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  • Bewertet: "Man lebt nur zweimal" (5)Datum27.02.2017 20:59
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Der größte Star des Films ist für mich die "Volcano Stage" von Ken Adam. Obwohl er in vielen vorangegangenen und nachfolgenden Filmen auch außerordentliche Sets schuf, hat er sich mit der Vulkan-Zentrale selbst übertroffen und sich ein Denkmal gesetzt. "Man lebt nur zweimal" trifft für mich mit dem Weltraumthema dabei genau den Zeitgeist. Und hier reizt man das ganze mE für Bond-Verhältnisse auch noch in einem angemessenen Rahmen aus, während man bei "Moonraker" den Bogen schließlich etwas überspannte.

    Zitat von Philippe Garner, Sixties Design, The Space Age - Science Facts and Science Fiction, S. 94ff.
    Der kalte Krieg war ein indirekter Krieg, er fand so weit wie möglich ohne direkte Konfrontation statt. Ausgetragen wurde er im Untergrund, in der geheimen Welt der Spionage, und - ganz offensichtlich - als ritualisierender Kampf um die Eroberung des Weltraums. (...) Die Vorstellung von einem modernen Agenten, einem neuen Technokraten, der in der Lage war, die Mächte des Bösen im Zaum zu halten, fand ihre Entsprechung in der Figur des James Bond. (...) Die technischen Spezialeffekte spielten in den Bond-Filmen eine immer wichtigere Rolle. Obwohl sie in einem gewissen Widerspruch zu den Originalromanen standen, kamen sie bei den Kinobesuchern gut an, da diese für Symbolik und den Statuswert von technisch ausgereiften Maschinen hochempfänglich waren. Die Gegenspieler Bonds waren oft vom Osten protegierte, größenwahnsinnige Einzelgänger. Sie bewohnten futuristische Fantasiebehausungen (...). Der Szenenbildner Ken Adam hatte seine Finger am Puls der Zeit. Die von ihm entworfenen Interieurs, die keinen Wunsch offen ließen, entsprachen dem Traum der sechziger Jahre. Der Wettlauf um die Eroberung des Weltraums hatte Mitte der sechziger Jahre enorme Auswirkungen auf das allgemeine Bewusstsein der Menschen und damit auf Mode, Stil und Design.



    Zusammen mit der grandiosen Musik von John Barry und den beeindruckenden weiteren Schauplätzen immer wieder ein Vergnügen!

  • Der viereckige Smaragd (1926)Datum27.02.2017 00:52
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Dank auch von meiner Seite. Die ausführlichen Besprechungen sind eine tolle Bereicherung.

    An dieser Stelle allerdings eine Frage an @Mr. Wooler:

    Du bist ja regelmäßig mit der Stoffauswahl für die Hörspiele beschäftigt und liest unter diesem Kriterium sicherlich einige Wallace-Romane. Manche Bücher scheiden wahrscheinlich schon alleine deshalb aus, weil sie formal nicht zum Konzept der Hörspielserie passen (etwa lose Kurzgeschichtensammlungen). Andere würden einfach nicht die Erwartung der Käufer erfüllen (Edgars Unterhaltungsromane, Utopie-Geschichten und dergleichen). Darüber hinaus gibt es aber sicherlich viele Romane, die zunächst einmal grundsätzlich ins Raster zu passen scheinen, dann aber aus verschiedenen Gründen ausscheiden oder sich eben besonders empfehlen. Welche Erfahrungen hast du dabei gesammelt und welche Kriterien haben sich dabei als besonders wichtig erwiesen?

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Mr. Wooler im Beitrag #241
    Inzwischen ist unser grüner Bogenschütze als Hörspiel erhältlich. Hat denn schon jemand reinhören können?





    Selbstverständlich wird die Edgar-Wallace-Reihe vom Label Hörplanet mit mir als Autor weiter gehen. Das Skript für Folge Nummer 9 ist bereits in Arbeit und bekommt in diesen Tagen noch seinen Feinschliff.


    Freut mich, dass es weiter geht. Ich habe noch nicht reingehört. Habe ehrlich gesagt auch noch etwas nachzuholen, was die Hörplanet-Reihe betrifft. Aber irgendwann mache ich dann mal nen schönen Marathon!

  • Wallace & Blu-rayDatum27.02.2017 00:38
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Das gröbkörnige Material beim roten Kreis ist mir auch schon aufgefallen. Bin gespannt, ob man hier bei einer kommenden VÖ noch besser nachlegen kann. Eine 4K-Abtastung alleine wird das Problem natürlich nicht lösen.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #85
    Was die Figur des Frosches angeht, so hat Oliver Kalkofe in der Dokumentation "German Grusel" wunderbar ausgeführt, dass man, wenn man sich als Verbrecher ein Symbol aus dem Tierreich aussuchte, um die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, nicht unbedingt einen Frosch wählen würde. Die Verkleidung des Frosches und die Frosch-Symbole auf den Unterarmen deuten bereits an, welch bizarre Formen die Wallace-Welt mitunter annimmt. Doch genau diese machen die Filme letztlich auch heute noch so liebenswert.



    Obwohl sich das beim "Frosch mit der Maske" durchaus noch sehr gut nachvollziehen lässt und von Edgar Wallace auch gut im Roman hergeleitet wird. Dort nämlich unternimmt der Frosch mehrere Giftgasanschläge. Im Film sind davon noch die Ermordung von Genter und Maitland übrig geblieben. Dafür trägt er eine Giftgasmaske aus Gummi mit zwei großen Glimmerglaseinsätzen, was natürlich schon entfernt an einen Frosch erinnert. Das hat man ja auch im Film entsprechend interpretiert und umgesetzt, wobei hier die Begründung für die Maskerade eben nicht mehr weiter erwähnt wird.

  • Der Vorgang (1973, Horst Frank)Datum26.02.2017 00:30
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zu lang geratener Vorstoß des ZDF im Bereich des Psychothrillers. Wer die Geduld aufbringt, rund eine Stunde darauf zu warten, dass sich die träge ansteigende Spannungskurve zuspitzt, bekommt Horst Frank und Klaus Schwarzkopf in starken Szenen geboten, die erkennen lassen, was vielleicht noch möglich gewesen wäre. Gerade was damals wohl einige Fernsehzuschauer verärgert haben mag, stimmt mich am Ende versöhnlich: Umgelter deutet auf des Rätsels Lösung, ohne plakativ zu werden. Auch die anachronistische Erzählweise weiß zu gefallen, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es letztlich zu einer nicht besonders logischen Verquickung von Ereignissen kommt. Neben den offenkundigen Längen hätte ich mir darüber hinaus auch von einem '73er-Thriller audiovisuell mehr versprochen. Zwar drehte man in aufwändigen Kulissen, aber weder Musik noch Kamera machen sich von der eher starren Inszenierungstradition des Fernsehkrimis frei.

    Psychothriller, der seine starken Momente hat, diese aber auf zu viele Minuten verteilt und mich insgesamt nicht restlos überzeugt. Allein die Tatsache, dass sich das ZDF dem Subgenre mit durchaus genießbaren, interessanten Ansätzen näherte, will ich nicht durch hohe Punktzahlen überbewerten: 3/5!

    Auch ich möchte noch mal die tlw. unglücklichen Inhaltsangaben anmerken. Das betrifft nicht nur Hinweise auf die Auflösung, sondern auch die Frage, wer im Film (nicht) überlebt - das wird bsp. auf der Krimihomepage vorweggenommen. Mich hats nicht getroffen, da ich die Inhaltsangaben und Bewertungen alle erst hinterher gelesen habe, würde aber eine Bearbeitung anregen.

    Nachtrag: Posting hier im Thread wurde bearbeitet, Auflösungshinweis entfernt.

  • TV Termine im Februar 2017Datum24.02.2017 23:26
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von brutus im Beitrag #11
    BR 00:50 Uhr: Artur Brauner erzählt D 2015


    Solange halte ich heute nicht mehr durch, schaue dann morgen über die Mediathek rein...

  • Wallace & Blu-rayDatum24.02.2017 21:41
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Wie gesagt, die Wallace Blu-ray Edition 1 besitze ich nicht, insofern kann ich nur eine generelle Meinung zu dem Thema SD/HD im Kontext der aufgeworfenen Verwendungssituationen schildern. Eigentlich gehört diese Diskussion separiert, damit in diesem Thread der Bezug zu den Wallace-Veröffentlichungen bestehen bleibt.

    Ich habe ja hier im Thread und an anderer Stelle schon erwähnt, dass ich es übertrieben finde, einen ähnlichen Paradigmenwechsel wie bei der Umstellung von VHS auf DVD herbeizureden, wenn es allein um das Medium geht und man die Diskussion um die Abtastungen mal ausblendet. Die DVD-Veröffentlichungen waren die erste Gelegenheit, die Filme auf einem digitalen Medium zu kaufen, das eine verlustfreie Wiedergabe ermöglichte. Jeder VHS-Nutzer hat sicherlich noch verstaubte Videoköpfe und mit der Zeit arg strapazierte Bänder in Erinnerung. Zudem spielen die Begleitumstände natürlich eine Rolle: Viele Filme wurden ja letztendlich erst mit der DVD-Veröffentlichung aus einer vernünftigen Quelle auf den Markt gebracht (Bildseitenverhältnis, Restauration, etc.). Eine solche Qualitätskultur gab es zu Videozeiten gar nicht. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt zudem die sonstige verwendete Technik. So habe ich meinen ersten DVD-Player damals per Scart-Kabel an einen Röhrenbildschirm angeschlossen. Das Signal der DVD wurde dabei analog gewandelt, damit es der Fernseher verarbeiten kann. Heute sehe ich bereits die DVDs aus dieser Zeit in wesentlich besserer Qualität.

    Ich nutze derzeit meist einen 32"-Zoll HD-TV (Das dürfte der Größe des Gerätes von "schwarzseher" entsprechen, wobei zum Vergleich noch wichtig wäre, ob es auch ein HD(-Ready?)-Gerät ist) und sitze wohl so 2 bis 2,5 Meter vor dem Bildschirm, wenn ich mich dem Filmvergnügen hingebe. Wenn ich in dieser Verwendungssituation etwa ein Mediabook zur Hand nehme, wo DVD und Blu-ray ja aus der exakt selben Quelle erstellt wurden, sind die Unterschiede zwar durchaus erkennbar, aber natürlich nicht besonders stark. Bei genauerer Betrachtung wirken insbesondere detailreiche Bilder wesentlich echter, bei älteren Filmen ist sogar die Filmkörnung letztlich etwas detailreicher sichtbar, dafür sind Konturen eben gestochen scharf. Dazu kommt der von Fabian beschrieben Aspekt der korrekten Wiedergabegeschwindigkeit (Eine DVD läuft aus technischen Gründen ca. 4% schneller als die ursprüngliche Kinovorführung). Ob man diesen Aspekt "heraussieht", darüber kann man streiten. Insgesamt ergibt sich jedenfalls schon ein ästhetischer Vorteil der Blu-ray, der natürlich um so mehr sichtbar wird, wenn man größere Geräte nutzt oder wie Fabian gar eine Leinwand. Bei einem noch deutlich kleineren Bildschirm, wie bei Patrick, natürlich entsprechend weniger, zumindest bei gleichem Betrachtungsabstand. Der Unterschied auf einem kleinen Bildschirm zeigt sich dann eben nur, wenn man unmittelbar davor sitzt. Tendenziell stellen sich die Menschen immer größere Bildschirme in die eigenen vier Wände. 32" waren lange die meistverkauften Größen, mittlerweile sind es eher schon 40", wenn man mal bei Amazon die Bestseller anschaut. Rein rechnerisch besitzt die Blu übrigens bis zu fünfmal mehr Bildinformationen.

    Ich habe über die Jahre hinweg bestimmt etwa 20-30 Filme im Kino aus der Wallace-Ära auf Original 35mm-Kinokopie gesehen und kann sagen, dass die Blu-ray auf einem qualitativ hochwertigen und möglichst deutlich größer als 32" bemessenen Screen dem Erlebnis am nächsten kommt oder es insofern sogar übertrifft, da ja die Blu-ray Master meist zumindest einer irgendwie gearteten Retusche sowie oft einer Abtastung vom Negativ/Interpositiv/... unterliegen, während die alten, x-mal gespielten Kinokopien natürlich nur so von Kratzern und Rissen wimmeln.

    Trotzdem gehört zur Wahrheit, man redet hier am Ende bei einer Fernsehwiedergabe auf den zuvor genannten Bildschirmgrößen nicht über qualitative Riesensprünge. Deswegen habe ich auch nie geschrieben, dass ich generell jede DVD mit einer Blu-ray ersetzen würde. Die Wallace Filme könnten natürlich eine Ausnahme sein, weil es einfach Lieblingsfilme sind - und da hier natürlich auch die zugrundelegenden Neuabtastungen qualitativ hochwertige Sicherungen des Filmgutes sind, die man eben nur mit einem Kauf der Blus unterstützen kann (Warum ich selbst noch zögere, ist bekannt). Erst Abtastungen in einer angemessenen Detailtiefe bringen ja der Blu ray etwas. Ein schlechtes Bild sieht natürlich auch in fünfmal so vielen Pixeln schlecht aus.

    Ansonsten möchte ich natürlich Neuerscheinungen, die ich nicht bereits besitze, in jedem Fall auf Blu-ray haben. Kleiner wird der nächste Fernseher sicher nicht und warum denn auf das schlechtere Medium setzen, wenn es einfach zwei etablierte gibt? Dann gibt es natürlich die Möglichkeit, dass der Blu-ray einfach eine bessere Quelle zugrunde liegt: So habe ich "Blutiger Freitag" aktuell schon auf Blu-ray vorbestellt, da eine 4K-Neuabtastunge zugrunde liegt und ich sicherlich nicht auf der ollen "Best Entertainment"-DVD sitzen bleiben will.

    Und dann gibt es natürlich stets die Chance, dass eine Edition durch ihre Gesamtausstattung so überzeugt, dass sich ein Update einfach lohnt.

  • Großfuß (1927)Datum24.02.2017 16:09
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Im Original heißt sie auch Elfa.

  • Wallace & Blu-rayDatum24.02.2017 15:04
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von patrick im Beitrag #369
    Zitat von DanielL im Beitrag #366
    Was nutzt du denn für ein TV-Gerät und wie ist der neue Player mit dem Fernseher verbunden?


    Sorry, dass ich mich hier einmische. Aber mich interessiert's auch. Der besagte Zweitfernseher ist ein simpler Medion vom Hofer/Aldi, denn ich gekauft habe, da er ein DVD-Deck ohne Regionalbeschränkung besizt. Verbunden ist der Sony-Blue-Ray-Player über ein HDMI-Kabel.


    Ich bin zwar auch kein Fachmann, sage aber gerne meine Meinung dazu. Man müsste für eine Aussage aber zumindest die Werte Bildschirmdiagonale, Bildschirmauflösung und falls vorhanden noch Picture Quality Index (PQI) wissen.

    Ansonsten hatte ich ja schon Bildvergleiche gepostet, wobei sich diese nicht auf die Blu-ray (die ich ja noch nicht besitze) beziehen, sondern auf den Vergleich zwischen DVD und HD-Streaming der alten Abtastungen bei Amazon Prime. Da sieht man allerdings schon einen Unterschied...
    DVD: file.php?url=http%3A%2F%2Ffiles.homepagemodules.de%2Fb1686%2Ff2290130t61113p7381302n3_ZwmtxBah.jpg&r=1&content=RE%3A_Blu-Ray
    HD Streaming: file.php?url=http%3A%2F%2Ffiles.homepagemodules.de%2Fb1686%2Ff2290130t61113p7381302n2_tgyZfVwi.jpg&r=1&content=RE%3A_Blu-Ray

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Beispielsweise lt. "Die Wissenschaft bei James Bond" von Lois H. Gresh und Robert E. Weinberg, Wiley-VCH Verlag, Seite 260:
    "Liebesgrüße aus Moskau, Konstanz 1961, Humanitas Verlag, Übersetzung: Heinz F. Kliem"
    Erst 1966 dann in der von dir angesprochenen Reihe mit Übersetzung von Mechthild Sandberg.

  • Wallace & Blu-rayDatum24.02.2017 14:40
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Was nutzt du denn für ein TV-Gerät und wie ist der neue Player mit dem Fernseher verbunden?

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Okay, hast Recht. Wer verzapft denn bei Wikipedia so einen Unfug? Da steht nämlich explizit "In Deutschland erschien der Roman erst 1966".

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Edgar007 im Beitrag #27
    Klingt vielleicht besser? Auch der Roman erschien seinerzeit schon unter ...Moskau


    In diesem Fall erschien der Roman lt. Wikipedia allerdings in Deutschland erst nach dem Film.

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Eine gewisse Freiheit nahm man sich beim Titel ja öfter, wobei ich insgesamt da sehr zufrieden bin (Was gab es da nicht im deutschen Markt für abwägige TItelverbrechen gerade in dieser Zeit).
    So war der offizielle Titel vom Erstling ja auch in Deutschland "James Bond jagt Dr. No", im Original jedoch "Dr. No". Ansonsten ist man in der Folgezeit zum Glück oft behutsam umgegangen mit den Übersetzungen. "Liebesgrüße aus Russland", "Mit Liebe aus Russland" klingt aber einfach nicht so schön im Deutschen. Daher finde ich "Liebesgrüße aus Moskau" eine gute Entscheidung. Ist melodischer. Auch "Diamonds are forever" lässt sich nicht wirklich elegant übersetzen, daher finde ich "Diamantenfieber" okay. Etwas dämlich hingegen finde ich den Zusatz "...-Streng geheim" bei Moonraker. Für "For your eyes only" hätte man sich vielleicht etwas besseres ausdenken können als "In tödlicher Mission". Aus "The Living Daylights" wurde "Der Hauch des Todes" - Okay. Heute macht man sowas ja nur noch, wenn es gar nicht anders geht, weil "Quantum of Solace" für viele Deutsche wohl zu unaussprechlich ist. Früher hätte man wohl einen Film wie "SPECTRE" weder so belassen noch "GOFTA" gennant Sondern irgendwas in die Richtung "James Bond gegen Phantom" oder so. :)

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Fabi88 im Beitrag #393
    Dass Filmjuwelen aber so kurzsichtig ist, bereits auf DVD ausgewertete Filme nochmals nur auf DVD zu veröffentlichen, glaube ich kaum. Bei diesen Filmen wird man entweder eine VÖ zurückstellen oder auf Blu Ray gehen.


    Ich weiß nicht, wie final die Listungen sind, die bereits bei Amazon einsehbar sind, zu denen aber größtenteils noch keine genauen Informationen vorliegen. Die sprechen aber hier schon eine andere Sprache. DIe Dudu-Box ist da nur ein Beispiel von Vielen, wenn auch vieles der nächsten Titel hier eher nicht im Forum Fokusthema ist...

    Filmjuwelen Blu-ray Listings (idR. auch in DVD-Variante), ab Ende April ff., Stand 23.02.2017

    Onkel Harrys seltsame Affäre
    Heintje - Mein bester Freund
    Heintje - Ein Herz geht auf Reisen
    Die Abenteuer des Rabbi Jacob
    Drei Mann in einem Boot
    Immer die Radfahrer
    Die Brücke
    Nachts, wenn der Teufel kam
    Sissi (Diverse Editionen)
    Die Feuerzangenbowle (Schuber)
    Steiner - Das eiserne Kreuz I+II (Box)

    Filmjuwelen DVD ONLY Listings, ab Ende April ff., Stand 23.02.2017

    Heinz Rühmann: Das kann jedem passieren
    Heinz Rühmann: Das Geheimnis der roten Katze
    Heinz Rühmann: Der eiserne Gustav
    Heinz Rühmann: Der Pauker
    Heinz Rühmann: Oh Jonathan, oh Jonathan!
    Heinz Rühmann: Fünf Millionen suchen einen Erben
    Heinz Rühmann: Ich mach dich glücklich
    Heinz Rühmann: Wenn der Vater mit dem Sohne
    Heinz Rühmann: Der Herr vom anderen Stern
    Heinz Rühmann: Man braucht kein Geld
    Heinz Rühmann: Wir werden das Kind schon schaukeln
    Heinz Rühmann: Der Außenseiter
    Heinz Rühmann: Der Musterknabe
    Heinz Erhardt: Kauf Dir einen bunten Luftballon
    Heinz Rühmann: Hurra! Ich bin Papa!
    Heinz Rühmann: Keine Angst vor großen Tieren
    Heinz Rühmann: Charleys Tante
    So ein Millionär hat's schwer
    Peter Alexander: Hilfe, meine Braut klaut
    Hallo Dienstmann
    Im weißen Rössl
    Die Trapp-Familie (Doppelbox)
    Mädchenjahre einer Königin
    Die Deutschmeister
    Der kleine Lord
    Ich denke oft an Piroschka
    Kohlhiesels Töchter
    Die Zürcher Verlobung
    Skandal in Ischl
    Die Stimme der Sehnsucht
    DUDU (Komplettbox)
    Waldheimat Trilogie (2 DVD Set)
    Gustav Adolfs Page
    Der Unfried
    Gewitter im Mai
    Ludwig II
    Ich bin kein Casanova
    Charleys Tante
    Viele kamen vorbei
    Menschen vom Varieté
    Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
    Des Teufels rechte Hand
    In der Hölle von Missouri
    Ein toter Taucher nimmt kein Gold

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    (2) Neues von Wallace 007

    - Walter Gotell (Morzeny) spielt Oberinspektor Whiteside im "Geheimnis der gelben Narzissen"
    - In der Synchron-Sprecherkabine: Benno Hoffmann (Hier: Morzeny; Zimmer 13), Alice Treff (Hier: Rosa Klebb; Der schwarze Abt), Friedrich Joloff (Hier: Blofeld; 7 Schlösser) sowie die Wallace-Mehrfachgäste Heinz Petruo, Stanislav Ledinek und Siegfried Schürenberg (hier erneut als "M")
    - Eine der ersten Rollen von "M" Bernhard Lee war die britische 1938er Wallace-Verfilmung "The Terror"

  • Bewertet: "Dr.No" (1)Datum22.02.2017 23:38
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Die gewisse entschleunigte Unbekümmertheit, mit der man "Dr. No" ohne die "Last des Erfolges" inszenierte, finde ich immer wieder sehenswert. Da ich eine chronologische Sichtung vor einigen Monaten gemacht habe - zu lange her, für Detailbesprechung, zu kurz für erneute Sichtungen - kann ich aktuell keine ausführlicheren Bewertungen beisteuern. An dem aktuellen "Drive" im 007-Forum möchte ich mich aber dennoch beteiligen, weswegen ich jeweils kurz einige Querverbindungen zu Edgar Wallace notieren werde. Sollte eigentlich fast immer oder sogar immer klappen. Wir werden sehen.

    (1) Hallo, hier spricht Wallace. Edgar Wallace.

    - Großes Wallace-Aufgebot auf der deutschen Tonspur: Friedrich Joloff (Dr. No), Siegfried Schürenberg (M), Rainer Brandt (Felix Leiter), Brigitte Grothum (Miss Taro) und Beate Hasenau (Moneypenny)
    - Bernard Lee hatte es mit dem Buchstaben "M": Fünfmal spielte er bei den britischen "Edgar Wallace Mysteries" mit. Viermal Superintendent Meredith, einmal Inspector Mann
    - Die Innenaufnahmen von "Dr. No" fanden (wie fortan üblich) in den Pinewood-Studios statt, wie auch bereits 1937 die Aufnahmen der "Frosch mit der Maske"-Frühverfilmung "The Frog"

    Zu Bernard Lee gibt es noch weitere Wallace-Facts, die ich mir noch aufspare. Ansonsten gerne ergänzen, mir geht bestimmt das ein oder andere durch die Lappen! :)

  • Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Zitat von Edgar007 im Beitrag #64
    Warum dieser (Darsteller wie auch Film) seinerzeit bei der Kritik nicht gut ankam ist mir bis dato ein großes Rätsel. Mittlerweilen zählt IM GEHEIMDIENST IHRER MAJESTÄT ganz zurecht zu den besten Bondfilmen und in Fankreisen wird er ja häufig als bester Bondfilm genannt.


    Aus heutiger Sicht darf man die zeitgenössische Kritik an Darsteller und Film sicherlich nicht mehr so ernst nehmen. Ich denke, dass war eher den Begleitumständen geschuldet als den tatsächlichen Zutaten des Films. Bis 1969 war Sean Connery Bond. Ich meine, er war es wirklich. So wie Stallone Rocky. Vor seiner Bond Karriere fand bei Connery noch nicht so viel statt. Marnie, Orient-Express, Die Brücke von Arnheim, das kam alles erst dazu. Und nun war Bond eine Filmreihe, die nicht nur besonderen Erfolg hatte, sondern in der ganzen Welt praktisch eine ganzes Filmgenre plötzlich in Gang setzte. In dieser Situation in die Fußstapfen von Connery zu treten: Eine Mammutaufgabe, da das Konzept der Reihe noch nicht geändert wurde und mit Lazenby jemand besetzt wurde, der vom Typ her auch noch sehr ähnlich anmutet. Der Einstand von Moore stand dagegen viel mehr unter dem Stern einer zeitgenössischen Konzeptmodernisierung, was (bezogen auf Kritiken, aber auch sonst) nicht weniger heikel sein kann, aber im Grunde etwas "einfacher zu ertragen" ist. Selbst heute rümpfen manch Uneingeweihte die Nase, wenn sie spontan in OHMSS reinzappen und nur wissen: Es ist nicht Connery. Es ist nicht Moore. Und es ist lange vor Brosnan. Es ist "einer der anderen", und das klingt schon nicht nach "einer der besten". Daher verwundert es mich gar nicht, dass der Film erst über Fankreise wieder zu seiner heutigen Reputation kam. Liebhaber beschäftigen sich mit der Materie und ordnen viel stärker die verschiedenen Zutaten ein, so wie wir es hier im Forum machen. Musik, Schauplätze, Atmosphäre, Geschichte, Gadgets,... Und da kann eigentlich nur eine Top-Platzierung bei herauskommen. Im ganzen Unterhaltungsfilm braucht man eigentlich nicht viel auf Zeitungskritiken geben.

  • Bewertet: "Goldfinger" (3)Datum22.02.2017 20:33
    Foren-Beitrag von DanielL im Thema

    Das ist ja so ein bisschen die Crux mit diesen x/5-Bewertungen. Ich habe lange darauf in Besprechungen vollständig verzichtet, es hat auf der anderen Seite natürlich auch seinen Reiz. Ohne ganz frische Sichtung (aber mit chronologischem Durchlauf vor einiger Zeit) würde ich schätzen, dass - wenn ich auch nur im kleinsten Ansatz Maß zu anderen von mir im Forum abgegebenen Wertungen halten will - jeder der ersten sechs Bond Filme eine 5/5 von mir bekommen müsste. Dennoch gibt es für mich aber innerhalb dessen unterschiedliche Bedeutungen zwischen einem Wegweiser wie Goldfinger, einem atmosphärischen Überflieger wie OHMSS und einem sehr gut gelungenen, aber vielleicht auf dem hohen Niveau im Vergleich nicht so ikonischen Feuerball.

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