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  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    1971:

    Anatomie des Liebesaktes
    Andrea - wie ein Blatt auf nackter Haut
    Der Arzt von St. Pauli (Street of Sin)
    Das ausschweifende Leben des Marquis de Sade (D/US)
    Black Beauty (GB/Sp/D)
    Blut an den Lippen (Bel/F/D)
    Deep End (GB/D)
    Deine Frau, das unbekannte Wesen (Kolle) (Female Sexuality)
    Dracula jagt Frankenstein (Sp/D/I)
    Die Engel von St. Pauli (Angels of the Street)
    Einer spielt falsch -1965- (Isr/D)
    Erinnerungen an die Zukunft (Harald Reinl) (Chariots of the Gods)
    Die fleißigen Bienen vom fröhlichen Bock
    Frau Wirtin hat auch eine Nichte (D/Ö/I)
    Das gelbe Haus am Pinnasberg
    Das Grauen kam aus dem Nebel (I/D) (Death Occurred Last Night)
    Der grausame Job (F/D/I) (To Commit a Murder)
    Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald
    Herzflimmern (F/I/D)
    Hilfe, mich liebt eine Jungfrau (D/F)
    Ich bin ein Elefant, Madame
    Josefine, das liebestolle Kätzchen (D/I) (School for Virgins)
    Die letzte Rechnung zahlst du selbst (I/D) (Western)
    Liebe durch die Hintertür (Wild, Willing and Sexy)
    Liebesnächte in der Taiga
    Die Nichten der Frau Oberst (D/I)
    Nach Stockholm der Liebe wegen (D/Schw)
    Die neunschwänzige Katze (I/D)
    Rat mal, wer heut bei uns schläft
    Spielst du mit schrägen Vögeln
    Technik der körperlichen Liebe
    Unser Boss ist eine Dame (I/D) (The Treasure of San Gennaro)
    Wer weint denn schon im Freudenhaus

  • Kali Yug (1963)Datum05.12.2019 15:12
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    KALI YUG
    Teil 1: Die Göttin der Rache - Deutsche Erstaufführung: 21.2.1964
    Teil 2: Aufruhr in Indien - Deutsche Erstaufführung: 3.3.1964
    Deutsche Produktionsfirma: Eichberg-Film
    Verleih: Inter



    "Produzenten aus drei EWG-Staaten haben weder Kosten noch Mühe gescheut, um diesem zweiteiligen Leinwand-Opus mit einer farbenprächtigen exotischen Kulisse, folkloristischen Darbietungen und einer internationalen Besetzung ausreichend Spannung, Kolorit und romantische Atmosphäre zu geben. Tigerjagd, Gewalttaten, Auflehnung, Folter, Eifersucht wegen der Schlüsselfigur, einer umworbenen Tänzerin, und die zarte Zuneigung des Helden zur reizvollen Gattin des Residenten appellieren bei dieser an publikumswirksamen Effekten reichen Inszenierung an Nerven und Gemüt. Kinski mimt einen der Hauptverschwörer. Lex Barker als Major hält sich vornehm im Hintergrund. Hoffen wir, dass wir ihn im zweiten Teil in voller Aktivität bewundern können." (film-Echo)



    "Wieder haben die Macher ausreichend für Spannung, Nervenkitzel und Augenweide gesorgt. Ein farbenfrohes Gauklerlager, unheimliche Blutopfer, Tempeltänze, Flucht durch dunkle Katakomben und Kämpfe mit Kamelreitern, Prunk-Karawanen und fernöstlich angehauchte Musik geben auch dem zweiten Teil Kolorit und Atmosphäre. (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: Teil 1: 4,3 (32 Meldungen) / Teil 2: 4,2 (24 Meldungen)

    Frankreich: Teil 1: 691.315 Besucher / Teil 2: 845.941 Besucher
    Spanien Einteilige 123-Minuten-Fassung: 674.098 Besucher

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Vielen Dank für Deine interessanten und ausführlichen Ausführungen, in denen ja auch Deine Verbundenheit mit Film und Kino zum Ausdruck kommt. Das große Kinosterben gab es in den 1960er Jahren leider auch hierzulande: während es 1959 noch 7000 Kinos gab, waren es 1969 nur noch 3.700.
    Aber es ist doch schön, dass sich heute immer noch ein paar Leute für die alten Filme von damals interessieren.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    1970:

    Alle Kätzchen naschen gern
    Bengelchen liebt kreuz und quer (Sex Adventures of a Single Man)
    Besessen - Das Loch in der Wand (NL/D) (Obsessions)
    Carmen Baby (US/D)
    Chronik der Anna Magdalena Bach
    Diamanten-Billard - 1965 (D/F/I) (Diamonds are Brittle)
    Durchs wilde Kurdistan
    Ellenbogenspiele
    Der Fluch der grünen Augen (D/Yug)
    Eine Frau sucht Liebe
    Frauen, die durch die Hölle Genen (D/Ö/I/Sp)
    Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe (D/I) (The Gallery Murders)
    Helga & Michael
    Heißes Pflaster für Spione (F/D/I)
    Der heiße Tod (Sp/I/D)
    Im Stahlnetz des Dr. Mabuse -1961- (D/F/I)
    Die Jungfrauen von Bumshausen (Run Virgin, Run)
    Kamasutra - Vollendung der Liebe
    Komm liebe Maid und mache ...
    Liebesspiel im Schnee (Ö/US)
    Mahlzeiten
    Mord im schwarzen Cadillac (I/D)
    More .. mehr, immer mehr (Lux/D)
    Negresco - eine tödliche Affäre (My Bed is not for Sleeping)
    Die Schlangengrube und das Pendel
    Tätowierung
    Der Turm der verbotenen Liebe (D/F)
    Willst du ewig Jungfrau bleiben?
    Das Wunder der Liebe II (Kolle)

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Wäre interessant zu erfahren, wo Du in UK gelebt hast und wo Du ins Kino gegangen bist.
    Großstadt, Kleinstadt, Provinz ?

  • Aktuelle deutsche TV-FilmeDatum02.12.2019 15:04
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Jan im Beitrag #49
    Es gibt wieder einmal was Neues vom Wixxer- und Cotton-Regie-Duo Cyril Boss und Philipp Stennert: Seit gestern strahlt das ZDF die Sky-Produktion "Der Pass" in vier Anderthalbstündern aus.

    Habe auch überlegt, ob ich mir den anschauen soll, aber ich hab´s nicht so mit Mehrteilern. Außerdem hat mich der bei den Ankündigungen verwendete Begriff "Krampuskiller" in Verbindung mit alten Bräuchen abgeschreckt. Dazu dann noch ein versoffener Ermittler mit diversen Macken - wobei ich den Ofczarek ohnehin nicht so gern sehe. Für mich sprach dann zuviel dagegen.

    Die erste Folge hatte immerhin 2,65 Mio. Zuschauer, was einem Marktanteil von 12,9 % entspricht. Für die späte Sendezeit nicht schlecht.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    1969:

    An einem Freitag in Las Vegas (D/F/Sp)
    Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos
    Astragal (F/D)
    Der Bastard (I/F/D) (Sons of Satan)
    Engelchen oder Die Jungfrau von Bamberg (Angel Baby)
    Eva - Der große Frauenreport
    Frau Wirtin hat auch einen Grafen (D/Ö/I) (Sexy Susan sins again)
    Das Geheimnis der gelben Mönche (Ö/I)
    Das Geheimnis der jungen Witwe (I/D) (A Black Veil for Lisa)
    Der große Postraub (104-minütige Fassung von "Die Gentlemen bitten zur Kasse)
    Heißes Pflaster Köln (Walk the Hot Streets)
    Ich kann nicht länger schweigen -1961-
    Intim-Report
    Lady Hamilton (D/F/I)
    Michael Kohlhaas - der Rebell
    Mit teuflischen Grüßen (F/D)
    Mord und Totschlag (Degree of Murder)
    Der Ölprinz
    Paarungen
    Peter und Sabine (Hot Blood)
    Playgirl (Will Tremper)
    Schatten über Tiran: Kommando Sinai
    Sommersprossen (D/I) (Helmut Förnbacher)
    .. und morgen fahrt Ihr zur Hölle (F/I/D)
    Wie der nackte Wind des Meeres (Schw/D)
    Das Wunder der Liebe (Kolle)
    Winnetou II
    Winnetou und sein Freund Old Firehand

  • Die Unschlagbaren (1969)Datum29.11.2019 13:58
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    DIE UNSCHLAGBAREN (GLI INTOCCABILI)
    AT: AMERICAN ROULETTE
    Italien (1969) - R: Giuliano Montaldo - DE: 30.4.1971 - FSK 16 - V: MGM
    Darsteller: John Cassavetes, Peter Falk, Britt Ekland, Gabriele Ferzetti, Tony Kendall, Luigi Pistilli, Florinda Bolkan, Gena Rowlands, Claudio Biava



    Hank McCain, Spezialist für Raubüberfälle, wird nach 12 Jahren vorzeitig aus der Haft entlassen. Sein Sohn Jack, bei dem er unterkommt, schlägt ihm einen neuen Coup vor: Er will mit seiner Hilfe das Spielcasino "Royal" in Las Vegas ausrauben. Hank erkennt schnell, dass sein Sohn nur ein kleiner Ganove ist, der niemals einen solchen Plan austüfteln könnte. Er findet heraus, dass der aufstrebende Mafia-Gangster Charlie Adamo hinter der Sache steckt. Doch der hat inzwischen erfahren, dass seine eigenen Mafia-Bosse die heimlichen Besitzer des "Royal" sind. Deshalb bläst er die geplante Aktion ab. Doch Hank hat sich längst entschlossen, den Überfall auf eigene Faust durchzuführen.



    Leider liegt von diesem italienischen Gangsterfilm, der u.a. in Las Vegas und San Francisco gedreht wurde, nur die um ca. 20 Minuten gekürzte Exportfassung vor. Dadurch wird die Handlung zwar zügig vorangetrieben, vermag aber zunächst nicht besonders zu fesseln. Erst mit dem Überfall und der anschließenden Flucht vor den Verfolgern steigt der Spannungsbogen und wird bis zum Ende aufrecht erhalten. Die Musik stammt von Ennio Morricone, kommt aber eher sparsam zum Einsatz. Punkten kann der Film vor allem mit seiner Besetzung. John Cassavetes ist als Hank McCain ein rücksichtsloser Einzelgänger, dem man als Zuschauer nicht wirklich Sympathie entgegenbringt. Für eine Überraschung sorgt Peter Falk als Gangster Charlie Adamo. Wer ihn nur als zerknautschten "Inspektor Columbo" kennt, kann ihn hier mal von einer anderen Seite erleben. Über Irene, die Frau an McCains Seite, die von Britt Ekland (007: Der Mann mit dem goldenen Colt) verkörpert wird, erfährt man leider so gut wie nichts. Dafür ist sie aber nett anzuschauen. Tony Kendall, der als Kommissar X populär wurde, spielt einen eiskalten Killer und Gabriele Ferzetti gehört als mächtiger Don Francesco zu den Mafia-Bossen. Florinda Bolkan ist die Frau von Charlie Adamo und Luigi Pistilli seine rechte Hand. Gena Rowlands hat zwar nur eine kleine Rolle als McCains ehemalige Komplizin und Geliebte, doch was sie daraus macht, ist bemerkenswert.
    "Gli Intoccabili" lief 1969 als einer von 4 italienischen Wettbewerbsbeiträgen beim Festival in Cannes, fand aber keine besondere Aufmerksamkeit. Film-Echo-Korrespondent Friedrich Luft bezeichne den Film als "Imitation eines amerikanischen Gangsterstücks." In den deutschen Kinos erwies er sich 1971 als Flop. Für die spätere Video-Veröffentlichung (VCL) erhielt er den Titel "American Roulette".

    "Aus dem Zuchthaus entlassener Verbrecher raubt eine Spielbank in Las Vegas aus, die einer Mafia-Organisation gehört, und wird von Killern gejagt. Teilweise gut gespielter, reißerischer Gangsterfilm, aber ohne Distanz zu den ausgiebig geschilderten Gewaltverbrechen und Brutalitäten." (Filmdienst)

    Frankreich: 275.666 Besucher
    Spanien: 1.047.793 Besucher
    Italien: PLatz 50 der erfolgreichsten Filme der Saison 1968/69 (Einspielergebnis: 803 Mio. Lire)

  • Lümmel- und Paukerfilme (1968-1974)Datum25.11.2019 17:19
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Ähnlich sieht es auch die Film-Echo-Kritik:

    "Was in dem sechsten Lümmel-Film gezeigt wir, lässt sich wohl kaum noch überbieten. (Es sei denn in der siebten Folge). Oberlümmel Hansi Kraus, tatkräftig unterstützt von seinem Freund Heintje, setzt eine Wohnung unter Wasser, lässt einen Fernsehapparat in die Luft fliegen, bringt es fertig, dass das gesamte Lehrerkollegium nach einem Ausflug eingesperrt wird, und viele Gemeinheiten mehr. Diese sogenannten Schülerstreiche, denen die Eltern viel Verständnis entgegenbringen (sie waren schließlich auch einmal jung) strotzen vor Boshaftigkeit. Der Lehrkörper, allen voran Theo Lingen, setzt sich zusammen aus vertrottelten und museumsreifen Gestalten, die den Aktionen ihrer Schüler hilflos gegenüberstehen. Eine kleine Liebesgeschichte am Rande: Heintje versucht, die einzig "normale" Lehrerin mit seinem Filmvater zu verkuppeln"

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    1968:

    Agent 505 - Todesfalle Beirut (D/F/I)
    Angelique II (F/I/D)
    Der Arzt stellt fest (D/CH)
    Bel Ami 2000 (Ö) (Michael Pfleghar)
    Caroline Cherie (F/D/I)
    Die 3 Supermänner räumen auf (D/I) (The Fantastic Three)
    Das Geheimnis der 3 Dschunken (D/I) (Red Dragon)
    Die Goldsucher von Arkansas (D/F/I)
    Geheimnisse in goldenen Nylons (F/D/I)
    Das gewisse Etwas der Frauen (F/I/D)
    Das Haus der tausend Freuden (D/Sp)
    Helga
    In Frankfurt sind die Nächte heiß
    Der junge Törless
    Kommissar X - Jagd auf Unbekannt
    Der letzte Mohikaner (D/I/Sp)
    Die letzten Drei der Albatros (D/F/I) (Mutiny in the South Seas)
    Mädchenjagd in St. Pauli (Dark Nights in St. Pauli)
    Mädchen, Mädchen (Roger Fritz)
    Der Mann von Toledo (Sp/I/D)
    Old Surehand (Flaming Frontier)
    Die Pagode zum 5. Schrecken (GB/D)
    Das Phantom von Soho
    Die Rache des Dr. Fu Man Chu (GB/D)
    Serenade für 2 Spione (D/I)
    Sie nannten ihn Gringo (D/Sp)
    Sherlock Holmes und das Halsband des Todes (D/F/I)
    Die schwarzen Adler von Santa Fé (D/F/I)
    Der Transport -1961 - (J.Roland)
    Vier Schlüssel (J.Roland)
    Welt ohne Scham
    Die Wirtin von der Lahn (Ö) (The Seet Sins of Sexy Susan)
    Die Zeit der Kirschen ist vorbei (F/D)

  • Die Lady (1964)Datum22.11.2019 12:59
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    DIE LADY (UN CERTAIN DESIR)
    AT: Das Mädchen aus dem Hafen
    BRD/F (1964) - R: Hans Albin, Peter Berneis - DE: 2.10.1964 - FSK 18 - V: Schorcht/Ceres
    Prod.: Hans Albin Film, München / CEC, Paris
    Darsteller: Ingrid Thulin, Paul Hubschmid, Nikos Kourkoulos, Claudine Auger, Bernard Verley, Helen Vita, Gregor von Rezzori, Helga Lehner



    Nadine Anderson führt als elegante High-Society-Lady ein luxuriöses Leben an der Seite ihres Mannes Elliot, dem schwedischen Botschafter in Athen. Ihre Ehe ist jedoch nur Fassade, denn Elliot macht sich nichts aus Frauen und interessiert sich mehr für seinen jungen Sekretär Martin. Deshalb begibt sich Nadine auf die Suche nach Abenteuern und treibt sich nachts im Hafenviertel herum. Sie nimmt sich dort ein kleines Zimmer, das sie für sexuelle Begegnungen mit fremden Männern nutzt. Dabei lernt sie den Dockarbeiter Nikos kennen und beide verlieben sich ineinander. Nikos hält sie für eine Prostituierte und ahnt nichts von ihrer wahren Identität. Doch seine Schwester Elektra, die in einem Strip-Lokal arbeitet, findet heraus wer Nadine in Wirklichkeit ist und erpresst sie.

    Im Juni 1964 begann man in Athen mit den Dreharbeiten. Die restlichen Aufnahmen wurden anschließend in den Münchener Arri-Ateliers hergestellt. Der Kinostart war Anfang Oktober. Zu diesem Zeitpunkt hatte der angesehene Schorcht-Verleih allerdings schon mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Anfang Februar 1965 beantragte man einen gerichtlichen Vergleich, zwei Wochen später musste man Konkurs anmelden. Produzent Albin gab seinen Film zur weiteren Auswertung an den Ceres-Verleih, der dafür neue Plakate mit dem Untertitel "Das Mädchen aus dem Hafen" drucken ließ.
    Auch wenn man den Film nicht als gelungen bezeichnen kann, ist er nicht ganz ohne Reiz. Neben den guten Schauspielerleistungen bietet die Hafenstadt Athen einen abwechslungsreichen und interessanten Hintergrund, der immer wieder - untermalt von Bouzouki-Klängen - ansprechend in Szene gesetzt wurde. Die erotischen Passagen zeigen das, was man 1964 zeigen durfte. Ingrid Thulin wurde bei uns durch Ingmar Bergmanns Skandalfilm "Das Schweigen" bekannt, der hier im Januar 1964 in die Kinos kam. Dass es dem Regisseur und Produzenten Hans Albin gelang, die Schwedin für die Rolle der "Lady" zu verpflichten, sollte sich als Glücksfall erweisen, denn sie ist dieser anspruchsvollen schauspielerischen Aufgabe durchaus gewachsen und verleiht der Figur Glaubwürdigkeit und Präsenz. Eine passable Leistung zeigt auch die attraktive Claudine Auger als Stripperin Elektra. Mit der Rolle der Domino im Bond-Film "Feuerball" konnte sie wenig später ihre Popularität schlagartig steigern. Hans Albin und Peter Berneis hatten zuvor ebenfalls gemeinsam den wenig erfolgreichen Sci-Fi-Krimi "Der Chef wünscht keine Zeugen" gedreht. Sowohl dieser Film als auch "Die Lady" sind heute weitgehend unbekannt.

    "Die Lady im Milieu von "Sonntags nie": Nachts immer. Was Ingrid Thulin in Bergmanns "Schweigen" versagt war, hier als Lady gewähren es ihr Drehbuch und Regie: Männer. Da ihr eigener Mann, der Botschafter - wie man es zu nennen pflegt - abartig veranlagt ist, sucht sie sich ihre Männer als Dirne. Und eines Abends findet sie den Hafenarbeiter Nikos. Sie liebt ihn im ersten Augenblick, und er liebt sie, und die Lady beschließt - am Ende desFilms - in die karge Hütte des Geliebten zu ziehen. Peter Berneis, der Drehbuchautor, will es anders.
    Ob Happy-end oder nicht, es bleibt ein Groschenroman und es scheint verwunderlich, dass Ingrid Thulin die Rolle in dieser jammervollen Geschichte übernahm. Die Inszenierung ist nicht ohne formalen Reiz. Freilich weiß man nicht, wieviel Anteil Kameramann Klaus von Rautenfels zukommt. Die Atmosphäre einiger Szenen ist gut getroffen. Im Gedächtnis bleiben auch ein paar Großaufnahmen der Thulin. Leider wird die Titelheldin mehr und mehr ein Animiermädchen, das sich auszieht.
    Insgesamt ein optisch angehobenes Dirnen-Melodram mit guten Schauspielern. Elegant - nicht nur in der Kleidung - Paul Hubschmid in der Rolle des Botschafters.
    (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: 3,8 (21 Meldungen)

    In den frühen Siebziger Jahren gab es eine Wiederaufführung durch den Frankfurter Müller-Verleih, der mit billigen Softsex-Filmen unerwartet gute Geschäfte gemacht hatte. Der neue Titel "Gräfin Porno von Ekstasien" weckte allerdings Erwartungen, die der Film von 1964 nicht einhalten kann. Somit dürften die meisten Besucher enttäuscht und frustriert gewesen sein.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Zitat von Old Rascal im Beitrag #13
    Von einigen, die ich sah, wusste ich gar nicht, dass sie teil-deutsch sind, wie z.B die Dollar-Western. Die Winnetous habe ich damals gesehen und natürlich einige der schwarzweissen Krimis. Trapp ist mir auch ein Begriff. Da gibt's aber auch einen Film mit britischen und amerikanischen Schauspielern.

    Die Dollar-Western sind natürlich in erster Linie italienische Filme. Der deutsche Produzent - in diesem Fall Constantin-Film - beteiligte sich hier nur finanziell, konnte dafür aber auch ein paar Darsteller und evtl. Mitarbeiter unterbringen.
    Der US-Trapp-Film entstand erst 1965 und lief bei uns unter dem Titel "Meine Lieder, meine Träume". Die Rolle von Ruth Leuwerik spielt hier Julie Andrews.

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    1967:

    Die Abenteuer des Werner Holt (DDR)
    Abschied von gestern
    Angelique (F/I/D)
    Das älteste Gewerbe der Welt (D/F/I)
    Der Fall X701 (GB/D)
    Für eine Handvoll Dollar (I/Sp/D)
    Für ein paar Dollar mehr (I/Sp/D)
    Geld oder Leben (F/D/I)
    Das Geheimnis der Todesinsel (D/Sp) (The Blood Suckers)
    Das Geheimnis der weißen Nonne (GD/D)
    Herr auf Schloss Brassac (F/I/D)
    Die Hölle von Macao (D/F/I)
    Lautlose Waffen (F/D)
    Die Liebesquelle (Ö)
    Lulu - 1962 (Ö)
    Onkel Toms Hütte (D/F/I)
    Polizeirevier Davidswache
    Das Rätsel des silbernen Dreieck (GB/D)
    Rififi in Paris (F/I/D)
    Die Tote von Beverly Hills
    Das Ungeheuer von London City (The Monster Of London City)
    Winnetou III

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    1966:

    Die Ballade vom roten Mohn (DDR/GB)
    Blutige Seide (I/D)
    Heisse Küsse für Mike Forster (GB/D)
    Ein Junge schrie Mord (GB/D)
    Kapitän Sindbad (US/D)
    Die letzte Kugel traf den Besten (Sp/I/D)
    Das Liebeskarussell (Ö) (Who Wants To Sleep)
    Nur tote Zeugen schweigen (D/Sp) (Dummy Of Death)
    Der Schatz im Silbersee
    Der Spion, der in die Hölle ging (D/F/Sp)
    Schüsse aus dem Geigenkasten
    Unter der Flagge der Freibeuter -1961- (Sp/I/D)
    Unter Geiern (D/F)

    Außerdem starteten die britischen Produktionen:
    Geheimnis im blauen Schloß
    Todestrommeln am großen Fluß

  • Lümmel- und Paukerfilme (1968-1974)Datum18.11.2019 14:49
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Die Film-Echo-Kritik:

    "In der 5.Folge der Lümmel-Serie besitzt das Mommsen-Gymnasium nun überhaupt keinen vernünftigen Lehrer mehr. Dafür "bereichert" der Drehbuch-Autor diese Bildungsstätte um einen Schimpansen, der mit Hausmeister und Schülern zwischen Klassenräumen und Lehrerzimmer allerlei Späße treibt. Das turbulente Treiben beleben außerdem die vertrottelten Lehrer, der entfesselte Pedell, teils originelle, teils alberne, aber auch recht bösartige Streiche des Rädelsführers Pepe, in großartiger Doppelrolle Theo Lingen und eine kleine Liebesgeschichte am Rande zwischen Uschi Glas und Fritz Wepper. Bliebe zum Schluss noch zu erwähnen, dass Monika Dahlbergs Fähigkeiten nicht ausgenutzt wurden. Dem Publikum gefällt die zwischen Witz, Jux und Klamauk pendelnde neue Pennäler-Geschichte, der lange Laufzeiten sicher sind."

  • Liebesnächte in der Taiga (1967)Datum15.11.2019 12:50
    Thema von Giacco im Forum Film- und Fernsehklass...

    LIEBESNÄCHTE IN DER TAIGA
    BRD 1967 - R: Harald Philipp - DE: 5.10.1967 - FSK 16 - V: Nora
    Produktion: Franz Seitz - nach dem Roman von Heinz G. Konsalik
    D: Thomas Hunter, Marie Versini, Rolf Boysen, Biggi Freyer, Hellmut Lange, Walter Barnes, Stanislav Ledinek, Ivan Desny, Christiane Nielsen, Kurt Pieritz, Magda Konopka, Rudolf Schündler, Gitty Djamal, Henning Schlüter, Alexander Allerson, Friedrich G. Beckhaus, Gerd Frickhöfer



    Um technische Einzelheiten über ein neues russisches Raumfahrtzentrum auszukundschaften, wird der CIA-Agent Frank Heller - getarnt als Betriebsingenieur Pawel Semjonoff - in ein nahegelegenes Holzkombinat geschickt. Dort verliebt er sich in die junge Politkommissarin Ludmilla. Schon in den ersten Tagen gelingt es ihm, geheime Konstruktionspläne zu fotografieren. Doch seine Tarnung fliegt auf. Die einzige Möglichkeit, sich dem Zugriff des KGB zu entziehen, bietet die Flucht durch die unwirtliche und teilweise unerschlossene Taiga. Ludmilla entscheidet sich dafür, mit ihm zu kommen. Nach zahllosen Abenteuern und Gefahren schaffen sie es, sich bis zu einem Fluss durchzuschlagen, der die Grenze zu Afghanistan bildet. Doch die Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen.



    Der dramatische Abenteuerfilm, der eine Spionage-Story mit einer Liebesromanze verknüpft, wurde von Harald Philipp routiniert und zügig inszeniert. Philipp schrieb auch, zusammen mit Werner P.Zibaso, das Drehbuch, das auf dem gleichnamigen Bestseller von Heinz Konsalik basiert. Im Februar 1967 begannen in Wien die Dreharbeiten. Anschließend ging es weiter nach Jugoslawien, wo dann nach vierwöchiger Drehzeit die letzte Klappe fiel. Der 3-Millionen-DM teure Film startete im Oktober 1967 mit 48 Kopien. Das deutsche Kinopublikum ließ sich von den überwiegend negativen Kritiken nicht beeinflussen und so konnten die Theaterbesitzer volle Säle und mehrwöchige Laufzeiten vermelden.
    Natürlich stößt man innerhalb der Handlung auf eine Anzahl von Klischée-Typen und Standard-Situationen, doch Marie Versini (bei den Bravo-Lesern zu der Zeit die beliebteste Schauspielerin) und ihr Partner Thomas Hunter bilden ein gut harmonierendes Paar, das sich der Sympathie und der Anteilnahme des Publikums sicher sein kann. Rolf Boysen überzeugt als unerbittlicher sowjetischer Geheimdienst-Chef, der alles daran setzt, die Flüchtigen zu erwischen. Stets an seiner Seite zu finden ist Biggi Freyer als seine Assistentin Marfa. Weil man beim CIA vergebens auf ein Lebenszeichen von Frank Heller alias Pawel wartet, schickt man seinen Freund und Kollegen Captain Braddock hinterher, der nach ihm suchen soll. Gespielt wird er von Hellmut Lange. Als Pawel und Ludmilla nachts in der Wildnis von einem Wolfsrudel angegriffen werden, kommt ihnen ein Mann namens Jurij - dargestellt von Walter Barnes - zur Hilfe, der die beiden auch weiterhin unterstützt. Die Polin Magda Konopka als Mannequin Bibi bringt den Agenten Heller anfangs ungewollt in Schwierigkeiten. In weiteren Rollen sind Ivan Desny als US-Colonel, Stanislav Ledinek als Arbeiter im Holzkombinat, Gitty Djamal als Ärztin sowie Christiane Nielsen und Friedrich G.Beckhaus als verrohte Bewohner einer Sträflingskolonie zu sehen.

    "Der Amerikaner Thomas Hunter und die Französin Marie Versini spielen mit großer Hingabe an sich selbst und an ihre abenteuerlichen Rollen das zentrale Paar, während Rolf Boysen den sowjetischen Geheimdienst-Major mit der nötigen Härte ausstattet." (Film-Echo)

    Film-Echo-Note: 2,5 (36 Meldungen) / Erstnote: 2,2

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    1965:

    Der Besuch (D/F/I)
    Das brennende Gericht (F/I/D)
    Der Chef wünscht keine Zeugen
    Das war Buffalo Bill (D/F/I)
    Dschingis Khan (GB/D/Yu)
    Einer frisst den anderen (D/I)
    Die goldene Göttin vom Rio Beni (D/F/Sp)
    Immer wenn es Nacht wird
    Julia, du bist zauberhaft (Ö) (A.Weidenmann)
    Kali Yug - Die Göttin der Rache (D/F/I) Mix aus Teil 1 und Teil 2
    Die Lady (D/F)
    Mein Onkel, der Gangster (F/D)
    Die Nackte und der Satan (1959)
    Old Shatterhand (D/F/I)
    Der rote Kreis (The Crimson Circle)
    Sherlock Holmes größter Fall (GB/D)
    Das Testament des Dr. Mabuse
    Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse
    ..und der Amazonas schweigt (Blood River)
    Das Verrätertor (GB/D)
    Winnetou I (Winnetou the Warrior)

    Außerdem starteten 1965 die britischen Produktionen:
    Sanders und das Schiff des Todes
    Ich, Dr. Fu Man Chu

  • Lümmel- und Paukerfilme (1968-1974)Datum11.11.2019 16:10
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Die Film-Echo-Kritik zum vierten Teil:

    "Es wäre falsch, zu verschweigen, dass sich die "Lümmel"-Serie verbraucht und langsam zur Klamotte wird. Pauker Peter Alexanders Methoden, dem "Lehrkörper" des Gymnasiums antiquierte pädagogische Ansichten und bärtige Katheder-Blüten abzugewöhnen, wirken zum Teil noch antiquierter als die Lehrerschaft. Ein Glück, dass er mit Charme, Stimme und Verwandlungskunst das Beste aus seiner Rolle, ja selbst aus der breit ausgespielten, primitiven ärztlichen Untersuchung der Lehrer, herausholt.
    Ganz aus dem Rahmen der auf Schwank ausgelegten Regie fällt die mit Effekten aus "Bonanza", "Hair" und "Goldener Schuss" durchsetzte witzige Parodie auf "Wilhelm Tell". Rätselhaft dagegen bleibt, warum der Regisseur so betont Baden-Baden als Handlungsort erwähnt, wenn so wenig Bildmaterial von der Kurstadt und ihrer schönen Schwarzwald-Umgebung als äußerer Rahmen Verwendung fand."

  • Foren-Beitrag von Giacco im Thema

    Gesicherte Besucherzahlen liegen leider nicht vor.
    Fakt ist, dass "Und Jimmy ..." als einziger Film der Simmel-Reihe die Goldene Leinwand erhielt (3.000.000 Mio. Zuschauer innerhalb von 18 Monaten.)
    Film-Echo-Noten:
    Und Jimmy ...: 2,5 (75 Meldungen)
    Liebe ist ...: 2,8 (62 Meldungen)

    Die Note 2,6 für "Der Stoff aus dem die Träume sind" bezieht sich nur auf die ersten 3 Monate. Der Film startete am 20.9.72 und ab 1973 führte das Film-Echo die Bewertung anhand von Index-Zahlen ein. Die Besucherzahl dürfte geschätzt so um knapp 2 Mio. liegen. Insgesamt kann man sagen, dass die Besucherzahlen von Film zu Film rückläufig waren.

  • Biggi FreyerDatum09.11.2019 16:22
    Foren-Beitrag von Giacco im Thema



    Ein paar Ergänzungen:

    Biggi Freyer hatte 1967 eine größere Nebenrolle in dem Kino-Erfolg "Liebesnächte in der Taiga" unter der Regie von Harald Philipp.

    1965 war sie in einer Folge der französischen TV-Serie "Bob Morane" zu sehen: "Complot a Trianon". Bei uns lief die Reihe unter dem Titel:"Die Abenteuer des Bob Moran".

    1966 spielte sie beim Karl-May-Festival in der Berliner Deutschlandhalle die Rolle der Nscho-tschi. Als Winnetou war Gustavo Rojo dabei.

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