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  • Ich weiß, es ist halt eine Empfindung von mir und hätte ich den Film gesehen ohne die Hörspiele gesehen zu haben, hätte ich es auch akzeptiert und der Film ist ja nicht schlecht. Damals war man ja auch noch nicht soweit wie heute, englische Vokabeln zu akzeptieren. Schließlich war der Krieg gerade vorbei und die Leute waren eben nicht so mit dem englischen Sprachgebrauch aufgewachsen. Deutlich fällt das auch beim Film Vom Winde verweht auf.

  • Ich habe mir den ersten Film "Jagd auf Z" angesehen und war enttäuscht von der Synchronisation. Denn sowohl Steve als auch Sir Graham hat man eingedeutscht. Die Übersetzung soll laut dem Booklet von 1951 stammen und da war der Fall Gregory als Hörspiel doch gelaufen und ich kann mir nicht vorstellen, dass der NWDR damals die Namen eingedeutscht hat. Es fiel mir regelrecht schwer Steve als Eva zu akzeptieren. Ansonsten war der Film spannend und enthielt die üblichen Durbridge-Wendungen. Dafür war das Bonusmaterial der DVD sehr gut mit den übrigen drei Trailern zu den anderen Filmen und dem Interview (1. Teil) mit Durbridges Sohn. Auch die Kurzgeschichte aus dem Booklet "Paul Temple und die Puppe des Bauchredners" hat bei mir für einen vergnüglichen Lesespass gesorgt.

  • Send for Paul TempleDatum03.06.2015 20:00
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Send for Paul Temple

    Das Hörspiel war sehr gut, die Darsteller waren ein wenig zu ruhig an einigen Stellen, aber gut gesprochen, so dass man mit normalen Englischkenntnissen der Story folgen konnte. Gut gefallen hat mir besonders Alice Mather als Ms. Parchment, eine geheimnisvolle Person, die immer da auftauchte, wo man sie nicht erwartet hätte. Die Bonus Disc hätte man sich evtl. schenken können, die ich meine das Interview mit Peter Cock ist zum Teil als Bonus schon in der Vandyke Affair zu hören und der Beitrag und das vermehrte Abspielen von der ursprünglichen Temple-Musik hätte man auch nicht unbedingt gebraucht. Für den Techniker ist da der Beitrag über die Restauration des Stücks schon interessanter. Aber Alles in Allen lohnt sich die Produktion.

  • Neue Temples?Datum07.05.2015 18:22
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Neue Temples?

    [quote="Georg"|p7375247]Es gibt ja insgesamt 21 mehrteilige PAUL TEMPLE Hörspiele, d.h. ein gutes Drittel gab es noch nie auf Deutsch. Da wäre in Zukunft noch einiges möglich - aber wenn, dann nur im Original und ungekürzt.

    Besonders da die BBC ja so einige neu produziert hat. Und da muss es schließlich Textbücher gegeben haben. Aber wahrscheinlich haben die deutschen Sender einfach nicht die Lust eines dieser Skripte übersetzen zu lassen und dann mal ein vier- oder fünfteiliges Hörspiel zu produzieren.

  • Send for Paul TempleDatum22.04.2015 17:56
    Thema von Vandyke im Forum Francis Durbridge

    Wer sucht, der findet. Die BBC hat jetzt als CD herausgebracht ein erhaltenes Exemplar von Send for Paul Temple. Zwar nicht das Original von 1938, sondern die Kanadische Produktion von 1940 mit Bernard Braden und Peggy Hassard. Aber als Bonus ist die einzig erhaltene Folge der Ursendung von 1938 The First Penguin dabei. Zudem ist als Bonus auch ein Interview mit Peter Cock enthalten. Werde es mir in den nächsten Tagen anhören und dann weiter berichten.

  • Mir gefällt von den beiden trotzdem der Moorefilm besser, weil Moore den britischen Humor besser rübergebracht hat, aber er war schon zu alt für die Rolle. Bei Octopussy war er richtig klasse und hier wirkte er schon etwas gelangweilt. Evtl war er sich wohl bewußt, dass er mehr sowieso nicht mehr bekommen würde und nun endgültig Abschied von der Rolle nehmen würde. Bei Connery war einfach das Problem, dass er die Rolle eigentlich nicht mehr wollte und es nur 18 Wochen Drehzeit gibt (hatte sich Connery in seinen Vertrag schreiben lassen). Also bin ich der Meinung, dass in der vorhandenen Zeit eben keine bessere Handlung gedreht werden konnte. Obwohl der Fight im Fahrstuhl von der Härte schon etwas an Liebesgrüße aus Moskau erinnerte, da an die Szene im Zug zwischen Nash und Bond.

  • Meine Favoriten sind:
    Der Hexer, Der Zinker, Zimmer 13, Großfuß, Der Banknotenfälscher, Die Bande des Schreckens, Der Mann, der seinen Namen änderte

  • Paul Temple und der Fall SpencerDatum12.04.2015 10:51
    Thema von Vandyke im Forum Francis Durbridge

    Paul Temple und der Fall Spencer war damals der erste Temple, den ich komplett gehört habe. 1998 brachte ihn der WDR in einer neugeschnittenen 5teiligen Fassung. Es ist insgesamt der 7 erhaltene Temple.
    Ein letztes Mal zusammen agieren hier Heinz Schimmelpfennig und Peter-René Körner zusammen, die einzeln noch jeweils ein Mal auftraten. Zum letzten Mal agierte auch in einer kleinen Rolle Curt Faber.
    Diesmal geht es um die Tochter eines Impresarios, die in ihrer Wohnung ermordet wurde. Bei ihr wurde eine Schallplatte gefunden mit einem Begleitschreiben: Es war ein Genuss - Herzlichst Spencer. Und weil die Temples kurz vorher auf der Rückfahrt von Salzburg nach London den Vater von der ermordeten Mary Dreisler. Und diese wollte sich ein Auto bei Clutch Bromten kaufen, der wiederum ein alter Bekannter von Temple ist. Dieser rät ihm die Finger von der Sache zu lassen, gibt aber den Hinweis, die Schallplatte zu spielen, die Spencer zurückgesandt hat, doch die ist verschwunden. Angeblich hat der Vater der ermordeten sie selbst aus der Wohnung geholt. Mehr möchte ich hier von Inhalt nicht verraten.
    Die Darsteller sind wie üblich bei Temple sehr spielfreudig und geben ihr Bestes. Neu dabei sind hier in einer sehr kleinen Rolle, der spätere Wallace Darsteller Pinkas Braun, Elfriede Irrall, Luise Cleve, Paul Walter Jakob und vor allem Friedrich W. Bauschulte, der später Professor van Dusen spielte. Hier möchte ich besonders Peter-René Körner hervorheben, der in seiner Rolle diesmal auch singen muss und das hervorragend macht, er hat ja neben seiner Schauspieltätigkeit auch Schlager gesungen.
    Fazit: Es ist wie üblich sehr spannend, aber wenn man die Templehörspiele kennt, merkt man, dass Durbridge hier viele Bausteine verwendet, die er auch schon in anderen Hörspielen verwendet hat. So erinnert fast die komplette erste Stunde an den Beginn des Falles Jonathan, nur dass hier ein junges Mädchen ermordet wurde. Auch aus dem Fall Vandyke sind einige Handlungstränge wieder zu erkennen, so der Anruf des Mädchens bei den Temples, in dem es sie auffordert sie zu besuchen.
    Zudem ist es der einzige Fall wo Steve den geheimnisvollen Drahtzieher im Hintergrund nicht persönlich kennenlernt. Sie hat keine einzige Szene mit dem, der sich hinterher als Spencer herausstellt.

  • Paul Temple und die Affäre GregoryDatum11.04.2015 20:43
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Paul Temple und die Affäre Gregory

    Es ist eine Szene mehr enthalten und einige Blödeleien haben sie rausgelassen, besonders vor dem Finale. Da geht die Szene von Temples Wohnung in den Nachclub in eins über.

  • Eure LieblingshörspieleDatum09.04.2015 18:45
    Thema von Vandyke im Forum Francis Durbridge

    Welches sind Eure Lieblingshörspiele von Francis Durbridge? Möglich sind alle deutsch- und englischsprachigen Hörspiele. Und welche mögt Ihr gar nicht? Da es von einigen Hörspielen mehrere Versionen gibt, bitte auch vermerken, welche Version Ihr meint, Paul Temple und der Fall Gregory gibt es in einer Variation von 2014 (Studioversion) und 2015 (Live aus Köln), sind zwar mit fast denselben Darstellern, aber doch gibt es Unterschiede

    Meine sind:

    1. Paul Temple und der Fall Lawrence vom WDR
    hoher Spannungsfaktor, gute Darsteller besonders Peter-René Körner als Inspektor, sehr überraschende Auflösung am Ende
    2. La Boutique vom SRF
    diese Version gefällt mir schon um einiges Besser als die deutsche Fassung und sie ist vor allem auch um rund 20 Minuten länger
    3. Paul Temple and the Geneva Mytery BBC
    mir gefällt die englische Version besser als die beiden deutschen Varianten, weil meines Erachtens die Darsteller besser in die Rollen passen, insbesondere Nigel Graham, der im Gegensatz zu Günther Ungeheuer auch noch
    relativ jung klingt und Marjorie Westbury gefällt mir in ihrer enthusiastischen Art um Längen besser als Irmgard Först und wer dem englischen normal mächtig ist, dürfte auch kaum Schwierigkeiten mit dem Verständnis haben
    4. Der Fall Greenfield SDR
    kurzweiliger Krimi für Zwischendurch aus dem legendären Studio 13 dem Studio für Kriminalisten
    5. Paul Temple and Steve BBC
    Sehr gut gemachtes Remake im Vintage-Still, die Temples jagen Dr. Belasco und Gerda Stevenson zeigt in ihrer Rolle als Steve alle schauspielerischen Facetten der Hörspielkunst
    6. Paul Temple und der Fall Vandyke NWDR
    spannender Klassiker bei dem zu beachten ist, bevor man in einer fremden Wohnung ans Telefon geht immer nachsehen, wo das Telefon steht.
    7. Nur über meine Leiche SDR
    noch ein vergnügliches Kurzhörspiel, bei dem man zwischen den Zeilen "hören" kann, dass die Darsteller den Hörer ein wenig auf die Schippe nehmen
    8. Paul Temple and the Gregory Affair BBC
    Da Gregory ja fast überall verloren ging, war es die erste Neuproduktion und die ist sehr gut gelungen
    9. Paul Temple und der Fall Jonathan NWDR
    gutgemachter Klassiker mit lustigen Zwischenbemerkungen, Beispiel Steve spricht mit einem Verdächtigen über die Farbe Grau und dieser wird dann verhaftet und Steves Kommentar: Es sieht so aus, als würden Sie bald grau-
    gestreift tragen
    10. Paul Temple Intervenes
    weil es einfach das älteste erhaltene Exemplar ist

    Die schlechtesten Drei
    1. Paul Temple und der Conrad-Fall BR
    das schlechteste Temple-Hörspiel überhaupt - beim WDR versuchen sie wenigstens die englische Aussprache hinzubekommen, hier überhaupt nicht und die Darsteller wirken sehr gelangweilt
    2. Paul Temple und der Fall Genf WDR
    die Darsteller haben zwar bekannten Namen, sind aber meiner Meinung nach schlecht besetzt
    3. Tief in der Nacht MDR
    Ein Versuch Nostalgie in ein modernes Kleid zu packen

  • Paul Temple und die Affäre GregoryDatum08.04.2015 05:53
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Paul Temple und die Affäre Gregory

    Unter http://www.wdr5.de/sendungen/hoerspielsp...plizen-100.html gibt es eine Live-Aufnahme des Hörspiels, die vom WDR am 04.04. gesendet wurde. Die Aufnahme stammt vom 15.03.2015 aus Köln und ist insgesamt um über 30 Minuten länger als die WDR-Hörspielfassung aus dem vergangenem Jahr. Die Rollen von Inga Busch übernimmt Anke Engelke und die Musik stammt vom Kölner Rundfunkorchester und soll auch Teile der ursprünglichen Musik des Falles Gregory haben, die nicht von Hans Jöhnson, sondern von Siegfried Franz komponiert wurde.

  • Paul Temple und die Affäre GregoryDatum23.11.2014 15:34
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Paul Temple und die Affäre Gregory

    Habe am 15.11. das Hörspiel live auf der Bühne gesehen. War dasselbe wie im Hörspiel mit einer Ausnahme. Im zweiten Teil war noch das Ende von Teil 7 mit drin, wo Temple und Day im Wagen attackiert werden. Dadurch hat Pastewka dadurch das Finale etwas umgestrickt, wonach es meiner Meinung nach etwas schwächer geworden ist.

  • Der Beginn der zweiten sechs Folgen bringt uns dann wieder zum Hexer. Ich mochte schon das Buch nicht so gerne, weil ich die meisten der Kurzgeschichte für ziemlich schwach empfinde. Für die Hörspieladaption wurden zwei Geschichten ausgesucht. Bei beiden ist am Ende der Hexer wieder der lachende Dritte. Meiner Ansicht nach kommt der Darsteller des Hexers etwas zu kurz. Folge 8 hingegen ist wieder ein Highlight der Serie. Mit Horst Frank und seiner Ehefrau Brigitte Kollecker zwei wunderbare Hauptdarsteller. Der Schluss ist typisch für Wallace, der Hauptbösewicht entkommt und trotzdem schließen sich die Hauptpersonen in die Arme. Die Folgen 9 (Verrätertor) und 11 (Drei Gerechten) zählen meiner Ansicht nach zu den langweiligsten Werken Wallace und lassen sich auch nicht durch gute Darsteller retten. Anders dagegen Folge 10. Hier wird zwar der Mörder am Beginn verraten, aber die Darsteller machen vieles wieder wett. Am Besten gefällt mir Volker Brand als Inspektor Whiteside. Im letzten Teil der Zinker wird nochmal ein sehr bekannter Roman vertont. Die Schwächen hier sind im Booklett sind die Namen vertauscht und auch die Lösung wird zu schnell verraten.
    Fazit ist Gute Serie, zu wenig Folgen und meisten wird durch zu frühes Erkennen des Bösewichts die Spannung getrübt.

  • Meine Top Five:
    1. Rebecca, mein erster Hitchcock, toll gespielt von Joan Fontaine und für mich als damals 12jähriger sehr unheimnlich
    2. Der unsichtbare Dritte, herrliche Suspense und ein Cary Grant in Bestform
    3. Der Mann der zuviel wusste, super Doris Day, die es schafft mit ihrem Singen die Familie wieder zu vereinen
    4. Das Rettungsboot, beklemente Stimmung unter verschiedenen Personen
    5. Der Mieter, gruseliger Stummfilm

  • Ich hatte damals in den 80ern schon mit fünf, sechs Jahren Kontakt zur Serie. Zwar hatten meine Mutter und mein älterer Bruder nur knapp die Hälfte der Folgen, aber im Laufe der Zeit habe ich mir den Rest auf Flohmärkten angeeignet. Von jeher mochte ich die Folge 3 Der Hexer am liebsten. Besonders die Besetzung ist absolut genial. Jürgen Thormann als wahnsinniger drogensüchtiger Anwalt war echt stark. Mich hat es auch damals nicht gestört, dass man an den Stimmen schon ziemlich früh feststellen konnte, wer der Hexer war. Das frühe Erkennen hat mich eher bei Folge 2 Der Frosch mit der Maske gestört. Ich würde hier immer den Roman vor dem Film und den Hörspielen vorziehen. Der Roman ist Wallace längstes Buch und bislang konnte keine mediale Bearbeitung des Stoffes da mithalten. Folge 4 lebt eindeutig von der Genialität von Horst Frank, der alle Register seines Könnens zieht und trotz der Kürzungen zum Roman die Folge noch passabel erscheinen lässt. Nach dem Hexer sind die Folgen 1 und 5 richtige Highlights. Besonders der rote Kreis sticht hervor, auch weil die Figur, die Manfred Steffens so genial spricht im Gegensatz zum Roman überlebt und am Ende sogar maßgeblich an der Aufklärung beteiligt ist. Die Toten Augen gefallen mir in der Besetzung ebenso gut und Günther Ungeheuer und die anderen Stars sorgen für kurzweilige Krimispannung. Dagegen kann ich mit der letzten Folge der ersten Staffel dem schwarzen Abt nicht so richtig glücklich werden. Vor allem weil die Figur des Abtes so am Rande aufgeklärt wird.
    Demnächst folgt eine Kurzbewertung der übrigen sechs Folgen.

  • Paul Temple und die Affäre GregoryDatum11.11.2014 18:34
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Paul Temple und die Affäre Gregory

    Nachdem ich mir nunmehr des zweiten Teil einige Male angehört habe, muss ich dabei bleiben, was ich schon beim ersten Teil geschrieben habe. Die erste Ebene ist sehr gut, bis auf den Abbruch, bei dem dem Hörer mitgeteilt wird, dass hier der Text nicht mehr vorhanden ist. Das hätte man evtl. etwas eleganter lösen können. Oder man hätte vielleicht sich doch der englischen Version bedienen sollen. Aber das Ende gefiel mir nicht so gut, weil der bekannte Durbridge-Epiolog fehlte. Und vor allem wird nicht klargemacht, warum Charlie auf der Coctailparty auftauchte. Im Buch Mr. Rossiter empfiehlt sich wird das Auftauchen des Butlers plausibel erklärt. Zudem wird im Curzonfall zudem erwähnt, dass Temple die Verdächtigen in seine Wohnung im Fall Gregory eingeladen hat. Der Song im Brazil (im Original Madrid) stört mich dagegen nicht. Er verleitet sogar ein wenig zum schmunzeln. Die direkt nachfolgende Szene mit Madison, Temple und Zola ist echt Temple bis auf den Schluss der Szene, der bei Darsteller Pastewka die Resignation für einige Momente hervorruft.
    Die Zwischensequenzen von den Darstellern empfinde ich hier ebenfalls wie im Teil 1 als störend.
    Ursprünglich war es ja eine Aufführung auf den Hörspieltagen 2013. Dafür hat das Stück die richtige Länge. Hier empfinde ich es als etwas zu kurz. Und da ja so gesehen das Material vorliegt, wäre es evtl. besser gewesen, das Stück noch zu verlängern und vielleicht einen Dreiteiler daraus zu machen.
    Werde das Stück am Samstag in Dortmund sehen, mal sehen wie es auf der Bühne wirkt.

  • Paul Temple und die Affäre GregoryDatum11.11.2014 05:49
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Paul Temple und die Affäre Gregory

    Habe das Special zu Temple gehört. Allerdings muss ich auch hier wieder sagen, dass sich Pastewka nicht so gut auskennt, wie er meint. So ist z. B. Wolfgang Eichberger für ihn der Rollentyp des kriminälen Wahnsinnigen. Auf Eichbergers Rolle trifft das nun gar nicht zu. Im Fall Gilbert spielt Eichberger wohl den Nachclubbesitzer, der aber eher den eiskalten Geschäftsmann entspricht. Im Lawrencefall spielt er den Inspektor und im Conradfall einen Autoren, der zwar in jungen Jahren in psychologischer Behandlung war, aber auf mich nicht die Rolle des Wahnsinnigen macht. In den jeweiligen zweiten Teil des Specials geht es um die Musik nicht nur in den Temples, sondern auch in den anderen Durbridge-Verfilmungen und auch Lieder, die Peter-René Körner als Sänger gesungen hat wurden gespielt. Zudem wurde auch ein Lied gespielt, das René Deltgen gesungen hat, nämlich der Theodor im Fußballtor.
    Auch ist einiges ausgelassen worden, mich hätte z. B. gefreut, wenn über Alwin Joachim Meyer kurz berichtet worden wäre, der in sieben Temples jeweils zumindest eine kleine Rolle hatte.
    Im Download war das Special nicht enthalten. Man musste sich schon die Sendung anhören oder aufzeichnen.

  • Paul Temple und die Affäre GregoryDatum05.11.2014 17:23
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Paul Temple und die Affäre Gregory

    Unter https://www.youtube.com/watch?v=fq9xyTGyXA8 gibt es ein Interview mit Pastewka über das Hörspiel. Unter anderem erwähnt er auch, dass die komplett gefundenen Seiten in beim NDR und WDR ein vierstündiges Hörspiel gebracht hätten.
    Auch wie er im Hörspiel an einer Stelle sagt, dass man heute nicht mehr so viele Darsteller für ein Hörspiel zusammenbringen kann, halte ich für ein Gerücht, denn z. B. Otherland hatte eine Lauflänge von fast 24 Stunden und auch eine Menge an Darstellern. Und muss man denn unbedingt Stars hören? Man kann auch mit jungen Nachwuchsschauspielern gute Produktionen aufnehmen und wozu bezahle ich Rundfunkgebühren?

  • Paul Temple und die Affäre GregoryDatum03.11.2014 20:32
    Foren-Beitrag von Vandyke im Thema Paul Temple und die Affäre Gregory

    Mich hat das Werk ein wenig enttäuscht. Ich habe mir letztes Jahr das britische Hörspiel gekauft und das war von den Neuvertonungen der BBC das Zweitbesste nach Paul Temple und Steve. Ich betrachte das Hörspiel mal auf zwei Ebenen. Die erste Ebene ist der Originalfall. Der ist soweit ganz in Ordnung. Man kann sich zwar über den Titel streiten, aber da eh nur der erste Fall Affäre hieß, und die anderen Fälle als Paul Temple und der Fall... betitelt wurde, will ich da nicht so kleinlich sein. Zwar schien es so, als wären einige der Darsteller nicht so im Text drin, aber bei den vielen Sergeanten, die Inga Busch darstellte schon mal durcheinander kommen. Vor allem muss ich hier kritisieren, dass Inspektor Vosper ganz weggelassen wurde. Aber diese Rolle fiel wahrscheinlich der Schere zum Opfer. Janina Sachau muss ich Gubanov recht geben, spielt ihre Rolle als Steve zu modern und teilweise etwas zu hektisch. Besonders deutlich wird das in den Szenen bei der Garage und die Szene in Seaburn, bei der der Temple-Wagen abgedrängt wird. Dagegen gefällt mir die Cliffhänger-Szene sehr gut und erinnert sehr an die klassischen Hörspiele. Hier macht Janina Sachau wirklich einen guten Job. Ich habe sie auch mal in dem Hörspiel "Das Testament des Dr. Mabuse vom WDR gehört, wo sie insgesamt deutlich besser war.
    Bastian Pastewka gibt sich alle Mühe und ihm gelingt es eigentlich ganz gut der Rolle von Temple neues Leben einzuhauchen auch wenn er an Deltgen nicht rankommen kann. Kai Magnus Sting gefiel mir gefiel mir gut in seinen verschiedenen Rollen. Besonders als Sir Graham war er ein Ersatz für Kurt Lieck. Und auch Alexis Kara gefiel mir. Inga Busch war in den meisten Rollen zu hören und auch sie meisterte die Rollen ganz ordentlich.
    Aber dann die zweite Ebene, die Zwischenkommentare. Immer wieder wurde im Vorfeld erwähnt, dass Pastewka sich mit den Temples auskennt. Aber da waren einige eklatante Fehler, so z. B. die Annahme, dass Frauen nur Frauen sind. Gewiss Gregory ist keine Frau, aber es gibt auch Hörspiele (zwar nicht in Deutschland) bei denen der geheimnisvolle Fädenzieher im Hintergrund eine Frau ist. Im Fall Spencer wird keine Schallplatte gespielt, auf der ein Schuss zu hören ist und auch gibt es keine Nachricht von Spencer, sondern die Aufforderung: Fragen Sie Spencer nach Mein Herz und Harry.
    Pastewka hat im WDR ein Interview gegeben, bei dem er erläutert, dass im Gegensatz zur BBC kein reines Vintages Hörspiel gemacht werden sollte und er deshalb zwischendurch immer wieder erklärend eingreift.
    Meiner Meinung nach hat man hier viel Potential verschenkt, aber es war trotzdem schön mal wieder ein neues deutsches Durbridge-Horspiel zu hören. Man kann auf den zweiten Teil durchaus gespannt sein.

  • Meiner Meinung nach ist es bei keinem der anderen Temples einfacher auf den geheimnisvollen Mr. Madison zu kommen. Ansonsten gefällt mir die Geschichte aber. Besonders hervorheben möchte ich hier die Besetzung von Steve mit Ursula Langrock, die der Rolle mehr Sex-Apeal gibt als die anderen Darstellerinnen. Aber um noch mal auf meine Kritik zu kommen, die Story wirkt schon sehr auf dem Reißbrett konstruirt. Erfreulich ist aber z. B. dass bei den Darstellern wieder Curt Faber als Inspektor Vosper diesmal (weiß jemand warum dieser immer einen neuen Darsteller bekam?) dabei ist. Für einen Inspektor hat er die richtige Stimme. Auch Alf Marholm wirkt in seiner kleinen Inspektorenrolle gut besetzt. Ein Highlight ist für mich auch wieder Alwin Joachim Meyer als Chuncky Brooks. Leider sind Meyers Rollen immer sehr klein und hier muss er auch wieder früh sterben, nicht ohne wie im Fall Jonathan noch einen wichtigen Hinweis zu röcheln.
    Im Roman, den Durbridge rund 30 Jahre später veröffentlichte, ist das Ende etwas anders geschrieben worden. Im Hörspiel ist es aber dramatischer.

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