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  • Marisa Mell - Filme & KarriereDatum09.11.2013 21:22
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema



    TROLL 3 / QUEST FOR THE MIGHTY SWORD (1990)

    mit Eric Allen Kramer, Margaret Lenzey, Donald O'Brien, Dina Morrone, Chris Murphy, Don Semeraro
    sowie Laura Gemser und als Gast Marisa Mell
    eine Produktion der Filmirage
    ein Film von Joe D'Amato


    [


    »Nur die Kunst wird nie betrügen!«


    König Ator (Eric Allen Kramer) erhält das sagenumwobene Schwert des Heiligen Grals von der Gottheit Troll (Don Semeraro), um den Frieden in seinem Land zu gewährleisten. Doch eines schlimmen Tages verlangt der erzürnte Troll diese milde Gabe wieder zurück. Als Ator die Rückgabe verweigert, wird er kurzerhand vor den Augen seiner Frau, Königin Sunn (Dina Morrone) getötet. Das Schwert zerbricht in zwei Teile. Sunn bringt diese zu dem Gnom Grindel, da nur er die Bruchstücke schmieden kann, und die todessehnsüchtige Königin vertraut ihm ihren kleinen Sohn, Ator Junior an. Grindel geht auf den Handel ein, aber nicht ohne Gegenleistung: Sunn muss dem hässlichen Gnom mit ihren Liebesdiensten zur Verfügung stehen, worauf hin sie wahnsinnig wird. Achtzehn Jahre später ist Ator zu einem Mann herangewachsen und bekommt von der Seherin Nephele (Marisa Mell) die wahre Geschichte über das Schicksal seiner Eltern berichtet. Daraufhin tötet Ator seinen Ziehvater, er schwört Rache und will sein Land von der Unterdrückung befreien. Doch das Böse begegnet ihm immer wieder und scheint auch immer die gleiche Fratze zu haben...

    Dieser Film von David Hills alias Aristide Massaccesi alias Joe D'Amato präsentiert dem erstaunten oder entsetzten Zuschauer einen massiven Rundumschlag quer durch die einschlägig bekannte Fantasy-Welt, und bedient sich vieler verschiedener Mythen und Sagen. In die "Troll"-Reihe scheint dieses Vehikel jedoch nur äußerst vage passen zu wollen, so dass der deutsche Verleih-Titel sich als Schwindler entpuppt, viel mehr wird die "Ator"-Filmreihe bedient, und das leider ziemlich bescheiden. Um die Verwirrung schließlich perfekt zu machen, findet man sich später, und nebenbei gesagt, ziemlich abgewandelt bei den "Nibelungen" wieder, was nicht nur einen äußerst eindeutigen Gesamteindruck entstehen lässt, sondern diesen zu allem Überfluss auch noch bestätigt. Entstanden ist schließlich ein Film über Hoffnung und Spannung. Der Zuschauer hofft nämlich, dass die ersten fünf Minuten des Films nicht charakteristisch für den Verlauf bleiben werden und man ist überaus gespannt, ob wider erwarten irgend etwas passieren wird. Folglich zeigt Joe D'Amatos Werk leider seine wahre Identität, so dass es ausschließlich ein Film über verhältnislose Enttäuschung, verschwendete Zeit und verplemperte Produktionsgelder wird, wobei hier auch nicht viel zur Verfügung gestanden haben dürfte. Die VHS-Hülle bewirbt den Streifen sehr optimistisch und beinahe überschwänglich mit: »Troll! Ein Film! Ein Erfolg! Ein Mythos!«. Ehrlicher wäre vielleicht Folgendes gewesen: »Troll! Ein Haufen Schrott!«. Eigentlich ist es nicht zu verstehen, was man hier geboten bekommt. Die krude Story, zusammengebastelt aus vagen Fragment-Schnipseln aus anderen Filmen, verläuft unspektakulär und langweilig, die merkwürdigerweise an anderen Stellen gelobten Effekte sind erbärmlich, die Maske wirkt nicht immer originell und die grauenhafte Musik macht beinahe aggressiv, folglich bleibt unterm Strich nicht mehr viel übrig.

    Marisa Mell sei Dank, wanderte dieses Filmchen also erneut in den Player (und überhaupt in meine Sammlung). Von darstellerischer Seite braucht man in "Troll 3" nicht auf Wunder zu hoffen, nein im Gegenteil, denn man muss sich auf ein unteres Niveau gefasst machen. Die Regie lässt also eine Handvoll Laiendarsteller auf den Zuschauer los, naja und wenigstens Laura Gemser und Marisa Mell. So denkt man zunächst jedenfalls. Laura Gemser aber, die hier nicht nur eine Nebenrolle als Prinzessin Grimilde interpretierte, sondern vor allem als Mode-Designerin für die Produktion am Werk war, offenbarte durchaus Kompetenzen im Entwerfen der teils stimmungsvollen Kostüme, und ließ sie vermutlich deswegen auch stets an. Marisa Mell sieht man hier in einem ihrer letzten Filme und es lässt sich bedauerlicherweise nicht viel Positives dazu sagen, höchstens dass sie in der englischen Fassung mit ihrer Originalstimme zu hören ist, was jedoch beim Herunterspulen der einfältigen Dialoge auch keine Freude darstellt. Seit Jahren hatte die Österreicherin beruflich gesehen leider nichts Nennenswertes mehr zu Stande bringen können, und dürfte daher mit jedem Engagement glücklich gewesen sein. Hier ist ganz ehrlich betrachtet nichts mehr übrig von der Marisa Mell von einst im Mai. Ihre Konstitution wirkt schlecht, sie bewegt sich schwerfällig und scheint müde und abgekämpft zu sein, ja sie wusste offensichtlich genau was sie dort fabriziert. Hauptdarsteller Eric Allen Kramer wirkt durch und durch laienhaft. Zwar sieht man ihm eine eigenartige, und daher vergebliche Motivation an, die Spieldauer zu überstehen, und bestenfalls zu prägen, und sei es durch brachiale körperliche Gewalt. Aber selbst hier bekommt man im Rahmen der lumpigen (mutmaßlichen) Choreografien nichts Überzeugendes geboten. Bei den weiteren Darstellern ist der Rest buchstäblich Schweigen. Ausdruckslose Gesichter, Minderleistungen an allen Ecken und Enden; ja es ist ziemlich erbärmlich!

    Ein Film wäre kein Film wenn sich nicht auch positive Aspekte aufspüren ließen. Zu nennen ist hier vor allem die Garderobe, die sich garantiert nicht vor der Konkurrenz zu verstecken braucht, manche Masken sind stimmungsvoll arrangiert worden und einige Kulissen verbreiten durchaus einen gewissen Charme. Das wars dann aber auch schon. Hin und wieder werden dem erstarrten Zuschauer ein paar Ekel-Effekte vor die Füße geworfen, wie beispielsweise verfaulte Zähne, vor Schleim triefende Augen oder Warzen, aus einigen verwundeten Monstern sprudelt ebenfalls schleimiges, verfärbtes Blut; aber das wirkt alles keineswegs beunruhigend. Auch der Gnom will nicht so richtig erschrecken, denn er verleitet eher zum Schmunzeln, was allerdings ebenfalls ausbleibt. Im Grunde genommen wusste die Regie einfach nicht, wie man den Film und die Zuschauer anpacken soll, so dass sich gähnende Langeweile und der permanente Impuls einfach abzuschalten breit machen. Wie erwähnt wurden immer wieder lächerliche Inhalte mit in das Szenario eingebastelt, die vielleicht eine Vielfalt demonstrieren können, aber dem Sinn des Ganzen abenteuerliche Formen geben. So sieht man im letzten Drittel aus heiterem Himmel König Gunther und der Troll heißt plötzlich Hagen. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen bedient man sich auch noch überflüssigerweise einer Art des Verrückten-Künstler-Motivs, welches man spätestens in "Das Kabinett des Professor Bondi" bereits gesehen hat. Insgesamt fällt es daher sehr schwer den Gedankensprüngen aller Couleur zu folgen und die Inkompetenz wirkt hier wie ein Fass ohne Boden. "Troll 3" konnte mich leider nicht unterhalten, hat darüber hinaus auch keinen Spaß gemacht und ist objektiv, aber vor allem subjektiv betrachtet, ein äußerst launisches und uninteressantes Sammelsurium an wahllos aneinandergereihten Inhalten. Vielleicht fehlt mir ja die Fantasie, dass selbst eingefleischte Fans des Genres mit diesem Ding aus dem Film-Sumpf viel anfangen können, aber das Ergebnis dieses Beitrages finde ich einfach nur bemerkenswert schlecht.

  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum09.11.2013 20:34
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema

    Sicher:
    Der Bucklige von Soho
    Das indische Tuch
    Die toten Augen von London
    Das Gesicht im Dunkeln
    Der Zinker
    Nachts im Nebel an der Themse
    Die seltsame Gräfin
    Der Hexer
    Die Tote aus der Themse
    Das Rätsel des silbernen Dreieck (internationale Fassung)
    The Space of Today
    Zimmer 13
    A doppia Faccia
    Der Frosch mit der Maske
    Das Rätsel des silbernen Halbmonds
    Das Gasthaus an der Themse
    Besonders in der Nacht
    Der Gorilla von Soho
    Das Verrätertor
    Das Geheimnis der gelben Narzissen
    Der schwarze Abt
    Das Geheimnis der weissen Nonne
    Der Fälscher von London
    Der unheimliche Mönch
    Das Geheimnis der grünen Stecknadel
    Der rote Kreis
    Der Mann mit dem Glasauge
    Das Rätsel der roten Orchidee
    Der Teufel kam aus Akasava

    Unsicher:
    Die blaue Hand
    Der Hund von Blackwood Castle
    Bei mir ist alles nur Natur
    Die Gruft mit dem Rätselschloss
    Der Fluch der gelben Schlange
    Das Rätsel des silbernen Dreieck (deutsche Fassung)
    Der Mönch mit der Peitsche

    Ergebnisse:
    Platz 37: Die Bande des Schreckens
    Platz 38: Der grüne Bogenschütze
    Platz 39: Der Rächer

  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum08.11.2013 14:41
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema

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    Der Hund von Blackwood Castle
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    Das Geheimnis der weissen Nonne
    Der Frosch mit der Maske
    Das Geheimnis der gelben Narzissen
    Das Rätsel des silbernen Halbmonds
    Besonders in der Nacht
    Der Gorilla von Soho
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  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum08.11.2013 00:16
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema

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  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum07.11.2013 23:33
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema

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  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum07.11.2013 09:57
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema

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  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum06.11.2013 21:18
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  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum06.11.2013 08:44
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  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum05.11.2013 23:20
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  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum05.11.2013 00:20
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    Das Gesicht im Dunkeln
    A doppia Faccia
    Das Geheimnis der grünen Stecknadel
    Das Rätsel des silbernen Halbmonds

    Ergebnisse:

  • Der Satan lockt mit Liebe (1960)Datum01.11.2013 14:20



    Belinda Lee in

    DER SATAN LOCKT MIT LIEBE (1960)

    mit Joachim Hansen, Heinz Engelmann, Peter Capell, Osman Ragheb, Dorothee Parker, Panos Papadopulos und Ivan Desny
    eine Wolfgang Hartwig Produktion der Rapid Film im Union Filmverleih
    ein Film von Rudolf Jugert





    »Jetzt verzehrt die Schlange das Kaninchen!«


    Nach seiner Flucht aus dem Gefängnis trifft der Verbrecher Carlos (Ivan Desny) auf den sehr reichen Robert (Joachim Hansen), den er um ein Haar seines Vermögens beraubt hätte. Erst später stellt sich heraus, dass er es besser getan hätte, denn er braucht den Betrag von $ 20000, um außer Landes zu kommen. Mit seiner Lebensgefährtin, der Sängerin Evelyn (Belinda Lee), hat er vor Australien zu fliehen. Dabei soll der zwielichtige Kapitän (Heinz Engelmann) helfen, der Carlos noch einen freundschaftlichen Dienst schuldig ist, und außerdem Gefallen an Evelyn findet. Doch die Schiffscrew macht unerwartete Schwierigkeiten. Während der geflohene Verbrecher, der mittlerweile mehr und mehr von der Polizei in die Enge getrieben wird, immer skrupelloser wird, soll seine Freundin ihm das Geld von Robert beschaffen. So weit scheint alles glatt zu laufen, doch es kommt zu ungeahnten Komplikationen...

    Erneut hat bekommt man es mit einem Film zu tun, dessen Titel ein wenig in die Irre leitet. Zwar wird hier ausgiebig mit Liebe gelockt, aber der Satan erscheint dabei ein bisschen zu katholisch zu sein. Man könnte also eine Produktion erwarten, die in Richtung Erotik-Abhandlung geht, was nicht der Fall ist. Eher kann man Rudolf Jugerts Beitrag als Kriminal-Drama bezeichnen. Jugert, der bereits zuvor mit Belinda Lee, dem großen Star europäischer Produktionen, in "Die Wahrheit über Rosemarie" zusammenarbeitete, inszeniert sie auch hier unglaublich packend. So scheint die Regie genau gewusst zu haben, dass der zu verfilmende Stoff eigentlich wenig originell ist, und daher setzte man beinahe ausschließlich auf das unbändige Zugpferd der Produktion. Und es ist wahr, was die Handlung angeht, bleibt der Film eigenartig spartanisch und auch einige Charaktere, beziehungsweise Darsteller, gehen neben der übermächtigen Belinda Lee schlicht und einfach gnadenlos unter. Trotz des wenig ergiebigen Stoffes wirkt das Gesamtbild unter Rudolf Jugerts Leitung alles andere als uninteressant. Oft fühlt man sich so, als sei man aufgrund der Schauplätze, der Thematik und der Gestaltung in einem frühen Edgar-Wallace-Film, und hier kommen recht beachtliche Bilder zum Vorschein. Klassisches Nostalgie-Kino dieser Zeit eben.

    Es ist wieder einmal äußerst erstaunlich, wie es Belinda Lee verstand, eine derartige Leinwand-Dominanz aufzubauen. Somit gibt es angesichts des Films vermutlich nur ein Geständnis, nämlich dass er ohne sie nicht annähernd so ordentlich funktioniert hätte, und mich persönlich wohl maßlos gelangweilt hätte. Belinda Lee, die mir noch gar nicht so lange ein Begriff ist, war für mich die spektakuläre Entdeckung des Jahres, was sich über fünfzig Jahre nach ihrem frühen Tod schon etwas eigenartig anhört. Die britische Schauspielerin war zu jener Zeit bereits der große Star ihrer Produktionen. In ihren deutschen Filmen wurde sie stets groß angekündigt und schaffte es mit Leichtigkeit, der oftmals angestaubten und konservativen Herangehensweise in zeitgenössischen Produktionen ein internationales Flair zu vermitteln. In ihr sieht man dem Empfinden nach viele Darstellerinnen oder unterschiedliche Frauen, was sie so wandlungsfähig erscheinen lässt. Auch ohne exponierte Einstellungen im Film, vereinnahmt sie die Fantasie und die Vorstellung des Zuschauers; sie ist wohl eine der erotischsten Schauspielerinnen die man zur damaligen Zeit finden konnte. Dabei gibt ihre Rolle nicht annähernd so viel her, wie sie im Endeffekt herausschlagen konnte. Evelyn fasziniert, obwohl oder gerade weil sie ein Ganovenliebchen ist. Ihr Kalkül und ihre Kehrtwendungen erscheinen glaubhaft, wenn sie auch für die etwas spröde Geschichte letztlich keinen großen Nutzen bringen. Auch sie wird es sein, der das große Finale in einem kleineren Film gehören wird.

    Neben Belinda Lee sieht man einige bekannte Darsteller des deutschen Kino und erneut gestaltet sich um die Britin herum eine beachtliche Umkehrreaktion. Neben ihr wirken plötzlich die Herren der Schöpfung wie schmückendes Beiwerk. Das beste Beispiel taucht in Form von Joachim Hansen auf. Es ist kein Geheimnis, dass ich ihn als langweiligen und uninteressanten Schauspieler ansehe, wobei er in "Der Satan lockt mit Liebe" deutlich überzeugender als andernorts wirkt. Heinz Engelmann sieht man genau wie in "Das Gasthaus an der Themse" als zweifelhaften Kapitän eines noch zweifelhafteren Kutters, dem man gerne zusieht bei dem was er abzuspulen hat. Von Ivan Desny geht die eigentliche Bedrohung aus, was gleich zu Beginn deutlich wird als er am Bahnhof ein kleines Kind als Geisel nimmt, da das Polizeiaufgebot ihn in die Enge getrieben hat. Allerdings flacht die Geschichte um den entflohenen Sträfling bald schon deutlich ab, da es im Endeffekt nur darum geht, wie er es schaffen will außer Landes zu kommen. Jeder dieser genannten Herren fällt Evelyn in die Hände, jeder verfällt dieser Frau, die nur wenig dazu tun muss. Das vorhandene Potential des Spannungsaufbaus wird in diesem Zusammenhang allerdings nicht heraus gearbeitet, und man muss sich schon sehr lange gedulden, bis man den ersten kleineren Paukenschlag miterleben darf.

    Die interessante Frage des Films bleibt die der Wurzel allen Übels. Ist es die verführerische Frau, der alle willenlos verfallen, oder ist es das kriminelle Potential, welches jeden mit in den Dreck zieht? Die Geschichte lässt einige Fragen offen, nicht nur diese. So kann man die Inszenierung im handwerklichen Bereich als sehr ansprechend und sogar überdurchschnittlich bezeichnen, alles Weitere wirkt allerdings angenehm-eigenartig Lee-kopflastig, wahrscheinlich um dem Titel des Films, und dem Zuschauer gerecht zu werden. Die Atmosphäre wird durch die aussagekräftigen Schauplätze begünstigt. Bevor der Vorspann einsetzt befindet man sich auf einem Zug, der auf einen Tunnel zusteuert, und als es darin dunkel wird setzt der Vorspann ein. Überhaupt findet man sich in längeren Sequenzen am Bahnhof wieder, die Hafenstadt mit all ihren Gassen und Winkeln bekommt ein geheimnisvolles Flair durch harte Schwarz/Weiß-Kontraste, Licht, Schatten und Nebel. Auch der Hafen, das Schiff und die halbseidene Bar, in der Belinda Lee einen deutschen Schlager zum Besten gibt (allerdings synchronisiert), tragen einen bedeutenden Teil zu der gelungenen Atmosphäre bei. Besonders gut hat mir die Rolle der Polizei gefallen, die ausnahmsweise mal nicht rat- und ziellos umherstolpert, sondern mit zynischen Zeitgenossen in Lauerstellung verweilt. Musikalisch bekommt man ebenfalls noch das Optimum geboten. Insgesamt wurde die eigentlich unspektakuläre Geschichte schließlich geschickt mit einer handwerklich ansprechenden Arbeit von Rudolf Jugert glatt gebügelt. Sehenswert im Ganzen, vor allem aber wegen Belinda Lee. Wenn man sie als Schauspielerin nur hervorragend nennen will, muss man sie als Frau tatsächlich überragend nennen.

  • Rette deine Lieblingsmelodie!Datum01.11.2013 11:19
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema

    Die Idee dieses Spiels gefällt mir auch sehr gut, ich freue mich schon drauf.
    Bald fühlt man sich schon so, als könne man ohne die "Rette-Spiele" nicht mehr auskommen!

    Zitat von Marmstorfer im Beitrag #6
    Andere Teilnehmer haben sicherlich auch noch Sonderwünsche.

    Deswegen hätte ich beispielsweise derartige Stücke:
    Zitat von Der schwarze Abt im Beitrag #1

    Mr. Martin's Twist
    Walking Dandy
    Aha!
    The Hump
    Hit him where it hurts
    International Retreat
    Sitar Cha-Cha
    The Face of Love
    Soho


    komplett rausgelassen, weil sie recht willkürlich ausgewählt sind.
    Für meinen Geschmack würden dann in diesem Zusammenhang zum Beispiel etliche Stücke von der "Sexadelic Dance Party" von Hübler/Schwab fehlen, die wohl ungerne berücksichtigt werden, weil sie im "falschen" Film vorkommen. Am Ende sollten es nicht zu viele Stücke werden, daher plädiere ich für eine abgespeckte Version. Es sind bei den Titelstücken und Gesangsnummern ohnehin schon so viele Hochkaräter dabei, so dass die Wahl beim Retten ohnehin schon schwer fallen dürfte.

  • Marisa Mell - Filme & KarriereDatum28.10.2013 16:52
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema



    VENUSBERG (1963)

    mit Marisa Mell, Nicole Badal, Monica Flodquist, Ina Duscha, Claudia Marus, Christina Granberg und Jane Axell
    es sprechen Rolf Thiele, Oskar Werner und Richard Häussler
    eine Franz Seitz Produktion im Nora Filmverleih
    Weltvertrieb Omnia
    ein Rolf Thiele Film



    Sechs junge Frauen treffen sich in einer feudalen Bergvilla um ihren Alltagsproblemen zu entfliehen, die vornehmlich mit dem vermeintlich starken Geschlecht in Zusammenhang gebracht werden können. Alle haben dem Anschein nach eines gemeinsam, denn sie kennen einen Herren namens Alphonse, den sie offensichtlich erwarten. Die Frauen haben die räumliche Nähe jedoch unterschätzt, und schon bald kommt es angesichts des ständigen Diskutierens von diversen Frauenproblemen zu ersten Streitigkeiten, bis die Situation in einem Suizid-Versuch eskaliert. Während die Damen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, weiter über die Männerwelt philosophieren, taucht eine geheimnisvolle, schöne Frau namens Florentine (Marisa Mell) im Haus auf dem Venusberg auf, und sorgt für Verwirrung und Misstrauen, doch auch ein unbekannter Mann schleicht um das Haus herum und scheint die Frauen zu beobachten...


    »Ich lasse grundsätzlich lieber andere leiden als mich!«


    Wie bereits erwähnt ist Rolf Thieles Film voller Symbolik und Metaphorik und diese Komponenten gehen eine eigenartige, aber genauso beeindruckende Allianz mit der stets latenten Oberflächlichkeit ein, die durch die beteiligten Personen kolportiert wird. Zusätzliche, meistens harte Akzente im visuellen und akustischen Bereich stellen hohe Anforderungen an die Kognition des Zuschauers, so dass "Venusberg" zu einer intelligenten Assoziationskette wird. Alle Beteiligten des Films (ob vor oder hinter der Kamera) arbeiten mit Hochdruck daran, ein Verwirrspiel zu veranstalten, was schließlich auch gelingt. Dem Film wurde wohl hin und wieder eine offensichtliche Handlungsarmut vorgeworfen, was auf den ersten spröden Blick auch so aussehen mag, doch es wird hier die Sinnhaftigkeit bleiben, die ihre Berührungspunkte mit dem Zuschauer sucht und bestenfalls auch findet. Der Blick auf die tatsächlichen Belange und Wünsche der Frau funktioniert in aller erdenklichen Überspitztheit, und der Zuschauer wird mit diversen Wehwehchen der Damen konfrontiert die zunächst wie Luxusprobleme aussehen. Schließlich wird es der Aufbau des Films sein, der eine deutliche Umkehrreaktion anbahnt. Die Charaktere scheinen nicht in ein ernsthaftes Konzept zu passen, jonglieren dabei aber mit Worthülsen die den Zuschauern sicherlich nicht fremd erscheinen. Gut gelungen dabei ist, dass die Abhandlung schon an wichtigen Themen interessiert ist, sie aber optisch in eine andere Richtung drängen möchte, wobei die Dialoge der Frauen Schützenhilfe leisten. Oberflächlichkeit und bewegende Thematiken werden sich also lange Zeit auf einem recht neutralen Nenner treffen, bis der Verlauf gegen Ende urplötzlich eine ungewöhnlich deutliche, beziehungsweise erschütternde Entscheidung trifft.

    Der Aufbau des Films ist überaus bestimmend und zwingt den Zuschauer förmlich in seine Richtung. Dabei sind quasi die dominantesten Stilmittel die beteiligten Frauen in einer Geschichte, die ohne Männer funktioniert und dies dem Anschein nach nur so perfekt tut, weil man keinen Mann generell, oder irgend einen der besagten Herren zu Gesicht bekommt. Es muss dennoch erwähnt werden, dass man das Konzept des "Venusberg" ebenso gut hätte umstellen können, dass etwa nur Männer im Film auftauchen, und von Frauen nur die Rede ist. In den Gesprächen untereinander hört und sieht man, dass sich womöglich bis zum heutigen Zeitpunkt nichts verändert hat. Die Konversation der Damen untereinander erscheint intim zu sein, es kann über alles gesprochen werden und alles kann ganz deutlich verbalisiert werden. Hierbei hätte man stilistisch ruhig etwas mutiger vorgehen dürfen, und noch gezieltere Torpedos unter die Gürtellinie abfeuern können. Nur Frauengespräche also? Nicht ganz. Es wird geredet, als sei auch kein einziger Mann bei den Zuschauern zugegen, Diskussionen werden regelrecht inszeniert, die dem Vernehmen nach für jeden Mann unerträglich wären, bei denen aber dennoch so mancher gerne einmal Mäuschen spielen würde. Das überholte "Konzept Mann" wird genüsslich zerpflückt um indirekt die offensichtliche Schwäche des "Konzeptes Frau" oder der "Frau von Heute" zu entlarven. So bekommt man es eigentlich mit einem versteckten Kampf der Geschlechter ohne Gegner zu tun, wobei sich aber herausstellt, dass man es eher mit dem Kampf eines Geschlechts untereinander zu tun hat. So besteht die Intention der Regie darin, dass man mit den gängigen Gesellschaftsbildern (verschlüsselt) abrechnen wollte. Interessant dabei ist vor allem, dass mit diesem (beinahe raffinierten) Vorgehen jede Seite zu gleichen Teilen schuldig gesprochen, und ebenso entlastet wird.

    Die sechs Frauen auf dem "Venusberg" beziehen diese Bühne nacheinander und es gibt zunächst keine schlüssigen Erklärungen, warum sie sich gerade dort zusammenfinden. Da sich hier noch nicht viel in Wort und Tat tut, zeigt der Film auf klassische Art und Weise seine Stärken, nämlich in der handwerklichen Inszenierung. Man sieht herrliche Bilder der Winterlandschaft, überhaupt wurde der Ort des Geschehens sehr großräumig dargestellt, man sieht immer wieder Spiegelungen, beispielsweise in einem Panoramafenster, das die Landschaft und die Darstellerinnen abzeichnet, oder auf der glattpolierten Oberfläche einer schwarzen Limousine. Interessant bei diesem Einstieg bleibt die Tatsache, dass die Geräuschkulisse erneut konträr zu den gezeigten Bildern eingesetzt wird, oder diese eben vollkommen in den Fokus gerückt wird. In einer der ersten Szenen auf dem "Venusberg" bäumen sich bebende Töne auf, man hört auch die Fußschritte, aber zum Beispiel nicht die Konversation oder das Fallenlassen eines Koffers. In einer späteren Sequenz hört man anstelle der aufgebrachten Streitgespräche nur das einkopierte Gackern von Gänsen, andernorts übernimmt wieder die Musik das Regiment. Eigentlich ist es so, dass immer ein Störfaktor auf akustischer, optischer oder kognitiver Basis mit eingebaut wurde, folglich etwas, das nicht zu passen scheint. Die Dialoge sind in diesem Film überwichtig, gelangen aber nicht in die Sphären der Kopflastigkeit und wirken oft nebensächlich, weil dieses Verwirr-Prinzip der Regie sehr gut greift. Im Bereich der Kameraarbeit geschieht wie erwähnt Großartiges. Das hohe Niveau an transportierten Eindrücken verdankt man den flexiblen und progressiven Einstellungen, die sich wie ein roter Faden durch den Film ziehen werden, aber insbesondere die Unterwasser-Frequenzen sind überragend. Entgegengesetzte Spiegelungen im Wasser, herrlich choreografierte Bewegungen die durch Blubberbläschen und das Licht-Schattenspiel eine besondere Dynamik erhalten, nackte Körper die diskret durch Hell und Dunkel die Fantasie anregen, aber fast nichts preisgeben; es ist eine Pracht! Dieser dritte Teil der Besprechung sollte den "Venusberg" eigentlich abschließen, aber die Produktion gibt wesentlich mehr her, als vermutet; sogar aus der Erinnerung. Daher werde ich den Film wohl in eine weitere Runde gehen lassen müssen...

  • Foren-Beitrag von Prisma im Thema






    DER MEINEIDBAUER (1956)

    Heidemarie Hatheyer, Carl Wery, Christiane Hörbiger-Wessely, Hans von Borsody
    mit Joseph Offenbach, Matthias Fuchs, Bobby Todd, Wolfgang Völz und Attila Hörbiger
    eine Edgar G. Ulmer-Produktion der Eichberg-Film
    im Verleih der Allianz Film
    ein Film von Rudolf Jugert



    »Dann beschließt das Gericht Ihnen den Eid abzunehmen!«


    Der Altbauer Ferner (Carl Wery) sieht sich durch Testamentsunterschlagung und falsches Zeugnis vor Gericht am Ziel seiner Wünsche: sein Sohn Franz (Hans von Borsody) wird einen stattlichen Hof sein eigen nennen. Paula (Heidemarie Hatheyer) aber, die sich als Mutter zweier außerehelicher Kinder jahrelang danach sehnte, durch Heirat ehrbar zu werden, wird um ihr Erbe gebracht. Ohnmächtig vor Hass muss sie dulden, dass sie und die Ihren leer ausgehen. Bis der Tag der Abrechnung mit Matthias kommt. [Zitat: "Der Meineidbauer", erschienen bei filmjuwelen]

    In Rudolf Jugerts Film sind es die mächtigen Heimatdrama-Übergrößen Heidemarie Hatheyer und Carl Wery, die dem Szenario gekonnt und überzeugend ihre Stempel aufdrücken werden. Die Geschichte um Betrug, Missgunst, Hass und Neid wurde glaubhaft herausgearbeitet, und auch die Schwierigkeiten im Rahmen provinzieller Konventionen lassen schnell erahnen, dass man es nicht mit dem üblichen Happy-End-Tralala solcher Produktionen zu tun bekommen wird. Die Schauwerte wie die Berglandschaft und der urige Gutshof, oder die zweifelhafte Wirtschaft, in der sich lichtscheues Gesindel zu treffen pflegt, sorgen für stimmungsvolle Abwechslung. Vor allem, dass der Grundtenor der Geschichte wenig Hoffnung, beziehungsweise Rücksicht transportiert, macht aus "Der Meineidbauer" einen ernstzunehmenden Beitrag, wenn nicht sogar einen Klassiker seiner Gattung. Der Film ist aufgeteilt in zwei Teile. Zunächst bekommt man die Umstände geschildert, wie es zu dieser anscheinend ausweglosen Situation kommen konnte. Der Bauer stirbt und hinterlässt Frau und zwei Kinder, das natürlich alles unehelich. Um sie abzusichern, hinterlässt er seiner nicht anerkannten Familie den Hof, doch der Halbbruder des Verstorbenen lässt dessen letzten Willen verschwinden, und macht der rechtmäßigen Erbin zusätzlich ein Angebot, wie sie doch zu ihrem Recht kommen könnte, und zwar durch Heirat. Ab diesem Zeitpunkt spitzt sich die Situation zu und ein Racheschwur steht plötzlich im Raum. Die zweite Hälfte beschreibt die Geschichte nun zehn Jahre später und nimmt den Zuschauer mit in eine recht spannende Geschichte, die immer wieder mit typischen Heimatfilm-Zutaten aufgelockert wird. Zwischen den schönen Naturkulissen findet man allerdings auch einige Kontraste, vor allem die zweifelhafte Berg-Spelunke, in die Paula quasi ins Exil gegangen ist, und dort seit zehn Jahren Wirtin ist. Dort wird gespielt, zu Schlagermusik getanzt und getrunken, die Gäste geben sich ausgelassen und scheinen zu vergessen, was sie eigentlich alle auf dem Kerbholz haben.

    In dieser Umgebung sieht man plötzlich Heidemarie Hatheyer, die eine Verwandlung durchgemacht hat. Zwar war sie auch schon vorher eine Frau, die genau wusste, was sie wollte, doch ihre Sehnsucht, eine ehrbare Frau zu werden, hat sich nie erfüllt. Sie und ihre Kinder wurden jahrelang von den Bewohnern des Dorfes verachtet und beschimpft. In den Augen der Leute hat sich das Bild von Paula ja auch bestätigt, da sie nun eine halbseidene Wirtin ist, die mit moderner, und für dortige Verhältnisse gewagter Montur auffällt, außerdem Hehlern und Spielern Unterschlupf gewährt. Paula hat gelernt sich zu behaupten und ihr Dasein ist geprägt von Hass und Verbitterung. Oft ist die Rede davon, welch erbärmliches Leben sie führen muss, was allerdings im moralischen Sinne gemeint ist. Carl Wery hat sich mit seinem Meineid ein Leben mit allen Annehmlichkeiten geschaffen, das ihm ermöglicht, nachts zu tanzen und tagsüber zu faulenzen. In seinem Wesen scheint er ruhig zu sein, aber das Gewissen brodelt in ihm, so dass er nach Wiedergutmachung strebt, beispielsweise indem er seinem Sohn ein Studium ermöglicht und dessen steifes Bein richten lässt. Doch Matthias lebt in ständiger Angst, da ein Mitarbeiter des Nachlassgerichtes einen Brief von ihm besitzt, der seine Schuld deutlich beweist. Daher muss er eine monatliche Rente an den besagten Herren zahlen. Als dieser Mann stirbt, nimmt die Katastrophe schließlich ihren Lauf, der Meineidbauer sieht sich gezwungen, bis zum Äußersten gehen zu müssen. Sehr gute Leistungen sieht man des Weiteren von Christiane Hörbiger-Wessely und Hans von Borsody, überhaupt ist das Ensemble ein sehr überzeugendes gewesen. Insgesamt vermittelt der Film einen klaren Aufbau und ein straffes Erzähltempo, die Musik unterstreicht Stimmungen sehr gut, die Dialogarbeit ist hervorragend genau wie die Darsteller, und die kontrastreiche Bildgestaltung erweckt den Eindruck eines sehr aufwendig inszenierten Beitrags, der ja immerhin ein satter Farbfilm geworden ist. Mir war "Der Meineidbauer" über die Jahre als guter Beitrag in Erinnerung geblieben, was die erneute Sichtung kompromisslos bestätigen konnte.

  • Marisa Mell - Filme & KarriereDatum26.10.2013 23:46
    Foren-Beitrag von Prisma im Thema



    ♦ DIE FEUERBLUME - ÜBER MARISA MELL UND IHRE FILME ♦ VON ANDRÉ SCHNEIDER ♦


    Marisa Mell, 1939 als Marlies Theres Moitzi in der Steiermark geboren, machte in den sechziger und frühen siebziger Jahren eine beispiellose internationale Filmkarriere, die sie von Wien über Berlin, London und Paris nach Rom führte, wo sie mit Stars wie Marcello Mastroianni, Ursula Andress, Helmut Berger und Tony Curtis drehte und durch CASANOVA '70 von Mario Monicelli, GEFAHR: DIABOLIK von Mario Bava und NACKT ÜBER LEICHEN von Lucio Fulci zum Kultstar avancierte. Unter der Regie von Vincente Minnelli sollte sie am Broadway in MATA HARI spielen, Hollywood gab sie einen Korb, weil sie Italien so liebte. Ab 1976 begann ihr langsamer, schmerzhafter Abstieg; sie starb verarmt und sehr früh an Krebs. Diese literarische Annäherung an die Filmschauspielerin Mell - und die Privatperson Moitzi - ist die erste ihrer Art und zeichnet Marisa Mells Weg bis über ihren Tod hinaus nach. Der Autor nähert sich seiner Protagonistin über ihr Werk, und so ist DIE FEUERBLUME auch und vor allem eine filmhistorische Betrachtung des italienischen und spanischen Films jener Epoche. Mit über 130 zum Teil nie veröffentlichen Fotos aus Privatbesitz und einer umfangreichen Filmographie. [Zitat: "Die Feuerblume - Über Marisa Mell und ihre Filme, erschienen bei BoD]



    http://www.amazon.de/gp/product/37322532...=A3JWKAKR8XB7XF
    http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=1130104

    Vieles oder gar fast alles - so glaubt man als aufmerksamer Fan - hat man bereits gehört oder ist einem längst bekannt, was DIE FEUERBLUME allerdings schlagartig ausräumen wird. Bereits nach kurzer Zeit stellt sich nämlich heraus, dass man mit sachlichen Informationen in Hülle und Fülle - ja beinahe - konfrontiert wird, und sich schließlich das ereignet, wonach man als Filmliebhaber gerne oder ständig sucht: Andere Blickwinkel, unbekanntes Material und neue Impulse. Im Rahmen der literarischen Auseinandersetzungen über Marisa Mell, bekommt man mit André Schneiders bemerkenswertem Buch eine bedeutende Erweiterung angeboten. Marisa Mells eigene Schilderungen aus ihrem "Märchenbuch" COVERLOVE sind nur insofern interessant, weil sie von ihr selbst verfasst wurden, Erika Pluhars Beitrag MARISA - RÜCKBLENDEN AUF EINE FREUNDSCHAFT gewährt einen freundschaftlichen, und daher selten transparenten Blick auf die Schauspielerin. DIE FEUERBLUME stellt jedoch die erste Auseinandersetzung dar, die auf den Werdegang eingeht, und gleichzeitig mit diversen Gerüchten aufräumt, außerdem sichert der flexible Aufbau ein umfassendes Bild der Film-Karriere im Ganzen, ohne jedoch das Rundherum zu vergessen. Umwerfendes, wunderschönes Bildmaterial gibt dem neuen Buch einen zusätzlich faszinierenden Schliff und letztlich muss man sich selbst eingestehen, dass man eigentlich kaum etwas über die Person wusste, von der man doch lange glaubte, sie einigermaßen gut zu "kennen". Für mich persönlich ging mit dem Erscheinen des Buches jedenfalls ein sehr alter Traum in Erfüllung.

  • Foren-Beitrag von Prisma im Thema



    DIE NYLONSCHLINGE (1963)

    mit Dietmar Schönherr, Helga Sommerfeld, Ady Berber, Ernst Schröder, Gustav Knuth, Kurt Beck sowie Denis Seiler und Laya Raki
    ein Erwin Dietrich Film der Monachia Folmproduktion | Urania Film im Europa Filmring
    ein Film von Rudolf Zehetgruber






    »Bei mir hat der Erpresser kein Glück ich bin nämlich Schotte!«


    In einem Londoner Nachtclub geschieht ein Verbrechen. Während einer Striptease-Nummer wird ein Gast hinterrücks mit einer Nylonschlinge ermordet. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Opfer um einen Polizisten gehandelt hat. Inspektor Harvey (Dietmar Schönherr) von Scotland-Yard steht nun vor der schwierigen Aufgabe, diesen mysteriösen Fall zu lösen, doch die Hintergründe und das Motiv liegen bislang im Dunkeln. Mit seinem Assistenten Masters (Denis Seiler) begibt er sich auf die Suche nach dem Phantom mit der Nylonschlinge und stößt auf eine Gruppe von Leuten, die offenbar vom gleichen Täter erpresst werden, und wer nicht zahlt muss sterben. Als der Mörder Inspektor Harvey bei dessen Ermittlungen attackiert, wird ihm klar, dass er auf der richtigen Spur ist. Doch die Zeit drängt, denn das Phantom schlägt erneut zu...

    Auf diesen Beitrag von 1963 war ich ziemlich gespannt, allerdings hielten sich Vorfreude und Skepsis eher die Waage. Vorfreude deswegen, weil ich diesen Film noch nicht gesehen hatte und weil ich mir eine deutliche Wallace-Anlehnung erhofft hatte, und ein bisschen Skepsis rief die Tatsache vor, dass Rudolf Zehetgruber am Werk gewesen ist, den ich als eher durchschnittlichen Vertreter seines Fachs kennengelernt habe. Der Einstieg in den Film verläuft sehr angenehm, da eine sehr ansprechende Atmosphäre aufkommt, die glücklicherweise über die gesamte Spielzeit immer wieder recht eingängig auftauchen wird. Nette Schauplätze und viele klassische Stilmittel sowie ein mysteriöses Phantom mit einer doch sehr perfiden Mordwaffe appellieren an die Aufmerksamkeit und das Interesse des Zuschauers, auch die vielen bekannten Gesichter des gängigen Kriminalfilms sorgen für einen hohen Wiedererkennungswert. Mit fortlaufender Zeit stellt sich dann jedoch die Frage, worum es bei dieser Geschichte eigentlich so richtig geht und man fühlt sich von Regie und Drehbuch des Öfteren richtiggehend alleine gelassen, und um es ganz deutlich zu sagen, die Geschichte ist im Großen und Ganzen ziemlich verworren, der Kriminalfall ist leider nur durchschnittlich. Vielleicht sollte man die Produktion erst gar nicht so vielen kritischen Vergleichen mit der Konkurrenz aussetzen, denn unterhaltsam ist "Die Nylonschlinge" ganz bestimmt, wie das auch bei fast allen anderen Beiträgen dieses Genres der Fall ist, aber ein eigenständiger oder gar revolutionärer Coup ist hier keinesfalls gelandet worden. Vieles wirkt tatsächlich kopiert und eher zweitklassig, da helfen ein paar neue Ideen oder etliche spannende Sequenzen mit Tiefenatmosphäre auch nicht wirklich weiter. Gewagt und eigenartig zugleich wirken die Strip-Nummern von Laya Raki, die es im kompletten Film in gleich dreifach geben wird, und somit wirkt die Szenerie doch arg gestreckt. Die Besetzung sorgt in großen Teilen für Wiedersehensfreude, wobei man im Rahmen der kleineren Rollen wohl ordentlich gespart hat.

    Dietmar Schönherr als Hüter des Gesetzes halte ich ja generell für eine deutliche Fehlbesetzung, womit ich dem ambitionierten Darsteller vielleicht sogar Unrecht tue. Doch es waren vor allem seine alternativen Rollen, die mehr Glaubwürdigkeit garantierten und bei mir persönlich eher für Zustimmung sorgten als diese, hier ziemlich undifferenziert und spröde wirkende Interpretation eines Inspektors ohne Wiedererkennungswert. Helga Sommerfeld, eine der besten Damen aus dem Bereich der zweiten Garnitur, punktet vor allem durch ihre aparte Erscheinung und ihrer immer wieder erstaunlichen Wandlungsfähigkeit. Das Ganze versieht sie wie üblich mit einem Hauch zu erahnender Erotik und neben ihr sieht selbst Laya Raki ziemlich unscheinbar aus. Wiedersehen macht vor allem immer mit Ernst Schröder und Gustav Knuth Freude, wobei deren Rollen eigentlich etwas nebulös im Gesamtgeschehen wirken. Ady Berber spielt einmal mehr die Rolle seines Lebens als bedrohlich wirkender Unheimlicher und Denis Seiler als Assistent von Inspektor Harvey (übrigens in seinem ersten und letzten Film) stellt für den Verlauf nicht unbedingt eine Bereicherung dar, weil er immer mal wieder gerne nervt. Gut, die meisten Darsteller geben also ihr Bestes und stemmen sich mit aller Gewalt und Erfolg gegen schwächere Passagen des Films, doch der Verlauf hat insgesamt ein schwerwiegendes Problem. Die Haupthandlung um Erpressung und Mord wird nicht ausreichend erklärt oder transparent geschildert, so dass sie hauptsächlich uninteressant wirkt. Als dann plötzlich noch eine krude Nebenhandlung im Geschehen auftaucht, die vollkommen aus der Kohärenz fällt, weiß man als Zuschauer dass es keine weiteren Offenbarungen geben wird. Glücklicherweise kann die handwerkliche Inszenierung zum Ende hin noch für mehrere gute Momente sorgen und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Musikalisch erlebt man ein Wechselbad der Qualität. Das Titelthema ist altmodisch und kaum eingängig, wo hingegen man beispielsweise in den Mordszenen wieder forcierende Klänge vernehmen darf. Insgesamt gesehen, bekommt man mit "Die Nylonschlinge" dann doch einen recht typischen Zehetgruber-Beitrag serviert, der wie gesagt zwar seine Momente besitzt (besonders zum Ende hin), dem aber viele Ungereimtheiten, der Leerlauf im Mittelteil, oder beispielsweise die schwache Ausleuchtung und die schlechte Akustik schon schwer zusetzen. Durchschnittlich, wenn auch weitgehend unterhaltsam.

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