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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 1.987

05.02.2020 14:54
Insel des Schreckens (1966) Zitat · Antworten

INSEL DES SCHRECKENS (ISLAND OF TERROR)
AT: Todesmonster greifen an
GB (1966) - Pr: Planet-Film - R: Terence Fisher - DE: 10.2.1967 - FSK 16 - V: Universal
Darsteller: Peter Cushing, Edward Judd, Eddie Byrne, Carole Gray, Sam Kydd, Liam Caffney



Auf der Insel Petrie´s Island gibt ein mysteriöser Todesfall Rätsel auf. Der völlig entstellte Leichnam enthält keinerlei Knochen mehr im Körper. Ein Team von drei Wissenschaftlern versucht herauszufinden, was dahinter steckt. Die Spur führt zu einem Labor, in dem Forscher damit beschäftigt waren, ein wirksames Heilmittel gegen den Krebs zu entwickeln. Doch man findet nur noch ihre ebenfalls knochenlosen Leichen vor. Es stellt sich heraus, dass sie unbeabsichtigt eine neue Lebensform erschaffen haben. Diese Kreaturen, die sich durch Teilung vermehren, sind aus dem Labor entkommen und haben sich unentdeckt auf der Insel verbreiten können. Sie werden zu einer tödlichen Gefahr für die Bewohner.

Britischer Grusel-Trash nach bewährtem Muster. Für seine Entstehungszeit wirkt der Film allerdings eher harmlos und altbacken. Die Story ist einfach gestrickt und wenn die kriechenden, mit Tentakeln ausgestatteten Gummi-Monster erscheinen, bleibt der Horror auf der Strecke. Mag sein, dass man damit Mitte der 60er Jahre noch eine größere Wirkung erzielen konnte, aber heute hat das mehr einen nostalgischen Charme. Terence Fisher, Regisseur einiger bekannter Filme aus der britischen "Hammer"-Schmiede, hat das Ganze routiniert und solide in Szene gesetzt und dem Kameramann gelangen ein paar stimmungsvolle Aufnahmen. Dass die Produzenten Peter Cushing als Darsteller engagierten, war ein cleverer Schachzug, denn seine Seriosität bildet eine Art Gegenpol zu den trashigen Elementen des Films. Cushing agiert als Wissenschaftler wie immer glaubwürdig und souverän und erfüllt somit seine Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit. Damit kein reiner Männer- und Monsterfilm entstand, wird einer der Wissenschaftler von seiner Verlobten auf die Insel begleitet. Das sorgt am Ende sogar noch für ein kleines Kuriosum, denn um seiner Braut den bevorstehenden grausamen Tod durch die Monster zu ersparen, hält ihr Liebster schon die Todesspritze für sie bereit. Auch wenn der Film insgesamt nicht über den Durchschnitt hinausreicht, ist er für Fans klassischer Horrorfilme durchaus anschaubar.

"Gepanzerte Amöben mit Schlangenhälsen - so sehen die Viecher aus, die auf der Insel des Schreckens ein gar schauerliches Dasein führen. Im Labor eines Krebsforschers entstanden, fallen sie Menschen und Tiere an. Von den bedauernswerten Opfern bleibt nur eine knochenlose Masse. Zwei medizinischen Kapazitäten gelingt es in letzter Sekunde, ein Häuflein Überlebender zu retten. Der eine verliert dabei seine Hand, der andere sein Herz. In der Sequenz, da Panik die Inselbewohner ergreift, wirkt die Inszenierung etwas hausbacken, im ganzen jedoch ist der Film ein schaurig-schöner Nervenkitzler." (Film-Echo 1967)

"Abwegige Gruselgeschichte, versetzt mit Effekthaschereien und pseudowissenschaftlichen Erklärungsversuchen." (filmdienst)

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