Ich weiß, es ist halt eine Empfindung von mir und hätte ich den Film gesehen ohne die Hörspiele gesehen zu haben, hätte ich es auch akzeptiert und der Film ist ja nicht schlecht. Damals war man ja auch noch nicht soweit wie heute, englische Vokabeln zu akzeptieren. Schließlich war der Krieg gerade vorbei und die Leute waren eben nicht so mit dem englischen Sprachgebrauch aufgewachsen. Deutlich fällt das auch beim Film Vom Winde verweht auf.
Ich habe mir den ersten Film "Jagd auf Z" angesehen und war enttäuscht von der Synchronisation. Denn sowohl Steve als auch Sir Graham hat man eingedeutscht. Die Übersetzung soll laut dem Booklet von 1951 stammen und da war der Fall Gregory als Hörspiel doch gelaufen und ich kann mir nicht vorstellen, dass der NWDR damals die Namen eingedeutscht hat. Es fiel mir regelrecht schwer Steve als Eva zu akzeptieren. Ansonsten war der Film spannend und enthielt die üblichen Durbridge-Wendungen. Dafür war das Bonusmaterial der DVD sehr gut mit den übrigen drei Trailern zu den anderen Filmen und dem Interview (1. Teil) mit Durbridges Sohn. Auch die Kurzgeschichte aus dem Booklet "Paul Temple und die Puppe des Bauchredners" hat bei mir für einen vergnüglichen Lesespass gesorgt.
Das Hörspiel war sehr gut, die Darsteller waren ein wenig zu ruhig an einigen Stellen, aber gut gesprochen, so dass man mit normalen Englischkenntnissen der Story folgen konnte. Gut gefallen hat mir besonders Alice Mather als Ms. Parchment, eine geheimnisvolle Person, die immer da auftauchte, wo man sie nicht erwartet hätte. Die Bonus Disc hätte man sich evtl. schenken können, die ich meine das Interview mit Peter Cock ist zum Teil als Bonus schon in der Vandyke Affair zu hören und der Beitrag und das vermehrte Abspielen von der ursprünglichen Temple-Musik hätte man auch nicht unbedingt gebraucht. Für den Techniker ist da der Beitrag über die Restauration des Stücks schon interessanter. Aber Alles in Allen lohnt sich die Produktion.
[quote="Georg"|p7375247]Es gibt ja insgesamt 21 mehrteilige PAUL TEMPLE Hörspiele, d.h. ein gutes Drittel gab es noch nie auf Deutsch. Da wäre in Zukunft noch einiges möglich - aber wenn, dann nur im Original und ungekürzt.
Besonders da die BBC ja so einige neu produziert hat. Und da muss es schließlich Textbücher gegeben haben. Aber wahrscheinlich haben die deutschen Sender einfach nicht die Lust eines dieser Skripte übersetzen zu lassen und dann mal ein vier- oder fünfteiliges Hörspiel zu produzieren.
Mir gefällt von den beiden trotzdem der Moorefilm besser, weil Moore den britischen Humor besser rübergebracht hat, aber er war schon zu alt für die Rolle. Bei Octopussy war er richtig klasse und hier wirkte er schon etwas gelangweilt. Evtl war er sich wohl bewußt, dass er mehr sowieso nicht mehr bekommen würde und nun endgültig Abschied von der Rolle nehmen würde. Bei Connery war einfach das Problem, dass er die Rolle eigentlich nicht mehr wollte und es nur 18 Wochen Drehzeit gibt (hatte sich Connery in seinen Vertrag schreiben lassen). Also bin ich der Meinung, dass in der vorhandenen Zeit eben keine bessere Handlung gedreht werden konnte. Obwohl der Fight im Fahrstuhl von der Härte schon etwas an Liebesgrüße aus Moskau erinnerte, da an die Szene im Zug zwischen Nash und Bond.
Es ist eine Szene mehr enthalten und einige Blödeleien haben sie rausgelassen, besonders vor dem Finale. Da geht die Szene von Temples Wohnung in den Nachclub in eins über.
Unter http://www.wdr5.de/sendungen/hoerspielsp...plizen-100.html gibt es eine Live-Aufnahme des Hörspiels, die vom WDR am 04.04. gesendet wurde. Die Aufnahme stammt vom 15.03.2015 aus Köln und ist insgesamt um über 30 Minuten länger als die WDR-Hörspielfassung aus dem vergangenem Jahr. Die Rollen von Inga Busch übernimmt Anke Engelke und die Musik stammt vom Kölner Rundfunkorchester und soll auch Teile der ursprünglichen Musik des Falles Gregory haben, die nicht von Hans Jöhnson, sondern von Siegfried Franz komponiert wurde.
Habe am 15.11. das Hörspiel live auf der Bühne gesehen. War dasselbe wie im Hörspiel mit einer Ausnahme. Im zweiten Teil war noch das Ende von Teil 7 mit drin, wo Temple und Day im Wagen attackiert werden. Dadurch hat Pastewka dadurch das Finale etwas umgestrickt, wonach es meiner Meinung nach etwas schwächer geworden ist.
Der Beginn der zweiten sechs Folgen bringt uns dann wieder zum Hexer. Ich mochte schon das Buch nicht so gerne, weil ich die meisten der Kurzgeschichte für ziemlich schwach empfinde. Für die Hörspieladaption wurden zwei Geschichten ausgesucht. Bei beiden ist am Ende der Hexer wieder der lachende Dritte. Meiner Ansicht nach kommt der Darsteller des Hexers etwas zu kurz. Folge 8 hingegen ist wieder ein Highlight der Serie. Mit Horst Frank und seiner Ehefrau Brigitte Kollecker zwei wunderbare Hauptdarsteller. Der Schluss ist typisch für Wallace, der Hauptbösewicht entkommt und trotzdem schließen sich die Hauptpersonen in die Arme. Die Folgen 9 (Verrätertor) und 11 (Drei Gerechten) zählen meiner Ansicht nach zu den langweiligsten Werken Wallace und lassen sich auch nicht durch gute Darsteller retten. Anders dagegen Folge 10. Hier wird zwar der Mörder am Beginn verraten, aber die Darsteller machen vieles wieder wett. Am Besten gefällt mir Volker Brand als Inspektor Whiteside. Im letzten Teil der Zinker wird nochmal ein sehr bekannter Roman vertont. Die Schwächen hier sind im Booklett sind die Namen vertauscht und auch die Lösung wird zu schnell verraten. Fazit ist Gute Serie, zu wenig Folgen und meisten wird durch zu frühes Erkennen des Bösewichts die Spannung getrübt.
Meine Top Five: 1. Rebecca, mein erster Hitchcock, toll gespielt von Joan Fontaine und für mich als damals 12jähriger sehr unheimnlich 2. Der unsichtbare Dritte, herrliche Suspense und ein Cary Grant in Bestform 3. Der Mann der zuviel wusste, super Doris Day, die es schafft mit ihrem Singen die Familie wieder zu vereinen 4. Das Rettungsboot, beklemente Stimmung unter verschiedenen Personen 5. Der Mieter, gruseliger Stummfilm
Ich hatte damals in den 80ern schon mit fünf, sechs Jahren Kontakt zur Serie. Zwar hatten meine Mutter und mein älterer Bruder nur knapp die Hälfte der Folgen, aber im Laufe der Zeit habe ich mir den Rest auf Flohmärkten angeeignet. Von jeher mochte ich die Folge 3 Der Hexer am liebsten. Besonders die Besetzung ist absolut genial. Jürgen Thormann als wahnsinniger drogensüchtiger Anwalt war echt stark. Mich hat es auch damals nicht gestört, dass man an den Stimmen schon ziemlich früh feststellen konnte, wer der Hexer war. Das frühe Erkennen hat mich eher bei Folge 2 Der Frosch mit der Maske gestört. Ich würde hier immer den Roman vor dem Film und den Hörspielen vorziehen. Der Roman ist Wallace längstes Buch und bislang konnte keine mediale Bearbeitung des Stoffes da mithalten. Folge 4 lebt eindeutig von der Genialität von Horst Frank, der alle Register seines Könnens zieht und trotz der Kürzungen zum Roman die Folge noch passabel erscheinen lässt. Nach dem Hexer sind die Folgen 1 und 5 richtige Highlights. Besonders der rote Kreis sticht hervor, auch weil die Figur, die Manfred Steffens so genial spricht im Gegensatz zum Roman überlebt und am Ende sogar maßgeblich an der Aufklärung beteiligt ist. Die Toten Augen gefallen mir in der Besetzung ebenso gut und Günther Ungeheuer und die anderen Stars sorgen für kurzweilige Krimispannung. Dagegen kann ich mit der letzten Folge der ersten Staffel dem schwarzen Abt nicht so richtig glücklich werden. Vor allem weil die Figur des Abtes so am Rande aufgeklärt wird. Demnächst folgt eine Kurzbewertung der übrigen sechs Folgen.
Nachdem ich mir nunmehr des zweiten Teil einige Male angehört habe, muss ich dabei bleiben, was ich schon beim ersten Teil geschrieben habe. Die erste Ebene ist sehr gut, bis auf den Abbruch, bei dem dem Hörer mitgeteilt wird, dass hier der Text nicht mehr vorhanden ist. Das hätte man evtl. etwas eleganter lösen können. Oder man hätte vielleicht sich doch der englischen Version bedienen sollen. Aber das Ende gefiel mir nicht so gut, weil der bekannte Durbridge-Epiolog fehlte. Und vor allem wird nicht klargemacht, warum Charlie auf der Coctailparty auftauchte. Im Buch Mr. Rossiter empfiehlt sich wird das Auftauchen des Butlers plausibel erklärt. Zudem wird im Curzonfall zudem erwähnt, dass Temple die Verdächtigen in seine Wohnung im Fall Gregory eingeladen hat. Der Song im Brazil (im Original Madrid) stört mich dagegen nicht. Er verleitet sogar ein wenig zum schmunzeln. Die direkt nachfolgende Szene mit Madison, Temple und Zola ist echt Temple bis auf den Schluss der Szene, der bei Darsteller Pastewka die Resignation für einige Momente hervorruft. Die Zwischensequenzen von den Darstellern empfinde ich hier ebenfalls wie im Teil 1 als störend. Ursprünglich war es ja eine Aufführung auf den Hörspieltagen 2013. Dafür hat das Stück die richtige Länge. Hier empfinde ich es als etwas zu kurz. Und da ja so gesehen das Material vorliegt, wäre es evtl. besser gewesen, das Stück noch zu verlängern und vielleicht einen Dreiteiler daraus zu machen. Werde das Stück am Samstag in Dortmund sehen, mal sehen wie es auf der Bühne wirkt.
Habe das Special zu Temple gehört. Allerdings muss ich auch hier wieder sagen, dass sich Pastewka nicht so gut auskennt, wie er meint. So ist z. B. Wolfgang Eichberger für ihn der Rollentyp des kriminälen Wahnsinnigen. Auf Eichbergers Rolle trifft das nun gar nicht zu. Im Fall Gilbert spielt Eichberger wohl den Nachclubbesitzer, der aber eher den eiskalten Geschäftsmann entspricht. Im Lawrencefall spielt er den Inspektor und im Conradfall einen Autoren, der zwar in jungen Jahren in psychologischer Behandlung war, aber auf mich nicht die Rolle des Wahnsinnigen macht. In den jeweiligen zweiten Teil des Specials geht es um die Musik nicht nur in den Temples, sondern auch in den anderen Durbridge-Verfilmungen und auch Lieder, die Peter-René Körner als Sänger gesungen hat wurden gespielt. Zudem wurde auch ein Lied gespielt, das René Deltgen gesungen hat, nämlich der Theodor im Fußballtor. Auch ist einiges ausgelassen worden, mich hätte z. B. gefreut, wenn über Alwin Joachim Meyer kurz berichtet worden wäre, der in sieben Temples jeweils zumindest eine kleine Rolle hatte. Im Download war das Special nicht enthalten. Man musste sich schon die Sendung anhören oder aufzeichnen.
Unter https://www.youtube.com/watch?v=fq9xyTGyXA8 gibt es ein Interview mit Pastewka über das Hörspiel. Unter anderem erwähnt er auch, dass die komplett gefundenen Seiten in beim NDR und WDR ein vierstündiges Hörspiel gebracht hätten. Auch wie er im Hörspiel an einer Stelle sagt, dass man heute nicht mehr so viele Darsteller für ein Hörspiel zusammenbringen kann, halte ich für ein Gerücht, denn z. B. Otherland hatte eine Lauflänge von fast 24 Stunden und auch eine Menge an Darstellern. Und muss man denn unbedingt Stars hören? Man kann auch mit jungen Nachwuchsschauspielern gute Produktionen aufnehmen und wozu bezahle ich Rundfunkgebühren?
Mich hat das Werk ein wenig enttäuscht. Ich habe mir letztes Jahr das britische Hörspiel gekauft und das war von den Neuvertonungen der BBC das Zweitbesste nach Paul Temple und Steve. Ich betrachte das Hörspiel mal auf zwei Ebenen. Die erste Ebene ist der Originalfall. Der ist soweit ganz in Ordnung. Man kann sich zwar über den Titel streiten, aber da eh nur der erste Fall Affäre hieß, und die anderen Fälle als Paul Temple und der Fall... betitelt wurde, will ich da nicht so kleinlich sein. Zwar schien es so, als wären einige der Darsteller nicht so im Text drin, aber bei den vielen Sergeanten, die Inga Busch darstellte schon mal durcheinander kommen. Vor allem muss ich hier kritisieren, dass Inspektor Vosper ganz weggelassen wurde. Aber diese Rolle fiel wahrscheinlich der Schere zum Opfer. Janina Sachau muss ich Gubanov recht geben, spielt ihre Rolle als Steve zu modern und teilweise etwas zu hektisch. Besonders deutlich wird das in den Szenen bei der Garage und die Szene in Seaburn, bei der der Temple-Wagen abgedrängt wird. Dagegen gefällt mir die Cliffhänger-Szene sehr gut und erinnert sehr an die klassischen Hörspiele. Hier macht Janina Sachau wirklich einen guten Job. Ich habe sie auch mal in dem Hörspiel "Das Testament des Dr. Mabuse vom WDR gehört, wo sie insgesamt deutlich besser war. Bastian Pastewka gibt sich alle Mühe und ihm gelingt es eigentlich ganz gut der Rolle von Temple neues Leben einzuhauchen auch wenn er an Deltgen nicht rankommen kann. Kai Magnus Sting gefiel mir gefiel mir gut in seinen verschiedenen Rollen. Besonders als Sir Graham war er ein Ersatz für Kurt Lieck. Und auch Alexis Kara gefiel mir. Inga Busch war in den meisten Rollen zu hören und auch sie meisterte die Rollen ganz ordentlich. Aber dann die zweite Ebene, die Zwischenkommentare. Immer wieder wurde im Vorfeld erwähnt, dass Pastewka sich mit den Temples auskennt. Aber da waren einige eklatante Fehler, so z. B. die Annahme, dass Frauen nur Frauen sind. Gewiss Gregory ist keine Frau, aber es gibt auch Hörspiele (zwar nicht in Deutschland) bei denen der geheimnisvolle Fädenzieher im Hintergrund eine Frau ist. Im Fall Spencer wird keine Schallplatte gespielt, auf der ein Schuss zu hören ist und auch gibt es keine Nachricht von Spencer, sondern die Aufforderung: Fragen Sie Spencer nach Mein Herz und Harry. Pastewka hat im WDR ein Interview gegeben, bei dem er erläutert, dass im Gegensatz zur BBC kein reines Vintages Hörspiel gemacht werden sollte und er deshalb zwischendurch immer wieder erklärend eingreift. Meiner Meinung nach hat man hier viel Potential verschenkt, aber es war trotzdem schön mal wieder ein neues deutsches Durbridge-Horspiel zu hören. Man kann auf den zweiten Teil durchaus gespannt sein.
Meiner Meinung nach ist es bei keinem der anderen Temples einfacher auf den geheimnisvollen Mr. Madison zu kommen. Ansonsten gefällt mir die Geschichte aber. Besonders hervorheben möchte ich hier die Besetzung von Steve mit Ursula Langrock, die der Rolle mehr Sex-Apeal gibt als die anderen Darstellerinnen. Aber um noch mal auf meine Kritik zu kommen, die Story wirkt schon sehr auf dem Reißbrett konstruirt. Erfreulich ist aber z. B. dass bei den Darstellern wieder Curt Faber als Inspektor Vosper diesmal (weiß jemand warum dieser immer einen neuen Darsteller bekam?) dabei ist. Für einen Inspektor hat er die richtige Stimme. Auch Alf Marholm wirkt in seiner kleinen Inspektorenrolle gut besetzt. Ein Highlight ist für mich auch wieder Alwin Joachim Meyer als Chuncky Brooks. Leider sind Meyers Rollen immer sehr klein und hier muss er auch wieder früh sterben, nicht ohne wie im Fall Jonathan noch einen wichtigen Hinweis zu röcheln. Im Roman, den Durbridge rund 30 Jahre später veröffentlichte, ist das Ende etwas anders geschrieben worden. Im Hörspiel ist es aber dramatischer.
Bin sehr gespannt. Hoffe, dass diese Fassung evtl. besser ist, als die WDR-Fassung. Bei der halte ich Teile der Besetzung für falsch. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich von der guten BBC-Umsetzung des Stoffes beeinflusst war, bei der mir besonders der Danny Clayton gefallen hat. Dieser wird beim WDR durch Günther Ungeheuer gesprochen. Meiner Ansicht wirkt der zu Ruhig in seiner Rolle. Auch die Neubesetzung von Charlie gefällt mir nicht.
Dieser Fall ist für mich der letzte der klassischen Temples. Zum letzten Mal hören wir hier Herbert Hennies als Charlie, der sich sehr jung immer anhört und dabei bei dieser Produktion schon 62 Jahre alt war. Im Gegensatz zum Vorgänger (der Fall Conrad) ist hier der geheimnisvolle Unbekannte im Hintergrund wieder deutlich zu spüren. Paul und Steve sind einmal mehr in Hochform und nach der Erfahrung am Anfang lässt Temple seine Frau auch nicht mehr alleine. Besonders gruselig wirken die Szenen im Garten von Dr. Benkeray und besonders die dramatische Szene im Breakwaterhouse. Wirkt viel intensiver als die Szene im Curzon-Fall als die Temples auch im knapper Not aus einem brennenden Haus entkommen konnten. Ein Satz sei noch gesagt, wahrscheinlich schrieb Durbridge in dieser Phase nicht mehr so viele Hörspiele, weil er nunmehr sehr viel fürs Fernsehen arbeitete und auch vermehrt Bücher schrieb. In England überbrückte man die Templelose Zeit mit Zweitproduktionen z. B. Vandyke oder Jonathan.
Ich finde das Hörspiel gar nicht so schlecht. Als ich es das erste Mal komplett gehört habe, gefiel es mir gar nicht. Aber nach dem zweiten, dritten Hören gefiel es mir schon besser. Auch bei der Besetzung habe ich nicht so viel zu meckern. Das die Besetzung der meisten Rollen bei den vorherigen Temples eben anders ist,ist halt ein Zeichen der Zeit, weil ja das Fernsehen in den 60er Jahren mehr in den Focus gerückt ist, weshalb die vorherigen Radiosprecher sich dann eben wahrscheinlich diesem Medium zugewendet haben. Paul Klinger als Temple ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber er macht seine Sache doch ganz gut. Er hört sich eine Spur ruhiger an als vorher Deltgen. Und Herbert Staß als Inspektor ist auch relativ gut besetzt. Ernst Hilbich als Diener Ricky in Vertretung von Charlie ist urkomisch vor allem er ist noch ein wenig unterwürfiger als Charlie vorher und Alwin Michael Rüffer als Davies ist auch hörenswert. Eine weitere Anmerkung sei nicht nur bei der Rolle von Steve hat man verschiedene Sprecher ausgewählt, auch Inspektor Vosper hat in jeder Serie, in der er vorkommt einen anderen Sprecher. Nur in der Urversion von Gregory und im Fall Curzon ist es derselbe Darsteller.