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 Film- und Fernsehklassiker national
c.n.-tonfilm Offline




Beiträge: 177

18.11.2022 11:36
Robert kehrt zurück (1954) Groschenroman von Eduard Zimmermann - Aktenzeichen XY ungelöst... Zitat · Antworten

Eduard Zimmermann schrieb ca. 1954 unter einem Pseudonym den autobiographischen Roman "Robert kehrt zurück", der damals in einem Hamburger Heftchenverlag erschien.

Der Roman wird primär in einem Interview mit Eduard Zimmermann erwähnt, das Christian Ankowitsch 1997 für "Die Zeit" führte. https://www.zeit.de/1997/37/ede.txt.1997...komplettansicht

Die relevante Passage möchte ich hier direkt wiedergeben:

​"ZEITmagazin: Nach Ihrer fünfjährigen Haft haben Sie einen Roman geschrieben. Er heißt: "Robert kehrt zurück". Wer ist Robert? Sie?

Zimmermann: Er ist insofern autobiographisch, weil er das Leben eines jungen Menschen schildert, der gegen die Erwachsenen aufbegehrt. Ich habe mir eingebildet, daß es unerträglich ist, daß die Erwachsenen gleich fragten: "Und was kommt dann?" Ich wollte machen, tun - ohne fragen zu müssen, was hinterher kommt. Ich habe mir den Roman in Bautzen zusammengesponnen.

​ZEITmagazin​: Ist das die späte Niederschrift Ihres Kinderspiels? (Anm. bezieht sich auf Zimmermanns turbulente Jahre in der Nachkriegszeit)

Zimmermann: Könnte sein. Ich habe den Roman wohlweislich unter einem Pseudonym in einem Hamburger Heftchenverlag veröffentlicht.



Leider konnte ich zu dem Roman bisher nichts weiter in Erfahrung bringen. Weder den Verlag noch das Pseudonym habe ich ermitteln können. Anfragen bei diversen Heftchenverlagen aus dem norddeutschen Raum, bei Sammlern und Experten von Groschenromanen, Securitel und e110 blieben erfolglos. Im "Karlsruher Virtuellen Katalog" sind keine bibliographischen Angaben erfasst, was nicht verwundert, da es eben kein richtiges Buch sondern nur ein Groschenheftchen war. Christian Ankowitsch hatte damals leider nicht näher nachgefragt und wußte auch nichts.

Kennt oder hat jemand diesen Roman und kann Pseudonym und Verlag mitteilen? Es könnte auch sein, dass der Titel und das angegebene Erscheinungsjahr 1954 nicht hundertprozentig stimmen.

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Filme im falschen Bildformat sind wie ein Gemälde, aus dem ein Dieb den Teil herausgeschnitten hat, der ihm am wichtigsten erschien, weil das Bild als Ganzes nicht durchs Fenster passte.

Alte Kinofilme nach Jahrzehnten nachträglich neu zu synchronisieren ist wie Süßstoff in einen guten alten Wein kippen: ungenießbar-pappige "Spätlese".

Was wären Jack Lemmon, Danny Kaye, Peter Sellers, Bob Hope und Red Skelton im deutschsprachigen Raum ohne die Stimme von Georg Thomalla ?

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