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  • Bewertet TV: "Es ist soweit" (1960, 2)Datum13.01.2018 20:31
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema



    Francis Durbridge: Es ist soweit (Teile 3 und 4)

    Teile 3 und 4 des TV-Kriminalmehrteilers, BRD 1960. Regie: Hans Quest. Drehbuch: Francis Durbridge. Übersetzung: Marianne de Barde. Mit: Jürgen Goslar (Clive Freeman), Eva-Ingeborg Scholz (Lucy Freeman), Peter Pasetti (Laurence Hudson), Siegfried Lowitz (Inspector Kenton), Karl Lieffen (Pelford), Hanns-Ernst Jäger (Dr. Robert Stevens), Inge Egger (Ruth Calthorpe), Harald Mannl (Nelson), Ursula Kopp (Hausmädchen Anna) u.a. Erstsendungen: 28. und 31. Oktober 1960. Eine Produktion des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands.

    Zitat von Es ist soweit (Teile 3 und 4)
    Bei dem Komplizen von Pelford, der nachts mit Clive die Rückgabebedingungen für die kleine Janet besprechen sollte, handelt es sich um einen gewissen Mr. Nelson. Clive schießt ihn nieder und denkt, er hätte ihn getötet. Um das zu verheimlichen, entsorgt er gemeinsam mit seinem Anwalt Laurence Hudson die Leiche und versucht, Pelford zu kontaktieren, erreicht ihn aber nicht. Eine andere Spur führt zu einem verdächtigen Zahnarzt, der mit Janets Lehrerin befreundet ist und zu dessen Patienten Nelson gehörte. Als Clive schließlich in Nelsons Cottage die Leiche der Lehrerin findet, zieht sich die Schlinge um seinen Hals enger zu. Werden er und Lucy Janet je lebend wiedersehen?


    Der einzige Krimi, den Hans Quest vor „Es ist soweit“ inszenierte, war die Detektivkomödie „Nick Knattertons Abenteuer – Der Raub der Gloria Nylon“ nach Vorlagen der Comics von Manfred Schmidt gewesen, die er im Jahr 1959 für die Deutsche Film Hansa inszeniert hatte. Aus diesem Projekt übernahm er zwar Karl Lieffen zu Durbridge; darüber hinaus konnte er aus dem Lachfilm aber kaum Expertise für das bewegende Entführungsdrama in „Es ist soweit“ beziehen, welches auf einem realen Fall basiert. Umso erfreuter kann man über das Resultat des Mehrteilers sein, der in seinem Mittelteil an Schwung aufnimmt und sich zugleich in bester Fernsehmanier auf wenige Sets und möglichst lange Szenen konzentriert. Die Qualität des abwechslungs- und wendungsreichen Drehbuchs und der Schauspielerführung werden vor diesem Hintergrund in den Folgen 3 und 4 besonders deutlich.

    Zwar muss man einschränken, dass der Bogen der Glaubwürdigkeit an einigen Stellen arg überspannt wird, was vor allem die Freiheit der Freemans betrifft, sich ohne Überwachung bewegen und telefonieren zu können, obwohl sie doch im Zentrum einer sonst mit ausschweifenden Observationsmaßnahmen verbundenen Entführungsgeschichte stehen. Jedoch ist man gern bereit, diese Zweifel hintanzustellen, insbesondere wenn sich Peter Pasetti in seiner herrlich analytischen Art an der Vertuschung verschiedener Spuren beteiligt. Er und Goslar werden besonders stimmig in Szene gesetzt; vor allem am Ende von Teil 2 und Anfang von Teil 3 entwickeln sie sich zu einem richtigen Verschwörergespann – eine Konstellation, in der der etwas handzahme Goslar vom begabteren Pasetti mitgezogen wird. Auch im Folgenden ist man stets gespannt, wie die Beratungen zwischen den Vertrauten über das weitere Reagieren auf Fährten und Fallen ausgehen.

    Als eine dieser Fährten tritt Hanns-Ernst Jäger im weißen Arztkittel auf, unter dem sich ein ausgesprochen dunkelgrauer Wolfspelz verbirgt. Er hat nichts mit dem von Durbridge für diesen Part angedachten Herzensbrechertyp zu tun, doch kommt er immerhin gebührend verschlagen und listig daher. Auch scheint er der einzige zu sein, der über ein Motiv verfügt, die Lehrerin zu töten, deren Ableben die wohl größte Überraschung des Mittelteils und mit einer sehr attraktiven Landpartie in ein leerstehendes abgelegenes Landhaus verbunden ist. Schließlich gestaltet sich das Treffen von Clive und Pelford im Fernfahrerlokal ausgesprochen atmosphärisch, zumal hier endlich reiner Wein eingeschenkt wird, was das erwartete Entgegenkommen für die Freilassung von Janet angeht. Man kann sich in Anbetracht der genannten Orte, die Clive aufsuchen soll, denken, dass auch dieses Mal ebenso wie in „Der Andere“ sich klammheimlich eine politische Ebene eingeschlichen hat. Gar so undurchdringlich wie im ersten Mehrteiler ist das Geheimnis also schon nicht mehr ...

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Diese Serie wirkt auf den ersten Blick tatsächlich ein bisschen, als träfen sich Plüschkrimi und "Rivalen der Rennbahn" bzw. "Erbe der Guldenburgs". Interessante Besetzung und ohne Zweifel angenehme Sonntagnachmittagunterhaltung.

  • Stilelemente in Wallace-RomanenDatum13.01.2018 19:46
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Wie du bereits geschrieben hast, ist das Locked Room Mystery eine Urtechnik der Kriminalerzählung. Edgar Allan Poes "Morde in der Rue Morgue" führten nicht nur einen Prototyp des später populär gewordenen Privatermittlers ein, sondern eben auch den Mechanismus des scheinbar unmöglichen Mordes in einem verschlossenen Zimmer. Verbreitet wurde dieses Stilmittel dann weiter durch Gaston Leroux' "Das Geheimnis des gelben Zimmers". Man kann Locked Room Mysteries daher nicht als eineindeutiges Wallace-Merkmal bezeichnen, aber es war - wenn es ein solches jemals gegeben hat - ganz sicher auch ein gern genutztes Feld des Edgar Wallace Plot Wheel.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Zitat von Ray im Beitrag #40
    Auch über diese Serie wurde noch nicht viel geschrieben hier.

    Da befindest du dich im Irrtum. Ich habe deinen Kommentar in den alten "Cox"-Thread integriert, der es immerhin schon auf drei Seiten bringt. Deinem Urteil kann ich mich so anschließen; auch mich überzeugte die erste Staffel deutlich mehr.

  • Bewertet TV: "Es ist soweit" (1960, 2)Datum12.01.2018 18:30
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Und weiter geht es mit der Durbridge-Sause:



    Francis Durbridge: Es ist soweit (Teile 1 und 2)

    Teile 1 und 2 des TV-Kriminalmehrteilers, BRD 1960. Regie: Hans Quest. Drehbuch: Francis Durbridge. Übersetzung: Marianne de Barde. Mit: Jürgen Goslar (Clive Freeman), Eva-Ingeborg Scholz (Lucy Freeman), Peter Pasetti (Laurence Hudson), Siegfried Lowitz (Inspector Kenton), Karl Lieffen (Pelford), Fita Benkhoff (Barbara Barstow), Annemarie Holtz (Mrs. Denby), Inge Egger (Ruth Calthorpe), Gaby Jaeger (Janet Freeman) u.a. Erstsendungen: 21. und 24. Oktober 1960. Eine Produktion des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands.

    Zitat von Es ist soweit (Teile 1 und 2)
    Gerade noch schien die Scheidung ihrer Ehe das akuteste Problem für den Unternehmer Clive Freeman und seine Frau Lucy zu sein, doch dann verschwindet ihr gemeinsames Kind Janet plötzlich unter mysteriösen Umständen. Nach Tagen der Ungewissheit melden sich endlich die Entführer. Über den Betreiber eines Fotoateliers lassen sie verlautbaren, dass sie Janet in ihrer Gewalt haben und für die Herausgabe des Mädchens eine nicht materielle Gegenleistung einfordern. Für die Eltern ist es schwer, zu entscheiden, wie viele Informationen sie mit der Polizei teilen sollen. Bei einem geheimen Treffen mit einem Mittelsmann kommt es zu einem fatalen Unfall ...


    Es ist eine kuriose Mischung, die dieser Mehrteiler anschlägt. Einerseits fein-gekünstelte englische Krimi-Weltflucht, andererseits ein ungewohnter Realismus, der unter anderem die Scheidungsabsichten der Eheleute oder einen Selbstmordversuch ins Spiel bringt. „Es ist soweit“ unterscheidet sich außerdem schon allein durch die Art des Verbrechens und den zugehörigen andersartigen Aufbau von seinen Mehrteiler-Kollegen, die oft mit einer anfänglichen Leiche konkreter zu Werke gehen. Das bedeutet nicht, dass der zweite Durbridge des NWRV Schwierigkeiten hätte, attraktive Rätsel zu stricken. Im Gegenteil: Erneut werden Überraschungen am laufenden Band abgeliefert – von der Entführung selbst, die man aus Perspektive der Eltern nur indirekt mitbekommt, bis hin zu Puppen, Schulheften, Tonbändern und geheimnisvollen Forderungen, die nichts mit Geld zu tun haben. Dass die Gangster, die sich des Kindes bemächtigt haben, nicht spaßen, merkt man außerdem an Karl Lieffens schmierigem Auftreten und dem bedrohlichen Benno Sterzenbach im Hintergrund – ebenso geglückte Besetzungen wie beim Rest des Ensembles.

    Jürgen Goslar und Eva-Ingeborg Scholz spielen das auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickte Ehepaar glaubwürdig und liebenswert, wobei vor allem Scholz von einer ausgewogenen Mischung aus besorgter Mütterlichkeit und schnippischem Eigensinn profitiert. Als eine der wenigen Schauspielerinnen ihrer Zeit konnte man ihr 1960 auch eine Rolle mit Ecken und Kanten anvertrauen, aus der sie dann trotzdem keinen hysterischen Schattenriss, sondern eine fein schattierte Persönlichkeit formt. Goslar steht ihr als recht bodenständige Type gegenüber, die charakterlich in Anbetracht ihrer Rolle aber noch einigermaßen blass bleibt, was sicher auch an den ausnehmend starken Auftritten der männlichen Co-Stars liegt. Siegfried Lowitz wiederholt seine Inspector-Elk-Rolle aus Edgar Wallace’ „Der Frosch mit der Maske“ noch einmal ziemlich unverändert, während Peter Pasetti dem Anwalt ein undurchsichtiges und zugleich süffisantes Auftreten angedeihen lässt.

    Nachdem sich Teil 1 auf einen sehr engen Personenkreis beschränkte, lernt der Zuschauer im zweiten Teil verdächtige Randfiguren kennen, die den typischen Reiz eines solchen Mehrteilers ausmachen, weil man nie sicher sein kann, ob sie ihr Gesicht nicht noch drastisch verändern. Auch die optische Gestaltung weiß zu überzeugen: Eine angenehm flexible Kameraführung (Jochen Maas), stimmige Ausleuchtung vor allem der Nachtszenen sowie authentische London-Aufnahmen verleihen dem zweiten NWRV-Durbridge einen hochwertigen Eindruck, wenngleich dieser durch das zeitbedingt kuriose Mischmasch deutscher und englischer Aufschriften an Geschäften, in Zeitungen oder Schulheften sowie die manchmal abenteuerliche Aussprache englischer Namen ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wird. Hans Quest sollte zudem aufpassen, das Tempo nicht zu vernachlässigen. Da die Geschichte hauptsächlich um einen einzigen Schauplatz und wenige Kernbeteiligte zirkelt, hätte es sich vermutlich als klüger erwiesen, die Spielzeiten der einzelnen Teile von „Der Andere“ für diese Produktion nicht um jeweils fünf bis teilweise acht Minuten auszuweiten ...

  • Eure FilmbücherDatum09.01.2018 21:35
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Vielen Dank, @Peter! Das Gerhold-Verzeichnis sieht wirklich ziemlich gut aus. Ich werde versuchen, das Buch vor meiner nächsten Frankreich-Thriller-Phase zu ergattern.

    Vorerst eine andere Neuigkeit:

    Suzanne Lander, Manfred Hobsch: Grace Kelly
    Hollywood Collection - Eine Hommage in Fotografien
    Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2009, 188 Seiten


    Dieser mittelformatige Bildband aus dem Schwarzkopf-Verlag ist ebenso ansehnlich wie die Schauspielerin, der er sich widmet. Grace Kelly, der "Inbegriff von Stil und Schönheit", wird in vielen hinreißenden Porträtfotos gezeigt; ergänzt von kurzen, aber informativen Texten und Bildunterschriften über Kellys Leben und Filmschaffen.

  • Bewertet TV: "Der Andere" (1959, 1)Datum07.01.2018 20:50
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Das wäre in der Tat ein absoluter Knalleffekt gewesen.

  • Bewertet TV: "Der Andere" (1959, 1)Datum07.01.2018 20:15
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Die „Tim Frazer“-Mehrteiler sind mir generell als etwas unscheinbar in Erinnerung geblieben, was sicher auch an Max Eckart lag. Ich werde diesen Eindruck in einigen Wochen überprüfen können. Doch zunächst zum Finale von „Der Andere“:



    Francis Durbridge: Der Andere (Teile 5 und 6)

    Teile 5 und 6 des TV-Kriminalmehrteilers, BRD 1959. Regie: Joachim Hoene. Drehbuch: Francis Durbridge. Übersetzung: Marianne de Barde. Mit: Albert Lieven (David Henderson), Wolf Frees (Detective Inspector Mike Ford), Heinz Klingenberg (Detective Sergeant Robert Broderick), Helmuth Rudolph (Dr. Sheldon), Ingeborg Körner (Katherine Walters), Manfred Inger (Harry Vincent), Hans Zesch-Ballot (Ralph Merson), Esther Queil (Maria Rocello), Werner Schumacher (Polizist Sanders) u.a. Erstsendungen: 14. und 16. Oktober 1959. Eine Produktion des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands.

    Zitat von Der Andere (Teile 5 und 6)
    Maria Rocello verlässt auf Anraten David Hendersons Medlow, weil auch ihr von Seiten des Mörders Gefahr drohe. Es stellt sich heraus, dass nicht Henderson für die Verbrechen verantwortlich ist; auf einem belastenden Brief wurde seine Handschrift gefälscht. Ein ehemaliger Kollege Inspector Fords, der mittlerweile für die Abwehr arbeitet, beruft sich auf Billie Reynolds’ Tagebuch, in dem einer ihrer Verehrer stets nur mit „R“ abgekürzt wurde. „R“ ist ihr Mörder und der Spion, der Paolo Rocello auf der Spur war. Für den geheimnisvollen „R“ kommen in Medlow eine ganze Reihe Verdächtige in Frage, sodass ihm eine gewitzte Falle gestellt werden muss ...


    Obwohl mit Joachim Hoene ein absoluter Frischling auf dem Regiestuhl Platz nahm, der zugegebenermaßen auch von seinem Ziehvater John Olden, welcher die Produzentenrolle einnahm, beaufsichtigt wurde, entwickelt „Der Andere“ in seinen letzten zwei Folgen eine enorme Spannung. Das Experiment, Durbridge nach Deutschland zu bringen, war mit großem Erfolg geglückt; inwiefern man sich die englische Verfilmung, die 1956 von der BBC live ausgestrahlt worden war und heute als verschollen gilt, zum Vorbild nehmen konnte, ist dabei sogar fraglich. Bevor sich Durbridge ein dauerhaftes Zuhause beim WDR unter der künstlerischen Leitung von Wilhelm Semmelroth einrichtete, zeigt er sich bei der Vorgängeranstalt NWRV schon in den allerbesten Händen. Die Personalien, die den „Anderen“ von allen übrigen Schwarzweiß-Durbridges unterscheiden, machen den Mehrteiler zu einem ganz einmaligen und besonderen Erlebnis.

    Neben dem Geheimdienstler Harry Vincent, der wie ein Gini aus der Flasche in Teil 5 auftaucht und in Teil 6 alle Unklarheiten beseitigt (nicht unbedingt ein besonders fairer Stil, aber sehr wirkungsvoll), profitiert der Abschluss des Sechsteilers vor allem von zwei Personen: Einerseits sorgt das Auftauchen der geheimnisvollen Maria Rocello für Aufhorchen. Man weiß nicht recht, ob sie Gerechtigkeitssinn oder Rachsucht nach Medlow führen und wie genau sie über die Machenschaften ihres Bruders im Bilde ist. Andererseits rückt auch Albert Lieven wieder in den Mittelpunkt und darf diesmal ganz unverhohlen Charmepunkte einsammeln. Der immens starke Verdacht gegen ihn schloss ihn natürlich von Anfang an als echten Hintermann aus und die einzige Frage bezüglich seiner Person war stets nur, wie überzeugend Durbridge seine Unschuld belegen würde. Das Ergebnis: Er schafft es ausnehmend nachvollziehbar und befriedigend; und Lieven gefällt sich als Strippenzieher im Endkampf gegen den mysteriösen „R“ ausnehmend gut.

    Dessen Identität wird im letzten Moment mit großem Brimborium einschließlich Mordversuch an Katherine Walters und Flucht vor der Polizei enthüllt – ein Showdown, wie er im Buche steht und nach fünf Teilen auch mit Fug und Recht erwartet werden kann. Die Auflösung ist nicht nur logisch, sondern führt in dezenten Untertönen auch vor Augen, wie wohl gehütet die Doppelidentität eines im Geheimen operierenden Durbridge-Mörders ist und welch einen Paukenschlag deren Enthüllung bei den anderen Beteiligten des Rätsels auslöst. Mit über 90 Prozent Sehbeteiligung stellte „Der Andere“ auch an den heimischen Fernsehapparaten einen Paukenschlag dar und gilt damit als einer der ersten Straßenfeger.

    Altmodisch gediegene, aber nichtsdestotrotz enorm fesselnde Mini-Serie um zwei Mordfälle mit latent politischem Hintergrund, vor dem reizvolle Verdächtige agieren. Der erste Durbridge ist bereits exzellent gemacht und setzt mit seiner Stringenz der Erzählung und dem Aufbau der Verdächtigen ein Musterbeispiel für die Produktionen der kommenden Jahre. 4,5 von 5 Punkten.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Zitat von Count Villain im Beitrag #5259
    Mein Favorit bleibt weiterhin Desyat negrityat. Diese Umsetzung fühlt sich für mich am realsten, glaubhaftesten an und weist für mich die treffendste Besetzung auf. Die neueste britische krankt trotz aller Meriten, guten Schauspielerleistungen, einem atmosphärischen Anfang und einem geglückten Schluss, an einer Überdramatisierung. "Stil über Substanz", wenn man so will.

    Besser könnte man es nicht formulieren. Die 2015er-Version ist bemüht, aber eben zu bemüht, um an die Sowjetverfilmung, die auf jedwedes Chichi verzichtet, heranzureichen. Ich habe mich auch gestern noch mit @Percy Lister über die BBC-Variante unterhalten und gemeint, dass es keiner der Schauspieler schaffte, meine erste Gesichtsassoziation mit den Romanfiguren umzupolen. Ich stelle mir immer noch die russischen oder im Zweifelsfall die 1965er-Akteure vor, wenn ich an die "zehn kleinen Negerlein" denke. Bei den Towers-Produktionen kommst du zu einem erstaunlicheren Urteil, aber ja: Es gab durchaus sehr überzeugende Punkte an der "tödlichen Safari", die aber zugleich irgendwie auch ziemlich kitschig wirkte.

  • Bewertet: "Der Alte"Datum07.01.2018 10:57
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Zitat von Jan im Beitrag #256
    Allerdings ist Schlüter dann auch alsbald wieder aus der Serie ausgstiegen

    Was ja auch eigentlich zu befürworten ist, schließlich sind die "Der Alte"-Krimis bei aller Unterhaltsamkeit der Millinger-Szenen keine Spät-Wallace-Verschnitte (i.e. klamottige Kriminalkomödien). Andererseits war in dem schwachen Ermittlerteam der Reihe Schlüter für mich kurioserweise noch das stärkste Pferd im Stall.

  • Bewertet TV: "Der Andere" (1959, 1)Datum06.01.2018 21:00
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich habe den Durbridge-Credit geändert, wobei man ja durchaus darüber diskutieren könnte, inwiefern ein Drehbuch immer noch ein Originaldrehbuch ist, wenn es erst übersetzt werden muss. Wie auch immer: Der elegante Spannungsaufbau von „Der Andere“ erweist sich auch bei wiederholtem Sehen als sehr effektiv, und man kann gut nachvollziehen, warum man nach diesem Mehrteiler mit Durbridge in Serie ging.



    Francis Durbridge: Der Andere (Teile 3 und 4)

    Teile 3 und 4 des TV-Kriminalmehrteilers, BRD 1959. Regie: Joachim Hoene. Drehbuch: Francis Durbridge. Übersetzung: Marianne de Barde. Mit: Albert Lieven (David Henderson), Wolf Frees (Detective Inspector Mike Ford), Heinz Klingenberg (Detective Sergeant Robert Broderick), Helmuth Rudolph (Dr. Sheldon), Ingeborg Körner (Katherine Walters), Hans Zesch-Ballot (Ralph Merson), Sigurd Fitzek (Robin Craven), Jochen Rathmann (Chris Reynolds), Esther Queil (Maria Rocello) u.a. Erstsendungen: 9. und 12. Oktober 1959. Eine Produktion des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands.

    Zitat von Der Andere (Teile 3 und 4)
    Billie Reynolds, die eine wichtige Aussage hätte machen können, ist verschwunden. Während die Polizei fieberhaft nach ihr sucht, erfährt sie vom verdächtig eifrigen Zeitungsreporter Robin Craven weitere Details über den toten Rocello. Dessen Schwester Maria sowie Billies Bruder Chris treffen in Medlow ein und sorgen für eine zusätzliche Verkomplizierung der Vorkommnisse. Als Billie tot aus dem Fluss gezogen wird, weisen weitere Verdachtsmomente in Richtung David Hendersons, der jedoch noch immer hartnäckig jedwede Schuld von sich weist. Chris Reynolds zeigt sich davon wenig beeindruckt: Er startet einen Erpressungsversuch ...


    Die Unsicherheit über Billie Reynolds’ Verbleib passt zu dem unklaren Bild von David Henderson, der in den zwei Mittelteilen ein wenig aus dem Fokus gerät, weil alles, was er zu den neuen Enthüllungen beitragen kann, die wiederholte und nicht besonders kreative Versicherung, nichts damit zu tun zu haben, ist. Während Albert Lieven in die zweite Reihe zurücktritt, fällt der Scheinwerfer auf die Ermittler, denen Wolf Frees und Heinz Klingenberg ausgesprochen menschliche Züge verleihen. Inspector Ford ist durch seinen Sohn, der Hendersons Schule besucht, auch privat in den Fall involviert, was – ebenso wie der Umstand, dass ein Kleinstadtpolizist die Mordermittlungen leiten darf – zwar etwas unrealistisch, aber zugleich wegweisend für spätere Ermittlertypen und im Rahmen des gemütlichen Durbridge-Universums durchaus ausgereift erscheint. Wolf Frees gibt sowohl einen nachsichtigen Vater als auch einen scharf nachdenkenden Schnüffler; sein Auftreten ist jovialer und nicht so zugeknöpft, wie man es von damaligen deutschen TV-Ermittlern im „Stahlnetz“- oder „Kommissar Freytag“-Stil kennt, in denen lediglich die Assistenten hin und wieder für Schmunzler sorgen durften. Frees scheint seinen Inspector Ford eher an internationale Vorbilder anzulehnen, was insofern nicht verwundert, als er auch eine ebensolche Filmerfahrung hat. Obwohl in Potsdam geboren, trat er nach Ende des Zweiten Weltkriegs doch immer wieder in britischen Film- und TV-Produktionen auf, kann also gewissermaßen als Experte gelten. Heinz Klingenberg als sein Assistent präsentiert sich lächelnd-unverbindlich; allerdings werden von Zeit zu Zeit Hinweise eingestreut, die eine Implikation in den Fall vermuten lassen – auch eher untypisch für die hochkorrekten Fifties.

    Durch recht kurze Szenenfolgen sowie eine überschaubare Laufzeit von ca. 35 Minuten pro Folge bleibt die Handlung spannend und nachvollziehbar. Durbridges berühmte kuriose Wendungen zeigen sich bereits in diesem frühen Mehrteiler, z.B. gen Ende des dritten Teils, als David Henderson die inkriminierende Schachfigur, die in seinem Set eigentlich fehlen müsste, weil sie an einem Tatort gefunden wurde, entgegen aller Erwartungen doch noch hervorzaubert. Albert Lieven und Wolf Frees tragen nicht nur diese Szene mit Bravour. Unterstützung finden sie in einem passenden Ensemble hauptsächlich eher unbekannter Schauspieler, welche die Glaubwürdigkeit und das britische Flair des „Anderen“, das durch die ländliche Anmutung mit stetiger Wassernähe recht gut zur Geltung kommt, fördern.

    Ebenfalls einen Beitrag zur gelungenen Atmosphäre leistet die Musik von Siegfried Franz, die noch nicht dem typisch jazzigen Hans-Jönsson-Stil späterer Straßenfeger entspricht, wohl aber zu den einprägsamsten und charakteristischsten Scores der Durbridge-Reihe gezählt werden kann. Sie passt auch gut zu den Überraschungsmomenten an den Enden der jeweiligen Folgen, denn diese zeichnen sich weniger durch wirkliche Schockeffekte als vielmehr durch die düsteren Schatten aus, die sie über den kommenden Handlungsverlauf werfen (Wie wird Henderson mit der bewusstlosen Billie Reynolds verfahren? Wird Maria Rocello entgegen des guten Rates Hendersons Sherry trinken und was wird dann womöglich mit ihr passieren?). Das Geheimnis, wofür der Titel „Der Andere“ steht, hebt sich Durbridge allerdings recht lang auf, denn außer einer wenig überzeugenden Randbemerkung, es könne sich um „den anderen Ohrring von Billie Reynolds“ handeln, gab es bisher noch keinen Fingerzeig ...

  • DVD Tausch/VerkaufDatum06.01.2018 10:55
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich möchte mich auch wieder einmal von zwei DVDs trennen. Es handelt sich um zwei Agatha-Christie-Adaptionen durch die BBC, die auf ihren sehr populären Stoffen "And Then There Were None" (Zehn kleine Negerlein) und "Witness for the Prosecution" (Zeugin der Anklage) basieren. Die beiden wurden in der gewohnten BBC-period-drama-Qualität 2015 und 2016 neu verfilmt. Bei der DVD von "Zeugin" handelt es sich um die deutsche Ausgabe von Concorde Home Entertainment, bei der von "And Then" um die britische von RLJ Entertainment / Acorn. "And Then There Were None" ist bis heute auch noch nicht in Deutschland gelaufen oder synchronisiert worden.

    https://www.ebay.de/itm/152855529968?ssP...984.m1558.l2649
    https://www.ebay.de/itm/152855539827?ssP...984.m1558.l2649

  • Kommissar MaigretDatum06.01.2018 10:50
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Sehr gut, du steigerst meine Vorfreude auf die Serie nochmal erheblich.

  • Kommissar MaigretDatum06.01.2018 10:18
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Das ist ja wieder einmal ärgerlich. Die britischen DVDs sind zwar erst für den 5.2. angekündigt (immerhin schon vom ursprünglich genannten 5.5. vorgezogen), aber immerhin im Original und mit Behind-the-Scenes-Featurette. Da ich die erste Staffel auch noch nicht habe, werde ich dann wohl zum Doppelset greifen. Ich finde die Cover der britischen Maigret-DVDs auch außerordentlich ansprechend. Die hiesigen sind im Vergleich dazu farblich doch arg trist.



    PS: Das Doppelpack aus Staffeln 1 und 2 (links) wird bei dem A-Händler in UK als "Complete Collection" bezeichnet. Haben die das einfach 'mal wieder mit Michael Gambon durcheinandergeworfen oder gibt es tatsächlich keine Pläne mehr, weitere Episoden mit Atkinson zu drehen?

  • Bewertet TV: "Der Andere" (1959, 1)Datum05.01.2018 18:40
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Lange Zeit hat es gedauert, aber nun ist Durbridge auch bei mir wieder einmal an der Reihe. Es ist ja doch recht still geworden in diesem Unterforum, aber die Klassiker haben sich doch einen reizvollen Charme bewahrt. Ich möchte mich deshalb erneut zu den einzelnen Teilen äußern, zumal meine damaligen Erstsichtungen mittlerweile bis zu zehn Jahre her sind.



    Francis Durbridge: Der Andere (Teile 1 und 2)

    Teile 1 und 2 des TV-Kriminalmehrteilers, BRD 1959. Regie: Joachim Hoene. Drehbuch: Francis Durbridge. Übersetzung: Marianne de Barde. Mit: Albert Lieven (David Henderson), Wolf Frees (Detective Inspector Mike Ford), Heinz Klingenberg (Detective Sergeant Robert Broderick), Helmuth Rudolph (Dr. Sheldon), Ingeborg Körner (Katherine Walters), Michael Rittermann (James Cooper), Andreas von der Meden (Roger Ford), Hans Zesch-Ballot (Ralph Merson), Marianne Wischmann (Billie Reynolds) u.a. Erstsendungen: 5. und 7. Oktober 1959. Eine Produktion des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands.

    Zitat von Der Andere (Teile 1 und 2)
    Welchen Grund könnte ausgerechnet der respektable Internatslehrer David Henderson haben, das Hausboot des geheimnisumwitterten italienischen Froschtauchers Rocello aufzusuchen, das gerade im beschaulichen Medlow vor Anker liegt. Der Umstand, dass Rocello in seiner schwimmenden Behausung tags darauf tot aufgefunden wird, sowie Hendersons hartnäckiges Leugnen bezüglich der Tatnacht machen den Pädagogen zum Hauptverdächtigen in den Ermittlungen von Inspector Ford. Eine Uhr sowie ein lateinisches Zitat scheinen eine bedeutsame Rolle in dem Fall zu spielen, über den auch die Amüsierdame Billie Reynolds bestens Bescheid weiß. Das wird ihr zum Verhängnis, als Henderson sie eines Abends aufsucht ...


    Mit den technischen Mitteln der deutschen Fernsehstudios der 1950er Jahre gedreht, wirkt „Der Andere“ bescheidener und vielleicht etwas weniger aufregend als spätere Durbridge-Serials. Da sich in den Plots des britischen Autors die Spannung aber ohnehin nicht aus Action und hohem Tempo, sondern aus dem langsamen, aber beharrlichen Auftürmen scheinbar widersprüchlicher Informationen ergibt, tut dies dem ersten hiesigen Durbridge-Krimi keinen Abbruch. Der Erfolg von Durbridge, 1912 in Hull geboren, wurzelte gar in den alten Radio-Hörspielen der BBC (Paul Temple löste dort seine Fälle seit 1938), wo das Publikum bei der Verbildlichung der Geschichte gänzlich sich selbst überlassen war. Insofern bewegt sich Joachim Hoenes Inszenierung dieses Mehrteilers durchaus auf dem damals zeitaktuellen Niveau, was unter anderem durch wiederholte Außenaufnahmen auf dem Gelände der Internatsschule sowie des Hausbootes aufgegriffen und durch zumindest „halboffen“ erscheinende Studiosets (sowohl Dr. Sheldons Wohn- als auch Hendersons Studierzimmer öffnen sich zu den jeweiligen Gärten hin) fortgesetzt wird.

    Obwohl Albert Lieven mit Ausnahme des G.W.-Pabst-Films „Das Bekenntnis der Ina Kahr“ in Deutschland überhaupt noch nicht in Krimis zu sehen gewesen war, bot ihm „Der Andere“ 1959 einen perfekten Schnelleinstieg in das Genre, dessen Popularitätsaufschwung er in den 1960er Jahren für seine eigene Karriere effektiv auszukosten wusste. Neben seinem ähnlich gelagerten Auftritt in Durbridges „Halstuch“ sowie als Ermittler in „Die Schlüssel“ verdankte er auch seine Edgar-Wallace-Verpflichtungen diesem Mehrteiler, in dem er den idealen Verdächtigen mimt: Einerseits lässt David Henderson die Zuschauer ungeniert an seinem höchst fragwürdigen, von Lügen verschleierten Verhalten teilnehmen; andererseits erweist er sich als großmütiger Pädagoge und sympathischer Süßholzraspler, sodass der geneigte Miträtsler nicht nur der Frage nach den logischen Zusammenhängen, sondern auch dem Dilemma aus Ver- und Misstrauen gegenübersteht.

    Im hauptsächlich männerdominierten Ensemble stechen Ingeborg Körner und Marianne Wischmann als zwei sehr unterschiedliche Frauentypen hervor, die vielleicht nicht gar so gut gealtert sind wie der Rest des Mehrteilers. Beide zeigen, wenngleich unterhaltsam, eher die einander entgegengesetzten Klischees von Idealfrau und gefallenem Engel als wirklich realistische Figurentypen. Umso wirkungsvoller gestaltet sich allerdings der Cliffhanger, also das überraschende Ende des zweiten Teils, in dem es Wischmanns Billie Reynolds an den Hals geht. Wie üblich bei Durbridge wird geheimnisgekrämt bis zum Abwinken, sodass lediglich die Hinweise auf Rocellos Betätigung als Froschmann (daher auch die pittoreske Prätitelsequenz unter Wasser) sowie Hendersons Kriegsjahre konkrete Fingerzeige in Richtung einer möglichen Lösung geben.

  • Der deutsche Kriminalfilm vor 1945Datum05.01.2018 17:37
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich habe das nicht so empfunden. Dadurch dass der Film nur 77 Minuten läuft, fand ich ihn absolut straff und effektiv erzählt. Aber du hast auf jeden Fall insofern Recht, als am Anfang eher die Romanze als der Krimi im Mittelpunkt steht, was für den weiteren Verlauf des Falles jedoch von essenzieller Bedeutung ist. Die ganze Konstellation mit dem in eine Verbrecherin verliebten Polizisten war doch sehr noiresk. Auch vergleichbare Hollywood-Filme beginnen oft erstmal mit der Liebelei, bevor der Protagonist dann erkennt, worauf er sich eingelassen hat.

    Die Urteile bzgl. "Kriminalkommissar Eyck" sind übrigens sowohl bei der zeitgenössischen Kritik als auch bei aktuelleren Vermerken gemischt. Einer überraschend positiven Einschätzung des LdIF steht z.B. ein abfälliger Goebbels-Kommentar gegenüber, wohingegen die Filmwoche ein sehr launiges Loblied auf "Eyck" sang. Für Leute, die sich für deutsche Krimis vor 1945 interessieren, ist die Veröffentlichung des Films jedenfalls Gold wert.

  • "The Frightened Lady" geht auf Tournee!Datum05.01.2018 15:09
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Finde ich super. Wenn die Inszenierung ähnlich ernstzunehmend ist wie bei den Hamburger Wallace-Aufführungen, dann dürfte das sehr lohnenswert werden.

  • Kommissar Brahm (1967, TV)Datum05.01.2018 15:05
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Ich habe vor mittlerweile mehreren Jahren einmal die erste Folge gesehen, bin aber nicht hängen geblieben. Ausschlaggebend war vielleicht auch eine gewisse Enttäuschung, weil Paul Klingers Kinofilmimage nicht unbedingt zu der, wie du, @Ray, vielsagend schreibst, "sehr bodenständigen" Art der Serie passt, die zumindest in der Pilotfolge auch recht lapidar auf mich wirkte. Auch war die angesprochene DVD-Auswertung wirklich ungeschickt.

  • Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Oh doch, 1968 - das Jahr, in dem die Lümmelfilmwelle zu wogen begann. Diese herrlichen Klamotten könnten zum Jubiläum vielleicht auch ein nettes Wiedersehen-Projekt für mich im Jahr 2018 sein (Mensch - bei dem, was ich mir schon alles vorgenommen habe, muss 2018 jetzt schon verlängert werden ).

  • Eure FilmbücherDatum05.01.2018 14:56
    Foren-Beitrag von Gubanov im Thema

    Danke für die Hinweise - diese Thematik interessiert mich natürlich auch besonders, zumal ich filmbuchtechnisch diesbezüglich komplett nicht-eingedeckt bin. Das Gerhold-Buch war mir im letzten Jahr auch bereits aufgefallen und ich hatte eine antiquarische Bestellung überlegt. Das Buch von Ritzer kannte ich bisher noch nicht. Geht eines von beiden auf einzelne Filme in Form von Analysen ein oder sind beide eher im Aufsatzstil zu allgemeineren Themenschwerpunkten verfasst? Laut Inhaltsangabe auf der Verlagswebsite scheint das Ritzer-Buch ja eher in die zweite Richtung zu gehen.

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