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 Film- und Fernsehklassiker international
Giacco Offline



Beiträge: 1.839

30.10.2019 15:17
Das Mörderschiff (1970) Zitat · Antworten

DAS MÖRDERSCHIFF (WHEN EIGHT BELLS TOLL)

GB (1970) - R: Etienne Perier - DE: 24.3.1972 - FSK 16 - V: Cinerama
Darsteller: Anthony Hopkins, Robert Morley, Nathalie Delon, Jack Hawkins, Corin Redgrave, Ferdy Mayne, Wendy Allnutt, Jon Croft



Wieder einmal verschwindet in der Irischen See auf mysteriöse Weise ein mit Goldbarren beladenes Schiff. Philip Calvert, Agent der britischen Marine, findet heraus, dass eine Verbrecherbande die Schiffe kapert, sie in unkontrollierten Gewässern versenkt und die kostbare Fracht durch Taucher bergen lässt, um sie in einem geheimen Felsversteck zu horten. Als die Gangster merken, dass Calvert ihnen auf den Fersen ist, versuchen sie mit allen Mitteln, ihn auszuschalten.

Etienne Perier inszenierte diesen abenteuerlich-spannenden Thriller nach einem Roman von Alistair MacLean, der auch das Drehbuch schrieb. Anthony Hopkins ("Hannibal Lecter"), hier erstmals in einer Hauptrolle zu sehen, spielt den hartgesottenen Agenten, der mit vollem Körpereinsatz und ohne mit der Wimper zu zucken die unüberschaubare Zahl seiner Gegner dezimiert. Er überlebt einen Helicopter-Absturz, kämpft als Froschmann unter Wasser in versunkenen Wracks und sorgt auch im actionreichen Finale (gedreht in den Pinewood-Studios) mit Maschinengewehr und Handgranaten für explosiven Feuerzauber. Zuständig für kleine humoristische Auflockerungen ist Robert Morley ("Das Geheimnis der weißen Nonne", "Die Morde des Herrn ABC"), der als Calverts Vorgesetzter Sir Arthur mitunter ein wenig an Siegfried Schürenberg in den Wallace-Filmen erinnert. Außerdem sind Nathalie Delon als "Femme fatale" und Jack Hawkins als zwielichtiger Millionär dabei. Ferdy Mayne spielt einen ehrenwerten Herrn, von dem man erst am Ende erfährt, dass er zu den Bösen gehört. Die Landschaft wurde wirkungsvoll in die Handlung einbezogen und das instrumentale musikalische Titelthema erinnert - sicher nicht ohne Absicht - an James Bond. Auch wenn letztendlich nicht mehr als gängige Unterhaltung geboten wird und besondere Highlights fehlen, ist der Film insgesamt durchaus sehenswert.

"Agenten ihrer britischen Majestät unter, auf und über Wasser auf der Jagd nach skrupellosen Piraten, die in der Irischen See Schiffe kapern und ihrer wertvollen Ladung berauben. Anthony Hopkins als unerschrockener Secret-Service-Mann räumt unter den Gangstern rücksichtslos auf. Der füllige Robert Morley als Geheimdienst-Dezernent ist das komische Pendant zu dem drahtigen Agenten.. Es geht gnadenlos und hart her. Explosionen dröhnen, Maschinenpistolen bellen oft und viel und bei den Auseinandersetzungen werden alle Waffen und Listen von der Erpressung bis zur mittelalterlichen Armbrust eingesetzt. Die bizarre, gischtumspülte schottische Westküste bildet den äußeren Rahmen der spannungsgeladenen Story und die Farbkamera nutzte die Gelegenheit, dieses schöne Stück Natur in allen Einstellungen festzuhalten. Echte handfeste Abenteuer-Atmosphäre voller Überraschungen und Spannung mit einem leichten augenzwinkernden Anflug zur Selbstironie." (Film-Echo)

Außer in England war der Film nicht besonders erfolgreich. Weitere geplante Abenteuer des Agenten Calvert wurden deshalb nicht realisiert.

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