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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 1.594

25.05.2018 18:58
O.S.S. 117 greift ein (1963) Zitat · antworten

O.S.S. 117 GREIFT EIN (O.S.S. 117 se dechaine)
Frankreich/Italien (1963)
Regie: André Hunebelle - Deutsche Erstaufführung: 22.11.1963 - FSK 16 - Verleih: Centfox
Darsteller: Kerwin Mathews, Nadia Sanders, Irina Demick, Henri Jacques Huet, Daniel Emilfork
AA: Paris, Nizza, Korsika



(Fotos anklicken, um sie zu vergrößern)

Ein amerikanischer Agent ist beim Tauchen im Meer vor Korsika verschwunden. Beim Geheimdienst in Washington schrillen die Alarmglocken. Man befürchtet, dass ein Schlag gegen die amerikanischen Raketen-U-Boote im Mittelmeerraum geplant sein könnte und schickt den Agenten OSS-117 an die Cote d´azur. Nach einigen gefährlichen Abenteuern gelingt es ihm, den in einer Meeresgrotte verborgenen U-Boot-Detektor lahmzulegen.

Nach dem Erfolg des James-Bond-Films "Dr. No" war O.S.S. 117 einer der ersten Leinwand-Agenten im Gefolge des berühmten Vorbilds. Die Figur ist eine Erfindung des französischen Romanschriftstellers Jean Bruce und war in Frankreich ziemlich populär. Bereits in den 1950er Jahren war einer dieser Romane mit Ivan Desny in der Hauptrolle verfilmt worden. Diesmal wurde die Rolle des Agenten mit dem Amerikaner Kerwin Mathews besetzt, der sich hier als durchaus gute Wahl erweist. Gemessen an dem, was die Bond-Filme zu bieten haben, muss man hier natürlich einige Abstriche machen, aber gnadenlose Killer, verführerische Frauen, Explosionen und spannende Unterwasser-Szenen sorgen für ausreichende Unterhaltung.
Größtes Manko: Der Film wurde leider in Schwarz-Weiß gedreht. Dabei hätte ihm die Cote d´azur in Farbe zu bedeutend mehr Glanz verholfen.


Das französische Kinopublikum war dennoch begeistert. Erfasst wurden 2,3 Millionen Besucher, davon knapp 400.000 allein in Paris. Bei uns schaffte der Film erst nach einigen Monaten den Sprung in die Erfolgsrangliste.
Film-Echo-Note: 3,7 bei 20 Meldungen (Erstnote: 3,3)

Kerwin Mathews spielte im Anschluss noch einmal den O.S.S. 117 und wurde anschließend durch Frederick Stafford ersetzt. Der gab die Rolle 1968 an John Gavin ab, weil Alfred Hitchcock ihn für "Topas" haben wollte.

Auszug aus der Film-Echo-Kritik:
"Der Kampf des US-Agenten O.S.S. 117 unter Wasser und über Hintertreppen, Hotelbetten und Mädchenherzen hinweg, immer rund um das Felsennest, in dem die Sowjet-Agenten ihr Ortungsgerät installieren wollen, ist dramatisch und fesselnd. Kerwin Mathews ist der flotte junge Draufgänger, der mit Intelligenz seinen Charme - vor allem der Damenwelt gegenüber - als Trumpfkarte ausspielt und unter der Regie von André Hunebelle brillante Catch-as-catch-can-Duelle liefert. Nadia Sanders verkörpert die zwielichtige Partnerin. Darüberhinaus hat die Produktion viele weitere interessante Typen zu bieten."

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