Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Board hat 1.463 Mitglieder
173.416 Beiträge & 6.596 Themen
Beiträge der letzten Tage
Foren Suche
Suchoptionen
  • Die Lady in Zement (1968)Datum10.06.2019 11:06
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    DIE LADY IN ZEMENT (LADY IN CEMENT)

    USA (1968) - R: Gordon Douglas - DE: 20.12.1968 - FSK 16 - Verleih: Centfox
    Darsteller: Frank Sinatra, Raquel Welch, Dan Blocker, Richard Conte, Martin Gabel, Steve Peck, Virginia Wood




    Beim Tauchen vor der Küste von Miami entdeckt Privatdetektiv Tony Rome auf dem Meeresgrund die Leiche einer Frau, deren Füße in einem Zementblock stecken. Inspektor Santini, mit dem Rome befreundet ist, versucht herauszufinden, um wen es sich bei der Toten, die erstochen wurde, handelt. Gleichzeitig erhält Tony Rome von einem seltsamen Typ namens Gronsky, der gerade aus dem Knast entlassen wurde, den Auftrag, seine verschwundene Freundin aufzuspüren, die in einem Nachtclub arbeitete. Der Detektiv stellt Nachforschungen an, was gewissen Leuten nicht zu gefallen scheint. Als er der Wahrheit gefährlich nahe kommt, versucht man, ihm einen Mord in die Schuhe zu schieben. Die ihn belastenden Indizien sind so eindeutig, dass Santini nicht umhinkommt, ihn zu verhaften. Doch Tony widersetzt sich und flüchtet ...



    Nach "Der Schnüffler" ermittelt Frank Sinatra hier zum zweiten Mal als Privatermittler Tony Rome, ein ehemaliger Polizist, der seinen Wohnsitz auf einer Yacht im Hafen von Miami hat. Auch Richard Conte ist als Inspektor Santini wieder mit von der Partie.
    "Die Lady in Zement" bietet leider nur Krimi-Unterhaltung von der Stange, nicht besonders originell und auch nicht weiter aufregend. Für die typische Sixties-Musik sorgt Hugo Montenegro und die Originalschauplätze im sonnigen Miami verbreiten ein gewisses Urlaubsfeeling. Sinatra stattet seinen Detektiv mit trockenem Zynismus und coolen Sprüchen aus und Raquel Welch kann zeigen, dass sie im knappen Bikini eine ausgezeichnete Figur macht. Auf die Liebesszene der beiden hätte man aber besser verzichten sollen. Recht wacker schlägt sich Dan Blocker, der bullige "Hoss Cartwright" aus der erfolgreichen Westernserie "Bonanza", der als zwielichtiger Waldo Gronsky in schlagkräftiger Bud-Spencer-Manier etwas Schwung in die Bude bringt.
    In Deutschland fand der Film vor allem in den Großstädten regen Publikumszuspruch, was dazu führte, was in vielen Kinos für zweiwöchige Laufzeiten sorgte.

    "Die schon als Nachfolger des Humphrey-Bogart-Nimbus gefeierte Tony-Rome-Figur Frank Sinatras, beweist auch in der zweiten Auflage ihre Zugkraft. Regisseur Gordon Douglas inszenierte zwar ohne wesentliche Höhepunkte, doch routiniert. Der Film geriet, mit einer gesunden Portion Humor und Zynismus durchsetzt, recht nonchalant. Ein gelungenes Amüsement. Die Besetzung mit Sinatra, Raquel Welch und Dan Blocker ist zudem ein Leckerbissen." (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: 3,2 (22 Meldungen) / Erstnote: 2,5
    Spanien: 1.141.691 Besucher
    Frankreich: 412.262 Besucher (Paris: 98.639)
    Italien: Platz 61 (Liste der 100 erfolgreichsten Filme der Saison 1968/69)

  • Schwarzer Kies (1961)Datum06.06.2019 14:12
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Markus im Beitrag #5
    Wie ist denn das Ende der Kinofassung im Vergleich zur Premierenfassung?



    Die Premierenfassung ist die düstere, in der Inge und Robert umkommen. In der Kinofassung bleibt Inge, die mit Robert fort wollte, zurück, während er in eine ungewisse Zukunft fährt.


    Die Kinofassung lief mal auf RTL2. Die angeblich geschnittene Szene mit dem umstrittenen Schimpfwort war darin enthalten.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Dr.Mangrove im Beitrag #25


    Dann haben wir etwas unterschiedliche Definitionen von "hochwertig"...


    So ist es.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Eine sehr schöne Rolle hatte er auch in der "hochwertigen" Rialto-Produktion "Die Herren mit der weißen Weste". Natürlich wieder als Gangster.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Dr.Mangrove im Beitrag #21


    ... allerdings muss ich bei Herbert Fux ganz provokant fragen, ob er denn jemals in einem hochwertigen Film mitgespielt hat, eine tiefere Rolle bekleidete - und diese auch noch gut gespielt hat?



    Herbert Fux kam 1967 groß raus als Hauptdarsteller in F.J. Spiekers "Wilder Reiter GmbH". Der Film erhielt das Prädikat "wertvoll" und war auch kommerziell erfolgreich. Zuvor hatte Fux schon kleinere Rollen in internationalen Produktionen wie "Finale in Berlin" oder "Quiller-Memorandum" gespielt.

  • Dr. Malbus verschwand um vier (1962)Datum04.06.2019 13:47
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    DR.MALBUS VERSCHWAND UM VIER (RENCONTRES)

    Frankreich/Italien (1962) - R: Philippe Agostini - DE: 7.12.1962 - FSK 16 - V: Filmallianz
    Darsteller: Michele Morgan, Pierre Brasseur, Gabriele Ferzetti, Diana Gregor, Veronique Vendell, Jacques Morel, Nico Pepe



    Seitdem bei einem Autounfall seine rechte Hand verletzt wurde, lebt der bis dahin erfolgreiche Pianist Malbus verbittert und zurückgezogen in seiner Villa an der Cote d´Azur. Um seinen Lebensstil halten zu können, drängt er seine ebenfalls Klavier spielende Schwester dazu, die Karriere fortzusetzen, die er aufgeben musste und überwacht mit Strenge ihr tägliches Übungspensum. Seine Frau Bella, die sich innerlich bereits von ihm entfernt hat, ist von dem ständigen Pianogeklimper genervt und verbringt ihre Zeit am liebsten am Strand. Dort trifft sie eines Tages auf den Journalisten Ralph. Der zeigt Interesse an der immer noch attraktiven Frau und es entwickelt sich eine Romanze. Doch inzwischen hat Malbus im Casino fast sein gesamtes Vermögen verspielt und beschließt, seinen eigenen Tod - getarnt als Tauch-Unfall - vorzutäuschen, damit Bella die Lebensversicherung kassieren kann. In der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit Ralph erklärt sich seine Frau einverstanden. Doch der inszenierte Unfall sorgt für unvorhergesehene Schwierigkeiten. Ein Versicherungsdetektiv stellt unangenehme Fragen. Auch die Polizei schaltet sich ein, denn es tauchen Indizien auf, die Bella belasten. Langsam wächst in ihr der Verdacht, dass das von ihrem Mann so geplant war ...

    Nein, nicht Dr. Mabuse, sondern Dr, Malbus, der aber im Original gar nicht Malbus heißt, sondern Krasner. Er wird auch nicht "Dr." genannt, sondern einfach nur Monsieur. Soviel zur deutschen Bearbeitung.
    Die Mixtur aus Krimi und Drama ist dem Regisseur nicht so richtig gelungen, zumal es die unschlüssige Inszenierung nicht schafft, echte Spannung zu erzeugen. Und das Ende dürfte wohl für die meisten Zuschauer eher unbefriedigend sein. Zum Glück können die Leistungen der namhaften Schauspieler den Schaden etwas begrenzen. Die französische Kinolegende Michele Morgan hatte sicher schon weitaus bessere Rollen, doch sie schafft es, dass man der Figur der Bella wenigstens ein gewisses Maß an Anteilnahme entgegenbringt. Pierre Brasseur erweist sich einmal mehr als sichere Bank und gibt dem nicht sonderlich sympathisch wirkenden Malbus die nötigen Konturen. Gabriele Ferzetti, der im Bond-Film "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" den "Draco" spielt, entwickelt als Ralph Gefühle für die in ihrer Ehe unzufriedene Bella und weckt in ihr die Hoffnung auf einen Neubeginn. Außerdem ist hier erstmals in einer größeren Rolle die Französin Veronique Vendell zu sehen, die 1968 in der europäischen Co-Produktion "Der Turm der verbotenen Liebe" erstmals mit dem Produzenten Wolf C. Hartwig zusammen arbeitete, dessen dritte Ehefrau sie später wurde.

    "Psychologisch unterbauter Kriminalfilm mit einer konventionellen Dreiecks-Geschichte" (Filmdienst)

    "In elegant ausstaffiertem Riviera-Milieu präsentieren drei kultivierte Darsteller eine Ehe- und Kriminalgeschichte von mittlerem psychologischem Tiefgang. Die Schauspieler geben dem Film eine durchaus gepflegte Note. Das Drehbuch ist zwar konventionell und nicht immer überzeugend, doch wird für solide Spannung gesorgt und die Kamera bietet dem Auge sowohl mondäne als auch bikini-knappe Ausblicke auf lässiges Ferientreiben an der Felsenküste des Mittelmeeres. Philippe Agostini, der sich als Kameramann einen Namen machte und seit ein paar Jahren auch als Regisseur arbeitet, liefert eine handwerklich propere Inszenierung, die mehr auf schillernde Gefühlsregungen als auf kriminalistische Härte aus ist. (Film-Echo, Dezember 1962)

    Eine Film-Echo-Note liegt nicht vor, da es keine ausreichenden Meldungen gab.
    Frankreich: 644.075 Besucher (Paris: 281.886)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von patrick im Beitrag #16
    Alles, was hier geschrieben steht, ist stark subjektiv gefärbt.


    Da hast Du sicher recht. Aber mancher schießt auch schon mal über´s Ziel hinaus. Doch wo will man da die Grenze ziehen. Ich find´s in so einem Fall dann meist auch eher amüsant.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    "Nach alten Edgar-Wallace-Motiven wird eine neue Mixtur angerichtet. Der Gorilla schlägt seine Opfer im Nebel. Der Inspektor "tappert" so lange im Dunkel, bis er sich eines alten Verbrechers entsinnt, der in der Affen-Maske mordete.
    In die Endlos-Serie reiht sich der Film lustlos ein. Der Gorilla wirkt eher lächerlich, denn schrecklich. Der Herr von Meyerinck muß sich schon zu einem argen Trottel-Chef hergeben. Uschi Glas bleibt blass und lieblich. Horst Tappert fügt eine Reitgerte zum gewohnten Inspektor-Image. Nur Herbert Fux gibt dem Ganoven eindrucksvolle Darstellung. Die Farbe als dramaturgische Möglichkeit bleibt unentdeckt. (Film-Echo 1968)

    Film-Echo-Note: 2,8 (27 Meldungen) / Erstnote: 2,7

    In Frankreich startete der Film am 12.5.1971, lief aber nur im Elsass und in den Nord-Provinzen.

    @ patrick

    Vielen Dank für die Mühe, die du dir gegeben hast. Ich würde den Begriff "Geschmackssache" einfach auf das Gesamtpaket ausweiten. Das wird wohl die einfachste Lösung sein.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Internationale Filmfestspiele Berlin 1969 (25.6. - 6.7.1969)

    Zwei deutsche Beiträge, beides Debüt-Filme, nahmen am Wettbewerb teil:

    Liebe ist kälter als der Tod (Prod: Antitheater/ X-Film) - R: R:W: Fassbinder - V: Ceres
    D: Ulli Lommel, Hanna Schygulla, Rainer Werner Fassbinder

    Ich bin ein Elefant, Madame (Prod: Iduna - R: Peter Zadek - V: Obelisk
    D: Wolfgang Schneider, Heinz Baumann, Margot Trooger, Günther Lüders, Rolf Becker

    Während Peter Zadeks Film, der mit einem "Silbernen Bären" ausgezeichnet wurde, bereits vor Beginn der Filmfestspiele in die Kinos kam, hatte Fassbinders Erstlingswerk seinen Kinostart erst im Januar 1970.
    Beide Filme erhielten das Prädikat "wertvoll". Der "Goldene Bär" ging an den jugoslawischen Beitrag "Frühe Werke".
    "Ich bin ein Elefant, Madame" lief mit gutem Erfolg in den Arthouse-Kinos. Film-Echo-Note: 2,4 (14 Meldungen)



    Bundesfilmpreise 1969

    Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos (Prod: Kairos - R: Alexander Kluge)
    Filmband in Gold

    Jagdszenen aus Niederbayern (Prod: Rob Houwer - R: Peter Fleischmann)
    Filmband in Silber

    Für die besten Einzelleistungen wurde das Filmband in Gold verliehen an:

    Peter Fleischmann: Regie (Jagdszenen aus Niederbayern)
    Peter Zadek: Regie (Ich bin ein Elefant, Madame)
    Michael Strixner: Darsteller (Jagdszenen aus Niederbayern)
    Walter Buschhoff: Darsteller (Scarabea)
    Wolfgang Schneider: Nachwuchsdarsteller ( Ich bin ein Elefant, Madame)
    Renate Roland: Nachwuchsdarstellerin (Bübchen aka Der kleine Vampir - R: Roland Klick)
    Petrus Schloemp: Kamera (Scarabea)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    @ patrick

    Ein "Desaster", also ein katastrophaler Misserfolg, war der"Gorilla" - zumindest in kommerzieller Hinsicht - ja nun nicht gerade.
    Und die von Dir geschätzte "Blaue Hand" hat ebenso wenig Filmgeschichte geschrieben, wie der "Gorilla". Dieser Anspruch dürfte aber wohl hinter keinem der Wallace-Filme gestanden haben.
    Wie die Präsentation nackter Haut heute wirkt, steht ja gar nicht zur Debatte. Damals hat so etwas die Leute ins Kino gelockt. Damit konnte man sich von der TV-Konkurrenz abheben, wo so etwas zu jener Zeit noch tabu war. Die Szenen im Club wären in dieser Form vor 1968 mit einer FSK-Freigabe ab 16 noch gar nicht möglich gewesen. Also verständlich, dass man sowas mit eingebaut hat, weil man es erstmals konnte.
    Was ist drittklassig an der Inszenierung, z.B. im Vergleich zum "Buckligen"? Handwerklich kann der Gorilla mit sämtlichen Farbfilmen der Serie mithalten. Allein die Einstiegsszene an der Battle-Bridge ist Wallace vom feinsten. Außerdem glaube ich nicht, dass Wendlandt oder Vohrer die Absicht hatten, das schwarzweiße Vorbild zu toppen. Man hat den Stoff ja auch hier und da ein wenig abgewandelt und ihm so eine gewisse Eigenständigkeit verliehen. Wo gab es das denn schon, dass der Assistent am Ende den Retter in der Not spielt und noch dazu die "verfolgte Unschuld" zur Braut bekommt. Uwe Friedrichsen finde ich hier übrigens sympathisch, witzig und erfrischend und würde ihn durchaus gegen Eddi Arent - wenigstens in dessen "schwächsten Stunden" - austauschen. Allein der Name "Sgt. Pepper" - in Anlehnung an das Beatles-Album "Sgt. Peppers lonely Hearts Club Band" zeigt, dass die Macher ihr Ohr am Puls der Zeit hatten. Das war nötig, weil die Älteren kaum noch ins Kino gingen.
    Das Gorilla-Kostüm wurde exklusiv in London hergestellt. Als Faschingskostüm gab es sowas 1968 noch gar nicht.
    Apropos "und das doofe Publikum merkt es sicher nicht" : Genau so war es. Keiner hat´s gemerkt. Nicht mal die Kritiker. Also, was soll´s?

    Immerhin finde ich es bemerkenswert, dass Du trotz aller überzogener Kritik den Film noch mit 2 Punkten bewertet hast.

  • Eddie wieder Colt-richtig (1963)Datum27.05.2019 12:33
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    EDDIE WIEDER COLT-RICHTIG (DES FRISSONS PARTOUT)

    Frankreich/Italien (1963) - R: Raoul André - DE: 13.12.1963 - FSK 16 - V: Pallas
    Darsteller: Eddie Constantine, Perette Pradier, Daphne Dayle, Sophie Hardy, Clement Harari, Jean Galland, Daniel Emilfork, Victor Beaumont, Nando Gazzolo, Henri Lambert, Janine Vila, Patricia Viterbo, Sabine Sun



    Bei einem spektakulären Raubüberfall wurden Diamanten im Wert von einer halben Million erbeutet. Gangsterboss Gregori gelingt es, mit dem Schmuck unterzutauchen. FBI-Agent Jeff Gordon und die Versicherungs-Detektivin Liza sind hinter ihm her. Die Spur führt in das Sanatorium von Dr. Mercier, der inoffiziell auch kosmetische Operationen an Personen durchführt, die ihr Gesicht und ihre Fingerabdrücke ändern möchten. Jeff und Liza verschaffen sich inkognito Zutritt zur Klinik, werden aber enttarnt. Man will sie gerade beseitigen, als der Angriff einer rivalisierenden Bande, die es ebenfalls auf die wertvollen Klunker abgesehen hat, ihnen einen Aufschub verschafft.

    Ein weiteres Abenteuer von Eddie Constantine als FBI-Agent Jeff Gordon, das sich als harmlose, aber unterhaltsame Gangsterkomödie mit dem üblichen "Hau drauf Eddie-Charme" erweist. Diesmal gibt es auch ein paar Vohrer-typische Wallace-Zutaten, wie z.B. ein Skelett hinter der Tür oder eine Schlange, die heimlich ins Zimmer geschmuggelt wird. Das Ganze endet wie so oft in einer Massenschlägerei, nach der die Polizei die Gangster nur noch einsammeln muss. Eddies Partnerin ist diesmal Perette Pradier, die als Privatdetektivin im Auftrag der Versicherung hinter den Edelsteinen her ist. Als Gegenspieler empfehlen sich Nando Gazzolo als Dr. Mercier, Daphne Dayle als dessen Frau und Victor Beaumont als Gangster Gregori. Sexy-Blondine Sophie Hardy ist als Gangsterliebchen und Lockvogel wie immer nett anzusehen, während Daniel Emilfork mit seiner auffallenden Physiognomie als "Yanakos, der Grieche", der mit Gregori Geschäfte machen will, durch die Handlung stolpert. Janine Vila spielt eine Schlafwandlerin, die Eddie beisteht, wenn er mal Hilfe braucht.
    In Frankreich kam der Film später als bei uns, nämlich erst am 11.3.1964 in die Kinos.

    Auf der Jagd nach Juwelenräubern und ihrer Millionenbeute kämpft Eddie hier zur Rampe hin mit offenem Visier als FBI-Agent und spielt als lachender Dritter zwei rivalisierenden Banden mit den üblichen Faxen und Finten übel mit. Dass bei allen Parteien ein Flor wohlgestalteter Weiblichkeit für Augenweide sorgt und ein gutes Dutzend schwerer Jungs als dankbare Zielscheibe für die Boxkünste unseres Tausendsassas dient, ist selbstverständlich. Zum Schluss weitet sich die handfeste Keilerei in eine zünftige Knallerei aus. Jedoch spielt unser Held sämtliche Ganoven der Polizei lebend in die Hände. Ein echtes Eddie-Constantine-Abenteuer." (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: 3,0 (33 Meldungen) / Erstnote: 2,7
    Frankreich: 1.230.600 Besucher
    Spanien: 629.401 Besucher

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    "Im Gegensatz zu vielen anderen Serien, deren Filme allmählich immer schwächer werden, kann man der Wendlandt-Produktion und Regisseur Alfred Vohrer uneingeschränkt bestätigen, dass die Perfektion ihrer Wallace-Reißer sich von Film zu Film steigert, ohne jedoch dabei in billige Routine zu erstarren. Selbst die Nebel wallen immer gekonnter. Auch hier ist wieder ein Super-Reißer geglückt, der von der ersten Film-Minute an fesselt und das Spannungsfeld bis zum Schluss unter Starkstrom hält." (Filmblätter 1968)

    Film-Echo-Note: 2,8 (37 Meldungen)

    In Frankreich lief der Film nur in den Süd-Ost-Provinzen. Somit fand auch keine Aufführung in Paris statt.
    Spanien: 619.425 Besucher

  • Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    FRANK COLLINS 999 - MIT CHLOROFORM GEHT´S BESSER
    (COPLAN OUVRE LA FEU A MEXICO)
    Frankreich/Spanien/Italien (1967)- R: RIccardo Freda - DE: 19.12.68 - FSK 18 - V: Ceres
    Darsteller: Lang Jeffries, Sabine Sun, Silvia Solar, Frank Oliveras, Luciana Gilli, José Maria Caffarel,



    Wertvolle Gemälde alter Meister, die vor Jahren gestohlen wurden, tauchen auf mysteriöse Weise bei Auktionen auf und werden zu horrenden Preisen ersteigert. Das ruft den Geheimdienst auf den Plan, denn man möchte wissen, wer dahinter steckt und wohin die hohen Beträge fließen. Frank Collins übernimmt den Fall und lernt bei einer solchen Auktion die attraktive Lady Hamilton kennen, die offensichtlich in die Sache verwickelt ist. Als sie sich nach Mexico absetzt, folgt er ihrer Spur. Getarnt als Geologe besucht er die Hazienda von Don Felipe, einem der mutmaßlichen Drahtzieher. Dort entdeckt er eine streng bewachte Mine. Heimlich verschafft er sich Zutritt und befindet sich in einem unterirdischen Tunnelsystem. Doch seine Gegner haben ihn längst durchschaut und er sitzt in der Falle.

    Bei Frank Collins, dem Titelhelden dieses Eurospy-Films, handelt es sich im Original um den populären französischen Romanhelden Francis Coplan, alias Agent FX18. Bis Ende der 60er Jahre entstanden 6 Coplan-Filme, jeweils mit unterschiedlichen Hauptdarstellern.
    Trotz ständig wechselnder Schauplätze und immer wieder neuen Action-Einlagen schafft es der Film kaum, echte Spannung aufzubauen. Zu verworren ist die Handlung und zu wenig zittern muß man um den Superagenten. Ob zu Lande, zu Wasser, in der Luft oder an Hausfassaden - Frank Collins wird mit jeder Herausforderung fertig. Selbst ein auf ihn gerichteter Spazierstock mit Flammenwerfer-Effekt vermag ihn nicht zu beeindrucken. Lang Jeffries ist durchaus der richtige Mann für eine solche Rolle, aber dass er immer wieder aus jeder noch so ausweglosen Situation ohne die kleinste Schramme herauskommt, wirkt auf Dauer unglaubwürdig. Sein deutscher Synchronsprecher ist hier Reinhard Glemnitz.
    Die Französin Sabine Sun will sich als Lady Hamilton von der Verbrecher-Organisation lossagen und rettet Collins aus tödlicher Gefahr. Das muss sie mit ihrem Leben bezahlen. Frank Oliveras als Collins´Partner van Dyke überlebt nicht einmal die erste Filmhälfte. Dagegen hat Luciana Gilli als Maya, Tochter von Don Felipe, keine Ahnung von den kriminellen Machenschaften ihres Vaters und ist viel mehr an einem Liebesabenteuer mit Collins interessiert. Der Filmtitel bezieht sich darauf, dass der Agent Lady Hamilton mittels Chloroform außer Gefecht setzt, um sich ungestört in ihrer Villa umzuschauen.
    Regisseur Riccardo Freda ("Das Gesicht im Dunkeln") hatte bereits 1965 einen Coplan-Film inszeniert ("Geheimauftrag CIA - Istanbul 77"). Der Ceres-Verleih brachte "Frank Collins 999" erste Ende 1968 in die deutschen Kinos, als das Interesse an Eurospy-Filmen nur noch auf Sparflamme kochte. Der kommerzielle Erfolg war demzufolge eher bescheiden.

    "Das Thema ist nicht neu, aber es ist hier mit allen Mitteln des Kintopp-Reißers variiert. Aus unwahrscheinlichen Situationen gehen die Helden unverletzt hervor. Für den harten Humor der Handlung bedient man sich unbedenklich uralter Gags, doch auch neue Einfälle illustrieren die abenteuerliche Szenerie. Lang Jeffries und Sabine Sun spielen die Hauptrollen in dieser flotten filmischen Unterhaltung." (Fim-Echo)

    Eine Film-Echo-Note liegt nicht vor, da weniger als 10 Meldungen eingingen.

    Frankreich: 739.558 Besucher / Spanien: 491.625 Besucher

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    "Zum 25.Mal Hochspannung mit dem Krimi-Meister Edgar Wallace" (Constantin-Werbung)

    "Vohrers Inszenierung ist auf Tempo und Effekt bedacht, so dass sich die Zuschauer bei der verlässlichen Leichenlieferung keine Minute langweilen" (Film-Echo 1968)

    Film-Echo Note: 3,5 (31 Meldungen) / Erstnote: 3,1
    Erneut erwies sich eine FSK 12-Freigabe als nicht besonders förderlich.

    In Frankreich startete der Film am 1.9.1971 und hatte insgesamt 99.049 Besucher.

  • Im Rausch der Sinne (1957)Datum16.05.2019 13:44
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    IM RAUSCH DER SINNE (UNE MANCHE ET LA BELLE)

    Frankreich (1957) - R: Henri Verneuil - DE: 18.4.1958 - FSK 18 - V: NF
    Darsteller: Henri Vidal, Mylene Demongeot, Isa Miranda, Alfred Adam, Jean Loup Philip, Simone Bach



    Aus beruflichen Gründen sucht der kleine Bankangestellte Philippe Delaroche die Millionärswitwe Betty Farnwell in ihrer Luxusvilla auf. Die Frau findet Gefallen an dem gutaussehenden Mann, der bedeutend jünger ist als sie und engagiert ihn als persönlichen Berater. Die beiden kommen sich rasch näher und heiraten. Doch dann verliebt sich Philippe in Eva, die junge und verführerische Sekretärin seiner Frau und beginnt eine Affäre mit ihr. Doch Eva ist ebenso berechnend wie er, denn sie trifft sich gleichzeitig mit einem jungen und reichen Mann, den sie zu heiraten beabsichtigt. Philippe kann den Gedanken, sie an einen anderen zu verlieren, nicht ertragen. Um frei für eine gemeinsame Zukunft zu sein, beschließt er, seine Frau mit Hilfe der Geliebten aus dem Weg zu schaffen. Doch nach dem Mord zeigt ihm Eva die kalte Schulter. Und das Vermögen seiner Frau erbt ihr Sohn, zu dem sie keinen Kontakt mehr hatte. Dabei handelt es sich um Evas jungen Liebhaber.

    Der Roman, auf dem der Film basiert, stammt von James Hadley Chase und heißt "The Sucker Punch" ("Alibi auf Tonband"). Seit den Fünfziger Jahren wurden über 30 Stoffe des britischen Autors verfilmt, in Deutschland u.a. "An einem Freitag um halb zwölf", "Wartezimmer zum Jenseits", "Ein Sarg aus Hongkong" oder "Lotosblumen für Miß Quon". Für das Fernsehen drehte Jürgen Roland "Die Katze im Sack". Die meisten Verfilmungen entstanden jedoch in Frankreich.
    "Im Rausch der Sinne" bietet Kino im klassischen Stil der 50er Jahre. Die Story ist zwar nicht neu, hält aber mit überraschenden Entwicklungen das Interesse des Zuschauers wach. Die Riviera und Venedig erweisen sich als eindrucksvolle Schauplätze. Spannender Höhepunkt des Films ist die Mordszene, von bedrohender Musik untermalt, während gleichzeitig das falsche Alibi zu platzen droht. Henri Vidal, der den Glücksritter Philippe spielt, gehörte damals zu den populären Stars des französischen Kinos. Er starb Ende 1959 an einem Herzinfarkt. Seine letzten Filme waren "Ein Engel auf Erden" mit Romy Schneider und "Wollen Sie mit mir tanzen?" mit Brigitte Bardot. Die beiden weiblichen Hauptrollen sind mit Mylene Demongeot als Eva und Isa Miranda als Betty Farnwell ideal besetzt. Den etwas gemütlichen, aber pfiffigen Inspektor spiel Alfred Adam. Regisseur Henri Verneuil drehte später bekannte und erfolgreiche Filme wie "Lautlos wie die Nacht" mit Gabin und Delon und "Der Clan der Sizilianer" sowie "Angst über der Stadt". Bleibt zum Schluss die Frage, ob man nicht einen besseren deutschen Titel hätte finden können.

    Frankreich: 1.326.331 Besucher (Paris: 353.034)

    "Eine unglaubwürdige, allerdings brillant inszenierte Geschichte, die sich jedoch in purer Oberflächlichkeit ergeht. Ein sehr finsterer Film." (Filmdienst)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #23
    Irgendwie imponieren mir diese Reißer aber wegen der Sorglosigkeit und Unbekümmertheit, mit der hier immer noch auf einigem Niveau unterhaltsame Geschichten zusammengezimmert wurden. Das gibt es heute kaum noch, schon gar nicht in unserem moraltriefenden überkorrekten Deutschland.



    Schön, dass dieser Punkt endlich auch mal angeschnitten wird. Die zweite Hälfte der 60er Jahre war die Zeit der Veränderung: Studentenproteste, Hippie-Bewegung, Sexwelle, Aufklärungsrummel, Beatmusik, Mini-Rock usw. Mit braven altmodischen Krimis hätte man niemand mehr hinter dem Ofen hervorgelockt. Es kam vielmehr darauf an, "das mit Kriminalfilmen so reichlich versorgte Fernsehpublikum in die Filmtheater zu locken" (Film-Echo anläßlich Wallace-Dreharbeiten 1967) Und das ist Alfred Vohrer mit seinen Farbfilmen gelungen.

  • Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    EDDIE, WENN DAS DEINE MUTTI WÜSSTE (LAISSEZ TIRER LES TIREURS)

    Frankreich/Italien (1964) - R: Guy Lefranc - DE:30.4.1964 - FSK 12 - V: Constantin
    Darsteller: Eddie Constantine, Daphne Dayle, Maria Grazia Spina, Henri Lambert, Patricia Viterbo, Guy Trejan, Nino Ferrer



    Aus dem Tresor der US-Luftwaffe wird ein neuentwickeltes Raketenablenkungsgerät gestohlen. Andersen, der Dieb, wird anschließend von seinen Komplizen mittels einer Autobombe ins Jenseits befördert. FBI-Agent Jeff Gordon findet unter den persönlichen Papieren des Ermordeten das Foto einer jungen Frau. Es ist Corinne Martin, die mit einem undurchsichtigen Fabrikanten verheiratet ist. Sie gesteht, dass sie eine Affäre mit Andersen hatte, behauptet aber, nichts von dem Diebstahl zu wissen. Gordon, dem man inzwischen mehrere Killer auf den Hals hetzte, glaubt der Dame jedoch kein Wort ...

    Ein Eddie-Constantine-Film nach dem üblichen erfolgserprobten Muster, diesmal sogar jugendfrei. Der Hauptdarsteller heißt auch in der deutschen Fassung "Jeff Gordon", aber trotzdem verpasste man dem Werk mal wieder einen ganz speziellen "Eddie"-Titel. Die Italienerin Maria Grazia Spina, die man vor allem aus den damals gängigen Sandalenfilmen kennt, möchte als Corinne Martin den guten Eddie zwar aus dem Weg räumen, lässt sich aber auch bei passender Gelegenheit von ihm küssen. Daphne Dayle ist Gordons treue Gefährtin Elisabeth. Sie wird von den Ganoven entführt, mischt aber bei der finalen Gangsterschlacht tatkräftig mit. Nino Ferrer, der den Dieb Andersen spielt, wurde später als Sänger ("Agatha", "Le Telefon") populär. 1998 erschoss er sich. Auch die hübsche Blondine Patricia Viterbo, die hier als Fotomodell zwielichtige Bekannte hat, fand ein tragisches Ende. Sie stürzte 1966 bei Dreharbeiten mit einem Auto in die Seine und ertrank.

    "Zunächst würde Eddies Mutter den Kopf über die Verwandlung des Original-Titels schütteln, dann aber auch über die Art, wie ihr Filius hier als Gangsterschreck und FBI-Agent mit einem aus schieß- und boxfreudigen Killern und kurvenreichen Damen bestehenden Spionagering fertig wird und außerdem einer wohlgeratenen Partnerin immer wieder aus der Patsche hilft. Der Tausendsassa mit dem Pockennarben-Sex-Appeal schafft das natürlich alles spielend und auf die bewährte handfeste Tour mit Köpfchen, Charme und Augenzwinkern und räumt gewaltig unter seinen Gegnern auf. Neu in diesem Milieu sind einige östlich-schweigsame Herren, die als Käufer der umkämpften Wunderwaffe auftreten. Wenn man weiß, dass sich die Endabrechnung in einer Feuerwerksfabrik abspielt, kann man sich vorstellen, wie turbulent es dabei mit Eddie zur Sache geht." (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: 3,2 (37 Meldungen)/ Erstnote: 2,6
    Frankreich: 1.238.425 Besucher (Paris: 180.252)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    "Es bleibt bei der bewährten Vohrer-Masche, die als Gütezeichen eine gediegene, solide Besetzung aufweist und allein dadurch ein gewisses Niveau nicht unterschreitet. Siegfried Schürenbergs Sir John bietet eine umwerfende Charakterstudie, während Joachim Fuchsberger seiner 59. Filmrolle erfreulich unverbrauchte Konturen gibt und bei aller Routine der Schablone so weit wie möglich aus dem Weg geht. Wenn nun auch noch bei den mit Sicherheit zu erwartenden weiteren Wallace´s die Nebel etwas weniger gewollt wallen würden, sondern sich der Natürlichkeit der Darsteller anschlössen, bliebe nicht mehr viel zu wünschen übrig." (Filmblätter, Aug. 1967)

    "Diesen Routine-Wallace hat Alfred Vohrer zwar nicht mit ausgefallenen Regie-Einfällen bereichert, doch hält er das obligatorische Gruselgeschehen soweit in Schwung, dass man sich gut unterhält. Tilly Lauenstein sorgt nicht nur für Überraschungen bei der Demaskierung des peitschenknallenden Kuttenphantoms, sie bringt auch die Zwielichtigkeit der Internatsleiterin überzeugen ins Spiel. Neben Konrad Georg in der Rolle eines "gefallenen" Lehrers, überzeugt vor allem Siegfried Rauch als kleiner Gauner, der sich wider Willen als Mordbube anheuern lässt." (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: 2,7 (41 Meldungen) / Erstnote: 2,4

    In Frankreich lief der Film erst 1971 und nur in den Ost-Provinzen.

  • Bewertet: "Die blaue Hand" (1967, 23)Datum08.05.2019 12:23
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #12
    Dabei sind die tatsächlichen Morde der „blauen Hand“ nicht sonderlich zimperlich. Seltsam, dass der „unheimliche Mönch“ als FSK16 und der Mann mit der blauen Todeskralle ab 12 Jahren freigegeben wurde.



    "Die blaue Hand" erhielt zunächst eine FSK-Freigabe ab 18. Durch die Kürzung der Ermordungsszene von Charles Emerson wurde der Film dann ab 16 Jahren freigegeben.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #2
    Wäre sicher auch was für eine DVD-Auswertung - genau wie "Unser Mann aus Istanbul".

    Das wäre in der Tat eine schöne Sache!

Inhalte des Mitglieds Giacco
Beiträge: 1825
Geschlecht: männlich
Seite 5 von 50 « Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 50 Seite »
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz