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  • Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Georg im Beitrag #75
    Ein Detail, das mir beim Sichten entgangen ist (viell. weil es schon so spät war): was befindet sich in den Umschlägen, die das Phantom den Opfern nach den Morden zusteckt?


    Dort befinden sich die Dinge drin, mit denen das Phantom in seinem früheren Leben auf dem Schiff von den Opfern bezahlt worden ist.

  • Wallace & Blu-rayDatum18.09.2018 10:38
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von patrick im Beitrag #665
    Die angeführten Schauspieler stimmen auch nicht so ganz überein.


    Von den Schauspielern her kommt man auf die Filme "Augen", "Narzissen", "Banne", also Edition 5. Das wird sicher noch angepasst.

  • Wallace & Blu-rayDatum16.09.2018 10:39
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Josh im Beitrag #657
    [quote=Count Villain|p7393898]
    Wenn es sich nicht rechnen sollte, warum bringt man dann noch Box 6 und 7 raus?


    Schon zu weit fortgeschritten in der (Vor-)Produktion, um das noch sinnvoll kappen zu können? Und dann ist eventuell ein bisschen Umsatz besser als gar keiner.

    Ich weiß es doch auch nicht.

  • Wallace & Blu-rayDatum14.09.2018 23:57
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von greaves im Beitrag #652
    Denke ich auch....
    WISO sollte man jetzt mittendrin aufhören..


    Weil man merkt, dass es sic nicht rechnet?

  • Wallace & Blu-rayDatum09.09.2018 20:36
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Ein gutes hatte diese leidige Diskussion hier im Thread: Ich habe mich dazu entschlossen, die Blu-Ray-Veröffentlichungen jetzt auch schon zu unterstützen und habe mir die bisherigen Editionen zum Geburtstag gewünscht.

  • Wallace & Blu-rayDatum20.08.2018 12:15
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Mir reichen im Moment auch noch die DVDs. Blurays kämen für mich voraussichtlich erst als Komplettbox aller Filme in Frage.

  • Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Giacco im Beitrag #6
    Fakt ist, dass Paul Hubschmid dem Produzenten Eva Renzi vorgestellt hatte und dass Saltzman von ihr sehr beeindruckt war. Er bot ihr auch die Rolle der "Helga Brandt" im Bond-Film "Man lebt nur zweimal" an, die sie aber ablehnte.


    Zum Glück für unsere Miss Krimi muss man da wohl sagen.

  • Grit BoettcherDatum10.08.2018 19:29
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Thomas im Beitrag #9
    Ich habe ca. 10 Jahre keinen Wallace gesehen, aber ist das Bild mit Fuchsberger nicht aus "Der schwarze Abt"?


    Um einen bekannten Fußballspieler zu "zitieren": Mönch oder Abt, Hauptsache Wallace.

  • Pater Brown - HörspieleDatum10.08.2018 17:02
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #12
    Gerade im Vergleich mit den genannten Figuren bleiben mir bei Pater Brown einfach kaum Persönlichkeitsmerkmale abseits seines Berufs im Kopf. Die anderen sind gewissermaßen "schillerndere" Figuren auf die eine oder andere Weise. Hinzu kommen die oft aufs Simpelste reduzierten Fälle, wo in Bezug auf inhaltliche Komplikationen Christie und Co. einfach mehr Gedankenfutter bereitstellten als Chesterton.


    Das lässt sich nicht bestreiten. Pater Brown hat tatsächlich wenig "Ecken und Kanten". Zumindest so weit mir bekannt ist. Ich habe zwar schon einige Chestertons gelesen, aber noch nicht alle. Ich versuche auf jeden Fall auch immer ein wenig den seelsorgerischen Aspekt in meine Folgen mit einzubeziehen, da das in der Tat das Hauptmerkmal ist, mit dem sich der Pater abhebt.

    Und was die Simplizität angeht: Ich bin nicht Chesterton. Ob das letztendlich gut oder schlecht ist, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Meine ersten drei Pater-Brown-Folgen würde ich auch eher als "kriminalistisch unterfütterte Lebenseinblicke" bezeichnen denn als klassische Krimis nach der Formel "Verbrechen, Ermittlung, Überführung". Da ich den Pater durchaus näher am Menschen sehe als andere Detektivgestalten.

    Übrigens heute erschienen: Pater Brown (56) - Der Flug der Schwalben. Erhältlich als Download oder Streaming.

    "Nachdem sich ein vielgereister Weltenbummler in der Nachbargemeinde Pater Browns niedergelassen hat, ist das verschlafene, kleine Dorf in Aufruhr. Besonders die Kanzelschwalben des Pfarrers sind sehr angetan von dem erfahrenen Lebemann mit dem verwegenen Blick und den eleganten grauen Schläfen. Von großzügigen Geldgeschenken ist die Rede. Vom Kirchendiener gebeten, schaut sich Pater Brown den Menschen einmal genauer an und schon bald kommt es zu einem Eklat, als eine Geschädigte auftaucht. Doch noch immer ist dem mutmaßlichen Heiratsschwindler nichts nachzuweisen, so dass die Schwalben dem Charmeur weiterhin arglos hinterherfliegen. Nicht ahnend, wie nahe eine von ihnen bereits dem Tode ist."

  • Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Mr. Igle im Beitrag #15
    Zum Thema Wallace und seinem heutigen Stellenwert habe ich übrigens beim Stöbern dieses Special auf krimicouch.de entdeckt. Ganz interessant zu lesen: https://www.krimi-couch.de/krimis/specia...ar-wallace.html



    Danke für den Link. Sehr schönes kleines Essay.

  • Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Stimmt. Otto und die TV-Wallaces hatte ich verdrängt. Wobei ich die TV-Wallaces auch nur als halb ernsthaft empfinde. Da hat man sich zu sehr auf alten Lorbeeren ausruhen wollen, so dass es am Ende dann nicht wirklich zeitgemäß daherkam. Die letzten Folgen lagen ja auch erst noch einige Jahre im "Giftschrank" bis es zur Ausstrahlung kam.

  • Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Mr. Igle im Beitrag #10
    Naja, das eine hat ja nicht zwingend etwas mit dem anderen zu tun.


    Es war aber so argumentiert worden, als seien May UND Wallace Beispiele für ernsthafte Verfilmungen nach satirischer Aufbrechung der Sujets.

    Da wollte ich dann nur noch einmal klarstellen, dass Wallace immer noch im ersten dieser zwei Schritte verharrt.

  • Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Humor ist ohnehin Geschmackssache. Bei dem eine zünden manche Gags, bei dem anderen nicht.

    Zitat von Mr. Igle im Beitrag #6
    Oder man meint, dass das klassische Genre-Schema - wie bei den anderen Sechziger-Ikonen Karl May (Der Schuh des Manitu) und Edgar Wallace (Wixxer-Filme) - erstmal ironisch-parodistsich gebrochen werden muss, bevor es ernsthaft und zeitgemäß wiederverfilmt werden kann?


    Und wo ist dann der ernste und zeitgemäße Wallace? Karl May hat es zumindest danach ernsthaft ins TV geschafft.

  • Der Rächer (1926)Datum02.08.2018 12:46
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Dr. Oberzohn im Beitrag #7
    Besonders das Finale in der Höhle mit kopflosen skelettierten Leichen, die im Wasser herumliegen, und natürlich der Guillotine samt ihrem schrecklichen Besitzer bleibt im Gedächtnis haften. Der Film hat wesentlich mehr Wallace in sich als viele andere, besonders spätere Episoden der Rialto-Reihe, besonders da eben auch sehr werkgetreu ist. Anschauen lohnt auf jeden Fall mal.



    Das unterschreibe ich mal direkt. Schön, dass ich mit dieser Meinung nicht allein stehe.

    Übrigens: Es ist Friedrich Schoenfelder.

  • Pater Brown - HörspieleDatum29.07.2018 21:14
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Gubanov im Beitrag #10
    Ich glaube nicht, dass es meine Aufgabe ist, aus einem eher lauen einen super faszinierenden Detektiv zu skripten.


    Das war auch nicht die Intention hinter meiner Frage, keine Sorge.

    Ich meinte das eher allgemeiner.

  • Pater Brown - HörspieleDatum29.07.2018 12:09
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Lord Peter im Beitrag #6
    Kann ich gerne beizeiten einschieben, wobei ich bislang über die Folge 52 nicht hinaus bin, da ich was gegen reine Download-VÖs habe. Schade, daß Winterzeit da die Bremse gezogen hat, oder besteht da inzwischen wieder Hoffnung?


    Ich habe noch nichts anderes gehört als weiterhin Downloads/Streaming. Aber ich stecke auch nicht in der Materie drin. Meine Baustelle ist die Erschaffung, nicht die Verwertung.

    Ob vielleicht irgendwann eine Sammelbox kommt oder eine MP3-CD, keine Ahnung.

    Zitat von Gubanov im Beitrag #8
    Pastiches interessieren mich bei Pater Brown eher weniger, weil ich da das Gefühl habe, dass G.K. Chesterton seine Figur im Grunde schon selbst überstrapaziert hat. Das Konzept des Paters nutzt sich doch ziemlich zügig ab; im Vergleich mit anderen Detektiven fehlen mir die über die bloße "Attraktion", dass sich ein Geistlicher für so profane Dinge wie Kriminalfälle interessiert, hinausgehenden Charakterzüge, die aus Pater Brown mehr als einen betulichen alten Mann machen.


    Interessant wäre, mit welchen anderen Detektiven du vergleichst. Nehmen wir beispielsweise Miss Marple, dann hätten wir einen betulichen alten Mann und eine betuliche alte Frau. Beides profunde Kenner menschlicher Irrungen und Wirrungen. Wobei Pater Brown darüber hinaus nicht nur ein Mann, sondern ein Kirchenmann ist.

    Das macht für mich als Autor schon einen großen Unterschied. Die Verbrechen, Ermittlungen und Auflösungen schreiben sich für einen Seelsorger anders als für einen spurensuchenden Lohn-Detektiv (z. B. Sherlock Holmes oder jeder beliebige Kriminalinspektor) oder einem neugierigen Hobby-Schnüffler (z. B. Rutherfords Marple). Der Ermittler ist ebenso zentral für den Plot wie der Kriminalfall.

    Das einem nicht jeder Ermittler gleichermaßen (auf Dauer) zusagt (und erst recht nicht unbedingt jeder Fall), sehe ich durchaus als normal und legitim an. Aber neugierig wäre ich schon, was wären für dich denn hinausgehende Charakterzüge?

  • Pater Brown - HörspieleDatum29.07.2018 10:26
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von Lord Peter im Beitrag #1
    Doch 2017 gab es überraschende Neuigkeiten: Highscore Music hatte den alten Maritim-Stock übernommen und setzte nun einige abgebrochene Serien fort, so auch "Pater Brown". Immer noch mit Volker Brandt, nun aber mit Pastiches anderer Autoren, anderer Musik und einem Erzähler (Douglas Welbat) versehen. So ist die Serie inzwischen bei Folge 55 angekommen, leider erschienen aber nur 49-52 als CD, seitdem wird nur noch als Download veröffentlicht.


    Man könnte ergänzen, dass zwei dieser anderen Autoren den Kurzgeschichtenwettbewerben dieses Forums entstammen.

    Mr. Whooler - Folge 51 und 52
    Count Villain - Folge 53, 54 sowie die für den 10.08. angekündigte 56, weitere in Arbeit

    Ich denke, ich spreche für Marc/Mr. Whooler mit, wenn ich sage, dass konstruktive Kritik speziell zu unseren Folgen auch immer gerne gesehen ist. Die 52 hatte für mich zum Beispiel ein schönes 60er-Jahre-Wallace-Flair.

  • Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Zitat von LausLinski im Beitrag #4
    Aber hierzu fehlt vermutlich mittlerweile die Zeit bis zur Veröffentlichung.


    Und der Spiritist für die Seance mit Karin Dor.

  • Gucumatz (1927)Datum20.07.2018 15:19
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    Da sehe ich dann auch eher Filme in der Original-Zeit für möglich. So ein bisschen statt Period-Drama eben Period-Krimi. Den Stil der 60er empfinde ich durch die RTL-Fernseh-Wallaces und die Wixxer-Reihe momentan eher als "verbrannt".

  • Foren-Beitrag von Count Villain im Thema

    So, und jetzt kann ich wirklich mitreden. Gerade eben den Film auf Blu-Ray gesehen.

    Was ich nicht gesehen habe, war jedoch eine Schießbudenfigur. Dieser Poirot ist für mich ein runder, glaubhafter Charakter in einem ebenso runden Film. Allerhöchstens etwas zu sentimental, aber zumindest ein Minimum emotionaler Tiefe wird im Kino der heutigen Zeit von den Zuschauern erwartet (siehe auch der Daniel-Craig-Bond).

    Dagegen war Albert Finney - eventuell etwas überspitzt formuliert - ein Rumpelstilzchen oder eine Bulldogge. Ein Vergleich mit Suchet verbietet sich hingegen allein schon deshalb, weil nach vielen Serienjahren bereits eine viel tiefere Verbindung zum Charakter hatte und natürlich auch optisch das perfekte Abbild der Romanfigur darstellte.

    Mir scheint, dass die hier verwendete Bezeichnung "Schießbudenfigur" zu sehr auf Äußerlichkeiten basiert. Mich hat der "Karnevalsbart" im Zusammenspiel mit dem ernsthaften Gesicht ganz und gar nicht gestört. Poirot ist trotz teilweise ulkigem Äußeren und Manierismen durch und durch ein ernsthafter Charakter - bei Suchet später auch durch die Gläubigkeit unterstrichen. Der Bart ist zwar tatsächlich genau die eine Spur zu dick aufgetragen, dennoch gerade deshalb ein nettes, unverwechselbares Trademark des Branagh-Poirots. Aber das ist natürlich alles Ansichtssache.

    Besonders gelungen fand ich jedenfalls das vielschichtige, melancholische Ende. Dagegen war das Anstoßen mit dem Sekt in der Lumet-Version reinstes "Hollywood Happy End". Hier bleibt man durchaus nachdenklich und berührt zurück. Wobei hier natürlich bereits die Suchet-Version exzellente und unerreichte Pionierarbeit geleistet hat.

    Das einzige, was ich nach dem ersten Eindruck dem Branagh-Express vorzuwerfen habe, sind die eingestreuten Action-Einlagen, aufgrund derer die Figurenzeichnung im Vergleich zum Lumet-Express viel zu kurz kommt. Man hat das Gefühl, dass manche der Verdächtigen nicht viel mehr sind als Cameos. Leider. Dabei hatte das erste Drittel des Films es tatsächlich noch geschafft das wohlig-bekanntes Gefühl eines starbesetzten Ensemblekrimis heraufzubeschwören. Letztendlich blieb großen Teilen des Ensembles leider - gefühlt - viel zu wenig Raum.

    Zitat von Marmstorfer im Beitrag #67
    Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass Ihr Euch darüber ärgert, dass die Branagh-Version überhaupt entstanden ist, unabhängig davon, ob man mit dem Resultat nun zufrieden ist oder nicht.


    Nachdem ich sie nun gesehen habe, freue ich mich, dass sie entstanden ist. Hat mir zwei sehr schöne Stunden beschert und ich bin schon gespannt auf den nächsten Branagh-Poirot. Was mich aber am allermeisten freut ist, dass solche Krimis auf der großen Leinwand auch heutzutage noch derart erfolgreich sein können.

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