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  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Heute können die letzten Lösungsvorschläge eingereicht werden. Durch das Bonuspunkt-System und das insgesamt doch recht lösbare Niveau der Bilder und Fragen haben es die meisten aber schon gar nicht mehr nötig; acht von zehn Mitspielern sind bereits über die 190er-Schwelle geklettert.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Zitat von Tarzan im Beitrag #12
    ... am besten fand ich aber seinen "Victor Buntspecht" (in DIE ABENTEUER DES RABBI JACOB).

    Genau mit dem haben wir angefangen:



    Die Abenteuer des Rabbi Jacob (Les aventures de Rabbi Jacob)

    Komödie, FR / IT 1973. Regie: Gérard Oury. Drehbuch: Gérard Oury, Danièle Thompson, Josy Eisenberg, Roberto de Leonardis. Mit: Louis de Funès (Victor Buntspecht [i.O. Victor Pivert]), Suzy Delair (Germaine Buntspecht [i.O. Germaine Pivert]), Dalio (d.i. Marcel Dalio) (Rabbi Jacob), Claude Giraud (Mohamed Larbi Slimane), Renzo Montagnani (Colonel Farès), Janet Brandt (Tzipé Schmoll, Großmutter), Henri Guybet (Salomon, Chauffeur), Popeck (d.i. Jean Herbert) (Moishe Schmoll), Denise Provence (Esther Schmoll), Miou-Miou (Antoinette Buntspecht [i.O. Antoinette Pivert]) u.a. Uraufführung (FR): 18. Oktober 1973. Uraufführung (BRD): 20. Dezember 1973. Eine Produktion von Les Films Pomereu Paris und Horse Films Rom für SNC Société Nouvelle de Cinématographie.

    Zitat von Die Abenteuer des Rabbi Jacob
    Der Industrielle Victor Buntspecht pflegt Vorurteile gegen alle Randgruppen. Als sein Chauffeur Salomon sich als Jude entpuppt, entlässt er ihn. Da kann Victor noch nicht ahnen, dass er durch eine unglückliche Abfolge von Umständen selbst bald im Gewand eines Rabbiners stecken wird. Die Kostümierung wird für ihn lebenswichtig, weil er aus Zufall in die Entführung eines afrikanischen Revolutionärs durch Paramilitärs verwickelt wurde und diese ihm nun unerbittlich auf den Fersen sind. Selbst im Getümmel einer jüdischen Großhochzeit kann Victor die Verfolger nicht abschütteln ...


    „Gestern war ich noch kein Jude.“

    Dieser Film beginnt mit einem politisch zutiefst unkorrekten Louis de Funès, der das Ausbrechen aus Korsett der Gesellschaft nach umfangreicher Komödienerfahrung bereits perfektioniert hat. Zu Beginn sitzt er wild gestikulierend und Beleidigungen gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern ausstoßend am Steuer seines Wagens, den Chauffeur auf den Beifahrersitz verbannt. Natürlich lässt der erste „Ich hatte ihn gerade erst vollgetankt“-Moment nicht lang auf sich warten, als das sich gegenseitig aufkratzende Duo aus Arbeitgeber und -nehmer das Auto geradewegs in einen See steuert. Dies ist der Auftakt zu einer Reihe nie enden wollender Verwechslungen und Verwicklungen, die drei anfangs scheinbar völlig getrennte Handlungsstränge zusammenführen: den Ärger des Monsieur Buntspecht, die Reise zweier Rabbis aus New York zu ihrer französischen Verwandschaft und die Entführung eines afrikanischen Revolutionsführers durch Schergen der dortigen Banenenregierung. Ein Pensum, das diese drei Ideen verbindet, zu erfüllen, kann wahrlich als sportliche Leistung bezeichnet werden. So ist es kein Wunder, dass „Die Abenteuer des Rabbi Jacob“ nie an Tempo einbüßt und stets eine Abstrusität nach der anderen abfeuert.

    Hinter der urkomischen Fassade verbirgt sich aber auch ein biografischer Wendepunkt, den man nur erahnen kann, wenn man sich den zeitlichen Abstand zwischen diesem Film und seinem Nachfolger „Brust oder Keule“ (1976) vor Augen führt.

    Zitat von Louis de Funès, Wikipedia.org, Quelle
    1973 drehte [Louis de Funès] mit Die Abenteuer des Rabbi Jacob seinen wohl anspruchsvollsten Film, der mit 7,3 Millionen Zuschauern allein in Frankreich auch sein dritterfolgreichster wurde [...]. Der Film zeigt den fast 60-jährigen de Funès in einer körperlich fordernden Rolle (er stürzt zum Beispiel in einen riesigen Bottich mit Kaugummimasse). Am 20. März 1974 erlitt de Funès nach 198 Aufführungen des Stücks Valse des Toréadors von Jean Anouilh seinen ersten Herzinfarkt. Es war das letzte Stück, das er am Theater spielte. Nachdem er sich scheinbar erholt hatte, erlitt er acht Tage später einen zweiten Infarkt. Die Dreharbeiten zu dem Film Le Crocodile, in dem er einen Diktator spielen sollte, dem seine Familie auf der Nase herumtanzt, wurden abgesagt. De Funès fühlte sich krank und von allen abgeschrieben, [da auch] keine Versicherung mehr während eines Filmdrehs für ihn zuständig sein wollte.


    Auf dem Bildschirm machen sich keine Anzeichen schwindender Gesundheit oder Melancholie bemerkbar; wie ein Energiebündel springt Louis de Funès durch die Szenen, über die Zutatenrutsche in die grüne, behäbig blubbernde Kaugummimasse oder führt im Rabbi-Gewand einen wilden Tanz auf. Der Film ist mit herrlichen Lachmomenten ausgestattet und ebenso mit liebenswerten Randfiguren wie der jüdischen Großmutter oder dem Rebellionsführer Slimane, der in Gegenwart rothaariger Frauen zu einem schüchternen Schuljungen wird. „Rabbi Jacob“ übertreibt es nur immer dann, wenn Suzy Delair als Filmfrau des Hauptdarstellers mit ihren Zahnarztutensilien ins Spiel kommt; sie fand nicht das richtige Maß zwischen Albernheit und Satire und wirkt in vielen ihrer Szenen bloß dümmlich.

    Die charakterliche Wandlung, die Monsieur Buntspecht durchmacht, verleiht dem Film einen etwas substanzielleren Rahmen. Sein erzwungenermaßen enger Kontakt mit Juden und „Mulatten“ macht den Katholiken und Ignoranten, den de Funès hier darstellt, plötzlich zu einem sehr viel verträglicheren Menschen. Und so hat man am Ende des Films, als in der Schlussszene die ganz große Symbolik ausgepackt wird, das Gefühl, ein verkapptes Plädoyer für ein multikulturelles Frankreich gesehen zu haben, auch wenn Stereotypen, weil sie eben lustig sind, ganz groß geschrieben werden.

    Ein Filmspaß, dem man den Aufwand und das eingespielte Team um Louis de Funès anmerkt. Der Komiker ist kurz vor dem Warnschuss Herzinfarkt so gut aufgelegt wie eh und je, darf diesmal seiner spitzzüngigen Biedermannrolle eine besondere Wandelbarkeit verleihen. 4,5 von 5 Punkten.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Zitat von patrick im Beitrag #9
    Seine Spätwerke aus den späteren 70er- und den 80er-Jahren gefallen mir nicht mehr.

    Das nenne ich mal eine Überraschung.

  • Eure DVDsDatum26.12.2017 15:22
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Meine Weihnachtszugänge sind bunt gemischt - von NS-Unterhaltungsfilm über sozialistisches Realo-Drama bis hin zu viktorianischem Mehrteiler, von britischem Thriller bis zu klassischem Ermittlerkrimi:

    FILM

    • Brüche und Kontinuitäten: Milo Harbich
      (D / D-Ost 1939-46, mit Anneliese Uhlig, Paul Klinger, Ursula Voss u.a.; Icestorm / Studio Hamburg)
      enthält: Kriminalkommissar Eyck; Freies Land
    • Seance on a Wet Afternoon (Special Edition)
      (GB 1964, mit Kim Stanley, Richard Attenborough, Nanette Newman u.a.; Network [GB-Import])
    • Maigret und der Würger von Montmartre (Maigret a Pigalle) (Pidax Film-Klassiker)
      (IT / FR 1966, mit Gino Cervi, Lila Kedrova, Raymond Pellegrin u.a.; Pidax-Film)
    TV
    • The Blackheath Poisonings (The Complete Series)
      (GB 1992, mit Christine Kavanagh, Ian McNeice, Zoë Wanamaker u.a.; Network [GB-Import])

  • Fröhliche Weihnachten (1970, TV)Datum26.12.2017 09:13
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Das liest sich fast wie eine moderne Interpretation der alten Dickens-Botschaft, dass Weihnachten ein Fest der Gemeinsamkeit und nicht des Konsums sein soll. Schade, dass die Schauspieler dem Stoff nicht immer gerecht werden, denn die Atmosphäre wirkt von den Bildern und Beschreibungen (nostalgische Werbebranche und Einkaufsstraßen anno 1970) her doch eigentlich recht angenehm.

    Auf jeden Fall eine kuriose Entdeckung abseits des Forenmainstream.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich muss gestehen, dass ich gar nicht mal so viele Filme mit ihm kenne bisher. Die, die ich bereits gesehen habe, waren aber wirklich herrliche Schoten. Mein Vater hat jetzt eine Louis-Box zu Weihnachten bekommen und wir werden nun immer wieder bei sich bietender Gelegenheit den einen oder anderen Film antesten (bzw. eben wiedersehen in seinem Fall).



  • Nur 1,64 Meter war Louis Germain David de Funès de Galarza groß, zudem von schmächtiger Gestalt und frühzeitig mit einer Halbglatze beschieden. Dennoch schrieb er Filmgeschichte als Choleriker vom Dienst in unzähligen französischen Komödien, die ganz auf ihn und seinen legendären Humor ausgerichtet waren. Als Louis de Funès kennt und liebt ihn dafür das Publikum, auch wenn Louis oftmals gar nicht freundlich auftrat, sondern wie eine Mischung aus egoistischem Wirbelwind und mit dem falschen Bein aufgestandenem Giftzwerg förmlich über die Leinwand fegte. Mimik, Gestik, Stimme, Wortwitz und Slapstick kamen bei ihm zu einer einmaligen Mischung zusammen.

    Zitat von Markus Lippold: Der Sommer des Louis de Funès, NTV.de, Quelle
    Ob als übereifriger Polizist Ludovic Cruchot, als Kommissar Juve oder als gefürchteter Restaurantkritiker Charles Duchemin: Louis de Funès spielte stets den hektischen und tyrannischen Choleriker, der durch seine Ausbrüche seine Umwelt ins Chaos stürzt. Er war ein Energiebündel par excellence, ein Napoleon unter Strom. Nie stand er still, nie kamen seine Arme zur Ruhe, nie blieb sein Gesicht, jene lebendige Knautschzone, ausdruckslos. Auch seine Sprache, die ihre Sätze wie Maschinengewehrfeuer herausratterte, wurde zu seinem Markenzeichen. Wobei diese sprachliche Akrobatik in der deutschen Synchronisation noch verstärkt wurde, weil den Figuren klamaukige Sätze in den Mund gelegt wurden. Beim Publikum kam diese Figur hervorragend an. Wohl auch weil jeder einen dieser pedantischen Spießbürger kennt, die keiner so gekonnt darstellte wie de Funès.

    Der Zeitgeist der 60er-Jahre kam ihm dabei entgegen. Schließlich nahm er in seinen Filmen die Welt der strengen Familienväter und allmächtigen Patriarchen, der peniblen Polizisten, gierigen Industriellen und von Vorurteilen beseelten Bürger gehörig auf die Schippe. Unnachahmlich demontierte er das starre französische Gesellschaftssystem und seine Rangordnung, zeigte dessen Bigotterie.


    Die Beiträge zu den „Louis“-, „Balduin“- und „Fantomas“-Reihen zählen zu den bekanntesten Filmen des 1914 in der Nähe von Paris geborenen Schauspielers. In den Jahren von 1964 bis 1973 war seine Karriere auf ihrem Höhepunkt angekommen. Sie umfasst u.a. so klangvolle Titel wie die unten aufgelisteten. Über diese und andere kann hier diskutiert werden.

    • Die Knallschote (1954)
    • Wenn Louis eine Reise tut (1958)
    • Balduin, der Geldschrankknacker (1964)
    • Der Gendarm von Saint-Tropez (1964)
    • Fantomas (1964)
    • Scharfe Kurven für Madame (1966)
    • Oscar (1967)
    • Balduin, der Ferienschreck (1967)
    • Balduin, das Nachtgespenst (1968)
    • Alles tanzt nach meiner Pfeife (1970)
    • Balduin, der Sonntagsfahrer (1971)
    • Die Abenteuer des Rabbi Jacob (1973)
    • Brust oder Keule (1976)
    • Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe (1981)

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    An dieser Stelle möchte ich nochmal auf die Frage von @tilomagnet zurückkommen und den folgenden Film als Einstieg für neugierige Wallace-Fans empfehlen. Die DVD gibt es in Großbritannien in der „Best of British“-Reihe von Odeon Entertainment. Die deutsche Synchronfassung aus der unmittelbaren Nachkriegszeit ist meines Wissens bislang leider noch nicht aufgetaucht.



    Der Schrecken von Marks Priory (The Case of the Frightened Lady)

    Kriminalfilm, GB 1940. Regie: George King. Drehbuch: Edward Dryhurst, Robert Stevenson (Buchvorlage „The Frightened Lady“, 1932: Edgar Wallace). Mit: Marius Goring (Lord William Lebanon), Penelope Dudley-Ward (Isla Crane), Helen Haye (Lady Lebanon), Felix Aylmer (Dr. Amersham), George Merritt (Inspektor Tanner), Ronald Shiner (Sergeant Totty), Patrick Barr (Richard Ferraby), Roy Emerton (Gilder), George Hayes (Brooks), John Warwick (Studd) u.a. Uraufführung (GB): 28. September 1940. Uraufführung (BRD): 10. November 1949. Eine Produktion von George King Productions für British Lion Film Corporation.

    Zitat von The Case of the Frightened Lady
    Das Schloss Marks Priory ist ein unheimliches Gebäude. Besonders Isla Crane, die als Sekretärin für die Adelsfamilie Lebanon arbeitet, fürchtet sich in den alten Mauern. Nachts werden die Bewohner in ihre Zimmer eingeschlossen, während merkwürdige Geräusche und ein diabolisches Gelächter zu hören sind. Schließlich kommt es sogar zu einem Mord: Der Chauffeur der Lebanons wird mit einem indischen Tuch erdrosselt. Alle Indizien weisen in Richtung des Familienarztes Dr. Amersham, dessen indische Vergangenheit Studd Anlass zu einer Erpressung gegeben hatte ...


    An aristocratic family fosters a tendency towards bloody murder!

    Die hohe Qualität dieses späten Wallace-Krimis lässt sich allein schon anhand der wahren Welle an Verfilmungen belegen, die in den acht Jahren von der Erstveröffentlichung bis zu der hier vorliegenden entstanden. Bereits im Erscheinungsjahr 1932 drehte T. Hayes Hunter für Gainsborough Pictures eine erste Filmadaption als „The Frightened Lady“, in der Cathleen Nesbitt die Rolle der Matriarchin Lady Lebanon übernahm. Nur ein Jahr später zogen die Franzosen mit ihrer Version unter dem Titel „Quelqu’un a tué“ nach, bevor die BBC schon 1938 eine erste TV-Fassung realisierte, in der abermals Cathleen Nesbitt zu sehen war. Bei George Kings Film handelte es sich also bereits um die vierte Bildschirmadaption – weitere entstanden in regelmäßigen Abständen 1948, 1951, 1957, 1963, 1971 und 1983.

    Ein Grund für die Beliebtheit des Stoffes ist seine klare Verortung im Subgenre des old dark house mystery, das schauerliche Landhäuser mit verängstigten und von Mörderhand dezimierten Bewohnern in den Fokus rückt. George King verstand es ausgezeichnet, diese Gruselatmosphäre in stilvolle Schwarzweißbilder zu gießen, die den Anhängern altmodischer Filmstimmung vielleicht sogar noch besser gefallen werden als die BBC-TV-Fassung von 1983. Auch ist die clevere Struktur des Drehbuchs hervorzuheben, die den anfänglichen Mord am Chauffeur Studd sowie das ebenfalls recht schnelle Ableben Dr. Amershams auf die Mitte bzw. zweite Hälfte des Films vertagt und auf diese Weise ausreichend Gelegenheit schafft, das unheimliche Flair von Marks Priory mit all seinen geheimen Räumen, gefährlichen Feindschaften und gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnissen zu präsentieren.



    Ebenso wie am alten, düsteren Marks Priory hängt die wohlig-unheimliche Ausstrahlung des Films an den ausgezeichneten Darstellern, die Wallace’ Rätselgeschichte engagiert und glaubwürdig durchexerzieren. Helen Haye ist eine sehr dominante Lady Lebanon, die keinen Zweifel darüber lässt, wer im Hause das Sagen hat, ohne dass Marius Goring als ihr Sohn in infantile Peinlichkeiten verfallen muss. Haye weist eine exzellente Selbstbeherrschung und ein eiskaltes Auftreten auf, die sie für den Part prädestinieren und sie zu einer ebenbürtigen Partnerin für den undurchsichtigen Felix Aylmer in der Rolle des durchtriebenen Dr. Amersham machen. Weiterhin profitiert der Film von der Dreieckskonstellation der jungen Schlossbewohner (Goring, Dudley-Ward, Barr), indem die Drehbuchschreiber aus dem feschen Polizisten Ferraby einen Architekten machten, der von Anfang an auf dem Schloss zugegen ist und für Isla Crane quasi den Konkurrenten zu Lord Lebanon darstellt.

    Zitat von „The Case of the Frightened Lady“ bei Noir Encyclopedia, Quelle
    Bearing in mind that this movie was made during the early period of WWII, the production standards are remarkably high, and the central cast of Goring, Dudley-Ward and Haye work hard to maintain a sense of conviction that carries the piece past a couple of plot frailties; in especial, the chemistry between Goring and Dudley-Ward as romantically disinclined friends from childhood is very good – better, in fact, than that between Dudley-Ward and Barr, even though those two portray perfectly adequately a couple plummeting into love.


    Immer wieder entkommt der Film für kurze Momente dem bedrückenden, gefängnishaften Marks Priory – etwa bei der Kostümfeier, dem Besuch bei Scotland Yard oder einer Autofahrt der beiden Ermittler. Der Stammessitz mit seiner Geschichte von Machterhalt, Inzest und brodelndem Wahnsinn kommt dennoch nicht zu kurz. In dem sehr gelungenen Finale sind der Einsatz raffinierter Licht- und Schatteneffekte sowie das dramatische Spiel von Goring und Haye hervorzuheben.

    Absolut empfehlenswerte Version eines schauerlichen Wallace-Landhauskrimis, dessen Schwarzweißatmosphäre und facettenreiche Figurendarstellungen ihn zu einem besonderen Vergnügen machen. 4,5 von 5 Punkten – so geht Wallace pur!

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Schön, dass du, @Havi17, jedes Jahr verlässlich den Anlass schaffst, einander zum Jahresende hin gute Wünsche mitzugeben. Das möchte ich hiermit auch tun und allen Mitschreibern und -lesern hier im Forum frohe Weihnachten und einen angenehmen Jahresausklang sowie ein erfolgreiches Jahr 2018 wünschen. Letzteres gilt hoffentlich auch für das Forum selbst, wo es trotz immer weiter anwachsender Reserven sicherlich noch immer vieles zu diskutieren, empfehlen und vielleicht auch wieder einmal zu spielen geben wird.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Das letzte Türchen öffnet sich. Und die meisten können es in aller Ruhe angehen:

    24. Dezember:
    Zu Weihnachten werden Wünsche wahr. Welcher Wunschtraum aus dem Leben des Kriminalassistenten geht in diesem Film in Erfüllung?

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Hansjörg Felmy ist als Lord Peter wirklich gut und auf jeden Fall besser als Erik Schumann, wie ich jetzt festgestellt habe:



    Lord Peter Wimsey: Glocken in der Neujahrsnacht

    4-teiliges Kriminalhörspiel, BRD 1966. Regie: Otto Kurth. Romanvorlage („The Nine Tailors“, 1934): Dorothy L. Sayers. Übersetzung: Ruth von Marcard. Bearbeitung: Giles Cooper. Mit: Erik Schumann (Lord Peter Wimsey) sowie Marianne Mosa, Kurt Schmidtchen, Karl Maria Schley, Grete Binter, Robert Michal, Erwin Faber, Paul Dättel, Leo Bardischewski, Werner Lieven u.a. Eine Produktion des Bayerischen Rundfunks.

    Zitat von Lord Peter Wimsey: Glocken in der Neujahrsnacht
    Am Abend des 31. Dezember stranden Lord Peter und sein Diener Bunter wegen einer Autopanne in dem Dörfchen Fenchurch St. Peter, wo sich der Lord am dörflichen Ritual des Wechselläutens der Kirchenglocken beteiligt. Zu Ostern findet man in Fenchurch St. Peter dann eine verstümmelte Leiche, die ungefähr zu der Zeit ums Leben gekommen sein muss, als der Detektiv vor Ort war. Nicht nur die Identität des Toten ist unklar, auch ergibt sich bald die Frage, ob der Ermordete etwas mit einem Jahre zurückliegenden Juwelendiebstahl zu tun hatte. Die Spuren führen bis nach Frankreich ...


    Diese Inszenierung des Bayerischen Rundfunk erinnert nicht zuletzt aufgrund der Sprecherwahl stark an die Sherlock-Holmes-Hörspiele mit Peter Pasetti. Sein Watson Erik Schumann wurde hier zum Hauptermittler befördert. Obwohl Schumann keinen greifbaren Fehler in seiner Verkörperung des Lord Peter Wimsey begeht, sind seine bodenständig-kumpelhafte Art und seine freundschaftliche, aber nicht gerade sonore Stimme nicht unbedingt dazu angetan, eine überzeugende Leistung als hochwohlgeborener, leicht snobistischer Lord Peter zu erzielen. Der handfeste Dr. Watson – ein verlässlicher Partner in der zweiten Reihe – lag ihm deutlich besser, während den „Glocken in der Neujahrsnacht“ eine zugkräftige Hauptsprecherstimme fehlt, die das Publikum durch alle vier Teile aufmerksam hindurchträgt.

    Es ist nämlich sehr leicht, in Anbetracht der verschachtelten, von Seitenästen, verschiedenen Dorfbewohnern und großzügigen Zeitsprüngen geprägten Erzählung den Überblick zu verlieren. Auch in diesem Fall hätte eine weniger schwatzhaft-ausführliche Inszenierung geradliniger und besser verfolgbar ausfallen können. Auch verschwimmen die übrigen Sprecher manchmal ein wenig ineinander, sodass es trotz der pointierten Dialoge, die das Hörspiel Sayers’ eloquentem Schreibstil verdankt, nicht immer leicht ist, sich in Fenchurch St. Peter zu orientieren. Kenner der Romanvorlage oder der BBC-Verfilmung mit Ian Carmichael sind eindeutig im Vorteil.

    Obwohl Konrad Elfers als Musikverantwortlicher Erwähnung in den Produktionsunterlagen findet, erklingen zu Beginn und Ende der vier Teile keine Melodien, sondern die Kirchenglocken, die im Mittelpunkt des Falles stehen (bzw. hängen). Das ist eine sehr schöne Idee, die eine passende Stimmung schafft und aufgrund derer sich das Hörspiel auch ausgezeichnet für die Feiertage eignet. Außerdem spürt man gerade in Teil 1 den winterlich-abgelegenen Schauplatz regelrecht durch die Lautsprecherboxen hindurch. Leider verläuft sich die Atmosphäre in späteren Teilen immer weiter zugunsten einer stark wortlastigen Ausrichtung, aus der Hilary Thorpes Erzählerinnen-Monologe wohltuend hervorstechen. Die Faszination des Ian-Carmichael-Mehrteilers wird insgesamt vom BR-Hörspiel nicht erreicht. Die BBC-Version lebte vor allem auch von den schönen Bildern sowie auch dem Code-Rätsel bezüglich der Glocken, das fast ein wenig an Doyles tanzende Männchen erinnert.

    Als Einblick in alte englische Dorftraditionen ist „Glocken in der Neujahrsnacht“ Gold wert und auch die von Sayers erdachte Geschichte kann als lohnenswertes vertracktes Rätsel bezeichnet werden. Bei der Umsetzung und nicht zuletzt bei der Besetzung der Ermittlerrolle sind hingegen Abstriche zu machen. 3 von 5 Punkten.



    Nach dem Hören der beiden Romanadaptionen in Hörspielform würde ich den kurzen Folgen mit Peter Fricke noch immer den Vorzug geben. Sie sind alltagstauglicher und straffer, wenngleich es sich bei den Romanen natürlich um deutlich lohnenswertere geistige Herausforderungen handelt.

  • TV-Termine im Dezember 2017Datum23.12.2017 20:16
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Eine wunderbare Sache, dass diese tolle Serie - für mich die beste Krimiserie aller Zeiten - endlich wieder im deutschen Free-TV läuft. David Suchet ist der ultimative Poirot, was sowohl das Erscheinungsbild als auch das Engagement betrifft, das er bei der Umsetzung aller Geschichten von Anfang bis Ende der Reihe an den Tag gelegt hat. So ist eine nicht immer perfekte, aber ungemein liebenswürdige und authentische Reihe von Agatha-Christie-Verfilmungen entstanden, die weit, weit, weit über anderen Christie-Verfilmungen angesiedelt ist und storytechnisch auch weit über Non-Christie-Serien.

    Konkrete schon bekannte Sendetermine sind:

    27.12.17: Hercule Poirots Weihnachten (1994)
    17.01.18: Mord im Orient-Express (2010)
    24.01.18: Alibi (2000)

    Einen starken Auftakt hat sich ONE da zusammengebastelt mit guten Stoffen aus unterschiedlichen Phasen der Serie, die ihr Gesicht zwischen frühen und späten Folgen ja auch ziemlich stark gewandelt hat.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    23. Dezember:
    Welcher andere deutsche Schauspieler spielte diese Rolle bereits in einer früheren Verfilmung? An welchem Theater spielten beide Darsteller der Rolle in ihrer frühen Karriere? Welches Wallace-Stück inszenierte dessen Intendant im Jahr 1927?

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

  • Heinz Drache im "Tatort" BerlinDatum22.12.2017 20:01
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Naja, einen nicht unwesentlichen Anteil an Draches Ablehnung scheint ja nicht nur die Storyqualität, sondern auch die Größe seiner Rolle gespielt zu haben. Nur selbstlose Aufopferung für das Niveau der Serie war's also auch nicht unbedingt.

  • Heinz Drache im "Tatort" BerlinDatum22.12.2017 10:02
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #28
    @Gubanov, der dem "Tatort" allgemein auch nicht so anhängt, wenn ich das richtig verstanden habe, findet sie immerhin gut. Das macht mir Hoffnung.

    Leite dir daraus aber lieber erstmal keine Erwartungshaltung ab. Die Bülow-Folgen waren anno 2011 meine allerersten Begegnungen mit älteren Tatorten und nehmen deshalb und wegen des Hauptdarstellers eine Sonderrolle ein. Außerdem ist es auch einfach um mich geschehen, wenn die wunderbare West-Berlin-Insel-Atmo zu spüren ist. Und schließlich ist auch die Frage, zu welchen Charakteren man eher tendiert. Wenn Jan schreibt, Bülow wirke auf ihn blasiert und aufgesetzt, so kann ich das gar nicht bestätigen, denn ich finde Bülows Auftreten deutlich angenehmer als z.B. Schimanskis in-die-Fresse-Coolness. Vielleicht kann man sagen, dass Bülow der Derrick unter den Tatort-Kommissaren ist.
    Zitat von Jan im Beitrag #26
    ... zumal ich mir gerade nicht recht erklären kann, was Herbert Lichtenfeld direkt mit Draches Tatorten zu schaffen gehabt haben könnte. M.W. hat er ja kein einziges seiner Bücher geschrieben.

    Er hat nicht, aber er sollte und wurde von Drache rundheraus abgelehnt. 1988 sollte zunächst eine Bülow-Folge "Der Tod hat hitzefrei" nach einem Drehbuch von Irene Rodrian entstehen, das Drache aber nicht gut genug war. Als Ersatz präsentierte ihm der SFB "Die unbekannte Größe" von Herbert Lichtenfeld. Auch hier ging Draches Daumen nach unten und die besagte Schmutzwäsche wurde zwischen ihm und dem gekränkten Lichtenfeld öffentlich gewaschen. Tatort-Fundus schreibt darüber:

    Zitat von Tatort-Fundus.de: Nicht realisierte Projekte, Quelle
    Der Tod hat hitzefrei
    Der Stoff war 1988 als 5. TATORT für Kommissar Bülow vorgesehen. Irene Rodrian veröffentlichte den Stoff "nur" als Taschenbuch, weil dem Bülow-Darsteller Heinz Drache die Geschichte nicht spannend genug war, seine Figur nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Die Ablehnung dieses Buchs und eines Folgeprojekts von Helmut Lichtenfeld läutete das Ende des Daseins des SFB-TATORT-Kommissars schon frühzeitig ein.

    Die unbekannte Größe
    Der Darsteller des Kommissar Bülow, der Schauspieler Heinz Drache, lehnte dieses Buch schlichtweg ab. Es war ihm als Ersatz für ein vorher schon abgelehntes Drehbuch von Irene Rodrian vom SFB vorgeschlagen worden. Doch Drache war empört, bezeichnete den Film als "Ladenhüter", beim Lesen dessen er einen "Wutanfall" bekommen habe. Der Name Bülow komme in dem Film kaum vor, plötzlich habe er eine erwachsene Tochter und am Ende bezeichne er die Täter als "nette Leute" - ohne was in der Hand zu haben. Drache und Lichtenfeld stritten sich öffentlichkeitswirksam, woraufhin Lichtenfeld für den TATORT nie wieder ein TATORT-Buch schrieb.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    22. Dezember:
    Nenne fünf Filme des gleichen Genres, in denen die Darstellerin ebenfalls mitwirkte.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Und es folgt ein dritter Qualifikant mit 190+. Und nicht einmal mit der heutigen Frage ...

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich habe mir 'mal das Video zum Seriensoundtrack "Zu Asche, zu Staub" angesehen und bin eher mittelbegeistert. Der Fokus scheint eher auf Sex and Drugs als auf Crime zu liegen, wobei das natürlich in der Verbindung mit der Musik ein verzerrter Schwerpunkt sein kann. Und ich hoffe inständig, dass das noch nicht alles fertige Ausschnitte aus der Serie sind, sondern da noch Nachbearbeitung erfolgt ist. Die Ausschnitte vom Alexanderplatz bei 0:21 (mit O2- und Esprit-Läden) und 4:27 (mit Cinestar-Kino und DDR-Platten) oder vom U-Bahnhof Hermannplatz mit modernen Blindenleitstreifen (0:13 und 4:04) sind ja doch eher peinlich.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema



    Lord Peter Wimsey: Der unerwünschte Gast

    6-teiliges Kriminalhörspiel, BRD 1968. Regie: Erik Ode. Romanvorlage („Whose Body?“, 1923): Dorothy L. Sayers. Übersetzung: Marianne de Barde. Mit: Hansjörg Felmy (Lord Peter Wimsey), Herbert Weißbach (Bunter), Rolf Schult (Inspektor Sugg), Friedrich W. Bauschulte (Erzähler) sowie Gerda Maurus, Lotti Krekel, Wolfgang Wahl, Frank Barufski, Marianne Rogée, Paul Hoffmann u.a. Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks.

    Zitat von Lord Peter Wimsey: Der unerwünschte Gast
    Ausgerechnet die Badewanne des rechtschaffenen Architekten Thibbs ist der Fundort einer Leiche – einer männlichen, wie sein Hausmädchen sofort feststellt, denn der Tote hat keine Kleider an. Handelt es sich um einen Scherz, den sich die Medizinstudenten des nahen Krankenhauses erlaubt haben? Oder steckt kaltblütiger Mord dahinter? Lord Peter Wimsey, der aristokratische Privatschnüffler, macht sich auf die Pirsch ... und stößt auf das zeitgleiche Verschwinden eines bekannten Bankiers, der dem Toten ähnlich sieht. Aber es handelt sich nachweislich um zwei verschiedene Personen!


    Dorothy L. Sayers’ Krimis gelten als die anspruchsvolleren ihres Genres, was sich nicht selten mit einer gewissen Ausschweifigkeit verbindet, die dieses sechsteilige Hörspiel gut widerspiegelt. Kein Krimireißer vom Stil eines Paul Temple mit dauernden Wendungen und actionreichen Momenten, sondern ein sich langsam entfaltender Fall mit grotesken Zügen steht im Mittelpunkt des Hörspiels. Einige Teile enden zwar mit einer Art Cliffhanger, aber diese sind keineswegs so ausgeprägt wie bei Durbridge. Insgesamt gleicht der Fall vom „Toten in der Badewanne“ (so der herkömmliche deutsche Romantitel, der auch deutlich treffender ist) aufgrund seiner kuriosen Ausgangslage eher einer Sherlock-Holmes-Geschichte, wobei die Ermittlungen langsam und gründlich vonstatten gehen. Lord Peter lässt sich aber durchaus mit Doyles Holmes vergleichen: Beide Detektive sehen die Ermittlungen als denksportliche Herausforderungen und bleiben distanziert gegenüber den involvierten Personen. Beide Detektive verfügen über eine typische Assistentenfigur und beide kollaborieren einmal mehr und einmal weniger erfolgreich mit dem Yard. In „Der unerwünschte Gast“ kommen zwei Inspektoren vor: Wimseys Langzeitfreund Inspektor Parker, der in einer späteren Erzählung zu seinem Schwager aufsteigt, und sein Lieblingsfeind Inspektor Sugg, der frappierend an den übereifrigen Nichtsmerker Lestrade erinnert.

    Bei „Der Tote in der Badewanne“ handelt es sich um Sayers’ ersten Kriminalroman und auch seiner Umsetzung merkt man einige Ecken und Kanten an. Die Geschichte ist zwar verblüffend, aber sie hat ganz klare Längen – ein Drei- oder Vierteiler hätte es auch getan und wäre wohl deutlich straffer ausgefallen. Auch die eher überschaubare Zahl von Verdächtigen ist nicht gerade dazu angetan, aus dem Fall einen herausfordernden Whodunit zu machen; interessanter sind das „Wie?“ und „Warum?“ der Tatausführung – Fragen, die in einem schönen Showdown im sechsten Teil geklärt werden.

    Hansjörg Felmy überzeugt als Lord Peter Wimsey. Seine Stimme erkennt man sofort wieder und seine Kinokarriere war ja gerade in den Fünfzigerjahren durchaus auf unkonventionelle Söhne abonniert. Insofern nimmt man ihm den Lord Peter, der über seine Mutter in den Fall verwickelt wird, ohne Weiteres ab. Felmy spielt Lord Peter nicht übermäßig blasiert, aber elegant genug, um dieses Alleinstellungsmerkmal des Dandy-Detektivs zu bewahren. Eine besondere Freude sind seine Gespräche mit seinem Diener Bunter (herausragend: Herbert Weißbach), in denen die beiden oft standesgemäß zu den unpassendsten Gelegenheiten über die Kleiderordnung eines Lords diskutieren. Feiner Humor – einmal nicht von der Holzhammersorte, das gefällt auch heute noch. Auch die weiteren Rollen sind überzeugend und gut abgrenzbar besetzt, wobei es leider keine Castliste gibt, die die Parts den einzelnen Sprechern zuordnet. Die Stimme des Mediziners Sir Julian Freke erinnerte mich an Richard Häußler, doch der starb ja bereits im September 1964.

    Krimiklassiker für geduldige Hörer. Es mag zwar keine echte Spannung aufkommen, aber eine Faszination kann man dem Fall mit seinen ergiebigen Dialogen und abseitigen Figuren durchaus nicht absprechen. 3,5 von 5 Punkten.

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