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  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Sehr gute Idee; auch eine schöne Gelegenheit, um meine neu erworbenen Wallace-Blu-rays einzuweihen. Da fühlt man sich ja glatt nach 1997/1998 zurückversetzt, als Kabel Eins von Oktober bis Juni alle Wallace-Filme im Wochenrhythmus ausstrahlte und ich erstmals einen kompletten Durchlauf vornehmen konnte (in vielen Fällen inklusive VHS-Aufzeichnung 📼).

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Laut Wikipedia ist es Altona. Und wenn ich die Ausschnitte aus dem Film mit Bildern aus dem Internet vergleiche (1974 wurde der Bahnhof abgerissen und komplett umgebaut; aktuelle Vergleiche wären dementsprechend unmöglich), so erscheint mir das auch sehr wahrscheinlich. Den Hauptbahnhof würde ich tatsächlich ausschließen; das passt architektonisch nicht (Bahnsteige im Film sind zu breit, die markanten Säulen gibt es dort auch nicht, außerdem fehlen die erhöhten „Fußgängerbrücken“ über die Gleise an beiden Enden der Bahnhofshalle).

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Jan im Beitrag #12

    Zitat von florian im Beitrag #11

    Welche Szene meinst du denn im Gorilla-Film?


    Die im Hafen, in der Sugar in die vermeintliche Themse springt. Ich meine, das soll auch Hamburg sein.



    Die Szene dürfte mit ziemlicher Sicherheit im Berliner Westhafen aufgenommen worden sein; da genügt beinahe schon eine Google-Bildersuche, um den Verdacht zu bestätigen.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #9
    Dieser Thread hat mich nun auch dazu angehalten, endlich einmal den Filmtipp eines Forumsmitglieds zu sehen, den ich schon (zu) lange auf dem Schirm hatte.

    Freut mich, dass dir der Film so zugesagt hat. Ich habe mir kürzlich die DVD besorgt und werde "Die Akte Odessa" demnächst auch mal wieder sichten. Aber ich bin immer noch nicht darüber hinweggekommen, dass der Münchner Stachus hier in einer Szene als Teil der Hamburger Innenstadt ausgegeben wird.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Ja, kann gut sein, dass es sich tatsächlich um die gesuchte Villa handelt. Ich gehe ganz fest von einer Berliner Location aus; alles andere widerspräche der Produktions-Ökonomie der 1967 entstandenen Wallace-Filme.

  • Wallace & Blu-rayDatum15.09.2018 18:02
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von patrick im Beitrag #655
    Wenn ich mir die restlichen Titel so ansehe, hätte ich noch gern den "Roten Kreis", "Die Tür mit den 7 Schlössern" und meinetwegen auch noch das "Verrätertor" gern auf Blu-Ray.


    Zumindest "Kreis" und "Tür" wären aber noch durchaus populäre "Box-Zugpferde". Und es wäre sehr schade, wenn Farbbomben wie "Nonne" und "Glasauge" bei der Blu-ray-Auswertung außen vor bleiben würden.

    Zehn Boxen wären super; der "Halbmond" kann dann gerne noch von Koch ausgewertet werden; Deckel drauf und gut.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von greaves im Beitrag #5

    Muss es überhaupt in Berlin gestanden haben/noch stehen???Oder kann vielleicht auch einwenig weiterweg,ausserhalb gewesen sein??


    In der damaligen DDR? Wohl eher nicht...

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Marmstorfer im Beitrag #8
    Zitat von Edgar007 im Beitrag #4
    Wer soll sich denn das im Kino ansehen?

    Sehr gute Frage. Einige Schwaben vielleicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese „Fandub“ (denn etwas anderes ist das ja nicht) mit mehr als 20 Kopien startet. Auf YouTube hat so etwas sicherlich eine Daseinsberechtigung, aber doch nicht im Kino. Wenn da 5000 Kinokarten verkauft werden, wäre das schon enorm. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren (vielleicht unterschätze ich ja die Popularität des „Künstlers“ Dodokay in seiner schwäbischen Heimat).


    Behaupten und spekulieren kann man ja immer viel, aber nun liegen tatsächlich konkrete Zahlen vor. Tatsächlich wurden die "Glotzböbbel" landesweit mit 61 Kopien gestartet (hier in Hamburg ist er allerdings in keinem einzigen Kino zu sehen; das Magazin-Filmtheater hat aber für die zweite September-Hälfte vier Vorstellungen angekündigt) - und wurde am ersten Wochenende von 6.364 Zuschauern gesehen - das reicht für Platz 25 der Kinocharts. Inklusive Previews stehen sogar schon 11.628 Besucher auf der Habenseite. Mehr als ich vermutet hatte...

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #7

    @Marmstorfer: Hast du denn unter den "Mission Impossible"-Filmen einen Favoriten?



    "Fallout" hat die Messlatte nochmal höher gelegt und ist tatsächlich mein Favorit. Aber ich mag die Filme alle sehr gerne; die mit gerader Nummer tendenziell noch etwas lieber. Die Besonderheiten der Reihe (unterschiedliche Regiestile etc.) hast du ja schon genannt; das muss ich hier nicht wiederholen. Teil 2 ist zwar eigentlich am flachsten, aber der Film ist in so vielen Aspekten einfach nur supercool (allein das Kürzel "M:I-2", aber auch das Plakat, die Sonnenbrille und die Frisur von Cruise, "Take a Look around" von Limp Bizkit...) Ich verknüpfe nostalgische Erinnerungen mit dem Film, habe ihn natürlich im Kino gesehen (obwohl ich noch nicht ganz 16 war), gleichzeitig war das auch eine der ersten DVDs, die ich mir gekauft habe. Teil 4 punktet natürlich mit der überragenden Burj Khalifa Sequenz. Aber der erste ist natürlich auch ein moderner Klassiker; perfekt inszeniert von De Palma.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Ob Leah Reminis Filmografie interessanter ist, als die von Tom Cruise, wage ich zu bezweifeln (ich bin aber auch wirklich kein King-of-Queens-Fan), aber ihre aufklärenden Berichte über Scientology sind natürlich ebenso wertvoll wie interessant. Bemerkenswert auch die Schilderungen des bekannten Drehbuchautors und Regisseurs Paul Haggis, der 2009 nach 35-jähriger Mitgliedschaft bei Scientology ausgestiegen ist.

    Der Kinski-Vergleich war vielleicht tatsächlich etwas beliebig, aber ich wollte nochmal deutlich machen, dass es unterschiedlichste Gründe gibt, warum man in Erwägung ziehen könnte, Filme mit bestimmten Schauspielern oder von bestimmten Regisseuren aufgrund von möglichen Verbrechen oder charakterlichen Verfehlungen der Künstler zu boykottieren. Dieses Thema wurde im letzten Herbst ja auch ausführlich in den Feuilletons diskutiert. Ich erinnere mich an diverse Artikel, die der Frage nachgingen, ob man jetzt noch Filme von Woody Allen oder mit Kevin Spacey gucken dürfe.

    Es gibt ja neben Cruise noch einen zweiten berühmten Scientology-Schauspieler - John Travolta. Der war sich einst nicht zu schade in dem plumpen Machwerk „Battlefield Earth“ nach einem Roman von Sektengründer Hubbard mitzuwirken, das dann insgesamt acht Goldene Himbeeren erhielt, darunter auch diejenige für den schlechtesten Film der Nuller Jahre. Das wäre Cruise nie passiert. Der dreht nur unverdächtige Filme. Aber vielleicht ist das ja auch seine perfide Strategie... Seht her - ein Scientologe gehört zu den größten* Filmstars der Welt!

    *physisch natürlich nicht

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #3

    Sorry, aber allein schon beim Namen Tom Cruise kriege ich Pickel. Wie man einen Film (geschweige denn eine ganze Reihe) mit diesem Ekel nach dem Bekanntwerden seiner kruden Sektenfantasien noch mit Vergnügen ansehen und objektiv bewerten kann, ist mir ein Rätsel.


    Da machst du es dir insofern einfach, als dass dein Filmgeschmack und das Œuvre von Tom Cruise so gut wie keine Schnittpunkte aufweisen, und es aus dieser Position heraus relativ leicht fällt, Cruise zu boykottieren. Dies ist natürlich total legitim, und das kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Aber was ist beispielsweise mit Klaus Kinski? Kannst du einen Wallace-Film mit ihm auch noch mit Vergnügen ansehen, im Wissen, dass er wahrscheinlich seine Tochter sexuell missbraucht hat? Bewiesen ist es zwar nicht (im Gegensatz zur Scientology-Mitgliedschaft von Tom Cruise), aber im Hinterkopf hat man es möglicherweise doch. Ich finde das Scientology-Engagement von Tom Cruise zwar auch total daneben; das ändert aber nichts daran, dass er in seiner Karriere in sehr vielen sehr guten Filmen mitgespielt hat, die ich unter keinen Umständen versäumt haben möchte - etwa „Eyes Wide Shut“ von Stanley Kubrick, „Magnolia“ von Paul Thomas Anderson, „Minority Report“ von Steven Spielberg, „Jerry Maguire“ von Cameron Crowe, „Collateral“ von Michael Mann und „Last Samurai“ von Edward Zwick. Diese Liste ließe sich noch problemlos erweitern; Cruise hat bei seiner Rollenauswahl ein unglaublich gutes Gespür. Was nun die „Mission: Impossible“-Reihe anbelangt, so gehört diese zu den hochwertigsten Blockbuster-Reihen der letzten 20 Jahre und sämtliche Teile zählen zur Crème de la crème des Action-/Agententhrillers. Von „Fallout“ bin ich immer noch unfassbar begeistert. Was für ein Kracher! Ein gnadenlos spannendes Meisterwerk mit sensationellen Stunts - besser geht es nicht. Bis dato mein Lieblingsfilm 2018.

  • Bewertet: "Der Alte"Datum11.08.2018 01:31
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #276
    Wenn man einmal mit Ringelmann anfängt, hört man nicht mehr so leicht wieder auf.


    Wie wahr - die persönliche Erschließung des Gesamtwerks kann man ja schon als eine lebenslange Aufgabe bezeichnen; so kommt es mir zumindest vor. Aber es bereitet nach wie vor große Freude. Ich muss dann auch nochmal kurz etwas zur dritten Box loswerden. Rays Eindruck, dass diese gegenüber Box 2 die Nase vorn hat, teile ich nicht. Dafür ist die Zahl an herausragenden Folgen in Box 2 zu hoch; Box 3 leistet sich dagegen sogar die vielleicht eklatanteste Schwächephase der Köster-Ära - insbesondere einige der berüchtigten Vogeler/Grädler-Kollaborationen (Die Ratte, Der Zigeuner, Teufelsküche, Ich werde dich töten) gerieten doch reichlich krude und zählen garantiert nicht zu den Highlights. Wenn ich meine Rangliste mit der von Ray vergleiche, dann fällt mir auf, dass wir uns überwiegend, was die Wertungen betrifft, sehr einig sind - so haben wir beide die ansonsten ebenfalls reichlich gescholtenen Vogeler/Grädler-Folgen „Der rote Faden“ und „Der Gärtner“ vergleichsweise positiv bewertet. Auch die sehr wohlwollende Bepunktung von „Hass“ hat mich sehr gefreut - eine allgemein unterschätzte Folge, die Brynych - wie zuvor auch schon die Vogeler-Vorlagen „Der Spieler“ und „Der Freund“ wunderbar melancholisch in Szene gesetzt hat. Gubanov ist ja eher ein Fan des leisen Brynych, insofern könnte ihm die Episode tatsächlich zusagen, zumal seinem Hassobjekt Ernst Schröder dort, ohne zuviel zu verraten, tatsächlich übel mitgespielt wird.

    Generell ist die Box sehr Vogeler-lastig, und trotz der diversen Aussetzer möchte ich ihn doch einmal loben, da dies zu selten geschieht. Seine Bücher waren sicherlich nicht so ausgefeilt und „klassisch“ wie die von Detlef Müller und Bruno Hampel, aber Vogeler hat sich, zumindest in der Köster-Phase, immer bemüht etwas Neues zu erzählen und altbekannte Muster aufzubrechen. Er ist Risiken eingegangen und dabei auch häufiger gescheitert, aber den Mut zum Experiment kann man ihm nicht absprechen. Interessant finde ich es beispielsweise immer, wenn er Kösters Vergangenheit thematisiert (etwa in „Alte Kameraden“, „Der Freund“ und „Der Klassenkamerad“), oder ihn in ungewöhnliche Situationen befördert (etwa in „Der Neue“ mit dem Undercover-Einsatz als Geldbote).

    Bemerkenswert allerdings, dass meine Lieblingsfolge der Box bei Ray den letzten Platz belegt - das ist aber nicht überraschend, da es sich bei „Tod am Sonntag“ um eine klassische „Love-it-or-hate-it“-Episode handelt. Eine abgedrehte Vogeler/Brynych-Räuberpistole/Milieustudie mit allem, was das Herz begehrt: Ida Krottendorf, Arthur Brauss, Uwe Dallmeier und penetranter Leierkastenmusik - zu herrlich!

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Mr. Igle im Beitrag #15
    Der deutsche Kinomarkt ist da in den letzten acht bis zehn Jahren auch völlig unkalkulierbar geworden. Anfang/ Mitte der 2000er Jahre konnte man mit so einer comediangespickten Parodie noch 2 Mio. Zuschauer (+ x) einfahren. Heute kann es sein, dass so ein Film mit 200.000 Zuschauern oder noch weniger Konsumenten gänzlich absäuft.

    Selbst Bully Herbigs Stern ist da enorm gesunken. Seine frühen Filme kamen alle über 7 Millionen Zuschauer, während der Bullyparade-Film (Best of aller seiner Rollen & Marken!) letztes Jahr den Zuschauern gerade mal noch 1,9 Millionen Tickets wert war. Sicher auch kein Flop, aber man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass die Zeit für diese Art Filme vorbei zu sein scheint. Auch ohne Pastewka glaube ich daher nicht, dass Kalkofe/RatPack den dritten Wixxer fürs Kino machen. Wenn er überhaupt produziert wird, dann sicher fürs Fernsehen. Aber das geht jetzt auch zu weit vom Thema hier ab.



    Kurz kann man da ruhig noch einmal anknüpfen, denn du hast da sehr richtige Beobachtungen gemacht. Ich erinnere mich noch gut an das Kinojahr 2004 und die Schwemme an Filmen aus Deutschland, die auf die Popularität von sogenannten Comedians vertrauten - und dann auch allesamt an der Kinokasse funktionierten ("Der Wixxer", "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" und "Sieben Zwerge - Männer allein im Wald"). Aber auch zwei Vertreter des nicht ganz so massentauglichen Humors wagten in jenem Jahr ein Kinocomeback - Helge Schneider ("Jazzclub - Der frühe Vogel fängt den Wurm") und Gerhard Polt ("Germanikus"). Oftmals ist das auch einfach eine Frage des Zeitgeists. Bully Herbig ist das beste Beispiel. Mit dem bis heute unfassbaren Erfolg von "Der Schuh des Manitu" hat niemand gerechnet; die "Bullyparade" war eine unter vielen Comedyshows im Privatfernsehen. Dann hat man den Hype ideal ausgenutzt; ich erinnere mich, dass das Publikum der "Bullyparade" über mehrere Wochen telefonisch über den "Manitu"-Nachfolger abstimmen durfte und sich am Ende für die "Enterprise"-Parodie entschied. Wohlgemerkt 2002 - zwei Jahre vor Filmstart. Perfektes Marketing. Ich muss dich nur bzgl. der Bully-Zahlen korrigieren - "Manitu" hatte über 12 Mio., (T)Raumschiff über 9 Mio. Kinozuschauer. Aber das ist über eineinhalb Jahrzehnte her - damals waren das die Filme, die man sehen "musste", wenn man mitreden wollte, in den letzten Jahren ist es der "Fack Ju Göhte"-Reihe gelungen diesen Posten zu besetzen. Der "Bullyparade"-Film von 2017 funktionierte aber in erster Linie über die Nostalgie-Schiene - dafür war das Ergebnis ordentlich. Insofern stimmt es schon - die Zeit dieser Filme scheint vorbei - zuletzt musste beispielsweise Bülent Ceylan mit seinem immerhin von der Constantin produzierten "Verpiss dich, Schneewittchen!" einen empfindlichen Flop verkraften.

    Aber um den Bogen zurück zu Mabuse und der aktuellen Verballhornung zu schlagen - ich muss sagen, dass ich mich doch sehr wundere, warum die CCC so ein kurioses Unterfangen unterstützt. Laut Dodokay alias Dominik Kuhn wurde er ja von Alice Brauner quasi eingeladen, um das CCC-Archiv zu durchforsten und sich einen Wunschfilm herauszupicken, den er dann nach seinen Vorstellungen bearbeiten durfte - und Mabuse erschien ihm am geeignetsten. Ich glaube insofern nicht, dass die "Glötzböbbel" in irgendeinem Zusammenhang zu einem neuen Mabuse-Großprojekt stehen. Die Ratpack-Ankündigung einer zeitgenössischen Verfilmung stammt von Februar 2008 - seitdem hat man nichts mehr gehört.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Mr. Igle im Beitrag #12
    Bis Kalkofe und Co. dann mit "Der Wixxer" um die Ecke kamen, wobei auch hier nur der erste Film ein gewisser Achtungserfolg war. "Neues vom Wixxer" war ein Flop und der dritte Film wurde danach nie produziert.


    Na ja, 1,9 Mio. verkaufte Tickets für „Der Wixxer“ sind schon mehr als ein Achtungserfolg. Und „Neues vom Wixxer“ hatte natürlich mit 900 000 Kinozuschauern deutlich weniger Zuspruch als der Vorgänger, aber von einem Flop würde ich da nicht sprechen; das sind immer noch mehr als ordentliche Zahlen. Die DVD-Verkäufe liefen bei beiden Filmen überaus gut. Dass der dritte Film bis heute nicht zustande gekommen ist, hat andere Gründe; am mangelnden Publikumsinteresse liegt es nicht.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Edgar007 im Beitrag #4
    Wer soll sich denn das im Kino ansehen?

    Sehr gute Frage. Einige Schwaben vielleicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese „Fandub“ (denn etwas anderes ist das ja nicht) mit mehr als 20 Kopien startet. Auf YouTube hat so etwas sicherlich eine Daseinsberechtigung, aber doch nicht im Kino. Wenn da 5000 Kinokarten verkauft werden, wäre das schon enorm. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren (vielleicht unterschätze ich ja die Popularität des „Künstlers“ Dodokay in seiner schwäbischen Heimat). Laut Wikipedia war jener Dodokay übrigens am letzten Jerry-Cotton-Film beteiligt - als Schwäbisch-Lehrer von Heino Ferch.

  • "Derrick" oder: das andere KonzeptDatum07.07.2018 13:44
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #871

    Rangliste ist abgenickt, du darfst mit der nächsten Box fortfahren.


    Zu Befehl! Aber gut, dass wir mit den Platzierungen dazwischen auch mal auseinander liegen - ansonsten wäre ich wohl zwangsläufig unter Plagiatsverdacht geraten...

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Zitat von Lord Peter im Beitrag #65
    Zitat von Count Villain im Beitrag #64
    Zitat von Gubanov im Beitrag #63
    Dann stellt sich die Frage aus meiner Sicht: Warum überhaupt noch versuchen, Poirot zu verfilmen?


    Das verstehe ich allerdings auch nicht.


    Vor allem, wenn es schon 3(!) Verfilmungen dieses Stoffes gibt, von denen zumindest 2 relativ werk-, wenn auch nicht immer figurengetreu sind. Sicher wollte man einen Fall mit exotischem Setting, aber dann sollte man doch eher einen nicht ganz so ausgelutschten Stoff nehmen ("Mord in Mesopotamien", "Der blaue Express"), oder einen, dessen vorherige Verfilmungen beide komplett in die Hose gegangen sind: "Der Tod wartet".


    Nun ja, "Mord im Orient-Express" ist einfach ein prägnanter, zugkräftiger (Film)Titel, der losgelöst vom Christie-Aspekt den potentiellen Zuschauer schon einmal neugierig macht. Und - was hier in der Diskussion ein wenig zu kurz kommt: Fernsehen ist Fernsehen und Kino ist Kino. Es ist ja bei weitem nicht so, dass in den letzten Jahrzehnten Kinofilme nach Agatha Christie wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. "Rendezvous mit einer Leiche" ist von 1988, danach tauchte Poirot bis 2017 im Kino nie wieder auf. Insofern ist die 20th Century Fox natürlich ein Risiko eingegangen - und dass man letzteres versucht hat zu minimieren, in dem man auf einen überaus populären Stoff zurückgegriffen hat, ist aus kommerzieller Sicht nur allzu verständlich. Letztendlich ist das Kalkül aufgegangen. Bis heute hat der Film weltweit knapp 352 Mio. Dollar in der Kinoauswertung eingespielt (bei einem Budget von 55 Mio. Dollar und einem Werbeetat in der gleichen Größenordnung) - ein hervorragendes Ergebnis für einen Kriminalfilm.

    Zitat von Gubanov im Beitrag #63
    In der Zwischenzeit wäre es sinnvoller, wenn britische, amerikanische und französische Drehbuchautoren sich 'mal lieber selbst neue Krimis mit eigenen Ermittlern einfallen lassen würden...


    Machen sie ja. Aber eben fürs Fernsehen. Im Kino ist der Kriminalfilm aufgrund der Schwemme an TV-Alternativen so gut wie tot - und da kann ich es nur befürworten, wenn man dem entgegenwirken will - und sei es mit einem Poirot-Film. Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass Ihr Euch darüber ärgert, dass die Branagh-Version überhaupt entstanden ist, unabhängig davon, ob man mit dem Resultat nun zufrieden ist oder nicht.

  • "Derrick" oder: das andere KonzeptDatum05.07.2018 13:57
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Nach exakt drei Jahren habe ich nun Box Nr. 6 durchgesehen und kann auf den Tag genau endlich wieder eine neue Rangliste veröffentlichen. Die Vorschusslorbeeren erwiesen sich als berechtigt - die Box überzeugt fast durchgehend mit qualitativ hochwertigen Episoden - nur dreimal habe ich weniger als vier Punkte gezückt. Kurioserweise habe ich aber auch nur einmal die Maximalpunktzahl vergeben, wenngleich diverse Folgen diese nur knapp verpassten. Das Sichtungstempo muss nun aber deutlich anziehen; ansonsten benötige ich für den Rest der Serie noch über 30 Jahre.

    Platz 01: Eine ganz alte Geschichte (Brynych) 5/5
    Platz 02: Dem Mörder eine Kerze (Haugk) 4,5/5
    Platz 03: Pricker (Vohrer) 4,5/5
    Platz 04: Eine Rose im Müll (Gräwert) 4,5/5
    Platz 05: Eine Rechnung geht nicht auf (Ashley) 4,5/5
    Platz 06: Der Untermieter (Braun) 4,5/5
    Platz 07: Die Schwester (Ashley) 4,5/5
    Platz 08: Prozente (Grädler) 4/5
    Platz 09: Tod eines Italieners (Ashley) 4/5
    Platz 10: Kein Garten Eden (Gräwert) 4/5
    Platz 11: Die Stunde der Mörder (Grädler) 4/5
    Platz 12: Tod im See (Vohrer) 4/5
    Platz 13: Der Kanal (Ashley) 3,5/5
    Platz 14: Das sechste Streichholz (Vohrer) 3,5/5
    Platz 15: Am Abgrund (Ashley) 3/5

  • Besondere FilmvorführungenDatum03.07.2018 22:31
    Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Das Metropolis Kino in Hamburg zeigt im Rahmen einer umfangreichen Retrospektive anlässlich des 80. Geburtstags von Götz George am 7. und 9. Juli jeweils um 17 Uhr: Mörderspiel.

  • Foren-Beitrag von Marmstorfer im Thema

    Das entspricht aber durchaus den Sehgewohnheiten der Zuschauer - Stichwort Binge Watching. Bei der neuen „Weißensee“-Staffel ist die ARD kürzlich noch extremer vorgegangen - und hat alle sechs Folgen an drei aufeinanderfolgenden Abenden weggesendet. Ich finde die Entscheidung der Verantwortlichen gut. Es wäre Blödsinn, die 16 Folgen auf 16 Wochen zu strecken. So weit ich weiß, soll die komplette Serie auch bereits zum Free-TV Start in der ARD-Mediathek abrufbar sein.

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