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  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum26.06.2022 11:30
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Havi17 im Beitrag #579
    dabei so schein es mir, war er ein warmherziger sensibler Mensch, so wie auch Fröbe. Vielleicht ist es diese Charaktereigenschaft die es bewirkt so wirklich böse wirken zu können.

    Ähnliches wurde in einem anderen Forum auch über Werner Peters bemerkt, der laut Aussagen von Kollegen ein liebenswerter und umgänglicher Mensch gewesen sei, ganz im Unterschied zu seinen fast immer unsympathischen Rollen.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum25.06.2022 08:59
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Havi17 im Beitrag #576
    Sorry das bezog sich auf Albert Lieven

    Das hatte ich mir wegen der Bemerkung zur "ostpreußischen Art" auch schon gedacht, da Braun bekanntlich der Schweiz geboren wurde und aufwuchs.

  • Albert LievenDatum24.06.2022 10:27
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Albert Lieven

    Zitat von Peitschenmönch im Beitrag #8
    die Tatsache, dass es ihn nie in's Synchronstudio zog

    Zumindest wurde er in den deutschen Fassungen seiner ausländischen Filme öfter fremdsynchronisiert, was möglicherweise mit seinem Wohnsitz in England zu tun hatte.
    Kurioserweise ist er am Anfang von der "In 80 Tagen um die Welt"-Verfilmung von 1956 zu Beginn aus dem Mund von Noel Coward zu hören: trotz der Kürze der Rolle unverkennbar (und absolut zum Spiel passend)!

  • Albert LievenDatum24.06.2022 10:24
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Albert Lieven

    Zitat von fritz k im Beitrag #5
    Albert Lieven ist ein wunderbarer Schauspieler, der m.E. bei Wallace aber zweimal fehlbesetzt war: In "Das Geheimnis der gelben Narzissen" und "Das Verrätertor". Er ist mir in beiden Rollen noch viel zu symphatisch für einen Erzbösewicht. Die ja schon sehr phantastischen Wallace-Filmen hätten in diesen beiden Filmen schon einen extremeren Typen vertragen.

    Das sehe ich absolut anders: Gerade sein Charme und seine weltmännische, souveräne Art war eine Abwechslung zu Jochen Brockmann, Werner Peters oder Ulrich Beiger, die als zwielichtige Anwälte/Geschäftsleute schon auf den ersten Blick schmierig und verschlagen wirkten.
    Dass ihn Florian Pauer als farblos empfindet war mir immer unerklärlich.
    Zitat von fritz k im Beitrag #5
    Ich weiß, daß solche Überlegungen müßig sind, aber ich könnte mir Albert Lieven sogar in ganz anderen Rollen sehr gut vorstellen, bspw. als Mr. Brown in "Das Gasthaus an der Themse" oder als als Anwalt in "Die blaue Hand".

    Der Roman "Der Safe mit dem Rätselschloss" eignet sich aufgrund seiner Struktur kaum für eine originalgetreue Verfilmung innerhalb der Wallace-Reihe. Aber hätte man das riskiert und die Figur des Anwalts Spedding so wie im Roman beschrieben und charakterisiert auftreten lassen (wo er der eigentliche Antagonist ist), wäre Lieven die Idealbesetzung gewesen. Auch für den Bankier Tupperwill im "Unheimlichen" wurde er mal ins Spiel gebracht.
    Bei Mr. Brown hätte ich dagegen Schwierigkeiten: Engelmann war hier ideal, außerdem hätte ich mit Lieven als Seemann dann doch meine Probleme.

  • Albert LievenDatum24.06.2022 10:16
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Albert Lieven

    Zitat von blofeld im Beitrag #2
    Albert Lieven hat die Lebensart des englischen Gentleman ja auch total verinnerlicht. Er lebte seit dem Ende der 30er-Jahre in England, da er wegen seiner jüdischen Frau oder Freundin Deutschland damals verlassen hat. Bei Walter Rilla war dies ebenso.

    Joachim Kramps Wallace-Lexikon habe ich gerade nicht zur Hand, meine aber, dass in dem Artikel über die "Todestrommeln" einer von beiden zitiert wurde: In England seien sie praktisch Nachbarn, aber nun müssten sie extra nach Afrika, um dort ihren ersten gemeinsamen Film zu drehen!

  • Albert LievenDatum24.06.2022 10:14
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Albert Lieven

    Zitat von Peitschenmönch im Beitrag #1
    Dass er nur in drei in England spielenden Wallace-Krimis mitwirkte finde ich auch verwunderlich, da er mir als großspuriger, aber gekonnter Gauner aus den Wallace-Filmen doch sehr prägnant in Erinnerung geblieben ist. Seine Figur, kommt mir im Prinzip vor wie das, was die Figur von Werner Peters immer sein wollte. Lieven strahlt unter allen Wallace-Bösewichten mit die größte Souveränität aus, finde ich, da man ihm den widerrechtlich angehäuften Reichtum und/oder den unbändigen Drang danach regelrecht ansieht. Lieven zählt zu den Bösewicht-Darstellern, denen man es abnimmt, dass sie nicht noch von einem größeren Schurken dirigiert werden, sondern selber dirigieren.

    Eine hervorragende Beschreibung! Wirklich schade, dass dieser Schauspieler in keinem Wallace-Film mitspielte, der mir besonders zusagt.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum24.06.2022 08:41
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Ein treffendes Porträt eines Mannes, den ich nicht nur als Schauspieler sehr schätze, sondern der auch (im völligen Kontrast zu vielen seiner zwielichtigen Rollen) ein sehr angenehmer Mensch und Kollege gewesen zu sein scheint.
    Ein paar Punkte als Ergänzung: Im Bereich des Hörspiels wäre eine Vertonung von "Der Name der Rose" hervorzuheben, die 1986 von mehreren Rundfunksendern produziert wurde und in der er William von Baskerville sprach. Beeindruckend und der Romanvorlage weit eher entsprechend als Sean Connerys Interpretation (ohne diese zu schmälern)!
    Kurz vor seinem Tode veröffentlichte er noch seine Memoiren ("Vorspiel. Eine Jugend - ein Bühnenleben"), die sich zwar auf seine Kindheit und Jugend konzentrieren, aber zeitgeschichtlich durchaus interessant sind, gerade wegen der Sicht auf Politik und Gesellschaft der Schweiz in den 30ern/40ern. Die Jahre nach 1950 können leider nur noch knapp behandelt werden, da sich seine Gesundheit während der Entstehung zunehmend verschlechterte.
    In den 80ern spielte er in zwei Inszenierungen den Salieri in Peter Shaffers Stück "Amadeus"; ob es davon wohl noch Aufzeichnungen gibt?

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum23.06.2022 12:34
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Jan im Beitrag #567
    In der Vor-Internet-Ära war ich davon überzeugt, Lieven sei Engländer und spreche nur wahnsinnig gut Deutsch! Erst mit Aufkommen der ersten (kurzen) Biografien erfuhr ich, dass er gar kein geborener Brite war.

    Dass er Deutscher war, war mir relativ früh bewusst; von seinem Wohnsitz in England (wo er auch starb) erfuhr ich dann durch Joachim Kramps Buch.
    Zitat von Jan im Beitrag #567
    Eigentlich ist es verwunderlich, dass Lieven bei Wallace nicht häufiger besetzt wurde. Er wirkte stets britischer als britisch.

    Dafür durfte er auch bei Durbridge dabei sein. Vielleicht war er aber auch ZU britisch für das Phantasie-England des deutschen Kinos/Fernsehens?
    Kurioserweise spielte er in britischen Filmen wiederum meist Deutsche oder zumindest Kontinentaleuropäer.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum23.06.2022 08:44
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #564
    Das Kosmopolitische war es dann auch, was dem damals sehr biederen deutschen Krimipublikum etwas verdächtig vorkam. Seine Gewandtheit, seine Souveränität, seine Lässigkeit gepaart mit guten Manieren bei durchaus sympathischer Erscheinung erschien in den 50er Jahren so gar nicht heimatlich bodenständig, wie man es aus den Filmschmonzetten gewohnt war. Damals erschien das alles verdächtiger als heutzutage.

    Neben seiner Erscheinung machte sich die lange Prägung im englischsprachigen Raum auch dadurch bemerkbar, dass sein Deutsch eine leicht englische Färbung hatte, die mir schon früh auffiel und mich erst irritierte, bevor ich erfuhr, dass er jahrzehntelang in England gelebt hatte.

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #564
    In der „Mit Schirm, Charme und Melone“-Folge „H2O- Tödliches Nass“ spielte er den abgrundtief bösen Dr. Sturm.

    Diese Folge wurde gleich zweimal synchronisiert, aber leider ist Lieven in keiner der beiden Fassungen zu hören. In der TV-Synchro aus den 90ern natürlich nicht, aber auch nicht in der, die für eine Super8-Veröffentlichung entstand; dort hört man Heinz Petruo.
    Im Original hat er hier übrigens einen extrem dick aufgetragenen Akzent, der für sein "normales" Englisch sicher kaum typisch war!

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum22.06.2022 18:44
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Count Villain im Beitrag #561
    Zitat von Savini im Beitrag #560
    (...) ist es ein gängiges Motiv, dass einer aus der Gruppen Bedenken bekommt und aussteigen will; ebenso wie das schießwütige Mitglied, das die anderen in Schwierigkeiten bringt, die nicht einkalkuliert waren.


    Das erinnert mich doch glatt an zwei Kommissar-Folgen. Die Waggonspringer und Parkplatz-Hyänen.

    Beispiele für dieses Schema aus Hollywood, die mir spontan einfielen, wären "An einem Tag wie jeder andere" und "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123".
    Und es gibt sicher noch deutlich mehr.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum22.06.2022 14:57
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #558
    Eigentlich spiele Bobby Todd den Rollentypus des "Aussteigers". Ein Charakter, der jenseits des Guten unterwegs ist, dem aber plötzlich die Verbrechen mental über den Kopf steigen. Bei dem sich schließlich auch Ängste dazu addieren und der am liebsten raus aus der Nummer will.
    Diesen finden wir übrigens häufiger bei Wallace. Als erstes fällt mir Karl John in "Der Hexer" ein. Aber auch Werner Peters in "Die Tür mit den sieben Schlössern" passt. Vielleicht auch phasenweise Eva-Ingeborg Scholz in "Der schwarze Abt". Und Robert Hoffmann in "Neues vom Hexer" gesellt sich direkt auch dazu. Und auch in der deutsch britischen Produktion "Das Geheimnis der weißen Nonne" passt Robert Morley wunderbar in den Kreis. Es gibt noch weitere Beispiele...

    Sicher, und dass auch jenseits von Wallace. Gerade bei Filmstoffen, die mit Entführungen oder Geiselnahmen zu tun haben, ist es ein gängiges Motiv, dass einer aus der Gruppen Bedenken bekommt und aussteigen will; ebenso wie das schießwütige Mitglied, das die anderen in Schwierigkeiten bringt, die nicht einkalkuliert waren.

  • DrehbuchautorenDatum21.06.2022 16:19
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Drehbuchautoren

    Zitat von Jan im Beitrag #12
    Ich meine, dass bis auf "Augen" alles da war. Es handelt sich um die originalen Drehbücher vom Set, die verfilmt wurden. Oben rechts wurde dann die Spitze der Seite abgeschnitten, die verfilmt wurde. Das erleichterte den Zugriff, wenn man das Buch wieder in die Hand nahm.

    Da speziell "Tür", "Gasthaus" und "Tuch" laut Joachim Kramp erheblich umgeschrieben wurden, waren es in diesem Fall also vermutlich die überarbeiteten Versionen, die dir vorlagen.
    Vermutlich sind dir (abgesehen von den früher genannten Punkten bei der "Hand") keine gravierenden inhaltlichen Abweichungen zum fertigen Film mehr in Erinnerung?

  • DrehbuchautorenDatum21.06.2022 13:01
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Drehbuchautoren


    Um welche Filme handelte es sich dabei?

  • DrehbuchautorenDatum21.06.2022 09:26
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Drehbuchautoren

    Was die Frage nach einem individuellen Stil angeht, so wäre es natürlich interessant, wenn man die Möglichkeit hätte, die Original-Drehbücher einzusehen.
    Abgesehen vom lange verstorbenen Joachim Kramp konnte Ray vor einigen Jahren im Filmmuseum Düsseldorf "Die blaue Hand" lesen, Mr. Igle hatte in Frankfurt Einblick in einige weitere Skripte.
    Hatte sonst noch jemand die Gelegenheit?

  • LieblingsphasenDatum20.06.2022 16:25
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Lieblingsphasen

    Ich grabe den Thread mal aus, um etwas zu den Phaseneinteilungen zu schreiben, was mich schon länger beschäftigt und hier am ehesten hineinpassen dürfte:
    Im Prinzip finde ich Joachim Kramps Aufteilung ganz sinnvoll, würde sie aber gerne noch etwas unterteilen. Ähnlich wie für ewok2003 sind die ersten vier Filme für mich eine Einheit, da in ihnen zwei Regisseure (Reinl & Roland) und Hauptdarsteller (Fuchsberger & Wussow) jeweils zweimal zum Einsatz kamen, ebenso wie zwei Drehbuchautoren (Eis & Schnitzler) und zwei Überarbeiter (Bartsch & Menge). Hier wurden inhaltlich und stilistisch Grundsteine gelegt. Die ersten drei Filme werden zusätzlich noch durch Ernst Fritz Fürbringer verbunden, der denselben Chef spielt und damit unterschiedliche (und wneiger wichtige) Vorgesetzten-Figuren der Vorlage ersetzt.
    Die "toten Augen" sind in zweifacher Hinsicht ein Einschnitt: Einmal stieß Klaus Kinski hinzu, der von nun an in den meisten Filmen bis 1965 dabei war, daneben führte erstmals Alfred Vohrer Regie, der einen deutlich anderen Stil als Reinl und Roland hatte. Danach wurde bis zur "Orchidee" viel herumexperimentiert, gerade auch in Bezug auf die Regisseure.
    Eine besondere Phase beginnt für mich mit der "Tür", da Vohrer hier zurückkehrte und es von nun an zunehmend die Regel war, dass ein Wallace-Film von ihm inszeniert wurde. Daneben kamen mit Heinz Drache und Siegfried Schürenberg zwei neue Stammschauspieler hinzu, die beide zuvor bereits im "Rächer" zu sehen gewesen waren. Nun gab es wieder ein wiederkehrendes Gesicht für den Vorgesetzten, der nach der "Bande" entweder nicht vorkam oder wechselnd besetzt worden war, und mit Drache einen zweiten festen Hauptdarsteller, der sich zudem vom Stil und Typ her deutlich von Fuchsberger unterschied.
    Wie früher schon bemerkt wurde, wechselten die beiden sich zwischen der "Tür" und "Zimmer 13" von Film zu Film ab. Diese Zwischenphase ist für mich inhaltlich und stilistisch das, was man am stärksten mit der Serie verbindet, da sich nun Vohrers Stil etabliert hatte und zusätzlich Peter Thomas zum Stammkomponisten geworden war. Im Grunde waren die meisten der bis 1968 gedrehten Filme ohne Romanvorlage (oder den inhaltlichen Bezug zu einer solchen) Varianten des Schemas von 1962/63, wozu Vohrer als Stammregisseur sicher beitrug.
    Vielleicht könnte man innerhalb der Farbfilme noch zwischen der "Hand" und dem "Glasauge" auch eine Phase einsetzen, da hier durchgehend Vohrer Regie führte, der Scotland-Yard-Chef immer mehr Raum und zugleich eine "feste" Sekretärin erhielt.
    Natürlich bedeutetet das, dass die eine Binnenphase sich von der späten ersten in die Mitte der zweiten erstreckt und die andere innerhalb der dritten liegt.

    Was meinen andere dazu?

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum17.06.2022 08:27
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Ein sehr treffender und gelungener Essay über Martin Böttchers Stil! Dasa sich seine Krimi-Kompositionen untereinander sehr ähneln (neben den genannten Fällen wären "Abt" und "Ungeheuer" weitere Beispiele), ist natürlich wahr. Übrigens klingt am Ende von "Das schwarze Schaf" auch das spätere "Winnetou"-Thema an, was neben meinem Bruder und mir auch diesem Rezensenten auffiel:http://www.westend-leipzig.de/cgi-bin/fi...&listId=7240150
    Vor vielen Jahren lief mal auf 3sat eine von Roger Willemsen moderierte Sendung über Filmmusik, in der das Orchester Böttchers Titelthema aus der "blauen Hand" und den Song vom "Phantom von Soho" spielte - immerhin in einer Liga mit der Titelmusik von "Mord im Orientexpress"!

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #551
    Seit alten Humphrey-Bogart-Klassikern wie insbesondere „Die Spur des Falken“ bevorzugte man in Hollywood für Kriminalfilme einen zeitgemäßeren Big-Band-Sound, der sowohl erotischer und sündiger als auch reißerischer und gefährlicher klingen konnte, dabei sogar oft leichter ins Ohr ging. Kein Wunder, dass man in Deutschland einen ähnlichen Effekt für den Film „Die Halbstarken“ (1956) haben wollte und den noch sehr jungen Jazz-Gitarristen und Arrangeur Martin Böttcher engagierte.

    Eine kleine Klugscheißerei: Gerade bei der "Spur des Falken" wäre allerdings erwähnenswert, dass die deutsche Fassung eine andere Musik als das Original hat, weshalb manche Szenen eine ganz andere Stimmung und Atmosphäre erhalten. Die deutschen Kompositionen sind überwiegend sehr Jazz-Lasting, die des Originals dagegen nicht.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum15.06.2022 08:22
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #546
    [img]http://www.Ein Jahr später trat sie als singende und strippende Bardame in „Das Geheimnis der gelben Narzissen“ (1961) mit einer stärkeren Portion Erotik als ihre Vorgängerinnen auf. Ihre Gier nach Monitärem wurde in diesem Film selbstverständlich mit dem Tod bestraft.

    Tatsächlich? Ihr Selbstmordversuch misslingt doch, weshalb (wie Whiteside so schön sagt) "die Ahnen die Empfangsfeier absagen müssen".
    Zitat von Peter Ross im Beitrag #546
    Und morgen geht es mit dem Darsteller eines Hauptverbrechers weiter, der sehr große Sympathien für die Arbeit seiner Vorfahren hatte.

    Vermute ich richtig, dass dieser ein weiteres Beispiel für einen Schauspieler ist, bei dem einen das tatsächliche Geburtsjahr sehr überrascht? Mir ging es jedenfalls so, und anderen sicher auch.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum13.06.2022 12:45
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Dem schließe ich mich an!

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum30.05.2022 08:14
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #517
    Und morgen geht es mit einem Darsteller weiter, der genau wie Wussow in zwei Wallace Frühwerken mitgewirkt hat, von mir persönlich aber irgendwie mit der Schwarzwaldklinik in Verbindung gebracht wird.

    Ich vermute mal, den ersten Auftritt hatte er in einem Film, in dem Wussow ebenfalls mitspielte (allerdings ohne gemeinsame Szenen) und in dem er lediglich in zwei Szenen zu sehen war?

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum29.05.2022 16:20
    Foren-Beitrag von Savini im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Jan im Beitrag #514
    Regisseur Alfred Vohrer, der mit Albert Bessler gemeinsam diesen Theater-Film-Transfer entwickelt hatte

    Interessanterweise fand zu dieser Zeit (und auch noch Jahre danach) ein ähnlicher Transfer zwischen dem Schillertheater und den Synchronstudios in Berlin statt, wobei natürlich die Aufnahmen damals für die Schauspieler leichter zu bewerkstelligen waren als Dreharbeiten für Filmszenen (keine neue Schminke oder Kostümierung nötig, etc.).
    Und in diesem Bereich war Alfred Vohrer bekanntlich stark vertreten, bevor er sich auf das Inszenieren von Spielfilmen/Serienepisoden konzentrierte.

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