunde langweilig, man verzichtet hier auf allzu klamaukhafte Einlagen wie in anderen Filmen. Das macht den Film natürlich ernster und wertet ihn spürbar auf.
Die Grundidee des Films ist wohl nicht ganz neu, siehe "Man lebt nur zweimal", trotzdem hat der Film viele neue und gute Einfälle.
Die Schauplätze sind abwechlungsreich und gut gewählt. Auch sehr gut das Bondgirl, v.a. verglichen mit der dümmlichen Nervensäge Goodnight aus dem Vorgängerfilm. Die Schauspieler sind allgemein sehr überzeugend, allen voran Curd Jürgens. Roger Moore sehe ich auf dem Höhepunkt seiner Bonddarstellung, in den späteren Filmen merkt man ihm sein fortgeschrittenes Alter doch an.
Fazit:Der Film gestaltet sich sehr abwechlungsreich und kurzlebig, ohne nur Explosion an Explosion zu reihen, und hat alles, was einen guten Bondfilm ausmacht. Eine große Steigerung gegenüber dem von Klamauk überladenen und zähen Vorgänger. Leider ging es danach mit "Moonraker" wieder abwärts.
5 von 5 möglichen Punkten.

Tom Offline



Beiträge: 739

15.02.2005 10:17
#8 RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Für mich ist mit "Der Spion der mich liebte" einer der besten BondFilme abgeliefert worden. Super Schauspieler (allen voran Curd Jürgens als Stromberg). Beisser war mir aber doch schon etwas zu kitschig. Aber angeblich soll er Albert R. Broccoli sogut gefallen haben, dass er ein Comeback in "Moonraker" bekam. Geschmäcker sind verschieden. Aber das Zusammenspiel von Roger Moore und Barbara Bach war echt super. Aber der beste Bond ist immer noch "Octopussy". Gefolgt von Goldfinger. Gerd Fröbe einfach Super.

SpikeHolland Offline




Beiträge: 170

19.10.2005 10:03
#9 RE: RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Bis heute einer meiner Lieblings-Bonds. Das liegt sicher auch daran, dass es der erste "neue" Bond-Film war, den ich im Kino sah, aber dazu komt natürlich noch, dass Roger Moore in Hochform, Curd Jürgens ein genialer Bösewicht und der "Beißer" mit von der Partie war. Außerdem hielt "Der Spion ..." angenehm die Balance zwischen Spannung, Action und Slapstick, die in der Form später nie mehr erreicht wurde.
Ein Film, den ich mir auch heute noch gerne anschaue.

Joachim Kramp Offline




Beiträge: 4.901

12.02.2007 14:34
#10 RE: RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

DER SPION DER MICH LIEBTE sollte 1977, nach Harry Saltzmanns Ausscheiden als Produzent, ein Neubeginn werden. Dies wurde er auch im besten Sinn: Nicht nur, dass nach den beiden letzten im Normalformt gedrehten Bonds nunmehr wieder in CinemaScope gedreht wurde, es gab ein hervorragendes Drehbuch, endlich erfährt man wie M & Gogol mit Vornamen heißen, sehr gute Hauptdarsteller, Barbara Bach ist eins der drei besten Bond-Girls überhaupt. Die Musik und der Titelsong hervorragend. Was will man mehr??? Der Film selber war in der Bundesrepubblik Deutschland mit knapp 8 Millionen Besuchern der besucherstärkste Bond überhaupt.
Persönlich gefällt mir der erste Broccoli-Alleinbond sehr gut, ziehe aber dennoch IN TÖDLICHER MISION vor.

Joachim.

Blinde Jack Offline




Beiträge: 2.000

21.03.2009 13:04
#11 RE: RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

für mich ist dies einer der langweiligsten bond filme. ich weiß nicht wieso, aber dieser film hat mich ganz und gar nicht überzeugt, trotz guter darsteller.

Grunge - The best Musicstyle ever...

Jacob Starzinger Offline



Beiträge: 1.413

19.02.2012 15:18
#12 RE: RE:Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

5/5!! Ein ganz starker Bond der auch durch seine ausgefallene Art sehr überzeugt da die Idee mit der Unterwasser Stadt sehr gut gemacht ist.

Mfg Jacob

Henrik S Offline



Beiträge: 20

27.02.2012 19:39
#13 RE: Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Der beste Film mit Roger Moore!
5/5

patrick Offline




Beiträge: 3.204

31.05.2015 12:42
#14 RE: Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

The Spy Who Loved Me (Der Spion, der mich liebte)



Deutscher Titel: Der Spion, der mich liebte
Originaltitel: The Spy Who Loved Me
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 1977
Länge: 125 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12[1]
Stab:
Regie: Lewis Gilbert
Drehbuch: Christopher Wood,
Richard Maibaum
Produktion: Albert R. Broccoli
Musik: Marvin Hamlisch
Titelsong:
Nobody Does It Better gesungen von Carly Simon
Kamera: Claude Renoir
Schnitt: John Glen

Besetzung:

Roger Moore: James Bond, Barbara Bach: Major Anya Amasova, Curd Jürgens: Karl Stromberg, Richard Kiel: Beißer, Shane Rimmer: Commander Carter, Caroline Munro: Naomi, Bernard Lee: MI6-Chef "M", Walter Gotell: General Gogol, Geoffrey Keen: Sir Frederick Gray, Desmond Llewelyn: Quartiermeister "Q", George Baker: Captain Benson, Michael Billington: Sergei Borzov, Olga Bisera: Sekretärin Felicca, Edward de Souza: Sheikh Hosein, Vernon Dobtcheff: Max Kalba, Lois Maxwell: Miss Moneypenny, Sydney Tafler: Kapitän der Liparus, Nadim Sawalha: Aziz Fekkesh, Bryan Marshall: Captain Talbot, Robert Brown: Admiral Hargreaves, Milton Reid: Sandor, Eva Rueber-Staier: Rubelvitch, Gogol's Assistentin

Handlung:

Nachdem sowohl ein britisches, als auch ein russisches Atom-U-Boot spurlos verschwindet, werden unabhängig voneinander Agentin „Triple X“ Anya Amasova und James Bond in dieser Sache von ihren Regierungen beauftragt und begegnen sich prompt in Kairo, wo die erste Spur hinführt.
Verantwortlich für das Verschwinden der U-Boote zeichnet der exzentrische Karl Stromberg, der in dem riesigen Unterwasserpalast „Atlantis“ haust und dessen Ziel die Zerstörung der Zivilisation ist, um eine neue Kultur unter den Ozeanen aufzubauen. Diverse U-Boote können durch ein System ausgemacht werden, welches diese ortet. Allerdings werden die Details dieses System von einer Vertrauten Strombergs auf Mikrofilm aufgenommen und verkauft, was dieser das Leben kostet. Um den Mikrofilm aus dem Verkehr zu ziehen und jeden zu beseitigen, der damit in Berührung kommt, werden Strombergs Handlanger Jaws und Sandor ebenfalls nach Kairo geschickt. Sandor wird relativ rasch von Bond in’s Jenseits befördert. Der hühnenhafte , mit einem Stahlgebiss ausgestattete, Riese Jaws scheint allerdings 7 Leben zu haben und begegnet Bond und Amasova, welche mittlerweile zusammenarbeiten und sich auch sonst näher gekommen sind, immer wieder. Nachdem Amasova erfährt, dass Bond es war, der ihren Geliebten in der Prätitelsequenz in’s Jenseits befördert hat, schwört sie ihm, ihn zu töten, nachdem ihre gemeinsame Mission beendet ist. Allerdings geraten sie, zusammen mit einer amerikanischen Crew, in die Gewalt Strombergs,welcher mit seinem Tanker das gesamte U-Boot "schluckt", auf welchem sie sich befinden. Bond setzt sich erfolgreich zur Wehr und zettelt einen Kampf auf Strombergs Tanker an, wobei es gelingt 2 Atom-U-boote unschädlich zu machen, welche Nuklearraketen gegen New York und Moskau gerichtet haben, was der Auftakt einer geplanten globalen Zerstörung sein sollte. Auch Strombergs Tanker kann vernichtet werden.
Die Amerikaner wollen nun auch „Atlantis“ sofort zerstören, doch Anya Amasova befindet sich noch in Strombergs Gewalt. Bond bekommt eine Stunde Zeit, um einzugreifen…

Plot:

„The Spy Who Loved Me“ erzählt ein sehr schönes buntes, abwechslungsreiches und mit vielen Bond-Klischees beladenes Agentenmärchen, das extrem gut unterhält. Die Geschichte sieht wie ein inoffizielles Remake von „You Only Live Twice“ aus, ist aber deutlich besser, da der Schauplatz Weltraum durch die mir wesentlich gefälligeren Ozeane ausgetauscht wurde. Hier werden U-Boote, anstatt Raumschiffe, geschluckt und unliebsame und in Ungnade gefallen Personen einem Hai, anstatt Piranhas, zum Fraß vorgeworfen. In beiden Streifen kommt es zu einer Schlacht zwischen einer gefangen genommenen Crew und den Männern eines größenwahnsinnigen Bösewichts, der die Struktur der Weltherrschaft zerstören will. Auch die Schlussszene beider Filme ist fast ident.

Auf jeden Fall ist dies Roger Moores erster Einzug in meine Top 10, wo m.E. weder "Live and Let Die" noch "The Man with the Golden Gun" etwas verloren haben.





Bösewichter:

Curd Jürgens (1915-1982) ist als Bösewicht recht langweilig und ohne Ausstrahlung. Er wird durch den legendären, von Richard Kiel (1939-2014) dargestellten, und offenbar stummen Killer Jaws an die Wand gespielt. Dieser scheint unzerstörbar und überlebt ein über ihm zusammenbrechendes Gerüst, eine Fahrt gegen eine Mauer, wobei er als Puffer fungiert, einen Sturz aus dem Zug, einen Absturz mit dem Wagen und den Kampf gegen einen Hai, den er zu Tode beißt. Auch seine Opfer tötet er durch einen, an Dracula erinnernden, Biss in den Hals. Ferner durchtrennt er mit seinen „dritten Zähnen“ sogar Stahlketten, was natürlich äußerst realitätsfern ist und nichts mehr vom Flair des ziemlich realistisch gehaltenen „From Russia with Love“ hat. Trotzdem ist das Ganze mittlerweile Bond-Kult und unterhält ausgesprochen gut. Völlig untypisch für einen Bond-Bösewicht ist, dass Jaws niemals stirbt und sogar im Folgefilm "Moonraker" nochmal einen Auftritt hat.

Strombergs zweiter Handlanger Sandor wird von Milton Reid (1917-1987) gespielt, der in dem Hammer-Film „Captain Clegg“ als Mulatte zu sehen war. Auch im ersten Bond-Film „Dr.No“ hatte er eine Nebenrolle. Ferner bewarb er sich in „Goldfinger“ für die Rolle des Oddjob, welche bekanntlich Harold Sakata bekam.



Bondgirl:

Die wunderschöne Barbara Bach (geb.1947) ist mein Lieblings-Bondgirl. Sie wird nicht ausschließlich als dümmlicher Zeitvertreib 007s für schöne Stunden eingesetzt und darf ihn auch mal überlisten. Zwar hat ihre Rolle trotz allem keinen besonderen Tiefgang, was aber nicht weiters stört.



Gadgets:

Mit den Gadgets hat man sich hier wieder einmal ausgetobt. Ein besonderes Gusto-Stückchen ist der Lotus Esprit, Bj.1976, welcher sich unter Wasser in ein Mini-U-Boot verwandelt, dass sogar eine Rakete an die Oberfläche abfeuern kann und auch sonst für den bevorstehenden Unterwasserkampf bestens ausgestattet ist. Auch eilt Bond Amasova auf einem Wasser-Motorrad zur Hilfe. Ferner bekommt man einen Skistock mit Schussvorrichtung, eine Armbanduhr, die Telex-Nachrichten empfängt und eine Betäubungs-Zigarette, welche das Gegenüber außer Gefecht setzt, zu sehen.
Stromberg besitzt einen Lift, dessen Boden geöffnet werden kann, wodurch der Benützer direkt in ein Haifischbecken befördert wird. Das folgende Schauspiel wird dann von ihm, vor dem Hintergrund klassischer Musik, genüsslich beobachtet. Außerdem befindet sich unter seinem Tisch eine Schußvorrichtung mit einem sehr langen Lauf, welcher gegen den gerichtet ist, der am anderen Ende sitzt. Auf seinem Tanker befindet sich eine Art Rutschbahn, welche für ein Beförderungsmittel vorgesehen ist, dass nach draußen katapultiert werden kann, wo es seine Schale abwirft und ein Motorboot enthüllt.



Schauplätze:

Gedreht wurde an sehr vielen Orten, nämlich in Großbritannien, Kanada, den Bahamas, der Schweiz, Italien, Malta, Ägypten, Spanien, Portugal und Japan. Aus diesem Grund ist der recht flott inszenierte Film sehr bunt und abwechslungsreich, was seinen Flair ungemein aufwertet. Die Schauplätze wurden ausgesprochen gelungen eingefangen. Besonders die Sardinien-Szenen sind ein wahrer Augenschmaus. Aber auch die Skiszenen in Kanada und der Schweiz, für die einmal mehr Willy Bogner verantwortlich zeichnete, sind bemerkenswert und sehr actionreich, genauso wie die Unterwasseraufnahmen in Japan und auf den Bahamas, hinter denen diesmal nicht Ricou Browning, sondern Lamar Boren (1917-1986) stand. Auch Ägypten ist eindrucksvoll eingefangen und, und, und….



Titellied:

Das von Carly Simon gesungene "Nobody Does It Better" entpricht erstmals bei Bond nicht dem Filmtitel, enthält diesen aber in der Zeile "Like Heaven above me, the spy who loved me is keeping all my secrets safe tonight." Der Song ist recht melodiös und sanfter als die vorhergehenden Songs "Live and Let Die" und "The Man with the Golden Gun".



Wortwitz:

Anya zu Bond, über den gerade von Jaws zu Tode gebissenen Fekkesh: "Where is Fekkesh." Bond: "With the Pharaohs."

Anya zu Bond, über den ebenfalls von Jaws zu Tode gebissenen Kalba: "Kalba was called to the phone. What happened?" Bond: "He was cut off. Permanently."

Bond, nachdem ein Gerüst über Jaws zusammenstürzt: "Egyptian builders."

Anya, nachdem Jaws im Zug von Bond überwältigt wird: "What happened?" Bond: "He just dropped in for a quick bite."

Bond zu Stromberg, der im Lift den Boden öffnete, um Bond dem Hai zum Fraß vorzuwerfen: "You did want me to drop in."

Bond zu Jaws, nachdem er ein Riesenmagnet auf diesen lenkt, wo er mit seinem Metallgebiß haften bleibt: "How does that grab you?"

M und General Gogol zu Bond und Anya, die gerade miteinander schlafen: "007, what do you think you're doing?" Bond:"Keeping the British end up, sir."

Weitere Anmerkungen:

"The Spy Who Loved Me" hat mit dem gleichnamigen Roman lediglich den Titel gemein. Dies war von Ian Fleming zu dessen Lebzeiten, für den Fall einer Verfilmung, ausdrücklich so gewünscht, da er über den Roman nicht glücklich war. Die, von mir bereits erwähnten, Parallelen zu dem ebenfalls von Lewis Guilbert (geb.1920) gedrehten "You Only Live Twice" sind unverkennbar.

Bond kehrt wieder zu seiner Vorliebe für "Wodka Martini, shaken, not stirred" zurück, bevorzugte er doch bei den beiden vorangegangenen Moore-Auftritten Bourbon Whiskey. Auch steckt er sich keine Zigarre mehr an.


Fazit:

Sehr unterhaltsame und kurzweilige Bilderbuch-Agenten-Story mit auffallend attraktiven Schauplätzen und sehr vielen typischen Bond-Elementen. Zusammen mit „For your Eyes Only“ Roger Moores bester Bond-Streich und für Mehrfach-Sichtungen besonders gut geeignet.

Ray Offline



Beiträge: 1.528

23.05.2017 23:08
#15 RE: Bewertet: "Der Spion, der mich liebte" (10) Zitat · Antworten

Der Spion, der mich liebte (The Spy Who Loved Me) (GB 1977)

Regie: Lewis Gilbert

Darsteller: Roger Moore, Barbara Bach, Curd Jürgens, Richard Kiel, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn u.a.



Anlässlich Roger Moores Tod:


Nach einem durchwachsenen Start und einer wesentlich besseren zweiten Film ist Roger Moore mit seinem dritten Auftritt endgültig in der Bond-Reihe angekommen. Er interpretiert - auch dank eines starken Skripts seine Figur facettenreich wie nie zuvor. Insbesondere die ernsten Momente (Bonds Reaktionen auf Amasovas Anmerkung zu Bonds Frau und auf ihre Konfrontation mit dem Tod ihres Freundes) überraschen und bleiben hängen. Dennoch dürfen natürlich humoristische Elemente nicht fehlen. Moore liefert sich einen hoch amüsanten Schlagabtausch mit seiner Kollegin vom KGB (z.B. Szene im Auto, als Beißer angreift). Die beiden zeigen jenes nuanciertes Spiel, welches man bei Bond zwischen Mann und Frau nur selten vorfindet. Mancher Spruch würde heute freilich nicht mehr so fallen ("Was mein süßes Frauchen nicht alles in ihrem kleinen Köpfchen hat."). Höhepunkt in humoristischer Sicht bleibt aber die Szene, in der die beiden mit dem Auto aus dem Wasser kommen und Bond kurz das Fenster runterkurbelt, um den staunenden Strandbesuchern einen Fisch vor die Füße zu werfen, ohne dabei eine Miene zu verziehen - typisch Moore!

In Sachen Action ist die Anfangsszene zu nennen, in der Bond nah Verfolgungsjagd auf Skiern von einem hohen Gipfel abspringt und schließlich einen Fallschirm mit dem Union Jack öffnet. Eine Szene, der in keinem Bond-Best Of fehlen darf.

Auch in Bezug auf die Schurken weiß der Film zu überzeugen. Curd Jürgens setzt durch seine einmalige Aura Akzente. Wenn er seine Stimme erhebt, lauscht der Zuschauer gespannt - egal, was er auch inhaltlich von seinen Äußerungen halten mag. Richard Kiel als Beißer ist der wohl bekannteste Handlanger im Bond-Universum und kam so gut an, dass er im Nachfolger nochmal auftreten durfte. Besonders bei den Tempeln wird er sehr gut in Szene gesetzt, obwohl das ganze bisweilen einen leichten Comic-Touch hat.

Abgerundet wird der Film durch den butterweichen Titelsong "Nobody does it better" von Carly Simon, der den Film im Grunde perfekt zusammenfasst.


Der Titelsong sagt es bereits: "Nobody does it better". 5 von 5 Punkten.

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