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  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Auf die Frage was ein Epigone ist, habe ich für mich eine klare Antwort. Ein Epigone ist ganz einfach ein Film, den ich, wenn ich's nicht besser wüsste, für einen echten Wallace halten würde. Die Stilmerkmale lassen sich ganz leicht von den typischen Wallace-Elementen ableiten, welche die Originalfilme im Bewusstsein der meisten Fans, ehemaligen Fans oder auch oberflächlicheren Betrachtern als typische Wallace-Filme in's Gedächtnis eingeprägt haben. Das sind natürlich in allererster Linie die relativ frühen Filme, die ja die Reihe prägten. Sie führten das ein, was die Leute an ihnen mochten. Und das waren nunmal die vom deutschen Stummfilm abgekupferten, bewusst altmodisch gehaltenen schwarzweißen Licht-Schatten-Spiele, alten Gemäuer, Käuzchenrufe, vermummten Gestalten. Wenn man sich die Statistiken ansieht, sind es auch genau diese Filme, welche sich über die Besucherzahlen nicht die geringsten Sorgen machen mussten.

    Ich hatte zwar angesichts meines Alters niemals die Ehre, Wallace im Kino kennenzulernen, bin aber zumindest insofern ein Zeitzeuge, dass ich immerhin dabei war, als sich der Erfolg der Filme im Fernsehen wiederholte. In den 70ern und frühen 80ern gab's natürlich noch kein Satellitenfernsehen und die Filme liefen erfogreich auf praktisch allen Sendern noch im Hauptabendprogramm. Und da liefen immer wieder "Frosch", "Gasthaus", "Augen", "Tuch", "Abt", etc......und nicht "Nonne", "Stecknadel", "Halbmond". Diese Filme durfte ich erst sehr viel später kennenlernen, als die Sender-Vielfalt zunahm. Wir jungen Wallace-Fans liebten die Klassiker und auch unsere Eltern, die ja cineastische Zeitzeugen waren. Die haben nie von der Stecknadel geredet...Jene Fans, die Wallace noch aus dem Kino kennen - und zwar von Anfang an - werden mir sicher beipflichten.

    Damit sind DIE WALLACE-FILME eben jene, fast jedem bekannten Klassiker. Folglich sind DIE EPIGONEN jene Filme, die diesen Klassikern am nächsten kommen. Für mich logisch. Wer mich kennt weis natürlich, dass ich damit in allererster Linie Filme wie "Henker", "Würger", "weiße Spinne" aber auch die meisten Mabuse und LWW meine. Genau diese Filme werden auch von vielen, mir bekannten, aber weniger kundigen Film-Fans für Wallace Filme gehalten. Was ich diesbezüglich von Gialli halte, habe ich an anderer Stelle hinreichend erörtert. Aber auch Filme wie "Ein Alibi zerbricht" oder "Sieben Tage Frist" sind für mich keine Epigonen. Diese Filme würde auch kaum jemand für einen Wallace halten wenn er Wallace ein bisschen kennt. Bitte nicht falsch verstehen. "Ein Alibi zerbricht" ist ein ganz wunderbarer Krimi, den ich sehr mag. Ich habe ihn ja bei meiner Besprechung mit 5 von 5 Punkten in höchsten Tönen gelobt. Aber Epigone ist er keiner. Ich würde ihn näher bei Hitchcock einordnen. Aber egal, es stört mich nicht im geringsten, wenn er im Epigonen-Grand-Prix trotzdem vertreten sein sollte. Denn er wird nicht der einzige sein, der nach meiner Betrachtungsweise kein Epigone ist. Ferner ist es ja ein Spiel und ich bin da beim Zusammenwürfeln der Filme kein Definitions-Fetischist. Vielmehr Wert lege ich auf die Platzierung....

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #14
    Zitat von Ray im Beitrag #8

    Kann mich den überwiegend sehr positiven Stimmen zu diesem Film nur anschließen. Man darf keinen typischen Giallo erwarten, insofern ist der Film möglicherweise für Leute, die mit diesem Genre nicht viel anfangen können (noch) besser geeignet. Entgegen dem irreführenden Titel ist „Der schöne Körper der Deborah“ ein hochwertiger, weit überdurchschnittlicher Thriller mehr im Stile eines Hitchcock, der generell für Krimi- und Thrillerfreunde von Interesse sein sollte.



    Hab da damals auch vor allem an dich gedacht, @patrick. Glaube auch, dass der was für dich sein könnte. Da dir "Der Killer von Wien" ja auch ganz gut gefallen hat, könnte außerdem der von mir eben im Grand-Prix-Thread erwähnte "Der Schwanz des Skorpions" dir vielleicht auch gefallen. Gleicher Regisseur, z.T. gleiche Schauspieler. Allerdings Anfang der 1970er entstanden.


    Na dann bin ich mal neugierig. Das klingt deutlich interessanter für mich als die klassischen Gialli. Das mit dem "Skorpion" muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen. Habe ja einige Gialli angetestet. Leider war "Der Killer von Wien" der einzige, der mir wirklich gut gefallen hat. Habe mich angesichts der auf mich nur durchschnittlichen Wirkung der Filme vom Genre wieder abgewandt.

    Lehne die 70er-Jahre-Thriller ja grundsätzlich nicht kategorisch ab, im Gegenteil. Habe es immer wieder versucht, aber tendenziell kommen sie in den meisten Fällen in einem Stil daher, der mich einfach nicht anspricht. Die Filmmusik, die Farbgebung, die Mode, etc. sind einfach Dinge, die meinen Geschmack nicht treffen. Bei den Horrorfilmen und internationalen Thrillern dagegen, gibt es durchaus Filme der 70er, die mir sehr gut gefallen. Mir fällt da mal gleich als erstes "Wenn die Gondeln Trauer tragen" und natürlich "Der weiße Hai" ein.

  • Blutige Seide (1964)Datum13.08.2017 21:20
    Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #14
    Im Schatten der Blu-Ray-DVD-Kombo wird auch die alte DVD von ems, die zeitweise zu Mondpreisen gehandelt wurde, wieder günstig angeboten.

    https://www.amazon.de/Blutige-Seide-Came...s=Blutige+Seide


    Bedanke mich für den Tip. Schon bestellt. Habe den Film einmal in italienischer Sprache gesehen und leider kaum etwas verstanden. Hat mich aber trotzdem einigermaßen angesprochen.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #34
    Das habe ich auch wohlwollend bemerkt. Die Parallelen zum "Gasthaus an der Themse" sind schon recht deutlich.


    Ja, das ist mir auch sofort aufgefallen, als ich den Film in den späten 80ern zum ersten Mal sah. Ein hervorragender Thriller. Unbedingt ansehen, wer ihn noch nicht kennt.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Ja, mit den 70ern hab ich's nicht so.

    Der Film ist vorgemerkt. Danke für den Tip.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #10
    ,

    Der von mehrfachen Wendungen geprägte Höhepunkt des Films erinnert an die klassischen Hammer-Thriller nach der Manier von „Ein Toter spielt Klavier“, mit dem sich „Der schöne Körper der Deborah“ sogar den Handlungsort teilt. Das immer wieder erfolgende Überwerfen von Urteilen und Vermutungen wirkt, obwohl es seine Hauptaufgabe erfüllt, den Zuschauer, der derartige Vorgänge lang vorherahnt, wenigstens in Details etwas in die Irre zu führen, ein wenig konstruiert – nicht alle Überraschungen erscheinen logisch oder bieten einen echten Mehrwert für die Story. Man hinterfragt dieses fulminante Ende aber nicht so sehr, weil man sich nach dem dialoglastigen Hauptteil über einen Aufschwung in Sachen Action freut.




    Könnte das auch etwas für mich (wenig Giallo-geneigtem) Thriller-Freund sein?

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Wertung draußen. Mit meiner Expertise bei den nicht-vornominierten kann ich wirklich nicht prahlen. Finde es aber toll, dass "Verfluchtes Amsterdam" dabei ist.

  • Bond 25Datum11.08.2017 20:37
    Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von Edgar007 im Beitrag #50
    Wow, da haben sie sich ja was vorgenommen. Außgerechnet ein Remake des m.M. nach bestn Bondfilm OHMSS zu wagen, ist schon ziemlich riskant. Ich glaube kaum, dass sie diesen Film toppen können.


    Sollte das wirklich Wahrheit werden, sehe ich's mit gemischten Gefühlen. Einerseits kann ich ja nur begrüssen, wenn man zu den Wurzeln des Bond-Genres zurückgreift. Andererseits kann auch ich mir nicht vorstellen, dass man diesen Kult-Bond der 60er in der heutigen Zeit angemessen re-maken kann. Da mache ich mir ehrlich gesagt keine großen Hoffnungen auf ein besonders gutes Gelingen. Dennoch würde gerade so ein Projekt mein Interesse auf's äußerste entfachen. Insgeheim würde ich mir so einen Versuch sogar wünschen.

  • Bewertet: "Goldeneye" (17/1995)Datum06.08.2017 21:58
    Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von Edgar007 im Beitrag #11
    Und mal ehrlich; außer CASINO ROYALE gab's auch keinen wirklich guten Bond-Film mehr mit ihm.


    Also ich habe an Skyfall und Spectre nicht wirklich viel auszusetzen. Natürlich kein Vergleich mehr zu meinen geliebten Sixties-Bonds, aber für heutige 007-Verhältnisse sind das recht gelungene Beiträge. Mit Quantum kann ich dagegen wirklich nix anfangen.


    Zitat von Ray im Beitrag #12


    Darüber, dass Storys und/oder Umsetzung nicht gut waren, besteht glaub ich weitgehend Einigkeit. Denn am Ende ist der Inhalt schon entscheidend. Dalton hat mich auch nie wirklich überezeugen können, "Lizenz zum Töten" als Film hingegen schon. Auch Lazenby lebte zu einem erheblichen Teil davon, dass der film um ihn herum so gut gelungen war. Ob er in einem anderen, weiteren Film auch überzeugt hätte? Ich weiß es nicht. Ich sehe Brosnan selbst aber auch als Schwachpunkt. Wenn man die Filme und Bond-Darsteller vor Brosnan in einen Topf schmeißt und umrührt, kommt Brosnan dem "sicher wesentlich" näher als Craig. Letzterer ist für mich aber schlicht glaubwürdiger als Brosnan. Craig hat dazu geführt, dass sich mein Blick auf Brosnan und seine Filme ein Stück weit im negativen Sinne verändert hat. Damals hab ich das noch eher hingenommen nach dem Motto "ist halt zeitgemäß" und - das darf man nicht vergessen - auch erfolgreich. Seit Craig frage ich mich, ob man nicht eher den Weg mit Dalton hätte weiter gehen sollen oder Brosnans Bond und letztlich auch die Filme anders hätte ausrichten können.


    Dalton ist der für mich mit Abstand schwächste und un-charismatischste Bond. Ich sehe ihn als totale Fehlbesetzung in der Rolle. Aber "Lizenz zum Töten" ist ein wirklich guter und extrem kurzweiliger Film, dem ich trotz und sicher nicht wegen Dalton 5 Punkte gebe. Brosnan wirkt wie eine geschniegelte Schaufensterpuppe. Optisch nicht unpassend aber ihm fehlt deutlich der urige Bond-Charme, wie ihn vor allem Sean Connery mitbrachte. Man sieht Brosnan einfach an, dass er sich in eine Schablone begeben hat. Er wirkt darin künstlich und oberflächlich. Eine nicht wirklich authentisch wirkende Bond-Kunstfigur. Bei guten Drehbüchern und Stories hätte ich damit aber gut leben können.
    Craig ist der typische Tough-Guy und erinnert in seiner Rohheit an alte Haudegen wie Charles Bronson. Seine Interpretation ist gewöhnungsbedürftig aber durchaus authentisch. Dass seine Filme den notwendigen Ernst mitbringen, ist für mich auch sehr wichtig. Das Kaspertheater, das man in der Moore-Ära oft einbaute ging mir einfach zu weit. Optisch entspricht Craig allerdings nicht meinen Bond-Vorstellungen, weshalb ich auch ihn nicht idealisieren möchte. Wenn Connery kommt, darf auch Craig nach Hause gehen.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Na dann bin ich auch dabei. Kann halt sein, dass ich da mehr oder weniger große Lücken habe. Die klassischen Epigonen, wie Mabuse, BEW, LWW, weiße Spinne, Wirtshaus von Dartmoor usw. Kenne ich natürlich, da sie ja früher im Fernsehen immer wieder auf und ab gespielt wurden. Bei den weniger herausragenden Epis kenne ich allerdings recht viele nicht.

  • Bewertet: "Goldeneye" (17/1995)Datum01.08.2017 21:39
    Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Für diese nüchterne und unverblümte Selbsteinschätzung kann man vor Brosnan fast den Hut ziehen. Allerdings sehe ich die Hauptschuld an der Mittelmäßigkeit seiner Bond-Filme gar nicht mal unbedingt bei ihm als Darsteller sondern mehr an der Umsetzung der Filme selbst. Klar liegt er in meinem persönlichen 007-Mimen-Ranking weit hinten. Aber Es fehlt praktisch in jedem dieser vier Beiträge vor allem das gewisse Etwas, das man sich von einem (guten) Bond einfach erwartet. Irgendwie wirken sie auf mich wie lieblos heruntergekurbelte Standard-Action-Streifen, die sich in Oberflächlichkeit verlieren. Bond muss einfach mehr sein und sich von sowas abheben können - quasi seinen eigenen Charme pflegen.

  • Bewertet: "Goldeneye" (17/1995)Datum31.07.2017 20:39
    Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Brosnan leitete eine Phase ein, die meine Bond-Begeisterung stark abkühlen ließ und mich sogar veranlasste zu überdenken, ob ich die Serie überhaupt weiterverfolgen sollte. Natürlich hab ich's dann doch getan. Schließlich hielten die nicht allzu kurzen Intervalle zwischen den Filmen die Neugier immer wieder am Leben. Es sollte aber bis Casino Royale dauern, dass ich Bond wieder überdurchschnittlich fand.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Ich würde sagen Eddi Arent alias Mönch (ohne Kutte)

  • Siegfried SchürenbergDatum28.07.2017 13:52
    Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von Peter im Beitrag #33
    ...... Auch mit Meyerinck wurde die Rolle später dann leider in falscher Richtung weiterentwickelt, nämlich im Niveau zusehends abwärts….




    Wie wahr, wie wahr!!! Meyerinck als Sir Arthur macht die Filme zumindest stellenweise (nämlich immer dann wenn er auftaucht) regelrecht kaputt.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Staffel 5 - Episode 10: Never, Never Say Die (Duplikate gefällig?, 17.03.1967)



    Regie: Robert Day

    Produktion: beendet am 14.02.1967

    Mit: Patrick Macnee, Diana Rigg, Christopher Lee, Jeremy Young, Patricia English, David Kernan, Christopher Benjamin, John Junkin, Peter Dennis, Geoffrey Reed, Alan Chuntz, Arnold Ridley, David Gregory, Karen Ford



    Ein großgewachsener Hühne läuft auf eine Straße, wird von einem Auto erfasst und anschließend im Spital für mausetot erklärt, was ihn aber nicht davon abhält, einfach aufzustehen und hinauszumarschieren. Nur wenige Sekunden vorher waren weder Puls noch Atmung feststellbar. Dasselbe Szenarium wiederholt sich mit demselben Autofahrer ein weiteres mal. Diesmal wird der Hühne von einem Krankentransporter abgeholt und kann sich anschließend befreien, indem er mit brachialer Gewalt den Sanitäter wie eine Puppen durch die geschlossene Tür schleuder. Danach attackiert er mehrere ahnungslose Personen und zerstört dabei immer deren elektronische Geräte, wie Radios, Funkgeräte, Fernsteuerungen, etc. Selbst Maschinenpistolen-Kugeln können dem unverwundbar erscheinenden Übermenschen nichts anhaben. Auch Steed wird im Rahmen seiner Ermittlungen von dem Riesen angegriffen und erhält unerwartete Hilfe von dem Sanitäterteam, das diesen überwältigen kann. Eine Spur führt ihn schließlich zu einem gewissen Professor Frank N.Stone, der praktisch das Ebenbild des übermenschlichen Berserkers ist, sich jedoch völlig anders verhält...

    Schon alleine die Mitwirkung des legendären Christopher Lee macht diese Folge zu einem Muss. Er agiert hier ganz im Sinne einer Hommage an seine typischen Horror-Film-Rollen wie Dracula, Frankenstein, Mumie, etc. Sehr originell ist der Name Professor Frank N.Stone (auf deutsch Frank N.Stein ). Als besonders erheiternd darf jene Szene erwähnt werden, in welcher das sehr empfindlich auf elektromagnetische Wellen reagierende künstliche Gehirn des Riese aussetzt und er unfreiwillig dieselben Manöver vollzieht, wie ein, von einem alten Mann ferngesteuertes, Boot. Letzterem rettet dies wahrscheinlich das Leben. Steed darf dann noch eine gehörige Tracht Prügel einstecken.

    Mrs.Peel sieht sich gerade im Fernsehen die schwarzweiße Avengers-Folge "The Cybernauts" an, als Steed auf dem Bilschirm erscheint und die berühmte Phrase "Mrs.Peel, we`re needed" zum Besten gibt. Tatsächlich erinnert diese Episode durchaus an die "Cybernauts". Die hier in Erscheinung tretenden Personen-Duplikate sind bemwerkenswert gerissen und man weis letzten Endes nicht mehr, wer echt ist und wer nicht.

    Fazit:


    Eine sehr Science-Fiction-lastige Folge die geschickt mit typischen Christopher-Lee-Klischees spielt und daraus sehr viel Unterhaltungswert bezieht.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Natürlich wurde hier mit Signalfarben herumexperimentiert. Es waren ja die 60er, naja Flower-Power und so ...Ich mag kräftige Buntfilm-Farben. Das ist aber natürlich Geschmackssache. Peter Cushing kommt auf jeden Fall auch noch vor. Ich bin jetzt im Sommer sehr wenig mit Filmen beschäftigt und du wirst mich sicher einholen. Ich werde sehr, sehr gemütlich weitermachen. Aber es eilt ja nicht.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von schwarzseher im Beitrag #19
    Naja.........das Auge isst ja irgendwie immer mit .....und dieser Poirot ? bin da eher zurückhaltend mit der Begeisterung.Und dann die ausgelutschte........äh.....wohl von den meisten Fans auswendig bekannte Handlung ??? oder ob da Änderungen zu erwarten sind ??
    Wie zehn kleine .....lein /dann gabs keins mehr usw .
    Wenn schon neu .....warum diese Storys ? hofft man wirklich das genug Generationen dazwischen sind und bei den Zuschauern Spannung aufkommt ?
    Also ich weiß nicht ob ich mich freuen soll.....?


    Mit den Negerlein würd ich das aber nicht vergleichen. Da gibt's unzählige Verfilmungen, beim Orient-Express hingegen nur eine mir bekannte und die halte ich für misslungen. (ja ich weis, in der Suchet-Reihe gibt's auch noch eine, aber die kenne ich nicht). Gerade bei dieser Geschichte gibt es reichlich viel Luft nach oben.

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Zitat von schwarzseher im Beitrag #107
    So nach und nach schaue ich mir die zweite Emma Peel Box an.......Farbe ist ok.....aber die Storys sind irgendwie sehr "abgedreht"? und man hat den Eindruck das es sich oft wiederholt....Krallen..Vögel .....Katzen usw. ?Bin jetzt bis Folge 8. Es fehlt mir etwas der Charme der ersten Box ? Ob das jetzt wirklich was mit s/W -Farbe zu tun hat ?
    Also ich sehe Peel und Steed wirklich gerne....aber....????


    @schwarzseher Nun, das Abgedrehte gehört wohl zum Charakter dieser Serie. M.E sind auch recht viele SW-Folgen sehr abgedreht. Ich denke da mal an "Cybernauts" oder "Man Eater of Surrey Green"...Das ist Science Fiction pur. Mir gefallen die Farb-Folgen eigentlich besser, nicht unbedingt wegen der Plots, sondern eher, weil mich das "60er-Jahre-TV-SW" nicht übermässig anspricht. Es ist nicht das kräftige und konturenhafte SW der damaligen Kinofilme, wie z.B. bei den Wallace- und Hammer-Thriller. Das TV-SW ist viel blasser und damit, zumindest für mein Auge, weniger attraktiv. Die Farben sind bei den Avengers hingegen recht schön und kräftig geraten, wenn auch nicht in allen Folgen gleich. Einen gravierenden Qualitätsunterschied in Puncto Plot kann ich allerdings zwischen den SW- und Farb-Avengers nicht unbedingt ausmachen. Mal sehen, wenn ich alle durch bin, was noch ein ganzes Weilchen dauern wird...

  • Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Ich freu mich auf die Neuverfilmung. Wirkt auf mich optisch attraktiver. Den 74er hab ich nie gemocht.

  • Sir Roger Moore gestorbenDatum24.05.2017 11:47
    Foren-Beitrag von patrick im Thema

    Auch wenn Roger Moore sich bei mir immer hinter Sean Connery und George Lazenby anstellen musste, gehört er für mich zu den ganz besonderen Kult-Bonds und hat im Rahmen der Reihe auch durchaus hervorragende Beiträge bedient. Er agierte als 007 in genau jener Zeit, als ich heranwuchs. Als Simon Templar und Brett Sinclair kenne ich ihn natürlich auch.

    Nun ist er als erster von den, erfreulicherweise recht langlebigen, Bond-Darstellern von uns gegangen.

    RIP Sir Roger Moore

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