Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Board hat 1.486 Mitglieder
174.709 Beiträge & 6.692 Themen
Beiträge der letzten Tage
Foren Suche
Suchoptionen
  • Bericht über PidaxDatum20.05.2020 14:57
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema Bericht über Pidax

    Zitat von Edgar007 im Beitrag #2
    Sehr interessant. Ich hoffe jedoch, dass sie sich künftig mehr auf BluRay konzentrieren, da ich eigentlich keine DVD mehr kaufe.

    Da Pidax meines Wissens nicht selbst abtastet, sondern ausschließlich angelieferte Master nutzt, hängt eine Blu-Ray-Auswertung leider immer an den Lizenzgebern.
    Die Beschränkung auf bestehende Quellen hängt natürlich auch mit dem Selbstverständnis als Nischen-Anbieter zusammen, hat mich bei der "Jack Clifton"-Box dennoch enttäuscht, weil hier vielleicht zumindest Kinokopien aufzutreiben gewesen wären.
    Ich hoffe allerdings auch stark, dass zukünftig mehr Blu-Rays kommen. Dann würde ich da auch mal wieder zugreifen.

  • Wallace & Blu-rayDatum07.04.2020 12:33
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema Wallace & Blu-ray

    Zitat von TV-1967 im Beitrag #823
    Auch nochmal für die Professoren hier in diesem Forum. Die kommenden Filme auf ZDFneo werden in HD wie man es gewohnt ist ausgestrahlt ohne punkt komma strich ! BLEIBT GESUND!

    Natürlich wird in HD ausgestrahlt, aber die Master, die damals für die DVDs erstellt wurden, erfüllen de Fakto mit den Eigenschaften 1080i50 den HD-Standard, bzw. die dortigen Sende-Standards sind (je nach Sender) 720p25 oder 1080i50.
    Die Frage ist, ob das ZDF die TV-Rechte mit dem damals bestehenden Master gekauft hat oder Ausstrahlungsrechte mit dem zum (späteren) Ausstrahlungstermin jeweils aktuellsten Master. Letzteres dürfte teurer und vorallem weitaus unüblicher sein.
    Es ist keinesfalls so, dass Rialto da nun sitzt, sieht, dass ZDFneo demnächst wieder einen Wallace-Filme zeigen möchte und schnell anruft "Hey, wir haben übrigens ein ganz neues Master in 4K erstellt. Wollt ihr das senden?" und dann einen Link zu einem Server schickt, wo das ZDF sich das ziehen kann.
    Eher muss sich das ZDF bei Rialto melden und wohl selbst bei bestehenden Verträgen nachverhandeln um statt des 1080i50-Masters das 4K-Master nutzen zu dürfen. Für eine Ausstrahlung auf einem ihrer Nischensender wird man das wohl kaum tun. Da geht's eher darum was für die ältere Generation im Programm zu haben und meines Wissens senden die öffentlich-rechtlichen eh in 720p, also nicht einmal FullHD, womit die Vorteile des neuen Masters wenig sichtbar wären.
    Es wird allgemein ziemlich sicher erst einmal nicht die neuen 4K-Master im TV zu sehen geben, solange die Ausstrahlungen auf älteren Verträgen beruhen. Auch bei Prime, Netflix und Co dürften noch eine ganze Weile die alten Master genutzt werden.
    Höchstwahrscheinlich werden erst bei der Neuvergabe der Lizenzen die Käufer von den neuen Mastern Gebrauch machen dürfen - was somit den Blu Ray-Käufern zumindest mittelfristig einen kleinen Vorteil beschert.
    Dass die neuen Master irgendwann auf allen Wegen zu sehen sein werden, ist aber natürlich auch klar. Nur werden diese im TV (wegen angesprochenem 720p) und auch beim Streaming (aufgrund der Bitraten) nie ganz so aussehen, wie auf den Blu Rays.
    Eigentlich ist es Ironie, dass gerade jetzt, wo man als Blu Ray-Sammler Zeit hätte die neuen Master so richtig zu genießen, der Nachschub stockt und gleichzeitig Streaming-Kunden noch geringere Qualität geboten bekommen, weil die Bitraten gesenkt werden.

  • Podcast-Reihe "Ein Filmarchiv"Datum21.03.2020 13:19
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema Podcast-Reihe "Ein Filmarchiv"

    Den Podcast kann ich auch nur empfehlen! Was die beiden selbst aus Mainstream-Filmen wie "Jäger des verlorenen Schatzes" herausarbeiten, ist einfach nur Klasse. Und ihr Wissen reicht beispielsweise auch bis hin zum japanischen Kino. Die letzten Monate habe ich dort gar nicht mehr so oft hineingehört, eine gute Erinnerung die letzten Folgen mal aufzuarbeiten.

  • Wallace & Blu-rayDatum27.02.2020 09:25
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema Wallace & Blu-ray

    Letzlich wäre es auch möglich, die beiden Gialli wegen der Koch-VÖ hinten an zu stellen, nochmal zwei 3er-Boxen zu bringen und dann als "Nachklapp" die beiden Gialli in den deutschen Kinofassungen. Um einen Anreiz für Sammler zu geben, wäre dort auch eine dritte Disc mit dem bisher versäumten Bonusmaterial eine (aus Marketingsicht) kluge Idee. Aber warten wir mal ab.

  • Vielen Dank für die Autorenvorstellungen!
    Jonathan Latimer kannte ich beispielsweise noch gar nicht.

  • Schade, dass die YouTube-Kompression so miserabel ist, bzw. das Video vielleicht auch schlecht komprimiert hochgeladen wurde. So ganz kann man die neue Abtastung daher noch nicht erkennen, aber zumindest erahnen. Kontrast, Farbe und Co wirken auf mich nicht so, als hätte ein Kinopositiv die Basis gebildet - ist man etwa an die Negative herangekommen?
    Jedenfalls schön, dass man den Film nochmals abgetastet hat.

  • Wallace & Blu-rayDatum06.02.2020 16:21
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema Wallace & Blu-ray

    Ich freue mich drauf - auch, wenn ich mittlerweile doch eine erneute Wallace-Sichtung auf Leinwand gestartet habe und dabei mangels "rote Kreis"-Blu Ray kreuz und quer begonnen habe.

  • Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #21
    @Gubanov: Vielen Dank für die Einrichtung des Extra-Threads.

    In einem eigenen Thread ist das Ganze tatsächlich besser aufgehoben - auch von mir vielen Dank!

    Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #21

    Ich hab‘s ja in Sachen Krimi eher mit den „versponnenen“ Briten als mit den „rüden“ Amerikanern.

    Die Herangehensweise der Autoren liegt nun einmal ebenso weit auseinander wie die der Leser am Ende, bzw. sollte sie. Denn das Werk scheitert zwangsläufig beim Leser, wenn dieser eben doch die selbe Erwartung an beide Werke stellt.
    Agatha Christie wollte unterhalten und lässt ihre Romane in der Umgebung spielen, die sie selbst kennt, nämlich in der englischen Upperclass. Daran liegt für uns heutige Leser natürlich ein Teil des Reizes - wir leben nicht in dieser Welt, bzw. diese Welt existiert nicht (mehr?) und wir malen sie uns daher im Kopfe als Fantasiewelt aus. Ob man sich von dieser "versponnenen Welt" unterhalten, ob man sich von dieser spießigen, elitären Gesellschaft abgestoßen fühlt oder selbst Teil dieser auf den Schein ausgerichteten Welt sein möchte, spielt dann natürlich auch noch eine Rolle. Aber Eines liegt Christie auf jeden Fall fern: uns wirklich etwas Tiefergehendes über diese Gesellschaft - sei es positiv oder negativ - zu vermitteln. Es ist bloßer Hintergrund und soll nicht mehr sein.
    Auch bei Wallace wählte man ja bereits in den 60ern ganz bewusst bei den Verfilmungen eine gewisse Distanz und zeichnete ein märchenhaftes Zerrbild von London, das schon damals naiv wirkte, aber ja einen großen Teil der Spaßes ausmacht und den Eskapismus in dieser Form überhaupt erst ermöglicht.
    Die "hard boiled"-Schriftsteller - zumindest die erste Welle - machen dem Rezipienten diese Distanz schwieriger. Nicht nur, dass die Romane oft Ich-Erzählungen sind, die beschriebene Welt hat auch wesentlich mehr Grautöne und ist teilweise dem, in dem wir selbst leben, gar nicht so unähnlich. Und bewegt sich die Hauptfigur dann doch in höheren Kreisen, ist der Blick ein hochgradig zynischer, bisweilen verachtender und nicht im Vergleich so verzeihend wie bei Christie und Co. Auch die Konflikte - politische Machtkämpfe, Gewalt in Beziehungen, Armut und Co - sind dem, was wir im eigenen Umfeld oder in den Nachrichten erleben dann doch näher als eine Arsen-Mordserie auf dem Lande.
    Nur, damit das klar ist, damit will ich gar keine Qualitätsfrage stellen. Es gibt ja schließlich ähnliche Diskrepanzen auch anderswo, wo herzlich zwischen den Lagern gestritten wird.
    Als Beispielse seien nur genannt:
    Komplette Fantasiewelt in "Herr der Ringe" vs. Zudichtung von Zauberei in die reale Welt bei "Harry Potter" oder Weltraum-Märchen bei "Star Wars" und Wissenschaft und Philosophie bei "Star Trek".
    Ich hatte ebenso Spaß in Mittelerde als auch in Hogwarts und liebe sowohl die "alte" Star Wars-Trilogie als auch die Star Trek-Crews um Kirk und Picard - aber in schöner Regelmäßigkeit werde ich Augenzeuge, wie sich Freunde über diese vermeintlichen Gräben fast zerfleischen.

    Und bei den Amerikanern gab es dann ja irgendwann auch Autoren wie Mickey Spillane, die den "hard boiled"-Ansatz doch in etwas beinahe "schwarze Märchen"-haftes verzerrten. Dort ist dann ein Abstand wieder sehr gut möglich, bzw. vielleicht zur eigenen Sicherheit sogar nötig.

    Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #21

    Weiter gibt es da wohl noch Cornell Woolrich und Jim Thompson, doch das ist schon eher noir, denke ich mal.


    Es war nur ein Nebensatz, aber darauf möchte ich nochmal eingehen:
    "Noir" oder "hard boiled" stehen sich ja gar nicht entgegen - vielmehr ist "hard boiled" primär ein Genre in der Literatur und eine der Grundlagen für den "Film Noir", der wiederum ja in seinem Ursprung lediglich eine französische Bezeichnung für sehr viele amerikanische Filme darstellt, die nach Ende des Importverbots quasi "geballt" in die französischen Kinos kamen und in denen man Gemeinsamkeiten erkannte, derer sich die Beteiligten bei der Herstellung meist noch gar nicht bewusst waren.
    Ein Teil dieser Filme basierte zwar auf "hard boiled"-Romanen ("Die Spur des Falken" nach Hammett, "Mord, mein Liebling" und "Tote schlafen fest" nach Chandler, "Im Netz der Leidenschaften" nach James M. Cain oder der recht späte Beitrag "Rattennest" nach Mickey Spillane), von denen ein Teil in Frankreich in der Buch-Reihe "Série noire" erschien (daher die Bezeichnung "Noir"), aber prinzipiell fallen viele Melodramen, Western, Charakterstudien, Politthriller und einiges mehr in den "Film Noir".
    Wie bereits erwähnt tauchen in jeder ernstzunehmenden Film Noir-Bestenliste regelmäßig "Solange ein Herz schlägt", "Boulevard der Dämmerung" oder "Ein einsamer Ort" auf, die wenn überhaupt nur entfernt Krimi-Topoi streifen. Der "Film Noir" identifiziert sich - mehr als jedes andere Genre - mehr über das "wie" als das "was" und ist daher sehr schwammig und immer wieder Basis für Diskussionen und Unsicherheiten.
    Entscheidend für die Verordnung als "Noir" ist eine tendenziell pessimistische Weltsicht und die Verlagerung des Augenmerks von der Handlung auf die Charakterisierung der Figuren. Recht schnell kam dann natürlich die visuelle Seite hinzu - das Spiel mit Kontrasten und ungewöhnlichen Perspektiven, stark geprägt durch den deutschen expressionistischen Film. Und dann wird es noch komplizierter mit der Zuordnung, wenn die Frage auftaucht, ob beispielsweise Carol Reeds "Ausgestoßen" ein "Film Noir" ist, weil er ein britischer und kein amerikanischer Film ist.

    Während "hard boiled" also eine Unterkategorie des Kriminalromans ist, kann ein "Film Noir" sowohl ein "hard boiled"-Krimi, ein Melodram als auch sogar ein Western oder Alkoholikerdrama sein, wenn Stimmung, Figurenzeichnung und/oder Umsetzung dementsprechend ausfallen.
    Damit wären wir dann aber auch wieder beim Geschmack... natürlich kann man sich als Krimifan auch hinstellen und nur "hard boiled"-"Film Noir" à la "kleiner Privatdetektiv im verrauchten Büro trifft Femme Fatale" akzeptieren. Das ist dann aber eine rein subjektive Beschneidung - und man verpasst großartige Filme!

    Nun aber zurück zur Literatur:
    Weil ich als "Pseudointellektueller" (teilweise ein seltsamer Umgangston hier im Forum), wenn ich schon einen Roman zur Hand nehme, tatsächlich zu Kafka und Co greife - ohne mich übrigens zu langweilen, lege ich (!) mehr Wert auf Stimmung und Sprachkunst und fühle mich daher Chandler und Co näher als Christie.
    Wenn ich einen gut konstruierten Krimi genießen möchte, kann ich das ja anhand einer der viel vorhandenen 90-minütigen Verfilmungen oder eines 45-60-minütigen Hörspiels tun. Mich stunden- oder tagelang in einen Roman zu vertiefen, gelingt mir bei Christie und Co nicht (mehr) - tut mir Leid! Dafür ist mir (!) das Ganze nun einmal zu statisch, die Identifikation mit den Figuren fällt schwer und sprachlich ist es wie gesagt kein Genuss.
    Das war tatsächlich nicht immer so, mit 15/16 habe ich Jerry Cotton gesammelt, konnte nicht verstehen, warum Edgar Wallace kaum mehr gelesen wird und habe auch viel Zeit mit Agatha Christie, Ellery Queen oder G. K. Chesterton verbracht. Mir ging es um das "was", selten um das "wie". Detektive, komplizierte Mordfälle, Rätsel? Her damit!
    Dann kam die Bekanntschaft mit Raymond Chandler, Dashiell Hammett, Ross MacDonald und Co - und auch da war zugegeben primär der Reiz der selbe, der mich von Winnetou zu den Italo-Western oder von Wallace zum Giallo gezogen hat - es war einfach härter, überraschender, frischer. Vieles davon war sicherlich auch nicht wirklich "gut" im eigentlichen Sinne. Hartgesottener Schnüffler, düstere Atmosphäre, coole One-Liner und drastische Todesfälle reichten mir ja erstmal, da tat es auch ein Spillane. Auch musikalisch lotet man ja in der Jugend Einiges aus - bei mir war es eine kurze Punkphase, lange Deutschrap-Phase, sehr dogmatische Progressive Rock-Phase,... bis sich wirklich ein Geschmack entwickeln kann, muss man ja viel probieren.
    Ebenso, wie von all der Musik und all den Filmen irgendwann nur noch wenig stehen bleibt, weiß man auch bei Romanen erst in der Rückschau, was einen wirklich geprägt hat - und das ist bei mir im wesentlichen nun einmal Chandler. Nachdem bei Allem, was ich so gelesen habe, die Erinnerungen an die Handlungen verblasst sind, bleiben mir Figuren, Situationen und Wortwendungen von Chandler präsent. Ebenso wie von den Schullektüren beispielsweise vor allem Grass und Dürrenmatt bei mir hängen geblieben sind. Meinetwegen bin ich "pseudointellektuell", weil ich Romane nicht nach Kurzweil und Erfüllung bestimmter Schemata auswähle, aber ich möchte beim Lesen gefordert werden und das über ein (teils sogar unfair gebautes) Täterrätsel hinaus.
    Ich muss ja auch ehrlich gestehen, dass ich relativ schnell Wallace nur noch gelesen habe um vielleicht doch einen Roman zu finden, der der Atmosphäre der Rialto-Filme von Haus aus nahe kommt und sich zur Verfilmung anbietet. Ohne den permanenten Verfilmungsgedanken im Hinterkopf konnte ich die Romane nicht mehr genießen. Bei allem Respekt und ohne rosarote Wallace-Fan-Brille: wenn ein Roman in drei Tagen entsteht oder ein Autor parallel an mehreren Romanen arbeitet, hat das ganz zwangsläufig Auswirkungen auf die Qualität. Ausreißer nach oben sind natürlich vorhanden, seien es Werke aus der Anfangsphase, wo er sich noch etwas mehr Zeit nahm oder Werke, die ihm merklich näher am Herzen lagen und daher mehr Sorgfalt genossen.

    Letztendlich sage ich: es gibt nur wenige Christie-Romane, die ich nochmals lesen würde, aber es gibt sie, Chandlers Debüt "Der große Schlaf" hat Mängel, "Playback" ist absolut kein gutes Werk, Wallace hat durchaus ein paar lesenswerte Romane unter seinen weit mehr als 100 Kriminalroman-Werken - Und es gibt nun einmal auch noch Paul Auster, T.C. Boyle, Martin Suter und und und.
    Wer sein Leben lang nur Christie und artverwandet lesen mag (!), weil er daran Spaß hat, dann ist das doch absolut in Ordnung. Niemand muss sich angegriffen fühlen, nur weil ich daran weniger Freude habe und mich ungern so sehr einenge.

    Eine so drastische Aufwiegelung der "Chandler"- und "Christie-Lager" war überhaupt nicht in meinem Sinne. Jeder greift sich heraus, was ihm etwas gibt. Ich wollte lediglich den Blick dafür öffnen, dass man (nicht nur!) Chandler über die Konstruktion und Auflösung eines Kriminalfalls hinaus rezipieren kann und sollte.

    Ich habe wenig Erwartungen, habe mir aber nun doch endlich "Die Blonde mit den schwarzen Augen" - den vor wenigen Jahren erschienenen neuen Philip Marlowe-Roman von John Banville gekauft. Sofern ich nicht doch nochmal alle Original-Chandler-Werke zuvor lese, könnte dies also meine erste Rezension zum Thema hier werden.

    "Hard boiled"-Interessierten sei, abseits des Kanons um die üblichen Autoren, die "Hard Case Crime"-Reihe empfohlen. Dort erscheinen regelmäßig Wiederveröffentlichungen, aber auch frische Romane mit sehr stylischen Retro-Covern. In Deutschland hat der Rotbuch-Verlag die Reihe versucht am Markt zu platzieren, aber nach 18 Titeln aufgegeben. Unter diesen ersten 18 Romanen sind jedoch mit Donald E. Westlake (Vorlagengeber für "Point Blank" mit Lee Marvin), Ed McBain (Drehbuch zu "Die Vögel", sowie Vorlagengeber von "Neun im Fadenkreuz" mit Jean-Louis Trintignant), Mickey Spillane oder Robert Bloch (Vorlagengeber zu Hitchcocks "Psycho") durchaus schon namhafte Autoren dabei. Und allein optisch machen die Bücher schon was her.

    Und weil ich ihn einige Male erwähnt habe, noch ein paar Worte zu Mickey Spillane...
    Mit weltweit 200 Millionen verkauften Exemplaren war er zu seiner Hochphase ja eine tatsächliche Gefahr für Agatha.
    Obwohl ich mich hier der allgemeinen Mehrheit anschließe, was die "objektive Qualität" und den literarischen Wert seiner Werke betrifft, finde ich das ein oder andere Werk von ihm recht lesenswert - sofern man kritischen Abstand hält - vielleicht vergleichbar mit dem ein oder anderen deutschen Gangster-Rapper, dessen Songs bei ironischem Konsum durchaus Unterhaltungswert haben können.
    Eine gesunde Einstellung zu seinem Output hatte Spillane auch: „Ich gebe keinen Pfifferling um Kritiken – was ich gern lese, sind die Honorarschecks.“ und seine Sicht, die „großartigen Schriftsteller haben nie kapiert, dass mehr gesalzene Erdnüsse verzehrt werden als Kaviar“ dürfte bei einem Teil der Forumsnutzer ja auch anschlussfähig sein.

  • Thema von Fabi88 im Forum Off-Topic

    Zitat von Ray im Beitrag Tradition in neuem Gewand: Post- und Neo-Noirs ab 1959
    Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell, My Lovely) (USA 1975)

    Regie: Dick Richards

    Darsteller: Robert Mitchum, Charlotte Rampling, John Ireland, Sylvia Miles, Anthony Zerbe u.a.



    Gangster Moose Malloy wendet sich an Detektiv Philip Marlowe und beauftragt ihn, seine Freundin Velma aufzufinden. Der Fall erweist sich rasch als verzwickter als zunächst gedacht. Marlowe stolpert über manche Leiche und muss sich bald mit Gangstern, Prostituierten und der Polizei rumschlagen...

    „Fahr zur Hölle, Liebling“ basiert auf der Vorlage „Lebwohl, mein Liebling“ von Raymond Chandler, die bereits 1944 den Noir-Klassiker „Murder, My Sweet“ hervorbrachte. In die Rolle des Privatschnüfflers Marlowe schlüpft kein geringerer als Genre-Veteran Robert Mitchum („Goldenes Gift“). Vorlagenbedingt bereitet es mitunter Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen, die Inszenierung hat längst nicht die Qualität der 1944er-Verfilmung und Charlotte Rampling agiert ebenfalls weniger überzeugend als Claire Trevor. Dafür ist Mitchum, wenngleich im fortgeschrittenen Alter, eine treffende Besetzung für einen abgebrühten Privatdetektiv. Die Kommentare aus dem Off sind mitunter göttlich. Unter anderem deswegen schaut man seiner Odyssee gerne zu. Die Kostüme und Sets sind ansprechend und lassen einen echten „Retro-Charme“ aufkommen. In einer kleinen Nebenrolle ist Sylvester Stallone ein Jahr vor seinem Durchbruch mit „Rocky“ zu sehen. Zudem handelte es sich um einen der ersten Filme von Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer ("Beverly Hills Cop", "Bad Boys" u.a.).


    Dank Robert Mitchum in der Hauptrolle durchaus vergnügliche Neuverfilmung des Chandler-Romans. 4 von 5 Punkten.
    Zitat von Gubanov im Beitrag Tradition in neuem Gewand: Post- und Neo-Noirs ab 1959
    Zitat von Ray im Beitrag Tradition in neuem Gewand: Post- und Neo-Noirs ab 1959
    "Tote schlafen besser" erscheint im April bei Pidax. Hoffentlich bringt das Label auch den (wesentlich besseren) "Fahr zur Hölle, Liebling" heraus...

    Auch "Fahr zur Hölle, Liebling" soll kommen, Anfang Juli. Kurioserweise allerdings nicht bei Pidax, sondern bei Filmjuwelen.
    https://alive-ag.de/gesamtkatalog/20484/...ewell-my-lovely
    https://alive-ag.de/gesamtkatalog/20485/...ewell-my-lovely

    "Tote schlafen besser" muss ich noch sehen, aber "Fahr zur Hölle, Liebling" war schon einmal eine grobe Enttäuschung.
    Der Film erzählt zwar recht routiniert und schön ausgestattet die Handlung des Romans nach, aber so gern ich Mitchum mag - er latscht etwas zu gleichgültig durch die Kulissen. Darüber hinaus erlaubt sich der Film einige Ungenauigkeiten, bzw. Abweichungen von den Figuren im Roman. Marlowe hat eine Art besten Kumpel, referiert über Baseball (oder Football?), Moose Malloy ist quasi ein Abziehbild des Beißers aus "Moonraker" - Alles für sich genommen nicht dramatisch, aber in der Summe nervig. Vorallem, da diesen Freiheiten keinerlei spannende Inszenierungsideen gegenüber stehen. Die lieblos eingeworfenen Verweise auf Hitler und andere Geschehnisse wirken aufgesetzt anstatt den Film wirkungsvoll in der erzählten Zeit verorten zu lassen.
    Ich habe die Chandler-Romane seit frühester Jugend immer wieder gelesen und habe daher vielleicht höhere Anforderungen an Verfilmungen, aber "Lebwohl, mein Liebling" wurde 1944 von Edward Dmytryk bereits als "Mord, mein Liebling" mit Dick Powell äußerst gelungen umgesetzt. Gegen dessen kreative Inszenierung wirkt "Fahr zur Hölle, Liebling" leider wie das, was er wahrscheinlich nur sein sollte - ein im Zuge des "Chinatown"-Erfolgs auf den Markt geworfener Retro-Noir ohne eigene Handschrift. Zeitweise fühlt sich das Ganze an wie ein gediegener Ustinov-Poirot-Film ohne Whodunit.
    Robert Altman hat das bei "Der Tod kennt keine Wiederkehr" cleverer gelöst, indem er sich quasi mit Ansage noch weiter von der Vorlage löst und Erwartungen gezielt unterläuft.

    Schade, dass Mitchum nicht früher den Marlowe geben durfte und schade auch, dass man sich mit "Lebwohl, mein Liebling" und "Der große Schlaf" ausgerechnet die beiden Vorlagen aussuchte, von denen es bereits sehr gelungene Umsetzungen gab. "Das hohe Fenster" wurde nur zweimal (schlecht) umgesetzt, über den POV-Film "Die Dame im See" kann man geteilter Meinung sein, "Die kleine Schwester" gibt unglaublich viel her, was "Der Dritte im Hinterhalt" in den 60s mit seinem TV-Film-Budget und -Anspruch aber kaum rausholen konnte und "Playback" wurde meines Wissens nie verfilmt. Da wäre Einiges an Potential gewesen, Mitchum als späte Version von Marlowe zu installieren, ohne sich der Konkurenz von Humphrey Bogart und Dick Powell (und besserer Regisseure) stellen zu müssen.

    Aber apropos Chandler und Neo-Noirs: ich suche seit Jahren den SWF-TV-Film "Ich werde warten" von 1982 mit Armin Müller-Stahl und Monica Bleibtreu - gibt es hier jemanden, der ihn zufällig besitzt?

  • Ich gönne ja jedem seinen Spaß mit Agatha Christie und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Es hat ja seine Gründe, warum Agatha Christie so erfolgreich war - genau wie es Gründe gibt, warum Helene Fischer Millionen Fans hat. Daraus lässt sich aber keine allgemeingültige Qualität irgendeiner Form ableiten.
    Gubanovs "lustig, dass Fabi sich besser mit Literatur auskennt als die erfolgreichste Autorin der Welt." finde ich nebenbei bemerkt wesentlich anmaßender als jede Silbe, die ich vorher verzapft habe.
    Ich bezweifle nämlich sowohl, dass ich großer Literatur-Kenner bin, als auch, dass Agatha Christie für sich selbst jemals beansprucht hätte Ahnung von Literatur zu haben oder gar selbst Hochliteratur zu verfassen.
    Vielleicht hatte die Frau ja sogar Ahnung von Literatur, selbst in der Freizeit nicht einmal Kriminalromane gelesen, sondern "Gesellschaftsromane" und sich bewusst bei ihrer Arbeit von all dem gelöst? Wer weiß?
    Christie hatte Spaß am Schreiben, wollte ihre Leser unterhalten (man muss ja auch Exemplare verkaufen) und hat sich Plots ausgedacht, die jahrezehntelang begeistert für Funk, Film und Fernsehen aufgegriffen wurden, bzw. noch immer werden. Das ist doch auch Alles gut und schön. Aber literarischen Wert sehe ich dort einfach nicht - und bin damit wohl kaum allein. Während sich beispielsweise unter Literaturkritikern die Frage gar nicht stellt, warum es sich immer noch lohnen kann einen Roman von Leo Tolstoi in die Hand zu nehmen, gibt es bei Christie mittlerweile völlig andere Richtungen um der Erfolgsformel auf den Trichter zu kommen: https://rp-online.de/panorama/wissen/war...nd_aid-10954053
    Christie gab ja selbst unumwunden zu, ihre Geschichten seien Nichts weiter als der gute alte Kampf von Gut gegen Böse. Mehr Aussage wollte sie selbst gar nicht in ihre Werke legen, Gesellschaftskritik und Co lagen ihr auch fern. Warum also wird man dermaßen angefeindet, wenn man ausspricht, was Agatha Christie selbst wusste und wohl auch bewusst in Kauf nahm?

    Wenn hier nun Agatha Christie-Fans erbost sind, weil ich ihnen ihre Unterhaltung madig mache, werde ich missverstanden. Ich bin nicht ohne Grund im Wallace-Forum angemeldet - ich habe viele Tage mit Jerry Cotton-Heftromanen am Strand verbracht und liebe die Wallace-Filme wegen ihres Unterhaltungsfaktors, aber ich weiß dennoch ebenso gut, dass kein Wallace-Film Anspruch darauf hätte außerirdischen Besuchern gezeigt zu werden, wenn man ihnen die Macht und Qualität des Kinos demonstrieren wollte. Ich habe auch nach wie vor großes Vergnügen daran Professor van Dusen in zahlreichen Hörspielen beim Deduzieren zu lauschen und auch der ein oder andere Agatha Christie-Roman hat mich gut unterhalten, ebenso wie ein kleiner Teil der Verfilmungen.

    Letztlich will ich doch nur darauf hinaus:
    Raymond Chandlers Werke sind keine schlechten Romane, weil sie dem Muster von Kriminalromanen von Ellery Queen oder Dorothy L. Sayers nicht entsprechend. Sie wollen und bieten etwas völlig Anderes. Nur darauf wollte ich deutlich hinweisen und eine Lanze für sein sprachliches Können brechen.

    Witzig auch, dass diese Diskussion in einem Faden zu Post- und Neo-Noirs stattfindet - ist der Film Noir doch das Ergebnis der konsequenten Abkehr vom "klassischen Kriminalroman". Wer Film Noirs schaut, weil er einem Ermittler dabei zuschauen möchte einen Mörder zu entlarven, ist beim falschen Genre, bzw. kann dann nur eine handvoll Filme wirklich goutieren.
    In seinen besten Beiträgen wie "Solange ein Herz schlägt", "Boulevard der Dämmerung" oder "Ein einsamer Ort" ist der Film Noir recht weit von "Krimis" entfernt und dürfte Zuschauer mit den falschen Erwartungen ebenso enttäuschen wie Romane von Chandler, MacDonald, Ellroy oder Hammett.
    ...und damit nun gern zurück zum Thema!

  • Zitat von Ray im Beitrag #10
    Billy Wilder, der bekanntlich mit beiden Autoren in Berührung gekommen ist, hat glaube ich mal sinngemäß gesagt, dass Christie gute Plots, aber keine guten Dialoge schreiben konnte und Chandler umgekehrt keine guten Plots, dafür gute Dialoge. Da ist was dran, denke ich, wobei meiner oberflächlichen Christie-Lektüre nach die Dialogschwäche Christies weniger stark ausgeprägt war als die Chandlersche Konstruktionsschwäche, wenn man sie so nennen will. Ich glaube auch, dass man das grundsätzlich trennen kann und ein Krimi mit verworrener Handlung auf anderen Ebenen funktionieren kann. Ich persönlich kann mich da aber (noch) nicht so darauf einlassen, d.h. ein (derart) wackliges Storygerüst bleibt bei mir ein Manko. Ist vielleicht aber auch Gewöhnungssache.

    Bei Christie würde ich eher kritisieren, dass sie literarisch allgemein wenig hergibt - nicht nur in den Dialogen. Das ist nette Urlaubslektüre - literarisch großen Wert würde ich ihr jedoch nicht zubilligen.
    Der Leser soll bis zur letzten Seite rätseln und Alles ordnet sich der Konstruktion unter - jede Figur ist nur dazu da diese zu stützen. Eine solch architektonische Herangehensweise kann man bewundern, aber mir hat das nie viel gegeben. Dafür sind alle Figuren zu Holzschnitt-artig. Und sprachlich ist das alles andere als ein Genuss. Jedenfalls stellt sich zu keinem Zeitpunkt ein Gefühl ein, wie man es beim Lesen von Hemingway, Dürrenmatt, Salinger oder Kafka hat, wo das "wie" oft gleichwertig oder wichtiger als das "was" ist. Und da zählt ein Chandler ganz deutlich dazu.

    Zoe Beck beschreibt es hier sehr gut: http://culturmag.de/litmag/agatha-christie/104769
    "Eine Leiche, zehn Verdächtige, und so ab Seite 200 entscheidet sich die Verfasserin bei einem Stück Schokolade für die unwahrscheinlichste Variante. Ausnahmen bestätigen die Regel. Christie wusste in der Tat oft nicht, welcher ihrer Figuren sie den Mord anhängen sollte, und bedachte erst einmal alle großzügig mit diversen Motiven. Der Kriminalfall beschränkt sich für die Leserin also auf fröhliches Rumraten. Schlagwörter wie „psychologische Tiefe“ sind hier ganz falsch.

    Christies Werk ist absolut humorfrei, mal abgesehen von der unfreiwilligen Komik, die die heutige Rezeption mit sich bringen mag. Natürlich drängt sich die Frage auf, ob man sie heute unter literarischen Aspekten noch ernst nehmen kann. Oder damals schon konnte. Stilistisch zum Beispiel kann man sie sich nicht zum Vorbild nehmen. Christie pflastert ihre Texte mit groben Adjektiven zu und verläuft sich in Redundanzen. Die Dialoge sind häufig nur funktional. Über die Figurenzeichnung muss man auch nicht viel sagen, da reicht das Stichwort „Stereotype“. Sie stereotypisierte gern Ausländer (vollbärtig, dunkel, böse), von Juden und „Zigeunern“ ganz zu schweigen. Die waren dann zwar nicht die Täter, aber allein schon durch ihre bloße Existenz höchst verdächtig und als falsche Fährte ausgesprochen hilfreich. Für ihre Landsleute hatte sie zwar ein paar Schubladen mehr zur Verfügung, aber von einer allzu großen Bandbreite kann man kaum sprechen. Der Moralkatalog war dabei stets sehr klar: Ehebrecher waren grundböse Menschen, Hausmädchen, die schon mal was geklaut hatten, der Verdammnis nahe, und so weiter. Hinzu kommt außerdem eine schier unglaubliche Verharmlosung des Mordens, was sich angesichts der beiden Weltkriege, die Christie erlebte und in denen das Massentöten systematisiert und industrialisiert wurde, nur dadurch erklären lasst, dass Christie deutlich auf Eskapismus setzte. Und dann ist da der Plot. Die Formel, eigentlich. Christie hält sich streng daran, ohne vom Pfad der Formeltugend nennenswert abzuweichen. Die viel gepriesenen Regelverletzungen – in „Alibi“ (The Murder of Roger Ackroyd) ist etwa der Erzähler der Mörder – sind nette Varianten, aber keine Erweiterung des Genres. Nein, da war sie, um es liebevoll zu formulieren, Puristin."

  • Zitat von Gubanov im Beitrag #8
    Mich bestätigt Fabis Posting eher darin, dass Chandlers Stoffe dann nichts für mich sind. Ich kenne bisher nur "Tote schlafen fest" und fand ihn von der inhaltlichen Warte her einigermaßen katastrophal. Und das ist bei einem Krimi halt eben nicht nicht der Kern des Ganzen, sondern schon der Kern des Ganzen. Wenn Plots nicht das Ding des Herrn waren, hätte er vielleicht lieber Gesellschaftsromane schreiben sollen.

    Und das ist der Punkt - Chandler hat keine Krimis geschrieben.
    Ich will damit sagen, seine Intention war es niemals Agatha Christie oder Gilbert Keith Chesterton nachzueifern - ähnlich wie Hammett wollte er den Mord quasi zurück auf die Straße holen. Dazu kam ein hoher literarischer Anspruch. Es geht sehr primär um Moral und Gesellschaft in seinen Werken, nicht in erster Linie tatsächlich um die Tätersuche oder perfekt konstruierte Plots. Dass das Ganze mit einer weit und breit kaum erreichten Sprache und geschliffenen Dialogen präsentiert wird, setzt dem Ganzen seine Krone auf.
    Vielleicht sollte man dann besser auch zum Original greifen als zur Übersetzung - auch wenn Wollschläger und Karasek zum Teil recht gute Arbeit geleistet haben.
    Chandler schreibt Szenen, in denen man leben möchte, bzw. die sich anfühlen, als würde man sie tatsächlich erleben. Es gibt wenige Schriftsteller, die in meinem Kopf auf solche Art Bilder erzeugen.
    Und dass die Konstrukte völlig labil sind, würde ich dabei nicht einmal unterschreiben. "Die kleine Schwester" oder "Das hohe Fenster" finde ich beispielsweise gut konstruiert. "Der große Schlaf" war sein Debüt-Roman und wohl auch das extremste Beispiel seiner "Ausschlacht"-Technik, bei der er Figuren, Motive und Szenen mehrerer Kurzgeschichten zur Romanhandlung umgestaltete. Das gelang ihm später besser, bzw. von dieser Technik löste er sich später ohnehin ein Stück weit.

    Und nicht zuletzt hat Chandler - gemeinsam mit Dashiell Hammett - den Hardboiled-Roman überhaupt erst aus der Taufe gehoben. Ohne die beiden gäbe es keinen Mickey Spillane, keinen Ross MacDonald und keinen James Ellroy. Wahrscheinlich hätten auch Autoren wie Patricia Highsmith keinen Ansatzpunkt für ihr Werk gefunden.

  • Zitat von Ray im Beitrag #2
    [...]
    Ich persönlich habe noch keinen Chandler-Roman gelesen. "Tote schlafen fest" liegt zwar im Regal, aber Dashiell Hammetts "Die Rote Ernte" hab ich z.B. nicht mal beendet. Irgendwie stilistisch nicht mein Ding und handlungstechnisch sehr kompliziert - zu kompliziert für eine Bettlektüre, müsste man wahrscheinlich im Urlaub in 1-2 Tagen durchlesen. Deshalb und weil mich keine der "Big Sleep"-Verfilmungen vom Hocker gerissen hat, werde ich wohl vorerst auch den Roman nicht lesen. [...]

    Chandler wegen der Handlung zu lesen ist auch die falsche Herangehensweise. Es hat seine Gründe, warum er zum damaligen Zeitpunkt zu den handvoll Krimi-Autoren gezählt wurde, die man guten Gewissens als "Literatur" bezeichnet. Wie der Mann mit Sprache Bilder malt, Situationen beschreibt, Figuren entwirft und seinen Blick auf die Gesellschaft in Worte fasst, ist meisterhaft und macht unglaublich viel Spaß zu lesen. Dass die Handlung oft konfus wirkt, bzw. schwer zu durchschauen ist, mag sein. Das ist aber nicht der Kern des Ganzen.
    Mit Hammett kann ich dann irgendwie wiederum nicht warm werden. Es mag sein, dass seine Stoffe sogar besser aufgebaut sind, aber sprachlich hat mich das nie vom Hocker gerissen.

  • So wenig Resonanz?
    Also ich wäre gern dabei!

  • Zitat von Ray im Beitrag Tradition in neuem Gewand: Post- und Neo-Noirs ab 1959
    Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell, My Lovely) (USA 1975)

    Regie: Dick Richards

    Darsteller: Robert Mitchum, Charlotte Rampling, John Ireland, Sylvia Miles, Anthony Zerbe u.a.



    Gangster Moose Malloy wendet sich an Detektiv Philip Marlowe und beauftragt ihn, seine Freundin Velma aufzufinden. Der Fall erweist sich rasch als verzwickter als zunächst gedacht. Marlowe stolpert über manche Leiche und muss sich bald mit Gangstern, Prostituierten und der Polizei rumschlagen...

    „Fahr zur Hölle, Liebling“ basiert auf der Vorlage „Lebwohl, mein Liebling“ von Raymond Chandler, die bereits 1944 den Noir-Klassiker „Murder, My Sweet“ hervorbrachte. In die Rolle des Privatschnüfflers Marlowe schlüpft kein geringerer als Genre-Veteran Robert Mitchum („Goldenes Gift“). Vorlagenbedingt bereitet es mitunter Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen, die Inszenierung hat längst nicht die Qualität der 1944er-Verfilmung und Charlotte Rampling agiert ebenfalls weniger überzeugend als Claire Trevor. Dafür ist Mitchum, wenngleich im fortgeschrittenen Alter, eine treffende Besetzung für einen abgebrühten Privatdetektiv. Die Kommentare aus dem Off sind mitunter göttlich. Unter anderem deswegen schaut man seiner Odyssee gerne zu. Die Kostüme und Sets sind ansprechend und lassen einen echten „Retro-Charme“ aufkommen. In einer kleinen Nebenrolle ist Sylvester Stallone ein Jahr vor seinem Durchbruch mit „Rocky“ zu sehen. Zudem handelte es sich um einen der ersten Filme von Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer ("Beverly Hills Cop", "Bad Boys" u.a.).


    Dank Robert Mitchum in der Hauptrolle durchaus vergnügliche Neuverfilmung des Chandler-Romans. 4 von 5 Punkten.
    Zitat von Gubanov im Beitrag Tradition in neuem Gewand: Post- und Neo-Noirs ab 1959
    Zitat von Ray im Beitrag Tradition in neuem Gewand: Post- und Neo-Noirs ab 1959
    "Tote schlafen besser" erscheint im April bei Pidax. Hoffentlich bringt das Label auch den (wesentlich besseren) "Fahr zur Hölle, Liebling" heraus...

    Auch "Fahr zur Hölle, Liebling" soll kommen, Anfang Juli. Kurioserweise allerdings nicht bei Pidax, sondern bei Filmjuwelen.
    https://alive-ag.de/gesamtkatalog/20484/...ewell-my-lovely
    https://alive-ag.de/gesamtkatalog/20485/...ewell-my-lovely

    "Tote schlafen besser" muss ich noch sehen, aber "Fahr zur Hölle, Liebling" war schon einmal eine grobe Enttäuschung.
    Der Film erzählt zwar recht routiniert und schön ausgestattet die Handlung des Romans nach, aber so gern ich Mitchum mag - er latscht etwas zu gleichgültig durch die Kulissen. Darüber hinaus erlaubt sich der Film einige Ungenauigkeiten, bzw. Abweichungen von den Figuren im Roman. Marlowe hat eine Art besten Kumpel, referiert über Baseball (oder Football?), Moose Malloy ist quasi ein Abziehbild des Beißers aus "Moonraker" - Alles für sich genommen nicht dramatisch, aber in der Summe nervig. Vorallem, da diesen Freiheiten keinerlei spannende Inszenierungsideen gegenüber stehen. Die lieblos eingeworfenen Verweise auf Hitler und andere Geschehnisse wirken aufgesetzt anstatt den Film wirkungsvoll in der erzählten Zeit verorten zu lassen.
    Ich habe die Chandler-Romane seit frühester Jugend immer wieder gelesen und habe daher vielleicht höhere Anforderungen an Verfilmungen, aber "Lebwohl, mein Liebling" wurde 1944 von Edward Dmytryk bereits als "Mord, mein Liebling" mit Dick Powell äußerst gelungen umgesetzt. Gegen dessen kreative Inszenierung wirkt "Fahr zur Hölle, Liebling" leider wie das, was er wahrscheinlich nur sein sollte - ein im Zuge des "Chinatown"-Erfolgs auf den Markt geworfener Retro-Noir ohne eigene Handschrift. Zeitweise fühlt sich das Ganze an wie ein gediegener Ustinov-Poirot-Film ohne Whodunit.
    Robert Altman hat das bei "Der Tod kennt keine Wiederkehr" cleverer gelöst, indem er sich quasi mit Ansage noch weiter von der Vorlage löst und Erwartungen gezielt unterläuft.

    Schade, dass Mitchum nicht früher den Marlowe geben durfte und schade auch, dass man sich mit "Lebwohl, mein Liebling" und "Der große Schlaf" ausgerechnet die beiden Vorlagen aussuchte, von denen es bereits sehr gelungene Umsetzungen gab. "Das hohe Fenster" wurde nur zweimal (schlecht) umgesetzt, über den POV-Film "Die Dame im See" kann man geteilter Meinung sein, "Die kleine Schwester" gibt unglaublich viel her, was "Der Dritte im Hinterhalt" in den 60s mit seinem TV-Film-Budget und -Anspruch aber kaum rausholen konnte und "Playback" wurde meines Wissens nie verfilmt. Da wäre Einiges an Potential gewesen, Mitchum als späte Version von Marlowe zu installieren, ohne sich der Konkurenz von Humphrey Bogart und Dick Powell (und besserer Regisseure) stellen zu müssen.

    Aber apropos Chandler und Neo-Noirs: ich suche seit Jahren den SWF-TV-Film "Ich werde warten" von 1982 mit Armin Müller-Stahl und Monica Bleibtreu - gibt es hier jemanden, der ihn zufällig besitzt?

  • Wallace & Blu-rayDatum13.12.2019 10:06
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema Wallace & Blu-ray

    Ich hoffe stark auf "Der rote Kreis". Dann könnte endlich die chronologische Neusichtung starten...

  • Zitat von Marty McFly im Beitrag #2
    Ich habe mich ja schon öfter gefragt, warum es bisher keinen neuen Versuch gab, Perry Rhodan zu verfilmen.

    Die Versuche gab es. Aber das Hauptproblem ist einfach, dass ein solches Projekt sauteuer und die Finanzierung schwierig ist, weil ein deutscher Produzent allein das Geld nicht aufbringen kann und im Ausland die Marke "Perry Rhodan" unbekannt ist. Für die Jerry Cotton-Neuverfilmung hat man, wenn ich mich recht erinnere, 8 Millionen Euro zusammenbekommen. Diese Summe würde bei einem Sci-Fi-Film für die erste Viertelstunde reichen.
    Nicht umsonst wurde "Raumpatrouille Orion" damals auch bereits nach einer Staffel abgesetzt. Ja, man hat damals noch nicht jede Serien-Kuh bis zum Ende gemolken und vielleicht war immer nur eine Staffel geplant, aber die Kosten waren trotz "Bügeleisen-Setdesign" sehr hoch und nur als Ko-Produktion mit Frankreich möglich. Deswegen kam trotz Publikumserfolg auch kein Nachfolgeprojekt zu Stande.
    Luc Besson hat mit "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten" gerade erst EuropaCorp an den Rande des Ruins gebracht. Der Film ist aus meiner Sicht schwer unterhaltsam und gut gemacht und man sieht ihm seine hohen Produktionskosten (ca. 177 Millionen Dollar) an, aber die Finanzierung war nur mit Partnern in insgesamt 6 Ländern möglich und an der Kinokasse ist der Film relativ gefloppt, weil außerhalb Frankreichs und Belgiens die "Valerian & Veronique"-Comics weitestgehend unbekannt sind.
    Der 60s-Perry Rhodan-Film ist ja auch ein Kuriosum, da es eigentlich eine italienische Produktion ist, zu der Theumer Geld, ein paar deutsche Schauspieler - und eben die Perry Rhodan-Lizenz beigesteuert hat.
    Ich bin kein großer Kenner der Romanheft-Reihe, aber sehr Vorlagengetreu ist das Endergebnis glaube ich nicht geraten.
    Das hat eher Ähnlichkeit mit den Italo-Wallace-Produktionen, die erst durch Wendtlands Geld zu "Wallace"-Verfilmungen wurden und auch sonst - wenn auch mit etwas weniger Budget und abgewandelter Besetzung - entstanden wären.

  • DVD Tausch/VerkaufDatum03.11.2019 22:25
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema DVD Tausch/Verkauf

    Ich habe mich, wenn ich mich recht erinnere, vor ewigen Zeiten hier bereits einmal erfolgreich von einigen Filmen trennen können.
    Nun bin ich mit meiner Freundin zusammengezogen und muss (mal wieder) die Filmsammlung reduzieren.
    Ich hoffe einfach, dass es noch weitere Streaming-Verächter neben mir gibt, die einen Film gern im Regal stehen haben.

    Boxen und seltene Stücke verkaufe ich über eBay und viele Sachen habe ich aufgrund der geringen Verkaufschancen direkt in einem "zu Verschenken"-Karton im Hauseingang versenkt, aber es gibt noch Einiges, was für den ein oder anderen vielleicht von Interesse sein könnte.
    Preise schreibe ich bewusst nicht hinter die Filme, weil das nur abschreckt. Es sind Sachen dabei, da bin ich quasi über jeden Cent dankbar, bei anderen Sachen stelle ich mir schon mehr als nur 1-2 Euro vor.
    Aber nur Mut - vorallem für Paketangebote bin ich dankbar.

    UHD (4K):
    "Dunkirk" von Christopher Nolan

    Blu-Ray:
    ---
    Christopher Nolan:
    The Prestige (schwedische Ausgabe mit deutschem Ton)
    Inception
    Interstellar (englische Version im Schuber mit deutschem Ton)
    Batman Begins
    The Dark Knight (2-Disc Special Edition)
    The Dark Knight Rises (Verleih-Version)
    ---
    Profondo Rosso - Die Farbe des Todes (XT Steelbook)
    2001 - Odyssee im Weltraum
    BFG - Sophie & Der Riese
    Ghostbusters
    Gravity
    Herz aus Stahl
    The Railway Man
    Leon - Der Profi
    Transformers - Ära des Untergangs
    Verblendung (Mediapak)
    Dame König As Spion (Limited Edition im Schuber)

    DVDs:
    ---
    Deutsch-Krimis:
    Heißes Pflaster Köln (Special Edition - Uncut)
    Er kann's nicht lassen
    Superbulle [Erstauflage von "Ich spreng' Euch alle in die Luft – Inspektor Blomfields Fall Nr. 1"]
    Blutiger Freitag [Erstauflage]
    Negresco - Eine tödliche Affaire
    Rocker
    ---
    Italo-Western:
    Django
    Leichen pflastern seinen Weg
    Sartana - töten war sein täglich Brot
    Sartana - Bete um deinen Tod
    Sartana - Noch warm und schon Sand drauf
    Ein Stoßgebet für drei Kanonen
    Lasst uns töten, Companeros (Mediapak)
    ---
    Italo-Crime:
    Zwei Supertypen räumen auf (Hartbox)
    Der Einzelkämpfer (Hartbox)
    Der Mafiaboss (Hartbox)
    Die Killermeute
    ---
    Quentin Tarantino:
    Reservoir Dogs (Mediapak)
    Jackie Brown (Jewel Case)
    ---
    Blaxploitation:
    Shaft
    Shaft - Liebesgrüße aus Pistolen (Snapcase)
    Shaft in Afrika (Snapcase)
    Black Max [="Der Pate von Harlem" / "Black Caesar"]
    Foxy Brown
    Chicago Poker
    ---
    Euro-Spy und Verwandte:
    The Quiller Memorandum (Englisch)
    In den Fängen der Madame Sin
    Goldface
    Rembrandt 7 antwortet nicht
    Karneval der Killer [=Gern hab ich die Frauen gekillt]
    ---
    Monty Python + Pre- & Post-Python:
    Do Not adjust your Set (Serie)
    Monty Python's wunderbare Welt der Schwerkraft
    Ripping Yarns (USA - Regionalcode beachten!)
    Ein Fisch namens Wanda (Gold Edition)
    ---
    BamS Fussball-WM Finale 1974
    Elf Uhr nachts
    Das siebente Siegel
    Der Mann mit der Todeskralle (SE 2 DVDs)
    Thunderbirds are go
    Point Blank (1967)
    Cash Truck
    Brannigan - Ein Mann aus Stahl
    Dracula (1931)
    Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben
    Wir können auch anders...
    Tote tragen keine Karos
    Der Schuh des Manitu (Deluxe Edition)
    Wag the Dog
    Brazil
    French Connection Teil I + II
    Die haarsträubende Reise in einem verrückten Bus
    Bis das Blut gefriert
    Die üblichen Verdächtigen
    Ein Fremder ohne Namen
    Das Jesus-Video
    Starbuck Holger Meins
    Khartoum - Der Aufstand am Nil
    Herr Lehmann
    Die 3 Tage des Condor
    Das Osterman Weekend
    Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh
    Die fabelhafte Welt der Amelie (Special Edition)
    Belphegor - Das Phantom des Louvre
    Otto - Der Film
    Supermänner gegen Amazonen (Hartbox)
    Senna (2 Disc Special Edition)
    Die 27. Etage
    Indiana Jones (The Adventure Collection Steelbook)
    ---

  • Wallace & Blu-rayDatum11.10.2019 15:41
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema Wallace & Blu-ray

    Zitat von Havi17 im Beitrag #776
    Nach Auskunft des Verleihers wird "Das Verrätertor" auf Full-HD also 1920x1080 nun doch auf BD erscheinen.
    Ein Termin steht noch nicht fest!

    "Das Verrätertor" gheört ja zur letzten Restaurations-Welle und wird somit dann wohl auch in irgendeiner der Editionen erscheinen.
    Wieso also "nun doch"? Und warum dieser Fokus auf einen Film? Gab es Meldungen, dass ausgerechnet dieser Film ausgelassen werden soll?

  • Wallace & Blu-rayDatum10.10.2019 10:27
    Foren-Beitrag von Fabi88 im Thema Wallace & Blu-ray

    Zitat von eastmancolor im Beitrag #773
    Rialto ist sicher daran interessiert jeden ihrer Filme ins HD Zeitalter zu retten.
    Da könnt Ihr noch so kombinieren und Schlüsse ziehen, genauso wie vor einigen Monaten mit den restlichen Wallace Filmen.

    Ja, interessiert sind sie sicher daran. Der Backkatalog umfasst über 100 Filme. Will man die alle in 4K restaurieren, reden wir über mindestens 3 Millionen Euro, da kannst du noch so sehr drauf beharren, aber es wird sich rein wirtschaftlich nur eine Auswahl realisieren lassen. Außerdem ist "Wartezimmer zum Jenseits" bereits ins HD-Zeitalter gerettet worden.
    Andere Filme aus dem Rialto-Back-Katalog sind nicht einmal DVD-würdig digitalisiert worden. Filme wie "Wartezimmer zum Jenseits" gehören einfach nicht zu denen, die alle 10 Jahre eine teure Neudigitalisierung rechtfertigen.
    Aber wir drehen uns im Kreis - ich schreibe mir hier einen Wolf und liefere Argumente und Einschätzungen und es kommt inhaltlich nicht mehr als "doch" und "ihr werdet sehen" zurück.
    Falls durch eine Hildegard Knef-Retrospektive oder andere unvorhersehbare Umstände irgendwann in 5-10 Jahren plötzlich Bedarf an einem 4K-Master besteht, sei es dir gegönnt "Ich habe es doch gesagt!" herauszurufen, es ändert aber Nichts an meiner aktuellen Einschätzung. Du bist ja ohnehin auf der sicheren Seite, weil du auch in 10 Jahren noch sagen kannst "andere Filme gehen aktuell vor, aber der kommt irgendwann" oder Ähnliches - sofern kein Insider hier auftaucht und meine Argumente bestätigt.
    Wie gesagt, dass "Wartezimmer zum Jenseits" nicht gemeinsam mit den Wallace-Filmen digitalisiert wurde, spricht stark dagegen, dass da aktuell etwas geplant, bzw. überhaupt möglich ist.

Inhalte des Mitglieds Fabi88
Beiträge: 3561
Ort: Köln
Geschlecht: männlich
Seite 1 von 50 « Seite 1 2 3 4 5 6 50 Seite »
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz