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  • Bewertet: "Goldfinger" (3)Datum17.12.2017 15:12
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Da werde ich dir keine großen Hoffnungen machen: Ich lese die Berichte von @Percy Lister zu Bond gern, weil es für mich interessant ist, die Bondfilme hier nochmal aus der Perspektive eines Nicht-Profis beleuchtet zu sehen. Aber bereits der erste Bericht zu "Man lebt nur zweimal" - so gut er an sich auch gelungen ist - hat mich im Gegenteil nur gleich noch mehr davon überzeugt, dass Bond für die nahe Zukunft für mich erstmal keine interessante Perspektive ist.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema



    Das Rätsel der grünen Spinne

    Musikkrimi, BRD 1960. Regie: Franz Marischka. Drehbuch: Franz Marischka, Jochen Joachim Bartsch, Ilse Lotz-Dupont, Carl Szokoll. Mit: Adrian Hoven (Peter Thorsten), Renate Ewert (Yvonne Krüger), Hans von Borsody (Ted Wagner), Bettina Schön (Elena Korner), Bill Ramsey (Bill Brown), Jochen Brockmann (Kommissar Bock), Gerti Gordon (Lilly), Jean Thomé (Charly), Dany Mann (Penny), Gert Wiedenhofen (Kriminalassistent Finner) u.a. Uraufführung: 23. August 1960. Eine Produktion der Tele-Film München im Union-Filmverleih München.

    Zitat von Das Rätsel der grünen Spinne
    Just in dem Moment, in dem Trompeter Ted Wagner sein Solo auf der Bühne des Nachtlokals „Die grüne Spinne“ spielt, fällt hinter den Kulissen ein Schuss. Die Sängerin Maria Moulin hat Selbstmord begangen, heißt es. Schon bald schimmert aber durch, dass jemand nachgeholfen hat – auf der Waffe befanden sich nämlich keine Fingerabdrücke. Fast alle Angestellten der „grünen Spinne“ haben ein Motiv, insbesondere die furchtsame Bardame Yvonne und die eifersüchtige Besitzerin Elena. Die Garderobiere weiß mehr, doch bevor sie etwas verraten kann, wird auch sie zu den Klängen harmloser Schlagermusik getötet!


    Sicher wird die Frage, ob man mit der Unterhaltungsmusik der frühen 1960er Jahre etwas anfangen kann oder nicht, entscheidend dafür sein, ob man „Das Rätsel der grünen Spinne“ überhaupt für einen verdaulichen Film hält. Davon abgesehen dürfte die schiere Überpräsenz von Musik im Verhältnis zur eher dürftigen Handlung aber dafür sorgen, dass selbst Nostalgikern an der einen oder anderen Stelle der Geduldsfaden reißt. Schon im Vorspann als „Musik-Krimi“ angekündigt, betreibt der Film immerhin keinen Etikettenschwindel – es handelt sich vielmehr um eine Mischung aus den in den Fünfzigern sehr populären „Schlagerparade“-Filmen (in denen eine lose Handlung von allerlei aktuellen Hits zusammengehalten wurde) mit dem Erfolg der jungen Wallace-Krimiwelle. Die Idee, einen Nachtclub zum Treffpunkt dieser beiden Genres zu machen, lag nach der Wahl des „Frosches“ zum Rialto-Erstling eigentlich recht nahe – Stichwort: „Lolita-Bar“ –; man sollte sich aber eben keinen harten, logisch stringenten Krimi von der Klasse der Originalserie oder der besseren Epigonen erwarten.

    Die Qualität der musikalischen Darbietungen variiert recht stark. Einerseits erweist sich die „grüne Spinne“ tatsächlich als interessanter Talentschuppen mit atmosphärischen Volltreffern (das kuriose spanische „Ave Maria“, das peitschende Trompetensolo, der Auftritt der französischen Grandprix-Siegerin Jacqueline Boyer mit dem hinreißenden Chanson „Comme au premier jour“ oder Dany Manns sympathischer Stimmungsaufheller „Aber nachts um Vier“). Andererseits tun miefig-spießige Klamaukauftritte mit Cowboy und Indianer, Rindviech von der Alm, Sträflingsketten oder dem wie üblich albernen Bill Ramsey dem Film, der ja durchaus einen dramatischen Schwerpunkt zu setzen versucht, keinen Gefallen. An ihrer Stelle hätte die Handlung in einigen Punkten Stärkung vertragen, so z.B. bei Ewerts doch recht abenteuerlich anmutender Backstory oder der geheimnisvollen Garderobenfrau.



    Wie dünn der Plot ist, an dem immerhin vier Autoren arbeiteten, sieht man nämlich vor allem daran, dass weder Adrian Hoven noch Jochen Brockmann wirklich viel zu ermitteln haben. Ihre Auftritte bleiben folglich hinter denen in der Edgar-Wallace-Serie zurück, auch wenn man ihnen keine prinzipiellen Fehltritte ankreiden kann. Die etwas arrogante Art, mit der Brockmann seinen Kommissar ausstattet, gefiel mir durchaus, wobei sein Assistent in Gestalt von Gert Wiedenhofen ein blanker Ausfall ist. Auch Renate Ewerts übertrieben hysterisches Spiel verwundert den Zuschauer und zeigt rückblickend, dass die im „roten Kreis“ so überzeugende Actrice wohl auf einen guten Regisseur angewiesen war, um ihr Potenzial zu entfalten. Hier ist dies eher nicht der Fall; die hauptsächlich als Synchronsprecherin bekannte Bettina Schön, deren Karriere vor der Kamera sonst nur einige wenige TV-Auftritte umfasst, steckt Ewert locker in die Tasche und stellt gemeinsam mit Hans von Borsody ein attraktives, von einer Aura des Mysteriösen umgebenes (Alp-)traumpaar aus der zweiten Reihe dar.

    Dass der Film fast ausschließlich in der „grünen Spinne“ spielt und es keine Außenaufnahmen gibt, ist an sich nicht von Nachteil; man hätte sich dann aber etwas aufwendigere Kulissen gewünscht, die die günstige Ausstrahlung abfedern, welche der Film in den Sets von Otto Pischinger und Helga Hareiter leider aufweist. Vermutlich war das Budget aber wirklich nicht das größte und im Wesentlichen bereits für Stars und Sternchen ausgegeben worden. So bleibt unterm Strich eine liebenswerte, aber nicht gerade schmeichelhafte Epigone, die hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt, auch wenn sie stellenweise gute Rätselatmosphäre aufbaut.

    Im Vergleich mit dem ähnlich gelagerten, aber ernster zu nehmenden „Hotel der toten Gäste“ zieht „Das Rätsel der grünen Spinne“ ganz klar den Kürzeren – was sowohl den Plot als auch die Besetzung betrifft. Hauptsächlich auf Musik konzentriert und in dieser Beziehung mehrfach sehr überzeugend, steckt der Krimianteil dieses Franz-Marischka-Films doch noch in ziemlich kleinen Kinderschuhen. Knappe 3 von 5 Punkten.

    PS: Anderweitig diskutiert wurde schonmal das Bildformat der Pidax-DVD. Nach meiner Sichtung würde ich 1,37:1 für das Originalformat halten; ich konnte nicht sehen, dass das Bild irgendwo nach abgeschnittenen Rändern links und rechts oder nach einer Open-Matte-Fassung aussah.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Nun kämpfen wir uns in den inneren Kreis vor:

    17. Dezember:
    Welcher Teil des Originalbuchs wurde in beiden Hörspielfassungen umgesetzt?

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Noch einmal vielen Dank an @Georg für das Aufspüren dieses Juwels und die Bereitstellung des Gewinnspiel-Exemplars zum diesjährigen Grandprix! Ich möchte mich mit einer ausdrücklichen Empfehlung für alle Interessenten bedanken.



    Edgar Wallace: Der Fall der verängstigten Lady (The Case of the Frightened Lady)

    TV-Kriminalfilm, GB 1983. Regie: Christopher Menaul. Drehbuch: Victor Pemberton (Vorlage, 1931: Edgar Wallace). Mit: Virginia McKenna (Lady Lebanon), Warren Clarke (Detective Chief Superintendent Tanner), Tim Woodward (Lord Willie Lebanon), Elizabeth Garvie (Aisla Crane), William Maxwell (Sergeant Totty), Jeffrey Hardy (Detective Sergeant Ferraby), Derek Francis (Kelver), James Berwick (Brooks), Edward Wiley (Gilder), Dean Harris (Briggs) u.a. Erstsendung (GB): 28. Dezember 1983. Erstsendung (DDR): 19. November 1987. Eine Produktion der British Broadcasting Corporation.

    Zitat von Der Fall der verängstigten Lady
    Im beschaulichen Dörfchen Marks Priory hat sich ein kurioser Mord zugetragen: Der Chauffeur der örtlichen Adelsfamilie Lebanon wurde auf dem Rückweg von einer Kostümfeier, zu der er sich als Inder verkleidet hatte, ermordet. Präziser: mit einem Tuch erdrosselt, das Scotland Yard ebenfalls nach Indien zurückverfolgt. Unter Verdacht stehen die Bewohner und anderen Angestellten des Lebanon-Landsitzes: die herrschsüchtige Mutter und ihr weichlicher Sohn, dessen schlafwandelnde Braut und zwei mysteriöse amerikanische Diener. Schließlich fällt auch der Familienarzt dem Mörder mit den indischen Tüchern zum Opfer ...


    Die britischen Edgar-Wallace-Verfilmungen der 1930er Jahre können wohl als einigermaßen authentisch bezeichnet werden, denn auch wenn sie manche Aspekte ihrer Vorlagen abänderten, so spielen sie zumindest ungefähr zur gleichen Zeit wie ihre Romanvorbilder und entstanden teilweise sogar unter aktiver Mitwirkung von Edgar Wallace. Eine filmische Renaissance erlebten Wallace-Stoffe abseits der eher freien Reihen der Rialto in Deutschland und der Merton-Park in England aber im Gegensatz zu Stoffen von Christie, Doyle, Chesterton, Sayers und Co. danach aber nicht mehr, sodass diese BBC-Verfilmung (als einzige wirklich originalgetreue Umsetzung seiner Werke in neuerer Zeit) als umso wertvoller eingeschätzt werden muss. Wer sich für Wallace, den Autor, interessiert, sollte den „Fall der verängstigten Lady“ – vulgo „Das indische Tuch“ – unbedingt gesehen haben. Nicht nur kann man dabei feststellen, wie weit sich der Alfred-Vohrer-Film von 1963 von der Vorlage entfernt; auch ist hier ein seltenes Schnuppern in typische Wallace-Bühnenatmosphäre möglich. Nachdem Christopher Menauls TV-Film lange Zeit kaum bzw. nur in sehr schlechter Qualität zu bekommen war, ist er nun wieder zugänglich, was Wallace-Fans zu Jubelstürmen veranlassen müsste. Dass die Wahl damals ausgerechnet auf diese Story fiel, belegt die Kenntnis der BBC-Verantwortlichen, die damit einen ganz besonders typischen Krimi des King of Crime auserkoren und ihn – ausgehend von der Theatervorlage – sehr stimmungsvoll inszenieren.


    Zitat von „The Case of the Frightened Lady“ in: Joachim Kramp / Jürgen Wehnert: Das Edgar-Wallace-Lexikon, Berlin: 2003, Schwarzkopf & Schwarzkopf, S. 78f
    [„The Case of the Frightened Lady“ feierte] Uraufführung im August 1931 am Londoner Wyndham’s Theatre, wo es mit gutem Erfolg lief. Da Wallace’ letzter Bühnenerfolg („On the Spot“) über ein Jahr zurücklag und die folgenden vier Stücke („The Mouthpiece“, „Smoky Cell“, „Charles III“ und „The Old Man“) die Erwartungen nicht erfüllten, musste der Autor zum Grundsatz Qualität vor Quantität zurückkehren. So schuf er ein Stück, das bei Publikum und Kritik gut ankam. Die sorgfältig ausgearbeitete, spannende Handlung (der Mörder wird erst in der letzten Szene entlarvt) überzeugte ebenso wie die Charakterisierung der Personen. [...] Für Wallace selbst war es das letzte Stück, bei dessen Premiere er dabei sein konnte; er starb sechs Monate später, ohne die Erstaufführung des folgenden Stücks „The Green Pack“ noch miterleben zu können.


    Was zu Wallace’ Theaterkrimi gesagt werden kann, trifft auch auf die BBC-Adaption zu. Insbesondere müssen die faszinierenden Charaktere hervorgehoben werden, die Marks Priory bevölkern und die deutlich markanter gezeichnet sind als ihre eher launig-scherenschnitthaften Pendants der 1963er-Version. Am Anfang mag ihr geballtes Auftauchen ein wenig nach Kuriositätenkabinett anmuten, doch mit jeder fortschreitenden Minute fühlt man sich mehr in die von Ehrgeiz bestimmte Ermittlertruppe sowie die von Angst und Misstrauen zerfressenen Bewohner des Schlosses ein. Insbesondere das ungleiche Mutter-Sohn-Gespann aus Virginia McKenna und Tim Woodward vermag auf eine Weise zu überzeugen, die direkt Wallace’ berüchtigtem Diktaphonband entnommen zu sein scheint und die eine gewisse Tragik nicht lange verbergen können.

    Menaul lässt zwar den Theaterursprung der Vorlage erahnen, als Kammerspiel funktioniert die Geschichte aber ausnehmend gut. Er versteht es auch, die beschränkten Schauplätze (nach einem Auftakt an frischer Luft nur noch Scotland Yard und Marks Priory) effektiv zu nutzen und teilweise ziemlich unheimlich erscheinen zu lassen. Überblendungen von Szenen, bei denen man noch Dialoge aus der letzten hört, aber schon das Bild der nächsten sieht, sorgen ebenso wie die kurze Laufzeit und die gut umgesetzten Spannungshöhepunkte für ein flüssiges Fernsehvergnügen. Neben den Rollen von McKenna und Woodward ist es vor allem bemerkenswert, dass sich das Drehbuch nicht scheut, die komplexe Situation mit drei Ermittlern und drei Dienern ungekürzt umzusetzen und dabei nicht an die Wand zu fahren. Im Gegenteil: Gerade die Übermacht der mit gespaltener Zunge redenden Lakaien auf Marks Priory flößt dem Zuschauer Respekt vor dem Schloss ein, das bisweilen einem Gefängnis gleicht. Hinzu kommt, dass Menaul die Frage, was sich wohl hinter der verschlossenen Tür im ersten Stock verbirgt, absolut genüsslich auskostet. Einzig die absolute Einkürzung der Amersham-Rolle ist für Kenner des Romans sowie des 1963er-Films rückblickend ein wenig enttäuschend; im Rahmen der Handlung wird der diabolische Doktor aber nur unwesentlich vermisst.

    Unterstützt von spannungsfördernder Musik und einer altehrwürdigen Kulisse, erweist sich „Der Fall der verängstigten Lady“ als überdurchschnitlicher Detektivkrimi alter Schule. Einer von Wallace’ stärksten Plots wird, weil sich der Regisseur ganz auf die Entfaltung seiner gut aufgelegten Schauspieler konzentriert, authentisch mit Leben erfüllt. 5 von 5 Punkten.

    PS: Ich habe den Film wieder mit englischem Originalton gesehen, den die Pidax-DVD glücklicherweise anbietet. Bei Gelegenheit höre ich nochmal in die DEFA-Synchronisation herein, die ja hier schon gelobt wurde.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Auch heute wird eine ähnliche Frage aus den letzten Tagen nochmal recycelt, bei der ihr gut abgeschnitten habt. Hinzu kommt eine ähnlich verräterische Frage wie am 14.12. (sozusagen als Kombination zum entspannten Wochenendeinstieg):

    16. Dezember:
    Wie viele verschiedene bedenkliche Stoffe werden worin nachgewiesen? In welcher Dosis?

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Für heute habe ich schon vier Lösungen bekommen. Sowohl Fachliteratur als auch das Forum helfen weiter.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich kann heute zwei besonderen Glückspilzen gratulieren: Die beiden Rätsler, die sich an Türchen 5 fast die Zähne ausgebissen hätten, konnten die geheimnisumwitterten Stiefel nun doch endlich bis zu ihrem Ablageort zurückverfolgen. Tür 5 hat damit nun auch eine 100-Prozent-Quote, nur eben nicht bei den Bonuspunkten.

    Edit: Count war schneller.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich sollte mir abgewöhnen, zu schreiben, dass ein Türchen gut lösbar ist. Wann immer ich das poste, erweist es sich als unerwartet harte Nuss.

    15. Dezember:
    Wann und in welchem Zusammenhang entstand das Drehbuch zum Film?

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Das ist ziemlich genau auch mein Dilemma seit Veröffentlichung der Filmjuwelen-DVDs. Ich kann mich deinen Eindrücken, dass die Simmel-Verfilmungen mit "Und Jimmy ging zum Regenbogen" stark anfingen, während "Liebe ist nur ein Wort" und "Der Stoff, aus dem die Träume sind" weniger überzeugen, aus der Erinnerung ziemlich genau anschließen. Dazu, die nicht bei Kinowelt veröffentlichten Simmels nachzukaufen, konnte ich mich bislang nicht so wirklich aufraffen. Ich habe immerhin Privatkopien dieser Filme vorliegen, aber irgendwie will man sie - falls dann doch - in bestmöglicher Qualität sehen ...

    Eine Sammelbox der fraglichen Titel nach Louis-Weinert-Wilton-Vorbild könnte ein guter Anreiz seitens Filmjuwelen sein.

    PS: Weil du von 15 € pro Stück sprichst: Günstigste Möglichkeit, die Filmjuwelen-DVDs zu erwerben, dürfte der labeleigene eBay-Shop sein, in dem alle DVDs für 12,90 Euro angeboten, ab 3 Exemplaren 10 und ab 5 Exemplaren 15 % Rabatt gewährt werden. Bei Simmel käme man für alle Titel also auf knapp 11 € pro Stück.

  • Blutiger Zahltag (1977)Datum14.12.2017 20:20
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Bereits morgen erscheint bei FilmArt dieser ungewöhnliche Australien-Giallo mit Ray Milland auf DVD. Zwar mit Giallo-Edition-Cover, aber der Titel bekommt keine durchlaufende Nummer, weil viele Sammler ihn schon mit der Koch-Media-Giallo-Collection 2 gekauft haben dürften. Mir liegt nur die ältere amerikanische DVD vor.

    https://www.facebook.com/filmArt.homeent...64938623560722/

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Diesen Giallo, um den es hier ja sehr ruhig ist, bringt FilmArt Anfang 2018 im Rahmen ihrer Giallo-Edition auf DVD heraus. Bisher war der Film im deutschsprachigen Raum nicht erhältlich.

    https://www.facebook.com/filmArt.homeent...96514883736429/

    Sehr charismatische Besetzung, u.a. mit Franco Nero, Wolfgang Preiss, Rossella Falk und Renato Romano.

  • Polizeiruf 110 (1971-..., TV)Datum14.12.2017 20:05
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema



    Polizeiruf 110: Fazit zu Box 1 (Folgen 1 bis 10)

    Auch wenn der frühe „Polizeiruf“ im Vergleich zu zeitgleich produzierten BRD-Krimiserien wie „Der Kommissar“ etwas altmodisch und trocken ausfällt, so ist doch bereits ein Quantensprung gegenüber der Vorgängerserie „Blaulicht“ zu bemerken. Fälle, Rhetorik und Inszenierungen erscheinen weniger steif und insgesamt zeitgemäßer. Der „Polizeiruf“ thematisiert auch empfindliche Verbrechen und präsentiert eine interessante Mischung aus Mord und anderen Thematiken. Als Ermittler überzeugen Peter Borgelt, Sigrid Göhler und Jürgen Frohriep zwar ebenfalls hauptsächlich durch seriöse Sachlichkeit. Zugleich stellen sie aber effektive Versuche dar, dem Organ Volkspolizei ein menschlich-nettes und um Gerechtigkeit bemühtes Äußeres zu verpassen.

    Meine Bewertungen bewegen sich im Durchschnitt im soliden 3,5er-Bereich. Das hört sich alles andere als enthusiastisch an, aber man sollte nicht übersehen, dass sich die Hälfte der vier Folgen in guten bis sehr guten 4- bis 4,5-Punkte-Regionen bewegt. Insbesondere „Der Tote im Fließ“ (mehrere Jahre zurückliegender Mord im Braunkohlemilieu) und „Blutgruppe AB“ (ein Vergewaltigungsfall auf dem Lande) ragen als beste Folgen heraus, auch „Minuten zu spät“ und der Pilot „Der Fall Lisa Murnau“ wissen zu überzeugen. Für spätere Folgen in kommenden Boxen besteht dennoch immer noch ein gewisses Steigerungspotenzial.

    Platz 01 | ★★★★☆ | Folge 006 | Der Tote im Fließ (Helmut Krätzig)
    Platz 02 | ★★★★☆ | Folge 007 | Blutgruppe AB (Bernhard Stephan)

    Platz 03 | ★★★★★ | Folge 009 | Minuten zu spät (Manfred Mosblech)
    Platz 04 | ★★★★★ | Folge 001 | Der Fall Lisa Murnau (Helmut Krätzig)

    Platz 05 | ★★★☆★ | Folge 010 | Blütenstaub (Gerhard Respondek)

    Platz 06 | ★★★★★ | Folge 004 | Verbrannte Spur (Heinz Seibert)
    Platz 07 | ★★★★★ | Folge 005 | Das Haus an der Bahn (Gerhard Respondek)

    Platz 08 | ★★★★★ | Folge 008 | Ein bisschen Alibi (Hans-Joachim Hildebrandt)

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich erinnere mich: Leipnitz und Waitzmann, das berühmte Traumpaar des deutschen Krimis. Was wären dagegen schon Fuchsberger und Dor? Aber gut, letztlich ist dir wohl zuzustimmen: Blacky hatte ausreichend Gelegenheit, sein Können bei Wallace in 13 von 36 Filmen unter Beweis zu stellen. Andere Schauspieler durften da ruhig 'mal eine Chance bekommen, ihre Fähigkeiten im Vergleich zu demonstrieren.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Nach einigen etwas schwierigeren Türchen lief es gestern doch wieder absolut reibungslos. Auch heute sollte die Aufgabe machbar sein, denn die Frage könnte hinweisgebender nicht sein ...

    14. Dezember:
    Nenne acht Synchronsprecher aus diesem Film, die auch als Darsteller oder Synchronsprecher an einem oder mehreren der 36 Edgar-Wallace-Filme mitwirkten.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    @lasher1965: Sehr gute Vorschläge bezüglich alternativer Plot-Ideen für den uMönch. Eine auf die Erbschaft, weitere Ermittlungen von Monsieur d'Arol und Gwendolins Vater konzentrierte Geschichte, die mit Fuchsberger statt mit Leipnitz besetzt ist, hätte mir ohne Zweifel auch besser gefallen als der letztlich endstandene Film. Ich vermute allerdings, dass selbst in diesem Fall die Lösung mit Smithy als Täter unbefriedigend gewesen wäre.

    Der Roman bot sich anno 1965 dahingegen wohl nicht mehr wirklich als Vorlage für eine sehr originalgetreue Verfilmung an, aber in klassischeren Adaptionen (der 1938er-Film oder das Hörplanet-Hörspiel) macht er eine sehr ordentliche Figur.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich habe in Erinnerung, dass die beiden Staffeln für einige Zeit für jeweils um die 5 Euro bei den Pidax-Restposten erhältlich waren. Das allein lässt die Serie jetzt für mich sehr weit hinten anstehen, wenn ich für die zwei Staffeln zusammen jetzt über 30 bezahlen müsste, was ja an sich auch kein abgehobener Preis ist, aber eben bei Weitem nicht so gut wie zuvor. Manchmal hat man eben einfach Pech, wenn man zu lange wartet. Aber auf der positiven Seite ist es ja nicht so, als würde mir deshalb bald der Serien-Nachschub ausgehen - und vielleicht ergibt sich irgendwann tatsächlich nochmal die Gelegenheit mit "Männdli".

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    13. Dezember:
    Welcher Auftrag wird hier erfüllt?

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

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