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  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Fabi88 im Beitrag #393
    Dass Filmjuwelen aber so kurzsichtig ist, bereits auf DVD ausgewertete Filme nochmals nur auf DVD zu veröffentlichen, glaube ich kaum. Bei diesen Filmen wird man entweder eine VÖ zurückstellen oder auf Blu Ray gehen.


    Ich weiß nicht, wie final die Listungen sind, die bereits bei Amazon einsehbar sind, zu denen aber größtenteils noch keine genauen Informationen vorliegen. Die sprechen aber hier schon eine andere Sprache. DIe Dudu-Box ist da nur ein Beispiel von Vielen, wenn auch vieles der nächsten Titel hier eher nicht im Forum Fokusthema ist...

    Filmjuwelen Blu-ray Listings (idR. auch in DVD-Variante), ab Ende April ff., Stand 23.02.2017

    Onkel Harrys seltsame Affäre
    Heintje - Mein bester Freund
    Heintje - Ein Herz geht auf Reisen
    Die Abenteuer des Rabbi Jacob
    Drei Mann in einem Boot
    Immer die Radfahrer
    Die Brücke
    Nachts, wenn der Teufel kam
    Sissi (Diverse Editionen)
    Die Feuerzangenbowle (Schuber)
    Steiner - Das eiserne Kreuz I+II (Box)

    Filmjuwelen DVD ONLY Listings, ab Ende April ff., Stand 23.02.2017

    Heinz Rühmann: Das kann jedem passieren
    Heinz Rühmann: Das Geheimnis der roten Katze
    Heinz Rühmann: Der eiserne Gustav
    Heinz Rühmann: Der Pauker
    Heinz Rühmann: Oh Jonathan, oh Jonathan!
    Heinz Rühmann: Fünf Millionen suchen einen Erben
    Heinz Rühmann: Ich mach dich glücklich
    Heinz Rühmann: Wenn der Vater mit dem Sohne
    Heinz Rühmann: Der Herr vom anderen Stern
    Heinz Rühmann: Man braucht kein Geld
    Heinz Rühmann: Wir werden das Kind schon schaukeln
    Heinz Rühmann: Der Außenseiter
    Heinz Rühmann: Der Musterknabe
    Heinz Erhardt: Kauf Dir einen bunten Luftballon
    Heinz Rühmann: Hurra! Ich bin Papa!
    Heinz Rühmann: Keine Angst vor großen Tieren
    Heinz Rühmann: Charleys Tante
    So ein Millionär hat's schwer
    Peter Alexander: Hilfe, meine Braut klaut
    Hallo Dienstmann
    Im weißen Rössl
    Die Trapp-Familie (Doppelbox)
    Mädchenjahre einer Königin
    Die Deutschmeister
    Der kleine Lord
    Ich denke oft an Piroschka
    Kohlhiesels Töchter
    Die Zürcher Verlobung
    Skandal in Ischl
    Die Stimme der Sehnsucht
    DUDU (Komplettbox)
    Waldheimat Trilogie (2 DVD Set)
    Gustav Adolfs Page
    Der Unfried
    Gewitter im Mai
    Ludwig II
    Ich bin kein Casanova
    Charleys Tante
    Viele kamen vorbei
    Menschen vom Varieté
    Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
    Des Teufels rechte Hand
    In der Hölle von Missouri
    Ein toter Taucher nimmt kein Gold

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    (2) Neues von Wallace 007

    - Walter Gotell (Morzeny) spielt Oberinspektor Whiteside im "Geheimnis der gelben Narzissen"
    - In der Synchron-Sprecherkabine: Benno Hoffmann (Hier: Morzeny; Zimmer 13), Alice Treff (Hier: Rosa Klebb; Der schwarze Abt), Friedrich Joloff (Hier: Blofeld; 7 Schlösser) sowie die Wallace-Mehrfachgäste Heinz Petruo, Stanislav Ledinek und Siegfried Schürenberg (hier erneut als "M")
    - Eine der ersten Rollen von "M" Bernhard Lee war die britische 1938er Wallace-Verfilmung "The Terror"

  • Bewertet: "Dr.No" (1)Datum22.02.2017 23:38
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Die gewisse entschleunigte Unbekümmertheit, mit der man "Dr. No" ohne die "Last des Erfolges" inszenierte, finde ich immer wieder sehenswert. Da ich eine chronologische Sichtung vor einigen Monaten gemacht habe - zu lange her, für Detailbesprechung, zu kurz für erneute Sichtungen - kann ich aktuell keine ausführlicheren Bewertungen beisteuern. An dem aktuellen "Drive" im 007-Forum möchte ich mich aber dennoch beteiligen, weswegen ich jeweils kurz einige Querverbindungen zu Edgar Wallace notieren werde. Sollte eigentlich fast immer oder sogar immer klappen. Wir werden sehen.

    (1) Hallo, hier spricht Wallace. Edgar Wallace.

    - Großes Wallace-Aufgebot auf der deutschen Tonspur: Friedrich Joloff (Dr. No), Siegfried Schürenberg (M), Rainer Brandt (Felix Leiter), Brigitte Grothum (Miss Taro) und Beate Hasenau (Moneypenny)
    - Bernard Lee hatte es mit dem Buchstaben "M": Fünfmal spielte er bei den britischen "Edgar Wallace Mysteries" mit. Viermal Superintendent Meredith, einmal Inspector Mann
    - Die Innenaufnahmen von "Dr. No" fanden (wie fortan üblich) in den Pinewood-Studios statt, wie auch bereits 1937 die Aufnahmen der "Frosch mit der Maske"-Frühverfilmung "The Frog"

    Zu Bernard Lee gibt es noch weitere Wallace-Facts, die ich mir noch aufspare. Ansonsten gerne ergänzen, mir geht bestimmt das ein oder andere durch die Lappen! :)

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Edgar007 im Beitrag #64
    Warum dieser (Darsteller wie auch Film) seinerzeit bei der Kritik nicht gut ankam ist mir bis dato ein großes Rätsel. Mittlerweilen zählt IM GEHEIMDIENST IHRER MAJESTÄT ganz zurecht zu den besten Bondfilmen und in Fankreisen wird er ja häufig als bester Bondfilm genannt.


    Aus heutiger Sicht darf man die zeitgenössische Kritik an Darsteller und Film sicherlich nicht mehr so ernst nehmen. Ich denke, dass war eher den Begleitumständen geschuldet als den tatsächlichen Zutaten des Films. Bis 1969 war Sean Connery Bond. Ich meine, er war es wirklich. So wie Stallone Rocky. Vor seiner Bond Karriere fand bei Connery noch nicht so viel statt. Marnie, Orient-Express, Die Brücke von Arnheim, das kam alles erst dazu. Und nun war Bond eine Filmreihe, die nicht nur besonderen Erfolg hatte, sondern in der ganzen Welt praktisch eine ganzes Filmgenre plötzlich in Gang setzte. In dieser Situation in die Fußstapfen von Connery zu treten: Eine Mammutaufgabe, da das Konzept der Reihe noch nicht geändert wurde und mit Lazenby jemand besetzt wurde, der vom Typ her auch noch sehr ähnlich anmutet. Der Einstand von Moore stand dagegen viel mehr unter dem Stern einer zeitgenössischen Konzeptmodernisierung, was (bezogen auf Kritiken, aber auch sonst) nicht weniger heikel sein kann, aber im Grunde etwas "einfacher zu ertragen" ist. Selbst heute rümpfen manch Uneingeweihte die Nase, wenn sie spontan in OHMSS reinzappen und nur wissen: Es ist nicht Connery. Es ist nicht Moore. Und es ist lange vor Brosnan. Es ist "einer der anderen", und das klingt schon nicht nach "einer der besten". Daher verwundert es mich gar nicht, dass der Film erst über Fankreise wieder zu seiner heutigen Reputation kam. Liebhaber beschäftigen sich mit der Materie und ordnen viel stärker die verschiedenen Zutaten ein, so wie wir es hier im Forum machen. Musik, Schauplätze, Atmosphäre, Geschichte, Gadgets,... Und da kann eigentlich nur eine Top-Platzierung bei herauskommen. Im ganzen Unterhaltungsfilm braucht man eigentlich nicht viel auf Zeitungskritiken geben.

  • Bewertet: "Goldfinger" (3)Datum22.02.2017 20:33
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Das ist ja so ein bisschen die Crux mit diesen x/5-Bewertungen. Ich habe lange darauf in Besprechungen vollständig verzichtet, es hat auf der anderen Seite natürlich auch seinen Reiz. Ohne ganz frische Sichtung (aber mit chronologischem Durchlauf vor einiger Zeit) würde ich schätzen, dass - wenn ich auch nur im kleinsten Ansatz Maß zu anderen von mir im Forum abgegebenen Wertungen halten will - jeder der ersten sechs Bond Filme eine 5/5 von mir bekommen müsste. Dennoch gibt es für mich aber innerhalb dessen unterschiedliche Bedeutungen zwischen einem Wegweiser wie Goldfinger, einem atmosphärischen Überflieger wie OHMSS und einem sehr gut gelungenen, aber vielleicht auf dem hohen Niveau im Vergleich nicht so ikonischen Feuerball.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Ein genereller Gedanke mal zur Veröffentlichungspolitik von Filmjuwelen. Da ja hier einige hin und wieder in Labelkontakt zu stehen scheinen. Ich danke Filmjuwelen für die geleistete Arbeit, viele tolle Veröffentlichungen, v.a. die Blu-rays Weinert-Wilton, Cotton, KX, Sarg aus Hongkong usw. sind ja wirklich ein Segen. Die Vorlagen für die Filme, die eine Blu spendiert bekommen haben, waren ja wirklich meist prächtig. Bei den DVDs kann ich, was meine Käufe betrifft, auch nicht meckern, wobei es ja wenn ich mich recht entsinne unter dem umfangreichen Programm auch mal den ein oder anderen Ausfall gab bzw. gibt. Oder betraf das nur Pidax? Am Ende kommt es natürlich logischerweise auf eine gute Qualität des Hauptfilms an, alles andere ist nettes Beiwerk. Zudem hatte Filmjuwelen eine Zeit lang einen so massiven Output, dass es wohl einfach einiger skalierbarer Lösungen bedurfte, was eben beispielsweise standardisierte Design von Verpackung und Menü angeht. Was eine Liebevolle Ausstattung angeht, Recherche- und Produktionsaufwand, ästhetischer Anspruch des "Drumherum" usw. sind immer noch Label wie EMS, Koch, Subkultur die Messlatte. Das soll aber die bisherige Arbeit von Filmjuwelen nicht geringschätzen.

    Mit dem sich immer weiter bestätigenden Deal bezüglich der ehem. Kirch-Titel ändert sich nun allerdings eine Sache grundlegend: Zu hoffentlich weiteren zahlreichen Home-Entertainment-Erstveröffentlichungen kommen einige Neuauflagen, die Kinowelt/Studiocanal oder andere Labels bereits einmal veröffentlicht haben. Aktuell gibt es noch nicht so viele Ankündigungen und Preislistungen aber am Beispiel "Dudu" kann man es ganz gut durchspielen: Die 5-DVD-Box von Studiocanal ist derzeit noch für 7-10 Euro erhältlich. Die Ankündigung einer neuen Box von Filmjuwelen ist bereits draußen. 13. Oktober 2017, aktuell bei Amazon gelistet für 26,49 Euro. Sicherlich ist der Studiocanal Ausverkauf ein Dumpingpreis, und ich find 26 Euro für eine 5-Disc-Box ist ein Preis, an dem eigentlich keiner was meckern kann. Zahl ich sehr gerne, gerade für ein Nischenlabel. Die Veröffentlichungspolitik der Majors wie Kinowelt war ja ohnehin immer so eine Sache, bei Dudu ist einiges oder sogar alles im falchen Bildformat. Das wäre natürlich das erste, wo nachgelegt werden müsste, sonst wäre man mit dem Schnäppchen besser bedient. Darüber hinaus kommt man natürlich auch sonst an einem Vergleich nicht vorbei und wenn Filmjuwelen nun mehr oder weniger im gewohnten Standardverfahren weitermacht (immergleiche Optik, Standardmenü, bestenf. Kinotrailer und "themenfremde" Boni wie die "zeitgenössischen Filmberichte") wird es vielleicht hier und da im nächsten Jahr zu größeren Enttäuschungen kommen. Und der gute Dudu in allen Ehren (Ich mag ihn ja ), aber da werden vermutlich Veröffentlichungen kommen, die uns noch viel wichtiger sein werden. Cotton ja hoffentlich usw.

    Es gibt dabei ja m.E. zwei wesentliche Punkte:

    Es wäre schön, wenn die ein oder andere Veröffentlichung nach Art EMS, Koch gehen könnte. Sicherlich kann Filmjuwelen bei dem auch weiterhin großen Programm keine Leute stellen, die detektivisch Archive durchforsten, wie es Subkultur aus Überzeugung für ihre ausgewählten Titel macht etc. Aber es gibt auch einige interessante Bonusmaterialien, die nicht die Welt an Ressourceneinsatz und Lizenzkosten bedeuten, wo tlw. auch wie in der Vergangenheit Dienstleister einen guten Preis machen können oder Lieberhaber auch etwas zur Verfügung stellen können. Wenigstens bei einigen Titeln.

    Dann noch mal das Thema mit den Blu-rays. Das wäre ja eigentlich auch eine bequeme Sache, um sich gar nicht erst dem Vergleich zu vorherigen DVD stellen zu müssen. Klar, bedeutet natürlich i.d.R. ein vorhandenes TV-Master wird nicht mehr reichen. Und wenn Filmjuwelen angibt, DVDs verkaufen sich besser, wie kolportiert, werden sie sicher keinen Quatsch erzählen. Warum auch. Aber: Es gibt immer die "Early Adopter", die Mitte und vielleicht gerade in dem Bereich scheinbar einige doch eher technisch konservativ eingestellte Käufer. Sieht man ja auch hier im Forum "DVD reicht mir" ist bei vielen eher Regel als Ausnahme. Ich kann nur sagen, macht nicht den Fehler, die Dynamik zu unterschätzen, wenn sich alle mal der DVD entwöhnt haben. Das kann dann ganz schnell gehen und 2017 ist für mich persönlich das Jahr, wo ich eine DVD nicht mehr wirklich zeitgemäß finde als einziges Medium, das man anbietet. Das hat auch ganz viel mit Sehgewohnheiten zu tun. Ich habe vor ein paar Jahren anders gedacht, auch mit den ersten Blus in der Hand. Naja, halt noch etwas schärfer. Tenor: Schon toll, aber die Sehgewohnheit war eben noch 90% SD und daher voll akzeptiert. Heute sitze ich auf der Arbeit im Schnitt mit einem 2K-Projekt, schaue Abends vielleicht noch ne Folge einer aktuellen Serie in 1080p. Wenn ich dann im Anschluss eine DVD einlege, fällt mir das total auf. Die geringe Auflösung, die Klötzchenbildung in Details. Es mag andere Meinungen geben, nicht jeder mag es (schon) so empfinden, aber die Tendenz ist doch klar: Das eine nimmt immer mehr zu, das andere immer mehr ab. Da setze ich doch als Anbieter auf das Pferd, das auch morgen im Backprogramm noch das Rennen macht...???

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von EdgarWallace24 im Beitrag #389
    Daniel, keine Sorge ich glaub dir das voll und ganz :)


    Du meinst eastmancolor, richtig? Ich fühl mich jetzt eigentlich nicht angesprochen...

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Super, dass sie auf Blu gehen. Ein DVD-only Release hätte es schwer gehabt mit einem Vergleich zur Koch DVD, die von der Ausstattung her wirklich toll ist. Das Bild ist gut und stellt mich voll zufrieden, kann aber seine Quelle nicht an jeder Stelle vollständig verbergen. Dazu gab es damals folgende Informationen:

    Zitat von StefanK im Beitrag Der letzte Mohikaner auf DVD - Alle Infos & Gewinnspiel

    Zitat von TheKiller
    Das Negativ wurde gar nicht gefunden. Kirch selbst hatte nur ein Positiv, auch im desolaten Zustand. Es gab dann noch ein paar Spuren, auch nach Spanien, aber die verliefen alle im Sande. Zwei ziemlich gut erhaltene Kopien aus Privatsammlungen ergaben dann insgesamt das Ergebnis.




    Könnte also spannend werden, wie Filmjuwelen vorgeht, ob man noch was auftut, usw.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von eastmancolor im Beitrag #30

    Wenn Du schon die DVD empfiehlst sei noch der Hinweis angebracht, dass der Film am 8.12.2017 als Blu-ray von Filmjuwelen erscheint.



    Danke noch mal für den Hinweis. Zweifel ich nicht an, da aber aktuell noch nirgendwo eine öffentliche Ankündigung oder Listung vorliegt, habe ich es trotz des parallel laufenden Blu-ray-Threads noch nicht erwähnt.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    DER LETZTE MOHIKANER (EA: April 1965)
    Regie: Harald Reinl / Produktion: Alfons Carcasona, International Germania Film / Verleih: Constantin Film



    "Wer Edgar Wallace liebt wird auch von Weinert-Wilton begeistert sein" hieß es einst, als der Constantin Filmverleih auch Filme des deutschen Kriminalautoren nach Wallace-Rezept auf die Leinwand brachte. Bei DER LETZTE MOHIKANER hätte man gut und gerne "Wer Karl May liebt wird auch von James Fenimore Cooper begeistert sein" sagen können, da die Produzenten den Originalstoff mit ähnlich schielendem Blick adaptierten. Die Rechte an den prominenten Lederstrumpf-Verfilmungen sicherte man sich allerdings bereits nach dem Erfolg von DER SCHATZ IM SILBERSEE, aber noch vor Reinls Karl-May-Fortsetzungen. Mehrfach mit verschiedenen Schauspielern (u.a. Götz George, Harald Juhnke, Herbert Lom) angekündigt, aber stets mit der Regie von Harald Reinl benannt, verschob sich das Projekt bis zum tatsächlichen Drehbeginn im Herbst 1964.

    Alfons Carcasona und seine "International Germania Film" waren auf das Produktionsgeschäft mit spanischen Partnern spezialisiert. Im Herbst 1964 war man voll auf der Western-Welle: Beim federführend in Spanien geleiteten DIE GEJAGTEN DER SIERRA NEVADA war man Co-Produktionspartner. Bei SIE NANNTEN IHN GRINGO (Hier kam George zum Einsatz) setzte man mit Herstellungsleiter Heinz Willig und spanischen Co-Partnern um. Für DER LETZTE MOHIKANER fiel nach den Studioaufnahmen in den CCC-Studios so die Klappe der Außenaufnahmen in Südspanien.

    Mit Harald Reinl hatte man bei der IGF bereits bei erwähnten Weinert-Wilton-Verfilmungen zu tun gehabt (DER TEPPICH DES GRAUENS). Mit Constantin und Reinl an Board konnte Carcasona für das Großprojekt auf die Topstars Joachim Fuchsberger und Karin Dor setzen. Fuchsberger als Yankee Hauptmann, Karin Dor als Tochter des Colonels - das brachte eine neue Farbe in die Western-Klaviatur. Neben Carl Lange - besagter väterlicher Colonel - stehen ansonsten viele Spanier auf der Besetzungsliste: Marie France als ebenfalls bedrohte Dame, Stelio Candelli als Fiesling und dann, ja dann sind da ja auch noch Mohikaner Uncas und sein Freund Falkenauge, vertreten durch Dan Martin und Anthony Steffens.

    Angesichts der literarischen Vorlage keine unwichtigen Rollen, auch wenn Autor Joachim Bartsch (Wallace-Co-Autor der ersten Stunde) und Reinl ihre inhaltliche Gewichtung ganz schön herunterschrauben. Im Prinzip spielen sie hier Nebenrollen und vollbringen in der ersten Filmhälfte auch nicht wirklich etwas, um die Handlung voranzubringen. Da die beiden aber dem sich aufzwingenden Vergleich zu Brice und Barker in keiner Weise Stand halten, kann man das als Vorteil verbuchen. Anonsten bekommt man bis auf einen Hänger in der Mitte des Films (Im Wesentlichen bleibt es durchgehend bei der Lage, dass ein Fort von Banditen und rivalisierenden Indianern eingenommen werden soll, weil sich darin Gold befindet. Bis es dort zum Höhepunkt kommt, wird Karin Dor ein wenig hin und her entführt.) alles geboten, was man sich von einem Harald-Reinl-Western erwartet. Für die Westernromantik in Bildern sorgt sein Stammkameramann Kalinke, für die Musik ist hier Peter Thomas zuständig, der sicherlich keine melodischen Evergreens wie Böttcher entfacht, aber eben eine gelungene Alternativen aufbietet, die ohne Sound-a-likes auskommt.

    Fazit: Romantisches Westernkino, serviert mit einigem Aufwand nach typischer Harald-Reinl-Machart. Für die Augenhöhe mit den Karl-May-Produktionen fehlt in jedem Gewerk aber "der letzte Meter zum Tor". Trotzdem eine gelungene Produktion, wenn man von den beiden B-Klasse-Blutsbrüdern absieht. 4/5

    Die DVD von Koch Media lässt praktisch keine Wünsche übrig und kommt mit animiertem Menü im Constantin-Plakatlook, einigen Extras und einem einem ordentlichen Bild daher.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #272
    Warum sollte man an den Angaben des Filmportals zweifeln, die glasklar ein 1,66:1-Format ausweisen?


    Weil die im deutschen Filminstitut eingelagerten Vorführkopien vom selben Portal mit 1:1,37 angegeben sind: http://www.filmportal.de/node/15717/stock#Archivkopie

    Bei IMDB ist 1:1,66 eingetragen, bei OFDB 1:1,37.

    Für einen 1960er Film ist 1:1,37 ja zudem nicht ganz auszuschließen.

    Ich will 1:1,37 auch nicht bestätigen, habe aber eben Zweifel.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von DanielL im Beitrag #259
    Zitat von Pidax im Beitrag #252
    Am 10.03.2017 wird die spannende Edgar-Wallace-Epigone „Das Rätsel der grünen Spinne“ in der Reihe Pidax Film-Klassiker auf DVD veröffentlicht.




    Wohl offenbar im falschen Bildseitenformat. Schade!


    Nehm ich zurück. Es finden sich unterschiedliche Angaben über das Originalformat. Dürfte wohl doch ein 1:1,37 Film gewesen sein. Kann das jemand bestätigen?

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    @Pidax Auf der Hülle von MAIGRET UND SEIN GRÖSSTER FALL steht "Remastered Edition". Könnt ihr dazu bitte eine Info geben?

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Hey @Pidax, könnt ihr nicht eine Vorauswahl treffen, was hier zum Forum passt. "Der kleine Bibelfuchs" und "Leonie Löwenherz" dürfte hier nicht so viele Leute interessieren... Ist doch auch zu eurem Nachteil wenn die Threads verwässert sind.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Freut mich, dass das Thema so eingeschlagen ist. Bei mir geht's jetzt erst weiter mit der zweiten Besprechung.

    DER LETZTE RITT NACH SANTA CRUZ (EA: März 1964)
    Regie: Rolf Olsen / Produktion: Karl Spiehs, Wiener Stadthalle / Verleih: Constantin Film


    Seit 1961 hatte die österreichische Betreibergesellschaft der Wiener Stadthalle zu einem bunten Filmproduktionstreiben angesetzt. Ihr Herstellungsleiter Karl Spiehs, später Kopf der ebenso umtriebigen Produktionsfirmen „Intercontinental Fimproduktion“ und „Lisa-Film“, war zuvor als Promoter von Schlagerevuen zu einigen Erfolgen gekommen. So waren die ersten Filmproduktionen der Wiener Stadthalle auch Schlagerfilme und Lustspiele. In den kommenden Jahren ließ man allerdings kaum ein Genre aus.

    1963 war DER LETZTE RITT NACH SANTA CRUZ eine der ersten Produktionen, mit denen man völlig neues Terrain betrat. Und das kam so: Spiehs und sein befreundeter Regisseur Rolf Olsen stellten 1963 UNSERE TOLLEN TANTEN IN DER SÜDEE her. Da eine Südseeinsel als Drehort allerdings zu kostspielig gewesen wäre, wählte Spiehs die kanarischen Inseln als nächstmögliche Location. Auf Gran Canaria fiel Spiehs und Olsen auf, dass die Dünen von Maspalomas und die Täler im Inselinneren auch eine hervorragende Location für einen Western bieten würden.

    Erfolgreich konnten sie ihre Idee beim Constantin Filmverleih vorbringen und so kam es gleich im Spätherbst 1963 zur nächsten Produktion der beiden auf Gran Canaria. Spiehs schreibt später im Band „Die Supernase – Karl Spiehs und seine Filme“, er habe 26 Pferde eigens nach Gran Canaria einschiffen lassen, „da er auf der Insel keinen einzigen Gaul gefunden“ habe. In selbigem gibt er allerdings auch an, Rolf Olsen habe das Drehbuch noch während der Dreharbeiten der TANTEN IN DER SÜDSEE geschrieben. Vielmehr schrieb allerdings Herbert Reinecker nach Motiven des amerikanischen Erzählers Charles Sealsfield das Buch.

    Zum Inhalt: Der Bandit Pedro Ortiz (Mario Adorf) kommt aus dem Gefängnis frei und macht sich mit den beiden skrupellosen Handlangern José (Klaus Kinski) und Fernando (Sieghard Rupp) auf den Weg zur Silbermine Santa Cruz, wo er die Beute seines letzten Raubzugs versteckt hat. Doch vorher will er sich an Rex Kelly (Edmund Purdom) rächen, der ihn einst hinter Gitter gebracht hat.

    Kommt auch DER LETZTE RITT NACH SANTA CRUZ nicht ganz ohne Längen aus, so kann er doch eine ganze Reihe Besonderheiten für sich reklamieren, die ihn sehr sehenswert machen. So entstand der Film noch vor Sergio Leones Italo-Western Initialzündung FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR und er nimmt der kommenden Welle zweifelsohne einiges vorweg.

    Spiehs engagierte den bei Winnetou als Schurke etablierten Mario Adorf als Anführer der Bösewichter. Ansonsten spielten jedoch mit Klaus Kinski, Marianne Koch, Marisa Mell, Thomas Fritsch, Sieghardt Rupp und Walter Giller viele Schauspieler ihren ersten Western und nicht wenige von ihnen sollten darin noch zu großem Ruhm kommen. Lediglich der Brite Edmund Purdom hatte neben Adorf schon ein wenig „Staub gefressen“.

    Mario Adorf hat während des Films immer wieder die Tendenz zum Antihelden. Figuren, die Rolf Olsen wohl Spaß machten, denn er sollte dies im deutschen Kino später mit Filmen wie BLUTIGER FREITAG auf die Spitze treiben. Überhaupt war es Olsens Befreiung vom Komödienfach. Hier legte er die Grundlage für seine ganz anders gelagerte „Pulp“-Karriere.

    Auch die Bilder, die Karl Löb auf der Insel einfängt, und die Härte, die Olsen zeigt, weisen aus heutiger Sicht eher auf den Italo-Western hin, als dass man sie mit den romantischen Winnetou-Aufnahmen aus Jugoslawien verwechseln könnte. Die Musik von Erwin Halletz und Charly Niessen positioniert sich ganz gut zwischen diesen beiden Stühlen.

    Ein filmhistorisch eher unterschätzter Beitrag zum Western, da er zurecht als interessantes Bindeglied zwischen Karl May und dem Italo-Western gehandelt werden darf. Kinski und Kollegen empfehlen sich für größere Aufgaben im Genre. 4/5 Punkten scheinen unter Einberechnung einiger Innovations-Pluspunkte für vertretbar. Ohne die Einordnung würde ich über einen Punkt weniger nachdenken.

    Es war einer meiner seltenen Spontankäufe auf einer Börse: Die ungeprüfte „Special Uncut Edition“ von Eyecatcher Movies in kleiner Hartbox. Und direkt wurde ich bitter bestraft: Bis heute genießt die DVD in meiner Sammlung den zweifelhaften Ruhm, zu den wohl schlechtesten DVD-Umsetzungen zu gehören, die mir jemals untergekommen sind. Den Hauptfilm hat man von einer verwaschenen VHS-Videokassette digitalisiert und so schaut man den Film wie durch eine versiffte Fensterscheibe hindurch an. Finger weg! Mittlerweile gibt es ein Update von Filmjuwelen. Doch hat mich bisher am Neukauf gehindert, dass auch diese (zweifelsohne wesentlich bessere) Fassung noch weiter entfernt von einer perfekten Veröffentlichung sein soll. Nach allem was ich gehört habe: Falsches Bildformat, was gerade bei einem Western furchtbar ist.

  • 1875–2015: 140 Jahre Edgar WallaceDatum18.02.2017 21:22
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Georg im Beitrag #14
    Ergänzend: Im DVD-Bereich ist ja mittlerweile auch "Der Mann, der seinen Namen änderte" (1958) erschienen und auch im 142. Jahr nach Wallace' Geburt wird es mit DVD-VÖs bisher unveröffentlichter Verfilmungen weitergehen, soviel sei verraten!


    Rückblickend betrachtet bezog sich dieser Hinweis wohl auf die Serie "Der Mann vom Eaton Place", die von Pidax veröffentlicht wurde?

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Seit 1961 ist die Wiener Stadthalle unter deren Chef Adolf Eder als Filmproduktionsgesellschaft aktiv. Operativ läuft das Filmgeschäft dort über den Schreibtisch von Herstellungsleiter Karl Spiehs. "Schüsse im ¾ Takt" wird seine letzte Produktion für die Wiener Stadthalle, ehe er sich mit der kurzlebigen "Intercontinental Filmproduktion" und schließlich der langelebigen„"Lisa Film" unabhängig von Eder macht.

    Ebel und Spiehs hatten Anfang der sechziger Jahre regelmäßig glänzend besuchte Schlagerrevuen in der Stadthalle veranstaltet. Unter Zutun von Regisseur Franz Antel machte man aus dem lokalen Veranstaltungsgeschäft eine erfolgreiche Filmproduktion. Der Schlagerfilm war im deutschsprachigen Kino nachgefragte Ware und so gelang der Start mit den bestehenden Kontakten. Bis Mitte der sechziger Jahre entwickelte man ein umtriebiges Filmproduktionsgeschäft und probierte, vor allem mit Blick auf den deutschen Markt, nahezu jedes erfolgreiche Genre aus: Krimi, Klamotte, Western, Abenteuer.

    "Schüsse im ¾ Takt" stellt da keine Ausnahme dar: Vor allem surft der Film auf der Agentenfilmwelle, mischt jedoch gängige Krimi-Elemente unter und macht auch gar keinen Hehl daraus, sich bei dem prominentesten Thriller mit Wiener Schauplatz zu bedienen: Zithermusik und Schlüsselszenen auf dem Wiener Prater erinnern an Carol Reeds "Der dritte Mann". Der gelungene Vorspann, der allen Vorbildern in einer kreativen Mixtur Rechnung trägt, stammt übrigens von Helmut Meewes, der sich später auf Kameraarbeit verlagerte und diese unter anderem beim Jerry-Cotton-Film "Um null Uhr schnappt die Falle zu" verantwortete.

    Was den Cast angeht, so wird geklotzt und nicht gekleckert: Mit Pierre Brice und Heinz Drache sind zwei Hauptdarsteller an Bord, die für die beiden prominentesten Kinoreihen dieser Zeit stehen: Karl May und Edgar Wallace. Auch die weitere Auswahl steht den Besetzungszetteln der Berliner Erfolgsproduzenten in Nichts nach: Daliah Lavi, Jana Brejchova, Antony Diffring (mit seinen kaltblauen Augen wie gemacht für das Genre), Gustav Knuth, Daniel Sola, Walter Regelsberger, Hans Unterkircher, Mister Tu als Dr. Chang und Mario Girotti, den viele besser als Terence Hill kennen werden. In kürzeren Gastrollen darüber hinaus Charles Regnier, Walter Giller und Senta Berger.

    Dazu gesellt Spiehs auch ein prominentes Team hinter der Kamera: Regisseur Alfred Weidenmann, Alfred Vohrers Stammkameramann Karl Löb und Wallace-Autor Herbert Reinecker. Zusammen vollbringen sie hier nicht gerade Wunder, setzen aber eine durchschnittliche Story besonnen an tollen Schauplätzen in Wien um. Neben dem Cast der zweite große Vorteil des Films! Es tut ihm gut, nicht hektisch an einem Exotik-Schauplatz heruntergekurbelt zu sein. Allerdings, wenn Brice alleine durch den menschenleeren Prater oder Park von Schloß Schönbrunn streift, hätte man sich etwas beklemmendere Einstellungen gewünscht, wie sie eben ein Carol Reed (oder aber beispielsweise ein Argento) in ähnlichen Szenen zu inszenieren wusste.

    Hervorragend gelungen sind dagegen etwa die Aufnahmen im "Palladium". Dabei handelt es sich – welch Überraschung – zur Schonung der Motivmieten eigentlich um die Wiener Stadthalle. Wie schon bei den Schlagerfilmen, bei denen man auch auf Künstler zurückgriff, die ohnehin Engagements in der Halle hatten, nutze man hier vorhandene Kontakte. Von 1959 bis 1995 war die Zirkus-Auswahl "Artisten, Tiere, Attraktionen" regelmäßig in der Stadthalle zu sehen und so ist es auch in diesem Film: Echte Akrobaten, Tiere und Showgirls, wohin das Auge reicht! Und so gelingt diesem Film, was etwa bei "Das Ungeheuer von London-City" zur Farce wird: Geglückte Bühnenszenen und eine authentische "Behind-the-Scenes"-Atmosphäre.

    Der Inhalt in drei Sätzen: Ein Steuergerät für Raketen ist abhanden gekommen. Die Spur führt Agent Philippe Tissot (Brice) nach Wien. Viele, die hierzu etwas zu verschweigen scheinen, beißen nach und nach ins Gras.

    Brice ist wahrlich kein James Bond, aber er macht seine Sache ordentlich. Zum Glück bleibt es dem anderen Geschlecht gegenüber bei elegantem Flirt und man spart sich die oft peinlich geratenen Baggersprüche vieler anderer B-Klasse-Agenten im Schatten von Bond. Reineckers Dialoge bleiben bei "Sie sehen überrascht aus Monsieur" – „"Das bin ich auch ehrlichgesagt", wenn das Gegenüber hübscher ist als erwartet. Auch lassen Brice und Drache zwar die Pistolen sprechen, entgehen aber größeren Kampfszenen, was wohl im Rahmen der Möglichkeiten eher als Vorteil zu werten ist. Stattdessen gibt's Verfolgungsjagden, die Weidenmann sicher beherrscht.

    Dramaturgie und Tempo hauen mich nicht vom Hocker, aber man kommt wunderbar ohne Espresso aus. Die Musik von Charly Niessen ("Arrangements von Gert Wilden" heisst es daneben im Vorspann) beschränkt sich leider auf zwei (gute) Stücke. Ein paar mehr Variationen hätten dem Ohr gut getan.

    Fazit: Wiener Agentenkrimi, der zwangsläufig hinter seinen großen Vorbildern bleibt, sich durch Schauspielerensemble, Schauplatzauswahl und eine solide Inszenierung aber vor vielen anderen plumpen Derivaten dieser Zeit platziert und weniger flüchtig geraten ist, als so manch andere Spiehs-Produktion.

  • 1875–2015: 140 Jahre Edgar WallaceDatum17.02.2017 21:04
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #2
    Teil 1: Das Wallace-Universum wird wiederentdeckt



    Beginnen wir mit einer spannenden Radioproduktion: Wird häufig angeführt, die Briten hätten ihren Sohn mit dem Talent für fesselnde Romane bereits völlig vergessen, so belehrt die BBC anlässlich des besonderen Datums ihre Hörer auf dem (Krimi-)Spartenkanal Radio 4 Extra eines Besseren: Eine dreistündige Featurette unter dem Titel „Edgar Wallace – The Man Who Wrote too Much?“ widmet sich Wallace’ Lebensstationen, den wichtigen Merkmalen seiner Persönlichkeit und seiner Erzählungen sowie einigen Hörspieladaptionen und Lesungen mehr oder weniger bekannter Stories. Drei Stunden sind ein ganz schöner Ritt, und so gelang es dem Moderator (und selbst Krimiautor) Mark Billingham, neben den üblichen Infos auch weniger bekannte Schmankerl einzubauen, mit Literaten zu sprechen und sogar Edgar und Penelope Wallace selbst zu Wort kommen zu lassen. Aufgelockert wird die Produktion durch folgende Inserts:

    Sweet Tea and Cigarettes (Sweet Talk Production for BBC Radio 4, 2004)
    The Mind of Mr JG Reeder: The Poetical Policeman (Reading for BBC Radio 7, 2007)
    To Keep the Memory Green (A Talk with Penelope Wallace for BBC Radio 4, 1989)
    The Man in the Ditch (Reading by Edgar Wallace, 1928)
    Educated Evans (Audioplay for BBC Radio 4, 1996)
    The Ringer (Audioplay for BBC Radio Light Programme, 1951)


    Die Sendung wurde am 14. März 2015 erstausgestrahlt und ist ab heute noch für 12 Tage kostenfrei in voller Länge über BBC iPlayer Radio nachzuhören. Dafür einfach diesem Link folgen. Hintergrundinfos und Fotos, die jedem Wallace- und London-Fan das Herz höher schlagen lassen, wurden außerdem bei BBC: The Radio 4 Blog hinterlegt.


    Wer die umfangreiche Sonderprogrammierung verpasst hat: Morgen um 9.00 Uhr britischer Zeit, 10.00 Uhr deutscher Zeit, läuft "Edgar Wallace - The Man Who Wrote Too Much?" erneut bei BBC Radio 4 Extra. Anschließend ist das Ganze auch wieder im BBC iPlayer für einige Tage verfügbar: http://www.bbcmundo.com/programmes/b055fy0h

  • Wallace & Blu-rayDatum15.02.2017 21:25
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Offenbar hat Universum Film eine kurze Pressenachricht herausgegeben. Darin werden zum einen neue 4K Abtastungen als Grundlage bestätigt, zum anderen kündigt man die Fortsetzung der Bluray-Edition noch in diesem Jahr an (Quelle: Bluray-Disc.de).

    Ich nehme für mich drei positive Signale auf: Wie hier im Thread von Fachleuten erläutert, sagt der Schwenk zu 4K Abtastungen zwar alleine noch nichts über die Qualität der Bearbeitung aus, es zeigt aber zumindest: Hinter den Kulissen scheint es einen fortlaufenden Austausch zu geben, wie mit den Dingen bestmöglich umzugehen ist. Zudem ist schon einmal transparent, dass auf jeden Fall weiter mit Neuabtastungen gearbeitet wird, und die machen ja nur Sinn, wenn dabei grundsätzlich mehr herauskommt, als bei den Abtastungen zuvor. Und natürlich die Information, dass die Reihe fortgesetzt wird. Zeit für eine besonnene Produktion können sie sich dabei gerne lassen. Nur ist's halt gut zu wissen, dass es offenbar zumindest überhaupt das bestreben gibt, die Reihe stetig zu erweitern.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Ich habe mir überlegt, wie man eine lineare Wallace-Ausstrahlung mal wieder etwas "eventisieren" könnte, da die Ausstrahlungen durch das hier im Kreise der Nutzer in der Regel gut ausgestattete "Heimkino" wohl weniger Bedeutung haben.

    Als Idee ist mir eine Art Live-Podcast gekommen, der parallel zur Ausstrahlung hier ausgestrahlt werden könnte. Vielleicht weniger sachlich als ein Audiokommentar, eher bilden die einzelnen Szenen die grobe Gesprächsagenda, zu denen zwei bis vier Personen diskutieren. Das ganze müsste über ein digitale oder vielleicht sogar klassische Telefonkonferenz ins Netz gestreamt werden. Müsste doch heutzutage machbar sein. Der Rest hört bei Interesse zu - Smartphones, Tablets und Laptops gelten ja ohnehin mitunter als "Second Screen". Setzt aber vorraus, dass sich Mitstreiter finden, die nicht nur gerne in die Tasten klopfen, sondern sich auch trauen "on Air" zu gehen. Fühlt sich da jemand angesprochen?

    Die Light-Alternative wäre natürlich ein Chat.

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