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Francis Durbridge schrieb eine auf dem legendären Fall beruhende Romanfassung für den dt. Markt. 1962 erschien sie als Fortsetzungsroman in einer Zeitschrift. Nun erstmals weltweit als Buch erhältlich: +++ PAUL TEMPLE UND DIE GREGORY-AFFÄRE +++ Die neuen Hörspiele sind ja nun bereits drei Jahre her. Ist es vollkommen ausgeschlossen, dass man nochmals einen Mehrteiler wagt? Gregory wäre doch lohnend! Lohnend wären ja auch die anderen nicht vertonten Manuskripte, die alle übersetzt vorliegen.
und wurde 10.416 mal aufgerufen
Francis Durbridge
Georg
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03.07.2022 12:17
#46 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory
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SCHÖNE GRÜßE VON MISTER BRIX
https://www.amazon.de/dp/1912582767/ref=...s%2C136&sr=8-1#
Für alle, die den Fall in kompletter Länge erleben wollen, denn der Roman hält sich sehr stark an das Originalmanuskript für das Hörspiel.
Georg
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04.01.2026 11:38
#47 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory
Zitat · Antworten
Das Originalmanuskript erstmals in deutscher Übersetzung!
Im deutschen Sprachraum ist dieser Stoff fast sagenumwoben, da die Aufnahme aus den Jahren 1949/50 nicht mehr existiert!
Nun kann das ganze zehnteilige Abenteuer erstmals in voller Länge auf Deutsch nachgelesen werden! Mit zahlreichen Hintergrundinfos!!! Einer der spannendsten Fälle - wenn nicht die Quintessenz aller Temple-Abenteuer!
Jetzt von Williams & Whiting: https://amzn.eu/d/8WsrnU6
Eine junge Frau verschwindet und wird vier Wochen später tot aus dem Wasser gezogen. Sie wurde erwürgt. Bei ihr findet sich eine Nachricht, auf der »Mit den besten Empfehlungen von Mr. Gregory« steht. Dieser Mr. Gregory hält Scotland Yard in Atem, denn hinter dem Pseudonym versteckt sich ein gefährlicher Verbrecher. Paul Temple und seine Frau Steve ermitteln gemeinsam mit Sir Graham Forbes und Chefinspektor Vosper. Eine Spur führt in ein Dorf an der Küste, eine weitere in einen Londoner Nachtclub namens›Madrid‹. Weitere Morde geschehen, es gibt unzählige Verdächtige und der gefährliche Anführer einer kriminellen Organisation treibt sein perfides Spiel mit allen Mitteln. Ein kniffliger Fall für Paul und Steve …
Paul Temple und die Affaire Gregory war 1949/50 das erste Hörspiel der beliebten Serie mit René Deltgen. Da es nicht überlebt, war es Fans bisher nicht möglich, die komplette Handlung zu verfolgen. Dies ändert sich mit diesem Band, in dem der legendäre Fall in einer Neuübersetzung des Originalhörspielmanuskripts erstmals komplett nachzulesen ist. Der Krimi ist so etwas wie die Quintessenz aller Temple-Hörspiele, da hier auch erstmals alle bekannten Figuren gemeinsam auftauchen: Paul, Steve, Sir Graham, Charlie und Vosper. In einem umfangreichen Vor- und Nachwort wird auf die Geschichte des Hörspiels und seine zwölf Versionen eingegangen.
Fabi88
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05.01.2026 09:52
#48 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory
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Georg
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17.01.2026 15:46
#49 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory
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So eine Produktion ist leider sehr teuer - und wenn man keinen Sender mit an Bord hat, schwierig. Bei den Sendern wiederum wird auf Jahre geplant - und es ist dann für sie auch einfacher (und viiiiel billiger!), fertige Produktionen einzukaufen, wie es Radio Bremen mit "Valentine" und "Westfield" gemacht hat ...
Fabi88
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19.01.2026 11:23
#50 RE: RE:Paul Temple und die Affäre Gregory
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Zitat von Georg im Beitrag #49
Lohnend wären ja auch die anderen nicht vertonten Manuskripte, die alle übersetzt vorliegen.
So eine Produktion ist leider sehr teuer - und wenn man keinen Sender mit an Bord hat, schwierig. Bei den Sendern wiederum wird auf Jahre geplant - und es ist dann für sie auch einfacher (und viiiiel billiger!), fertige Produktionen einzukaufen, wie es Radio Bremen mit "Valentine" und "Westfield" gemacht hat ...
Dass die öffentlich-rechtlichen Sender so etwas nicht mehr selbst produzieren, kann ich sogar nachvollziehen. Großproduktionen finden nur noch im Bereich der Literaturumsetzungen statt, ansonsten gibt es viel Experimentelles und natürlich Zeitgenössisches. Man darf nicht vergessen, dass ja auch Paul Temple in den 50ern "hip" war und durchaus auch junges Publikum zog. Heute wären die Stoffe (selbst in "moderner" Umsetzung) letzten Endes trotzdem nur etwas für das ältere Publikum und Nostalgiker. Bei der "Meta"-Fassung des Gregory-Falls von 2014 sah der WDR ja auch die Notwendigkeit das Ganze halb parodistisch anzugehen und es so zu erzählen, dass auch Durbridge-Fremde mitgenommen werden. Das zeigt ja sehr gut, wie man im Sender heute auf Durbridge und Temple blickt.
Krimis gibt es ja auch so schon jede Menge, wie beispielsweise gerade den Mehrteiler "Die Blender". Die Themen sind halt (mehr oder weniger) moderner. Und da passt ein "neuer" Temple eben nur noch rein, wenn er günstig fertig produziert eingekauft werden kann. Ansonsten würde an dem Sendeplatz eben irgendeine Wiederholung gesendet. ![]()
Es gibt ja auch (objektiv gesehen!) mehr als genug "Paul Temple"- "Paul Cox"- oder "Die Dame..."-Mehrteiler zum Immer-wieder-senden und die Nostalgie-Schiene wird von Pastewka mit dem "Kein Mucks"-Podcast mehr als ausreichend gewürdigt. Ich finde es schon super, dass beispielsweise der Deutschlandfunk die alten "Professor van Dusen"-Hörspiele als Podcast wieder zugänglich macht.
Mein Wunsch den ersten Temple als Hörspiel zu hören, lässt sich also wohl leider nur privatwirtschaftlich erfüllen. Und wenn die Verkaufszahlen der bisherigen Pidax-Hörspiele das nicht hergeben, muss man sich damit wohl arrangieren. 
In diese Richtung ging meine Frage auch eher... also ob sich die bisherigen Hörspiele so verkauft haben, dass sich irgendwann zumindest ein einzelner Mehrteiler nochmal lohnt.
Ich muss an dieser Stelle auch ehrlich zugeben, dass ich mir nur "Valentyne" gekauft habe.
"Paul Temple und der Fall McRoy" habe ich dann später in der Audiothek gehört und fand es komplett überflüssig. Temple funktioniert nur als Mehrteiler und dieses "nur ein Traum"-Ende war das Tüpfelchen auf dem "i".
Wahrscheinlich war es eine Art "Quersubventionierung", also wurde der Mehrteiler "zu günstig" verkauft und der kurze Fall dann mit dem selben Preis, um unter dem Strich dann irgendwie auf einen grünen Zweig zu kommen, aber wenn ich mir anschaue, dass "McRoy" bei Amazon nur halb so viele Bewertungen erhalten hat und nicht einmal einen Verkaufsrang hat (mehr findet man als Außenstehender ja nicht heraus), ist das wohl kaum aufgegangen.
Ich kann verstehen, dass die Pressung von 8 Audio-CDs und die Kosten für Logistik und Lagerung durch die dickere Box wesentlich höher sind, aber die Wahl einer MP3-CD als Medium war bei der zu erwartenden Zielgruppe einfach keine gute Idee. Mein Vater ist Temple-Fan, hat den Valentyne-Mehrteiler, den ich ihm geschenkt habe aber bis heute nicht gehört, weil die CD natürlich auf dem HIFI-Equipment aus den 90ern nicht läuft und der Blu-Ray-Player im Schlafzimmer steht. 
Er hätte sich das Hörspiel selbst also gar nicht erst gekauft - und ich fürchte, das betrifft viele andere Ü60-Interessenten auch. Diese haben dann wahrscheinlich später die Audiothek-Auswertung dankend angenommen, davon hat Pidax aber ja recht wenig.
Früher hätte man wohl einfach jeden Teil eines Mehrteilers mit zeitlichem Abstand einzeln als Audio-CD veröffentlicht und dann später eine Gesamtbox. Die Temples beim Audio Verlag kosteten damals ja glaube ich auch 24,99 - das war allerdings auch vor 20 Jahren und auf einem ganz anderen Markt. 
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