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 Film- und Fernsehklassiker national
Giacco Offline



Beiträge: 1.822

13.07.2019 12:42
Kommissar X - Drei blaue Panther (1968) Zitat · Antworten

KOMMISSAR X - DREI BLAUE PANTHER

Ein Film der Parnass (München) und PEA (Rom) in Zusammenarbeit mit IPS (Montreal)
Produktion: Theo Maria Werner und Ralph Zucker
Deutschland/Italien (1968) - Regie: Gianfranco Parolini - DE: 4.4.1968 - FSK 16 - V: Constantin
Darsteller: Tony Kendall, Brad Harris, Erika Blanc, Franco Fantasia, Siegfried Rauch, Corny Collins, Hannelore Auer, Erwin Strahl, Carlos de Castro



Bei einem Gefangenentransport wird der Gangster Arthur Tracy von seinen Komplizen Anthony und Smoky befreit. Arthur hatte Juwelen im Wert von 3 Mio. Dollar gestohlen und diese, weil ihm die Polizei auf den Fersen war, seinem Zwillingsbruder Robert zur Aufbewahrung gegeben. Als Robert, der inzwischen nach Kanada übersiedelt ist, die Herausgabe verweigert, erschießt Arthur seinen Bruder und schlüpft in dessen Rolle. Wie so oft kommen sich Tom Rowland und Jo Walker bei ihren Ermittlungen in diesem Fall erneut in die Quere. Während der Captain den flüchtigen Arthur Tracy aufstöbern soll, wurde Kommissar X von der Versicherung beauftragt, die Edelsteine wiederzubeschaffen.



Der mittlerweile 5.Film der KX-Reihe spielt nicht in exotischen Gefilden, sondern in Kanada. Die Produzenten hatten die Idee, die Kulisse der EXPO ´67 in Montreal in die Handlung einzubeziehen. Allerdings wurden auch einige Außenaufnahmen in Italien gedreht. Mit dem Überfall auf den Gefangenentransport besitzt der Film zwar einen rasanten Einstieg, dann aber reihen sich oft Szenen beliebig aneinander und das Ganze wirkt mitunter etwas konfus. Zum Glück gelingt es der Regie noch rechtzeitig, die Handlung wieder in geordnete Bahnen zu lenken und damit auch die Spannung anzukurbeln. Die üblichen Verfolgungen und handfeste Prügeleien sowie Mordanschläge mit Harpunen oder einer Planierraupe sorgen für Kurzweil und die ständigen Kabbeleien zwischen Rowland und Walker sind wie immer das Salz in der Suppe. Was die titelgebenden "Drei blauen Panther" anbelangt, so handelt es sich dabei um eine kleine Skulptur mit einem Geheimfach im Sockel, in dem sich der Schlüssel zu einem Banktresor mit den erbeuteten Juwelen befindet.
Tony Kendall und Brad Harris ergänzen sich wie immer prächtig. Siegfried Rauch als Anthony darf bei seinem zweiten Einsatz in einem KX-Film als Obergangster mit der nötigen Härte agieren, während Erwin Strahl in einer nicht so ergiebigen Rolle als kanadischer Polizei-Inspektor zu sehen ist. Regisseur Parolini folgte dem Beispiel seines KX-Regie-Kollegen Rudolf Zehetgruber und übernahm höchstpersönlich den Part des Gangsters Smoky. Der Film ist im Grunde mehr ein Action-Krimi mit typischem Zeitkolorit als ein Eurospy-Vertreter und kann insgesamt mit seinen Vorgängern nicht ganz mithalten. Obwohl er bereits Ende 1967 fertiggestellt war, wartete der Constantin-Verleih bis April 1968 mit der Veröffentlichung.

Film-Echo-Note: 3,3 (28 Meldungen) / Erstnote: 2,9

"Privatdetektiv und Kriminalpolizei auf der Jagd nach gestohlenen Juwelen und dem entsprungenen Dieb. Als Hintergrund für einen Teil des blutigen Geschehens fungiert die Weltausstellung in Montreal. (Lexikon des internationalen Films)

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