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  • Edgar Wallace - Heute vor...DatumGestern 08:52
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Hier möchte ich mich mal selbst zitieren.

    Zitat
    Fazit
    Gottlieb ist ein guter Regisseur, aber ein schlechter Dramaturg. Der Abt ist zu jeder Zeit kurzweilig und atmosphärisch, aber zu keiner Zeit spannend. Lustigerweise ist der Film damit sowohl eine der größten vertanen Chancen der Reihe als auch eine erfrischende Abwechslung zu den anderen Filmen.



    Bei dieser Meinung (dem Besprechungsthread im Unterforum entnommen) bleibe ich jetzt immer noch. Der "Abt" ist demzufolge für mich auch nicht der beste Gottlieb-Film. Den finde ich eher bei den Epigonen (Schwarze Witwe, Siebtes Opfer, Phantom von Soho). Und wenn ich den Höhepunkt von Gottliebs "echtem" Wallace-Schaffen heraussuchen müsste, wäre das die letzte halbe Stunde von der gelben Schlange. Leider ist die Stunde davor - trotz Braun, Regnier und Peters, denen man allen durchaus gerne zuschaut - absolut langweilig geraten.

  • Das England der Wallace-FilmeDatum29.06.2022 11:30
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Das England der Wallace-Filme

    Zitat von Savini im Beitrag #7
    Und selbst bei späteren Filmen, die nicht mehr auf einer Romanvorlage basierten (und nach 1964 entstanden), wird selbstverständlich vom Hängen gesprochen ("Buckliger", "Hand") bzw. so getan, als sei Scotland Yard die einzige Polizei im Lande ("Hund").


    War auf beides bezogen. Und natürlich wollte man im Laufe der Reihe später nicht mit der eigenen Serienrealität brechen. Ganz später schon, aber das hatte dann andere Gründe.

  • Das England der Wallace-FilmeDatum29.06.2022 09:59
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Das England der Wallace-Filme

    Zitat von Savini im Beitrag #1
    Ich fange mit zwei Beispielen an:


    Die würde ich eher als Zugeständnisse an die - zum Drehzeitpunkt 40 bis 50 Jahre alten - Romanvorlagen sehen und weniger als (bewusste) Kreation eines phantasievollen Englands.

    Zitat von Jan im Beitrag #4
    Einmal von den Bauten/Dekors aus betrachtet:


    Das lässt sich meines Erachtens auch sehr gut auf die Charakterdarstellungen und Schauspielerführung übertragen. Auch hier wird es ausgehend von brav-realen Darstellungen im Frosch, nur teilweise durch leichte Exzentrik aufgebrochen, immer plakativer.

  • LieblingsphasenDatum29.06.2022 09:06
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Lieblingsphasen

    Das Problem an der Phaseneinteilung ist natürlich der oftmals fließende Übergang. Wenn ich mir bei Kramps Einteilung das "Gasthaus" anschauen, bin ich schon zwiegespalten. Für ihn ist es das Ende von Phase 1, Für mich tendenziell eher der Anfang von Phase 2, da die Abweichungen zum Roman hier wirklich deutlich sind (aus einer Gummibande wird ein Einzeltäter, neu hinzugedichteter Haupttäter, zudem zum ersten Mal "Hallo, hier spricht Edgar Wallace" = die Filme werden zu Ihrer eigenen Marke). Richtig klare Schnitte sind nur der Wechsel zur Farbe und der Wechsel zu Koproduktionen mit Italien, da sich hier jeweils die Atmosphäre komplett verändert.

    Auch die britischen Koproduktionen könnte man als eigene Phase bezeichnen, das sie sich tatsächlich von der rein deutschen Machart abheben. Das Problem dabei: Sie sind nicht zusammenhängend, sondern über die Laufzeit der Reihe versprengt.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum22.06.2022 16:01
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Savini im Beitrag #560
    (...) ist es ein gängiges Motiv, dass einer aus der Gruppen Bedenken bekommt und aussteigen will; ebenso wie das schießwütige Mitglied, das die anderen in Schwierigkeiten bringt, die nicht einkalkuliert waren.


    Das erinnert mich doch glatt an zwei Kommissar-Folgen. Die Waggonspringer und Parkplatz-Hyänen.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum15.06.2022 09:10
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #546
    Edith Teichmann in „Der grüne Bogenschütze“ (1961), sie überlebt als einzige dieser Kategorie den Film


    Vielleicht weil sie ordentlich verheiratet ist.

    Wobei Savini Recht hat. Ingrid van Bergen überlebt ebenfalls beide Wallace-Auftritte, auch wenn es ihr in den Narzissen am Ende wirklich nicht gut gehen. Sie stirbt dennoch nicht On-Screen.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum13.06.2022 08:37
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Herzlichen Glückwunsch, Daniel! Alles Gute und viel Gesundheit für das neue Lebensjahr!

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum09.06.2022 22:50
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #536
    Einer der Wallace-Filme, die noch in Dänemark gedreht wurden.


    Es ist ein wenig unfreiwillig komisch, beim ersten überhaupt gedrehten Film von "noch" zu sprechen.

  • Wer seid ihr? IIDatum30.05.2022 17:21
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Wer seid ihr? II

    Zitat von Fabi88 im Beitrag #314
    Sam Mendes hat mich mit "Skyfall" nur teilweise und "Spectre" gar nicht überzeugt. Bei "Skyfall" gefiel mir nur das Ende, was ein Törchen für den nächsten Film öffnete für "die alte Formel" mit Geplänkel mit Moneypenny, Instruktionen von M und einem abgeschlossenen Fall. Stattdessen versuchte "Spectre" dann allen Craig-Bonds irgendeinen großen "Plan" im Nachhinein aufzupropfen und rote Fäden zu ziehen, wo keine waren. Die Actionszenen sind auch eher mau.


    Das kann ich so unterschreiben.

    "No time to die" hat mir danach tatsächlich wieder besser gefallen. Auch wenn dort ebenfalls einiges an Potential liegen geblieben ist, aber das hätte dann wohl die - überraschend kurzweilige - Laufzeit komplett gesprengt.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum30.05.2022 08:40
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Die Schwarzwaldklinik ist ohnehin eine Fundgrube. Finden sich doch in einer Folge Inspektor Featherstone, Abel Bellamy und der grüne Bogenschütze wieder vereint.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum27.05.2022 10:46
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Erwähnenswert vielleicht auch noch, dass er sich im fortgeschrittenen Alter als Saruman und Count Dooku in zwei großen Film-Franchises auch noch für eine neuere Generation unsterblich gemacht hat.

  • Tod auf dem Nil (2022)Datum19.05.2022 12:24
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Tod auf dem Nil (2022)

    Zitat von Ray im Beitrag #4
    Die Einführung der eigentlichen Handlung erfolgt sodann nicht auf dem Anwesen von Linnet Ridgeway, sondern in einer Bar, in der die von der schlüpfrigen Literatin zur Blues-Sängerin verwandelten Mrs. Otterbourne einen optisch stark in Szene gesetzten Auftritt hat. Um sie herum tanzen u.a. das Paar Doyle/de Bellefort und trifft im Anschluss auf Linnet. Die Grundstory wird etabliert und doch fügt man dem Ganzen etwas Neues hinzu - ein durchaus ansprechender, ja sogar vielversprechender Auftakt.


    Und selbst der hat seine Basis im Roman. Auch dort gibt es eine kurze Szene, in dem Poirot Linnet, Simon und Jaqueline erstmalig vor der Hochzeit in einem Etablissement sieht.

  • Zitat von Edgar007 im Beitrag #2
    Mir hat der Film sehr gut gefallen. Und ich finde, diese Rolle passt viel besser zu Daniel Craig als James Bond.


    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich nehme Craig den Blanc ab. Als Bond ist er mich immer nur Daniel Craig und nicht James Bond. Was aber teilweise auch an der neuen Ausrichtung der Bondfilme liegt.

  • Tod auf dem Nil (2022)Datum19.05.2022 11:50
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Tod auf dem Nil (2022)

    Zitat von Lord Peter im Beitrag #5
    Sicher ist auch dieser Film nicht völlig unansehnlich, aber für wen ist er gedacht?


    Zitat von Ray im Beitrag #6
    Ich denke, dass der Film primär für eine heutige Zielgruppe gemacht ist, die ganz überwiegend keinen Christie-Roman gelesen und weit überwiegend auch keine "Nil"-Verfilmung gesehen hat. Retro-Chic unter Berücksichtigung gesellschaftspolitischer Trends kommt ja beim breiten Publikum durchaus an, wie man an "Babylon Berlin" exemplarisch sieht.


    Zitat von Havi17 im Beitrag #8
    Der Film ist für die heutige Zielgruppe gemacht und aus der sind diese alters und bildungsmäßig noch nicht drinnen. Genauso geht es den noch älteren die das nicht verstehen was vielleicht ihr toll findet.


    Ich weiß nicht, ob ich die anvisierte Zielgruppe bin, aber ich gehöre jedenfalls zu den Personen, denen der Film sehr gut gefallen hat. Und das obwohl ich noch nie "Babylon Berlin" gesehen habe (von Trailern mal abgesehen) und ein Christie-Purist bin und auch alle vorherigen Fassungen sowie das Buch kenne. Wobei der Ausdruck "Purist" vielleicht nicht der passende Ausdruck ist. "Fan" trifft es eher. Bei "Purist" schwingt immer so eine Verweigerung von jeglichen Veränderungen am Original mit, die ich definitiv nicht teile. Womöglich bin ich auch einfach noch jung (geblieben) genug. Immerhin gehöre ich noch zur werberelevanten Zielgruppe von 6 aus 49, pardon 14 - 49.

    Die Künstlichkeit, die von einigen als großes Manko gesehen wird, ist für mich Programm. Quasi der Ausdruck der künstlerischen Herangehensweise an den Stoff. Man hebt das Geschehen damit gleichzeitig in eine leicht surreale Märchenwelt und betont damit den fantastischen Charakter des Ausgangsstoffes. Denn seien wir mal ehrlich, Christies Romane bilden schließlich auch nicht die Realität ab, sondern sind - in weiten Teilen - klug ausgedachte Mörderpuzzle. Und da "Tod auf dem Nil" sowohl als solches bereits eine kongeniale Verfilmung erfahren hat als auch als Drama-Stoff in der Suchet-Serie, begrüße ich die neue, "frische" Herangehensweise. Samt CGI und symmetrischem Bildaufbau. Gerade letzteres ist nur eine konsequente Fortführung von dem, was bereits der Orientexpress als bestimmendes Charaktermerkmal für Poirot etabliert hat, die "Sucht" nach Ordnung und Symmetrie. Von daher erkenne ich die Vision Branaghs. Dass diese natürlich nicht jedem gefällt, ist verständlich. Ich nehme daran jedoch keinen Anstoß. Auch dass Branagh den Film samt einer entsprechenden Backstory für Poirot unter das große Thema "Liebe" gestellt hat, passt für mich.

    Und was jetzt den Christie-Kenner und -Fan angeht, war es sehr spannend zu sehen, wie die einzelnen Charaktere in dieser Verfilmung interpretiert wurden. Teilweise näher am Original als in der Ustinov-Version. Zum Beispiel Ferguson, der dort auf den Kommunisten reduziert ist, bei Suchet dann korrekt seinen Hintergrund als Lord hat und hier gleich in mehreren Figuren aufgeht (zum einen der Doktor, der ein Lord ist, zum anderen Mrs. Van Schuyler, die ihr Vermögen verschenkt). Oder Tim Allerton, dessen Rolle als Love Interest in 1978 auf Ferguson übertragen und dessen Rolle als (ebenfalls) Juwelendieb komplett gestrichen wurde (bzw. Mrs. Van Schuylers Kleptomanie mit einer Absichtskomponente ergänzte). In 2004 ist er dementsprechend beinahe originalgetreu eingebaut, während er nun sowohl als Love Interest als auch als Dieb und Verdächtiger im Bouc-Charakter aufging. Ebenso interessant das Schicksal von Rosalie Otterbourne. Verliert sie 1978 "nur" ihre Mutter und hat am Ende einen starken Mann an ihrer Seite, beendet sie den 2004er Film sowohl mutterlos als auch solo. Hier nun darf sie den Mutterersatz behalten, verliert aber ihre große Liebe. Also da gibt es für den aufgeschlossenen Christie-Puristen durchaus viel interessantes zu entdecken.

    Und was sonstige Änderungen betrifft, gibt es tatsächlich auch Punkte, die besser gelöst sind als 1978. Während man sich dort die Frage stellen kann, warum zufällig alle Passagiere auf dem Nildampfer ein Motiv für den Mord haben (und man überhaupt keine anderen Passagier sieht wie im Roman bzw. bei Suchet), hat man das hier über den Kniff mit der Privatparty sehr gut gelöst. Und wenn man noch einmal bei Allerton an 2004 denkt und die Implikation am Ende, dass er entweder ein inzestuöses Verhältnis zu seiner Mutter hat oder mit einer Cougar reist, die vorgibt, seine Mutter zu sein, was beides auch absolut nichts für den Fall als solches tut, fällt im Vergleich die lesbische Beziehung in der Branagh-Verfilmung kaum noch ins Gewicht. Zumal Branagh-Poirot in dem Zusammenhang immerhin noch eine seiner schlauen Schlussfolgerungen anbringen darf.

    Ob ich bei Branagh nun Orientexpress oder Nil vorziehe, kann ich noch nicht sagen. Dafür müsste ich mir den ersten Film auch erst noch einmal wieder anschauen. Auf jeden Fall warte ich schon sehr gespannt und freue mich auf die dritte Verfilmung. Insbesondere welcher Stoff ausgewählt wird. Es soll ja jetzt als Nächstes ein etwas weniger bekannter Roman folgen.

  • Rainer Basedow gestorbenDatum17.05.2022 16:32
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Rainer Basedow gestorben

    Ich muss bei ihm immer zuerst an Piratensender Powerplay denken.

  • Der Hexer -- TigerhaiDatum16.05.2022 19:30
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Der Hexer -- Tigerhai

    Cool! Danke für die Infos!

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum16.05.2022 09:25
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Zitat von Peter Ross im Beitrag #487
    - Geburt (16.05.1896)


    Heute zum selbst recherchieren?

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum09.05.2022 20:33
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Es hätte auch Jan Hendriks Frau in den Narzissen sein können, die heißt auch Trudy.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum09.05.2022 11:04
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Ich vermute Savini meinte Otto Collin.

  • Edgar Wallace - Heute vor...Datum04.05.2022 11:16
    Foren-Beitrag von Count Villain im Thema Edgar Wallace - Heute vor...

    Spannend auch, dass Doris Kirchner in einem Film Werner Peters Frau und im anderen seine Tochter gespielt hat und beides glaubwürdig funktioniert.

    Ich hätte sie ebenfalls gerne häufiger bei Wallace gesehen. Sie hätte z. B. Emily Cody sicher genauso gut gespielt wie Gisela Uhlen. Auch als Harriet Foster im Peitschenmönch wäre sie für mich vorstellbar gewesen. Oder auch in den Rollen, die Inge Langen verkörpert hat.

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