Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 1.061 mal aufgerufen
 Giallo Forum
Mike Pierce ( gelöscht )
Beiträge:

20.10.2008 18:31
The Crimes of the Black Cat (1972) Zitat · Antworten

Sette scialli di seta gialla
IT, 1972

Regie: Sergio Pastore
Kamera: Guglielmo Mancori
Musik: Manuel De Sica
Darsteller: Antonio de Teffe (= Anthony Steffen), Sylva Koscina, Giovanna Lenzi, Giacomo Rossi-Stuart, Annabella Incontrera, Umberto Raho usw.

Handlung: Der blinde Pianist Peter Oliver (Anthony Steffen) hört per Zufall ein Gespräch, in dem es um ein Verbrechen geht. Im Zusammenhang damit ereignet sich eine Mordserie.

Dieser Film interessiert mich irgendwie. Die Musik von Manuel de Sica hört sich sehr mysteriös und interessant an. Vielleicht kann jemand von den Gialli-Kennern zu dem Film etwas sagen? In den deutschen Kinos lief er damals wohl nicht.

Fotogalerie zum Film
Filmausschnitt

Gruß
Mike

kaeuflin Offline




Beiträge: 1.259

22.10.2008 18:31
#2 RE: The Crimes of the Black Cat (1972) Zitat · Antworten

Ein Film, den ich mir auch mal vorgemerkt habe, dessen DVD mir bisher allerdings zu teuer ist - besonders wenn man ihn auf Italienisch mit englischen Untertiteln ansehen muss ...

Peter

Happiness IS the road! (Marillion)

Georg Offline




Beiträge: 3.264

26.09.2011 22:01
#3 RE: The Crimes of the Black Cat (1972) Zitat · Antworten

Sette scialli di seta gialla

Kopenhagen. In seinem Stammlokal wird der blinde Pianist Peter Oliver Ohrenzeuge, wie in einer Nische ein Mann und eine Frau über ein Verbrechen reden. Die Frau kann sich der Pianist beschreiben lassen, sie verschwindet jedoch genauso wie ihr Gesprächspartner spurlos. Prompt setzt wenig später eine Mordserie ein, bei der eine schwarze Katze mit am Tatort ist und bei der stets ein gelber Schal gefunden wird. Der Blinde beginnt auf eigene Faust zu ermitteln ...

Der ital. Titel "Sieben Schals aus gelber Seide" verrät bereits, dass es sieben Morde bis zur Auflösung gibt. Diese ist dann immerhin überraschend, ansonsten plätschert der Film vor allem die ersten 30-40 Minuten vor sich hin. Einige Elemente wurden offensichtlich aus Dario Argentos Werken gestohlen, so etwa ein blinder Protagonist (vgl. Die neunschwänzige Katze) und ein Vogelkrächzen, dass auf einem Tonband zur Spur der unbekannten Frau führt (vgl. Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe). Dass eine Katze mit am Tatort ist, kam dann ja auch nochmal bei "Sieben Tote in den Augen der Katze" vor. Überhaupt interessant, wie sehr die Zahl 7 eine Rolle in Gialli spielt, man denke etwa an "Die rote Dame" (Originaltitel übersetzt: Die rote Dame tötet immer sieben Mal), "Das Geheimnis des silbernen Halbmonds" (Originaltitel übersetzt: Sieben blutbefleckte Orchideen) oder eben "Sieben Tote in den Augen der Katze" (hier allerdings ohne "Sieben" im Originaltitel). Noch etwas, dass wir bereits von Argento kennen ist, dass der Killer mit flüsternder Stimme anruft (allerdings hat er im Italienischen einen englischen Akzent, was wohl zur Verwirrung der Zuschauer führen sollte, da alle beteiligten Personen akzentfreies Italienisch sprechen).

In einer Nebenrolle agiert Umberto Raho, Eva Renzis Ehemann aus "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe", die restlichen Rollen sind passabel besetzt.

Viele Gialli wurden auch außerhalb Italiens angesiedelt (zB "Der Killer von Wien", "Stecknadel", "Schwanz des Skorpions"), so auch dieser, der in Kopenhagen spielt. Die dänische Hauptstadt gibt eine gute Location für den Film ab, der trotz Whodunits wie gesagt nicht unbedingt ein besonderer Reißer ist. Kann man einmal sehen, kennt man ihn nicht, hat man nichts versäumt. Außer vielleicht die hübsche Annabella Incontrera (bekannt aus "Das Gesicht im Dunkel" (übrigens wurde auch aus diesem Film ein Element "geklaut")).

P.S.: Eine deutsche Fassung gibt es anscheinend nicht!

Regie: Sergio Pastore, Drehbuch: Alessandro Continenza, Giovanni Simonelli, Sergio Pastore, Kamera: Guglielmo Mancori, Musik: Manuel de Sica, Produzent: Edmondo Amati, Mit: Anthony Steffen, Sylva Koscina, Giovanna Lenzi, Renato de Carmine, Giacomo Rossi-Stuart, Umberto Raho, Annabella Incontrera u.a.

Janek Offline




Beiträge: 1.852

11.01.2012 22:38
#4 RE: The Crimes of the Black Cat (1972) Zitat · Antworten

Ich fand den Film unheimlich temporeich. Die Mordmethode mit der Katze ist auch sehr witzig. Natürlich gibt es auch einen schwarz behandschuhten Mörder mit Hut und Mantel. Die Katze hat man vermutlich nur genommen, damit man nicht wieder den Giallo-"Einheitskiller" hat. Die Musik finde ich wieder klasse, zudem kann der Film mit sehr schönen Bildern aufwarten. Das Bild ist vor allem nie zu dunkel. Für mich ist der Film sehr schnell in die Giallo-Top-20 gekommen, da er ganz nach meinem Geschmack ist.

MfG
Janek

 Sprung  
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz