Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Forum Edgar Wallace ,...



Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 49 Antworten
und wurde 2.412 mal aufgerufen
 Off-Topic
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
patrick Offline




Beiträge: 3.189

08.09.2019 13:54
#16 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

@Dr. Oberzohn du bisst mit Sicherheit nicht allein. Ich habe schon vor langer Zeit gemerkt, dass man der offiziellen Lesart nicht trauen darf, wenn es um wichtige Wahrheiten geht. Die Zeiten werden immer düsterer, die von George Orwell schon vor gut 70 Jahren prophezeite Total-Überwachung ist im allerletzten Stadium angekommen, die völlig unbewusst dahinvegetierenden 5G-Zombies sind eine sich explosionsartig vermehrende Spezies. In Schweden z.B. sind Bargeldzahlungen gar nicht mehr üblich. Jetzt sollte dann auch noch das selbstfahrende (totalüberwachte) Auto kommen - wer dann noch selbst irgendwo hinfährt und sich dadurch der Kontrolle zu entziehen versucht, wird automatisch zum subversiven Element abgestempelt - Schöne neue Welt! Inzwischen ist mir aufgefallen, dass heimtückische Radarfallen in einer Dichte herumstehen, die es noch vor wenigen Monaten nicht gegeben hat - ein Umstand, den ich als zwar vernünftiger, aber bezüglich pingeliger Einhaltung von Tempolimits bei optimalen Verhältnissen nicht ganz so disziplinierter Fahrer besonders schmerzhaft zu spüren bekam. Den Leuten wird für Bagatellen das Geld aus der Tasche gezogen, wo es nur geht, wobei das Ganze dann mit gnadenloser Härte geahndet und vollzogen wird. Mit der Gewährleistung der Sicherheit hat das nur noch sehr wenig zu tun, vielmehr aber mit purer Geldbeschaffung. Besagte Härte wird natürlich nur an der eigenen Bevölkerung ausagiert, andere können sich da weitaus mehr erlauben. Und die Flüchtlingskrise? Natürlich sind die Beweggründer unserer sauberen Politiker rein humanitär. Solange mir niemand schlüssig erklärt, warum die 6 reichsten Staaten der Welt (Golfstaaten), wo dieselbe Sprache gesprochen wird, dieselbe Kultur herrscht, dasselbe Klima, genügend Raum und Geld zur Verfügung steht, von Flüchtlingshilfe nichts wissen wollen und dies auch noch mehr oder weniger stillschweigend geduldet wird, nehme ich mir die Freiheit das alles als Farce zu betrachten. Mit der Wahrheit hat dies nämlich nicht das Geringste zu tun. Selbstverständlich wird bei solchen Aussagen sofort die Nazikeule ausgepackt. Angesichts der Tatsache, dass ich persönlich weder für die Rechten noch für die Linken Sympathien hege, sondern mich nur der Mitte moralisch verpflichtet fühle, kann ich das nur belächeln, obwohl die grenzenlose Dummheit, die als geistiger Vater solcher Ansichten fungiert eher zum Weinen animiert. Im Grunde wird die Naivität der Neuankömmlinge in gleicher Weise ausgenutzt, wie unsere eigene, um ein besonders hartes Klima der Polarität zu schaffen, was ohnehin schon voll im Gange ist. Wer Polizisten, Krankenhauspersonal, Bedienstete von Behörden, Journalisten und zahlreiche gewöhnliche Menschen näher kennt und die Augen offen hält, weis wovon ich spreche. Das haben unsere Politiker natürlich alles nicht gewusst. Frage mich nur, wie die bei soviel Blindheit ihr Studium geschafft haben. Ja, ich bin für humanitäre Hilfe, wo sie benötigt wird. So etwas sollte eine tief verwurzelte moralische Selbstverständlichkeit darstellen - aber eben nur im Rahmen ehrlicher Verhältnisse und im Rahmen sinnvoller Modelle, die in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe als Grundprinzip haben müssen. Ein Chaotischer Mischmasch hat noch nie funktioniert. Darüber konnten die alten Römer schon ein Lied singen - und wir auch bald. Verschiedene Kulturen sollten sich mit Respekt begegnen und auch gegenseitig aushelfen, wo es die Not gebietet - nebeneinander und nicht kreuz- und quer durcheinander. So ziemlich jeder Soziologe wird mir dabei recht geben. Vermutlich würde ein Mischmasch sogar funktionieren - bei höherem Kollektivbewusstsein und Durchschauen sämtlicher Manipulationsmechanismen seitens der breiten Masse. Davon fehlt gegenwärtig aber jede Spur. Natürlich müsste als allererster Schritt der Kabale in Form der "Weltpolizei" die ein Land nach dem anderen überfällt und zerstört Einhalt geboten werden. Aber auch das geht nur über eine Erhöhung des Bewusstseins bei der Masse, die ja in der Überzahl wäre. Bis das begriffen wird, werden wir (ich persönlich nicht mehr) von links nach rechts, dann wieder von rechts nach links immer skurrilere Clowns wählen und hoffen, dass von Außen eine Erlösung kommen wird....

Wenn ich mir die Kinderspielplätze in unserer Gegend ansehe (keine Großstadt) herrscht dort gähnende Leere. Ab und zu sieht man vereinzelt irgendwo Kinder fast immer in Begleitung der Eltern. Dieselben Spielplätze waren damals, als ich aufwuchs, voller (kleinem) Leben. Wir haben Pfeil-und-Bogen-geschossen, Fußball gespielt, uns im Wald herumgetrieben, uns bei Fahrradstürzen die Knie blutig geschlagen, etc.....und natürlich Wallace-Filme geguckt. Heute spielt sich die Kindheit zu einem wesentlichen Teil in virtuellen Welten ab. Als wir letzte Woche meinen Kumpel besuchten, hat dessen 8-Jähriger Sohn erst nach ca.15 Minuten gemerkt, dass wir überhaupt anwesend sind. Ich bin sehr glücklich, in einer anderen Zeit aufgewachsen zu sein und würde nie und nimmer tauschen wollen. Ja, du hast gar nicht so unrecht mit deiner Aussage bezüglich Retro-Tendenzen im weiteren Sinne im Wallace-Forum, zumindest was mich betrifft. Da schwingt auf jeden Fall die Sehnsucht nach der "guten alten Zeit" mit.

Trotz meiner Schimpftiraden will ich aber nicht als pessimistischer Nörgler verstanden werden. Ich finde den Blick hinter die Kulissen extrem spannend, vielleicht nicht sehr aufbauend, aber doch irgendwie faszinierend. Der dadurch wachsende Horizont vermittelt eine gewisse Gelassenheit und ein Vertrauen, dass die Wahrheit einfach viel größer und schöner ist, als die Scheinwelt, die man uns vorgaukelt, indem man unserem Bewusstsein den Krieg erklärt und es Dank Hardcore-Manipulation auf ein Restvolumen zusammengeschrumpft hat - gerade noch so, dass wir essen, schnaufen und arbeiten können. Außerdem lebt man bewusster, schiebt nichts auf, genießt zahllose kleine Freuden und verweilt sehr viel mehr im hier und jetzt. Unsere globalstrategisch veranlagten "Freunde" arbeiten ja besonders mit der Angst. Egal ob Schule, Beruf, Reputation, etc.....es werden immer und überall Ängste geschürt. Nichts hemmt das Potential eines Menschen mehr als Angst. Für sehr viele Menschen ist die Angst der ständige Begleiter geworden. So sind wir wunderbar kontrollier- und manipulierbar und keine Gefahr für die bestehende (Un)Ordnung.

Zitat von Havi17 im Beitrag #13
Die Menschen sollten besser lernen als glauben, so arbeiten wie Wissenschafter, die ihre Erkenntnisse
immer wieder neu hinterfragen, neues entdecken bis alle Fakten auch nachprüfbar sind.




Richtig! Natürlich wird man als besonders kritisch denkender Zeitgenosse von den reinen Mainstream-Konsumenten als Spinner, Verschwörungstheoretiker, etc. verschrien. Das war aber schon immer so. Wie erging es denn damals Galilei, als er sich für die runde Erde stark machte? Aber der immer stärker Fuß fassende Wahnsinn provoziert geradezu eine Gegenbewegung von Wahrheitssuchern die gerade jetzt immer größer und größer wird. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich zum ersten Mal im Fernsehen die Parolen zu Hören bekam, die man den armen Norekoreanern eingeimpft hat. Unglaublich, wie man Menschen dazu bringen kann, so einen Schwachsinn zu glauben. Für einen kurzen Moment vergaß ich, dass man mit uns dasselbe macht - nur eben von einer anderen Seite. Als Konsument von sehr guten Hintergrundmedien, die wirklich hervorragend recherchiert und aufbereitet sind - also mitnichten eine Untergrund-Version der Bild-Zeitung - bin ich geradezu fasziniert von den logischen Zusammenhängen und dem Einklang mit objektiv beobachtbaren Gegebenheiten. Da stoße ich immer wieder auf wirklich felsenfeste Argumente, mit denen man es kaum aufnehmen kann. Da ist es natürlich das Einfachste, das Ganze als Verschwörungstheorie zu verunglimpfen und in den offiziellen Medien zu diffamieren, sofern man der dunklen Seite angehört, die jede Menge Leichen im Keller hat.

Sorry, mir ging's soeben wie Dr.Oberzon, da das Thema meinen Nerv trifft. Ich konnte ganz einfach nicht anders. Da wir uns aber ohnehin im Off-Topic bewegen, sollte es ja nicht so schlimm sein. Da es hier ja um unsere Welt, unsere Gegenwart und Zukunft und unser Leben geht, finde ich schon, dass solche Worte zwischendrin mal geäußert werden düfen. Das Thema Film werden wir deswegen ja nicht aus dem Auge verlieren.

patrick Offline




Beiträge: 3.189

08.09.2019 13:56
#17 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Zitat von Andreas im Beitrag #14
Liebe Wallace-Fans, das sind hier ziemlich krasse "Coming out's". Ich bin - vorsichtig ausgedrückt - platt ob der hohen Alu-Hut-Quote in diesem Forum, indem ich seit 15 Jahren angemeldet bin.


Logisch. Der Blick hinter die Kulissen ist eben eine Herausforderung.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 368

09.09.2019 15:50
#18 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Alu-Hüte sind sowieso sinnlos, da sie nicht gegen Rotlichtbestrahlung schützen.
Ein offener Blick auf die Welt ist da eine bessere Alternative.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 368

14.09.2019 22:33
#19 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

@patrick : Zu deinen Postings kann ich nur sagen: Könnte ich so 100% unterschreiben. Fällt mir alles genau so auf. Das sind Themen und Zusammenhänge, wo man sich die Finger wund schreiben könnte. Ein wichtiges Gebiet, das tatsächlich faszinierend, aber auch sehr deprimierend ist. Es fügt sich tatsächlich Mosaiksteinchen zu Mosaiksteinchen zu dem Gesamtbild. Denn, alte Verschwörungstheoretiker wissen ja - nichts in der Politik geschieht zufällig, wie schon Präsident Roosevelt mal bemerkte. Und ab und zu ein paar Worte zur "Lage der Nation" zu verlieren, sollte auch schon mal hier im Off-Topic-Bereich möglich sein, solange sich alles wie gehabt im zivilisierten Bereich bewegt.

Zu deiner Erkenntnis, immer die Mitte anzustreben, wird man wohl im Laufe des Lebens irgendwann kommen. Beschäftigt mich auch grade sehr stark. Man kann, aufgrund schlechter Erfahrungen, Mietervereinigung und sogar Gewerkschaft unterstützen und auch bei seinem Arbeitgeber um bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Man kann aus Gesundheitsgründen seine Nahrung bei regionalen Bio-Bauern kaufen und sich im Nichtraucherschutzschutz engagieren, auch eine Partnerin haben, die alternative Heilmethoden praktiziert. Und man kann für seine Zukunft gegen Islamisierung und Überfremdung demonstrieren gehen und „alternative“ Nachrichtenportale unterstützen. Alle diese Gemeinschaften und Richtungen kollidieren irgendwie miteinander, man unterstützt mitunter eben auch Dinge, die einem gar nicht gefallen, stellt plötzlich auch fest, dass alles nur ein Taktieren ist. Und dann hat man von dem ganzen Kram die Nase voll. Irgendwie hat halt jeder ein bisschen Recht.
Da sind die Weisheiten des Fernen Ostens voll von solchen Erkenntnissen, "die Mitte" hat sowohl körperlich und geistig einen hohen Stellenwert. Wenn schon unbedingt eine neue Religion zu uns importiert werden soll, dann hätte man ja auch mal eher in dieser Ecke der Welt orientieren können, mit Sicherheit nützlicher als die Lehren des Propheten.

Leider schweigen die meistens unserer „Promis“ zu den jetzigen Ereignissen oder fallen in den allgemeinen Jubel mit ein. Ich frage mich immer wieder, was wohl meine Kindheitshelden, besonders aus den deutschen Filmen wie die Wallace-Reihe, dazu sagen würden.
Die meisten sind ja nun tot. Nur wenige leben noch. Was wäre wohl ihre Meinung, würden sie mitschwimmen, die aktuelle Entwicklung tatsächlich gut finden, oder würden sie auch mal Kritik üben?
Kinski zum Beispiel, seine öffentlichen Auftritte mochte ich nie, doch ihn heute mal in einer PC-Diskussionsrunde sitzen zu sehen, wäre wohl göttlich. Doch er ist schon lange nicht mehr, wie viele andere auch, Heinz Drache beispielsweise, welche gar keinen Bezug mehr zur heutigen Zeit haben. Eddie Arents oder Karin Dors Tod liegt noch nicht so lange zurück. Der erste hat sich glaube ich nie groß geäußert , außer dass er verständlicherweise seine Ruhe haben wollte. Frau Dor – keine Ahnung.
Bleibt noch Joachim Fuchsberger. Der hat ja immer betont, aufgrund seiner Jugend- und Kriegserlebnisse, sich einen unabhängigen Geist bewahren zu wollen. Mitunter waren seine ab und an vom Mainstream abweichenden Aktionen über seine aktive Zeit für das eine oder andere aufgebauschte Skandälchen gut, er hat sich mit seiner Haltung nicht nur Freunde gemacht. Seine Aussagen kurz vor seinem Tod bezüglich der Großmannssucht in der deutschen Politik und gewissen Vorschlägen zu Ernährungsvorschriften und Besteuerung haben keine sonderliche Begeisterung für die jetzige Entwicklung spüren lassen. Sein Tod kam kurz vor den großen Umwälzungen. Hätte er sich nochmal dazu geäußert, wenn er noch am Leben wäre? Und wie ? Keine Ahnung, man kann nur vermuten, dass er wohl für keine der Parteien sonderliche Sympathien empfinden würde.
Auf alle Fälle wollte ich schon lange eines seiner Bücher lesen, werde ich bald mal tun. Er war ein wirklich ein Vertreter einer nun doch vergangenen Epoche.

patrick Offline




Beiträge: 3.189

15.09.2019 21:50
#20 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

@Dr. Oberzohn ich sehe, wir verstehen uns. Wie ich schon deinen Wallace-Rezensionen entnahm, bist du sehr stark der Logik zugeneigt. Zugegebenermaßen ist mir diese bei den Wallace-Filmen nicht sehr wichtig, umso wichtiger aber bei den Dingen, die unser Leben betreffen. Und wenn man da Infos sammelt und logisch ableitet landet man gezwungenermaßen bei den Verschwörungen.

Als jemand, der sich sehr gern mit kritisch Denkenden austauscht, weis ich, dass die Zahl jener, die hinter die Kulissen blicken, zum Glück am Wachsen ist. Leider werden auch die Gegenreaktionen der Kabale immer heftiger. Die Wahrheit lässt sich aber niemals ganz zudecken. Man kann davon ablenken, sie verdecken, verleugnen, etc. aber niemals ganz wegmachen. Sie wird immer irgendwo durchschimmern. Und das "sich festlegen" auf eine bestimmte Partei, Religion, Ideologie etc. habe ich immer schon mit Vorsicht genossen, da man sich dadurch selber limitiert und automatisch Abgrenzungen schafft. Wenn man die Wahrheit konsequent sucht, blickt man irgendwann einfach tiefer durch und alte Weltbilder fangen an zu bröckeln. Das kann dann ziemlich heftig werden und ist eben nicht so bequem, wie das behagliche Festklammern an einer gewählten Ideologie, politischen Richtung etc., wo man sehr schnell Gleichgesinnte findet, die einen bestätigen.

Zur Mitte zu finden ist in Zeiten wie diesen wohl der härteste Job der Welt, da die Strippenzieher praktisch alle Geschütze hochfahren, um eine Entwicklung des Bewusstseins zu sabotieren. Mit den heutigen Technologien wäre es wohl ein Leichtes, wesentlich weniger arbeiten zu müssen und sich mehr sich selbst widmen zu können. Das wird an uns aber so nicht weitergegeben. Was wäre auch die Folge davon? Die Menschen wären entspannter, zufriedener, nächsten-liebender, hilfsbereiter, intuitiver und würden besser zueinander finden. Genau das wäre so ziemlich das Schlimmste, was den Hochfinanz-Schurken passieren könnte, denn ihre auf Unterdrückung, Ausbeutung, Lüge und eiskalte Manipulation basierende Position würde sich sehr rasch auflösen. Darum teile und herrsche - auf Teufel komm raus. Und die Polarisierungsfalle ist etwas, das einfach immer wunderbar funktioniert hat, weil wir Menschen eben sehr empfänglich für Gefühle sind und auch sein sollten, da wir sonst ja nur kalte Roboter wären. Die Kunst ist es eben nur, sich nicht immer von seinen Gefühlen leiten zu lassen, was auch mir zugegebenermaßen oft sehr schwer fällt. Wenn ich da mit gewissen religiösen Ideologien konfrontiert werde, deren namentliche Nennung ich jetzt einmal ausspare, erzeugt das bei mir schon einen heftigen Button-Push. Ich weis aber eben auch, das genau das so gewollt ist, sonst hätte man die entsprechenden Verhältnisse nicht geschaffen. Wer in die Mitte will, muss lernen damit umzugehen - gefällt mir auch nicht immer, ist aber so. Das Hässliche muss eben angeschaut werden können, denn ohne Bewusst-Machung gibt es eben auch keine Veränderung. Das ist so sicher wie ein Naturgesetz. Wer, wie in einem anderen Thread, in diesem Zusammenhang von verbittert, verbohrt und unsympathisch spricht und sich beleidigt aus dem Forum zurückzieht, hat dieses Prinzip einfach nicht verstanden und will es wohl auch nicht verstehen, da es eben nicht ganz so bequem ist wie das "sich festlegen" auf eine heimelige links-grüne Ideologie, die auch gleich automatisch das ganze rechte Spektrum als Feindbild im Gepäck hat und einen heftigen Schlagabtausch vorprogrammiert. Man sucht ständig die Bestätigung, betreibt ein "fishing for approval" und reagiert empfindlich auf andere Meinungen, obwohl man selbst die Diskussion eingeleitet hat. Eine dicke, fette Nazikeule wird bei jedem kritischen Piepser sofort zur Hand genommen - nun ja, ich habe nicht einmal etwas dagegen, sofern man beim Moralisieren knallhart und kompromisslos der Wahrheit treu bleibt. Adolf Hitler und Konsorten schufen gewiss keine Bewegung, zu der ich mich als Freidenker hingezogen fühle. Natürlich darf man man mit dem Nazi-Wahnsinn in's Gericht gehen. Eigentlich wäre es ganz einfach, das neue aufkeimen rechter Kräfte zu verhindern, wäre die Politik ehrlich und am Wohle der Bürger interessiert. Sie würde dann jene Verhältnisse, die den Rechts-Links-Krieg entfachen, ganz einfach gar nicht erst schaffen. Die deutschsprachigen Länder über Generationen hinweg in einer Dauerschuld zu halten ist schlicht und einfach moralische Erpressung. Als kritisch denkender Wahrheitssucher tauchen natürlich eine Reihe von Fragen in mir auf. Die britischen, französischen, spanischen Kolonialisten haben ganze Kontinente unterjocht. Wie wir wissen, haben die Ureinwohner diese Territorien nicht freiwillig hergegeben. Man hat die indianische Bevölkerung um 90 Prozent dezimiert. Die Kolonialisten und Konquistadoren haben Jahrhunderte lang eine Blutspur gezogen, geplündert, gemordet, vergewaltigt und sich in Territorien breit gemacht, wo sie einfach nicht hingehören. Warum gibt es hier keine Dauerschuld? Waren ja nur Wilde - ist vermutlich nicht so schlimm. Die Kirche hat in ihrem verblendeten Wahnsinn und Machthunger ca.1 Million Menschen im Namen der Inquisition hingerichtet, darunter sehr viele Frauen und kleine Kinder. Warum auch hier keine Dauerschuld? Eigentlich dürfte es so eine Institution gar nicht mehr geben, wäre man beim Moralisieren konsequent. Es sind Straßen nach mehreren Bischöfen benannt, die bei der Inquisition an vorderster Front standen. Für mich ist das gleichbedeutend wie der (fiktive) Name einer Adolf-Hitler-Gasse - wenn man der Wahrheit treu bleibt. Tja, die Geschichte schreibt eben immer der Gewinner und vergisst dabei gern ein paar Dinge, für die ich mich zufällig sehr interessiere.

Um zu den Wallace-Helden zurückzukehren: Ich kenne mehrere Leute, männlich wie weiblich, die sich durchaus sehr kritisch mit den Entwicklungen und dem Eingemachten im Hintergrund auseinandersetzten. Da die meisten Schauspieler wohl nicht dumm sind, gibt es sicher auch in diesen Kreisen viele, die ähnliche Ansichten haben, aber eben vorsichtig sein müssen, das zu kommunizieren, zumindest öffentlich. Mit Blacky hätte ich mich auch gerne einmal unterhalten. Ich glaube, wir hätten uns verstanden. Ich hätte sogar die Herausforderung eines Gespräches mit Kinski angenommen, wobei ich ihn mir ob seiner Egomanie und Ausbrüche nicht unbedingt als besten Kumpel ausgesucht hätte. Aber ein paar Gespräche mit ihm wären wohl schon mal interessant gewesen. Kinski konnte durchaus sehr umgänglich sein, wenn man ihn nicht mit dämlichen Fragen nervte oder ihn plump herausforderte. Er war mit Vorsicht zu genießen und hatte wohl seine eigene Gebrauchsanweisung, die man verstehen musste. Den Main-Streamern war das natürlich nicht zugänglich.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 368

21.09.2019 21:36
#21 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

@patrick
Zu der ganzen Sache noch mal ein Kommentar zu dieser Woche: Hab in der Kantine in der Firma mal zu Mittag mit einer langjährigen Kollegin gequatscht. Natürlich sind wir neben dem üblichen beruflichen Zeugs auch auf die gegenwärtige Situation gekommen, sie ist eher so der Typ "Wilde Biene", immer unterwegs und schnatter-schnatter, hat dann aber eigentlich seltsamerweise komplett die selbe Meinung geäußert wie Du in Deinem letzten Kommentar, nicht so ausführlich, aber sonst alles drin. Naja, gibt keine Zufälle, Stichwort Informationsfeld, aber das lassen wir mal lieber...

Und die Sache mit der Logik - da hast du eindeutig Recht. Wenn man einen Job in der technischen Entwicklung hat, dann muss man sich halt auch mit der Realität auseinandersetzen, da hilft kein Wunschdenken, wenn was nicht funktioniert. Merke ich schon seit langem, dass die Leute, die erwerbsmäßig an die reale Schaffung von Werten gekoppelt sind, meist (natürlich gibts auch da Ausnahmen) mehr auf der Seite der Zweifler stehen als diejenigen, die vielleicht mit Dreißig-und immer noch irgendwas mit Sozial-Politik-Kommunikation-Hastewas studieren oder da gar einen Job gefunden haben. Aber das ist nur eine private Erfahrung, kann auch anders sein.
Auf alle Fälle, einfache Logik führt doch schon eine Menge der Parolen, die uns um die Ohren gehauen werden, ad absurdum. Die Fachkräfte aus Übersee zum Beispiel, die sollen jetzt ja in zwanzig Jahren soweit sein, dass sie uns soweit helfen können, dass nicht die ganze Wirtschaft zusammenbricht. In zwanzig Jahren soll doch nun aber schon alles automatisiert sein (Industrie 4.0, Digitalisierung, etc.). Wozu brauchen wir dann noch ausgebildete ausländische Fachkräfte, wenn dann schon nicht mehr für die deutschen genug qualifizierte Arbeit da ist ? Frag das mal einen der überzeugten Phrasennachplapperer, der wird dir keine vernünftige Antwort geben können. Und da gibt es noch so viel Unlogik, dass einem echt übel werden kann.
Der anonyme Goldkauf soll auf 2000 EUR beschränkt werden, wegen des Terrorismus. Aha, der in der Tretmühle schuftende Erwerbstätige, der sein mühsam erworbenes Geld irgendwie über den nächsten Crash retten will, steht natürlich unter Generalverdacht, nebenbei noch den internationalen Terror mitzufinanzieren oder selber mal ein paar Hochhäuser wegsprengen zu wollen, derweil natürlich genauere Betrachtungen der Leute, die nun aus den totalen Musterdemokratien zu uns kommen, selbstverständlich gegen die Menschenwürde verstoßen. Oh Mann, können die sich nicht wenigstens was Plausibleres ausdenken? Haben sie wohl nicht mehr nötig.

Und die angesprochene "deutsche Dauerschuld", auch so ein Reizthema, da muss man aber wirklich vorsichtig sein. Gerade hier wird schnell etwas völlig verdreht ausgelegt, wollen wir doch nicht !

Ich finde es auch nicht sehr konstruktiv, bei gewissen Themen einfach beleidigt zu sein und mit Rückzug oder automatischer Aggression zu reagieren. Ist doch gerade der Vorteil von solchen Foren, dass jeder Mal zu Wort kommen kann, im Prinzip "ausreden" kann, und jeder genau so sein Gegenargument einbringen kann. Tatsächlich besser als in der Realität einer Diskussionsrunde, wie in der Firma, wo nur noch überschrieen und nicht mehr hingehört wird.

Neben Wallace & Co. hab ich mir mal wieder ein, zwei Bücher eines leider schon verstorbenen Landsmannes von Dir vorgenommen, der sich sehr mit allerlei Dingen beschäftigt hat, die abseits des Mainstreams liegen, aber die Bücher über Medien und Informationen sind die Besten. Vor ca. 15 Jahren veröffentlicht, haben sie immer noch oder besser gesagt erst recht Gültigkeit. Manches hat sich anders entwickelt, als prophezeit, das meiste aber (leider) nicht.

Auf alle Fälle freue ich mich auf mein Fuchsberger-Buch, dauert noch ein bisschen mit der Lieferung. Mal ein wenig in Blackys Gedankenuniversum herumschmökern.
Werde mal berichten, wenn ich es gelesen habe, vielleicht kennt es ja auch schon der eine odere andere...

patrick Offline




Beiträge: 3.189

29.09.2019 13:41
#22 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

@Dr. Oberzohn Natürlich bin ich auch für das Thema Informationsfeld sehr offen, aber das lassen wir wirklich besser Wenn du das Blacky-Buch durch hast, würde ich mich über eine Rezension von dir freuen.

Ja, wir werden mit Unlogik zugemüllt, die im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel mieft. Das mit den Fachkräften aus Übersee ist ein sehr gutes Beispiel. Leider gibt es noch unzählige andere. Was ist z.B. mit dem Thema Co2? Dass Fahrzeugabgase die Umwelt schädigen kann man kaum bestreiten. Und als jemand, der die Natur wirklich liebt, bin ich auch immer bestrebt, diese zu respektieren und zu schonen, wo ich nur kann. Aber dass wir die Verursacher des Treibhaus-Effekts sind darf man ruhig einmal hinterfragen. Es gibt da nämlich ein ganzes Sammelsurium von Quellen, die dazu was anderes zu sagen haben. Laut Umweltbundesamt stammen nur 1,2 % des Co2-Ausstoßes aus dem Verbrennen fossiler Brennstoffe und 2 % schlicht und einfach aus der Atemluft. Die restlichen ca.97 % stammen aus der Natur (Wasserdampf, Vulkane,etc.) - wir sind also am Klimawandel schuld? Nun, ich bin natürlich kein Wissenschaftler, der für sich beanspruchen kann, die Wahrheit ausgeforscht zu haben. Ich habe aber durchaus das Recht die Frage aufzuwerfen, warum es im Mittelalter und auch schon davor sehr viel wärmere Perioden gab, als wir es heute haben. Grönland heißt ja im Englischen "Greenland", aus dem ganz einfachen Grund, dass es sich um 800 herum, als die Wikinger sich dort breitmachten, tasächlich um ein grünes Land handelte. Schottland war damals ein warmes Weinanbaugebiet. Und was besonders interessant war - der Co2-Gehalt war immer dann höher, wenn es wärmer war, also auch in den Jahrhunderten von ca. 800 bis ca.1300. Dies ist wissenschaftlich erwiesen, wird nur leider nicht verbreitet. Ich denke nicht, dass man den Wikingern vorwerfen kann, sie hätten mit ihren Kraftfahrzeugen das Klima vergiftet. Vielleicht sind sie ja auf pupsenden Drachen geritten. Es hat eben immer schon Jahrhunderte gegeben, in denen es wärmer war, worauf dann wieder Jahrhunderte folgten, die kühler wurden, die sogenannten "Little ice-ages". Es handelt sich um Sonnenzyklen. Wir befinden uns jetzt in einem solchen Übergang. Ich würde wirklich mal gerne hören, wo der Beweis dafür zu finden ist, dass das Co2 Ursache und nicht Auswirkung der Klimaerwärmung ist. Genauso gerne würde ich hören, wo der Beweis dafür zu finden ist, dass unsere Töffs daran schuld sind. Natürlich ist diese Erklärung sehr praktisch, da es einen Freibrief dafür liefert, uns zu knechten und mit Co2-Steuern zu belasten. Steuern, Abgaben, Benzin- und Strompreise können frisch und fröhlich erhöht werden. Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen mehr Schwefeloxide aus als alle PKW's der Erde. Warum vergisst man uns das zu sagen? Ebenso vergisst man uns zu sagen, dass 200 Kreuzfahrschiffe ebenfalls soviel Co2 ausstoßen, wie die gesamte PKW-Flotte. Containerschiffe ditto. Wie sieht es den da mit Abgasnormen aus? Passt wohl nicht so ganz in das Geld-Melk-Beuteschema. Hier wird so etwas wie ein blinder Glaube abverlangt, denn es handelt sich beim von uns verursachten Klimawandel keineswegs um etwas wissenschaftlich Erwiesenes, sondern um eine reine Behauptung. Den Religionen wirft man gerne vor, sie verlangten blinden Glauben. Unter dem Deckmantel der "Wissenschaft" macht man aber regelmässig dasselbe. Was auch sehr interessant ist - viele Quellen, die auf die Co2-Diskrepanz hingewiesen haben, sind spurlos aus dem Internet verschwunden. Hier scheint doch glatt jemand was dagegen zu haben, dass die Menschen mit solchen Infos auf breiterer Ebene versorgt werden. Gott sei Dank gibt es aber Leute, die das festgehalten haben

Eine weitere Tatsache ist, dass die Bevölkerung weiterhin zunimmt wogegen die Fairness am Arbeitsmarkt steil abnimmt. Noch vor ca. einem Jahrzehnt gab es praktisch für (fast) jeden irgendwo eine Nische, sowohl für die Tüchtigeren als auch für die weniger Tüchtigen - es sind eben von Natur aus nicht alle gleich und müssen es auch nicht sein. Heute gibt es Burnouts bei Postboten, Finanzbeamten, etc., was vor gar nicht allzu langer Zeit völlig undenkbar war. Nach dem Motte "Speed kills" ist die Tendenz stark im Steigen, aus jedem das letzte rauszupressen. Mehr Bevölkerungsdichte, weniger Berufsmöglichkeiten wegen Automatisierung, höhere Anforderungen - was die Globalstrategen hier vorhaben dürften möchte ich jetzt aber lieber nicht an die Wand malen, denn das dies bewusst so gestaltet ist, steht für mich völlig außer Zweifel. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Bargeld ganz verschwindet. Schweden spiel diesbezüglich eine unrühmliche Vorreiterrolle. Wenn sich mal Kryptowährung oder ähnliches Zeugs durchgesetzt hat und Bargeld, Gold, Silber, etc.verboten wird, sind wir dem Bankensystem endgültig auf Gedeih und Verderben ausgeliefert und werden von dem Negativ-Zinssystem das de facto ohnehin schon existier geschluckt wie von einem schwarzen Loch.

Jetzt hör ich besser wieder auf, denn für viele ist die Wahrheit ein rotes Tuch. Aber mit dem Kopf im Sand wird sich durch verleugnen und verdrängen auch nie etwas ändern - ganz im Gegenteil. Man kann das Leben auch genießen ohne das Hässliche zu negieren. Auf dem Weg zur Mitte muss man eben alles mitnehmen können.

Andreas Offline




Beiträge: 435

29.09.2019 19:08
#23 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Zitat von patrick im Beitrag #22
Laut Umweltbundesamt stammen nur 1,2 % des Co2-Ausstoßes aus dem Verbrennen fossiler Brennstoffe und 2 % schlicht und einfach aus der Atemluft. Die restlichen ca.97 % stammen aus der Natur (Wasserdampf, Vulkane,etc.).


Eine weitere Tatsache ist, dass die Bevölkerung weiterhin zunimmt wogegen die Fairness am Arbeitsmarkt steil abnimmt. Noch vor ca. einem Jahrzehnt gab es praktisch für (fast) jeden irgendwo eine Nische, sowohl für die Tüchtigeren als auch für die weniger Tüchtigen - es sind eben von Natur aus nicht alle gleich und müssen es auch nicht sein. Heute gibt es Burnouts bei Postboten, Finanzbeamten, etc., was vor gar nicht allzu langer Zeit völlig undenkbar war. Nach dem Motte "Speed kills" ist die Tendenz stark im Steigen, aus jedem das letzte rauszupressen. Mehr Bevölkerungsdichte, weniger Berufsmöglichkeiten wegen Automatisierung, höhere Anforderungen - was die Globalstrategen hier vorhaben dürften möchte ich jetzt aber lieber nicht an die Wand malen, denn das dies bewusst so gestaltet ist, steht für mich völlig außer Zweifel. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Bargeld ganz verschwindet. Schweden spiel diesbezüglich eine unrühmliche Vorreiterrolle. Wenn sich mal Kryptowährung oder ähnliches Zeugs durchgesetzt hat und Bargeld, Gold, Silber, etc.verboten wird, sind wir dem Bankensystem endgültig auf Gedeih und Verderben ausgeliefert und werden von dem Negativ-Zinssystem das de facto ohnehin schon existier geschluckt wie von einem schwarzen Loch.




Der Klimawandel-Leugnung kann ich nicht zustimmen. Welche Studie des Umweltbundesamtes soll das denn sein?

Der zweiten Analyse zur Fairness am Arbeitsmarkt stimme ich zu!

patrick Offline




Beiträge: 3.189

29.09.2019 21:34
#24 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Zitat von Andreas im Beitrag #23



Der Klimawandel-Leugnung kann ich nicht zustimmen. Welche Studie des Umweltbundesamtes soll das denn sein?



@Andreas vorerst mal schönen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, meinen zugegebenermaßen nicht gerade knappen Ausführungen Aufmerksamkeit zu schenken.

Was ich sofort klar stellen möchte ist, das ich den Klimawandel keinesfalls leugne, sondern nur dessen Ursachen mit Fug und Recht in Frage stelle. Dazu findet man in den alternativen Medien ein ganzes Sammelsurium von Argumenten, die nicht von Idioten kommen. Ivar Giaever z.B. war immerhin Nobelpreisträger. Eine Sendung auf YouTube, die ich diesbezüglich empfehlen kann, ist mit Prof.Werner Kirstein zum Thema Co2-Verschwörung. Solche alternative Medien tanzen nicht nach der Mainstream-Pfeiffe und liefern sehr gute Argumente, über die man als weltoffener Freidenker ruhig nachdenken darf. Durch die ganze Co2-Geschichte wird uns sehr viel Geld aus der Tasche gezogen. Auf Jene, die den Mut haben aufzustehen und ihre Zweifel daran offen kund tun wird sehr viel Druck ausgeübt, sofern sie entsprechende Positionen bekleiden. Professoren verlieren ihre Jobs, etc. Die Schlüsse, was da dahinter steckt darf jeder selber ziehen. Ich habe nicht vor zu missionieren sondern gebe nur meine Meinung zum Besten.

Was deine Frage zur von mir zitierten Studie betrifft, habe ich jetzt im Moment nicht die Zeit und die Lust das herauszusuchen, da diese Info schon vor einigen Jahre den Weg zu mir gefunden hat und ich diesbezüglich nicht Buch führe. Allerdings kenne ich andere, die das tun. Ich werde mich daher bemühen, die Quelle einigermaßen zeitnahe nachzureichen. Bitte mich aber nicht heute oder morgen darauf festnageln, da ich mit meiner Zeit etwas haushalten muss. Das sollte natürlich keine Ausrede sein.

Havi17 Offline




Beiträge: 3.246

29.09.2019 22:36
#25 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Patrick, zuerst einmal finde ich es beachtenswert daß Du Dich so in das Thema hineinhängst!

Wir hatten das Waldsterben wegen des sauren Regens. Diese Nachrichen waren gut, denn es war dringend
nötig etwas für den Kat zu tun, der Erste in Serienlieferuneg war nicht VW. Vor wenigen Jahren
wurde ein Nobelpreis zum Nachweis von Neutronis verliehen, die nachgewiesen durch ihre potentielle
Energie (wer das in Physik gelernt hat weiß das), Energie erzeugen können. Tatsache ist, daß diese
Himmelskörper passieren und diese dabei erwärmen. Die Sonne, die in letzter Zei bei Klimadiskussionen
stört, produziert diese Srahlung je nach Aktivität. Dazu gibt es seit langem Aufzeichnungen. Auch
über die Erwärmung der Erde. Natürlich sind wir Menschen für die Erhöhung der Erderwärmung zuständig,
das wurde heute in der Tagesschau nochmals deutlich von der Sperecherin erklärt.
Momentan steigt der Strompreis. Später wird dieser dann sinken, wenn wegen der fossilen Energie
und dem CO2 Gas und Öl im Preis steigen sollen und dafür, wie schön, der Strompreis wieder sinken soll.
Das ist doch eine tolle Geschichte und diese wird die Foren füllen. Interessant bleibt, daß Medienhypes
auch leider in diesem Forum Diskussionen anspornen, die eigentlich nur auf die Showbüne der Politik
gehören.

Gruss
Havi17

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 368

30.09.2019 16:02
#26 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Sind wir nun also beim Erzschurken Co2 angelangt. Quasi so eine Art Fantomas, Mabuse, Fu Manchu und Blofeld zusammengenommen. Ein paar wenige Menschen mit Rest-Bildung werden sich vielleicht noch an den Biologie-Unterricht erinnern können, Thema Photosynthese und dass das böse Gas eigentlich gar nicht so übel ist für den Fortbestand allen Lebens auf der Erde, auch das des intelligenzlosen. Da ist das Co2 demokratisch. (Zu Zeiten blühenden Lebens gab es schon mal 4% Co2 in der Atmosphäre anstatt 0,04%).
Was soll man eigentlich noch von Leuten halten, die einmal erklären, dass man das Wetter nicht so genau vorhersagen kann, weil schon ein Schmetterling in Brasilen das Wetter in Deutschland beeinflussen kann, dann aber ganz genau wissen, wenn man, besonders in Deutschland, nur ein paar zusätzliche Moleküle eines Gases in der gesamten Atmosphäre verhindert, dann wird man bis in alle Ewigkeit unseren jetzigen Klimazustand behalten können ???
Ob es nun tatsächlich einen Klimawandel gibt, und wenn, was den verursacht, wer kann das schon so genau wissen ? Mein Gott, 140 Jahre Temperaturmessungen, das ist in der langen Menschheits- oder gar Erdgeschichte wirklich nur ein Lidschlag.
Früher hat man sich mal über einen warmen Sommer gefreut, heute ist das eine Katastrophe.
Tatsache ist nun mal, dass die Erde im Verlaufe ihrer Geschichte schon mehrmals komplett zugefroren war und wieder aufgetaut ist. (Sagen zumindest die Wissenschaftler). Meine Heimatstadt liegt auf dem Grund eines ehemaligen Urmeeres, was man tatsächlich auch deutlich sehen kann. Und es gab auch schon früher vor Jahrhunderten, -tausenden Katastrophen (Thüringer Sintflut, Flutkatastrophe von Rungholt etc.). Und die Sache mit Grönland – klingt logisch, doch die Klimawandelskeptiker-Skeptiker sagen, dass die Legende vom grünen Land nur Propaganda von Leiff Erikson (oder wem auch immer) war, der seine Landsleute in die ferne lebensunfreundliche Kolonie locken wollte. Klingt irgendwie auch logisch. Wer hat da nun Recht ? Keine Ahnung.
Aber es gibt auch Inseln im Pazifik, die werden so oder so im Meer versinken, weil sich die Kontinentalplatten heben und eben auch senken. Das ist sowieso ein interessantes Thema: Es gibt, neben der Sonnenstrahlung und anderen kosmischen Einflüssen, auch die durchaus ernstzunehmende Theorie, dass die Entstehung bzw. die Beendigung von Eiszeiten auch durch die Kontinentaldrift, also die jeweilige Lage der Erdmassen auf dem Globus, beeinflusst wird. Hab ich mal in einem Buch von Anfang der achtziger Jahre gelesen, damals ging man noch von einer neuen Eiszeit aus. Da wurde die mit der Verunreinigung der Erdatmosphäre einhergehende eventuelle Erwärmung noch als positiver (!) Nebeneffekt angesehen. Denn wer will schon unter kilometerdicken Eispanzern leben? Tatsächlich stand ja die Menschheit in Europa während einer der Eiszeiten kurz vor der Auslöschung, behaupten zumindest die Genetiker. Auch viele Umwälzungen in der Geschichte in Europa hatten ihren Ursprung in ungünstigen klimatischen Verhältnissen, die Kimbern und Teutonen zogen höchstwahrscheinlich deswegen in den Süden, weil ihnen das Klima in ihrer Heimat zu rau und zu stürmisch geworden war. Rom hatte für diese «Klimaflüchtlinge» allerdings kein Verständnis, sie wurden mit Mann und Maus ausgerottet. Warmzeiten führten in der Geschichte immer zu mehr Wohlstand und Frieden, Kaltzeiten dagegen nicht.
Naja, egal. Vor kurzem gab es übrigens vor einem kanadischen Gericht ein beachtenswertes Urteil, dass einem der Hauptvertreter der Theorie des menschengemachten Klimawandels im Prinzip schlichtweg die Kompetenz absprach. Davon hat man in «Good Old Germany» natürlich kaum etwas gehört, weil man ja lieber jeden Pups dokumentieren musste, den die kleine schwedische Öko-Führerin auf ihrem Kreuzzug gegen die Vernunft gelassen hat. Genauso wenig wie von den Studien, die die riesigen massenhaften Windräder für die Austrocknung des Bodens verantwortlich machen…
Sinnvoll wäre doch wirklich, wenn sich ernsthafte Wissenschaftler fernab jeder Ideologie zusammenzusetzen, genau analysieren, welche realen Fälle auf uns zukommen können, und dann entscheiden, wie man dem Klimawandel begegnen kann (verhindern geht sowieso nicht – tatsächlich ein Beispiel für deutschen Größenwahn).
Aber jetzt dient die Co2-Debatte doch nur dazu, da gebe ich @patrick unumwunden Recht, Angst zu schüren, den Steuerzahler bis zum letzten Cent abzumelken und, am allerschlimmsten, eine Diktatur im grünen Gewand einzuführen. Wer das nicht glaubt – da gibt es verwirrte, aber offiziell geduldete Geister, die schon einen grauenerregenden Zehn-Punkte-Plan apostrophieren, nach dem nur noch gelebt werden darf. An den Einsatz von Konzentrations- pardon, «Stadt»lagern ist auch schon gedacht. Faschismus pur ! Komischerweise gibt es da aus dem netten linksgrünliberalen Umfeld keinen Aufschrei, solange die blaue Partei solche Dinge nicht vorschlägt, ist ja die Welt in Ordnung… Aber wenn der verspätete Morgenthau-Plan erst in Deutschland umgesetzt wurde, dann werden auch diese Leute feststellen, dass man auf dem Ast gesägt hat, auf dem man gesessen hatte.
Ich bin jedenfalls froh, dass die bösen Kapitalisten nach den Wende in meiner Heimat die durch den Sozialismus verursachten toten Flüsse wieder sauber, die völlig versmogte Luft wieder atembar und den verseuchten Boden wieder entgiftet gemacht haben. Sinnvoller Umweltschutz und auch Klimaschutz ist nun mal nur mit einem gewissen Wohlstand durchzuführen, in Mangelwirtschaft ist dafür kein Platz. Und ehrlich - für Kapitalismus an sich hab ich auch keine sonderlichen Sympathien, ist aber nun mal leider das, was am besten funktioniert, man muss eben versuchen, ihn so menschlich wie möglich zu machen, was zugegebenermaßen keine leichte Aufgabe ist. Dass einem die Herren mit dicker Zigarre und Zylinder nichts von sich aus geben, ist ja auch klar. Da würden wir jetzt noch zwölf Stunden lang jeden Tag in verqualmten Fabriken für einen Hungerlohn schuften. Doch links- oder rechtsextreme (im Endeffekt das Gleiche) Utopia-Gesellschaften mit irgendwelchen Fanatikern an der Spitze enden immer in einer Katastrophe.

Oje, schon wieder ein halber Roman, dabei fällt mir noch so vieles zu dem Thema ein. Ist aber irgendwie wirklich sinnlos, das hier so ausgiebig zu dokumentieren. Diejenigen, die daran glauben, wissen es eh schon, und die anderen lehnen es sowieso ab.
Ein bisschen Wallace-Bezug sollte außerdem schon sein, zum Thema Klimahysterie kann man sich nun wirklich nichts aus den Fingern saugen, weder was die Zeit der Romane noch die der Filme betrifft.

Zum Stichwort «Informationsfeld» würde mir in Punkto Wallace-Bücher schon eher etwas einfallen, aber wir wollen ja da den Deckmantel es Schweigens darüber ausbreiten.

Das Fuchsberger-Buch hab ich fast durch, ist nicht sonderlich dick und in einer Schrift gedruckt, die wirklich keine Brille erfordert…

schwarzseher Offline



Beiträge: 584

30.09.2019 18:49
#27 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Nicht das ihr glaubt eure Ausführungen würden uns andere nicht interessieren ( also mich zB. ) Ich finde es auch gut wie gesittet es hier damit zugeht. In vielen Ausführungen finde ich mich wieder aber glaube weiterhin das es besser ist nicht zuviel "Politik" hier zu diskutieren. Manchmal muss ich schon die Finger still halten...........aber ist besser glaube ich.

Dr. Oberzohn Offline



Beiträge: 368

30.09.2019 20:35
#28 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

@schwarzseher
Ich versteh schon, was Du meinst. Ist ein heikles Thema. Man weiß leider nie, wer so alles mit liest, und man will weder sich noch das Forum in Verruf bringen. Ich schreibe überhaupt auch nur hier etwas darüber, weil mir die niveauvolle Atmosphäre hier gefällt, das Gepöbel in anderen Foren von beiden Seiten ist wirklich abstoßend. Und gerade in der heutigen Zeit ist Politik etwas, dass schnell zu verbalen und sonstigen Attacken führt. Gebe Dir Recht, hier ist Mäßigung angesagt. Trotzdem, wenn es irgendwie zum Thema gehört, kann man es nun mal nicht ganz ausschließen. Letztlich ist es aber nun mal kein Politikforum. Und -leider- ändern können wir mit unserem Gedankenaustausch auch nichts.

patrick Offline




Beiträge: 3.189

02.10.2019 21:41
#29 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Eigentlich hatte ich auch nie die Absicht, ausgerechnet im Wallace-Forum solche Themen anzuschneiden. Aber als dann mein Blick auf diesen Thread fiel, konnte ich meine Finger nicht mehr ruhig halten. Und wenn man dann in's Rollen gerät, kann man nur noch sehr schwer bremsen. Eigentlich schreibe ich nie über solche Themen, sondern tausche mich vielmehr verbal mit offenen, halb-offenen und nur sehr selten mit nicht-Offenen Zeitgenossen- und -genossinnen darüber aus. Trotzdem will ich Letztere nicht verurteilen. Manipuliert sind wir alle mehr oder weniger - geht gar nicht anders.

Naja, wir befinden uns ja im Off-Topic. Da dürfen ein paar kritische Worte schon drin sein. Die Diskussion wird ja nicht ewig andauern. Und was den respektvollen Umgang betrifft - meine volle Zustimmung. Um sich in Primaten-Manier gegenseitig zu befetzen braucht es mindestens zwei und um Konfrontationen auf einer derartigen Ebene mache ich ohnehin sowohl im realen als auch im virtuellen Leben einen weiten Bogen. Wenn ich mich für die Mitte stark mache und dann bei der klitzekleinsten Gelegenheit selbst in die Polarisierungsfalle tappe, wäre das wirklich nicht konsequent und außerdem wäre ich damit jenen Kräften dienlich, die ich am allerwenigsten unterstützen will. Dass die von mir und auch von @Dr. Oberzohn weiter oben niedergeschriebenen Ansichten sicher nicht jedermanns Zustimmung treffen, war mir von vornherein klar. Aber es ist nun mal meine Meinung und diese ist nicht am Stammtisch gewachsen und auch nicht von der Regenbogenpresse entfacht. Sie kommt von respektablen und wirklich gut recherchierten Quellen und davon motivierten Beobachtungen, die aber leider von den Mächtigen dieser Welt nicht gern gehört, dafür umso lieber diskreditiert werden. Wo Egomanie und Machtgier die treibende Kraft ist, ist selten die Wahrheit zu finden - Meine Überzeugung! Die wertvollsten Erkenntnisse in meinem persönlichen Leben habe ich nie von Mainstreamern erhalten, sondern immer nur von Querdenkern und dafür bin ich dankbar. Außerdem hab ich mich immer für das Bewusstsein interessiert. Und da kommt man leider an den Manipulationsmechanismen, den Medien und der Politik (die ich im Grunde überhaupt nicht mag) nicht vorbei.

Noch ein allerletztes Wort zum Thema Co2. Einen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass unsere fossilen Brennstoffe den Klimawandel verursachen, gibt es nicht. Es ist lediglich eine Behauptung, die als wissenschaftliche Erkenntnis verpackt wird. Und genau das kommt mir verdächtig vor. Einige Argumente habe ich oben selber genannt, weitere findet man in diversen Quellen. Der sonstige Schaden und die diversen Vergiftungen, den unsere Abgase verursachen, steht völlig außer Zweifel, aber das Co2 ist meiner Meinung nach wirklich nicht das Problem. Wäre es so und würde es der Politik wirklich um den Umweltschutz gehen, müsste man sich sehr viel näher mit der Schiffahrt beschäftigen. Quellen, die meine Meinung stützen gibt es reichlich. Es sind inzwischen zwar einige spurlos verschwunden, aber es gibt immer noch genug. Wer danach sucht, wird sie auch finden. Jene Zeitungen, die bequem auf der Fußmatte liegen, schreiben natürlich nicht darüber und in den stündlichen Nachrichtensendungen der Mainstream-Medien werden wir es auch nicht zu hören kriegen. Der Spiegel selbst hat 2007 über die Co2-Lüge berichtet. Die Sendung wurde aus YouTube entfernt, allerdings von einigen aufgezeichnet, die es immer wieder gepostet haben, mit dem Resultat, dass es immer wieder innerhalb kürzerster Zeit - bevor zu viele Wind davon bekommen- gelöscht wurde. Warum wohl? Wer mir nicht glaubt, kann selber recherchieren. Er wird die entsprechenden Hinweise darauf samt Screenshots finden. Ich poste bewusst keine Links und nenne auch keine Sendungen und Zeitungen mehr, da dies auch meiner Meinung nach nicht unbedingt hierher gehört.

Meinetwegen könne wir die Diskussion hiermit beenden - oder auch nicht- ich bin für alles offen.

schwarzseher Offline



Beiträge: 584

03.10.2019 10:25
#30 RE: Was ist los in Deutschland? Sind die Menschen verrückt? Zitat · Antworten

Mann Mann Mann........ihr lasst ja nicht locker...,,,dann von mir mal ein ganz persönliches Gefühl in dieser Zeit...es macht mir "Angst" das Politiker ,Medien ,der Pabst ,die Bischöfe ( fast wie Jesus -gehts noch ?) einem fanatischen Kind an den Lippen hängen und man den Amerikanischen Präsident beschimpft ( egal was man von T. sonst hält ) nur weil der bei einer Begegnung nicht auf die Knie fällt.
Das Thema Umwelt aber auch gleichzeitig das Thema Versorgung der Menschen /Mobilität sind zu wichtig um damit so umzugehen .Bin mir nicht sicher ob das alles was mit Umweltschutz zu tun hat ???

Seiten 1 | 2 | 3 | 4
 Sprung  
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz