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 Film- und Fernsehklassiker national
Giacco Offline



Beiträge: 1.988

04.02.2019 15:46
Die drei Supermänner räumen auf (1967) Zitat · Antworten

DIE DREI SUPERMÄNNER RÄUMEN AUF
Produktion: Parnass (München), Cinesecolo (Mailand), CFFP (Paris) in Zusammenarbeit mit Avala (Belgrad)
Regie: Gianfranco Parolini - DE: 27.10.1967 - FSK 12 - Verleih: Constantin
Darsteller: Tony Kendall, Brad Harris, Aldo Canti, Jochen Brockmann, Sabine Sun, Bettina Busch, Pino Mattei, Carlo Tamberlani, Thomas Reiner, Jochen A. Blume, Sal Borgese, Rossella Bergamonti



Bösewicht Golem ist im Besitz einer Universal-Repro-Maschine, mit der er alles - egal ob Waffen, Dollars oder sogar Menschen - klonen kann. Seiner Machtgier stellen sich die 3 Supermänner Tony, Nick und FBI-Agent Brad in den Weg, die in kugelsicheren Anzügen praktisch unverwundbar sind und saltoschlagend alle Hindernisse überwinden.



Bevor man im Herbst 1967 mit dem 5. Kommissar-X-Film begann, der vor dem Hintergrund der EXPO in Montreal spielen sollte, standen die beiden Hauptdarsteller Tony Kendall und Brad Harris in Jugoslawien für "Die drei Supermänner räumen auf" vor der Kamera. Als Dritter im Bunde war der italienische Stuntman Aldo Canti (Pseudonym: Nick Jordan) dabei, der in der deutschen Synchro immer nur 2 Worte spricht: "Schööön!" und "Klasse!". Im Mai 1967 begannen die Dreharbeiten. Die Produzenten wollten die Superhelden der damaligen Comic-Strips und Sprechblasen-Heftchen auf der Leinwand zum Leben erwecken. Der Film nimmt sich selbst nicht ganz ernst und ist wohl auch mehr als Parodie gemeint. Die Handlung bietet Action am laufenden Band, ist aber ebenso konfus wie unsinnig und wurde mit lockeren Sprüchen gewürzt. Für die deutsche Synchro zeichnen Karlheinz Brunnemann und Rainer Brandt verantwortlich. Der Soundtrack von Francesco de Masi sorgt für gute Laune. Auf der Leinwand begegnet man zahlreichen Darstellern, die bereits in den vorausgegangenen KX-Filmen mitwirkten. Als Bösewicht strebt Jochen Brockmann nach der Weltherrschaft. Er versucht dabei in die Fußstapfen von Gert Fröbe in dessen Paraderolle "Goldfinger" zu treten, die ihm aber ein wenig zu groß sind. Es gab 1968 eine Fortsetzung, die bei uns unter dem Titel "Drei tolle Kerle" in die Kinos kam, allerdings mit einem anderen Supermann-Trio.

"Drei kindlich-übermütige Supermänner im kugelsicheren Batman-Gewand zerstören in gemeinsamem Kampf das Werk eines verbrecherischen Wissenschaftlers. Utopisch-fantastisches Kino mit Motiven aus der Comic-Strip-Welt" (Filmdienst)

"Drei Supermänner, zum grotesken Blitzballett formiert, boxen, schlagen, treten ihre Gegner - es können ruhig zwanzig sein - nieder. Der Grundeinfall mit den hüpfenden, springenden, fliegenden lustigen Superkerlen ist recht gut. Doch Kommissar-X-Regisseur Frank Kramer überschreitet die Grenzen des guten Geschmacks. Achtung vor dem Leben fällt wildem Action-Trieb zum Opfer." (Film-Echo)

Film-Echo-Note: 4,1 (Großstädte: 3,7 / Klein- und Mittelstädte: 4,3)
Frankreich: 281.727 Besucher
Spanien: 1.021.435 Besucher
Italien: Pl. 92 der 100 erfolgreichsten Filme (Saison 1967/68) (ca. 1, 6 Mio. Besucher)

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