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  • Babeck (1968, TV)Datum16.10.2018 23:31
    Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Sehr schöne Besprechung von Babeck.
    Ich hatte auch irgendwo gelesen, dass Curd Jürgens eine größere Rolle hätte spielen sollen, dass dies aber aufgrund eines Unfalls, etc. nicht möglich war und er daher eine kleinere Rolle im Rollstuhl übernehmen musste. Keine Ahnung, was er da hätte spielen sollen. Ich finde die Besetzung bei Babeck ganz großartig und könnte mir gar keine anderen Besetzungen vorstellen, weil ich jede noch so kleine Rolle in diesem Dreiteiler liebgewonnen habe.
    Angefangen mit Käutners großartigem Spiel als Dr. Brenner. Dann weiter mit Lowitz, der den Mord an Krupka durchspielt und dann durch ein unvorhergesehenes Ereignis aus der Bahn geworfen wird und in der Tiefgarage zusammenbricht. Dann die kaltschnäuzige, lässige Art von Charles Regnier als Kaminsky. Die abgeklärte und souveräne (und nebenbei wunderschöne) Senta Berger mit ihrer im wahrsten Sinne des Wortes unvergesslichen Gesangseinlage. Auch mit Helmut Lohner in der Hauptrolle hatte ich nie Probleme. Meines Erachtens ist er in jeder Phase glaubwürdig und stellt zwischendurch auch große Emotionen dar. Dazu kommen all die Nebendarsteller, die aus Babeck ein einzigartiges Sehvergnügen machen.
    Kann mich nur wiederholen - großartige Fernsehunerhaltung, die es heute so leider nicht mehr gibt.

  • Der Tod läuft hinterher (1967, TV)Datum09.10.2018 17:13
    Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    @Georg:
    Was Punkt 1 angeht, gebe ich dir Recht. Insbesondere bei Babeck ist die Auflösung so gestrickt, dass im Grunde jeder aus dem Umfeld der Organisation als Drahtzieher hätte präsentiert werden können. Trotzdem finde ich es gelungen, wie es letztlich gemacht wurde. Fans eines klassischen Whodunits a la Agatha Christie werden an dieser Stelle vielleicht etwas enttäuscht sein. Ähnlich verhält es sich, glaube ich, bei 11 Uhr 20. Den müsste ich mir mal wieder anschauen, um da im Detail mitreden zu können.
    Zu Punkt 2: Ich denke, dass man bei Babeck und 11 Uhr 20 sagen kann, dass die Spannung in den ersten beiden Teilen aufgebaut wird und diese dann den jeweils dritten Teil mittragen müssen. Das funktioniert beim Erstansehen sicherlich noch sehr gut. Beim wiederholten Ansehen mag es durchaus sein, dass die Spannung etwas abfällt, auch wenn ich das noch nie so wirklich empfunden habe.
    Ich denke, dass wir hier im Forum diese Dreiteiler auch unter anderen Gesichtspunkten anschauen. Da spielt dann auch viel Nostalgie eine Rolle.

  • Der Tod läuft hinterher (1967, TV)Datum08.10.2018 22:55
    Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Danke @Gubanov für die tolle Besprechung dieses TV-Dreiteilers und das Wecken von Erinnerungen (obwohl die letzte Sichtung bei mir noch gar nicht so lange her ist). Ich bin ebenfalls absoluter Fan und Bekenner der Reinecker-Dreiteiler. In meinen Augen passte hier einfach alles. Die Story, die grandiosen und beliebten Darsteller, die Schauplätze und natürlich auch die Musik. Der Score von "Der Tod läuft hinterher" gefällt mir ganz ausgezeichnet und der Auftritt von Kiki Dee macht allein das Ansehen des ersten Teils schon sehenswert.
    Bei diesen Filmen gerate ich immer gerne ins Schwärmen, weil sie meine absoluten Film-Highlights sind. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich sie das erste Mal im Fernsehen sah. Da der Sendetermin sehr spät war (ich glaube sogar kurz vor 23 Uhr), musste ich mich lange wach halten. Was dann kam, werde ich nie vergessen. Absolut gebannt hockte ich vor dem Fernseher und tauchte ein in diese grandiose Handlung. Ich folgte Edward Morrison hinaus auf die Straße, um herauszufinden, was mit der Handtasche seiner Schwester geschehen war. Kolossal spannend mit so vielen undurchsichtigen Figuren, die diesen Dreiteiler immer wieder sehenswert machen. Mit Gubanovs Besprechung bin ich vollkommen einverstanden.

    Interessant ist auch die Frage, wer im direkten Vergleich der Straßenfeger das Rennen macht - Durbridge oder die Reinecker Dreiteiler. Ich habe die Frage für mich vor Jahren schon beantwortet. Nach meinem Geschmack ist jeder einzelne Reinecker-Dreiteiler stärker als die beste Durbridge-Verfilmung. Dabei soll es nicht so rüberkommen, dass ich Durbridge nicht mag. Ganz im Gegenteil. Die Durbridges haben mich ebenfalls ungemein gefesselt und stehen bei mir sehr hoch im Kurs, vor allem "Das Messer" und "Wie ein Blitz". Aber die Reinecker-Filme wussten diese TV-Perlen für meinen Geschmack noch zu toppen. Natürlich muss man auch das Budget etc. berücksichtigen, das ist mir schon klar, und insofern wird so ein Vergleich auch immer ein bisschen hinken. Bin nun auch auf die Besprechungen von "Babeck" und "11 Uhr 20" gespannt. Und ja, es ist jammerschade, dass das ZDF diese Zusammenarbeit nicht fortgesetzt hat. Aber vermutlich wäre Reinecker aufgrund seiner Verpflichtungen beim "Kommissar" und später (bzw. vorübergehend sogar zeitgleich) "Derrick" ohnehin für andere Projekte gar nicht mehr abkömmlich gewesen. Was bleibt, sind jedoch drei einmalige Perlen der deutschen TV-Unterhaltung, die es meiner Meinung nach in Sachen Spannung mit jedem "Hollywood Blockbuster" aufnehmen können.

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Noch mal zum Ausgangsthread: Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so etwas Dämliches und Ärgerliches gesehen habe. Ich wundere mich tatsächlich, warum der Aufschrei hier im Forum nicht viel größer ist. Ich bin fast geneigt, diese Aktion für einen Aprilscherz zu halten. Ich erkenne in dem Trailer keinerlei künsterischen Ansatz und, was vielleicht beinahe noch schlimmer ist, nicht mal ansatzweise so etwas wie Humor. Das hier Gebotene ist einfach nur erbärmlich platt und lächerlich. Wer soll für so einen Quatsch bitte an der Kinokasse sein hart verdientes Geld hinlegen? Man muss sich wirklich fragen, ob die Macher noch ganz bei Trost sind.

  • Der grüne Bogenschütze (1923)Datum01.08.2018 12:02
    Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Danke an Dr. Oberzohn für die tolle und ausführliche Besprechung!!
    Ich habe auch nicht schlecht gestaunt, als ich mir damals die Weltbild-Ausgabe vom grünen Bogenschützen gebraucht gekauft habe. Ich konnte kaum glauben, dass man einen Roman von 440 Seiten auf 150 Seiten herunterkürzen kann. Gregor Müller hat es geschafft. Ich habe die Weltbild-Ausgabe allerdings noch nicht gelesen, so dass mir der direkte Vergleich fehlt. Aber zumindest das Beispiel mit der Feder, bzw. Schreibmaschine am Anfang war mir durch ein flüchtiges Abgleichen auch schon aufgefallen.
    Irgendwie eine unschöne Feststellung, dass man glaubt, einen Wallace-Roman zu lesen, und dann ist es am Ende doch eine stark bearbeitete um nicht zu sagen gekürzte Fassung seines Werks.

  • Prominente Edgar-Wallace-LeserDatum01.08.2018 11:54
    Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    In Agatha-Christie-Romanen finden sich mehrfach Bezüge zu Edgar Wallace. Leider kann ich mich nicht mehr genau an die Romane erinnern. In einem Buch wird aber meines Wissens eine Person (könnte Poirot gewesen sein) von einem Mädchen nach einem Autogramm gefragt. Sie erklärt, sie sammle Autogramme von berühmten Kriminalschriftstellern und hätte bereits eines von John Dickson Carr und eines von Edgar Wallace.

    In einem anderen Werk von Christie heißt es ungefähr so: "Wir sind hier doch nicht in einem Roman von Edgar Wallace."

    Leider habe ich mir die genauen Quellen/Romane nicht gemerkt, aber vielleicht stoße ich nochmal darauf, dann werde ich es gerne hier ergänzen.

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Vielen Dank für euer Lob an dieser Stelle. Ich fand die Hörplanet-Wallace-Produktionen ebenfalls von der Bearbeitung meiner Skripte sehr gelungen. Leider sieht es nun tatsächlich so aus, dass der Hörplanet keine Hörspiele mehr produziert, wie im aktuellen Newsletter angekündigt. Genaueres ist mir allerdings auch nicht bekannt. Ich fürchte aber, dass die Produktion des letzten Skripts "Der Rächer" noch nicht so weit vorangschritten ist, so dass dieses auch der aktuellen Entscheidung des Hörplaneten "zum Opfer" fällt. Das ist natürlich bedauerlich und schade, aber ich kann die Beweggründe der beiden Labelbetreiber durchaus nachvollziehen. Übrig bleiben wenigstens 8 Hörspiele nach Romanen von Edgar Wallace. Das war für mich eine wundervolle Sache. Ein kleiner Traum, der sich da erfüllt hat. Ich bin dem Hörplaneten dankbar, dass ich das machen durfte.
    Wie es für alle Beteiligten nun weiter geht, muss sich zeigen. Ich werde auf jeden Fall weiter Romane und Hörspiele schreiben. Und wer weiß, vielleicht ist irgendwann und irgendwo auch wieder ein Wallace dabei. Sollte dem so sein, seid ihr hier im Forum mit die Ersten, die es erfahren.
    Mein Dank geht an alle hier im Forum, die das Projekt durch den Kauf der Hörspiele und die großartigen Besprechungen an dieser Stelle unterstützt haben!

    Viele Grüße,
    Marc
    aka Mr. Wooler

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Hallo Ray,

    vielen Dank für deinen Beitrag hier und natürlich für deine Fragen, die ich gerne beantworten will.

    Markus Pfeiffer als Inspektor Martin hat mir persönlich auch sehr gut gefallen. Sofern es sich ergibt, spricht sicher auch nichts dagegen, ihn nochmals zu besetzen. Wobei ich natürlich gleich anmerken muss, dass ich auf die Wahl der Sprecher keinen Einfluss habe. Aber möglich ist vieles und dazu gehört auch, beliebte bzw. gut funktionierende Sprecher in ihren Ermittlerrollen mehrmals auftauchen zu lassen.

    Was Sir William angeht, so gilt im Prinzip das Gleiche. Wobei wir hier die Besonderheit haben, dass diese Figur tatsächlich aus dramaturgischer Sicht nicht unbedingt notwendig ist. Der Einsatz dieser Figur war in der Tat eine kleine Hommage an die Wallace-Filmreihe. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass wir Sir William noch mal in dem einen oder anderen Fall erleben. Wer weiß, vielleicht löst er ja sogar mal einen Fall im Alleingang?

    Du siehst, es ist generell nichts ausgeschlossen, auf der anderen Seite bestehen allerdings aktuell auch keine konkreten Planungen, was Sir William und/oder Inspektor Martin angeht.

    Fest steht allerdings, dass die Reihe auch nach dem Bogenschützen weitergehen wird.

    Viele Grüße,
    Marc

  • Der viereckige Smaragd (1926)Datum27.02.2017 14:54
    Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Hallo Daniel,

    zunächst mal vielen Dank für deine Frage. Als ich mich seinerzeit mit den Jungs vom Hörplaneten getroffen habe, um die neue Wallace-Hörspielreihe zu planen, waren wir uns schnell einig, dass wir die Wallace-Romane relativ originalgetreu vertonen wollen. Gleichzeitig sollen aber auch die Anforderungen "Spannung" und "Grusel" nicht zu kurz kommen (so wie man es eher aus den Verfilmungen kennt). Die Stoffe sollten möglichst ein interessantes Setting bieten, das eine abwechlungsreiche Hörspielkulisse ermöglicht. Meine Aufgabe ist es daher im ersten Step, solche Wallace-Vorlagen zu sichten, die von sich aus bereits möglichst viel von diesen Faktoren mitbringen. Ich habe mich von Anfang an dafür ausgesprochen, dass wir mit unserer Hörspielreihe nicht schon wieder mit dem Hexer beginnen, und über den Frosch und die toten Augen dann zum Gasthaus gelangen. Bedeutet nicht, dass wir diese Klassiker nicht auch noch bringen werden, mir war es jedoch von Anfang an wichtig, dass wir auch andere, noch relativ unbekannte Stoffe von Edgar Wallace bringen. So war beispielsweise "Der Unhold" unsere Auftaktfolge. Die Geschichte bietet ein spannendes Setting, tolle Hörspielkulissen und eine, wie ich finde, wendungsreiche Geschichte. Auch "Der grüne Brand" gehörte von Anfang an zu meinen Favoriten, da ich den Roman sehr fesselnd fand und er auch eine angenehme Abwechslung zu Wallaces anderen Romanen bietet.

    Ich lese momentan nicht so viel, wie es eigentlich nötig wäre, daher greife ich z. B. gerne auf die Buchbesprechungen hier aus dem Forum zurück. Es gab bereits Romane, die ich angelesen und dann weggelegt habe, weil ich einfach keinen Zugang dazu bekam. Vielleicht war ich auch nicht geduldig genug. Ein Beispiel dafür war der Roman "Töchter der Nacht". Bei der Auswahl der Stoffe ist mir generell ein abwechslungsreicher Mix wichtig. D. h. einem Klassiker sollte ein etwas unbekannterer Stoff (aber nicht minder spannend) folgen. Aus diesem Grund haben es bereits die Romane "Das geheimnisvolle Haus" und "Feuer im Schloss" in unsere Serie geschafft.

    Es ist also von meiner Seite immer ein Antesten eines Romans. Bekomme ich beim Lesen einen Zugang dazu und kann mir eine Hörspielumsetzung gut vorstellen, dann mache ich mich auch unmittelbar nach dem Lesen an die Adaption des Romans. Will sagen, es liegt also auch immer ein bisshen an meiner persönlichen Tagesform. Denn nur wenn mir ein Roman spannend erscheint, kann ich ihn auch (hoffentlich) spannend als Hörspiel umsetzen. Wenn ich daran aus irgendeinem Grund Zweifel habe, lege ich den angelesenen Roman lieber beiseite und wähle einen anderen aus. Zum Glück ist der Wallace-Fundus ja noch sehr groß.

    Ausschließen würde ich in der Tat zunächst mal Wallaces heitere Romane, bzw. auch utopische Geschichten, die einfach nicht in unser obiges Raster passen und auch nicht zu dem, was der Käufer des Hörspiels sich erwartet, wenn er den Namen "Edgar Wallace" liest.

    Die Kurzgeschichtensammlungen würde ich per se noch nicht völlig ausschließen. Ich denke schon, dass da die eine oder andere Geschichte dabei ist, die sich auch als Hörspiel lohnen würde, wenn man sie ggf. noch etwas weiter "ausspinnt". In jedem Fall hoffe ich aber, dass unsere Reihe noch lange weiter läuft und ich noch viele Hörspiele nach Edgar Wallace präsentieren darf.

    Viele Grüße,
    Marc

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Inzwischen ist unser grüner Bogenschütze als Hörspiel erhältlich. Hat denn schon jemand reinhören können?





    Selbstverständlich wird die Edgar-Wallace-Reihe vom Label Hörplanet mit mir als Autor weiter gehen. Das Skript für Folge Nummer 9 ist bereits in Arbeit und bekommt in diesen Tagen noch seinen Feinschliff.

  • Der viereckige Smaragd (1926)Datum26.02.2017 23:44
    Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Vielen Dank an dieser Stelle an Mr. Igle! Ich finde deine Buchbesprechungen wirklich großartig.

    Ich bin ja immer auf der Suche nach geeigneten Vorlagen für unsere Wallace-Hörspielreihe und da sind diese Besprechungen als Hinweis tatsächlich sehr hilfreich und interessant. Tatsächlich lese ich auch gerade genau diesen Roman ("Der viereckige Smaragd"), stecke aber noch im ersten Drittel.

    Also bitte gerne weiter so!

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Für mich unverständlich, warum man Senta Berger nie für einen (echten) Wallace-Film besetzt hat. Ihr hätte eine undurchsichtige (natürlich nur vom Charakter her) Rolle gut zu Gesicht gestanden.

    Bei den Herren der Schöpfung hätte ich gerne mal ein Experiment mit Peter Lorre gewagt/gesehen. Ich glaube, er hätte einen 1A-Bösewicht abgegeben. Natürlich eine an den Haaren herbeigezogene Vorstellung, denn Lorre hatte Deutschland zu dem Zeitpunkt ja wieder den Rücken gekehrt - aber wer weiß...?

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    @Gubanov : Vielen Dank für die wie immer lesenswerte und interessante Besprechung, dieses Mal unserer Zinker-Folge.

    Deine Kritikpunkte darin gehen in Ordnung, die kann ich nachvollziehen.
    Danke auch für die Titelwünsche - ich muss mir unbedingt nochmal den Roman "Der viereckige Smaragd" zu Gemüte führen. Das letzte Mal ist einfach zu lange her. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich das Buch rein für mich als überdurchschnittliches Wallace-Werk eingestuft hatte. Mal schauen, wie ich heute darüber denke. Natürlich muss auch bedacht werden, dass der Stoff an sich hörspielgerecht ist. Und ich glaube mich erinnern zu können, dass es gerade in dieser Hinsicht bei diesem Roman eine besondere Herausforderung gibt.
    Die "toten Augen" muss ich auch nochmal lesen, der Roman gehört aber in jedem Fall auch in die engere Wahl der Wallace-Klassiker. Ich freue mich über Deine und natürlich auch über weitere Titelwünsche zu unserer Hörplanet-Wallace-Reihe.

    Inzwischen ist "Das geheimnisvolle Haus" als Nummer 06 erschienen.
    Weiter geht es noch in diesem Jahr mit "Feuer im Schloss" und unserem guten alten "grünen Bogenschützen".
    Im Anschluss daran sind weitere Folgen in Vorbereitung, die ich demnächst mit dem Verlag abstimme.

    Viele Grüße,
    Marc

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Meinen Glückwunsch an Thorsten und Peter! Da hat jeder auf seine Weise eine ganz hervorragende Arbeit geleistet.
    Wünsche euch viel Erfolg dabei!

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Am vergangenen Wochenende habe ich mir auf der Reeperbahn in Hamburg eine Vorstellung des Imperial-Theaters angesehen. Auf dem Spielplan stand "Der Rächer", nach Edgar Wallace. Erzählt wurde die bekannte Geschichte, die weitestgehend eng an die Romanvorlage angelehnt war. Es wurden lediglich einige dramaturgische Veränderungen vorgenommen, so fiel z. B. die Passage weg, in der im Turmzimmer von Mister (Le)Penne eine Frau gefangen gehalten wird. Einige weitere Kniffe sorgten dafür, dass die Handlung auf das Bühnenbild angepasst werden konnte. Letzteres war sehr liebevoll ausgestaltet und verwandelte sich kurz vor Einläuten des Finales von einem gemütlich, feudal eingerichteten Herrenhaus zu einem finsteren Gewölbekeller. Die Kostüme der Darsteller waren passend ausgewählt und das 9köpfige Ensemble wirkte gut aufgelegt. Die Schauspieler agierten gut und glaubwürdig, auch wenn manches Mal die Handlung ein wenig zu sehr ins Klamaukhaftige gezogen wurde. Alles in allem fühlte ich mich in dem gemütlichen und an diesem Abend mit ca. 200 Plätzen nahezu ausverkauften Theater gut unterhalten.

    http://www.imperial-theater.de/edgar-wallace-der-zinker-2/

  • Neuer Ostsee-Roman "Knickgeflüster"Datum29.03.2016 14:20
    Thema von Mr. Wooler im Forum Off-Topic

    Hallo Edgar Wallace Freunde,

    wie ihr vielleicht wisst, schreibe ich nicht nur Edgar-Wallace-Hörspiele für den Hörplaneten, sondern hin und wieder echte Bücher. Zuletzt nun geschehen mit meinem Ostsee-Krimi "Knickgeflüster", der ab sofort im Buchhandel oder bei Amazon & Co. erhältlich ist.

    Ein Schatten verharrt mitten in der Bewegung. Hinter der Folie des Baugerüstes ist er nur undeutlich zu erkennen.
    Die Silhouette gehört einem Mörder: Diese Erkenntnis durchzuckt Hark Hagendorn wie ein Blitz, als er die tote Frau vor dem Haus an der Ostsee-Steilküste findet. Doch noch ehe Hark reagieren kann, ist der Unheimliche verschwunden.
    Der junge Bauingenieur wird durch dieses Ereignis gezwungen, sich länger als beabsichtigt an der Außenförde Flensburgs aufzuhalten, an die er noch so viele Erinnerungen hat. Er sieht sich nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit dem gefährlichen Spiel eines skrupellosen Mörders, der aus dem Schutz der Knicklandschaft heraus zuschlägt.
    Hark muss erkennen, dass nicht nur er selbst in Lebensgefahr schwebt, sondern auch die Menschen, zu denen er gegen seinen Willen wieder Kontakt geknüpft hat. Und plötzlich ist er da – der Tag, an dem Hark bereut, je wieder einen Fuß in seine alte Heimat gesetzt zu haben. In der winterlichen Szenerie der Ostseeküste kommt es zu einer gnadenlosen Jagd gegen die Zeit.

    http://www.amazon.de/Knickgefl%C3%BCster...kgefl%C3%BCster


    Wenn ihr Lust habt, lest mal rein.

    Viele Grüße,
    Marc

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Gestern zufällig in der Buchhandlung drüber gestolpert. Im August 2015 bereits hat Gundula Fuchsberger das Buch über ihren verstorbenen Mann rausgebracht. Kennt das schon jemand von euch?

    Amazon weiß das hier darüber zu berichten:

    Klug, geradlinig und humorvoll – so lieben die Fans und Bewunderer »ihren« Joachim »Blacky« Fuchsberger, auch über seinen Tod hinaus. Für dieses liebevolle Erinnerungsbuch hat seine Ehefrau Gundula berührende und prägnante Aussagen und Texte Blackys zusammengestellt und auch Fotos aus dem Familienalbum beigesteuert. In sehr persönlichen Worten würdigen ihn darüber hinaus einige seiner engsten Freunde und Wegbegleiter: Ralf Bauer, Frank Elstner, Oliver Kalkofe, Markus Lanz, Jan Josef Liefers, Sandra Maischberger und Nina Ruge.

    Die Würdigung einer großen Persönlichkeit des deutschen Films und Fernsehens
    Ein Geschenkbuch für alle Fans und Bewunderer
    Mit zahlreichen Bildern aus dem Familienalbum der Fuchsbergers

    Ich konnte leider nicht reinschauen, da alle Ausgaben des Buches in der Buchhandlung eingeschweißt waren.

  • Euer Lieblings-Mabuse-FilmDatum07.01.2016 14:19
    Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    So, dann will ich auch mal:

    Mein Ranking


    1. "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse"
    2. "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse"
    3. "Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse"
    4. "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse"
    5. "Das Testament des Dr. Mabuse"
    6. "Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse"

    Früher stand der Streifen "Scotland Yagt Dr. Mabuse" lange bei mir auf Platz 1 der Mabuse-Filme. Gut, die Superwaffe und die "Waffe", mit der sie außer Kraft gesetzt wird, sind ziemlich naiv und albern, aber dennoch wundere ich mich, dass der Streifen hier im Allgemeinen so schlecht wegkommt. Für mich strahlte der Film immer noch am ehesten eine wallace-artige Atmosphäre aus, was durch den Einsatz der für den Film verpflichteten Schauspieler (Peters, Kinski, Lukschy, Borsche, Rilla, Windeck...)nochmal deutlich verstärkt wurde. Daher bekommt dieser Film bei mir immerhin noch den vierten Platz, knapp vor dem "Testament", den ich trotz der schnuckeligen Senta Berger eher mäßig finde. "Die Todesstrahlen" habe ich sehr lange nicht gesehen, erinnere mich aber, dass ich den Streifen nach dem ersten Durchgang unerträglich trashig fand. Da fehlte mir einfach etwas.

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #203
    Besten Dank. Aber das spricht ja dafür, dass ein solches Engagement realisierbar wäre, was die Gagen anbelangt.



    Grundsätzlich ist das natürlich nicht ganz ausgeschlossen. Im Falle von Lady Bedfort/Brigitte Grothum hat es ja funktioniert. Das wäre natürlich auch für die Wallace-Reihe ein schönes Schmankerl. Völz ist sicher auch denkbar. Aber das alles ist natürlich in der Tat eine Kostenfrage, über die ich nicht zu entscheiden habe. Aber ja: schön wär's schon.

  • Foren-Beitrag von Mr. Wooler im Thema

    Und weil es gerade so nett ist, verrate ich an dieser Stelle, wie es bei Edgar Wallace im nächsten Jahr weiter geht:
    Nach "Das geheimnisvolle Haus" und "Feuer im Schloss" gibt sich eine der schillerndsten Figuren des Edgar Wallace die Ehre. Es handelt sich um niemand Geringeren als diesen Knaben hier:
    "Der grüne Bogenschütze" wird unsere Nummer 08.
    Hier der Link zum Cover:

    https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/hph...642&oe=56DB06F3


    To be continued...

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Ort: Flensburg
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