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  • Ich warte immer noch auf meine vom "Media Markt", ich habe sie dort schon Mitte November bestellt, sie sollte Ende November kommen, kam aber nicht, ich nach "Media Markt" geschrieben und dort wurde mir gesagt, dass sie jetzt entweder noch VOR oder kurz NACH Weihnachten kommt..."Lieferschwierigkeiten", na toll!!!.

    Nächstes Mal bestelle ich wieder bei "Amazon"!!!.

  • Jan HendriksDatum20.12.2020 23:31
    Foren-Beitrag von Der Mönch mit der Peitsche im Thema Jan Hendriks

    Noch nicht, habe es mir selbst zu Weihnachten geschenkt!!!.

  • Mag sein, aber ich mag den "Kommissar" trotzdem viel lieber, er ist, neben "Derrick", "Der Alte" ( nur mit Lowitz und Schimpf ), "Sonderdezernat K!" und die "Männer vom K3", meine absolute Lieblings-Krimiserie im Fernsehen...selbstredend, dass ich alle genannten Serien auch auf DVD besitze!!!.

    Mit tschechoslowakischen ( mit Einschränkungen ), russischen ( gar nicht ) und polnischen ( gar nicht ) Serien und Filme kann ich nichts anfangen, mag auch die Länder nicht...außer "Luzie, der Schrecken der Straße", "Der fliegende Ferdinand" und einige alte Märchenfilme aus dem tschechoslowakischen Bereich schaue ich, wie eingangs schon erwähnt, ganz gerne ( auch Kindheitserinnerungen )...das sind, aber wie gesagt, nur Ausnahmen!!!.

  • Danke!!!.

    Ich kannte ihn bis vor ungefähr 20 Jahren auch nicht, habe ihn etwa im Jahre 2000 auf VHS aufgenommen, als er mal in der ARD so gegen Mitternacht gesendet worden war...bin zwar beileibe KEIN Karloff-Fan, ( Lugosi mag ich viel lieber ) als "Fu Man Chu" war er aber nicht schlecht, ich würde sogar sagen, dass es "Karloffs" BESTER Horrorfilm überhaupt damals gewesen ist!!!.

    Die Arbeit der Maskenbildner an "Karloff" für die Verwandlung in den chinesischen Weltherrscher, für damalige Verhältnisse...echt drei Daumen nach oben!!!.

    Hier ist die Synchronliste der deutschen Synchro, wie ich sie auch auf meiner 2000 er aufgenommenen VHS habe:

    https://www.synchronkartei.de/film/13905 ( die "Creme de la Creme" der deutschen Synchronsprecher )

  • Hans EpskampDatum17.12.2020 23:03
    Foren-Beitrag von Der Mönch mit der Peitsche im Thema Hans Epskamp

    Autogramm ist heute endlich eingetroffen...ein sehr schönes Stück...gleich in mein Album eingeklebt!!!.

  • Sammelthread "Film Noir"Datum17.12.2020 21:47

    Danke!!!.

    Biographien über Schauspieler/innen zu einem Film, wo er/sie mitgespielt hatte, finde ich auch sehr interessant!!!.

    Man will ja auch was über den Künstler wissen und nicht nur dessen Filme sehen, ich interessiere mich auch für die Darsteller/innen ( seit ich Kind war, in der 80 er Jahre Mitte ), nicht umsonst gelte ich bei meinen Bekannten, Verwandten und Freunden als "wandelndes Filmlexikon" der sich mit allen Filmen von den 30 ern und 90 ern, im Bereiche Krimi, Horror und Thriller aus Deutschland, England und Amerika auskennt ( werde immer von vielen wegen Filmfragen gefragt..."Hör mal, Du weisst doch alles über..." etc., "pp" )!!!.

    Ich verblüffe dann immer alle Leute auch in anderen Foren im Internet, erst gestern wieder bei "youtube" zu einer "Kommissar"-Folge zu deren ich sehr viel und deren Serie sagen konnte, dass sie alle sprachlos gewesen waren und das kann man nur, wenn man sich mit der kompletten Materie befasst und NICHT nur mit dem Film!!!. Das wollte ich den anderen nur etwas näher bringen, in dem ich auch was zu den Biographien der Darsteller schrieb...ich hätte das auch aus meiner Hand schreiben können, aber kopieren geht nun mal schneller, man möchte ja für einen Artikel keine 2 Stunden vor dem PC sitzen!!!.

    Wenn man das mit dem "spoilern" so ernst nimmt, dann sollte man es auch bei allen Filmen machen, denn es gibt ja hier bestimmt auch einige, die neu in der Gruppe sind und, z.B., den "Zinker" nicht kennen ( Film und Roman ) und dankbar sind, wenn das hier auch nicht unbedingt genannt wird!!!.

    Gruß

    -"Der Mönch mit der Peitsche"-

  • Sammelthread "Film Noir"Datum17.12.2020 21:09

    Hallo Georg,

    danke!!!.

    Ich kann jetzt nur nicht mehr meine Beiträge ändern, geht ja immer nur für eine gewisse Zeit!!!.

  • Sammelthread "Film Noir"Datum17.12.2020 20:19

    Danke, da hatte ich jetzt nicht mehr daran gedacht, aber ich weiß jetzt nicht, wie man die Artikel entspoilern kann, es ist ja auch nicht verboten, diese Inhaltsangaben zu benutzen, habe ich auch schon in etlichen anderen Foren, von anderen Leuten gesehen!!!.

    Habe hier aber auch schon einige Artikel anderer gesehen, wo man auch sofort rauslesen konnte, wer es ist!!!.

  • Sammelthread "Film Noir"Datum17.12.2020 20:15

    "Der letzte Zug" ( "Experiment in Terror", USA 1962 ), 123 Minuten

    Regie: Blake Edwards

    Darsteller: Ross Martin, Glenn Ford, Lee Remick, Stefanie Powers und anderen

    Der Inhalt:

    Der Film spielt in San Francisco. Kelly Sherwood, eine junge Bankangestellte, wird eines Abends von einem Mann bedroht, der sie zu erpressen versucht: Er bringe sie oder ihre Schwester Toby um, falls sie für ihn nicht 100.000 US$ aus einer Bank stehle. Kelly informiert den Polizisten John Ripley, der ihr dazu rät, mit dem Erpresser zusammenzuarbeiten. Unterdessen beginnt Ripley mit seinen Ermittlungen. Er findet heraus, dass es sich bei dem Erpresser um den gesuchten Mörder Red Lynch handelt. Ripley sucht Kontakt zu Lynchs Freundin Lisa Soong, die jedoch eine Zusammenarbeit verweigert. Lynch hat derweil Toby Sherwood in seine Gewalt gebracht. Ripley kommt auf die Spur von Tobys Versteck. Am vereinbarten Tag stiehlt Kelly schließlich das Geld für Lynch und geht zum vereinbarten Treffpunkt im Candlestick Park, wo die San Francisco Giants gegen die Los Angeles Dodgers ein Baseballmatch austragen. Bei der Geldübergabe greift Ripley dann ins Geschehen ein. Lynch kann zunächst in der Masse entkommen, wird dann aber von Ripley auf der Flucht erschossen.

    Die Biographie des Hauptdarstellers:

    Die Eltern Martins zogen kurze Zeit nach seiner Geburt in die Vereinigten Staaten, in den New Yorker Stadtteil East Side. Mit acht Jahren machte er bereits künstlerisch durch virtuoses Geigenspiel auf sich aufmerksam und spielte in einem Sinfonieorchester.

    In den folgenden Jahren begann langsam und stetig Ross Martins Aufstieg. Neben einem Engagement in einem lokalen Radiosender, wo er sogar seine eigene Show bekam, spielte er auch Theater. Hierbei war er als Teil des Vaudeville-Duos Ross & West an der Seite von Bernard West ebenso erfolgreich wie mit Auftritten im Musical Guys and Dolls in den 1950er Jahren am Broadway.

    Obwohl Martin viele Sprachen beherrschte (neben Englisch auch Polnisch, Russisch, Spanisch, Italienisch und Französisch) sowie die Fähigkeit besaß, diverse Dialekte zu imitieren, blieb ihm eine große Karriere als Schauspieler versagt. Martin spielte größtenteils in kleineren bis mittleren Kino- und Fernsehfilmen sowie in vielen Episoden amerikanischer Fernsehserien mit. Für die Darstellung des „Red“ Lynch in Der letzte Zug erhielt er 1962 eine Golden-Globe-Nominierung.

    Den Höhepunkt seiner Schaffensphase erlebte Martin in den 1960er Jahren. 1965, im Anschluss an die Nebenrolle des Graf von Stubbe in Das große Rennen rund um die Welt an der Seite von Tony Curtis und Jack Lemmon, bekam er den Zuschlag für eine der beiden Hauptrollen in der vom Sender CBS produzierten Serie Verrückter wilder Westen. Vier Jahre lang verkörperte er den Regierungsagenten Artemus Gordon, der im Amerika des 19. Jahrhunderts skurrile Erfindungen entwickelte und mit seinem Partner James West, gespielt von Robert Conrad, diverse Abenteuer bestritt. Die Serie war sehr erfolgreich und wurde Ende der 1970er Jahre durch zwei Fernsehfilme fortgesetzt. In der Krimiserie Columbo bekam er eine Gastrolle als raffinierter Mörder in der Episode Mord in Pastell.

    Zeitlebens litt Ross Martin unter gesundheitlichen Problemen. 1969, als die Serie Verrückter wilder Westen sich dem Ende zuneigte, hatte er einen Angina-Pectoris-Anfall. Er starb am 3. Juli 1981, nach einem Tennisspiel, an einem Herzinfarkt. Zu diesem Zeitpunkt befanden er und Conrad sich gerade in den Vorbereitungen für eine Neuauflage ihrer Serie. Ross Martins Grab befindet sich auf dem Mount Sinai Memorial Park Cemetery in Los Angeles.

    Martin war zwei Mal verheiratet. Seine erste Frau Muriel Weis heiratete er 1941 und lebte mit ihr 24 Jahre bis zu ihrem Tod 1965 zusammen. Zwei Jahre später ehelichte er dann Olavee Grindrod, mit der er bis zu seinem Tod 1981 zusammenblieb. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor.

    Fazit des Filmes: Ein relativ junger "Film Noir", die meisten sind ja alle aus den 40 ern / 50 ern!!!. Aber ein sehr packender und spannender Film wird einem hier geboten!!!. Ross Martin als Gangster ist echt Klasse!!!. Die Spannung fängt erst langsam an und zieht sich während des Verlaufes immer stärker zusammen, bis zu dem sehr spannenden Ende!!!. In einer Nebenrolle, Stefanie Powers ( aus der tollen Serie "Hart aber Herzlich" )!!!. Habe diesen Film ebenfalls auf DVD!!!.

    5/5 Sterne

  • Sammelthread "Film Noir"Datum17.12.2020 19:56

    "Schritte in der Nacht" ( "He Walked by Night", USA 1948 ), 79 Minuten

    Regie: Alfred L. Werker ( Haupt-Regie ) und Anthony Mann ( Co-Regie )

    Darsteller: Richard Basehart, Scott Brady, Roy Roberts, Whit Bissell, James Cardwell, Jack Webb, Frank Cady

    Der Inhalt ( Dieser Fall ist eine wahre Geschichte ):


    Bei einem Einbruchsversuch in ein Elektrogeschäft in Los Angeles wird der Verbrecher Roy Morgan von einem Polizeibeamten ertappt. Er erschießt ihn und flieht. Die beiden Sergeants Marty Brennan und Chuck Jones übernehmen die Ermittlungen in dem Fall. Mit Hilfe moderner Spurensicherungsmethoden des Polizeilaborspezialisten Lee Whitey versuchen sie den Täter aufzuspüren. Sie stoßen auf den Elektronikhändler Paul Reeves, der Morgans Beutestücke unwissentlich in Kommission nimmt und weiterverkauft. Die Polizei stellt Morgan in Reeves Laden eine Falle. Dieser kann jedoch entkommen und schießt dabei Sergeant Jones zum Krüppel. Durch den Einsatz zahlreicher moderner Ermittlungsmethoden findet die Polizei letztendlich die Identität des Täters heraus und versucht Morgan in dessen Haus festzunehmen. Dieser kann anfangs in die Kanalisation entkommen, wird dort aber schließlich auf der Flucht gestellt und erschossen.

    Die Biographie des Hauptdarstellers:

    Basehart verbrachte einen Teil seiner Kindheit im Waisenhaus, nachdem seine Mutter an den Folgen der Komplikationen bei der Entbindung gestorben war. Richard hatte vier Geschwister, drei Brüder, von denen einer mit neun Monaten starb, und eine Schwester. Sein Vater war Harry Basehart, ein Redakteur bei der lokalen Sonntagszeitung „The Zanesville Ohio TIMES SIGNAL“, der die Pflege der kleinen Kinder und seinen Job nicht vereinbaren konnte. Schon im Alter von 12 Jahren wollte Richard Basehart in die Fußstapfen seines Vaters treten. Wie so viele begann er seine Karriere am Broadway in New York City. Hier hatte er Rollen in Land of Fame, Othello, Take it as it comes und Hickory Stick.

    Richard Basehart war ab dem 14. Januar 1940 in erster Ehe mit Stephanie Klein verheiratet, die schon früh, am 28. Juli 1950, an einem Hirntumor starb. Am 24. März 1951 heiratete er Valentina Cortese, eine italienische Schauspielerin. Aus dieser Ehe ging ein Sohn, Jackie Basehart, hervor. 1960 kam es zur Scheidung. 1962 heiratete er Diana Lotery, mit der er zwei Töchter hatte. Am 12. August 1984, wenige Wochen vor seinem Tod, rezitierte er ein antikes Gedicht bei der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele in Los Angeles.

    Baseharts Filmdebüt erfolgte 1947 mit Cry Wolf unter der Regie von Peter Godfrey; es war der Auftakt zu einer fast 40-jährigen Karriere. Basehart galt als wandlungsfähiger Charakterschauspieler, er spielte so unterschiedliche Rollen wie Helden, Schurken oder psychisch Gestörte. Bekannt wurden vor allem zwei Rollen in Filmklassikern. In Federico Fellinis La Strada (1954) spielte er die tragische Figur des „Matto“, den „guten“ Gegenspieler des „großen Zampano“, gespielt von Anthony Quinn. Er ist es, in den sich „Gelsomina“ (Giulietta Masina) verliebt und der am Schluss einen tragischen Tod erleidet. In John Hustons Melville-Verfilmung Moby Dick (1956) spielte er den Erzähler und einzigen Überlebenden des Kampfes gegen den weißen Wal, den Matrosen „Ismael“.

    Er sprach die englischsprachige Eröffnungssequenz in den Folgen der Serie Knight Rider und hatte einen kurzen Auftritt als „Wilton Knight“ in dem Pilotfilm. Außerdem spielte er in den 60er Jahren die Rolle des Admiral Harriman Nelson in der TV-Serie Die Seaview – In geheimer Mission. An der Seite von Yul Brynner und George Chakiris verkörperte er 1963 den Hohepriester „Ah Min“ in dem Maya-Film Könige der Sonne.

    Er starb nach einer Serie von Schlaganfällen am 17. September 1984.

    Fazit des Filmes: Ebenfalls ein sehr schöner sehr spannender kleiner, aber feiner, Thriller, nach einer wahren Begebenheit, der seine Spannung konstant halten kann, bis zu seinem sehr actionreichen Showdown in der Kanalisation, ich kenne den Thriller ebenfalls seit etwa 1986, ( habe ihn auch mit meinem Papa damals auf dem WDR 3 Sender geschaut, Papa hatte ihn auch aufgenommen ) habe ihn seit etwa 2 Jahren endlich auch auf DVD, denn im Gegensatz zu meinen beiden anderen besprochenen tollen Thrillern ( "Mörderische Falle" und "Das unheimliche Fenster"...die ich, wie gesagt, nur auf VHS habe, weil es sie auf DVD noch nicht gibt )...gibt es "Schritte in der Nacht"...schon auf DVD!!!.

    5/5 Sterne

  • Sammelthread "Film Noir"Datum17.12.2020 19:43

    "Das unheimliche Fenster" ( "The Window", USA 1949 ), 73 Minuten

    Regie: Ted Tetzlaff

    Darsteller: Bobby Driscoll, Barbara Hale, Arthur Kennedy, Paul Stewart und Ruth Roman

    Der Inhalt:


    Ed Woodry, seine Frau Mary und ihr neunjähriger Sohn Tommy leben unter einfachen Verhältnissen an der New Yorker Lower East Side. In der Hitze einer Sommernacht entscheidet sich Tommy, draußen an der Feuertreppe des Hochhauses zu schlafen. Zufällig muss er Zeuge werden, wie das benachbarte Ehepaar Kellerson einen Mord an einem betrunkenen Matrosen begeht. Tommy berichtet seinen Eltern und der Polizei von der Tat, doch niemand schenkt ihm Glauben, da Tommy überall für seine lebhafte Fantasie sowie wilde Flunkereien bekannt ist. Alle nehmen an, er habe einen Albtraum gehabt oder wolle nur wichtigtun. Seine Mutter zwingt ihn sogar, sich bei den Kellersons zu entschuldigen. Als die Mutter mit ihm die Kellersons besucht, verweigert Tommy die Entschuldigung. Die Kellersons planen nun, auch den unliebsamen Zeugen umzubringen.

    Als Strafe für seine angebliche Lügengeschichte wird Tommy in sein Zimmer eingeschlossen, während seine Mutter ihre kranke Schwester besucht und der Vater sich in der Nachtschicht befindet. Die Kellersons entführen Tommy und wollen ihn in einer dunklen Seitengasse beseitigen, doch er kann zunächst entkommen. Als die Kellersons ihn wieder eingefangen haben, steigen sie mit Tommy in ein Taxi und geben sich als seine Eltern aus. Tommy bittet schreiend einen Streifenpolizisten um Hilfe, doch wird er auch von diesem nicht ernst genommen. Die Kellersons sperren ihn in ihr Appartement ein und planen ihren zweiten Mordversuch, doch Tommy kann diesmal über die Feuerleiter entkommen. Mr. Kellerson jagt weiterhin kaltblütig Tommy nach, während seine Frau zunehmend von einem schlechten Gewissen geplagt wird.

    Unterdessen ist Mr. Woodry von seiner Arbeit zurückgekehrt und bemerkt das Fehlen seines Sohnes. Er geht davon aus, dass Tommy zu seiner Mutter gegangen ist, und steigt in sein Auto. Ein verzweifelter Tommy ruft seinem Vater nach, doch der hört ihn nicht – allerdings Mr. Kellerson, der durch das Schreien nun wieder Tommys genauen Aufenthaltsort weiß. Auf der Flucht vor Mr. Kellerson findet Tommy die Leiche des toten Matrosen. Bei einer letzten Auseinandersetzung auf dem Dach eines einsturzgefährdeten Gemäuers fällt Kellerson in die Tiefe. Tommy schreit um Hilfe und wird von Polizei und Feuerwehr gerettet, seine Eltern sind nun stolz auf ihn.

    Die Biographie des Hauptdarstellers:

    Bobby Driscoll wurde am 3. März 1937 als Robert Cletus Driscoll in Cedar Rapids, Iowa, geboren, als einziges Kind von Cletus Driscoll, einem Handelsvertreter für Isolierungen und Isabell Kretz Driscoll, einer Lehrerin. Einige Monate nach seiner Geburt zog die Familie in das nahe Des Moines, wo sie bis Anfang 1943 blieb. Als ein Arzt Cletus riet, wegen seiner berufsbedingten Lungenbeschwerden in das mildere Kalifornien umzusiedeln, ließ sich die Familie in der Umgebung von Los Angeles nieder.

    Bobby Driscolls Friseur war von der Art des Jungen angetan und drängte dessen Eltern wiederholt, zu versuchen, ihn zum Film zu bringen. Der gelegentlich schauspielernde Sohn des Friseurs überredete ihn schließlich zu einem Vorsprechen bei seinem Agenten bei Metro-Goldwyn-Mayer für eine Mini-Rolle in dem Familiendrama Der Kleine Engel (Lost Angel), in dem die kleine, gerade aufstrebende Margaret O’Brien die Hauptrolle spielte. Driscoll war so überzeugend in seinem kurzen Filmdebüt, dass ihn 20th Century Fox für die Rolle des kleinen Al Sullivan, des jüngsten der fünf historischen Sullivan-Brüder, in dem Weltkriegs-Drama Fünf Helden (The Fighting Sullivans) (1944) verpflichtete.

    Wegen der Natürlichkeit in seinem Spiel und seiner besonderen Begabung, in diesem Alter schon Texte und Dialoge auswendig zu lernen, wurde er bald schon als neues Wunderkind in Hollywood gefeiert und unter den großen Studios umhergereicht. Er erhielt Filmrollen etwa in Der Sonntagsgast (Sunday Dinner For A Soldier, 1944), The Big Bonanza (1944) und in der semi-historischen Komödie So Goes My Love mit Don Ameche und Myrna Loy (1946). Daneben hatte er noch eine Anzahl kleinerer Auftritte in Filmen wie Identity Unkown (1945) und Mrs. Susie Slagel's, Heute und alle Tage (From This Day Forward) und in dem Weltkriegs-Spionage-Thriller O.S.S. mit Alan Ladd in der Hauptrolle.

    Walt Disney persönlich nahm ihn 1946 für die Rolle des kleinen Johnny in Onkel Remus’ Wunderland (Song Of The South) als ersten realen Darsteller in einem Disney-Film unter Vertrag. Mit diesem Film, einer Kombination aus Realfilm und Zeichentrick, wurde Driscoll neben seiner Kinder-Partnerin Luana Patten zum neuen, von der Kritik bejubelten Kinderstar seiner Zeit. Die US-amerikanische Presse kürte die beiden zu Walt Disneys „Sweetheart Team“. Die beiden hatten mit Ein Champion zum Verlieben (So Dear To My Heart) einen weiteren großen Kinohit an der Seite des singenden Barden Burl Ives und der Leinwandlegende Beulah Bondi. Dieser Film und die erst 1949 uraufgeführte RKO-Produktion Das unheimliche Fenster (The Window), die auf dem Kriminal-Klassiker The Boy Who Cried Murder von Cornell Woolrich aus dem Jahr 1947 basiert, brachte dem Jungen im März 1950 den Oscar (Academy Juvenile Award) als bester Kinderdarsteller des Jahres 1949 ein. The Window war ein „Low-Budget-Film“, der aber dank Driscolls Darstellung des phantasiebegabten, kleinen Aufschneiders, dem niemand glauben will, dass er einen echten Mord beobachtet hatte, ein Vielfaches seiner Produktionskosten wieder einspielte.

    Davor trat Driscoll in der musikalischen Eddie Cantor-Komödie If You Knew Susie von 1948 auf, in der er auch das erste Mal neben dem früheren Kleine-Strolche-Star Margaret Kerry spielte, mit der er wenige Jahre später in Peter Pan noch einmal zusammenarbeiteten sollte. Für seine Verkörperung des Jim Hawkins an der Seite der britischen Schauspiel-Legende Robert Newton in Walt Disneys 1950er Version des Robert Louis Stevenson-Klassikers Die Schatzinsel (Treasure Island) erhielt er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (1560 Vine Street).

    Weitere geplante große Filmprojekte wurden nicht realisiert oder anderweitig besetzt. So hatte ihn Walt Disney als Tom Sawyer vorgesehen, doch gab es, als er im richtigen Alter für die Rolle war, Schwierigkeiten wegen der Filmrechte. Dann sollte er neben Robert Newton als Bruder Tuck, einen fiktiven Gefährten Robin Hoods, nach anderen Berichten Robin Hood als Kind (in einer Art Prolog zur eigentlichen Geschichte) in dem 1952 uraufgeführten Disney-Klassiker Robin Hood und seine tollkühnen Gesellen bzw. Robin Hood, Rebell des Königs (The Story Of Robin Hood And His Merry Men) spielen, welcher dann aber mit veränderter Besetzung und Handlung produziert wurde.

    Auf der Grundlage seines zweiten Langzeit-Vertrages mit den Disney Studios konnte Driscoll 1950 an Horizon Pictures für die Doppelrolle des Josh/Danny Reed in When I Grow Up (1951) ausgeliehen werden. Neben seinen beiden Gastauftritten in Walt Disneys ersten TV Weihnachts-Shows One Hour In Wonderland 1950 und The Walt Disney Christmas Show von 1951, lieh er 1951 und 1952 Goofy Jr. in den beiden Zeichentrick-Kurzfilmen Fathers Are People und Father's Lion seine Stimme. 1952 verkörperte er „Bibi“ Bonnard, den eigentlichen Protagonisten in Richard Fleischers Mein Sohn entdeckt die Liebe (The Happy Time).

    Seinen letzten großen Welterfolg hatte Driscoll schließlich an der Seite von Kathryn Beaumont (in der Rolle der Wendy Darling) als Modell und Stimme Peter Pans in dem zwischen 1949 und 1951 produzierten, aber erst im Februar 1953 uraufgeführten Disney-Film Peter Pan.

    Mit der Zeit begann Bobby Driscoll nicht mehr in die Rollen zu passen, mit denen er zum Disney-Star geworden war. Ende März 1953 wurde sein letzter, 1949 mit den Disney Studios geschlossener Langzeit-Vertrag, der noch bis 1956 terminiert war, kurz nach der Uraufführung des Peter Pan vorzeitig aufgelöst. Nun losgelöst vom Kassenmagneten Disney, waren die anderen Hollywood Studios auch nicht mehr sonderlich an dem Jungen interessiert. Darüber hinaus war er in die Pubertät gekommen und hatte eine schwere Akne entwickelt, für die er ein besonderes Make-up verwenden musste, um wenigstens beim Fernsehen noch attraktive Rollen zu bekommen.

    Neben seiner Arbeit auf der Leinwand und im Fernsehen wirkte Bobby Driscoll von 1948 an bis 1957 auch in einer Reihe von frühen US-Familien-Hörspielen mit, die im Januar 1951 auch eine Radio-Version der Schatzinsel und im Dezember 1953 eine Hörspiel-Fassung des Peter Pan beinhaltete. Und 1954 gewann er noch einen Milky Way Gold Star Award in einer nationalen Wahl des Parent's Magazine für seine Arbeit beim Fernsehen und beim Rundfunk.

    Seine Eltern nahmen ihn von der Hollywood Professional School, die eigens für künstlerisch hochtalentierte Kinder und Jugendliche wie ihn geschaffen worden war. Stattdessen schickten sie ihn auf die öffentliche Westwood University High School, an der sein früherer Ruhm aber mehr Hindernis als Vorteil war. Neid und Hänseleien waren fast an der Tagesordnung, und er war ständiges Ziel gehässiger Bemerkungen seiner Mitschüler. Er suchte sich schließlich Freunde auch außerhalb des Schulhofes und in den ärmeren Gegenden von Los Angeles, was ihn dann auch zu seinen ersten Experimenten mit Drogen geführt haben könnte. Später äußerte Driscoll über diese Zeit: „Die anderen Jungs akzeptierten mich nicht. Sie taten, als wäre ich gar nicht da. Ich versuchte verzweifelt, einer der Gruppe zu sein. Als sie mich ablehnten, schlug ich zurück, wurde rebellisch und eingebildet – und hatte doch die ganze Zeit nur Angst.“

    Driscoll entwickelte eine Drogensucht, bis zur Einnahme von Heroin. Sein noch gut gefülltes Bankkonto erleichterte ihm dies. 1956 wurde er wegen Besitzes von Marihuana verhaftet, der Prozess aber niedergeschlagen.[16] Driscoll brannte mit seiner jungen Freundin Marilyn Jean Rush (verschiedentlich auch falsch „Brush“ geschrieben) im Dezember 1956 nach Mexiko durch, um dort zu heiraten. Nach dreimonatigem Versteckspiel kehrten sie nach Los Angeles zurück und heirateten im frühen März 1957 noch einmal offiziell. Bobby Driscoll und Marilyn Jean Rush hatten zusammen drei Kinder. 1959 kam es zur Trennung, als seine Frau von seiner Drogensucht erfuhr; 1960 erfolgte die Scheidung.

    Driscoll versuchte, sich von seinem Image als Kinderstar zu lösen. Er benutzte nun seinen Geburtsnamen „Robert“. Seine Fernsehkarriere konnte er noch mehr oder weniger erfolgreich bis 1960 fortsetzen. In dieser Zeit schaffte er es, zwei letzte Filmrollen zu bekommen. 1955 an der Seite von Cornell Wilde in Der scharlachrote Rock (The Scarlet Coat) und 1958 neben Mark Damon und Connie Stevens in dem Low-Budget-Streifen The Party Crashers, in dem er einen Jugendlichen verkörperte, der im Kampf um Anerkennung und um seine Freundin die kriminellen Unternehmungen seines Rivalen mitmacht. Die Kritiken für diesen Film – auch ihn betreffend – fielen sehr wohlwollend aus.

    Danach bekam er sein Leben immer weniger in den Griff. Weitere Begegnungen mit dem Gesetz endeten im Herbst 1961 in einer Verurteilung, die ihn in die Drogen-Klinik der staatlichen Besserungsanstalt von Kalifornien in Chino brachte. Als er im Frühjahr 1962 als gesund entlassen wurde, hätte er gerne ein Comeback versucht, wurde aber aufgrund seiner Vorstrafe als Drogenabhängiger von den Filmstudios abgelehnt. „Ich wurde auf einem seidenen Kissen getragen … und dann auf den Müll geworfen.“, traf Driscoll ein verbittertes Resümee seiner Karriere.

    1965, nachdem seine Bewährungszeit abgelaufen war, beschloss Robert Driscoll, nach New York zu ziehen, in der Hoffnung, am Broadway eine neue Karriere und damit ein neues Leben beginnen zu können. Doch auch hier wollte ihn niemand mehr engagieren. Sein Ruf war ihm bereits vorausgeeilt.

    In Andy Warhol's sogenannter „Greenwich Village Art Community“ – The Factory – begann sich Driscoll wieder auf seine künstlerischen Talente zu besinnen, die bereits der New Art-Impressionist Wallace Berman in Los Angeles in ihm erkannt und gefördert hatte, dessen „Art Circle“ (auch bekannt als Semina Culture) er sich 1956 angeschlossen hatte. Seine Collagen und sogenannten "cardboard-mailer" (künstlerisch gestaltete Briefumschläge) werden in heutigen Kunst-Katalogen als außergewöhnlich bis brillant gewürdigt. Einige davon sind heute im Santa Monica Museum of Art in Los Angeles ausgestellt.

    1965 hatte er seinen letzten bekannten Zelluloid-Auftritt in Piero Heliczers Underground-Experimentalfilm Dirt.

    Etwa zur Jahreswende 1967/1968 verließ Robert Driscoll Warhols Entourage und The Factory und verschwand völlig verarmt und desillusioniert in Manhattans Untergrund. Am 30. März 1968 fanden zwei spielende Jungen seine Leiche in einem verlassenen und heruntergekommenen Mietshaus in der East 10th St. in East Village. Er war an Herzversagen gestorben. Ursache war eine fortgeschrittene koronare Arterienverkalkung als Folge seines langjährigen Drogenkonsums, wie die Autopsie ergab. Es wurden weder frische Nadeleinstiche noch Drogen in seinem Körper gefunden.

    Als nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist kein Angehöriger seinen Leichnam beanspruchte, und seine Identität zunächst nicht ermittelt werden konnte, wurde er als unbekannter Heimatloser in einem Massengrab auf New York's Armenfriedhof, dem sogenannten „Potter's Field“ auf Hart Island beerdigt. Erst gegen Ende des Jahres 1969, etwa neunzehn Monate nach seinem Tod, führte ein Abgleich seiner Fingerabdrücke zu seiner Identifikation. Da Bobbys Vater im Sterben lag, hatte seine Mutter befreundete Angestellte des Disney-Konzerns um Hilfe bei der Suche nach ihrem Sohn gebeten, die ihre bestehenden Kontakte nach New York nutzten.

    Bobby Driscolls früher Tod wurde in der Öffentlichkeit erst 1971/1972 durch die Wiederaufführung seines ersten Disney-Klassikers Onkel Remus' Wunderland bekannt, als Reporter nach dem Verbleib der Hauptdarsteller fahndeten. In einem Interview mit der Mutter erfuhren sie die Umstände seines Todes. Driscolls sterbliche Überreste ruhen bis heute auf Hart Island. Sein Name ist auf dem Grabstein seines Vaters verzeichnet worden, ein sogenanntes Kenotaph.

    Fazit des Filmes: Ein sehr spannender genialer kleiner Thriller, den ich, als kleiner Junge ( 1986...im Alter von 10/11 Jahren ) das erste Mal mit meinem Papa im Fernsehen gesehen hatte, er hatte ihn damals noch auf VHS aufgenommen, ich habe ihn heute auch auf VHS, denn auf DVD gibt es ihn leider noch nicht, im Gegensatz zu seinem Remake von 1965, "Ein Junge schrie Mord" den es von "Pidax" schon seit dem 01.06.2012 auf DVD ( die ich auch habe ) gibt!!!.

    5/5 Sterne

  • Noch lebende Wallace StarsDatum17.12.2020 18:20

    Helga Lehner hat auch mal beim "Kommissar" ein Mordopfer gespielt, sie spielte in einer Folge die Schwester von Karin Baal, die von einem LKW-Fahrer umgebracht worden war...die Folge, die übrigens ein Highlight der genialen Krimiserie ist, hieß, "Die Anhalterin"!!!.

  • Sammelthread "Film Noir"Datum17.12.2020 01:17

    "Mörderische Falle" ( Hit and run, USA 1957 ), 87 Minuten

    Regie: Hugo Haas

    Darsteller: Hugo Haas, Cleo Moore, Vince Edwards, Dolores Reed, Mari Lea, Pat Goldin und anderen

    Der Inhalt:

    Der wohlhabende Witwer Gus Hilmer heiratet die junge Tänzerin Julia, hinter der auch sein junger Freund und Angestellter Frankie her ist. Um die attraktive Blondine für sich zu gewinnen, schreckt Frankie nicht einmal davor zurück, Hilmer umzubringen. Bei der Testamentseröffnung taucht überraschend dessen Zwillingsbruder David auf, der Gus täuschend ähnlich sieht. Damit beginnen schreckliche Stunden für die junge Witwe und ihren Liebhaber.

    In diesem Thriller von 1957 ist der gebürtige tschechische Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Hugo Haas ( * 1901 in Brünn...Österreich-Ungarn, + 1968 in Wien ) in einer Doppelrolle ( er schrieb hier auch das Drehbuch und führte Regie ) zu sehen, der in einem Mordkomplott gerät und den Spieß am Ende umdreht und sich an die rächt, die seinen Bruder ( auch Hugo Haas ) umgebracht haben.

    Die Biographie des Hauptdarstellers:

    Hugo Haas wurde 1901 in Brünn in einer jüdischen Familie als Sohn des Schuhmachers Zigmund Haas und seiner aus Odessa stammenden Frau Olga, geb. Epstein, geboren, der Komponist Pavel Haas war sein Bruder. Nach seiner Schulzeit, während der er auch Gesangsunterricht erhielt, spielte er beim Nationaltheater in seiner Heimatstadt. Später spielte er auch auf den Bühnen in Ostrava und Olomouc. Ab 1925 war Haas Schauspieler am Nationaltheater in Prag und trat außerdem in drei Stummfilmen auf.

    In den 1930er Jahren etablierte sich Haas als Darsteller in populären Komödien wie Muži v offsidu (1931), Dobrý voják Švejk (1931), Život je pes (1933) oder Ať žije nebožtík (1935). Weiterhin als Schauspieler tätig debütierte Haas 1936 mit der Komödie Velbloud uchem jehly auch als Regisseur.

    Ein Jahr später inszenierte Haas den antifaschistischen Film Bílá nemoc, nach einem Stück von Karel Čapek. Darin spielte er selbst die Hauptrolle des Dr. Galén. Im Jahr 1939 wurde Haas aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus dem Prager Nationaltheater entlassen und emigrierte über Frankreich, Spanien und Portugal in die Vereinigten Staaten, die notwendigen Papiere hatte ihm Lída Baarová verschafft. Sein Vater und sein Bruder Pavel wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Ab 1944 stellte er in Hollywood in Nebenrollen Charaktere unterschiedlicher Nationen dar.

    Ab 1950 arbeitete Haas in Hollywood auch als Regisseur und Produzent, inszenierte aber nur wenig beachtete B-Movies. Sein bestes Werk ist vermutlich das Noir-Drama Lizzie (1957) mit Eleanor Parker in der Hauptrolle. Seine letzte Filmarbeit (Regie, Buch, Produktion, Hauptdarsteller) in den USA war das autobiographisch angehauchte Drama Paradise Alley (1962). Anfang der 1960er Jahre kehrte Haas nach Europa zurück. Nach einem kurzen Aufenthalt in Italien zog er 1961 nach Wien, wo er noch manchmal für das Fernsehen spielte. Seine alte Heimat besuchte er allerdings nur noch ein Mal: 1963 besuchte er anlässlich des 80-jährigen Gründungsjubiläums das tschechoslowakische Nationaltheater.

    Haas starb in Wien am 1. Dezember 1968 an einem Asthma-Anfall und liegt auf dem jüdischen Friedhof in Brünn neben seiner Mutter begraben. Im Jahr 2000 wurde Haas postum zum Ehrenbürger der Stadt Brünn ernannt. Sein Sohn, Ivan Haas (1939–1969) starb jung und wurde ebenfalls in dem Familiengrab in Brünn bestattet.

    Fazit: Ein sehr guter, spannender Thriller, den ich, als junger Mann 1995 das erste Mal in der ARD gesehen hatte ( habe ihn da auch aufgenommen...es gibt ihn leider noch nicht auf DVD ), die Darsteller, allen voran das Multitasking-Talent Hugo Haas besticht hier durch seine sehr intensive schauspielerische Darstellung als Opfer ( 1. Rolle ) und Rächer ( 2. Rolle ) an den Peinigern seines Zwillingbruders...toller Film, sehr sehenswert!!!.

    5/5 Sterne

  • Bei Deiner Besprechung fehlt der 30 er Jahre Horrorfilm, "Die Maske des Dr. Fu Man Chu" von 1932, mit Boris Karloff als "Fu Man Chu"!!!.

    Hier ein Ausschnitt des Filmes: https://www.youtube.com/watch?v=0OnCqcgtl-Q

  • Ich meine, mit "Intervall" in dem Film "Folterkammer" nur, dass beim Titelthema am Anfang, dass Stück, wie immer normal gespielt wird, dann sagt Christopher Lee ( Stimme "Herbert Weicker" ) was, sie wird dann kurz dafür immer kurz unterbrochen und dann läuft sie weiter!!!.

  • DER FEEDER (Edgar Wallace Hommage)Datum16.12.2020 18:49

    Weiß jemand, wo man die DVD noch bekommen kann, denn der Link funtioniert leider nicht mehr!!!.

  • Hans EpskampDatum16.12.2020 18:17
    Foren-Beitrag von Der Mönch mit der Peitsche im Thema Hans Epskamp

    Habe jetzt ENDLICH ein Autogramm von "Hans Epskamp" ( einer meiner Lieblinge bei "Wallace" ) bei Ebay erstanden!!!.

    Es ist eine Filmszene mit einem Bild von ihm ( im Postkartenformat...aus meinem Lieblingsfilm, "Der Mönch mit der Peitsche" ), auf ein DIN A 4 großes schwarzes Tonpapier-Blatt geklebt und auf einer, ebenfalls auf dem Tonpapier unter dem Filmfoto, geklebte Karteikarte mit der Unterschrift, ( "Herzlich Hans Epskamp", Berlin, 19.09.1968 )...ECHT KLASSE!!!.

    Wenn man bedenkt, wie lange ich schon nach einem Autogramm von ihm suche...bestimmt etwa 10 ( !!! ) Jahre...jetzt bekomme ich es ENDLICH!!!.

    Habe jetzt bald endlich von allen "Wallace"-Darstellern, Autogramme ( teils ja noch selbst angeschrieben, wo sie noch lebten oder noch leben...oder, wenn sie schon sehr lange tot sind...-wie von "Hans Epskamp"...-von Ebay ), ich sammle ja auch schon seit 30 Jahren ( 1990...als 14/15 jähriger...durch meinem Papa...der heute noch sammelt...angefangen )!!!.

  • Champagner Mörder (1967)Datum16.12.2020 17:28

    Genau, bei "Psycho"...seine BESTE ROLLE!!!.

    Aber wenn das Drehbuch schwach ist, kann auch ein Anthony Perkins nichts daran ändern!!!.

  • Die beiden "Fu Man Chu"-Filme ( "Todeskuss" und "Folterkammer" ) von Jess Franco schossen eben in eine ganz andere Richtung, als die besseren Filme "Ich", "Rache" und "13 Sklavinnen"...nämlich in die, des "Trashes"!!!.

    Auch das bekannte Titelthema bei der "Folterkammer", der immer wieder von Christopher Lee "im Intervall" unterbrochen wurde und dann stückweise weiter lief...das fand ich sehr ungewöhnlich und schräg!!!.

  • Und genau das, fand ich langweilig, spannender wäre gewesen, wenn sich Ellis der Festnahme entzogen hätte, geflüchtet und es am Ende noch zu einer Verfolgungsjagd auf Leben und Tod gegeben hätte...der Gangster ( Günther Stoll ) war ja schon fast freiwillig mit dem Inspektor mitgegangen, dass ist nicht gerade realistisch!!!.

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