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  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Die Haut des anderen (Avec La Peau Des Autres)

    Eine Produktion der Montfort (Paris), Fida (Rom) in Zusammenarbeit mit Arca (Berlin).
    Frankreich/Italien (1966) - R: Jacques Deray - DE: 14.10.1966 - FSK 16 - Verleih: Team
    Darsteller: Lino Ventura, Jean Bouise, Wolfgang Preiss, Marilu Tolo, Adrian Hoven, Jean Servais, Charles Regnier, Reinhard Kolldehoff, Albert Rueprecht, Raoul Retzer



    Der französische Geheimagent Andral wird nach Wien geschickt, denn man vermutet, dass sein dort untergetauchter Berufskollege Margeri die Gegenseite mit Informationen beliefert. Für Andral ist es mehr als ein Routineauftrag, da Mageri ein guter Freund von ihm ist. Brisant ist die Angelegenheit auch deshalb, weil Margeri im Besitz eines Mikrofilms ist, hinter dem auch ein gewisser Chalieff her ist, der für den Osten arbeitet.



    Jacques Deray, der später so erfolgreiche Filme wie "Borsalino" oder "Killer stellen sich nicht vor" drehte, inszenierte diese unterkühlte, typisch französische Spionagestory trocken und schnörkellos. Die Handlung spielt in Wien und es gibt jede Menge von der Stadt zu sehen, wobei auf die üblichen Postkartenansichten eher verzichtet wurde. Lino Ventura ist genau der richtige Typ für die Rolle des abgebrühten, überwiegend emotionslosen Helden. Von den deutschen Darstellern sind lediglich Wolfgang Preiss und Adrian Hoven in größeren Rollen zu sehen: Preiss als Oberschurke Chalieff und Hoven als Gastronom mit gewissen Kontakten, der Andral bei seiner Mission unterstützt, was ihm allerdings nicht gut bekommt. Marilu Tolo als Anna, die Margeri nahesteht, wird von Chalieff entführt und als Druckmittel benutzt.

    "Weitgehend spannendes Spionage-Abenteuer, das in seiner nüchternen, atmosphärisch dichten Gestaltung größtenteils die Klischees der Gattung zu vermeiden versteht. Bedenklich in seiner Sympathie für den menschenverachtenden, skrupellos mordenden Helden" (Filmdienst)

    "Die wohl ursprüngliche Absicht dieses knallharten Reißers, das eiskalte Spionagegeschäft einfach und sachlich darzustellen, kam zwar streckenweise zum Durchbruch; jedoch konnte Regisseur Jacques Deray die Schwarz-Weiss-Zeichnung seiner beiden Hauptfiguren letztlich nicht verhindern." (Film-Echo)

    Es liegt keine Film-Echo-Note vor, da weniger als 10 Meldungen eingingen.
    Frankreich: 952.420 Besucher
    Spanien: 408.015 Besucher

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    "Man hat den Deutschen oft nachgesagt, dass sie keine explosiv-dramatischen Filme mit Action und Pep drehen könnten. Um so mehr dürfen sich die Liebhaber guter Krimis freuen, dass es bei uns einen Alfred Vohrer gibt, der mit "Die toten Augen von London" ein Glanzstück präsentiert.
    Wichtig für einen Reisser ist das Drehbuch. Ein großes Lob für Trygve Larsen, der ein handfestes Manuskript lieferte. Wichtig ist die Kamera. Karl Löb fing Bilder von beängstigender atmosphärischer Dichte ein. Wichtig ist die Rollenbesetzung mit profilierten Darstellern - und hier stimmt alles. Der sympathische Joachim Fuchsberger als Yard-Inspektor überzeugt in seiner unterspielten Lässigkeit. Eddie Arents lustige Spritzer lockern die lastende Spannung im richtigen Augenblick angenehm auf. Schaurig-abstoßend die unmenschliche Visage des wüst geschminkten Ady Berber. Ann Savo erleidet zwar ein unglückseliges Ende, verbreitet jedoch zu ihren filmischen Lebzeiten Sex und Charme. Und der großartige Dieter Borsche zieht hier eine bravouröse Schau ab.
    Vohrer lässt hoffen, dass auch in Deutschland die Krimis mehr Schwung und Schmiss bekommen, als es zeitweise bei uns üblich war. Geschäftlich ist in diesem "Wallace" alles drin." (FILMWOCHE, Apri 1961)

    Film-Echo-Note: 2,8 (55 Meldungen) / Erstnote: 2,2

    In Frankreich erlebten die "toten Augen" ihren Kinostart am 3.6.1964
    Besucher: 267.644 (Paris: 25.782)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Archibald Finch im Beitrag #17
    Was Karin Dor angeht muss ich sagen was sie wohl geritten hat, nachts im Dunkeln zum Schloss überzulaufen.

    Sie wollte sich da heimlich mal ein wenig umschauen. Ist ja irgendwie nachvollziehbar.
    Dass man sie aber im eleganten, goldschimmernden Hausanzug zu diesem nächtlichen Abenteuer aufbrechen lässt, ist schon eher lachhaft. Sie muß unter einem Drahtzaun durch, mit dem Kahn übers Wasser, durch Gestrüpp und über rutschigen Boden. Dafür hätte man schon ein anderes Outfit wählen müssen. Sicher nur eine Kleinigkeit, aber mich stört sowas.

  • Derek Flint schickt seine Leiche (1966)Datum10.12.2018 14:04

    DEREK FLINT SCHICKT SEINE LEICHE (Our Man Flint)
    USA (1966) - Regie: Daniel Mann - DE: 18.3.1966 - FSK 16 - Verleih: Centfox
    Darsteller: James Coburn, Lee J. Cobb, Gila Golan, Edward Mulhare, Michael St.Clair, Gianna Serra



    Galaxy - eine Geheimorganisation idealistischer Wissenschaftler - ist in der Lage, das Wetter zu beeinflussen und Klimakatastrophen größten Ausmaßes auszulösen. Es gibt nur einen Mann, der die Welt retten kann: Superagent Derek Flint. Aber der will nicht. Er ist der Meinung, genug für sein Vaterland getan zu haben und genießt das Leben in seinem Luxus-Appartment umgeben von vier gutgebauten Schönheiten. Erst als Galaxy versucht, ihn aus dem Weg zu räumen, ist er bereit, den Kampf gegen die Organisation aufzunehmen. Die raffiniertesten Miniaturwaffen, die die Technik zu bieten hat, sind ihm dabei behilflich. Es gelingt ihm sogar, sich als Leiche im Sarg in das Hauptquartier seiner Gegner einschleusen zu lassen.

    Der Erfolg der Bond-Filme ließ die amerikanischen Produzenten nicht ruhen. Um vom gewinnbringenden Agenten-Hype zu profitieren, schickten sie ihre eigenen Superhelden an den Start. Die erfolgreichsten US-Agenten waren damals "Matt Helm" (gespielt von Dean Martin) und "Derek Flint" (gespielt von James Coburn). Während Matt Helm es bis 1969 auf insgesamt 4 Filme brachte, trat Derek Flint nur zweimal in Aktion.

    Coburns Leinwand-Debüt als Derek Flint wurde von den amerikanischen Kritikern fast schon euphorisch bejubelt:
    "Flint übertrifft James Bond. Nachdem wir James Coburn und seine geradezu unglaublichen Abenteuer als Derek Flint gesehen haben, prophezeien wir, dass er der "Mann von Morgen" sein wird."
    "Unser Mann Flint" auf dem Weg, Agent 007 auszustechen."
    "Bye Bye Bond! Jetzt ist "unser Mann Flint" da."
    "Flint ist als Gangster-Killer nochmal so gut wie Bond und übertrifft ihn dreifach als Liebhaber."


    Derek Flint ist ein echter Tausendsassa. Er ist superintelligent, verfügt über extrem geschärfte Sinne, ist geübt in allen möglichen Kampfsportarten und kann seine sämtlichen Körperfunktionen auf Null herunterfahren, um sie später mit einem Pulshämmerchen, das in seiner Armbanduhr versteckt ist, wieder zu aktivieren. Das ermöglicht ihm in diesem Fall, als Leiche "getarnt" ins Hauptquartier der Gangster zu gelangen.
    Die vielen parodistischen Übertreibungen sorgen allerdings dafür, dass echte Spannung kaum aufkommen will. Außerdem hätte man gut daran getan, die Handlung etwas zu straffen, denn so hätten sich vorhandene Längen vermeiden lassen. Leider trüben auch ein paar Trickaufnahmen, die als solche zu erkennen sind, den Gesamteindruck. Punkten kann der Films mit seinem coolen Soundtrack, für den Jerry Goldsmith verantwortlich zeichnet. James Coburn spielt die Titelrolle zwar mit vollem Einsatz, aber man kann wohl davon ausgehen, dass er bei Albert R. Broccoli & Harry Saltzman als möglicher Bond-Darsteller kaum in die engere Wahl gekommen wäre. Gila Golan, die im Film zu Galaxy gehört, gewann 1960 einen Schönheitswettbewerb in ihrer Heimat Israel und wurde anschließend Zweite bei der "Miss-World"-Wahl. Eine durchaus attraktive Dame, die aber mit den meisten Bond-Girls nicht mithalten kann. Leider sind auch die Bösewichte bia auf einen, der auf den schönen Namen Hans Gruber hört und leider früh das Zeitliche segnet, eher handzahm und wenig bedrohlich.

    Aus der Film-Echo-Kritik:

    "Der Versuch, den Superagenten für den Kampf gegen Galaxy zu gewinnen, ist bereits ein Clou für sich. In diesem Teil des Films jagt ein Gag den anderen, werden die Bond-Filme im Einfallsreichtum der Regie, in der Eleganz der bildhaften Größenordnung und von dem Superagenten selbst buchstäblich an die Wand gespielt. Nachher freilich wird´s fürchterlich, da zwingt die Kettenreaktion der einmal ins Zügellose geschossenen Fantasie die Breitwand zu immer wilderen Explosionen und optischen Demonstrationen."

    Film-Echo-Note: 3,3 (31 Meldungen) / Erstnote: 2,9
    Frankreich: 1.168.300 Besucher
    Spanien: 2.052.254 Besucher
    Italien: Platz 27 der 100 erfolgreichsten Filme der Saison.

    Synchronsprecher:
    James Coburn ...... Arnold Marquis
    Lee J. Cobb ....... Wolfgang Lukschy
    Gila Golan ........ Renate Küster

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    "Der grüne Bogenschütze" erhielt als erster Wallace-Film eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren.
    Zugleich war es der erste Wallace-Film, der in Frankreich nicht in die Kinos kam.

    Film-Echo-Note: 3,2 (73 Meldungen) / Erstnote: 2,6

    Sowohl der Vorgänger als auch der Nachfolger erhielten vor dem Kino-Start eine Film-Echo-Titelbildwerbung.
    Beim "Bogenschützen" verzichtete man darauf.

  • Der Griff aus dem Dunkel (1964)Datum06.12.2018 14:47

    DER GRIFF AUS DEM DUNKEL (Night Must Fall)
    Großbritannien (1964) - Regie: Karel Reisz - Deutsch.Erst.: 28.6.1964 - FSK 18 - Verleih: MGM
    Darsteller: Albert Finney, Mona Washbourne, Sunsan Hampshire, Sheila Hancock, Martin Wyldeck



    Der gutaussehende und charmante Danny, der als Aushilfskellner in einem Waldrestaurant arbeitet, hat sich auf dem Landsitz der alten Mrs. Bramson eingenistet, deren Dienstmädchen Dora von ihm schwanger ist. Im Haus wohnt außerdem noch Mrs. Bramsons Tochter Olivia. Keine der drei Frauen ahnt, dass Danny ein gefährlicher Psychopath ist, der in einer Hutschachtel den abgeschlagenen Kopf einer von ihm getöteten Frau aufbewahrt.

    "Der Griff aus dem Dunkel" ist kein typischer Horrorfilm sondern mehr ein Psycho-Melodram. In der zunächst friedlich anmutenden Einganssequenz wird der Zuschauer unerwartet Zeuge eines grausamen Axt-Mordes. Die nächste Bluttat findet dann erst gegen Ende des Films statt. Dazwischen passiert eher wenig. Während man darauf wartet, dass Danny erneut austickt, sieht man, wie er die alte Dame mit seiner Hilfsbereitschaft um den Finger wickelt oder wie es ihm gelingt, das Interesse ihrer Tochter Olivia auf sich zu ziehen, was wiederum die Eifersucht seiner Braut anstachelt. Man erlebt seine Stimmungsschwankungen, seine unkontrollierten Ausbrüche, wenn er sich unbeobachtet fühlt.
    Albert Finney gelingt in der Rolle des Danny eine eindrucksvolle Charakterstudie. Dass er mitunter schon mal ein wenig übertreibt, mag man aus heutiger Sicht vielleicht negativ bewerten, doch im Jahr 1964 hatte man diesbezüglich sicher eine andere Wahrnehmung als heute. Der Film erlebte seine deutsche Uraufführung anlässlich der Filmfestspiele in Berlin, wo er als einer von zwei britischen Beiträgen am Wettbewerb teilnahm. Produziert wurde er vom Regisseur Karel Reisz und vom Hauptdarsteller Albert Finney. Zehn Jahre später spielte Finney den Hercule Poirot in "Mord im Orient-Express". Susan Hampshire, die hier in der Rolle der Olivia zu sehen ist, stand 1966 als "Trudy Emberday" in "Das Geheimnis der weißen Nonne" vor der Kamera.
    "Der Griff aus dem Dunkel" war seinerzeit kein Erfolg. In der Film-Echo-Rangliste ist er nicht vertreten, da weniger als 10 Meldungen eingingen.

    Ein Auszug aus der Film-Echo-Kritik:

    "Albert Finney vollbringt mit der Darstellung des Triebverbrechers, der sich zwischen Sexualprotzerei, Infantilismus und dunklem Ahnen seines Verlorenseins bewegt, unzweifelhaft eine großartige Leistung, bei der sich Schauspielkunst und mimische Artistik allerdings bisweilen vermischen. Der Film interessiert und verwirrt zugleich durch einfallsreiche Szenenführung und eigenwilligen Schnitt."

  • Drei Tropfen Blut (1960)Datum03.12.2018 14:49

    DREI TROPFEN BLUT - (La Corde Raide)
    Frankreich (1960) - Regie: Jean-Charles Dudrumet - DE: 27.1.1961 - FSK 18 - Verleih: Lehmacher
    Darsteller: Annie Girardot, Francois Perier, Gerard Buhr



    Der wohlhabende Pariser Geschäftsmann Daniel hegt den Verdacht, dass seine Frau Cora ihn betrügt und lässt sie von einem Detektiv überwachen. Tatsächlich hat Cora eine Affäre mit Henri, der den Plan schmiedet, den lästigen Ehemann aus dem Weg zu räumen. Als Daniel wieder einmal mit dem Wagen zu einer Geschäftsreise nach Lyon aufbricht, gibt ihm Cora wie üblich eine Thermoskanne mit Kaffee für die Fahrt mit. Hat sie eine Überdosis Schlafmittel hineingetan, wie ihr Liebhaber es ihr nahegelegt hatte?

    Die guten schauspielerischen Leistungen der drei Hauptdarsteller, die gelungene Arbeit des Kameramanns und die Musik (Maurice Jarre) verleihen der schwachen Story immerhin einen gewissen Unterhaltungswert. Die nicht in allen Punkten überzeugende Handlung ist in erster Line auf den Überraschungseffekt am Ende ausgerichtet, der es aber auch nicht schafft, den Film über den Durchschnitt zu heben.

    "Die Franzosen sind im allgemeinen Meister des psychologisch geschickt motivierten Kriminalfilms mit erotischen Zutaten. In diesem Film mit seiner alltäglichen Ehebruchsgeschichte zeigen sie allerdings nicht viel von dieser Meisterschaft. Annie Girardot und Francois Perier bemühen sich nach Kräften, aus dieser psychologisch billigen Seelenkolportage etwas zu machen und teilweise gelingt ihnen das auch. Aber der "extravagante Krimi der Neuen Welle" - wie man den Film anpreist - ist er nicht. (Film-Echo)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Ein Auszug aus der Film-Echo-Kritik (August 1960):

    "Wie im "Frosch mit der Maske" verzichtet Dr. Harald Reinl auf den - ziemlich hoffnungslosen - Versuch, Logik in die Wallace-Vorlage zu bringen. Abermals verarbeitet er den Stoff zu einem kriminalistischen Bluff-Manöver, das von zünftigen Gruseleien, von der Verwirrung und gut dosiertem Humor lebt. Er nimmt die Story wohltuend auf den Arm und bedient sehr geschickt die Stimmungsorgel, wobei ihm Kameramann Albert Benitz ein vorzüglicher Partner ist. Nicht vergessen seien in diesem Zusammenhang die Bauten von Erik Aaes und die Musik von Heinz Funk.
    Komödianten wie Elisabeth Flickenschildt und Fritz Rasp, talentierte Filmschurken wie Ulrich Beiger und Alf Marholm, nicht zuletzt auch Eddi Arent mit der von den Autoren erfundenen Anspielung auf einen berühmten englischen Fotografen folgen dem Stil der absichtlich etwas überzogenen Inszenierung. Das fürs Happy-end ausersehene Paar Karin Dor/Joachim Fuchsberger gibt sich vor allem sympathisch, wobei dem männlichen Part der Liebhaber besser zu Gesicht steht als der Chefinspektor. Fazit: Das Publikum kommt - und geht mit."

    Film-Echo-Note: 3,1 (68 Meldungen) / Erstnote: 2,4

    In Frankreich kam "Die Bande des Schreckens" erst am 10.3.1965 in die Kinos. In Paris wurden in der ersten Woche 9.512 Besucher gezählt. Eine Gesamt-Besucherzahl liegt nicht vor.

  • Erfolgsrangliste 1962Datum29.11.2018 15:16

    ERFOLGSRANGLISTE 1962

    Im Gegensatz zur offiziellen Film-Echo-Rangliste wurden wieder die jeweiligen Laufzeiten miteinbezogen. Berücksichtigt wurden nur Filme ab 40 Meldungen bis einschließlich Note 3,5.

    Der Schatz im Silbersee: 1,4 (118) - Harald Reinl
    Kohlhiesels Töchter: 1,8 (110) - Axel von Ambesser
    Engel - gibt´s die? (Schw): 2,0 (102)
    Frühstück bei Tiffany (US): 2,1 (103)
    Die siegreichen Drei (US): 2,1 (93)
    Ein Pyjama für zwei (US): 2,2 (111)
    Der längste Tag (US): 2,2 (90)
    Boccaccio 70 (I/F): 2,2 (87)
    Ein Hauch von Nerz (US): 2,2 (85)
    Mondo Cane (It): 2,2 (71)
    Das Gasthaus an der Themse: 2,2 (60) - Alfred Vohrer
    Die Tür mit den 7 Schlössern: 2,3 (70) - Alfred Vohrer
    Der Teufel und die zehn Gebote (F/I): 2,3 (51)
    Das schwarz-weiß-rote Himmelbett: 2,4 (112) Rolf Thiele
    Taras Bulba (US): 2,4 (82)
    Frauenarzt Dr. Sibelius: 2,4 (72) - Rudolf Jugert
    Freddy und das Lied der Südsee: 2,4 (61) - Werner Jacobs
    Madame sans gene (F/I): 2,6 (67)
    Die Fledermaus (Ö): 2,7 (121) - Geza von Cziffra
    El Cid (US): 2,7 (75)
    West Side Story: 2,7 (47)
    Der Eroberer von Korinth (I/F): 2,7 (40)
    Er kann´s nicht lassen: 2,8 (86) - Axel von Ambesser
    Lolita (US): 2,9 (67)
    Der Teppich des Grauens: 2,9 (66) - Harald Reinl
    Das Ruhekissen (F/I): 2,9 (55)

    Das süße Leben des Grafen Bobby (Ö): 3,0 (72) - Geza von Cziffra
    Die Försterchristel: 3,0 (69) - Franz Josef Gottlieb
    Scheidung auf italienisch (It): 3,0 (68)
    Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse: 3,0 (59) - Harald Reinl
    Der Zigeunerbaron (D/F): 3,0 (56) - Kurt Wilhelm
    Phaedra (Gr): 3,0 (50)
    Ein Toter spielt Klavier (GB): 3,0 (40)
    Lulu (Ö): 3,1 (84) - Rolf Thiele
    Eheinstitut Aurora: 3,1 (78) - Wolfgang Schleif
    Mariandls Heimkehr (Ö): 3,1 (57) - Werner Jacobs
    Das Rätsel der roten Orchidee : 3,1 (54) - Helmut Ashley
    Wenn die Musik spielt am Wörthersee: 3,2 (46) - Hans Grimm
    Barabbas (It): 3,2 (43)
    Die lustige Witwe (D/F): 3,3 (61) - Werner Jacobs
    Heißer Hafen Hongkong (D/I): 3,3 (59) - Jürgen Roland
    Das Testament des Dr. Mabuse: 3,3 (59) - Werner Klingler
    Der Graf von Monte Christo (F/I): 3,3 (41)
    Max, der Taschendieb: 3,4 (95) - Imo Moszkovicz
    Das Geheimnis der schwarzen Koffer: (3,4 (66) - Werner Klingler
    Julia, Du bist zauberhaft (Ö/F): 3,4 (60) - Alfred Weidenmann
    Hochwürden Don Camillo (I/F): 3,4 (54)
    Die dritte Dimension: 3,4 (47)
    Hatari (US): 3,5 (67)
    Waldrausch (Ö): 3,5 (60) - Paul May
    Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett (Ö): 3,5 (51) - Franz Antel
    Die Post geht ab: 3,5 (49) - Helmuth Backhaus
    Der letzte Zug (US): 3,5 (47)
    Der Mann, der Liberty Valance erschoss (US): 3,5 (41)

    Weitere Filme mit mehr als 50 Meldungen:

    Ich bin auch nur eine Frau: 3,6 (71) - Alfred Weidenmann
    Meuterei auf der Bounty (US): 3,7 (60)
    Der verkaufte Großvater: 3,8 (60) - Hans Albin
    Der Vogelhändler: 3,9 (65) - Geza von Cziffra
    Axel Munthe, der Arzt von San Michele (D/I): 4,0 (65) - Rudolf Jugert
    Hochzeitsnacht im Paradies (Ö): 4,1 (66) - Paul Martin
    Zwischen Schanghai und St. Pauli (D/I): 4,2 (64) - Wolfgang Schleif
    Verrat auf Befehl (US): 4,3 (52)
    Sein bester Freund: 4,3 (50) - Luis Trenker
    Schneewittchen und die 7 Gaukler: 5,3 (69) - Kurt Hoffmann

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    ... und Scotland Yard schweigt (The Man Outside)

    Großbritannien 1967 - Regie: Samuel Gallu - Deutsche Erstauff.: 25.8.1967 - FSK 16 - V: Constantin
    Darsteller: Van Heflin, Paul Maxwell, Heidelinde Weis, Pinkas Braun, Peter Vaughn, Charles Gray, Ronnie Barker, Linda Marlowe



    Machek, einer der wichtigsten Männer des sowjetischen Geheimdienstes, hat sich in den Westen abgesetzt und hält sich in London versteckt. Dem ehemaligen CIA-Agenten Bill McLean, der nach 20 Dienstjahren entlassen wurde, gelingt es, seinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Auf eigene Faust versucht er, Machek vor dem Zugriff des russischen Chefagenten Volkov und dessen Leuten zu schützen. Doch dann gerät er selbst, zusammen mit einer Frau, die ihm etwas bedeutet, in die Hände der Gegner. Deren Angebot lautet: Die Frau gegen Machek.

    Der handwerklich sauber und im klassischen Stil inszenierte Film hat zwar eine spannungsreiche Story zu bieten, dürfte aber 1967 die Erwartungen des überwiegend jungen Publikums nicht erfüllt oder das Interesse erst gar nicht geweckt haben. Schließlich liefen ähnliche Filme auch schon damals oft genug im Fernsehen. Mit Heidelinde Weis und Pinkas Braun sind hier zwei populäre deutsche Darsteller dabei. Allerdings haben sich beide nicht selbst synchronisiert. Während Pinkas Braun als Überläufer Machek eine interessante Figur verkörpert, bietet die Rolle von Heidelinde Weis - die hier erstmals in einer internationalen Produktion mitwirkt - der Schauspielerin kaum Chancen, sich sonderlich zu profilieren. In den USA und Großbritannien kam der Film erst 1968 in die Kinos.

    "Der Film steht ganz in der Tradition bester englisch-amerikanischer Kriminalfilmschule. Van Heflin ist die ideale Besetzung der Titelrolle. Das ist nicht der Typ des cleveren Karate-Burschen und Supercasanovas. Heflin gibt dem alternden Agenten die glaubhafte Härte des Geheimdienst-Routiniers und lässt zugleich die Enttäuschung und Müdigkeit eines gedemütigten Angestellten durchscheinen. Er hüllt diesen Bill McLean, den er darzustellen hat, in einen Schleier der Melancholie. Neben ihm, hinreißend jung, Heidelinde Weis. Ringsum gut geführte Darsteller. Prägnant: Pinkas Braun als von seinen Landsleuten gejagter Russe." (Film-Echo)
    Film-Echo-Note: 5,0 (13 Meldungen). Unter Einbeziehung der 5 Start-Meldungen: 4,7 (18)

    "Niveauvoller Agentenfilm, der dank unaufdringlicher Regie und guten Schauspielern spannende Unterhaltung bietet." (filmdienst)

    "Im Kugelhagel west-östlicher Geheimdienst-Salven" (Filmplakat)

    Synchronsprecher:
    Van Heflin ........ Arnold Marquis
    Heidelinde Weis ... Ursula Herwig
    Pinkas Braun ...... Gerd Martienzen

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Aus der Film-Echo-Kritik (Aug. 1960):

    "Das Drehbuch basiert auf einem Roman von Edgar Wallace, aber anscheinend setzten die Autoren Dr. Gustav Kampendonk und Rudolf Cartier in die Zugkraft dieser Kriminalstory allein doch nicht das rechte Vertrauen, sondern mischten noch ein gut Teil Gruselkabinett und Liebesgeschichte in sie hinein. Das Problem des Happy-Ends wussten sie übrigens sehr herzig zu lösen. Was die Kriminalhandlung anbelangt, ist sie im Grunde reichlich meschugge und abwegig. Immerhin ist es dem Regisseur Karl Anton gelungen, den Verdacht des Zuschauers bis zuletzt auf stets andere und jedes Mal falsche Fährten zu locken. Das geschieht zwar nicht immer mit messerscharfem Verstand und zwingender Logik, aber der Zuschauer wartet dann doch gespannt, bis das Geheimnis um den "Rächer" endlich gelüftet ist.
    Von der Besetzung her erfüllen eigentlich sämtliche Darsteller die ihnen zufallenden Aufgaben mit Zufriedenheit und durchaus glaubhaft. Das gilt bei den Männern insbesondere für Heinz Drache, Benno Sterzenbach und Klaus Kinski und bei den Frauen sowohl für Ingrid van Bergen als auch für Ina Duscha. Nicht unerwähnt sei Al Hoosman als affenähnlicher Urwaldmensch, für dessen abschreckendes Aussehen vor allem der Maskenbildner ein Extralob verdient hat.
    Wie zu erfahren ist, soll das Publikum dem Film reges Interesse entgegenbringen."


    "Der Rächer" wurde in Frankreich am 11.10.1961 uraufgeführt und kam dort noch vor den ersten beiden Rialto-Produktionen in die Kinos.
    Er verzeichnete insgesamt 519.575 Besucher ( Paris: 119.473)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Georg im Beitrag #15
    Hatte ihn tatsächlich im Archiv als alte Aufnahme (mit deutschem Vorspann) und eben gesehen.

    Dein Archiv ist bestimmt eine richtige Fundgrube.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Geheimakte M (Man On A String)

    USA (1960) - Regie: Andre de Toth - FSK 12 - Verleih: Columbia
    Deutsche Erstaufführung: 25.3.1960
    Darsteller: Ernest Borgnine, Kerwin Matthews, Glenn Corbett, Friedrich Joloff, Eva Pflug, Colleen Dewhurst, Holger Hagen



    Der in Russland geborene Boris Mitrov hat sich in den USA einen Namen als Filmproduzent gemacht. Als die Russen seinen Vater nach Amerika ausreisen lassen, erwarten sie als Gegenleistung von Mitrov, dass er mit ihnen zusammenarbeitet. Doch die US-Abwehr hat ihn längst im Visier und setzt ihn unter Druck, um über ihn an geheime Informationen zu kommen. Nach Mitrovs Kontaktaufnahme mit den Sowjets in Ost-Berlin, geht es weiter nach Moskau, wo es ihm gelingt, das Vertrauen eines leitenden KGB-Mitarbeiters zu gewinnen. Doch ein amerikanischer Altkommunist lässt ihn auffliegen. Zum Glück wurde Mitrov vorgewarnt und sitzt zu diesem Zeitpunkt bereits im Flugzeug nach Ost-Berlin. Doch er ist längst noch nicht in Sicherheit.



    "A Double Agent Means Double Danger"

    Der Film ist ein Relikt aus dem Kalten Krieg und orientiert sich grob an der wahren Lebensgeschichte des Doppelspions Boris Morros. Regisseur de Toth gab seiner Inszenierung durch zusammenfassende und erklärende Off-Kommentare einen halbdokumentarischen Anstrich. Vieles, was für das damalige Publikum vielleicht noch neu und interessant war, wird den heutigen Zuschauer kaum fesseln. Erst im letzten Filmdrittel verdichten sich mit Mitrovs überstürzter Flucht die Ereignisse und es kommt endlich Spannung auf. Oscar-Preisträger Ernest Borgnine überzeugt in der Rolle des Doppelagenten. Sein junger Partner, der ihm von den Amis zur Seite gestellt wird und ihn nach Berlin begleitet, ist Kerwin Mathews, der später als Held einiger Eurospy-Produktionen zu sehen war. Da der Film zu einem großen Teil in und um Berlin gedreht wurde - damals gab es die Mauer noch nicht - verpflichtete man auch ein paar deutsche Darsteller. So spielt Friedrich Joloff einen leitenden KGB-Mann in Moskau während Holger Hagen als deutscher Kommunist in Erscheinung tritt. Zum Führungspersonal der Sowjets gehört ferner Eva Pflug, die Mitrov in Ost-Berlin in Empfang nimmt.
    Mit den späteren actionbetonten Spionagethrillern und deren kaltschnäuzigen Helden hat "Geheimakte M" nicht viel gemeinsam.

    Film-Echo-Note: 3,9 (bei gerade mal 10 Meldungen).

  • Bewertet: "Der rote Kreis" (1959/60, 2)Datum18.11.2018 13:44
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Ein Auszug aus der Film-Echo-Kritik (März 1960):

    Nachdem "Der Frosch mit der Maske" über Erwarten starken Anklang fand, konnte man getrost einen weiteren Wallace-Roman verfilmen. Hier ist er: spannend, verwirrend und in puncto Logik sehr generös. "Der rote Kreis" mordet munter drauf los. Flotte Erpressungen sind das mindeste, was er bietet. Jürgen Rolands Inszenierung bescheinigt ihm ein beachtliches Talent, Atmosphäre zu schaffen und Darsteller zu führen. Seine auf ernsthafte Reportage mit fotografischen Grusel-Effekten (Kamera: Heinz Pehlke) angelegte Regie kann zwar die dramaturgischen Schwächen des Stoffes nicht verhehlen, hält aber den Besucher bis zum letzten Moment in Spannung. Rolands gute Zusammenarbeit mit seinem Team wird im Spiel der jungen Kräfte besonders deutlich. Renate Ewert (recht nuanciert), Erica Beer (Knapp und sicher), Klausjürgen Wussow (ein Schimmer von Zwielicht), Thomas Alder ( sympathischer Playboy mit vielleicht doppeltem Boden) und Eddi Arent (nett näselndes Britentum, doch in diesem Rahmen etwas zu stark karikiert) sind hervorzuheben. Karl Saebisch wird vom Drehbuch so arg in die Klemme manövriert, dass seine darstellerischen Mittel nicht ganz ausreichen, um den bis dato supererfolgreichen Kommissar glaubhaft ins Bild zu bringen. In kleinen markanten Rollen: Fritz Rasp, Alfred Schlageter, Ulrich Beiger und eine erblondete Edith Mill.
    Das Publikum amüsiert sich bis zum Schluß über die eigenen "Fehldiagnosen". Soweit es zu übersehen ist, zieht "Der rote Kreis" weite Kreise.

    Film-Echo-Note: 3,1 (58 Meldungen) Erstnote: 2,4

    In Frankreich kam "Der rote Kreis" nach dem "Rächer" und vor dem "Frosch" am 21.3.1962 in die Kinos und erreichte insgesamt 572.509 Besucher (Paris: 98.422)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #46
    Mit dem "volljährig" ist das so eine Sache. Früher war man ja auch erst mit 21 Jahren richtig erwachsen.

    Das ist nämlich genau der Punkt: Volljährig war man erst mit 21 Jahren. Das galt bis Anfang der Siebziger. Insofern passt auch Brigitte Grothum im "Gasthaus" als Leila.

  • Kommissar X - Drei grüne Hunde (1967)Datum12.11.2018 15:21

    KOMMISSAR X - DREI GRÜNE HUNDE
    Ein Film der Parnass (München), Cinesecolo (Mailand) und CFFP (Paris) in Zusammenarbeit mit Kassar (Beirut) und Hungaro (Budapest). Produziert von Theo Maria Werner & Fadel Kassar
    Regie: Rudolf Zehetgruber - Deutsch. Erstauff.: 7.4.1967 - FSK 16 - Verleih: Constantin
    Darsteller: Tony Kendall, Brad Harris, Olly Schoberova, Dietmar Schönherr, Sabine Sun, Herbert Fux, Christa Linder, Samson Burke, Rolf Zehett, Rossella Bergamonti, Carlo Tamberlani



    Im Auftrag des Pentagon reist Captain Tom Rowland nach Istanbul und übergibt dort dem Sonderbeauftragten Allan Hood einen Behälter mit 2 Kilo LSD. Bis zur Weitergabe an die in der Türkei stationierten Nato-Truppen, wird der Stoff im Panzerschrank der US-Botschaft aufbewahrt. Doch die Rauschgiftbande der "Grünen Hunde" hat Wind von der Sache bekommen. Es gelingt den Gangstern, den Behälter zu stehlen. Tom Rowland hat die Übergabe aber nur inszeniert, um die "Grünen Hunde" aus der Reserve zu locken. In Wirklichkeit haben diese nur harmlosen Zucker erbeutet. Zufällig befindet sich auch Jo Walker in Istanbul, um die fortgelaufene Tochter eines Klienten aufzuspüren. Dabei machte er bereits die Bekanntschaft der "Grünen Hunde", die ihn auf einen LSD-Trip schickten. Mit vereinten Kräften versuchen Kommissar X und Rowland der Bande das Handwerk zu legen.



    Nach Karate und Laserstrahlen geht es im vierten Kommissar X-Film um LSD, eine Droge, die damals für Schlagzeilen sorgte. Gedreht wurde im Herbst 1966 und mit Istanbul hatte man auch diesmal einen attraktiven Schauplatz zu bieten. Das Drehbuch schrieb Rudolf Zehetgruber, der zum zweiten Mal die Regie übernahm. Die Macher setzten erneut auf die üblichen erfolgserprobten Zutaten und neben Tony Kendall und Brad Harris setzte sich der Regisseur hier in einer nicht unbedeutenden Rolle selbst in Szene. Höhepunkt des Films ist das actiongeladene Finale, das in Anatolien gedreht wurde. das "Tal der tausend Hügel" bildet die eindrucksvolle Kulisse für spektakuläre Stunts und wilde Verfolgungsjagden.
    Olly Schoberova aus Prag ist zur Abwechslung mit dunkler Perücke zu sehen. Wahrscheinlich, um sie so besser von ihren blonden Kolleginnen Christa Linder und Sabine Sun unterscheiden zu können. Herbert Fux gibt den fiesen Gangster, Dietmar Schönherr den Sonderbeauftragten und Muskelmann Samson Burke, der schon als Herkules durch Sandalenfilme stapfte und eine kleine Rolle in den "Nibelungen" hatte, erweist sich als ernstzunehmender Gegner für den kampferfahrenen Brad Harris.

    "Tempo und Spannung zeichnen diesen Reißer aus. Tony Kendall und Brad Harris müssen Schlägereien und Kugelwechsel en masse durchstehen, bis sie im fernen Anatolien zwischen bizarr geformten Steinkegeln nach atemberaubenden Rutschpartien und einer halsbrecherischen Verfolgung per Motorrad über Stock, Stein und Schluchten, die Bande und ihren Boss gestellt und zwei wohlproportionierte Damen befreit haben, mit denen sie vorher schon in einem Kastell schmachteten, wo hungrige Ratten bereits ihre scharfen Zähne wetzten. Diese Rauschgift-Affäre hat Schwung und Schmiß und gerade der Schlussgag zeigt, dass der Zuschauer die abenteuerliche Story nicht ernster nehmen sollte, als sie selbst es tut. Lob für die wirklich einmalige Landschaftskulisse und die gekonnte Kameraführung." (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: 2,8 (51 Meldungen)
    Frankreich: 399.941 Besucher
    Spanien: 740.760 Besucher

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Mit 683.341 Besuchern in Frankreich (139.596 in Paris), wo er erst am 8.8.1962 in die Kinos kam, gehörte "Der Frosch mit der Maske" dort zu den erfolgreichsten Wallace-Filmen.
    1960 wurde er neben "Die Brücke" als zweiter deutscher Beitrag beim "Mar del Plata-Filmfestival" in Argentinien gezeigt.

  • Kurt A. JungDatum08.11.2018 11:50
    Thema von Giacco im Forum Schauspieler/-innen



    Kurt A. Jung wirkte in 2 Wallace-Filmen mit:
    Die toten Augen von London (als Jones)
    Das Rätsel der roten Orchidee (als Bankier Dorris)

    Er begann als Theaterschauspieler und gab 1949 in Wolfgang Liebeneiners "Liebe´47" sein Leinwanddebüt. Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen war der überwiegend in Hamburg lebende Darsteller auch als Sprecher für Hörspiele und Synchron tätig. Er starb 1990.

    Kinofilme (Auswahl):
    Das Herz von St. Pauli (1957)
    Das Mädchen mit den Katzenaugen (1958)
    Bobby Dodd greift ein (1959)
    Der blaue Nachtfalter (1959)
    Geliebte Hochstaplerin (1961)

  • KOMMISSAR X - IN DEN KLAUEN DES GOLDENEN DRACHEN
    Ein Film der Parnass (München/Wien) und Cinesecolo (Mailand) in Zusammenarbeit mit Avala (Belgrad) und Cathay (Singapur). Produziert von Theo Maria Werner & Hans Pflüger.
    Regie: Gianfranco Parolini - Deutsch.Erstaufführung: 30.9.1966 - FSK 16 - Verleih: Constantin
    Darsteller: Tony Kendall, Brad Harris, Barbara Frey, Ernst Fritz Fürbringer, Gisela Hahn, Luisa Rivelli, Pino Mattei, Jacques Bezard, Carlo Tamberlani



    Professor Akron hat einen Filter für Laserstrahl-Geräte entwickelt, der die Strahlungsintensität ins Unermessliche steigert. Um ihn und seine Tochter zu schützen, begeben sich Jo Walker und Captain Rowland nach Singapur, denn der Geheimbund "Goldener Drache" will den Filter an sich bringen und schreckt dabei vor keinem Verbrechen zurück. Am Ende geraten auch unsere beiden Helden in die Hände der Gangster, deren Chef sich für Kommissar X eine besonders perfide Todesfolter ausgesucht hat.



    Der dritte Kommissar X-Film kam noch im selben Jahr wie seine beiden Vorgänger in die Kinos. Den Vertrieb übernahm jedoch erstmals der Constantin Verleih, der mit einer Titelbild-Werbung im Fachblatt "Film-Echo" der Produktion die Aufmerksamkeit der Kinobesitzer verschaffte. Nachdem für den vorangegangenen Film Ceylon den Schauplatz bildete, drehte man nun in Singapur erneut vor exotischer Kulisse. Die Regie übernahm Gianfranco Parolini, der bereits den ersten Film der Serie inszeniert hatte. Die Story um den Laserstrahl-Filter dient im Grunde nur als roter Faden, um den herum in ständigem Wechsel diverse Verfolgungsjagden, Prügeleien, Mordanschläge, Explosionen und sonstiger Feuerzauber drapiert wurde, abgerundet durch abwechslungsreiche Locations und attraktive Weiblichkeit.
    Dem Part von Brad Harris wurde diesmal mehr Gewicht verliehen. Er steht hier nicht mehr im Schatten von Tony Kendall, sondern agiert fast als ebenbürtiger Partner. Ja, er legt sogar eine kesse Sohle aufs Parkett, wobei sein Tanz-Stil als ziemlich eigenwillig bezeichnet werden kann. Beim Kinopublikum dürfte seine Performance seinerzeit Begeisterung ausgelöst haben.. "In den Klauen des Goldenen Drachen ist somit eine gelungene Fortsetzung der Reihe.
    Während der Dreharbeiten meldete das Film-Echo":"Nach mehrwöchigen Aufnahmen in Singapur siedelte das Team nach Belgrad über, wo auf dem Freigelände des Avala-Studios eine der aufwändigsten Szenen des Films gedreht wird: Die Sprengung eines Chinesenviertels."

    Aus der Film-Echo-Kritik:
    "Das Gespann Tony Kendall und Brad Harris erweist sich einmal mehr als guter Griff in den einschlägigen Darsteller-Fundus. Die Kontrastierung der Beiden - cleverer Beau und schlagkräftiger Herkules - scheint so recht nach dem Geschmack der Menge. Eine Garde praller Weiblichkeit zeigt zum Teil auch im Umgang mit Maschinenpistolen keine Hemmungen."

    Film-Echo-Note: 2,6 (42 Meldungen)/Erstnote: 2,0
    Spanien: 959.577 Besucher
    Frankreich: 489.360 Besucher

  • Kommissar X - Drei gelbe Katzen (1966)Datum02.11.2018 14:47

    KOMMISSAR X - DREI GELBE KATZEN
    Eine Parnass-Produktion der Danubia (Wien), Danny (Rom) & Filmedis (Paris) in Zusammenarbeit mit Ceylon Tours.
    Produzenten: Hans Pflüger & Theo Maria Werner
    Regie: Rudolf Zehetgruber - Deutsche Erstaufführung: 17.5.1966 - FSK 16 - Verleih: Gloria
    Darsteller: Tony Kendall, Brad Harris, Ann Smyrner, Dan Vadis, Siegfried Rauch, Michele Mahaut, Erno Crisa, Philippe Lemaire



    Während eines Ceylon-Aufenthalts wird die amerikanische Millionärstochter Babs Lincoln von Gangstern gekidnappt, kann den Entführern aber gerade noch entkommen. Zu ihrem Schutz schickt ihr Vater den Privatdetektiv Jo Walker nach Ceylon. Gleich nach dessen Ankunft werden heimtückische Mordanschläge auf ihn verübt. Da trifft es sich gut, dass auch Walkers Freund Captain Rowland vor Ort ist, der dort als Kampfsport-Experte an einem Karate-Kongress teilnimmt. Gemeinsam machen die beiden Jagd auf die Bande der "Gelben Katzen".



    Noch bevor der erste Kommissar X-Film "Jagd auf Unbekannt" in die Kinos kam, begannen Ende Februar 1966 an Originalschauplätzen im heutigen Sri Lanka die Dreharbeiten zum zweiten Leinwandabenteuer von Jo Walker & Tom Rowland. Regie führte diesmal der Österreicher Rudolf Zehetgruber, der erstaunlicherweise eine recht ordentliche Arbeit ablieferte. Er ist auch in einer Nebenrolle als Großwildjäger zu sehen. Die Action-Choreographie übernahm wie üblich Brad Harris. Unterstützt wurde er dabei von seinem Kollegen Dan Vadis. Der ließ sich für seine Rolle als Karatekiller "King" für diesen Film den Kopf kahl scheren. Neben diesem muskelbepackten Hünen wirkt sein Gangsterkollege Siegfried Rauch, der hier auf den Namen "Nitro" hört, eher klein und schmächtig.
    Den beiden Hauptdarstellern Tony Kendall und Brad Harris merkt man an, dass sie mittlerweile schon als eingespieltes Team agieren und Spaß an der Sache haben. Auf den Hut, den Kommissar X im ersten Film - wohl in Anlehnung an das Vorbild Bond - noch zeitweilig trug, verzichtete man diesmal. Ansonsten bietet der Film rasante Action, coole Stunts, pyrotechnische Effekte und flotte Sprüche, dazu exotische Kulissen und Sehenswürdigkeiten wie die Tempelruine der Gelben Katzen oder den toten See.

    "Ceylon liefert die Kulisse - traumschön, heiß, exotisch. Parade-Objekt für die Kamera (Klaus von Rautenfeld) ist der "tote See", eine riesige Wasserfläche, aus der kahle, abgestorbene Bäume herausragen. Hier tobt sich denn auch die Pyrotechnik aus. Von Elefanten bis zu Schlangen und Löwenbabies wird reichlich Fauna aufgeboten, Dazu trockener Humor und viel Karate. Tony Kendall, Brad Harris und Dan Vadis sind die schieß- und schlagkräftigen Hauptakteure, die nach Buch und Regie von Rudolf Zehetgruber eine zwar nicht sehr aufregende, aber doch anregende Kinounterhaltung bieten." (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: 2,8 (43 Meldungen)
    Frankreich: 649.213 Besucher
    Spanien: 770.533 Besucher

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