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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 1.902

05.05.2020 12:24
Rasthaus des Teufels (1963) Zitat · Antworten

RASTHAUS DES TEUFELS (CHAIR DE POULE)
Frankreich/Italien (1963) - R: Julien Duvivier - DE:5.6.1964 - FSK 18 - V: Centfox
Darsteller: Robert Hossein, Chatherine Rouvel, Jean Sorel, Georges Wilson, Lucien Raimbourg, Nicole Berger



In Paris werden die beiden Geldschrankspezialisten Daniel und Paul bei einem nächtlichen Einbruch vom Hausherrn überrascht. Paul erschlägt ihn und beide flüchten. Während Paul entkommen kann, wird Daniel angeschossen, von der Polizei verhaftet und wegen Mordes verurteilt. Doch er kann fliehen und setzt sich nach Südfrankreich ab. Durch Zufall lernt er dort Thomas kennen, der in einer entlegenen Gegend eine Tankstelle und ein Rasthaus betreibt und Daniel einen Job als Mechaniker anbietet. Seine junge Frau Maria begegnet Daniel zunächst mit Ablehnung. Es stellt sich aber heraus, dass sie es auf das angehäufte Geld im Tresor ihres Ehemanns abgesehen hat und jemanden wie Daniel gut gebrauchen könnte, um daran zu kommen. Schnell geraten die Dinge außer Kontrolle.

Nach einem Roman von James Hadley Chase ("Come easy - go easy") schuf Altmeister Julien Duvivier einen bedrückenden Kriminalfilm in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern. Die Handlung überrascht ständig mit unerwarteten Wendungen und die Schauspieler besitzen das nötige Einfühlungsvermögen, um ihre Figuren so zu zeichnen, dass es stimmig wirkt. Robert Hossein ist als Daniel der typische Anti-Hero, der in einen alptraumhaften Wirbel gerät, aus dem es keinen Ausweg gibt. Schuld daran ist vor allem Maria, die von Catherine Rouvel dargestellt wird. Sie ist ein gewissenloses Luder, kalt und berechnend, aber auch lasziv und verführerisch. Fast ebenso skrupellos erweist sich Jean Sorel als Daniels Komplize Paul. Ursprünglich kam er, um seinem Freund, der den von ihm begangenen Mord auf sich nahm, zu helfen. Doch die Gier nach Geld treibt auch ihn ins Verderben. Gut ausbalanciert ist George Wilsons Darstellung des Tankstellenbesitzers Thomas. Er ist der einzige gutherzige und freundliche Charakter in einem Umfeld aus Täuschung, Habsucht und Gewalt.

"Ein entflohener Geldschrankknacker findet Unterschlupf in einem einsamen Rasthaus und wird von der geldgierigen Frau des Besitzers in neue Verbrechen verwickelt. Pessimistischer Kriminalfilm, interessant und ansehnlich inszeniert." (filmdienst)

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Giacco Offline



Beiträge: 1.902

05.05.2020 16:43
#2 RE: Rasthaus des Teufels (1963) Zitat · Antworten
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