Der Film ist ja rar und wird bisher allenfalls in bescheidenen Privatkopien hin- und hergetauscht. Seitens Sky gibt es keine weiteren Infos über den EPG hinaus, dort kann man entnehmen, dass der Film in HD laufe und mit "FSK 18"-Jugendschutzsperre. Letzteres verwundert, lief der Film doch selbst 1958 FSK 16 - könnte denn aber der Grund sein, warum man den Film lediglich im tiefen Nachtprogramm einsortiert. Ansonsten heißt es nur: "Das Drama ist der erste Film von Regisseur Alfred Vohrer („Der Hexer“)."
Empfängt jemand den Sender und kann mal ein Auge darauf werfen?
Im Zuge des "Krimisommers" laufen auf 3Sat auch wieder einmal ein paar Wallace-Filme, die auch in der Mediathek abrufbar sind. Wie in vergangenen Ausstrahlungs-Reihen auf dem Kultursender handelt es sich um Beiträge aus der Kategorie der "üblichen Verdächtigen".
Das ist wirklich schön, dass die Filme im linearen TV richtig platziert immer noch "ziehen" trotz der Veränderung der Sehgewohnheiten und der überwiegenden Auswertung in kleineren Spartensendern (ZDFNeo, Nitro, RTL Up, Sat.1 Gold, Servus TV...) in den letzten Jahren!
Zum 100. Geburtstag von Peter Thomas bringt der RBB heute Abend um 20:15 Uhr eine von Oliver Kalkofe moderierte Konzert-Show. Laut Trailer soll diese auch in der Mediathek landen.
Ich mag Oliver Kalkofe wirklich, aber meiner Meinung nach ist er als Moderator für diese Sendung nicht die beste Wahl gewesen. Es wirkte sehr viel so steif und gezwungen. Manches in der Sendung war sehr informativ, bei einigen Beiträgen hatte ich oft so ein "mir ist das jetzt Peinlich" Gefühl. Der grosse Bringer war es wirklich nicht diese Show für meinen Geschmak.
Peter Thomas‘ Musik bleibt zeitlos, was auch am guten Spiel der Big Band der deutschen Oper lag. Einige schöne Hingucker in der Ausstattung (wie LP zu „Mein Freund Winnetou“), dazu kurzer netter Plausch mit Thomas-Sohn Philip. Moderator Kalkofe mochte ich noch nie (auch jetzt war das wenig überzeugend). Ansonsten eine Gästeschar von „Na ja“ bis „Kennt man nicht“. Aktivistin Malonda fiel mit einem überflüssigen Kommentar zu Nazis im früheren deutschen Fernsehen auf, hatte dann aber keine Probleme in einem zweiten merkwürdigen Radiospiel auf der Bühne mit Worten von (Waffen-SS-Mitglied) Herbert Reinecker mitzuwirken. Weniger Sendezeit mit dieser Aktivistin wäre schöner gewesen! Das so jemand ein Fazit zu einem Künstler wie Peter Thomas im öffentlich-rechtlichen Fernsehen unserer Tage ziehen darf, sagt schon einiges aus. Fazit: Peter Thomas‘ Musik kann auch von Interpreten mit weitaus weniger Talent als die Original-Interpreten nicht zerstört werden. Wenn Martin Böttchers 100. Geburtstag in 2027 kommt, dann verschone uns aber von einer neuerlichen Show mit Kalkofe & Co.
Zitat von palmi im Beitrag #6Ich mag Oliver Kalkofe wirklich, aber meiner Meinung nach ist er als Moderator für diese Sendung nicht die beste Wahl gewesen. Es wirkte sehr viel so steif und gezwungen. Manches in der Sendung war sehr informativ, bei einigen Beiträgen hatte ich oft so ein "mir ist das jetzt Peinlich" Gefühl. Der grosse Bringer war es wirklich nicht diese Show für meinen Geschmak.
Man hat Kalkofe seine Leidenschaft angesehen, deswegen hat er den "Job" auch bekommen. Willkürliche Moderatoren wie Pilawa oder Pflaume hätten das möglicherweise professioneller über die Bühne gebracht, aber keinerlei Bezug zu Thomas gehabt. Man darf nicht vergessen, dass Kalkofe spätestens bei der Vorbereitung zum "Wixxer" viel Kontakt zu Peter Thomas hatte und dieser (obwohl er die Filmmusik dann doch nicht beisteuerte) viel Input gab - angeblich sogar die Idee mit dem Doppel-X im Wixxer-Logo. Deswegen war auch Helmut Zerlett dabei, der den Filmmusik-Posten für den Wixxer quasi von Thomas übernahm und sich entsprechend in seinen Stil reingefuchst hat. Schön fand ich es, dass die Varianten, die mit der Big Band gespielt wurden, teilweise etwas freier abdrifteten und sich nicht sklavisch an die Originalaufnahmen hielten - das hätte Thomas sicher gefallen! Ich höre zwischendurch gern den Podcast von Peter Thomas' Sohn und da habe ich leider auch bei einigen Titeln, die so angespielt werden eher Anflüge von Peinlichkeit - gerade wenn es sehr "schlagerig" wird, was Thomas ja auch im Repertoire hatte. Dementsprechend waren es auch in der Show diese Momente, aber die Seite gehört wohl einfach zu Thomas dazu. Wenn nur Spannungs- und Experimental-Musik thematisiert worden wäre, hätte Otto Normal abgeschaltet, für den das Ganze gedacht war. Zumindest redaktionell ging es darum, den Durchschnittszuschauer noch einmal darauf aufmerksam zu machen, wer Peter Thomas war und was er für das deutsche Kino und Fernsehen geleistet hat. Dass es da für eingefleischte Fans wenig neue Informationen gibt - geschenkt.