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  • Terence Stamp gestorbenDatum17.08.2025 21:51
    Thema von Giacco im Forum Off-Topic



    Der britische Schauspieler Terence Stamp ist am 17.8. im Alter von 87 Jahren gestorben. Bekannt sein dürfter er vor allem durch seine Mitwirkung in zwei "Superman"-Filmen als Gegner von Christopher Reeve.

    Frühe Kinofilme:

    Die Verdammten der Meere (1962)
    Der Fänger (1965)
    Modesty Blaise - die tödliche Lady (1966)
    Poor Cow - Geküsst und geschlagen (1967)
    Die Herrin von Thornhill (1967)
    Teorema (1968) Pier Paolo Pasolini

  • Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    TOP CRACK - Entführen will gelernt sein - (TOP CRACK)
    Italien / BRD (1967) - R:Mario Russo DE: VHS, TV (Kino ?)
    AT: Wir klauen einen Millionär / Immmer Ärger mit den Lümmeln / Entführung ins Chaos / Die Eier- Millionäre
    Darsteller: Terry Thomas, Gastone Moschin, Didier Haudepin, Christiane Maybach, Gia Sandri, Victor Francen, Mirella Maravidi, Antonio Alteviti, Liana Ferrakian



    Der Engländer Charles und der Deutsche Karl, zwei Galgenvögel vom alten Schlag, kommen nach Rom, um das Oberhaupt des reichen Familienclans Feril zu entführen. Gestört werden sie dabei von einer jugendlichen Motorrad-Bande. Irgendwann gelingt es ihnen dann doch, den alten Herrn in ihre Gewalt zu bringen. Pech, dass seine Familie ihn nicht wiederhaben will.

    Man muss schon ein echter Fan von Terry Thomas ("Tollkühne Männer in fliegenden Kisten) oder Gastone Moschin ("7 goldene Männer") sein, um seinen Spass an dieser klamaukigen Komödie zu haben, denn sie ist ganz auf die beiden Leinwandkomiker zugeschnitten. Erwähnenswert wäre noch der damals fast 80-jährige Victor Francen als Patriarch der Familie Feril. Christiane Maybach ist zwar nur in einer Nebenrolle zu sehen, aber sie zeigt, dass sie mit fast 40 Jahren ihre Atrraktivität noch steigern konnte. Was den Berliner Produzenten Sam Waynberg dazu bewogen haben mag, die Produktion auf dem Titel der damals noch existierenden "filmblätter als "einen mysteriösen Film" anzukündigen, bleibt im Nachhinein die Frage.



    Der Film war für eine Kinoauswertung vorgesehen, denn es existieren Aushangfotos. (Top Crack - Entführen will gelernt sein).
    Im Verleihkatalog 1970/71 wird er vom "AVIS-Verleih" agekündigt: "ImmmerÄrger mit den Lümmeln" (FSK-Freigabe ab 6 und somit wohl auch mit fertiger Synchro)

  • Um die Reihe angemessen zu beenden, habe ich einen österreichischen Film ausgewählt, der mir dafür geeignet erscheint.

    DER WEIBSTEUFEL
    Österreich (1966) - R: Georg Tressler - DE: 30.6.66 - Berliner Filmfestspiele / 29-4-66 Österreich
    Prod.: Vienna-Film, Wien (Otto Dürer)
    Darsteller: Maria Emo, Sieghardt Rupp, Hugo Gottschlich, Vera Comployer, Richard Tomasella



    Droben auf dem Berg liegt der Hof Geiernest. Dort lebt der alte Bauer mit seiner bedeutend jüngeren Frau. Es geht karg und bescheiden zu, aber man ist zufrieden. Man hat sich arrangiert. Sie hat einen Versorger und er eine Frau für Heim und Herd. Körperliche Nähe scheint es nicht zu geben. Der Bauer hat Pläne. Er möchte den Dorfgasthof übernehmen und hat schon eine stattiche Summe dafür zurückgelegt, die er durch Schmuggel im großen Stil erworben hat. Der junge Gendarm, der plötzlich auf dem Hof auftaucht, will ihm das Handwerk legen, um endlich befördert zu werden. Er versucht sich mit der Frau zu verbünden, damit sie sich gegen ihren Mann wendet. Doch der hat längst gemerkt, dass der Gendarm den Reizen seiner Frau nicht abgeneigt ist. Er setzt sie unter Druck, damit sie mit ihm anbandelt. Doch beide haben bei ihren Plänen nicht an die Frau gedacht, die nun zwischen zwei Stühlen sitzt. Sie ist es, die eine Entscheidung trifft.

    Das Bühnendrama von Karl Schönherr wurde bereits vorher mehrfach verfilmt. 1966 war es ausgerechnet Georg Tressler, der den Stoff neu bearbeitete und in die damalige Gegenwart verlegte. Tressler galt eigentlich als Regisseur des modernen, zeitbezogenen Fims ("Die Halbstarken", "Endstation Liebe", "Noch minderjährig"). Er hatte sich vom Produzenten die Zusage geben lassen, bei der Inszenierung freie Hand zu haben und keine Konzessionen machen zu müssen. Gedreht wurde ab Januar 1966, wobei die Atelieraufnahmen in Salzburg-Parsch entstanden. Indem er das harte und karge Leben in den Bergen beschreibt, noch dazu in kaltem Schwarzweiß, schuf Tressler eine Art Anti-Heimatfilm. Die Dreiecks-Story lebt natürlich nicht nur von der unwirtlichen Winterlandschaft, sondern auch von ihren Darstellern. Die österreichische Schauspielerin Maria Emo, in erster Linie auf den großen Theaterbühnen zuhause, erweist sich als herbe Schönheit und ihr feinfühliges Spiel macht sie zur Idealbesetzung für die Rolle der zerrissenen Frau. Sieghardt Rupp hatte zwar schon in trivialen Heimatschnulzen vor der Kamera gestanden, doch auch er glänzt hier mit sensibler Schauspielkunst.
    Der Film nahm als österreichischer Wettbewerbsbeitrag an den Berliner Filmfestspielen teil, ging aber mehr oder weniger unter. "Werkgetreue Verfilmung des Dramas von Schönherr". Er fand keinen deutschen Verleih. Nicht einmal künstlerisch ambitionierte Firmen wie z.B: die "neue filmform" zeigten Interesse.

    "Kein kitschiges Berg-Idyll, sondern tödlicher Machtkampf. Tresslers vielleicht interessanteste Regiearbeit, die zu den bemerkenswertesten Filmen zählt, die das Österreichische Kino der Nachkriegszeit hervorgebracht hat." (film.at)

  • Vor Lotosblumen wird gewarnt (1965)Datum06.08.2025 13:01
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    VOR LOTOSBLUMEN WIRD GEWARNT - (OSS 77: OPERAZIONE FIOR DI LOTO)
    Italien/Frankreich (1965) - R: Bruno Paolinelli - Geplante deutsche Kinoauswertung nicht erfolgt.
    Darsteller: Roberr Kent (= Sandro Moretti), Dominique Boschero, Gaia Germani, Yoko Tani, Roy Moore, Jean Louis Tristan, Don Marshall



    Der chinesische Wissenschaftler Fu Ciu Yen will den Westen darüber informieren, dass Peking längst im Besitz einer Atombombe ist. Doch den Geheimdiensten der östlichen Länder gelingt es, die Chartermaschine, mit der er flüchtet, über Italien zum Absturz zu bringen. Der Chinese überlebt und wird in eine Klinik in Rom eingeliefert. CIA-Agent Robert Kenneth ist für seine Sicherheit zuständig.

    Nein, hier gibt sich nicht der französische Roman- und Filmheld OSS 117 die Ehre. In dieser frühen Eurospy-Produktion geht es eine Nummer kleiner zu. Regisseur Bruno Paolinelli hatte offensichtlich nur ein begrenztes Budget zur Verfügung, so dass auf exotische Schauplätze verzichtet werden musste. Allerdings fügte man ein paar Archivaufnahmen von einer Parade in Rotchina in die Handlung ein, die eine gewisse Wirkung erzielen. Sandro Motetti, der Darsteller des Agenten, wurde durch die in Italien beliebten Fotoromane bekannt und kam dadurch zum Film. Das attraktive Damen-Trio Boschero, Germani und Tani dürfte den größten Teil der zur Verfügung stehenden Gage einkassiert haben, denn die restliche Besetzung besteht aus Darstellern, deren Namen mehr oder weniger unbekannt sind.

    Im Verleihkatalog 1966/67 taucht erstmals die Firma "Neue Helvetia Fimverleih GmbH" mit Sitz in Frankfurt auf, die u.a. auch "Fior die Loto" im Programm hat. Sie verweist auf einen Agenturvertrag mit dem Sonderverleih Zwicker - ebenfalls in Frankfurt ansässig - der die Vermietung und Auslieferung der Filme übernimmt. Doch bereits im Frühjahr 1967 löst "Sonderfilm" diesen Agentur-Vertrag auf, weil die "Helvetia" verschiedene Produktionen, darunter "Lotosblumen",nicht fristgerecht lieferte. Eine deutsche Synchro des Films wurde von der Helvetia zwar angekündigt, ob es dazu kam, darf jedoch bezweifelt
    werden.

    Paris: 19.378 Besucher in 3 Kinos in der ersten Woche,

    Italienisches Plakat:

    https://www.filmtv.it/film/19240/oss-77-...e-fior-di-loto/

  • "Spree - Tödliches Wochenende (1977)Datum02.08.2025 21:05
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    SPREE - TÖDLICHES WOCHENENDE - (SURVIVAL RUN)
    AT: SPREE - ROCKER IN DER WÜSTE (VHS) / TODESTRIP LOS ANGELES
    USA/Mexico (1977) - R: Larry Spiegel - DE: 11.3.1979 - FSK 16 - V: Avis / Allianz
    Darsteller: PeterGraves, Ray Milland, Vincent van Patten, Cosie Costa, Susan Pratt, Pedro Armendariz jr., Robert Weaver



    Eine Gruppe College-Kids ist unterwegs zu einen Wochenend-Trip in die mexikanische Baja-Wüste. Doch mitten im Nirgendwo überschlägt sich ihr Van. Alle bleiben unverletzt und machen sich unter der Führung von Chip auf die Suche nach Hilfe. In der Abgeschiedenheit stoßen sie auf eine Art Camp, in dem einige Männer hausen, die zwar nicht sonderlich vertrauenswürdig erscheinen, von denen sie aber zunächst freundlich aufgenommen werden. Aber dann machen sich zwei der Kerle über ein Mädchen her und töten ihren Freund, der ihr helfen wollte. Entsetzt ergreifen Chip und die anderen die Flucht. Doch die Badguys nehmen die Verfolgung auf, um die lästigen Mitwisser zum Scweigen zu bringen.

    Solide gemachter Wüsten-Thriller, ordentlich gespielt und fotografiert. Zum Glück kommt der Film nicht so trashig daher, wie man es zunächst befürchten könnte. Kandaris, der Chef der kriminellen Bande, wird von Peter Graves dargestellt, der in mehr als 100 Folgen der spannenden TV-Serie "Kobra übernehmen Sie" (Mission Impossible) mitwirkte. Hollywood-Veteran Ray Milland als Professor ist ebenfalls eine sichere Bank. Und Vincent van Patten erweist sich in der Rolle des Chip als talentierter Jungschaupieler. Später machte er Karriere als Tennis-Profi.

    Hannes Rüttgers, Inhaber der Firma "Film-Ton-Technik Düsseldorf", der eigentlich für die kinotechnische Gestaltung von Lichtspielhäusern sorgte, nurtzte im Juni 1978 die Titelseite des Film-Echo, um den Film "Spree" vorzustellen und ihn interessierten Verleihern anzubieten. Über die Hintergründe ist nichts weiter bekannt.

    "Unterdurchschnittlicher Thriller um eine Gruppe von jungen Leuten, die auf einem Wochenendausflug Gangstern ins Gehege kommen und erst nach längerem Kampfgetümmel dezimiert in die Zivilisation finden" (Filmjahr 1979)

    Film-Echo: 7 repräsentative Kinos melden 6.480 Besucher.

    Deutsches Filmplakat:

    https://www.vintagemovieposters.de/detai...artikel_id=7552

  • James Hadley ChaseDatum02.08.2025 11:24
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema James Hadley Chase

    Bin ja selbst nicht so der "Schmöker"-Typ und kenne keinen Roman von J.Hadley Chase. Deshalb bedanke ich mich für Deine persönlichen Einschätzungen und bin schon gespannt auf Dein Urteil zu "Die Katze im Sack".

  • Punition - Ausgepeitscht (1973)Datum30.07.2025 15:10
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    PUNITION - AUSGEPEITSCHT - (LA PUNITION)
    (AT: PUNITION - SCHREIE IN DER NACHT)
    Frankreich (1973) - R: Pierre-Alain Jolivet - DE: 30.11.1973 - FSK 18 - V: Fox-MGM
    Darsteller: Karin Schubert, Georges Geret, Amidou, Anne Jolivet, CLaudie Lange, Marcel Dalio, Jean Lescot



    Britt, ene juge Frau vom Lande, will in der Großstadt endlich das Leben kennenlernen. Sie gerät - wie könnte es anders sein - an zwei Zuhälter, die sie dazu bringen, als Prostituierte für sie zu arbeiten. Doch bald fühlt sich Britt ausgenutzt und verweigert ihre Dienste. Daraufhin sperrt man sie nackt in eine leere Kammer, wo sie ausgepeitscht, vergewaltigt und erniedrigt wird und die Wünsche perverser Männer bedienen muss. Ihre Situation scheint ausweglos. Doch dann verliebt sich ein Kunde in sie.

    Ein Film, wie er nur Anfang der 1970er Jahre entstehen konnte, nicht vorher und schon gar nicht heute, nicht nur wegen der expliziten Nackt- und Sexszenen. In Karin Schubert fand man die perfekte Besetzung für die Figur der Britt, denn sie wird den Anforderungen der anspruchsvollen Rolle in jeder Szene gerecht und bringt auch die nötige erotische Ausstrahlung mit.
    Die aus Hamburg stammende Schauspielerin wirkte zunächst überwiegend in italienischen Erotik-Komödien mit, machte aber auch als Partnerin von Stars wie Franco Nero, Louis de Funés oder Jean-Louis Trintignant eine gute Figur. 1985, im Alter von 40 Jahren, stieg sie ins Pornogeschäft ein.

    "Der Film versucht, seiner Charakterdynamik mit Romantik- und Thriller-Elementen etwas substanzielles hinzuzufügen, was aber eher gelackt wirkt."


    "Die Geschichte eines Landmädchens, das ein Opfer skrupelloser Zuhälter wird. Anfänglich mit handwerklicher Sorgfalt erzählt, bis mehr und mehr klischéehafte Sex- und Crimeszenen die Oberhand gewinnen." (Filmdienst)

    Paris: 117.750 Besucher in den ersten 4 Wochen.

    Filmplakat:

    https://www.kinoart.net/filmplakate-und-...4_cm_10805.html

  • Ich habe ja an der Resonanz gesehen, dass es durchaus Interesse gab für diesen Thread und freue mich nun umso mehr über das positive Echo. Momentan kann ich aber nichts versprechen. Außerdem heisst es ja: Aufhören wenn´s am schönsten ist.

  • Hallo Georg, freut mich, auch von Dir ein paar anerkennende Worte zu erhalten. Ob´s früher oder später weitergeht, wird man sehen.

  • James Hadley ChaseDatum27.07.2025 15:16
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema James Hadley Chase

    @ Prisma
    "Fleisch der Orchidee" habe ich ebenfalls gesehen. Dass er auf einem JHC-Roman beruht, hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

    @ Georg
    Verfilmungen gab es ja schon seit den 1950er Jahren und Chase soll oft unzufrieden und enttäuscht gewesen sein. Ich denke, dass er sich später bewusst herausgehalten und nur noch kassiert hat.

  • James Hadley ChaseDatum27.07.2025 11:20
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    Zahlreiche Romane von James Hadley Chase wurden verfilmt. Neben den überwiegend internationalen Produktionen, entstanden auch einige deutsche, bzw. mit deutscher Beteiligung hergestellte Filme (Kino & TV), z.B.:

    An einem Freitag um halb zwölf (D/F/I)
    Mord am Canale Grande (F/D/I)
    Wartezimmer zum Jenseits
    Ein Sarg aus Hongkong (D/F)
    Die Katze im Sack (TV)
    Lotosblüten für Miss Quon (D/F/I)
    Lohngelder für Pittsville (D/US) (TV)

    Kann jemand die Liste ergänzen?

  • Vielen Dank für Eure positiven Kommentare. Wenn der Thread für den ein oder anderen weiterhin als "Nachschlagewerk" dienen könnte, würde ich mich freuen. Ein "genereller Schlussstrich" ist nicht geplant, aber man wird sehen.

  • So, Ihr Lieben! Anfangs habe ich so an die 20 - 25 Filme gedacht, die ich unter dem Motto "Verschollen? Vergessen?! vorstellen wollte. Im Lauf der Zeit sind es dann doch ein paar mehr geworden. Ich bedanke mich vielmals für Euer Interesse. Auch wenn mir der Stoff noch nicht ausgegangen ist, möchte ich das Thema aus verschiedenen Gründen hiermit abschließen. Gruß Giacco.

  • Jürgen Schornagel gestorbenDatum19.07.2025 13:32
    Thema von Giacco im Forum Off-Topic

    Schauspieler Jürgen Schornagel - 2002 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet - ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Ob Ermittler oder abgefeimter Bösewicht konnte er in jeder Rolle überzeugen.

    https://www.t-online.de/unterhaltung/sta...ar-ist-tot.html

  • TV-Termine 2025Datum18.07.2025 11:11
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema TV-Termine 2025

    3sat punktet mit dem "Zinker" . (0,85 Mio Zuschauer / 4,1 % Marktanteil)

    https://meedia.de/news/beitrag/19738-3sa...egern-quot.html

  • DAS AUGE DES LABYRINTHS - (L´OCCHIO NEL LABIRINTO)
    Italien/BRD (1972) - R: Mario Caiano - Keine deutsche Kinoauswertung
    Dt.Prod.: TV 13- Filmproduktion, München (Horst Pflüger, Horst Hächler)
    Darsteller: Rosemary Dexter, Adolfo Celi, Horst Frank, Alida Valli, Michael Maien, Sybil Danning, Franco Ressel, Peter Kranz, Benjamin Lev



    Aufgeschreckt durch einen Alptraum, in dem ihr Geliebter, der Psychiater Luca Berti, grausam ermordet wird, findet Julie keine Ruhe mehr. Am nächsten Morgen macht sie sich sofort auf den Weg zu ihm. Doch er ist unauffindbar und sie beginnt, sich ernsthafte Sorgen zu machen. Sie trifft auf Frank, einen exzentrischen älteren Mann, der sie in die am Meer gelegene Villa von Gerda bringt, deren Bewohner angeblich den Aufenthalt von Luca kennen. Es handelt sich jedoch fast ausnahmslos um seltsame und ausgeflippte Personen, die sich völlig ahnungslos geben. Doch nach und nach findet Julie heraus, dass jeder von ihnen Luca kannte und einen Grund gehabt hätte, ihn zu töten.

    Der Film kommt mit einer Besetzung daher, die nicht uninteressant ist. Die britische Schauspielerin Rosemary Dexter arbeitete in den 1960/70er Jahren überwiegend in Italien, wirkte aber auch in internationalen Film- und TV-Produktionen mit. Horst Frank, der bereits zu Beginn in einer Traumsequenz ermordet wird, taucht in diversen Rückblenden wieder auf. Mit dabei sind auch Bond-Bösewicht Adolfo Celi, eine junge Sybil Danning sowie Michael Maien als Gigolo, der schon mal LSD konsumiert. FÜr die Rolle der Villenbesitzerin Gerda - gespielt von Alida Valli - war ursprünglich Nadja Tiller vorgesehen, was den deutschen Darsteller-Anteil sicher wesentlich bereichert hätte.
    Was bleibt ist ein anstrengend erscheinender Plot und eine Ansammlung skurril-unsympathischer Charaktere. Warum sollte der "normale" Kinogänger sich auf so etwas einlassen? Von daher erscheint es nachvollziehbar, dass diese Produktion keinen deutschen Verleih fand. Man setzte stattdessen auf Report- und Erotik-Filme, denn die garantierten damals ordentliche Einspielergebnisse.

    "Der Film sieht schick aus, die Sonne scheint, die Jazzmusik dudelt und man freut sich am Retro-Feeling, bis zur üblichen, hanebüchenen Auflösung des ganzen Mysteriums." (Herr Kees - OFDB)

    Spanien: 207.645 Besucher

    Spanische DVD:

    https://dvdstorespain.es/es/peliculas/90...6558197251.html

  • "Planet der Vampire" (1965)Datum12.07.2025 14:02
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    PLANET DER VAMPIRE - (TERRORE NELLO SPAZIO)
    Italien/Spanien (1965) - R: Mario Bava - DE: 17.1.1969 - FSK 16 - V: Mercator
    Darsteller: Barry Sullivan, Norma Bengell, Angel Aranda, Evi Marandi, Stelio Candelli, Franco Andrei, Ivan Rassimov, Federico Boido, Massimo Righi



    Angelockt von rätselhaften Signalen landen die beiden Raumschiffe Argos und Galliot auf dem fremden Planeten Aura. Während die Besatzung der Galliot das Manöver aus unbekannten Gründen nicht überlebt, findet die Crew der Argos heraus, dass der Planet Aura von außerirdischen Lebewesen bewohnt wird, deren Welt dem Untergang geweiht ist. Deshalb ergreifen sie Besitz von den Körpern fremder Astronauten und haben es diesmal auf die Mannschaft der Argos abgesehen. Doch Captain Makary und seine Leute nehmen mit ihren Lasergewehren den aussichtslos erscheinenden Kampf gegen die fremden Kreaturen auf.

    Bereits 1965 schuf Mario Bava diesen Sci-Fi-Horror-Klassiker. Trotz geringen Budgets produzierte er einen optisch originellen Film, stilvoll inszeniert und teilweise beeindruckend fotografiert. Verstärkt wird die Wirkung durch Soundeffekte, die eine unheilvolle Gruselatmosphäre schaffen. Bei den "Vampiren" im Filmtitel handelt es sich allerdings nicht um die üblichen Blutsauger mit den langen Eckzähnen, sondern um parasitäre außerirdische Wesen, deren Ziel es ist, sich der Körper fremder Raumfahrer zu bemächtigen. So abstrus die Story klingen mag, so kreativ ist u.a. das Kostümdesign, denn die Astronauten tragen schicke, hochgeschlossene Leder-Monturen, die seinerzeit sicher futuristisch und modisch zugleich wirkten. Verraten sei noch, dass der Film mit einer überraschenden Wendung endet.
    Wie damals üblich wurde mit Barry Sullivan ein US-Schauspieler verpfkichtet, um den Film international zu vermarkten. Sullivan zählte zwar in Europa nie zu den großen Stars und agiert hier als Captain Makary etwas hölzern, zeigt aber insgesamt eine solide Leistung. Und da der Film von der AIP in den USA herausgebracht wurde, war sein Einsatz sicher keine schlechte Wahl. Zwei Weltraum-Ladies, dargestellt von Norma Bengell und Evi Marandi, sind mit an Bord der Argos. In ihren Arbeitsanzügen sind sie allerdings wie ihre männlichen Kollegen zugeknöpft bis zum Kinn.
    Zufall oder Trend? Ebenfalls 1965 wurde bei uns die erste deutsche Science-Fiction-Fernsehserie "Raumpatrouille" gedreht, die ein Jahr später ausgestrahlt wure und beim Publikum Kult-Status erreichen sollte.
    Für den kleinen Bielefelder Mercator-Verleih, der 1967 sein zehnjähriges Bestehen feierte und sich mittlerweile etabliert hatte, erwies sich "PLanet der Vampire" als Glücksgriff, denn der Film lief überraschend gut und schaffte den Sprung in die Erfolgsrangliste des Film-Echo.

    "Unterhaltsamer Trivialfilm, der Utopie und Horror verbindet und mehr Ansätze zu anspruchsvoller Gestaltung als die üblichen Produktionen dieses Genres enthält." (Filmdienst)

    "Der Film ist nichts für Leute, die ein derart phantasievolles Geschehen in seinen Einzelheiten auf die Goldwaage legen. Wer aber Spaß an technischem Spuk hat, kann durchaus auf seine Kosten kommen. Zudem weriß man ja nicht, was von diesem Spuk den heutigen Ereignissen angenähert ist oder das Morgen vorwegnimmt." (Film-Echo9

    Film-Echo-Note: 3,7 (14 Meldungen)
    Spanien: 1.017.407 Besucher

    Filmplakat:

    https://www.kinoart.net/filmplakate-und-...28.html#gallery

  • Zitat von Havi17 im Beitrag #339
    Ist ja eine tolle Besetzung. Auch hier wieder verschollen ?


    Es gibt wohl noch Archivkopien (Deutsche Kinemathek & Murnau Stiftung), sicher auch noch in Privatbesitz.
    Außerdem gab es eine VHS-VÖ (Taurus Video)
    OFDB meldet 2 TV-Ausstrahlungen: MDR (2008), ARD (2012)

  • "Während die "Handschuhe" in Italien und Spanien ein Millionenpublikum in die Kinos lockten, lief der Film in den deutschen Lichtspielhäusern nur mit durchschnittlichem Erfolg.
    Zum Vergleich:

    1969 - Das Gesicht im Dunkeln (Rialto) - Note: 4,3 (35 Meldungen) - ca. 600.000 Besucher

    1970 - Geheimnis der schwarzen Handschuhe - Note 4,1 (34) - Inside Kino schätzt: 658.000 Bes.

    1971 - Die Tote aus der Themse (Rialto) - Note 3,5 (31) - 1,4 Mio
    1971 - Der Teufel kam aus Akasava - Note: 4,2 (18) - ca. 300.000

  • WAS GESCHAH AUF SCHLOSS WILDBERG?
    (AT: SIE NANNTEN IHN KRAMBAMBULI)
    Österreich/BRD (1972) - R: Fanz Antel - DE: 17.2.1972 - FSK 12 - V: Gloria
    Prod.: Neue Delta, Wien / Divina, München
    Darsteller: Michael Schanze, Fritz Wepper, Christian Wolff, Sylvia Lukan, Werner Pochath, Heinz Reicke, Erni Mangold, Rudolf Prack, Paul Hörbiger, Michael Janisch, Dany Sigel, Emmerich Schrenk



    Nachdem er durch einen unglücklichen Zufall in einen Autodiebstahl verwickelt wurde, landet der unbescholtene junge Christian Freytag im Gefängnis. Nach drei Monaten wird er unter der Auflage entlassen, sich als Hilfsarbeiter des Baunternehmers Jellinek im ländlichen Wilsberg an der Renovierung des dortigen Schlossses zu beteiligen. Für die Dorfbewohner ist der "der Kriminelle", der überall auf Ablehnung trifft. Nur Jellineks Sekretärin Marianne begegnet ihm freundlich und ohne Vorurteile. Doch ihr Bruder Viktor, der wieder mal in finanziellen Schwierigkeiten steckt, weiß, dass es im Schloss wertvolle Antiquitäten und kostbaren Familienschmuck zu holen gibt und plant einen Einbruch. In Momme, einen ehemaligen Kumpel von Christian, findet er einen Komplizen. Sie versuchen Christian zu erpressen, damit er ihnen Zugang zum Schloss verschafft, doch der bleibt standhaft. Als er mitbekommt, dass die zwei sich in der Nacht heimlich auf den Weg machen, folgt er ihnen, um den Schlossbesitzer zu warnen. Doch wieder einmal nehmen die Dinge einen unerwarteten Verlauf und am Ende wird er selbst als Tatverdächtiger verhaftet.

    Die Dreharbeiten fanden im Herbst 1971 in Wien und Umgebung statt. Der Kinostart erfolgte noch unter dem "Krambambuli"-Titel, der das Publikum aber eher fernzuhalten schien. Deswegen wurde er vom Gloria-Verleih kurzfristig geändert. Michael Schanze wandelte damals auf den Spuren von Peter Alexander und Roy Black, denen der Erfolg als Sänger zum Sprung auf die Leinwand verholfen hatte. Immerhin zeigt er sich den Anforderungen, die die Darstellung der Figur des Prchvogels Christian stellt, gewachsen. Fritz Wepper und Werner Pochath sind die bösen Buben und Sylvia Lukan bringt als Marianne dem Anti-Helden Verständnis und Sympathie entgegen. Sie wurde populär durch die "Kommissar"-Folge "Als die Blumen Trauer trugen". Ansonsten sorgen jede Menge Wiener Stammschauspieler für den typischen Schmäh.

    "Sentimentale, im Stil modischer Heimatfilme inszenierte Geschichte, die oberflächliche Unterhaltuung voller Rühreffekte bietet." (Filmdienst)

    Filmplakat:

    https://www.imdb.com/de/title/tt0069486/...header_mismatch

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