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  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #25
    Zitat von Ray im Beitrag #24
    Gerade die Blu-Ray im Player gehabt und so "Die Bande des Schreckens" erstmals im Original-Bildformat gesehen.

    Also hast du noch nie die DVD gesehen?


    Richtig. Das 1,66:1 „Original-Kinoformat“ auf der Blu-ray ist insofern eine Mogelpackung, als dass es eine gezoomte Variante des 4:3 Bildes darstellt und dementsprechend Bildinformationen fehlen. Da die 4:3 Version aber ebenfalls enthalten ist, muss man sich darüber nicht aufregen...

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Count Villain im Beitrag #18
    Ich denke auch, dass gerade diese "Ich bin ruiniert"-Tirade ihn im Verlauf relativ erinnerungswürdig macht.


    Mittlerweile ja. Aber bei der Erstsichtung im Alter von 12 Jahren war ich in jener Szene noch so von der Art und Weise wie Monkford getötet wurde beeindruckt, dass ich den jammernden Hoteldirektor eher als Klischee, denn als Filmfigur wahrgenommen habe und sich mir dessen Äußeres nicht nachhaltig eingeprägt hat - zumal ich Marholm bis dahin nie in einem anderen Film gesehen hatte (es war ja nicht so, dass ich damals noch keine Schauspieler kannte, aber für die Schwarzwaldklinik war ich ganz einfach zu jung ).

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Nicht nur Mrs. Revelstoke steht über den Dingen, sondern auch Elford, was (angeblich) noch unentdeckte Drehorte angeht. Tolle Entdeckung, bzw. Enthüllung - und Gubanov kann wieder beruhigt schlafen.

    Zum Film: ein Genuss! Reinl gelang ein grandioser Reißer, der das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Kurt Ullrich locker in den Schatten stellt. Wobei letzterer aus rechtlichen Gründen keine weiteren Wallace-Filme mehr herstellen ließ (@patrick) - gewollt hätte er sicherlich. Besonders die Auftritte der Galgenhand sind unglaublich effektiv inszeniert - da läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Mitverantwortlich dafür ist freilich auch die einnehmende Performance von Otto Collin als Clay Shelton in der Prätitelsequenz.

    Meckern kann man natürlich trotzdem - vieles wurde hier schon benannt. Zu Beginn wird die Todesliste reichlich schnell abgehakt, im wahrsten Sinne des Wortes ein Overkill. Einige Dialoge wirken etwas papiern (Crayley: "Das Morden muss endlich aufhören"), furchtbar auch der Staatsanwalt vor der Hinrichtung zum Henker: "So tun sie's doch!" - gespielt wie im Laientheater - das hätte Reinl einfach weglassen müssen. Und warum "Herr Holder" von Nora Sanders (schon wieder eine Sanders) nicht einfach als Sergeant Holder angesprochen wurde, wird für immer ein Geheimnis der Filmemacher bleiben. Auch dass Crayley immer als Tierfreund bezeichnet wird (ist das ein Beruf?), mutet etwas seltsam an, aber gut - es gibt ja auch einen Wetter.

    Wenn man den Fall aus der kriminalistischen Perspektive betrachtet, bleiben natürlich noch Fragen offen. Wie lange lebten Sheltons Ehefrau und die gemeinsamen Söhne unter ihren jeweiligen Tarnidentitäten. War der Polizei die Existenz von Sheltons Familie überhaupt bekannt?. Ansonsten hätte man doch in diese Richtung ermitteln müssen. Letztendlich kann Long den Fall ja nur aufklären, weil sein Vater einst mit Mrs. Revelstoke verheiratet war, und der Ring dem Erpresserschreiben an Sir Godley Long beigelegt war - genau genommen erfährt der Wetter alles in jenem Gespräch mit seinem Vater, dass dem Zuschauer aus dramaturgischen Gründen natürlich vorenthalten bleibt ("Das war so." Schnitt)

    Das Finale im Golfhotel zählt natürlich zu den dramatischsten und spannendsten der Serie - Karin Kernkes Filmtod erinnert an jenen von Eva Pflug im "Frosch" (an einen Stuhl gefesselt, zudem sagt sie beinahe das gleiche). Die Darsteller spielen ohne Fehl und Tadel - Fuchsberger trägt den Film mühelos, auch wenn man auf den Blacky-Gag besser verzichtet hätte. Auch an Karin Dors Leistung gibt es nicht das geringste auszusetzen - sie spielt die klassische Wallace-Rolle der bedrohten Unschuld überaus sympathisch. Beiger, Eppler, Saebisch, Flickenschildt und Rasp in prägnanten Nebenrollen garantieren die gewohnte schauspielerische Qualität. Alf Marholm kommt vor dem Finale etwas zu kurz und fällt bis dahin nur durch seine theatralische "Ich bin ruiniert"-Tirade nach Monkfords Ermordung auf. Bei der allerersten Filmsichtung wusste ich bei seiner "Demaskierung" damals gar nicht, welche Rolle diese Person vorher im Film gespielt hatte. Fuchsberger und Dor begründen hier ihren Ruf als Krimi-Traumpaar - kurioserweise war dies auch schon der letzte Wallace-Film, der für beide mit einem gemeinsamen Happy-End endete - ansonsten lebten sie ihre Liebe vor der Kamera in der Folge vor allem in Konkurrenzproduktionen aus. Eddi Arent gelingt eine exzellente komödiantische Darstellung und lässt es nicht zu, dass seine potenziell alberne Rolle zur Witzfigur degradiert wird.

    Die Musik von Heinz Funk hat zwar kein Ohrwurmpotenzial, wirkt aber durchaus spannungsfördernd und passend, etwa in der Szene, wenn der tote Crayley entdeckt wird (ein wenig fühlte ich mich an Oskar Sala erinnert). Bemerkenswert im Übrigen, dass der dänische Szenenbildner Erik Aaes auch diesen Film ausstatten durfte, obwohl in Bendestorf und nicht in Hellerup gedreht wurde. Offensichtlich war man von seiner Arbeit für "Frosch" und "Kreis" so überzeugt, dass man keinesfalls auf ihn verzichten wollte.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #1
    Doch nachdem einige Mitschreiber hier in den letzten beiden Themen ihren Hang zum klassisch-altmodischen Kriminalfilm wiederentdeckt haben, sehen sie vielleicht auch den „Rächer“ mit einem milderen Blick.



    Leider nicht. Es gibt in den Gewerken Drehbuch, Regie und Schnitt leider zu viele Unzulänglichkeiten. Zuallererst ist der Film ungefähr zehn Minuten zu lang. Dieses fehlende Tempo raubt dem "Rächer" einiges an Energie, der Film wirkt bisweilen etwas schwerfällig und zäh. Dann sind aber einige Schnitte rein vom handwerklichen Standpunkt aus gesehen reichlich dilettantisch, beispielsweise gleich am Anfang, während des Briefings von Brixan durch Major Staines. Das Drehbuch setzt falsche Spotlights, weiß zum Beispiel mit dem Umstand, dass die Mitglieder eines Filmteams zum Figurenensemble gehören, viel zu wenig anzufangen. Wir wissen als Zuschauer ja nicht einmal, was da eigentlich für ein Film gedreht wird. Was hätte es da alles für interessante Möglichkeiten gegeben beispielsweise einen Film-im-Film-Subplot mit in die Handlung einzubauen, aber in der vorliegenden Ausführung ist das alles zu beliebig und austauschbar. Zudem weiß das Buch mit einigen potentiell reizvollen Nebenfiguren, beispielsweise Stella Mendozza, viel zu wenig anzufangen. Stattdessen die Fokussierung auf Sir Gregory Penn und seine merkwürdigen Lebensumstände und Vorlieben.

    Der Regie von Karl Anton fehlt es an Härte, gerade im Vergleich mit den beiden Rialto-Vorgängern. Klar, die Morde sind brutal, aber sie finden allesamt Offscreen statt, was den Schauerfaktor doch erheblich mindert. Was hätte man für gruselige Szenen erstellen können (der Vorwurf geht natürlich auch ans Buch), etwa mit dem maskierten Rächer, der seine Opfer durch die Katakomben Richtung Guillotine schleift. Stattdessen zeigt man ein startendes Auto im Hof der Zitadelle Spandau... Klar - der Umstand, dass die Opfer mit einer Guillotine geköpft wurden, sollte erst am Ende enthüllt werden - auch um den Verdacht nicht von Sir Gregory abzulenken, dem man natürlich zutraut, einem Menschen mit einem einzigen Schwerthieb den Kopf abzutrennen. Unabhängig davon leistet sich Anton vermeidbare Schludrigkeiten - so kann er sich nicht entscheiden, wie denn nun der Name Ruth Sanders ausgesprochen wird (deutsch, englisch, irgendwas dazwischen) - beziehungsweise überlässt er das dem/der jeweiligen Darsteller/in. Das darf einfach nicht sein. Und ein Fremdschäm-Moment ist es immer, wenn die gute Ruth den Namen Michael schmachtend ebenfalls deutsch ausspricht - das passt einfach nicht in einen Wallace-Film.

    Natürlich hat der Film auch seine Vorzüge - so muss man ihm zugute halten, dass er in vielerlei Hinsicht Pionierarbeit leistet - angefangen bei den Darstellern Drache, Kinski und Schürenberg, die nur wenig später zum Inventar der Rialto-Filme zählen sollten. Insbesondere Kinski spielt hier schon so präzise, wie man es von ihm gewöhnt ist. Aber auch Schürenbergs Auftritt lässt keine Wünsche offen. Ludwig Linkmann gibt einen herrlich unkonventionellen Schurken. Als erster reiner "Landkrimi" war "Der Rächer" Vorbild für Filme wie "Der schwarze Abt" oder "Der Würger von Schloss Blackmoor". Kameramann Willi Sohm gelingen partiell durchaus atmosphärische Bilder - speziell die Nachtaufnahmen (etwa, wenn Bhag durch den Schlosspark hüpft) können sich sehen lassen. Auch die Auswahl der West-Berliner Kulissen überzeugt - die bereits erwähnte Zitadelle Spandau erweist sich als wunderbar unheimliches Refugium des Rächers.

    Retrospektiv fällt es natürlich leicht zu meckern, aber "Der Rächer" erweckt den Eindruck eines Films der verpassten Chancen. Wenn Alfred Vohrer den Stoff drei Jahre später im Rialto-Rahmen verfilmt hätte, wäre wahrscheinlich ein vorzüglicher Horror-Wallace herausgesprungen. Das letztendliche Ergebnis ist natürlich kein Desaster und bietet immer noch liebenswerte Krimi-Unterhaltung, wirkt aber ungleich verstaubter und biederer als die Rialto-Filme jener Jahre.

  • Bewertet: "Der rote Kreis" (1959/60, 2)Datum19.11.2018 17:45
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #3
    Eine Produktion der Rialto-Film Preben Philipsen Kopenhagen im Constantin-Filmverleih München.


    War der Kreis nicht noch ein Prisma-Film?

  • Bewertet: "Der rote Kreis" (1959/60, 2)Datum18.11.2018 20:29
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Der zweite Film ist geschafft - und schon jetzt lässt sich festhalten, dass die Idee der konzertierten Filmsichtungen eine der besten in Gubis an brillanten Einfällen nicht gerade armen Forums-Karriere war. Mit großem Interesse habe ich die zahlreichen Kommentare zum "Frosch" gelesen. Hoffen wir mal, dass alle bis zum Ende durchhalten. Der "Kreis" jedenfalls motiviert zum Weitergucken, hat Jürgen Roland doch einen wahrhaft exzellenten Krimi gedreht, der qualitativ allerhöchsten Ansprüchen genügt. Was war das gestern am späten Nachmittag für ein herrliches Vergnügen, sich bei einer Tasse Tee diesen wunderbaren Film anzugucken, der ob seiner nicht ganz so prominenten Besetzung wohl immer ein wenig unterschätzt wird. Am Anfang gibt es einen kurzen "Stahlnetz"-Moment, wenn der Off-Kommentator nach der missglückten Hinrichtung Lightmans mitteilt: "Dieser Nagel kostete acht Jahre später 25 Menschen das Leben". Aber in einem Fernsehfilm wähnt man sich zu keiner Sekunde. Roland und seinem Kameramann Heinz Pehlke gelingen atmosphärische Bilder, auch bedingt durch den ungemütlichen Kopenhagener Spätherbst, wie beispielsweise in jener Szene, wenn Thalia in der Nähe des Hafens zum "Kreis" ins Auto steigt. Aber auch der erste Wallace-Einsatz des Londoner Nebels sticht bzgl. der Bildgestaltung hervor.

    Positiv fallen auch die größtenteils wirklich hervorragenden Dialoge auf - hier macht sich wohl der Einfluss von Wolfgang Menge bemerkbar. Die Darsteller passen mal wieder perfekt in ihre Rollen - auch wenn die oben geäußerte Kritik, dass Wussow wohl etwas zu jung ist, nicht von der Hand zu weisen ist. Aber seiner exzellente Leistung schmälert das nicht. Renate Ewert hat natürlich einen dankbaren Part, aber sie macht das allerbeste daraus, und es ist höchst bedauerlich, dass sie nie wieder in einem Wallace besetzt wurde. Auch Saebisch - als ältester Hauptermittler der gesamten Serie (von Schürenberg im "Hund" mal abgesehen) - trumpft hier groß auf. Im Nebencast profilieren sich die Stammdarsteller Rasp, Beiger und Arent, der hier seine ernsteste Assistenten-Rolle spielt. Die paar Albernheiten, wie die Verkleidung als Landstreicher, hätte es gar nicht gebraucht.

    Zitat von greaves im Beitrag #5

    Wo das Schloss vom alten Beardmore steht, habe ich bisher noch nicht herausgefunden.
    Ob es in Deutschland oder Dänemark steht, ist mir noch ein Rätsel.



    Wurde nicht auch der "Kreis" komplett in Dänemark gedreht?

    Eine kleine Sache, die mir gestern das erste Mal aufgefallen ist: Felix Marl kommt am Bahnhof in Crimsonfield an. Und wie lautet der Originaltitel der Romanvorlage?

  • Edgar Wallace AusstrahlungenDatum17.11.2018 22:28
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Der Bayerische Rundfunk legt noch einen Wallace nach:

    07.12., 23:35 Uhr: Die Tote aus der Themse

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Achtung: Spoiler!

    Ein Wiedersehen mit dem "Frosch" ist immer wieder ein Vergnügen, die Gründe wurden hier schon vielfach benannt. Es ist ein Film ohne Leerlauf - Regie und Schnitt sind straff und kompromisslos; nostalgische Verklärungen jeglicher Couleur hat der "Frosch" überhaupt nicht nötig. Die Darsteller sind perfekt ausgewählt - die oft bemühte Phrase, wonach man sich niemand anderen in den jeweiligen Rollen hätte vorstellen können - hier trifft sie wirklich zu. Ganz besonders gilt das für Walter Wilz und Eva Anthes, die ob ausbleibender weiterer Erfolge in erster Linie mit ihren Figuren in diesem Film identifiziert werden. Aber auch Brockmann als Philo Johnson liefert eine formidable Vorstellung - servil, beinahe katzbuckelnd gegenüber Maitland, empathisch gegenüber Ray, fast ein wenig schüchtern gegenüber Ella, eiskalt in den wenigen Momenten als enttarnter Frosch. Ihm gelingt es perfekt den Verdacht von ihm abzulenken, obwohl - auf derartige Aspekte achtet man man bei erneuten Sichtungen natürlich besonders - am Ende tatsächlich nur noch er als Täter in Frage kommt.

    Wenn Georg schreibt, dass es sich eigentlich um einen dreifachen Whodunit handelt, so stimmt das nicht ganz, denn es geht schließlich nicht um die Frage, wer sich hinter dem Henker von London verbirgt (das war ein anderer Film ). Zweifelsohne ist die Überraschung groß, wenn wir den Grund für John Bennets Reisen erfahren - und die hohe Qualität der Szene, in der Vater und Sohn als Old Ben und Bill Carter aufeinander treffen, ist von Gubanov bereits zutreffend beschrieben worden.

    Einige Beobachtungen: Die Szene mit Gordon und Josua Broad, die sich rein zufällig am Buffettisch der Herzogin treffen, hätte man vielleicht auch weglassen können, ist sie doch eigentlich ein zu deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl. Interessant auch, dass Inspektor Elk zwar immer über die polizeilichen Maßnahmen bzgl. des Schutzes von Ella Bennet mit Sir Archibald parliert, wir davon aber nie etwas zu sehen bekommen. Bis zur Befreiung von Ella Bennet aus den Klauen des Froschs und der abschließenden Fahrt zum Anwesen von Richard Gordon haben Lowitz und Anthes keine gemeinsame Szene. Und warum ist Inspektor Elk bei der Vorführung des Ray entlastenden Films nicht zugegen, bzw. warum wird dies extra erwähnt? Sollte er eigentlich dabei sein, und Lowitz war am Drehtag unpässlich? Wenn Gordon anschließend mit Ella telefomiert, steht Elk jedenfalls neben ihm. Überhaupt dieses Telefonat! Überdeutlich, dass die Stimme am Telefon nicht Fuchsberger ist. Das stört mich immer wieder. Warum war das nicht anders zu lösen? Dass der maskierte Frosch von Richard Lauffen fremdsynchronisiert wird, ist natürlich nur allzu logisch und wurde beim Nachfolgefilm mit Schütter/Wussow wiederholt. Dennoch auffällig, dass die maskierten Schurken anschließend weitestgehend stumm agierten, denn ewig konnte man diese Masche ja auch nicht durchziehen. Erst die lachende Leiche durfte dann wieder ein paar Worte sagen. Insofern bleibt festzuhalten: der Frosch ist eine ganz schöne Laberbacke.

  • "Derrick" oder: das andere KonzeptDatum04.11.2018 18:50
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Als nächstes kommt Rieke; da bin ich wirklich sehr gespannt auf deine Besprechung. Für mich eine Flop-10-Folge, aber vielleicht siehst da das ja völlig anders. Michael Maertens, den ich eigentlich sehr schätze, habe ich jedenfalls in nervtötender Erinnerung; die Auflösung ist ein schlechter Witz.

  • Heinz Drache im "Tatort" BerlinDatum31.10.2018 19:59
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Fehlen nur noch die Roiter-Folgen; da habe ich noch Lücken. Aber die billige Videooptik sieht in HD wahrscheinlich noch schlimmer aus...

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Sehr gute Idee; auch eine schöne Gelegenheit, um meine neu erworbenen Wallace-Blu-rays einzuweihen. Da fühlt man sich ja glatt nach 1997/1998 zurückversetzt, als Kabel Eins von Oktober bis Juni alle Wallace-Filme im Wochenrhythmus ausstrahlte und ich erstmals einen kompletten Durchlauf vornehmen konnte (in vielen Fällen inklusive VHS-Aufzeichnung 📼).

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Laut Wikipedia ist es Altona. Und wenn ich die Ausschnitte aus dem Film mit Bildern aus dem Internet vergleiche (1974 wurde der Bahnhof abgerissen und komplett umgebaut; aktuelle Vergleiche wären dementsprechend unmöglich), so erscheint mir das auch sehr wahrscheinlich. Den Hauptbahnhof würde ich tatsächlich ausschließen; das passt architektonisch nicht (Bahnsteige im Film sind zu breit, die markanten Säulen gibt es dort auch nicht, außerdem fehlen die erhöhten „Fußgängerbrücken“ über die Gleise an beiden Enden der Bahnhofshalle).

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Jan im Beitrag #12

    Zitat von florian im Beitrag #11

    Welche Szene meinst du denn im Gorilla-Film?


    Die im Hafen, in der Sugar in die vermeintliche Themse springt. Ich meine, das soll auch Hamburg sein.



    Die Szene dürfte mit ziemlicher Sicherheit im Berliner Westhafen aufgenommen worden sein; da genügt beinahe schon eine Google-Bildersuche, um den Verdacht zu bestätigen.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #9
    Dieser Thread hat mich nun auch dazu angehalten, endlich einmal den Filmtipp eines Forumsmitglieds zu sehen, den ich schon (zu) lange auf dem Schirm hatte.

    Freut mich, dass dir der Film so zugesagt hat. Ich habe mir kürzlich die DVD besorgt und werde "Die Akte Odessa" demnächst auch mal wieder sichten. Aber ich bin immer noch nicht darüber hinweggekommen, dass der Münchner Stachus hier in einer Szene als Teil der Hamburger Innenstadt ausgegeben wird.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Ja, kann gut sein, dass es sich tatsächlich um die gesuchte Villa handelt. Ich gehe ganz fest von einer Berliner Location aus; alles andere widerspräche der Produktions-Ökonomie der 1967 entstandenen Wallace-Filme.

  • Wallace & Blu-rayDatum15.09.2018 18:02
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von patrick im Beitrag #655
    Wenn ich mir die restlichen Titel so ansehe, hätte ich noch gern den "Roten Kreis", "Die Tür mit den 7 Schlössern" und meinetwegen auch noch das "Verrätertor" gern auf Blu-Ray.


    Zumindest "Kreis" und "Tür" wären aber noch durchaus populäre "Box-Zugpferde". Und es wäre sehr schade, wenn Farbbomben wie "Nonne" und "Glasauge" bei der Blu-ray-Auswertung außen vor bleiben würden.

    Zehn Boxen wären super; der "Halbmond" kann dann gerne noch von Koch ausgewertet werden; Deckel drauf und gut.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von greaves im Beitrag #5

    Muss es überhaupt in Berlin gestanden haben/noch stehen???Oder kann vielleicht auch einwenig weiterweg,ausserhalb gewesen sein??


    In der damaligen DDR? Wohl eher nicht...

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Marmstorfer im Beitrag #8
    Zitat von Edgar007 im Beitrag #4
    Wer soll sich denn das im Kino ansehen?

    Sehr gute Frage. Einige Schwaben vielleicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese „Fandub“ (denn etwas anderes ist das ja nicht) mit mehr als 20 Kopien startet. Auf YouTube hat so etwas sicherlich eine Daseinsberechtigung, aber doch nicht im Kino. Wenn da 5000 Kinokarten verkauft werden, wäre das schon enorm. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren (vielleicht unterschätze ich ja die Popularität des „Künstlers“ Dodokay in seiner schwäbischen Heimat).


    Behaupten und spekulieren kann man ja immer viel, aber nun liegen tatsächlich konkrete Zahlen vor. Tatsächlich wurden die "Glotzböbbel" landesweit mit 61 Kopien gestartet (hier in Hamburg ist er allerdings in keinem einzigen Kino zu sehen; das Magazin-Filmtheater hat aber für die zweite September-Hälfte vier Vorstellungen angekündigt) - und wurde am ersten Wochenende von 6.364 Zuschauern gesehen - das reicht für Platz 25 der Kinocharts. Inklusive Previews stehen sogar schon 11.628 Besucher auf der Habenseite. Mehr als ich vermutet hatte...

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #7

    @Marmstorfer: Hast du denn unter den "Mission Impossible"-Filmen einen Favoriten?



    "Fallout" hat die Messlatte nochmal höher gelegt und ist tatsächlich mein Favorit. Aber ich mag die Filme alle sehr gerne; die mit gerader Nummer tendenziell noch etwas lieber. Die Besonderheiten der Reihe (unterschiedliche Regiestile etc.) hast du ja schon genannt; das muss ich hier nicht wiederholen. Teil 2 ist zwar eigentlich am flachsten, aber der Film ist in so vielen Aspekten einfach nur supercool (allein das Kürzel "M:I-2", aber auch das Plakat, die Sonnenbrille und die Frisur von Cruise, "Take a Look around" von Limp Bizkit...) Ich verknüpfe nostalgische Erinnerungen mit dem Film, habe ihn natürlich im Kino gesehen (obwohl ich noch nicht ganz 16 war), gleichzeitig war das auch eine der ersten DVDs, die ich mir gekauft habe. Teil 4 punktet natürlich mit der überragenden Burj Khalifa Sequenz. Aber der erste ist natürlich auch ein moderner Klassiker; perfekt inszeniert von De Palma.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Ob Leah Reminis Filmografie interessanter ist, als die von Tom Cruise, wage ich zu bezweifeln (ich bin aber auch wirklich kein King-of-Queens-Fan), aber ihre aufklärenden Berichte über Scientology sind natürlich ebenso wertvoll wie interessant. Bemerkenswert auch die Schilderungen des bekannten Drehbuchautors und Regisseurs Paul Haggis, der 2009 nach 35-jähriger Mitgliedschaft bei Scientology ausgestiegen ist.

    Der Kinski-Vergleich war vielleicht tatsächlich etwas beliebig, aber ich wollte nochmal deutlich machen, dass es unterschiedlichste Gründe gibt, warum man in Erwägung ziehen könnte, Filme mit bestimmten Schauspielern oder von bestimmten Regisseuren aufgrund von möglichen Verbrechen oder charakterlichen Verfehlungen der Künstler zu boykottieren. Dieses Thema wurde im letzten Herbst ja auch ausführlich in den Feuilletons diskutiert. Ich erinnere mich an diverse Artikel, die der Frage nachgingen, ob man jetzt noch Filme von Woody Allen oder mit Kevin Spacey gucken dürfe.

    Es gibt ja neben Cruise noch einen zweiten berühmten Scientology-Schauspieler - John Travolta. Der war sich einst nicht zu schade in dem plumpen Machwerk „Battlefield Earth“ nach einem Roman von Sektengründer Hubbard mitzuwirken, das dann insgesamt acht Goldene Himbeeren erhielt, darunter auch diejenige für den schlechtesten Film der Nuller Jahre. Das wäre Cruise nie passiert. Der dreht nur unverdächtige Filme. Aber vielleicht ist das ja auch seine perfide Strategie... Seht her - ein Scientologe gehört zu den größten* Filmstars der Welt!

    *physisch natürlich nicht

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