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  • Bewertet: "Man lebt nur zweimal" (5)Datum10.03.2007 07:55
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Nach längerer Zeit habe ich mir den Film gerade wieder einmal zu Gemüte geführt und bin zu dem Schluss gekommen, dass er nach wie vor auf dem vorletzten Platz meiner persönlichen "Hitparade" der Connery-Bonds liegt. "Schlechter" war nur noch "Diamantenfieber" (aber auch den werde ich mir demnächst wieder einmal ansehen).

    "Man lebt nur zweimal" krankt für mich vor allem daran, dass er sich in der zweiten Hälfte ganz schön "zieht". Das heißt nicht unbedingt, dass mir da zu wenig passiert, aber es ist für meine Begriffe einfach nicht spannend, nicht dramatisch genug. Die "Schlacht" am Ende dauert z. B. schlicht zu lange für das, was da passiert, und zieht den Film unnötig in die Länge. (Und außerdem hält Tiger Tanaka seine Maschinenpistole wie ein Mädchen ...)

    Zweiter Minuspunkt: Sean Connery macht einen etwas gelangweilten Eindruck, was sich vor allem in der Originalfassung bemerkbar macht; die deutsche Synchronisation macht da einiges wett. Auch hier gilt: "Schlimmer" war das nur noch in "Diamantenfieber".

    Was dem Film defintiv fehlt: Ein "Sub-Schurke" vom Kaliber eines Oddjob & Co. Weder Osata noch Karin Dor oder der schwarz gekleidete Hüne, der am Schluss noch schnell in den Film gewurschtelt wurde, füllen diese Rolle zufriedenstellend aus.

    Zwei weitere Dinge, die mich stören, weil sie einfach albern und sinnlos sind:
    1. Bonds vorgetäuschter Tod. Die Absicht ist mir schon klar, die wird von M ja auch noch einmal deutlich in Worte gefasst - nur fasst das Drehbuch etwas später ebenso in Worte, dass Blofeld eh nicht an Bonds tatsächliches Ableben geglaubt habe. Und damit wird er wohl nicht allein dagestanden haben. Wozu also der ganze Zirkus inkl. Seebestattung?
    2. Bonds Maskerade als Japaner und seine Hochzeit: Wozu das denn, bitteschön?! Wer sollte damit denn getäuscht werden? Bond hätte jederzeit auch anderweitig auf die Insel geschmuggelt werden können. Und abgesehen davon, sah Sean Connery auch mit "Make-up" immer noch aus wie Sean Connery - und ganz sicher nicht wie ein Japaner.

    Es ist nun aber nicht so, dass ich gar kein gutes Haar an dem Film lassen wollte. Sehr gut gefält mir der Soundtrack (nicht nur der Titelsong); für mich einer der schönsten der ganzen Reihe. Und Japan als Schauplatz und Thema wurde sehr gut genutzt bzw. eingearbeitet. Und genau das stellt den Film in meiner Gunst über "Diamentenfieber", denn da gab es weder besonders schöne Schauplätze noch einen Soundtrack mit wohliger Gänsehaut-Qualität.

  • Beste Täterauflösung *Spoiler*Datum08.03.2007 09:01
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Zitat von Gubanov
    In Antwort auf:
    Man hört ja schon am Anfang anhand der Stimme wer der "Böse" ist!

    Beim ersten Mal sehen fällt das, denke ich, nicht jedem auf. Ich glaube kaum, dass ich das überhaupt mitbekommen hätte, wenn man nicht überall darauf aufmerksam gemacht werden würde.
    Mir ist es gleich aufgefallen, und dieser Lapsus trägt viel dazu bei, dass mir der Film nicht gefällt.

    Beste Enthüllung des Tärers, weil sehr überraschend:
    Der Hexer
    Der rote Kreis
    Der Frosch mit der Maske
    Der Mönch mit der Peitsche

    Die Nieten in dieser Hinsicht:
    Der schwarze Abt
    Neues vom Hexer

  • James Bond Ultimate EditionDatum28.02.2007 20:20
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Ich hab den Koffer! :-)
    Macht schon was her, das Teil, muss ich sagen. Da hat allein schon das Auspacken Spaß gemacht.
    Und nachdem ich mich gerade mal ausschnittsweise durch "Goldfinger" gezappt habe, kann ich sagen, dass zumindest bei diesem Film deutliche Verbesserungen in der Bildqualität festzustellen sind, auch für das Auge des Normalsterblichen.
    Abgesehen davon war's auch schön, Sean Connery wieder mal mit seiner "richtigen" Stimme sprechen zu hören, der von Gert Günther Hoffmann nämlich. ;-)

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Ich habe den "Mann mit dem goldenen Colt" als relativ langatmig in Erinnerung, könnte diesen Eindruck jetzt aber nicht konkret an irgendwelchen Punkten festmachen; ist schon länger her, seit ich den Film zuletzt gesehen habe.
    Werde ihn mir aber demnächst (nachdem ich mir die gesamte Ultimate Edition nun doch bestellt habe) wieder einmal anschauen und dann etwas mehr dazu sagen können (und den Film auch nach unserem Punktesystem bewerten).

  • Wer kennt "James Bond XXL"?Datum20.02.2007 00:51
    Thema von SpikeHolland im Forum James-Bond-007-Forum

    Wer hat/kennt dieses Buch und kann es entweder empfehlen oder vom Kauf abraten?

  • James Bond Ultimate EditionDatum19.02.2007 20:27
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Hach, Inkonsequenz, Dein Name ist Spike Holland ... ;-)
    Liebäugle jetzt doch mit dem Kauf des ganzen Ultimate-Koffers. Zum einen, weil er mit knapp 300 Euronen bei amazon.de doch vergleichsweise günstig ist, zumal bei mir (lebe im nicht europäischen Ausland) noch die Mehrwertsteuer rausgerechnet wird. Zum anderen hätte ich dann auch die Synchronfassungen, mit denen ich "aufgewachsen" bin. Und: Am Wochenende habe ich mir "Feuerball" in der SE-Version angesehen, und das Bild war nun wirklich nicht sooo toll.
    Mal sehen, vielleicht falle ich heute also noch um ... ;-)

  • Bewertet „Moonraker“ (11)Datum13.02.2007 09:15
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Aber in "You Only Live Twice" düste Bond doch nicht mal eben selbst ins All, um klar Schiff zu machen, oder? (Ist schon länger, seit ich den Film das letzte Mal gesehen habe.)

  • Thema von SpikeHolland im Forum Francis Durbridge

    Ich fang einfach mal an ... und zwar mit dem letzten (?) der Paul-Temple-Hörspiele, das ich gerade zum zweiten Mal gehört habe.
    Gleich vornweg: Dieses Stück "krankt" natürlich daran, dass Temple diesmal nicht von René Deltgen gesprochen wird, und auch Steve hat eine neue Stimme bekommen. Paul Klinger und Margot Leonhard machen ihre Sache zwar gut (darf man von Profis ja auch erwarten), aber sie kommen nicht so sympathisch rüber wie Deltgen und Annemarie ("Helloooo, Pohl!") Cordes (deren Stimme mich übrigens sehr an Margot Trooger ("Frau Hexer") erinnert). Das mag aber auch daran liegen, dass man sich an Deltgen einfach gewöhnt und beim Hören vor allem sein Gesicht vor Augen hat. Hätte Klinger von Anfang an den Radio-Temple gegeben, hätte man sich an ihn sicher ebenso gewöhnt.
    Zum Fall selbst: Die relative Kürze stört mich eigentlich nicht; ist mir immer noch lieber, als würde ein Stoff, der nicht mehr hergibt, mit Gewalt ausgewalzt, um mehr Sendezeit zu füllen. Was mich dagegen stört ist zum einen die doch recht geringe Anzahl potenzieller Verdächtiger: Da hatten wir den Hotelier, Carl Davis, Inspektor Crane (?), Latham, Dr. Kohima, Mrs. Trevalyn (?) ... Tja, und das war's dann auch schon, oder? Wie gesagt, etwas dünn für meine Begriffe. Und zum anderen war alles, was den Temples in diesem Fall gefährlich zu werden drohte, schon einmal da gewesen: Sie entgingen einem Bombenanschlag, sie sollten von der Straße abgedrängt werden ... Wie gesagt, been there, done that.
    Ganz gut hat mir dagegen die Szene in der Mühle gefallen, die war, finde ich, einigermaßen originell und recht dramatisch und mitreißend umgesetzt.
    Der Fall als solcher war mir, wiederum im Vergleich zu anderen, etwas zu simpel gestrickt.

    Nichtsdestotrotz gebe ich dem "Fall Alex" (knappe) drei Punkte von fünf möglichen. Gut unterhalten hat mich das Hörspiel durchaus - nur haben andere mich eben besser unterhalten.

  • Bewertet „Moonraker“ (11)Datum13.02.2007 01:04
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Es gibt Filme, die mir zum Zeitpunkt ihrer Erstaufführung richtig gut gefielen, im Laufe der Jahre aber ihre Faszination einbüßten. Und zu dieser Kategorie zählt für mich auch "Moonraker".
    Als der Film herauskam, war ich jung und begeistert. "James Bond im Weltall - wow!" Heute, fast 30 Jahre später (und älter), ist mir vielmehr zumute nach: "James Bond im Weltall? Äh ... hallo? Geht's noch?!"
    Man liest ja, die Produzenten hätten sich seinerseits kurzfristig für "Moonraker" entschieden (angekündigt war zunächst, im Abspann von "The Spy Who Loves Me" eben, "James Bond will return in: For Your Eyes Only"), um auf der durch "Star Wars" ausgelösten Science-Fiction-Welle mitzuschwimmen. Das mag so sein, und man kann auch ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, auch wenn es wohl nicht wirklich nottat, denn Verluste dürfte "The Spy ..." sicher nicht eingefahren haben. Mithin bestand also kein triftiger Grund, auf irgendeinen Zug aufzuspringen - James Bond in der Form à la "The Spy ..." wäre für meine Begriffe Trend genug gewesen, um so weiterzumachen.
    Nichtsdestotrotz, die Entscheidung als solche mag man noch hinnehmen. Nicht aber, was daraus geworden ist: James Bond bzw. seine Welt verlor in "Moonraker" für mich als heute zurückblickenden Zuschauer alle Glaubwürdigkeit.
    Freilich erwarte ich keinen Dokumentarfilm übers Spionagegeschäft, wenn ich mir einen "Bond" anschaue, und natürlich glaube ich nicht, dass ein Karl Stromberg eine Unterwasserstation bauen lassen und U-Boote mithilfe eines Supertankers entführen wird oder kann - aber ganz unmöglich ist es, in der Theorie jedenfalls, nicht. Unwahrscheinlich ist auch, dass im richtigen Leben jemand in Situationen gerät, die den Stunts in einem Bond-Film entsprechen - aber ganz auszuschließen ist es nicht (zumindest war das so, bis CGI auch bei Bond Einzug hielt).
    Aber dass James Bond im Weltall um das Wohl der Welt kämpfen könnte?! Nein, damit war der schmale Grat zum Unsinn, an dem "The Spy ..." noch so elegant entlangbalancierte, deutlich übertreten. Und das zieht den Film für mich heute (und seit längerem schon) ziemlich runter.
    Aber auch in anderer Hinsicht geriet der Film aus dem Tritt und dem Gleichgewicht. Auf alles, was in "The Spy ..." gut und in richtigem Maße vorhanden war, hat man in "Moonraker" mit aller Gewalt noch eins draufgesetzt und das Ganze damit überzogen.
    Nun ist es aber auch nicht so, dass ich an "Moonraker" gar kein gutes Haar mehr lassen könnte. Der Film wartet mit etlichen guten Szenen auf (die Zentrifuge, die Klopperei im Glasmuseumn ...), leider nur wirken sie lediglich aneinandergereiht und der Film dadurch episodenhaft, wie eine Nummernrevue, einfach nicht aus einem Guss. Und eben das wurde in anderen Fällen besser gemacht, wodurch "Moonraker", unterm Strich, schlechter abschneidet.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Für mich nicht nur der schwächste Moore-Bond, sondern einer der schwächsten Bond-Filme überhaupt. Als ich damals nach "Im Angesicht des Todes" aus dem Kino ging, war ich richtig enttäuscht.
    Meine schlechte Meinung über diesen Film liegt in erster Linie daran, dass es nach "Octopussy" allerallerhöchste Zeit gewesen wäre, Roger Moore zu ersetzen. Dementsprechend wirkt er in diesem Film seines Alters wegen regelrecht mitleidrregend ob dessen, was ihm da noch zugemutet wird. Man fragt sich als Zuschauer zum Beispiel, wie, um alles in der Welt, ein solcher James Bond eine "Liebesnacht" mit May Day (Grace Jones) überleben könnte ...
    Das einzige Gute an dem Film war für mich Patrick MacNee bzw. sein Zusammenspiel mit Roger Moore, aber leider macht's "John Steed" ja nicht allzu lange ...
    Nichtsdestotrotz werde ich mir den Film in absehbarer Zeit vielleicht wieder mal anschauen - und sei's nur, um herausfinden, was mir im Detail alles nicht gefallen hat.

  • Bewertung der Paul-Temple-Hörspiele?Datum10.02.2007 18:09
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Welche waren denn die letzten beiden? "Alex", glaube ich, und das andere ...?

  • Bewertung der Paul-Temple-Hörspiele?Datum10.02.2007 17:24
    Thema von SpikeHolland im Forum Francis Durbridge

    Bestünde hier genug Interesse, bzw. würden genug mitmachen, wenn wir mal anfingen, die auf CD erhältlichen Temple-Hörspiele zu bewerten wie in den Nachbar-Threads die Wallace- und Bond-Filme? Fiel mir nur so ein, weil ich gerade dabei bin, mir die Stücke ein weiteres Mal anzuhören. (Aktuell: "... der Fall Alex.")

  • James Bond Ultimate EditionDatum10.02.2007 17:21
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Jaaa, ich könnte mir jetzt natürlich nach und nach alle DVDs einzeln kaufen, um "mal probehalber" zu vergleichen ...

    Na, vielleicht hole ich mir noch, wenn es sie mal ganz günstig irgendwo gibt, die Ultimate-Versionen "From Russia ..." und "On Her Majesty's ..." und vielleicht auch noch "Goldfinger". Aber eilig hab ich's damit jetzt nicht.

    Ich hatte eben nur mit dem Gedanken gespielt, mir den ganzen Koffer zuzulegen, und das ist mir der Spaß nach meinem Kurzvergleich zwischen den beiden "The Spy Who ..."-Versionen definitiv nicht wert. Obwohl der Kofferpreis bei amazon.de übrigens noch mal gesunken ist: (nur noch) knapp 300 kostet er jetzt.

  • Bewertet „Octopussy“ (13)Datum10.02.2007 10:08
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    In Antwort auf:
    Das wae ja nur als Info gedacht, wie der Film zum Start gesehen wurde.


    "Klang" halt anders für mich. Wie gesagt, nix für ungut.

  • Bewertet „Octopussy“ (13)Datum10.02.2007 09:41
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema
    In Antwort auf:
    Der Film erhielt 1983 zum Start von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das höchste Prädikat: BESONDERS WERTVOLL.
    Dieses Prädikt bedeutet bei der sehr kritischen Bewertungsstelle, dass der Film alle Kriterien erfüllte und das Gremium von dem Film überzeugt war. Dieses Prädikat ist das höchste Lob was ein Film überhaupt in Deutschland erhalten kann.



    Ach sooo! Na ja, dann ... dann finde ich den Film natürlich großartig! Fantastisch! Wüsste jetzt gar nicht mehr, wann ich mal was Besseres gesehen habe! Huch, jetzt bin ich gerade vom Stuhl gefallen, weil ich mich vor Begeisterung glatt im Sitzen überschlagen habe!!
    (Gut so? )

    P.S. Ich finde den Film eben nicht gut und habe auch nachvollziehbar dargelegt, warum. Am Prädikat einer Bewertungsstelle mache ich meine persönliche Ansicht aber ganz sicher nicht fest. Ich diskutiere gerne, lese gerne die Meinungen anderer (die auch anders sein dürfen als die meine), aber missionieren braucht mich denn doch niemand. - Nix für ungut.
  • James Bond Ultimate EditionDatum10.02.2007 08:29
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Ich war auch lange am Überlegen, ob ich mir - obwohl ich schon die Special-Edition-DVDs habe - jetzt die Ultimate Edition zulegen soll. Angeregt durch Joachims Post, habe ich mir nun probehalber die Ultimate-Version von "The Spy Who Loved me" gekauft und gerade eben mal auf dem Fernsehschirm mit der vorherigen Fassung verglichen, das heißt, erst habe ich mir die alte DVD angesehen (Pre-Title-Sequenz inkl. Credits), dann die neue genauso weit - und daraufhin beschlossen, auf die Ultimate Edition zu verzichten.
    Natürlich ist eine Verbesserung in Bild und Ton eindeutig festzustellen. Aber für meine Begriffe hat hier kein qualitativer Quantensprung stattgefunden, der eine Neuanschaffung von Filmen, die ich bereits in sehr guter Qualität und Ausstattung habe, rechtfertigen würde; zumal der Spaß bei einem kompletten "Update" der Sammlung ja auch nicht ganz billig wäre.
    Und wie auch Joachim schon sagte: Wie oft schaut man sich als "Normal-Fan" die Filme immer und immer wieder an, um sich an - für den Normalzuschauer kaum wahrnehmbaren - "besseren" Fassungen zu erfreuen? Ich selber tu das nicht; wenn mir danach ist, greife ich hin und wieder nach einem Bond und sehe ihn mir zum x-ten Mal an, aber dann meist auch längere Zeit (das heißt jahrelang) nicht mehr.
    Für Hardcore-Fans ist die Ultimate Edition sicher ein Muss, für alle anderen, so sie die Special Edition bereits haben, eher nicht. Ich persönlich warte lieber noch ein paar Jahre und investiere dann in eine Blu-Ray- oder Was-auch-immer-sich-durchsetzen-mag-Bond-Gesamtausgabe, die a) die DVD in punkto Qualität wirklich um Längen schlägt und b) auch noch alle bis dahin kommenden neuen Filme enthält.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    "In tödlicher Mission" zählt seit seiner Premiere unverändert zu meinen Lieblings-Bonds. Während sich meine Meinung und mein Eindruck von anderen Filmen der Reihe im Laufe der Jahre in Einzelfällen durchaus geändert hat (man wird halt älter ... ), habe ich von "In tödlicher Mission" immer noch dieselbe hohe Meinung.
    An dem Film passt einfach alles - Story, Action, Humor stehen in perfekt ausgewogenem Verhältnis zueinander -, und er wirkte zum Zeitpunkt seines Erscheinens tatsächlich moderner, zeitgemäßer als sein unmittelbarer Vorgänger (obgleich sich dessen Finale ganz SF-mäßig im Weltall abspielte!). Diese Wirkung liegt sicher daran, dass man sich eine (nach "Moonraker" auch nötige!) "Back to the roots"-Kur verordnet hatte, wodurch "In tödlicher Mission" zum "Liebesgrüße aus Moskau" der Moore-Ära wurde.
    Beigetragen hat zu diesem meinem persönlichen Eindruck aber auch die Musik von Bill Conti, die sich ja gravierend von John Barrys unterschied und eine willkommene Abwechslung bot.

  • Bewertet „Octopussy“ (13)Datum09.02.2007 20:08
    Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema
    Für mich zählt "Octopussy" ebenfalls zu den schlechteren Moore-Bonds. ("Der Mann mit dem goldenen Colt" und "Im Angesicht des Todes" würde ich da noch mit dazuzählen.) Im Falle "Octopussy" liegt es in erster Linie daran, dass Roger Moore in diesem Fall bereits zu alt wirkt (auf mich jedenfalls), um einen überzeugenden James Bond zu geben.
    Der Film hat sicher gute Momente (die Nummer mit der Jo-Jo-Säge, der Kampf im Zug, das Finale insgesamt ...), im Direktvergleich aber z. B. mit "In tödlicher Mission" (für mich einer der besten Bonds überhaupt) fällt er gnadenlos ab, was u. a. auch an diversen Albernheiten liegt, die man sich erlaubt hat (ich erinnere mal an das "Krokodil" oder auch die Hatz durch den Dschungel, in der Bond nur ein paar lahme Sprüche bringt, anstatt sich z. B. mit dem Tiger anzulegen - ein Daniel Craig etwa hätte das bestimmt gemacht! ).
  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema

    Ich bin nach "Die Another Day" sehr zufrieden aus dem Kino gegangen. Die Auftaktszene war spitze und im Zusammenhang mal was ganz anderes, über Halle Berry kann man nun wirklich nicht meckern, die Fechtszene war brillant, das Eishotel ein origineller Schauplatz ... Das alles tröstete mich über die wenigen Dinge, die mir nicht so gefallen haben (das "unsichtbare" Auto ... äh, hallo?), locker hinweg.
    Von den Brosnan-Bonds gefiel mir nur "Tomorrow Never Dies" gar nicht.

  • Foren-Beitrag von SpikeHolland im Thema
    Auch mein Lieblingsfilm der Trilogie, was in erster Linie am grandiosen Zusammenspiel von Ford und Connery liegt. Die ersten beiden Filme würde ich als Gesellenstücke ansehen, diesen dritten als Meisterwerk seiner Art. Hier sind Story, Spannung, Gags ("No ticket!") und Action optimal gewichtet.
    Ich wünschte, es gäbe noch oder wieder mehr Filme dieser Art.
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