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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 2.749

17.03.2025 12:33
Tom Collins jagt die schwarze Natter (1964) Zitat · Antworten

TOM COLLINS JAGT DIE SCHWARZE NATTER - (INTRIGO A LOS ANGELES)
Italien (1964) - R: Roy Freemount (= Romano Ferrara) - DE: 11.6.1965 - FSK 18 - V: Constantin
Darsteller: Carole Walker, Luciano Marin, Mary Luger, Renato Terra, Ugo Fangareggi, Paolo Cruciani, Gaetano Quartararo



Der Wissenschaftler Dr.Gross gilt als Koryphäe auf dem Gebiet der Atomforschung. Um den Folgen atomarer Strahlungen entgegenzuwirken, hat er eine bahnbrechende Formel entwickelt. Doch seitdem ist er spurlos verschwunden. Im Auftrag des FBI, das von einer Entführung ausgeht, machen sich die Agenten David Blair und Thelma Avely auf die Suche und geben sich dabei als Ehepaar aus. Eine Spur führt sie in ein schäbiges Striptease-Theater, das von einem halbseidenen Typen names George geleitet wird. Thelma stellt sich bei ihm als Tänzerin vor, die einen Job sucht. Als sich herausstellt, dass es sich bei Jean Lovery, der Schwester von George, um die Assistentin des verschwundenen Wissenschaftlers handelt, nimmt der Fall eine unvorhergesehene Wendung.

Ein zu Recht in Vergessenheit geratenes Filmchen italienischer Herkunft, das von seiner Machart her an die billigen US-Produktionen jener Jahre erinnert, die vorwiegend für die Drive-In-Kinos hergestellt wurden. Unter den teilweise drittklassigen Darstellern entdeckt man, abgesehen von Luciano Marin und Renato Terra, kaum ein bekanntes Gesicht. Die Handlung erweist sich als zusammengeschusterter Mix aus Thriller, Spionage, Science-Fiction, Horror und Erotik. Ermüdend sind vor allem die brav-biederen Entkleidungsszenen der Tänzerinnen, die wohl nur dazu dienen, die Handlung auf die erforderliche Länge zu strecken. Den im deutschen Titel genannten "Tom Collins" sucht man im Original vergebens, denn dabei handelt es sich um eine Erfindung des Constantin-Verleihs.

"Allmählich hat man genug von den Filmen, in denen sich Gangster und Geheimagenten um einen greisen Erfinder und dessen weltbewegende Formel raufen. Zumal wenn die Standardhandlung so billig - billig im doppelten Sinne - entwickelt ist wie hier. Ein paar aufgesetzte Striptease-Szenen machen die Geschichte auch nicht kurzweiliger." (Film-Echo)

"Langweiliger Abenteuer- und Agentenfilm, konstruiert und technisch primitiv. Für seine Entstehungszeit ausgesprochen rüde." (Filmdienst)

Film-Echo-Note: 3,7 (16 Meldungen)

Deutsches Filmplakat:

https://www.imdb.com/title/tt0179881/med...2/?ref_=tt_ov_i

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